Grüne Berge, Blaues Meer: Wandern auf Réunion, Baden auf Mauritius
Cascade de la Grande Ravine: Reisefoto von

Grüne Berge, Blaues Meer

Wandern auf Réunion, Baden auf Mauritius

Die Reise kombiniert die Stärken beider Nachbarinseln: Réunion ist ein Wandergebiet, wie man es sich schöner kaum vorstellen kann. Im Inneren der Vulkaninsel ist noch viel vom ursprünglichen Regenwald erhalten. Mauritius dagegen ist ideal zum Baden, weil das Korallenriff hohe Wellen und gefährliche Meerestiere abhält.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Saint-Denis nach St.-Gilles-Les-Bains

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: Anthu­rium – La Reunion
Fahrzeug: Renault Megane o.ä. (Jumbo) (Group C)
Tarif: Jumbo Car Full Option – Versi­che­rung ohne Selbstbe­halt
Station: Saint-Denis Airport

Von Saint-Denis nach St.-Gilles-Les-Bains

45 km | 39 Minuten
Die Strecke führt an der dicht besiedelten Nordwestküste entlang. Auf halber Strecke kommt man an Le Port vorbei. Die einzige Indu­s­trie­stadt der Insel schoss nach der Eröffnung des Hafens 1884 aus dem Boden.

La Réunion

Vulkane, Regenwälder und Bade­strände
Die Vulkan­insel im Indi­schen Ozean liegt etwa 10.000 Kilometer Rich­tung Süden mitten im Indi­schen Ozean. Mit gut 2.500 Quad­ratki­lome­tern ist sie etwa so groß wie das Saar­land. Erst vor drei Millionen Jahren erhob isch der Vulkan Piton des Neiges aus den Tiefen des Indi­schen Ozeans. Heute bildet eine Vulkan­kette das Rückrat der Insel. Im Inneren befinden sich drei Talkessel, die alle sehr unter­schied­lich sind. Entstanden ist eine höchst drama­ti­sche Land­schaft – von den Gipfeln, die über 3000 Meter hoch sind über die Dschungelwälder bis hin zu den Stränden am Indi­schen Ozean. Das Klima auf Réunion ist tropisch. Die Regenzeit fällt in die Monate Dezember bis März. Auch die Bevöl­ke­rung ist vielfältig. Auf der Insel leben die Nach­fahren von Indern, Chinesen, Euro­päern und Afri­kanern.

Réunion, der Norden

Verwal­tungs­zentrum der Insel
Bereits im Anflug auf Réunion bekommt man der ersten Eindruck vom Norden der Insel: St-Denis mit 160.000 Einwoh­nern ist ein großes Häus­ermeer. Was für Frank­reich Paris ist, ist St-Denis für Réunion: Verwal­tungs­zentrum, Binde­glied zur Euro­päi­schen Union, Banken- und Einkaufs­zentrum. Die meisten Arbeits­plätze befinden sich in der Gegend, sodass man mit Stau auf den Straßen rechnen muss. Die multikulturelle Viel­falt ist hier besonders spürbar: Moschen, Hindu­tempel und Kirchen wech­seln einander ab. Dazwi­schen gibt es bunte Märkte und Restau­rants aller Couleur.
A

St-Gilles

Schönste Badestrände im Westen

An der fast immer sonnigen Küste im Westen rund um St. Gilles liegen die schönsten Strände von Reunion – allen voran der weiße Sand­strand von Boucan-Canot.

Dort hat sich in den letzten Jahrzehnten ein gepflegter Bade­tou­rismus mit schönen Hotel­anlagen, Feriendörfern, schi­cken Geschäften und Gourmet-Restau­rants entwi­ckelt. Im Hinter­land ist es noch ursprünglich. Kolo­niale Herrenhäuser liegen in Tamarin­denwäldern und erin­nern an die Zeit, als Zuck­er­rohrba­rone die Insel beherrschten.
Der Aussichts­punkt von Maido lohnt einen Ausflug, ebenso das Künstlerdorf, zu dem man von Eperon über die D10 und eine Schot­ter­straße gelangt. Vorwiegend französische Aussteiger bieten dort schönes und teures Kunst­gewerbe an.

