Reunion - Pointe de la Table: Reisefoto von

Vielseitiges Réunion

Badestrände, Vulkangebirge, kreolische Kultur

Die Reise führt zu den schönsten Badestränden, ins gebirgige Landesinnere und ins kreolische St-Denis. Die Tour ist ideal für jeden, der Tageswanderungen und Sightseeing mit Badeurlaub verbinden will.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Saint Denis-Saint Marie nach Saint-Gilles-les-Bains

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Mietwa­ge­n­an­nahme
Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Peugeot 308 o.ä. (CDMR)
Station: Saint Denis Flughafen (Desk at Airport)

Von Saint-Denis nach Saint-Gilles-les-Bains

40 km | 39 Minuten
Die Strecke führt an der dicht besiedelten Nordwestküste entlang. Auf halber Strecke kommt man an Le Port vorbei. Die einzige Indu­s­trie­stadt der Insel schoss nach der Eröffnung des Hafens 1884 aus dem Boden.
A

St-Gilles

Schönste Badestrände im Westen

An der fast immer sonnigen Küste im Westen rund um St. Gilles liegen die schönsten Strände von Reunion – allen voran der weiße Sand­strand von Boucan-Canot.

Dort hat sich in den letzten Jahrzehnten ein gepflegter Bade­tou­rismus mit schönen Hotel­anlagen, Feriendörfern, schi­cken Geschäften und Gourmet-Restau­rants entwi­ckelt. Im Hinter­land ist es noch ursprünglich. Kolo­niale Herrenhäuser liegen in Tamarin­denwäldern und erin­nern an die Zeit, als Zuck­er­rohrba­rone die Insel beherrschten.
Der Aussichts­punkt von Maido lohnt einen Ausflug, ebenso das Künstlerdorf, zu dem man von Eperon über die D10 und eine Schot­ter­straße gelangt. Vorwiegend französische Aussteiger bieten dort schönes und teures Kunst­gewerbe an.

Zu Gast im Hotel Boucan Canot

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 4-Sterne-Hotel liegt unmit­telbar über dem weißen Sand­strand von Boucan Canot, mit weitem Blick über den Indi­schen Ozean.

Die 42 geräu­migen Zimmer haben einen eigenen Balkon, Klima­anlage und Minibar. Das Restau­rant Le Cap hat einen guten Ruf für geho­bene franzö­si­sche und kreoli­sche Küche und seine zwang­lose Atmo­sphäre. Moun­tai­nbikes werden kostenlos verliehen. Golf, Reit­ausflüge, Tennis und Squash werden in der Nähe ange­boten.

Musée de Villèle

Das Leben einer reichen Bürgerfa­milie
Das histo­ri­sche Museum von Villèle wur­de 1974 vom Depar­te­mentsrat von La Réunion auf dem ehema­ligen Landgut der Panon-Desbas­sayns, das zu den wich­tigsten Kultur­er­be­stätten der Insel La Réunion gehört und charak­te­ris­tisch für die Plan­tagen­wirt­schaft der Insel während der Zeit der Sklaverei ist. Das Anwesen spiegelt den Wohl­stand einer jener kreoli­schen Familien wider, die die Geschichte von La Réunion im 18. und 19. Jahr­hun­dert bedeu­tend mitgeprägt haben.
Zur Besich­tigung frei­gegeben sind mehrere Gebäude: Die Küche, die sich außer­halb des Haupt­hauses befand, um die Brandgefahr zu verringern. Eine zwischen 1841 und 1843 auf einem nied­rigen Hügel errich­tete Kapelle im neugo­ti­schen Stil, die der Evangeli­sie­rung der auf dem Gut arbei­tenden Sklaven diente und das Kran­ken­haus, ein kleines Stein­gebäude mit drei kleinen fenster­losen Räumen im Erdge­schoss, die inein­ander übergehen, und zwei weiteren Räumen im Oberge­schoss unter einem Giebel­dach.

Im Rahmen einer Führung kann auch das Herren­haus besich­tigt werden. Die ausge­stellten Möbel und Deko­ra­ti­ons­ge­gen­stände spiegeln die Lebens­weise der reichen bürger­li­chen Familie wider, die das Anwesen über 180 Jahre lang bewohnte. In den sieben Sälen des Erdge­schosses sind Radie­rungen, Stiche und Lithogra­fien, die Porträts, Landschaften und häus­liche Szenen darstellen, ausge­stellt. In der ersten Etage des Hauses, finden regelmäßig Wech­sel­aus­stel­lungen statt.

