Réunion

Reiseberichte

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Besuch Markt und Kochkurs in St. Suzanne, La Réunion
Zu Gast in einem kreolischen Familienhotel
wunderschöne Aussichten bei Wanderungen, la réunion
Bubble Kaz Insolite in les Makes, la réunion
Markt in Mahébourg, Mauritius
Sonnenaufgang vom Zimmer, Mauritius
Hindu-Pilgerstätte Grand Bassin, Mauritius
Aussicht bei Wanderung Gorges Viewpoint, Mauritius
Unsere zweite Unterkunft auf Mauritius

Markus & Angi | Réunion

Juli 2022

Wir lieben es zu wandern und unsere Ferien aktiv zu gestalten

Unsere drei-wöchige Reise nach la Réunion (2 Wochen) und Mauritius (1 Woche) war sehr erlebnisreich, erholsam und auch spannend. Wir lieben es zu wandern und unsere Ferien aktiv zu gestalten und sind auf beiden Inseln voll auf unsere Kosten gekommen. Der Mix mit der fremden Kultur, der spannenden und sehr leckeren Kulinarik und der wunderschönen Natur können wir sehr gerne weiterempfehlen. Wir haben uns jederzeit sicher und wohl gefühlt, auch auf den Straßen. Die Einheimischen sind sehr hilfsbereit und sprechen entweder Französisch oder/und Englisch.Der organisierte Besuch auf dem Markt mit anschließendem Kochen empfehlen wir als gelungenen Einstieg in die Reise. Allerdings sollte man sehr gut Französisch sprechen/verstehen, da der Guide sehr schnell und in einem für uns schwierigen Dialekt gesprochen hat. Wir hatten zum Glück eine junge Frau in der Gruppe, die uns das Wichtigste auf Englisch übersetzt hat.  Die Wanderungen auf la Réunion sind teilweise anstrengend, da sie sehr steil und nicht so gut ausgebaut sind, wie wir das von der Schweiz her kennen. Das App Komoot war sehr hilfreich dabei, da die Wanderwege meistens nicht so gut angeschrieben sind wie z.B. in Europa. Wir waren froh um unsere guten Wanderschuhe. Die meisten Touristen hatten nur Turnschuhe dabei. Auch wird es im Winter auf beiden Inseln (Sommer bei uns) sehr kühl in den Bergen und unsere Daunenjacken kamen viel in den Einsatz. Auch hat es ab und zu leicht geregnet. Das Wetter ist sehr wechselhaft und wir haben noch nie so viele schöne Regenbogen gesehen.  Die Hotels, die uns Umfulana empfohlen hat, waren alle sehr gut. Uns wären aber z.T. kleinere & persönlichere lieber gewesen. Das Hotel in Hell-Bourg war ganz nach unserem Geschmack. Auf Mauritius hat uns aber auch das 5-Sterne Hotel Lux le Morne begeistert. Eine Kombination aus einfacheren & kleineren und am Schluss ein luxuriöses hätte uns schlussendlich besser gefallen.Für Badeferien war zu diesem Zeitpunkt des Jahres im Juli nur die Seite bei Le Morne auf Mauritius geeignet, da diese Bucht windgeschützt ist und deshalb genug warm, um zu baden und am Strand zu liegen. Das war zum Abschluss unserer sehr aktiven Ferien dann doch sehr schön.  Umfulana hat uns sehr gut beraten und die Dokumentation inkl. App waren hervorragend und sehr hilfreich. Ein großes Dankeschön an unsere Beraterin!

Blick von der Terrasse Unterkunft Hellbourg
Blick aus Talkessel Salazie
Piton de la Fournaise
Wasserfälle Grand Galet
Brandung am Außenriff Grand Anse (Blick vom Hotelbalkon)
Innenriff Grand Anse (Blick von Hotelbalkon) nächster Tag
Innenriff Grand Anse beim Schnorcheln
Strand am Mourne Brabant
Triggerfisch
Mount du Rempart