Zu Gast im Hotel Saint Alexis

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel de Charme mit 4 Sternen liegt unmit­telbar am Sand­strand von Boucan Canot. Die Anlage, die unter deut­scher Leitung steht, zeichnet sich durch außergewöhn­li­ches Design aus.

Das Restau­rant hat eine Dachter­rasse, wo das kuli­na­ri­sche Erlebnis mit einem phan­tas­ti­schem Blick über den Strand abge­rundet wird. Daneben gibt es eine Bar und zwei große Swimming Pools, die das Gebäude architek­to­nisch gliedern.

L'Entre Deux

Kreoli­sches Bilder­buchdorf
Wie der Name andeutet, liegt das Dorf zwischen zwei Schluchten – dem Bras de Cilaos und dem Bras de la Plaine. Früher war der Ort für seinen Kaffee­anbau bekannt. Angeb­lich ist L'Entre Deux der schönste kreoli­sche Ort der Insel. Sein Ruf ist jeden­falls bis ins franzö­si­sche Mutter­land gelangt, wo man ihn als ersten Ort in einem Über­seegebiet mit dem Güte­siegel «grüner Feri­enort» ausgezeichnet hat. Ein schöner, knapp zwei­stün­diger Spaziergang führt zum Bras de la Plaine.

Les Makes

Gigan­ti­scher Blick von La Fenêtre
Das kleine Dorf liegt ober­halb von Saint-Louis am Krater­rand von Cilaos. Man erreicht den Ort über eine elf Kilometer lange Serpen­ti­nen­straße durch eine Schlucht. Ober­halb von Les Makes geht die Straße für weitere zehn Kilometer durch Gemüse- und Obst­plan­tagen, bis sie am Krater­rand jäh endet. Von dort sind es nur noch wenige Schritte zum La Fenêtre, wo man einen gigan­ti­schen Blick über den Talkessel von Cilaos hat.

Von St.-Gilles-Les-Bains nach Salazie

85 km | 2:00 h
B

Talkessel Salazie

Dschungel auf ehemaligem Kraterboden

Der Cirque de Salazie ist einer der drei zentralen Bergkessel von Reunion. Weil er dem regenrei­chen Osten zuge­wandt ist, ist er feuch­teste und grünste unter ihnen. Bambus wuchert an Bächen entlang, und die Berg­straße ist teilweise von Lianen über­wu­chert. Wasser­fälle donnern über Felswände, allen voran die Cascades du Voile de la Mariée, die bekann­teste Sehens­wür­digkeit von Salazie. Bei Hell­bourg im Süden des Kessels verste­cken sich kreoli­sche Villen aus der Kolo­ni­alzeit im tropi­schen Dickicht. Die zumeist weißen Bewohner sind Nach­fahren der Petits Blancs, die seit 1830 kleine Parzellen zugewiesen bekamen.

Bitte packen Sie eine Regenjacke ein, da es in Salazie häufig regnen kann!

Zu Gast in einem kreolischen Familienhotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das einfache Hotel liegt in Hell-Bourg, einem der schönsten Orte von Réunion. Jedes der fünf Zimmer hat sein eigenes Thema und ist entspre­chend einge­richtet.

Besonders wohltuend nach einer anstren­genden Wande­rung ist eine Fußbe­hand­lung im kleinen Spa-Bereich. Vom Hotelre­stau­rant aus hat man einen bezau­bernden Blick auf die Salazie-Gruppe, in der näheren Umge­bung gibt es keine anderen Restau­rants.

Le Grand Sable

Abwechs­lungs­rei­cher Weg durch einen Filao-Wald
Der abwechs­lungs­reiche Wanderweg führt durch einen Wald mit Filao-Bäumen, die nach einem Erdrutsch 1875 als Schutz ange­pflanzt wurden. Teilweise verläuft der Rundweg über den Weitwanderweg GR R1. Der Weg ist nicht besonders schwer, führt aber durch ein Fluss­bett, wo man sich die Schuhe ausziehen muss. Je nach Wetter können einige Anstiege rutschig sein. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 4:00 Stunden, auf und ab: 590 Meter)