Réunion, der Westen

Trockenes Land und Bade­strände im Windschatten
Die Besied­lung durch die Franzosen begann im Westen der Insel. 1663 ließen sich die ersten Siedler am Etang-de-Saint-Paul nieder. Heute findet hier ein bunter Wochen­markt statt. Wer frei­tags und sams­tags morgens da ist, sollte sich das vitale Spektakel nicht entgehen lassen. Eine schmale Straße hinter Saint-Paul erschließt die wenigen Bade­strände von Réunion, wo es im Gegen­satz zu Mauri­tius kaum große Hotels gibt. Dabei ist das Wasser sehr warm, und ein Korallenriff vor der Küste lockt Taucher an. Land­einwärts gleicht die Land­schaft einer afri­ka­ni­schen Savanne, die in höheren Lagen in Wald übergeht.

Kélonia

Meer­es­schildkröten-Observa­to­rium
Das Meer­es­schildkröten-Observa­to­rium ist ein Zentrum für Umwelt­bewusst­sein zum Thema Meer­es­schildkröten mit insge­samt 1.500 Kubikme­tern mit Meer­wasser gespeisten Becken, pädago­gi­schen und wissenschaft­li­chen Räum­lichkeiten sowie rund 1.500 Quad­r­at­meter Außen­flächen. Kélonia betei­ligt sich an Forschungs­programmen zum Schutz der Meer­es­schildkröten und ihrer Lebens­räume auf La Réunion und im Indi­schen Ozean. Zu diesem Zweck ist das Observa­to­rium Partner­schaften mit Teams aus der ganzen Welt eingegangen. Das Pflege­zen­trum von Kélonia nimmt verletzte oder kranke Schildkröten auf, um sie nach ihrer Genesung wieder ins Meer zu entlassen. Darüber informiert das Zentrum über die zahlrei­chen Verwendungs­mög­lichkeiten von Schildkrö­t­en­pan­zern, die Rolle der Schildkröte in der mensch­li­chen Gesellschaft zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten illu­s­trieren.

Von Saint-Gilles-les-Bains nach Saint-Louis

64 km | 1:30 h

Musée Stella Matutina

Museum zur Geschichte des Zuck­er­rohrs
Im 19. Jahr­hun­dert wur­de auf Réunion der Kaffee­anbau aufge­geben; stattdessen begann man mit dem Anbau von Zuck­er­rohr. Das Museum informiert auf einem Rundgang über die sich kreu­zende Geschichte des Zuckers und der Insel, und befasst sich dabei mit den kulturellen und wirt­schaft­li­chen Besonder­heiten der Insel. Es beschreibt die Entwick­lung der Zucker­tech­no­logie über fast 200 Jahre und die Herstel­lungs­pro­zesse, die durch die beein­dru­ckenden Maschinen in der Fabrik darge­stellt werden. In der Ausstel­lung des Museums stehen aber vor allem auch die Menschen im Mittel­punkt, die es der neuen Indu­s­trie ermög­licht haben, zu exis­tieren und sich zu entwi­ckeln. Histo­ri­sche Daten über die Besied­lung, die Sklaverei und die Anwer­bung, Lebens­ge­schichten, histo­ri­sche, ethnogra­fi­sche und tech­ni­sche Samm­lungen, ungewöhn­liche Objekte, indu­s­tri­elle Über­reste, Zeug­nisse ehema­liger Arbeiter und Archivdoku­mente geben einen umfas­senden Über­blick.
B

Les Makes

Gigantischer Blick von La Fenêtre

Das kleine Dorf liegt ober­halb von Saint-Louis am Krater­rand von Cilaos. Man erreicht den Ort über eine elf Kilometer lange Serpen­ti­nen­straße durch eine Schlucht.

Überall laden bunt­blüh­ende Pick­nick­plätze zum Verweilen ein. Auf der Seite, die dem Meer zuge­wandt liegt, bietet sich ein weiter Blick über das Blau des Indi­schen Ozeans, während die Berg­seite mit dem Aussichts­punkt „La Fenêtre“ lockt.

Kaz Insolite

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ober­halb von Les Makes, einem authen­ti­schen Dorf am Ende einer Passtraße und nahe am Natio­nal­park, steht eines der bemerkens­wer­testen Hotels von La Réunion.

Gäste werden in trans­pa­renten Wohnblasen (Bubbles) unter­ge­bracht. Während sie durch Sicht­schutzzäune vor neugie­rigen Blicken geschützt sind, hat man freien Blick auf den funkelnden Nacht­himmel. Rings umher wächst ein Sicheltan­nen­wald mit endemi­schen Pflanzen. Für den Unterkunfts­stil haben die Eigen­tümer das Wort „Glamping“ kreiert – eine Zusam­men­setzung von „Camping“ und „Glamour“.

Fenêtre des Makes

Pa­no­ra­ma­blick über den Talkessel von Cilaos
Ober­halb von Les Makes geht die Straße für weitere zehn Kilometer durch Gemüse- und Obst­plan­tagen, bis sie am Krater­rand jäh endet. Von dort sind es nur noch wenige Schritte zum La Fenêtre, wo man auf einer Höhe von rund 1580 Metern einen gigan­ti­schen Blick über den Talkessel von Cilaos hat.