5 von 5 Sternen

Antje | Réunion

September 2021

Umfulana macht einfach reisesüchtig

La Réunion ist eindeutig das Paradies – oder zumindest kommt es der Vorstellung davon ziemlich nah ;-) Mauritius steht dem in nichts nach, auch wenn es insgesamt chaotischer und ärmlicher war. In jedem Fall war die Reise ein Traum, einfach sensationell! Die überwältigenden Naturschönheiten, farbenfrohen Vögel, Pflanzen und nicht zuletzt die faszinierende Unterwasserwelt. Die herrlichen Unterkünfte, in denen man die Ruhe gefunden hatte, um jeden Tag ausgeruht zu den nächsten Aktivitäten zu starten.Angefangen haben wir unsere Tour auf Réunion in einem schönen Hotel am Strand von Boucan Canot. Nach gefühlt 24h Maske tragen, nach Zugfahrt, Flug nach Paris und von dort nach Reunion haben wir uns die 2 Tage am Strand ausgeruht. Unser Zimmer hatte einen direkten Poolzugang von der Terrasse, aber baden waren wir lieber bei angenehmen Temperaturen im Indischen Ozean. Danach ging es direkt in den Talkessel von Salazie, der in allen möglichen Grüntönen schimmert. Überall schießen Wasserfälle talwärts und die Wolken hingen bei unserer Anreise in Hell-Bourg entsprechend tief. Die Unterkunft waren farbenfrohe, aber einfache Hütten. Am nächsten Morgen hatten sich die Wolken verzogen und durch den blauen Himmel kam das satte Grün der Berghänge noch besser zur Geltung. Normalerweise kommen die Wolken bis 11 Uhr wieder ins Tal gezogen, aber wir hatten den ganzen Tag Glück und konnten noch am Nachmittag in den anderen Talkessel von Mafate sehen. Bei dieser Aussicht beeindruckten vor allem die riesigen Baumfarne. Für Wanderenthusiasten gibt es dort kein Halten.Der nächste Abschnitt unserer Tour führte uns zu einer Berglodge bei St. Anne, ein 5-Sterne-Juwel, das wir besonders hervorheben möchten. Die Lodge war zwar etwas anstrengend zu erreichen, aber die Freundlichkeit und Professionalität des Personals und die Ausstattung, Lage und Komfort der Unterkunft haben den Aufenthalt zu einem exquisiten Erlebnis gemacht. Das Dinner im gemütlichen Raum mit großer offener Feuerstelle sollte aus drei Gängen bestehen, aber eigentlich waren es sechs. Ständig wurde man mit einer netten Kleinigkeit für „zwischendurch“ überrascht, es hätte sonst womöglich langweilig werden können ;-). Am nächsten Tag goss es in Strömen, aber unser Ausflug führte uns ins Vulkangebiet des Piton de la Fournaise und der zeigte sich fast wolkenfrei.Nach den Bergen folgte auf unserer Tour wieder ein Aufenthalt am Meer. Das hübsche Hotel stand direkt am Meer und die tosenden Wellen schlugen tatsächlich fast an die Gebäudemauer. Am nächsten Tag war das Meer dann endlich ruhig und man sah das Riff vor unserem Hotel. Beim Schnorcheln direkt vom Strand waren dann auch gleich jede Menge Wimpelfische, vereinzelte Falterfische und Kofferfische zu sehen. Leider ging die Tour weiter, aber es wartete auch schon das nächste Highlight auf uns. Eine Riesengaudi war die Übernachtung in der Bubble, um den gigantischen Sternenhimmel aus dem Bettchen zu beobachten.Schließlich ging es weiter nach Mauritius. Dort entschieden...

Sonnenuntergang in Boucan Canot
Wanderung am Cirque de Mafate "Piste de Bolon"
Creolische Hütte in unserer Unterkunft in Hell-Bourg
Calla-Feld im Foret de Bebour
Cirque de Salazie, Aussicht beim Gite de Belouve
Strand von Grande Anse, Blick von unserer Hotelanlage
Kirche von Cilaos mit Blick auf den Piton des Neiges
Frühstücksraum mit Herd in unserer kreolischen Unterkunft
Picknickplatz am Ravine Fleurs-Jaunes
Saint Denis
Unser Boutique-Hotel auf Mauritius
Boutique-Hotel mit Kardinal (roter Vogel)
Sonnenuntergang bei Boucan Canot (Aquarell von Petra W.)
Brandung bei Boucan Canot (Aquarell von Petra W.)
Abschied von Reunion und Mauritius

5 von 5 Sternen

Petra und André aus Brieselang/Berlin | Réunion

Oktober 2019

Wenn jeder Mensch nur einmal eine weite Reise unternehmen dürfte, dann sollte er Reunion besuchen....