Trou de Fer

Durch den Regen­wald zum „Loch der Hölle“
Die Wande­rung führt von Hell-Bourg aus durch den Forêt de Bélouve – auf guten Wegen und teilweise sogar über Holz­stege. 500 Höhenmeter über Hell­bourg liegt dann ein Gîte, wo es Getränke gibt. Dort beginnt ein Rundweg, der teilweise durch sumpfiges Gebiet führt. Ziel ist die Trou de Fer, zu deutsch: das Loch der Hölle. Eine drama­ti­sche, dicht bewal­dete Schlucht, in die ein Wasserfall über 300 Meter tief hinein­stürzt. Die drama­ti­sche Szenerie ist nur von oben zu sehen. In die Schlucht kommen nur erfah­rene Kletterer. (Hin und Zurück: 17,5 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 780 Meter)

Fôret de Bébour

Auf einem Pfad durch einen undurch­dring­li­chen Dschungel
Der Forêt de Bébour ist ein prachtvoller Urwald im Zentrum von La Réunion. Zwischen turmhohen Farnen und moos­be­wach­senen Tamarin­denbäumen halten sich spekta­kuläre Wasser­fälle und eine kleine Herberge verborgen. Ein paar wenige Pfade führen durch den Dschungel, der ansonsten undr­urch­dring­lich ist. Besonders schön ist der Weg vom Bassin des Hirondelles zum Aussichts­punkt von Takamaka, (hin und zurück: 8,1 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab 260 Meter)

Von Salazie nach St. Anne

46 km | 1:30 h
Durch das Tal des Rivière du Mât fährt man ans Meer und folgt der Küsten­straße nach Süden.
C

Sainte-Anne

Im Obstgarten von Réunion

Der kleine Ort liegt im Dreieck von Saint-Benoit, dem Obstgarten von Reunion südöst­lich von Saint-Denis. Auf den fruchtbaren Böden wächst unter anderem die Bourbon-Vanille, eine aus Mitte­l­ame­rika stam­mende Kletter­or­chidee.

Wahrzei­chen von Sainte-Anne ist die etwas kitschige Kirche, die schon in dem Film von Truffaut „Geheimnis der falschen Braut“ als Kulisse gedient hat. Die Fassade wur­de unter Pater Dobernberger, einem Priester aus dem Elasass zwischen 1922 und 1940 geschaffen.

Zu Gast in einer Berglodge bei St. Anne

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die 2010 eröffnete 4-Sterne-Lodge liegt im nahezu unbe­rührten Berg­land, 45 Minuten südlich vom Flughafen St.

Denis. Einheimi­sche Hölzer und andere Naturma­te­rialien wie Wolle, Lava und Stein sorgen für eine beein­dru­ckende und warme Atmo­sphäre. Die außergewöhn­liche Lage mit Pa­no­ra­ma­blick weit übers Meer wird durch den offenen Baustil gekonnt in Szene gesetzt. Jedes der insge­samt 30 Zimmer hat einen eigenen Balkon mit Alkoven sowie eine Bade­wanne mit Sicht auf den Indi­schen Ozean. Wie es sich für eine Ökolodge gehört, verarbeitet die Küche vorwiegend frische und einheimi­sche Produkte zu kuli­na­ri­schen Speziali­täten. Erle­sene Weine aus dem haus­ei­genen Wein­keller stellen eine hervor­ra­gende Ergänzung dazu dar. Verschiedene Aktivi­täten wie Spaziergänge, kleine Wande­rungen, Yoga und Kunst­kurse bringen die Urlauber in Verbindung mit der male­ri­schen Umge­bung.

Piton de la Four­naise

Aktiver Vulkan auf Réunion
Der letzte aktive Vulkan (2631 m) der Vulkan­insel ist zugleich ihre größte Attrak­tion. Seit 1640 ist er mindes­tens 150 Mal ausgebro­chen, besonders heftig am 2. Apil 2007, als der Hauptk­rater eingebro­chen ist und der Boden des 1000 m langen und 500 m breiten Kraters um 300 m sank. Trotz der regelmäßigen Erup­tionen kann man sich dem Glut­ofen bis auf kürzeste Distanz nähern. Das Krater­gebiet ist von Bourg Murat aus zugänglich, wo auch das Maison du Volcan, ein informa­tives Museum, steht. Von dort führt die 30 km lange Vulk­an­straße nach Osten. Auf halber Strecke liegt der Nez de Boeuf (2136 m) von dem aus man den besten Blick auf das großartige Naturwunder hat.