Von Saint-Louis nach Cilaos

53 km | 2:00 h
C

Talkessel Cilaos

Heilquellen und Wanderpfade durch die Wildnis

Das wilde Innere von Reunion wird von drei gewal­tigen Talkes­seln bestimmt, die sich wie ein Kleeblatt um den höchsten Berg der Insel, den Piton-des-Neiges (3070 m) grup­pieren.

Der südliche Kessel ist der nach einem entlaufenen Sklaven benannte Cirque de Cilaos. Tatsäch­lich war die Bergwildnis mit ihren Plateaus, schroffen Steilwänden und wilden Schluchten vor dem Bau der Straße 1932 ein kaum zugäng­li­ches Rückzugsgebiet von Sklaven. Um die Thermalquellen im Ort Cilaos hat sich ein kleiner Kurort mit schmu­cken Kreolen­häusern und Restau­rants gebildet. Der Ort im Zentrum des Kessels ist auch Basis­sta­tion für Wande­rungen und Exkur­sionen in die umliegenden Berge.

In einem kreolischen Gästehaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In dem liebevoll gestal­teten Gäste­haus des kleinen Ortes Cilaos mischen sich indi­sche und afri­ka­ni­sche mit euro­päi­schen Elementen.

Besonders im Kaminzimmer mit Essbe­reich, wo man mit selbst­gemachten Speisen verwöhnt wird, herrscht eine familiäre Atmo­sphäre. Die 15 Zimmer sind mit Minibar ausge­stattet. Im Keller finden auf Anfrage Verkos­tungen von lokalen und inter­na­tio­nalen Weinen statt, von Donnerstag bis Sonntag werden hier auch kuli­na­ri­sche Speziali­täten, wie Käse, Wurst und Schinken zum Probieren ange­boten. Gute Restau­rants sind in der Nähe. Eine ideale Ausgangs­basis für Unter­neh­mungen in die umliegende Berg­region. Sonn­tags findet im Ort ein Hand­werker- und Bauern­markt statt.

Piton des Neiges

Besteigung des höchsten Berges von Réunion
Mit 3070 Metern ist der Piton des Neiges nicht nur der höchste Berg von Reunion sondern im ganzen Indi­schen Ozean. Anders als der Name vermuten läßt, ist der Gipfel schneelos und nur an wenigen Tagen des Jahres von Raureif überzogen. Vor etwa fünf Millionen Jahren bildete sich auf dem Grund des Indi­schen Ozeans ein Vulkan und mit ihm vor etwa drei Millionen Jahren die Insel La Réunion. Der Vulkan erhebt sich mehr als 7000 Meter über den Meeresgrund und hat an seiner Basis einen Umfang von 800 Kilome­tern! Damit ist er einer der größten Vulkane der Erde. Anders als sein aktiver Nachbar, der Piton de la Four­naise ist er vor 12.000 Jahren erlo­schen.

Die Besteigung des Berges ist DER Höhe­punkt jeder Reise nach Réunion. Allerdings ist der Aufstieg sehr anstren­gend und lang. Unter­wegs gibt es eine Gite, in der viele über­nachten, was wir wegen der katastro­phalen Zustände dort nicht empfehlen. Wer die Wande­rung wagt, sollte im Morgen­grauen beginnen und warme Sachen für den Gipfel mitnehmen. (hin und zurück: 14, 4 Kilometer, Zeit: 8:30 Stunden, auf und ab: 1640 Meter)

Von Cilaos nach Petit-Ile

55 km | 2:00 h

Bei St-Louis gelangt man wieder an die Küste und folgt ihr nach Südosten. Bald kommt man an St. Pierre, dem Zentrum des Südens, vorbei.

Die Stadt, die im 18. Jahr­hun­dert gegründet wur­de und ihren Aufstieg dem Zuck­er­rohr verdankt, lohnt einen Rundgang zwschen Tamil­en­tempel, Wochen­markt und Hafen.

D

Grande Anse

Schönste Küste im Südwesten

Der kleine Ort Grande Anse hat den schönsten Küsten­ab­schnitt im Südwesten. Er liegt in einer von Basaltfelsen umrahmten, male­ri­schen Bucht, die wegen ihrer Abge­legen­heit noch viel ursprüngli­cher ist als die Bade­orte weiter nördlich.

Wenige Kilometer weiter östlich beginnt bei St-Joseph die wildeste Küste am Fuß des mächtigen Piton de la Four­naise. Die Straße windet sich durch spektakuläre Schluchten und über erkal­tete Lava. Der feuchte Ostwind, dem der Küsten­ab­schnitt ausge­setzt ist wie kein anderer, verwandelt den entlegenen Südosten der Insel in ein tropi­sches Treibhaus mit üppiger Vege­ta­tion.

Zu Gast in einer Hotelanlage in Grande Anse

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Hotel­anlage ist die einzige in Grande Anse und ideal für Ruhe­su­chende, Korallentau­cher und alle, die den wilden Süden der Insel erkunden wollen.