Wir reisten zu zweit vom 10.10. bis 2.11.2019 nach Reunion und Mauritius und waren zum ersten Mal mit Umfulana unterwegs. Schon von der guten Vorbereitung waren wir begeistert. Aber besonders die Hotels haben diese Reise für uns zu einer Traumreise gemacht und uns Reunion mit allen Facetten erleben lassen. Am 11.10.19 kamen wir nach Flug von Berlin-Paris am Vormittag auf Reunion an. Die Mietwagenübernahme und alles weitere klappte hervorragend. Dann ging es nach Westen zu unserem ersten Hotel (fünf Nächte). Wenn man bis Oktober auf seinen Jahresurlaub wartet und dann in so einem Hotel ankommt, was will man mehr....sehr guter Service, schönes großzügiges Zimmer, sehr freundliches Personal, leckere Cocktails zum Sundowner, super Blick auf den indischen Ozean, immer das tobende Mehr im Ohr, diverse Liegeplätze auch außerhalb des Pools mit tollem Ausblick- schöne Motive nicht nur für Fotos, sondern auch zum Malen. Wir gönnten uns erst einmal zwei Tage „Auszeit“, beobachteten das Treiben der Leute in den Meeresschwimmbecken zwischen dem Vulkangestein, denn am schönen Sandstrand herrschte-wie fast überall auf Reunion- Badeverbot wegen Hai-Alarm oder spazierten am Strand entlang. Das Restaurant Kivala, direkt am Strand, war unser Lieblingsort zum Abendessen, nicht nur wegen des Ausblickes, der netten Atmosphäre, sondern auch wegen des köstlichen Essens einer modernen Küche für jeden Geschmack zu relativ gemäßigten Preisen. Unser Ausflug zum Maido mit Blick in den Cirque de Mafate endete schon um 9 Uhr im dicksten Nebel, das Aquarium in Saint-Gilles entschädigte mit unverhülltem Blick auf die farbige Unterwasserwelt. Für unsere erste Wanderung wählten wir einen kurzen Weg (5 km „Piste de Bolon“) vom 3. Parkplatz vor dem Aussichtspunkt am Maido, wo es viele Wandermöglichkeiten unterschiedlichster Schwierigkeitsstufen gibt. Die kurze Wanderung zum Bassin des Cormorans bei Saint-Gilles mussten wir leider vorzeitig abbrechen, da uns ein Eisentor den Weg auf der Levada versperrte. Der Botanische Garten bei L´Ermitage – Les Bains war leider wegen einer Straßenbaustelle nicht zugängig, dafür hatten wir mehr Zeit zum Schnorcheln in der Lagune. Wahnsinn, welche Fischvielfalt sich bereits in unmittelbarer Strandnähe zeigt. Am 16.10.19 ging es über die Nordküstenstraße auf der D 48 in den Cirque de Salazie. Unsere Unterkunft in einem kleinen kreolischen Familienhotel in Hell-Bourg mit zehn Zimmern in fünf Hütten (zwei Nächte) war einfach, aber trotzdem sehr ansprechend wegen der tollen Lage oberhalb von Hell-Bourg und inmitten von tropischen Pflanzen. Die Ankunft im Nebel am Nachmittag war allerdings etwas ungemütlich, auch die Zimmer in den Hütten waren sehr klamm. Nett war, dass wir uns unter den freien Zimmern eines aussuchen durften, wo wir wohnen wollen. Jede Hütte hat innen seinen eigenen Stil. Das creolische Frühstücks- und Abendbuffet bot viele hausgemachte Köstlichkeiten, sehr lecker! Das Personal erklärte jedem Gast alles ganz liebevoll. Hier fühlte man sich...