Grand Brûlé

Lavakaskaden zwischen Saint-Phil­ippe und Sainte-Rose
Die einzig­ar­tige Land­schaft im Südosten des Insel wur­de von den Lava­strömen, die sich immer wieder die Hänge des Vulkans herabwälzen, geformt. Sie ist Teil des Parc national de La Réunion und gehört außerdem dem Welt­natur­erbe an. In den meisten Fällen rollen die Lava­ströme bis hinunter in den Ozean und verändern dabei jedesmal die Küstenlinie, die dadurch eine seltene, wilde Schön­heit besitzt. Unter freiem Himmel bildet die gewun­dene, drapierte und plis­sierte erkal­tete Lava wahre Kunst­werke.

Cassé de la Rivière

Abwechs­lungs­rei­cher Weg durch das Vulk­angebiet
Vor 40.000 Jahren entstand der zweite Krater des Piton de la Four­naise und mit ihm die große Ebene nörd­lich des Vulkans. Über sie führt dieser Wanderweg, der zu den abwechs­lungs­reichsten im Vulk­angebiet gehört. Erst geht man durch Hoch­wald, dann durch Savanne und schließ­lich durch Gras­land bis zum Ende der Ebene. Dort gähnt eine impo­sante Schlucht. Alter­nativ kann man den Rückweg über den Nez Coupé de Ste-Rose wählen, der noch einmal eine grandiose Aussicht über die Mond­landschaft ermög­licht. (hin und zurück: 17,6 Kilometer, Zeit: 5:30 Stunden, auf und ab 560 Meter)

Cratère Rivals

Durch die Mond­landschaft am Piton de la Four­naise
Allein die Krater­landschaft rund um den Piton de la Four­naise wäre schon Grund genug, die weite Reise nach Réunion zu unter­nehmen. Allerdings ist der Vulkan 2007 ausgebro­chen und eine Umrundung der sehr aktiven Hauptk­rater bisher noch nicht möglich. Stattdessen wur­de ein Weg zum Cratère Rivals weiter südlich ange­legt. Auch er führt durch die Mond­landschaft der Lava­ebene und ermög­licht einen Blick auf den 2.632 Meter hohen Nach­barvulkan. (Hin und zurück 3:30 Stunden, 11,3 Kilometer, auf und ab: 370 Meter)

Wer nur gut eine Stunde laufen will, kann vom selben Star­tort zum Krater Leo Fornica laufen.

Anse des Cascades

Klippenweg zwischen Lava und brausendem Meer
Die Wande­rung führt durch die Klippen an der Ostküste, die von Sturm, Wellen und Wind wild zerklüftet sind. Während vom Ozean her die Erosion droht, schiebt sich aus den Bergen ständig heiße Lava ins Meer – die Küstenlinie ist ständig in Bewe­gung. Der Klippenweg veranschau­licht die Wucht der Elemente. Wer will, kann bis nach La Rivine gehen und den Bus zurück­nehmen. (Hin und zurück: 8,4 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 80 Meter)

Von St. Anne nach Saint Pierre

83 km | 2:30 h
D

Grande Anse

Schönste Küste im Südwesten

Der kleine Ort Grande Anse hat den schönsten Küsten­ab­schnitt im Südwesten. Er liegt in einer von Basaltfelsen umrahmten, male­ri­schen Bucht, die wegen ihrer Abge­legen­heit noch viel ursprüngli­cher ist als die Bade­orte weiter nördlich.

Wenige Kilometer weiter östlich beginnt bei St-Joseph die wildeste Küste am Fuß des mächtigen Piton de la Four­naise. Die Straße windet sich durch spektakuläre Schluchten und über erkal­tete Lava. Der feuchte Ostwind, dem der Küsten­ab­schnitt ausge­setzt ist wie kein anderer, verwandelt den entlegenen Südosten der Insel in ein tropi­sches Treibhaus mit üppiger Vege­ta­tion.

Zu Gast in einem Strandhotel in St. Pierre

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

„Le Battant des lames“ ist ein alter franzö­si­scher Ausdruck aus der Zeit der Ostindi­en­kompanie und meint die Stelle, an der sich die Wellen auf dem Riff brechen.