Sie liegt auf 3,5 Hektar Land, zehn Gehmi­nuten vom Strand entfernt und hat zwei Swimmingpools und drei Restau­rants. Ein Spabe­trieb bietet verschiedene Thera­pien und Massagen an.

Réunion, der Osten

Feucht-windige Küste und Lava­ströme
Die Passat­winde im Indi­schen Ozean kommen von Osten und treiben Wolken und Wellen, Sturm und Regen auf die Insel zu. Daher ist die Ostküste von Réunion besonders fruchtbar. Obst und Gemüse werden ange­baut. Weite, grüne Zuck­er­rohrfelder über­ziehen die Hänge. Dazwi­schen sind einzelne Urwaldareale stehenge­blieben, in denen Vanille ange­baut wird. St- André ist mit 35.000 Einwoh­nern die größte Stadt. Ihre Hindu­tempel weisen darauf hin, dass hier vor allem Nach­fahren der tamili­schen Zuck­er­rohrsklaven leben. Der äußerste Südosten ist jedoch kaum besiedelt, was an den Lava­strömen liegt, die vom Piton de la Four­naise in Meer fließen.

Réunion, der Süden

Zerklüf­tete Küste und ein wunder­schöner Sand­strand
Zentrum des Südens ist der 60.000-Einwohner-Ort St-Pierre. Die zweitgrößte Stadt der Insel über­rascht mit medi­ter­ranem Flair rund um eine neu gestal­teten Hafen. Der kleine Flughafen der Stadt wir nur von Propeller-Maschinen angeflogen. Wegen seines gemäßigten Klimas ist der Ort Le Tampon in den Bergen besonders beliebt. Während die Küsten­straße im Norden zwei­spurig ausge­baut ist, kommt man hier nur langsam vom Fleck. Die Straße windet sich an der zerklüf­teten Küste und durch viele Täler auf und ab. Dafür gibt es dort den schönsten Strand der Insel: Grande Anse ist eine kleine Bucht mit Kokos­palmen, weißem Sand und mäch­tiger Brandung.

Mana­pany

Badefreuden im Natur­was­ser­be­cken
Im Süden, nicht weit vom berühmten Strand der Großen Bucht entfernt, liegt der kleine Badeort Mana­pany-les-Bains. In der Nähe des Kiesel­stein­strands befindet sich ein durch Basalt­steine vom Ozean abge­trenntes, natür­li­ches Wasser­be­cken. Hier kann man sicher baden, wobei man das selt­same, aber ange­nehme Gefühl hat, mitten im Indi­schen Ozean zu treiben. Es ist ein traumhafter und geschützter Ort mit einer besonderen Flora und endemi­schen, auf La Réunion einzig­ar­tigen Arten, wie dem symbol­träch­tigen grünen Mana­pany-Gecko.

Bras de la Plaine

Wande­rung durch eine aufregende Schlucht
Der Fluss Bras de la Plaine hat sich einen gewal­tigen Canyon in das Lava­ge­stein getrieben. Teilweise sind die Schluchtwände bis 300 Meter hoch. Enge Passagen mit Stromschnellen wech­seln mit weiteren Abschnitten, durch die der Gebirgsbach maje­s­tä­tisch dem Ozean entgegenfließt. die Route führt an höhlen vorbei, über glatte Basaltfelsen und durch knie­hohe Wasser­läufe, weshalb man am besten rutsch­feste Bade­schuhe trägt. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 10,9 Kilometer, auf und ab: 700 Meter)

Von Petit-Ile nach Saint André

97 km | 2:30 h
Schon bei St-Joseph tritt man in eine neue Klimazone ein: die feuchtwarme Ostküste. Der Piton de la Four­naise linker­hand liegt oft in den Wolken. Nirgendwo auf Reunion ist die Vege­ta­tion so üppig wie an der Südostküste.

Le Cap Méchant

Steile Klippen, starke Brandung
Das Cap Méchant ist eine Steil­küste im Südosten Reunions, an der die tosende Brandung auf schroffe Lavaklippen prallen. Am „hinter­häl­tigen Kap“ – so die Über­setzung – sollen früher viele Seeleute, zumeist Piraten, ihr Leben verloren haben. Bei schlechtem Wetter erzeugt der Nebel um die schwarzen Felsen herum ein fast mysti­sches Ambi­ente. In Saint-Phil­ippe ist das Cap Méchant auch als Treff­punkt für Familien bekannt. Die Einheimi­schen auf La Réunion treffen sich dort gerne an den Woche­n­enden, um zu pick­ni­cken oder in einem der drei nahe gelegenen Restau­rants zu Mittag zu essen.