Blick vom Balkon in Bucan Canot
Sonnenuntergang
Am Maïdo
Hafen St. Gilles

5 von 5 Sternen

Thorsten | Réunion

September 2019

Die Natur während der Fahrt war grandios

Nach langem Flug (ca. 11h von Paris aus) kamen wir bei herrlichem Sonnenschein an. Gleich das erste Hotel war toll; direkter Meerblick, Balkon auch direkt zum Meer! Die erste Wanderung wartete schon am nächsten Tag auf uns, am Piton Maïdo; dafür sind wir schon um 5 Uhr aufgestanden, was sich auch als gut erwies, da ab 9.00 Uhr oben auf dem Maïdo die Wolken kamen. Nach der Wanderung auf 2200 m waren wir recht erschöpft. 3 Nächte später ging es in den Kessel von Cilaos; die 430 Kurven bis nach Cilaos waren weniger anstrengend als gedacht und die Natur während der Fahrt war grandios. Das Hotel in Cilaos war mittel, aber mit sehr nettem personal, aber leider ohne WLan. Wanderungen direkt aus dem Ort waren möglich; es war natürlich etwas kühler als an der Westküste, aber für Wanderungen genau richtig. Von unserem Balkon im 2. Stock hatten wir einen direkten Blick auf den Piton des Neiges (wenn keine Wolken davor waren). Nächste Station war Petit-Ile mit seinem 5* Hotel; wir bekamen auch noch ein upgrade auf eine Junior Suite mit Whirlpool auf der eigenen Terrasse-toll. Von dort besuchten wir den Markt in St.-Pierre, fuhren nach Entre Deux, einem der schönsten kreolischen Dörfer der Insel, machten von da eine Wanderung am Bras de la Plaine entlang. An den Piton de la Fournaise fuhren wir über eine 30 km lange Vulkanstrasse heran (unbedingt auch früh los) ; Bourg Murat und die Cassé de la Rivière sind tolle Stationen. Nächste Station die Berglodge in St Anne auf der Ostseite der Insel; man sollte tatsächlich nicht! nach Einbruch der Dunkelheit hinauffahren; die Strassen sind selbst für kleine Autos eng, die ca. 4m hohen Zuckerrohrfelder erleichtern die Sicht nicht eben:-) sehenswert von da auch und gut zu erreichen: Grand Brûlé und die Notre Dame des Laves.Nächste Station der Kessel von Salazie mit seinem sehr hübschen Örtchen Hell Bourg; dort waren wir in einem kreolischen Hotel untergebracht. Bei gutem Wetter toll, an einem Tag hatten wir Regen (was natürlich in der Gegend nicht selten ist) und das machte die Unterkunft nicht angenehmer. Eben recht einfach, aber ein tolles Abendbuffet im Hotel (Cocktail als Aperitif, Vorspeisen, mehrere Hauptgerichte, Nachspeisen, Espresso und ein Schnäpschen zum Schluss; ach ja: Wein soviel man wollte und konnte, alles für 32€/ Person. Da kann man nicht meckern auf La Réunion . Am Regentag sind wir zur Küste gefahren, dort hatte sich das Wetter aufgeklart. Abschließend waren wir 2 Nächte in St Denis ; das hätten wir uns sparen sollen und lieber nochmals 2 Nächte nach Boucan Canon zu verbringen (als Tipp). Die Altstadt von St Denis kann man an einem Nachmittag erkunden; besonders schön ist aber auch der Jahrein de l´Etat. Alles in allem waren es tolle Tage auf einer sehr interessanten Insel.

4 von 5 Sternen

Ariane | Réunion

Oktober 2018

Die Kombination von La Réunion und Mauritius ist einfach ideal

Die Kombination Wandern auf La Réunion und Baden auf Mauritius ist einfach ideal, weil sie von beiden Inseln die schönste Seite zeigt. Wer gerne wandert, findet auf La Réunion interessante Touren. Bei der Planung der Touren sollte man aber immer bedenken, dass es oft ab 11.00 Uhr in den Höhenlagen zuzieht und man keine schöne Sicht mehr hat. Bei uns hat das Wetter leider für einige Touren einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil es schon ab 9.30 Uhr wolkenverhangen war und es zum Teil halt auch regnete. Dann empfiehlt es sich, eher Touren zu Wasserfällen u.ä. zu gehen. Man kann theoretisch auch auf die Berge laufen, wird allerdings nicht mit einem entsprechenden Blick belohnt. Empfehlenswert sind auch Stopps an der Küste, wenn auch nicht zum Baden. Zum Baden ist die Insel wegen der diversen Badeverbote aufgrund der tödlichen Haiangriffe nicht wirklich geeignet. Hier ist der Hotelpool oft die bessere Variante. Trotzdem lohnen sich die Stopps aufgrund der Schönheit der Küste, mal schöne Strände, mal rauhe Felsküste. Die Unterkünfte waren alle sehr gut und lagen oft traumhaft schön. Absolute Spitze und sehr empfehlenswert ist jedoch die Unterkunft auf Mauritius. Ein kleines, aber feines Hotel direkt an Strand. Das Zimmer und der Balkon waren groß, die Anlage gepflegt, das Essen hat ausgezeichnet geschmeckt und war auch für mich als Vegetarierin abwechslungsreich (da kenne ich leider auch anderes).