Tatsäch­lich liegt das Drei-Sterne-Hotel nur wenige Meter vom Meer entfernt. Die Zimmer haben Blick aufs Meer oder auf den Pool, sind großzügig geschnitten und hell. Auch wenn das Hotel eines der größeren ist, ist der Service persön­lich und die Atmo­sphäre entspannt. Dinner ist zu empfehlen. Wer lieber auswärts essen will, muss 15 Minuten bis zur Strand­pro­me­nade laufen, wo es viele Bars und Restau­rants gibt.

Von Saint Pierre nach Cilaos

44 km | 1:30 h
Bei St-Louis verlässt man die Küste und fährt auf der Land­straße ins Innere. Dabei durchmisst man den Bras de Cialos, eine wild­roman­ti­sche Schlucht, die zum Cirque de Cilaos führt.
E

Talkessel Cilaos

Heilquellen und Wanderpfade durch die Wildnis

Das wilde Innere von Reunion wird von drei gewal­tigen Talkes­seln bestimmt, die sich wie ein Kleeblatt um den höchsten Berg der Insel, den Piton-des-Neiges (3070 m) grup­pieren.

Der südliche Kessel ist der nach einem entlaufenen Sklaven benannte Cirque de Cilaos. Tatsäch­lich war die Bergwildnis mit ihren Plateaus, schroffen Steilwänden und wilden Schluchten vor dem Bau der Straße 1932 ein kaum zugäng­li­ches Rückzugsgebiet von Sklaven. Um die Thermalquellen im Ort Cilaos hat sich ein kleiner Kurort mit schmu­cken Kreolen­häusern und Restau­rants gebildet. Der Ort im Zentrum des Kessels ist auch Basis­sta­tion für Wande­rungen und Exkur­sionen in die umliegenden Berge.

In einem kreolischen Gästehaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In dem liebevoll gestal­teten Gäste­haus des kleinen Ortes Cilaos mischen sich indi­sche und afri­ka­ni­sche mit euro­päi­schen Elementen.

Besonders im Kaminzimmer mit Essbe­reich, wo man mit selbst­gemachten Speisen verwöhnt wird, herrscht eine familiäre Atmo­sphäre. Die 15 Zimmer sind mit Minibar ausge­stattet. Im Keller finden auf Anfrage Verkos­tungen von lokalen und inter­na­tio­nalen Weinen statt, von Donnerstag bis Sonntag werden hier auch kuli­na­ri­sche Speziali­täten, wie Käse, Wurst und Schinken zum Probieren ange­boten. Gute Restau­rants sind in der Nähe. Eine ideale Ausgangs­basis für Unter­neh­mungen in die umliegende Berg­region. Sonn­tags findet im Ort ein Hand­werker- und Bauern­markt statt.

Piton des Neiges

Besteigung des höchsten Berges von Réunion
Mit 3070 Metern ist der Piton des Neiges nicht nur der höchste Berg von Reunion sondern im ganzen Indi­schen Ozean. Anders als der Name vermuten läßt, ist der Gipfel schneelos und nur an wenigen Tagen des Jahres von Raureif überzogen. Vor etwa fünf Millionen Jahren bildete sich auf dem Grund des Indi­schen Ozeans ein Vulkan und mit ihm vor etwa drei Millionen Jahren die Insel La Réunion. Der Vulkan erhebt sich mehr als 7000 Meter über den Meeresgrund und hat an seiner Basis einen Umfang von 800 Kilome­tern! Damit ist er einer der größten Vulkane der Erde. Anders als sein aktiver Nachbar, der Piton de la Four­naise ist er vor 12.000 Jahren erlo­schen.

Die Besteigung des Berges ist DER Höhe­punkt jeder Reise nach Réunion. Allerdings ist der Aufstieg sehr anstren­gend und lang. Unter­wegs gibt es eine Gite, in der viele über­nachten, was wir wegen der katastro­phalen Zustände dort nicht empfehlen. Wer die Wande­rung wagt, sollte im Morgen­grauen beginnen und warme Sachen für den Gipfel mitnehmen. (hin und zurück: 14, 4 Kilometer, Zeit: 8:30 Stunden, auf und ab: 1640 Meter)