Le Jardin des Parfums et des Épices

Parfümpflanzen und Gewürze auf einem alten Lava­strom
Der Privatgarten liegt bei Mare Longue auf einem 800 Jahre alten Lava­strom mitten im Wald. Auf der fruchtbaren, feuchten Erde gedeihen über 1.500 verschieden­ar­tige Parfüm-, Gewürz- und Zier­pflanzen. Auch Heilkräuter und Bäume für Kunst­schr­einerei werden ange­baut. Seit 1989 ist das kleine Para­dies für die Öffent­lichkeit geöffnet,

Piton de la Four­naise

Aktiver Vulkan auf Réunion
Der letzte aktive Vulkan (2631 m) der Vulkan­insel ist zugleich ihre größte Attrak­tion. Seit 1640 ist er mindes­tens 150 Mal ausgebro­chen, besonders heftig am 2. Apil 2007, als der Hauptk­rater eingebro­chen ist und der Boden des 1000 m langen und 500 m breiten Kraters um 300 m sank. Trotz der regelmäßigen Erup­tionen kann man sich dem Glut­ofen bis auf kürzeste Distanz nähern. Das Krater­gebiet ist von Bourg Murat aus zugänglich, wo auch das Maison du Volcan, ein informa­tives Museum, steht. Von dort führt die 30 km lange Vulk­an­straße nach Osten. Auf halber Strecke liegt der Nez de Boeuf (2136 m) von dem aus man den besten Blick auf das großartige Naturwunder hat.
E

Sainte-Anne

Im Obstgarten von Réunion

Der kleine Ort liegt im Dreieck von Saint-Benoit, dem Obstgarten von Reunion südöst­lich von Saint-Denis. Auf den fruchtbaren Böden wächst unter anderem die Bourbon-Vanille, eine aus Mitte­l­ame­rika stam­mende Kletter­or­chidee.

Wahrzei­chen von Sainte-Anne ist die etwas kitschige Kirche, die schon in dem Film von Truffaut „Geheimnis der falschen Braut“ als Kulisse gedient hat. Die Fassade wur­de unter Pater Dobernberger, einem Priester aus dem Elasass zwischen 1922 und 1940 geschaffen.

In einem Gästehaus in Saint André

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus im Nord­osten von Réunion liegt inmitten eines gepflegten Gartens mit üppiger Vege­ta­tion.

Jedes der fünf geräu­migen Zimmer hat eine eigene Terrasse und Zugang zum Garten und ist individuell einge­richtet. Auch durch die Deko­ra­tion mit Lithogra­fien und Origi­nal­werken lokaler Künst­lers erhalten die Zimmer eine einzig­ar­tige Note. Im Garten kann man es sich am Whirlpool und am Pool mit Sonnen­ter­rasse und Liege­stühlen bequem machen und die Ruhe genießen, die durch das Gezwit­scher von Vögeln untermalt wird. Viel Wert legen die Besitzer Jean-Marc und Domi­nique auch auf Nach­hal­tigkeit und Ökologie: 80 % des Stromver­brauchs werden durch halb­trans­pa­rente Solarpaneele erzeugt, Pflanzenwände redu­zieren Einsatz von Klima­anlagen, Regen­wasser wird gesammelt und auch das Wasser in den Bädern wird durch Solar­en­ergie erwärmt. Der Garten ist ein ehema­liges Zuck­er­rohr- und Vanillefeld, das vor gut 30 Jahren ange­legt und seither weder mit Pestiziden noch mit Dünge­mit­teln behandelt wur­de.

Ausflug (OPTIONAL)

Market and Creole cookery workshop (half day, english)

Der Ausflug beginnt bereits am Morgen. Denn: der frühe Vogel fängt den Wurm – oder in diesem Fall die besten Zutaten.

So treffen Sie sich um acht Uhr mit Tourguide Jacky und den anderen Teil­neh­menden, um gemeinsam über den Markt zu bummeln. Es werden Gemüse, Fleisch und Gewürze einge­kauft. Sobald alle Einkäufe getä­tigt sind, geht es mit dem eigenen Wagen nach Sainte Suzanne. Bei einem Kreoli­schen Kochkurs lernt man hier, ein tradi­tionelles Mittag­essen zuzu­bereiten. Anschließend wird natür­lich auch gemeinsam gegessen. Nach einer Vorspeise gibt es die Auswahl zwischen einem Hauptge­richt mit Fleisch und einem mit Fisch. Außerdem rundet ein Dessert das Menü ab.

Planta­tion de Vanille Roulof

Vanille-Plan­tage
In den 1850er Jahren war die Insel La Reunion die Wiege der Vanille­entwick­lung. Nachdem bereits in den 1820er Jahren ein Kommandant von seinen Expedi­tionen die ersten Vanil­le­steck­linge aus Guyana und später aus Manila mitbrachte, war es im Jahr 1841 ein junger kreoli­scher Sklave aus Sainte-Suzanne, der das zuver­läs­sigste und prak­tischste Verfahren zur Befruch­tung von Vanille­blüten entdeckte. Dieses Verfahren wird heute auf der ganzen Welt ange­wandt. Auch die Familie Roulof baut seit mehr als 100 Jahren Vanille an. Maurice führt zusammen mit seinem Vater die Tradi­tion fort – seit seinem zwei­undzwanzigsten Lebens­jahr pflanzt und erntet er Vanille. Besu­cher können die Plan­tage besich­tigen.