Cirque de Cilaos von „La Roche Merveileuse“ aus gesehen
Cirque de Salazie
Einspurige Straße auf dem Weg zum Hotel „Diana Dea Lodge“
Restaurant auf dem Weg zum Cirque de Salazie
Skurrile Basaltformen am „Pointe de la Table“
Tosendes Meer neben Urwald auf dem „Sentier de Pecheurs“
Tropenwald auf dem „Sentier de Pecheurs“ von Anse de Cascade
Typischer Rumtopf
Vulkanroute zum „Plaine des Sables“.jpg

5 von 5 Sternen

Regina und Uwe | Réunion

April 2017

Immer wieder abwechlungsreich, Réunion ist eine Reise wert

Wir können nach dieser Reise sagen, dass Reunion eine Reise wert ist. Die Insel ist sehr abwechslungsreich und vor allen Dingen sind die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit.Die drei Talkessel „Cirques“ um den höchsten Berg, den Piton de Neiges, beeindrucken durch das durchgehende Grün. Man muss hier allerdings bedenken, dass diese Vegetation nur wegen der enormen Feuchtigkeit entstehen kann. Es regnete während unseres Aufenthalts im Mai doch sehr häufig und teilweise auch sehr heftig. Es war allerdings „warmer“ Regen. Wir empfehlen im Osten als wunderschöne Küstenwanderung den „Sentier des Pecheurs“ von Anse de Cascades in Richtung Piton Ste-Rose. Man geht durch den tollen Urwald und hat rechts neben sich das tosende Meer.  Die größte Attraktion auf der Insel ist der Vulkan „Piton de la Fournaise“ Auf dem Weg dorthin, hatten wir das Gefühl, auf einem anderen Planeten zu sein. Hier lohnt es sich, gegen acht Uhr morgens bereits auf der Vulkanroute zu sein, damit der Blick ohne Wolken zu genießen ist. Die Führungen und Museen zu den Haupterzeugnissen von Réunion der Bourbon-Vanille, dem Zuckerrohr und dem Rum sind einen Besuch wert. Immer wieder abwechlungsreich sind die schönen Verzierungen an den Häuserdächern auf der Insel, besonders aber in L’Entre-Deux. Als Abschluss auf Reunion sind wir in St-Denis durch die Stadt gebummelt und haben uns da noch einmal am bunten Treiben in der Stadt erfreut. Das Autofahren auf der Insel ist sehr stressfrei, es herrscht eine große Gelassenheit unter den Autofahrern. Die Straßen sind bis zu den entlegensten Sehenswürdigkeiten sehr gut ausgebaut. Außer auf der Vulkanroute, da führt das letzte Stück bis hin zum Aussichtspunkt am Vulkan über eine Schotterstraße mit großen Schlaglöchern. Nach dem kurzen Weiterflug nach Mauritius konnten wir uns im Hotel so richtig verwöhnen lassen und am Strand auf bequemen Liegestühlen aufs Meer schauen. Bei einem Tagesausflug in den Süden haben wir dann den Indischen Tempel, Wasserfälle und den farbigen Boden in „Chamarel“ besucht.  