Von Cilaos nach Saint-Denis

106 km | 2:30 h

Réunion, der Westen

Trockenes Land und Bade­strände im Windschatten
Die Besied­lung durch die Franzosen begann im Westen der Insel. 1663 ließen sich die ersten Siedler am Etang-de-Saint-Paul nieder. Heute findet hier ein bunter Wochen­markt statt. Wer frei­tags und sams­tags morgens da ist, sollte sich das vitale Spektakel nicht entgehen lassen. Eine schmale Straße hinter Saint-Paul erschließt die wenigen Bade­strände von Réunion, wo es im Gegen­satz zu Mauri­tius kaum große Hotels gibt. Dabei ist das Wasser sehr warm, und ein Korallenriff vor der Küste lockt Taucher an. Land­einwärts gleicht die Land­schaft einer afri­ka­ni­schen Savanne, die in höheren Lagen in Wald übergeht.
F

Saint-Denis

Inselhauptstadt im Nordwesten

Die Inselhaupt­stadt im geschützten Nordwesten wirkt trotz großer Geschäftigkeit immer noch wie ein verschlafenes Provinzstädtchen.

Die Bergkette des Piton des Neiges schirmt die Stadt von den ganzjährig aus Südosten wehenden, Regen brin­genden Winden ab. Die mit 140.000 Einwoh­nern größte französische Stadt in Übersee hat einen hübschen Stadt­kern mit kreoli­schen Villen und Kolo­nialhäusern. Auf engem Raum findet man Geschäfte, Verwal­tungsgebäude, Hotels, Banken und Restau­rants.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Geburtshaus der kreoli­schen Natio­nalheldin Juli­ette Dodu gehörte einst der Franzö­si­schen Ostindi­en­kompanie und steht heute unter Denkmal­schutz.

Mit Rück­sicht auf die Bausub­stanz wur­de es zu einem Boutique-Hotel mit 43 klima­ti­sierten, allerdings etwas kleinen Zimmern umge­baut. Eine Bibliothek und ein kleiner Pool sorgen für Ruhe und Entspan­nung. Das hotel­ei­gene Restau­rant hat auch an Sonn- und Feier­tagen, wenn in St. Denis alles geschlossen ist, geöffnet.

Cap Noir Panora­mapfad

Aussichtswande­rung zu einem Krater
Die einfache Wande­rung durch die Region von La Posses­sion eignet sich bestens als Einstieg und zur Eingewöh­nung ins tropi­sche Klima. Die kurze Tour vermit­telt Eindrücke von der typi­schen Flora und Fauna. Höhe­punkt ist der Blick in den wilden Talkessel Mafate, der zu den erlo­schenen Vulkanen rund um Piton des Neiges gehört. (hin und zurück 3,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 640 Meter)

Von Les Deux nach Aurère

Wande­rung zur ältesten Sied­lung im Mafate
Viele Wander­wege in der Mafate-Region gehen über mehrere Etappen oder haben verschiedene Anfangs- und Endpunkte. Dieser Weg beginnt in Lex Deut Bras und führt nach Aurère, das als älteste Sied­lung im Mafate gilt. Bis heute hat sich nicht viel geändert. Es gibt ein paar Blechhäuser und eine kleine Schule. Wer will, kann auf dem Rückweg auch dem Bras des Merles folgen. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 12,7 Kilometer, auf und ab: 700 Meter)

Von Saint-Denis nach Mauritius

Mietwagenabgabe, Flug

Von Saint-Denis nach St-Denis

10 km | 14 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Saint-Denis Airport

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Saint-Denis de la Réunion nach Mauritius
Saint Denis – Mauri­tius
G

Mauritius

Kreolische Tropeninsel im Indischen Ozean

Mauri­tius liegt mitten im Indi­schen Ozean, südöstlich von Madagaskar. Die Insel, auf der verschiedenste Kulturen zusam­menleben, besitzt neben ihrer natürlichen Schönheit ein reiches histo­ri­sches Erbe.

Schon vor Jahrhunderten träumten Entde­cker und Reisende von der sagenhaften Tropen­insel, die durch eine Brief­marke welt­be­kannt wur­de. Neben den tropi­schen Stränden, die der Insel den Ruf als Urlaubs­pa­ra­dies einbrachten, gibt es im Landes­in­neren hohe Berg­mas­sive und Regen­wald. Haupt­ein­nah­mequelle ist neben dem Tourismus, der in den letzten Jahrzehnten sprunghaft zugenommen hat, vor allem der Zuck­er­rohr­anbau. Die Sprache der Einwohner ist kreolisch, eine Mischung aus französisch und alten, einheimi­schen Dialekten. Die Tempe­ratur an der Küste liegt zwischen 22° C im Winter (Juni-September) und 34° C im Sommer (November-Februar), während die Wasser­tempe­raturen zwischen 22° C und 27° C liegen.