Wande­rung am Grand Étang

Rund um den Vulk­ansee
Der Grand Étang ist der größte See von La Réunion und zugleich der einzige See in den Höhenlagen mit vulka­ni­schem Ursprung. Über Jahr­tausende hinweg hatten die Wasser des Rivière Bras d’Annette ein tiefes Tal in das Piton des Neiges Massiv gehöhlt. Vor etwa 6000 Jahren brach dann der Piton de Four­naise aus. Seine Lava­ströme flossen entlang der Bergflanken hinunter und versiegelten das Tal. Der Fluss wur­de gestoppt und im Laufe der Zeit entstand ein See.
Der Grand Étang hat keine Ablei­tung, stattdessen versi­ckert das Wasser im durch­läs­sigen Vulk­an­stein des Grundes. Er wird gespeist durch den Wasserfall Bras d’Annette sowie durch das Regen­wasser, das von den umliegenden Steilhängen abläuft. Der Wasser­stand kann daher enorm variieren.
Der Wanderweg führt einmal um den See herum und macht einen kurzen Abste­cher zum Wasserfall.
(Hin und zurück: 6,8 Kilometer, 2:30 Stunde, auf und ab: 220 Meter)

Coteau Maigre

Aussichtsreiche Wande­rung durch Heide und Dschungel
Die Wande­rung gehörte zu den schönsten auf der südli­chen Hoch­e­bene. Sie ist abwechs­lungs- und aussichtsreich. Es geht durch Weide­land, durch Heide und schließ­lich in den Regen­wald. Auf dem Rückweg über­schauen wir die Hoch­e­bene mit ihren grünen Vulkanen. Es gibt keine Rast­sta­tion unter­wegs. Essen und Trinken muss mitge­bracht werden. In der zweiten Hälfte erfordert der Anstieg zur Piton de la Plaine des Cafres ein wenig Kondi­tion. (hin und zurück: 17 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 560 Meter)

Cassé de la Rivière

Abwechs­lungs­rei­cher Weg durch das Vulk­angebiet
Vor 40.000 Jahren entstand der zweite Krater des Piton de la Four­naise und mit ihm die große Ebene nörd­lich des Vulkans. Über sie führt dieser Wanderweg, der zu den abwechs­lungs­reichsten im Vulk­angebiet gehört. Erst geht man durch Hoch­wald, dann durch Savanne und schließ­lich durch Gras­land bis zum Ende der Ebene. Dort gähnt eine impo­sante Schlucht. Alter­nativ kann man den Rückweg über den Nez Coupé de Ste-Rose wählen, der noch einmal eine grandiose Aussicht über die Mond­landschaft ermög­licht. (hin und zurück: 17,6 Kilometer, Zeit: 5:30 Stunden, auf und ab 560 Meter)

Von Saint André nach Salazie

29 km | 47 Minuten
Bei St-André verlässt man das Tief­land nahe der Küste. Der 35.000-Einwohner-Ort lohnt einen Besuch wegen der vier Hindu-Tempel, von denen der neueste im nörd­li­chen Orts­teil Petit Bazar zugleich der kunst­vollste und farbenpräch­tigste ist.
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Talkessel Salazie

Dschungel auf ehemaligem Kraterboden

Der Cirque de Salazie ist einer der drei zentralen Bergkessel von Reunion. Weil er dem regenrei­chen Osten zuge­wandt ist, ist er feuch­teste und grünste unter ihnen.

Bambus wuchert an Bächen entlang, und die Berg­straße ist teilweise von Lianen über­wu­chert. Wasser­fälle donnern über Felswände, allen voran die Cascades du Voile de la Mariée, die bekann­teste Sehens­wür­digkeit von Salazie. Bei Hell­bourg im Süden des Kessels verste­cken sich kreoli­sche Villen aus der Kolo­ni­alzeit im tropi­schen Dickicht. Die zumeist weißen Bewohner sind Nach­fahren der Petits Blancs, die seit 1830 kleine Parzellen zugewiesen bekamen.

Zu Gast in einem kreolischen Familienhotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das einfache Hotel liegt in Hell-Bourg, einem der schönsten Orte von Réunion. Jedes der fünf Zimmer hat sein eigenes Thema und ist entspre­chend einge­richtet.

Besonders wohltuend nach einer anstren­genden Wande­rung ist eine Fußbe­hand­lung im kleinen Spa-Bereich. Vom Hotelre­stau­rant aus hat man einen bezau­bernden Blick auf die Salazie-Gruppe, in der näheren Umge­bung gibt es keine anderen Restau­rants.