L\'Hermitage les Bains – ©Helga Daxböck
Boucan Canot – ©Helga Daxböck
Cirque de Mafate – ©Helga Daxböck
Palm Hotel & Spa – ©Helga Daxböck
Le Gouffree – ©Helga Daxböck
Jardin de Parfums et des Epices – ©Helga Daxböck
Jardin de Parums et des Epices – ©Helga Daxböck
Route du Volcan – ©Helga Daxböck
Foret de Bebour – ©Helga Daxböck
Salazie – ©Helga Daxböck
Temple du Colosse – ©Helga Daxböck
Piton de Neiges – ©Helga Daxböck
Maison Folio – ©Helga Daxböck

Helga und Karl | Réunion

Oktober 2016

Das Reiseziel La Réunion können wir Naturliebhabern wärmstens empfehlen

Das Reiseziel LA RÉUNION können wir (trotz langer Anreise) Naturliebhabern, auch Wanderbegeisterten, wärmstens empfehlen. Unsere Runde ging über die D41 (bei klarem Wetter wäre die Fahrt auf das Cap Noir empfehlenswerter) und den Cimentiere marin (Friedhof am Meer gelegen) nach Boucan Canot, wo wir schöne Sonnenuntergänge (auch in L`Hermitage les Bains) beobachten konnten. Die Bergstraße auf den Piton Maido (2205m) mit Blick in den Cirque de Mafate, einem der ehemaligen Vulkankrater der Insel, war beeindruckend, auch danach die Route des Tamarins, eine Waldstraße, wo sich mittendrin die Vegetation plötzlich gravierend veränderte. In Le Piton St-Leu entdeckten wir noch einen schönen hinduistischen Tempel. Der letzte Punkt dieses Tages war der Besuch des Jardin d'Eden, ein privater Garten, in dem wir die dort freilebenden Chamäleons leider nicht fanden. Am nächsten Tag besichtigten wir den Botanischen Garten (Conservatoire Botanique National), der sich in schönen Berg Lage befindet, und wir sogar ein Chamäleon am Baum entdeckten. Am Weg in das am Berg gelegene Dorf L'Entre Deux besuchten wir Le Gouffree, eine beeindruckende Stelle am Weg nach St. Louis, wo das Meer tosend an die von der Lava schroff geformte Küste gepeitscht wird. Die Rohrzuckerfabrik (Usine sucriere du Gol) konnten wir leider nicht besuchen, da wir für die Führung nicht reserviert hatten. In L'Entre Deux besichtigten wir die alten kreolischen Häuser, die uns der Reiseführer (Dumont) nicht gerade leichtmachte, zu finden. Danach fuhren wir die wirklich beeindruckende, stellenweise sehr schmale, Bergstraße (angeblich über 400 Kurven) in den Cirque de Cilaos in das Bergdorf Cilaos. Am nächsten Tag unternahmen wir eine Wanderung zum Wasserfall Cascades de Bras Rouge. Gegen Abend besuchten wir einen privaten Garten (Jardin botanique du Piton Betoum), der sehr schwer zu finden war. Eine englischsprechende (in der Bevölkerung selten zu finden) Dorfbewohnerin von Bras Sec führte uns, mit ihrem Auto vor uns fahrend, zu dem Garten. Die Gartenbesitzerin führte uns bereitwillig herum, erzählte uns alles auf Französisch, was wir nicht verstanden, und wartete uns Tee auf. Trotz der Sprachbarriere war es äußerst nett. Am nächsten Tag ging es nach St. Pierre, eine Stadt, die voll mit Autos, sehr schwül und heiß war und wir daher nur wenige Sehenswürdigkeiten besuchten. Der Park Exotica stand dann auf dem Programm, war aber lt. Angabe im Internet leider geschlossen. Den restlichen Tag verbrachten wir relaxend am Pool unseres sehr schönen Hotels Palm & Spa. Der nächste Tag war ein ziemlich verregneter, was uns aber nicht abhielt, auf der N2 nach Osten zu fahren, um das große Lavafeld (Le Grand Brule) das circa 8 km breit ist, auf der Straße zu durchqueren. Bei schönem Wetter (wir hatten leider Nebel) müsste der Blick hinauf zum Piton de la Fournaise (2632m), dem noch aktiven Vulkan, mit der erkalteten bis zum Meer reichenden Lava noch beeindruckender sein. Unsere Fahrt ging bis zum Monument Corbett...