Transfer

Flughafen - Hotel
Sie werden am Flughafen erwartet und im PKW zu Ihrem Hotel gefahren.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel bei Trou aux Biches

5 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das Boutique-Hotel liegt zentral am Strand von Trou aux Biches – einem der begehr­testen Plätze, an dem sich ansonsten meist hoch­prei­sige Resorts befinden.

Die 16 Zimmer sind in zwei­stö­ckigen Bungalows unter­ge­bracht. Alle Einheiten haben einen Balkon oder eine Terrasse. Rings um die Gebäude zieht sich ein tropi­scher Garten mit schat­tigen Sitz­plätzen. Das Früh­stück ist reich­lich; noch besser und abwechs­lungs­rei­cher ist das viergängige Abend­essen mit indisch-kreoli­schem Einschlag. Paddelboote und Kajaks werden verliehen. Entspan­nung bietet das neue Well­ness Oasis Spa in Strandlage.

Bota­ni­scher Garten von Pamplem­ousse

Riesen­see­rosen, Eben­holzbäume und Palmen
Der älteste Bota­ni­sche Garten der Südli­chen Hemi­sphäre hat eine Fläche von 37 Hektar. Er wur­de vor allem durch seine riesigen Seerosen bekannt, in die man kleine Kinder setzen könnte. Darüber hinaus wächst dort die Talipot-Palme, die erst nach 40 bis 60 Jahren blüht und hernach abstirbt.  In der Mitte des Parks steht das Kolo­ni­alhaus Mon Plaisir, das unter Denkmal­schutz steht und ledig­lich für Staats­empfänge geöffnet wird. Sehens­wert ist auch das schmiede­ei­serne Eingangstor, das 1892 zur Welt­aus­stel­lung nach London transpor­tiert und mit einem Preis ausgezeichnet wur­de. Im Park werden kostenpf­lich­tige Führungen ange­boten. Die Gebühren sind mit den Guides verhandelbar.

Cap Malheu­reux

Schiffs­un­glücke am Postkar­ten­idyll
Ein wunderbarer Ort mit einem trau­rigen Namen: Das „Unglücks-Kap“ hat seinen Namen von den vielen Schiff­un­fällen, die sich in den tücki­schen Strö­mungen vor der nörd­li­chen Spitze von Mauri­tius ereignet haben. 1810 ging dort die briti­sche Armee an Land und been­dete die franzö­si­sche Herr­schaft. Ein Besuch des Kaps lohnt sich vor allem wegen der ungewöhn­li­chen Szenerie: Wenige Meter vom Meer entfernt steht eine Kapelle, die mit ihrem auffällig roten Sattel­dach auf vielen Postkarten zu finden ist. Vor dem Farbkleks plät­schert türkisblaues Wasser an den Strand, der von tief­schwarzen Lava­steinen durch­zogen ist.

Zentral­markt von Port Louis

Unbe­kannte Gewürze, exoti­sche Düfte
Der Markt in der Haupt­stadt Port Louis gleicht einer großen Obst- und Gemü­se­h­alle, in der Farben und Formen keine Grenzen kennen. Neben zu Bergen aufge­türmten Mangos, Bananen, Passi­ons­früc­hten, Ananas, Kokosnüssen machen nie gese­hene Früchte wie die Ufo- oder die Stinkfrucht neugierig. Der Blick fällt auf die vielen verschiedenen Zucker­arten an den Gewürz­ständen: weißer, heller und dunkler Rohrzu­cker oder mit Vanille-Aroma. Nebe­n­an in der Fischhalle gibt es Mondfi­sche, Papa­gei­en­fi­sche, Thun­fi­sche und andere frisch gefan­gene Meerestiere zum Verkauf. Souve­nirs natür­lich auch. Wie den Dodo – eine lustige Mischung aus Vogel und Riese­n­ente, rund einen Meter groß, flug­un­fähig und das Natio­nal­tier.

Transfer

Hotel - Flughafen
Sie werden in Ihrem Hotel abge­holt und zum Flughafen gefahren.
17 Tage
ab 2.719,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Carina Twardowski

Tel.: +49 (0)2268 92298-75

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