La Réunion

Vulkane, Regenwälder und Bade­strände
Die Vulkan­insel im Indi­schen Ozean liegt etwa 10.000 Kilometer Rich­tung Süden mitten im Indi­schen Ozean. Mit gut 2.500 Quad­ratki­lome­tern ist sie etwa so groß wie das Saar­land. Erst vor drei Millionen Jahren erhob isch der Vulkan Piton des Neiges aus den Tiefen des Indi­schen Ozeans. Heute bildet eine Vulkan­kette das Rückrat der Insel. Im Inneren befinden sich drei Talkessel, die alle sehr unter­schied­lich sind. Entstanden ist eine höchst drama­ti­sche Land­schaft – von den Gipfeln, die über 3000 Meter hoch sind über die Dschungelwälder bis hin zu den Stränden am Indi­schen Ozean. Das Klima auf Réunion ist tropisch. Die Regenzeit fällt in die Monate Dezember bis März. Auch die Bevöl­ke­rung ist vielfältig. Auf der Insel leben die Nach­fahren von Indern, Chinesen, Euro­päern und Afri­kanern.

Takamaka Wasser­fälle

Regen­wald und Wasser­fälle
Das Takamaka-Tal, das von einem der längsten Flüsse der Insel, dem Rivière des Marsouins, durch­flossen wird, prägt mit seinen steilen Wänden die Land­schaft der östli­chen Ebene des Piton des Neiges-Massivs. Der Fluss
wird vom Wasser aus den Berg­regenwäl­dern fluss­aufwärts gespeist, die eine bemerkens­werte Arten­viel­falt aufweisen; er speist damit zwei Stromkraft­werke. Über eine kleine Straße, die das Tal hinaufführt, gelangt man zum Herzen des Natio­nalparks mit zahl­losen Wasser­fällen, der zum Welt­kultur­erbe gehört. Es empfiehlt sich, sich vorab über das Wetter und die Vorschriften der Präfektur gut zu informieren und sich für die rund 1,5 bis 2-stün­dige Wande­rung entspre­chend auszurüsten.

Le Grand Sable

Abwechs­lungs­rei­cher Weg durch einen Filao-Wald
Der abwechs­lungs­reiche Wanderweg führt durch einen Wald mit Filao-Bäumen, die nach einem Erdrutsch 1875 als Schutz ange­pflanzt wurden. Teilweise verläuft der Rundweg über den Weitwanderweg GR R1. Der Weg ist nicht besonders schwer, führt aber durch ein Fluss­bett, wo man sich die Schuhe ausziehen muss. Je nach Wetter können einige Anstiege rutschig sein. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 4:00 Stunden, auf und ab: 590 Meter)

Trou de Fer

Durch den Regen­wald zum „Loch der Hölle“
Die Wande­rung führt von Hell-Bourg aus durch den Forêt de Bélouve – auf guten Wegen und teilweise sogar über Holz­stege. 500 Höhenmeter über Hell­bourg liegt dann ein Gîte, wo es Getränke gibt. Dort beginnt ein Rundweg, der teilweise durch sumpfiges Gebiet führt. Ziel ist die Trou de Fer, zu deutsch: das Loch der Hölle. Eine drama­ti­sche, dicht bewal­dete Schlucht, in die ein Wasserfall über 300 Meter tief hinein­stürzt. Die drama­ti­sche Szenerie ist nur von oben zu sehen. In die Schlucht kommen nur erfah­rene Kletterer. (Hin und Zurück: 17,5 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 780 Meter)

Fôret de Bébour

Auf einem Pfad durch einen undurch­dring­li­chen Dschungel
Der Forêt de Bébour ist ein prachtvoller Urwald im Zentrum von La Réunion. Zwischen turmhohen Farnen und moos­be­wach­senen Tamarin­denbäumen halten sich spekta­kuläre Wasser­fälle und eine kleine Herberge verborgen. Ein paar wenige Pfade führen durch den Dschungel, der ansonsten undr­urch­dring­lich ist. Besonders schön ist der Weg vom Bassin des Hirondelles zum Aussichts­punkt von Takamaka, (hin und zurück: 8,1 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab 260 Meter)

Von Salazie nach St-Denis

53 km | 1:30 h
Bei St-André kommt man wieder ins Tief­land nahe der Küste. Der 35.000-Einwohner-Ort lohnt einen Besuch wegen der vier Hindu-Tempel, von denen der neueste im nördli­chen Orts­teil Petit Bazar zugleich der kunst­vollste und farbenprächtigste ist.
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Saint-Denis

Inselhauptstadt im Nordwesten

Die Inselhaupt­stadt im geschützten Nordwesten wirkt trotz großer Geschäftigkeit immer noch wie ein verschlafenes Provinzstädtchen.