Sonnenuntergang in Boucan Canot – ©Felix Lange
Wasserfälle nähe St. Gilles – ©Felix Lange
schwarzer Strand – ©Felix Lange
Panoramastraße nach Cilaos – ©Felix Lange
Blick auf Cilaos – ©Felix Lange
Einer von vielen Straßenhunden – ©Felix Lange
Überreste der letzten Vulkanausbrüche – ©Felix Lange
Vulkansteinstrände – ©Felix Lange
Vulkansteinstrände – ©Felix Lange
Blick von der Terrasse in der Diana Dea Lodge – ©Felix Lange
©Felix Lange
Gecko – ©Felix Lange
Salazie – ©Felix Lange
Wasserfälle Niagara nahe St. Suzanne – ©Felix Lange
Piton de la Fournaise – ©Felix Lange

Felix Lange | Réunion

März 2016

Die Insel ist wirklich sehr abwechslungsreich und bietet gerade aktiven Urlaubern spektakuläre Landschaften und Natur.

Meine Frauen und ich haben im März 2 Wochen auf Réunion verbracht. Wir hatten uns einen Mix aus Entspannung und Aktivurlaub gewünscht und das haben wir auch bekommen. Die Organisation und Planung war wie von Umfulana gewohnt hervorragend. Der Flug mit Air Austral über Paris CDG war sehr anstrengend. Personen über 1,90m sollten auf jeden Fall die Premium Economy oder Business Class in Erwägung ziehen. Ich saß die 11h mit den Knien am Vordersitz anstoßend eingeengt im Mittelplatz. Da die Kopfstütze gerade bis zu meinen Schultern ging, war an Schlaf trotz Nachtflug auch nicht wirklich zu denken. In St. Denis angekommen wurden wir sehr freundlich von der Partneragentur Connections empfangen und gebrieft. Mit dem Mietwagen ging es dann zum ersten Stopp nach Boucan-Canot an die Westküste.Das schöne Hotel mit fantastischem Essen war eine gute Basis zum Entspannen am Strand und für kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung. Von St. Gilles haben wir einen Helikopterrundflug über die Insel gemacht, der wirklich spektakulär war. Die beeindruckende Natur aus der Luftzug erleben war ein ganz besonderes Erlebnis. Nach 2 Tagen am Strand ging es dann über 400 Serpentinen nach Cilaos. Der Weg in den Talkessel ist ein Erlebnis für sich: man möchte am liebsten ständig anhalten und das Panorama bestaunen, allerdings ist auf der engen verschlungenen Straße nur selten eine Möglichkeit dazu. Cilaos ist ein netter kleiner Ort für Wanderungen und mit einfachen, aber guten Restaurants. Unser Hotel Tsilaosa war gemütlich und sympathisch geführt mit freundlichem individuellen Service. Nach 2 Tagen ging es dann zurück an die Küste in das Palm Hotel & Spa. Das 5*-Hotel samt Spa ist wirklich sehr schön und lädt zum Entspannen ein. Fast das gesamte Personal sprach (zumindest etwas) Englisch, was auf der Insel wirklich bemerkenswert ist. Service, Küche, Location und Ausstattung sind sehr gut.Danach ging es an der beeindruckenden Südostküste nach St. Anne in die Diana Dea Lodge, die unsere Lieblingsunterkunft in den zwei Wochen war. Die Berglodge hat einen ganz besonderen Charme und man fühlt sich sofort wohl. Das Personal ist ausgesprochen zuvorkommend und freundlich, die Zimmer und das Gelände sind super eingerichtet und gepflegt, der Service und das Essen waren fantastisch. Man kann sich kaum entscheiden, ob man den Tag im großen Aufenthaltsraum mit Kamin und gemütlichen Ledercouchen oder auf der zimmereigenen Terrasse mit Blick aufs Meer ausklingen lassen will. Von St. Anne ging es dann nach Salazie. Der Weg dorthin ist nicht ganz so spektakulär wie der nach Cilaos, bietet aber trotzdem viele schöne Ausblicke. Unser Hotel Jardin d’heva war im Ort Hell-Bourg und bestand aus mehreren kleinen Hütten. Das Klima in Salazie ist sehr feucht und die Zimmer haben keine Klimaanlage, so dass alles sehr muffig ist und unangenehm riecht. Wirklich sauber waren die Zimmer leider auch nicht. Das Frühstück im Speisesaal ist übersichtlich und hätte gerade für die vielen Wandertouristen etwas...