Die Bergkette des Piton des Neiges schirmt die Stadt von den ganzjährig aus Südosten wehenden, Regen brin­genden Winden ab. Die mit 140.000 Einwoh­nern größte französische Stadt in Übersee hat einen hübschen Stadt­kern mit kreoli­schen Villen und Kolo­nialhäusern. Auf engem Raum findet man Geschäfte, Verwal­tungsgebäude, Hotels, Banken und Restau­rants.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Geburtshaus der kreoli­schen Natio­nalheldin Juli­ette Dodu gehörte einst der Franzö­si­schen Ostindi­en­kompanie und steht heute unter Denkmal­schutz.

Mit Rück­sicht auf die Bausub­stanz wur­de es zu einem Boutique-Hotel mit 43 klima­ti­sierten, allerdings etwas kleinen Zimmern umge­baut. Eine Bibliothek und ein kleiner Pool sorgen für Ruhe und Entspan­nung. Das hotel­ei­gene Restau­rant hat auch an Sonn- und Feier­tagen, wenn in St. Denis alles geschlossen ist, geöffnet.

Musée Léon Dierx

Vielfäl­tige Kunst­werke und Samm­lungen
Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wur­de der Ruf nach der Errich­tung eines Museums, das sich den schönen Künsten widmen sollte, in der sozialen Ober­schicht der Einwohner Réunions laut. Anfang des 20. Jahrhunderts schließ­lich wur­de das Museum von den Freunden Georges Athénas und Aimé Merlo, die in der Lite­ratur unter dem Pseud­onym Marius-Ary Leblond bekannt sind, gegründet. Unter­stützung erhielten sie dabei vom Gene­r­alrat, der ihnen die ehema­lige Bischofsresidenz von Saint-Denis zur Verfügung stellte. Am 12. November 1912 wur­de das Museum, das nach dem einheimi­schen Dichter, Maler und Bildhauer Léon Dierx benannt ist, eröffnet. Es umfasst eine Samm­lung an Gemälden, Zeich­nungen, Skulpturen, Brief­marken, Fotogra­fien, deko­ra­tiver und zeitge­nös­si­scher Kunst, Büchern und Drucken.

Muséum d'Histoire Naturelle

Naturhis­to­ri­sches Museum
Das im Jahr 1855 eröffnete Muséum d'Histoire Naturelle befindet sich im Herzen des Jardin de l'Etat, in den Räum­lichkeiten des Palais législatif, der 1834 erbaut wur­de. Das zwei­stö­ckige neoklas­sizis­ti­sche Gebäude ist ein Zeugnis der Kolo­ni­al­ar­chitektur und wur­de 1978 unter Denkmal­schutz gestellt. Es beherbergt eine Samm­lung der aktuellen und ausge­s­torbenen Fauna der Inseln des west­li­chen Indi­schen Ozeans.

Réunion, der Norden

Verwal­tungs­zentrum der Insel
Bereits im Anflug auf Réunion bekommt man der ersten Eindruck vom Norden der Insel: St-Denis mit 160.000 Einwoh­nern ist ein großes Häus­ermeer. Was für Frank­reich Paris ist, ist St-Denis für Réunion: Verwal­tungs­zentrum, Binde­glied zur Euro­päi­schen Union, Banken- und Einkaufs­zentrum. Die meisten Arbeits­plätze befinden sich in der Gegend, sodass man mit Stau auf den Straßen rechnen muss. Die multikulturelle Viel­falt ist hier besonders spürbar: Moschen, Hindu­tempel und Kirchen wech­seln einander ab. Dazwi­schen gibt es bunte Märkte und Restau­rants aller Couleur.

Cap Noir Panora­mapfad

Aussichtswande­rung zu einem Krater
Die einfache Wande­rung durch die Region von La Posses­sion eignet sich bestens als Einstieg und zur Eingewöh­nung ins tropi­sche Klima. Die kurze Tour vermit­telt Eindrücke von der typi­schen Flora und Fauna. Höhe­punkt ist der Blick in den wilden Talkessel Mafate, der zu den erlo­schenen Vulkanen rund um Piton des Neiges gehört. (hin und zurück 3,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 640 Meter)

Von Les Deux nach Aurère

Wande­rung zur ältesten Sied­lung im Mafate
Viele Wander­wege in der Mafate-Region gehen über mehrere Etappen oder haben verschiedene Anfangs- und Endpunkte. Dieser Weg beginnt in Lex Deut Bras und führt nach Aurère, das als älteste Sied­lung im Mafate gilt. Bis heute hat sich nicht viel geändert. Es gibt ein paar Blechhäuser und eine kleine Schule. Wer will, kann auf dem Rückweg auch dem Bras des Merles folgen. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 12,7 Kilometer, auf und ab: 700 Meter)

Von St-Denis nach Saint Denis-Saint Marie

Mietwagenabgabe

Von der Unter­kunft zur Mietwa­gen­sta­tion

9 km | 15 Minuten

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: Saint Denis Flughafen (Desk at Airport)

14 Tage
ab 2.229,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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