Sambia / Praktische Hinweise
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Sambesi beim Old-Mondoro Camp
Unterkunft: Old Mondoro Camp
Stromschnellen bei den Victoria Falls, Livingstone

Sambia / Praktische Hinweise


Allgemeine Länderinfo

Hauptstadt

Sambias Hauptstadt Lusaka liegt in der gleichnamigen Provinz und hat ca. 2 Millionen Bewohner.

Konsulate

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland sitzt in Lusaka und ist wie folgt erreichbar:

Adresse: Lusaka 5219 Haile Selassie Avenue, Lusaka.
Telefon: +260 211 25 06 44, +260 211 25 12 59, +260 211 25 12 62
Telefax: +260 211 25 40 14

Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 50120, 15101 Ridgeway, Lusaka, Sambia

Sprache

Amtssprache ist Englisch. Zusätzlich gibt es ca. 70 einheimische Sprachen.

Klima und Reisezeit

Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober. Die Regenzeit ist von November bis Mai. In dieser Zeit sind viele Unterkünfte wegen Überflutung oder unpassierbaren Zufahrtsstraßen geschlossen.

Zeitzone

In Sambia gilt im europäischen Winter die MEZ plus eine Stunde, während der deutschen Sommerzeit ist in Sambia keine Zeitverschiebung.

Strom und Wasser

Die elektrische Spannung beträgt 220-Volt-Wechselstrom. Man benötigt einen Adapter, den es vor Ort zu kaufen gibt. Dieser ist jedoch in den meisten Unterkünften vorhanden oder auf Nachfrage zu bekommen.

Kosten vor Ort

Benzinkosten, ggf. Gebühren für Grenzübertritte, ggf. Verpflegungskosten Kosten für selbstgebuchte Ausflüge vor Ort, private Ausgaben (z.B. Kosten für Souvenirs, Medikamente, etc.), Trinkgelder, ggf. Eintrittsgebühren, Parkgebühren (falls nicht enthalten)

Ein- und Ausreise

Anreise

Bitte beachten Sie, dass bei Flügen Steuern vor Ort fällig werden. Bei Inlandflügen sind 22 US-Dollar pro Person und bei der Ausreise aus Sambia noch einmal 25 US-Dollar pro Person zu zahlen. Bitte nehmen Sie das Geld möglichst in bar mit!

Reisedokumente und Formalitäten

Für die Einreise brauchen Sie ein Reisepass, der noch mind. 6 Monate Gültigkeit hat sowie ein Visum. 
Bitte achten Sie darauf, dass für das Visum im Reisepass noch mindestens eine Doppelseite frei sein muss.

Visum

Das Visum können Sie bereits von Europa aus in Berlin beantragen. Das Antragsformular können Sie ganz einfach auf www.zambiaembassy.de herunterladen. Es ist aber auch möglich dieses direkt vor Ort bei der Einreise zu erhalten. Bitte halten Sie dazu genug USD in bar bereit (einfache Einreise: 50USD pro Person)

Das Kaza UNIVISA wurde wieder neu aufgelegt und seit dem 21.12.2016 hat die Kavango Zambezi Trans-Frontier Conservation das gemeinsame Visum für Simbabwe und Samibia wieder eingeführt. Die Gebühr dafür beträgt 50 US$ pro Person und Sie können an folgenden Grenzposten das KAZA UNIVISA erwerben:

Sambia:
– Kenneth Kaunda International Airport, Lusaka
– Harry Mwaanga International Airport, Livingstone
– Victoria Falls Land Border
– Kazungula Land Border

Simbabwe:
– Kazungula Land Border
– Victoria Falls Land Border
– Victoria Falls International Airport
– Harare International Airport

Das Visum hat eine Gültigkeit von bis zu 30 Tagen und Sie können innerhalb dieses Zeitraumes solange zwischen Simbabwe und Sambia hin und her reisen, wie Sie möchten. Das KAZA UNIVISA gilt außerdem für Tagesausflüge nach Botswana durch den Kazungula Grenzposten. Bei Übernachtungen verliert es jedoch seine Gültigkeit, so dass in diesem Fall ein neues Visum erworben werden muss. 

Zoll

Verboten ist der Export von Waren, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, wie zum Beispiel Elfenbein, bestimmte Tierarten und Pflanzen. Für echte Antiquitäten benötigen Sie zudem eine Ausfuhrgenehmigung.

Autofahren

Verhalten im Straßenverkehr

Die Straßenverhältnisse in Sambia sind vielerorts schlecht, so dass nur Allradwagen empfohlen werden. Um ein komfortableres Reisen zu ermöglichen, bietet Umfulana deshalb fast nur Transfers an.

Geldangelegenheiten

Währung

Die Landeswährung ist der Kwacha (ZMW). 

Zahlungsmittel

Landeswährung ist der Kwacha (ZMW). Banken und Wechselstuben akzeptieren häufig nur US-Dollar zum Umtausch, der Euro hat sich noch nicht flächendeckend durchgesetzt. US-Dollar-Banknoten der Serien vor 1996 („kleine Köpfe“) werden im Regelfall nicht umgetauscht oder angenommen. Kleine Scheine werden häufig nur zu schlechteren Kursen umgetauscht. Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Es kommt häufig zu Übertragungsfehlern, so dass Kreditkartenzahlungen nicht selten an der Technik scheitern. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit Bank- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich, man sollte sich auf diese Möglichkeit jedoch nicht verlassen. Zudem können pro Tag und Bank in der Regel nur begrenzte Beträge abgehoben werden (ca. 100,- bis 250,- Euro).

Die Übergangszeit nach der Währungsreform, in der alte und neue Banknoten als Zahlungsmittel akzeptiert worden sind, ist seit Mitte 2013 abgelaufen. Alte Banknoten können nicht länger verwendet werden. Reisende sollten darauf achten, keine alten Scheine entgegenzunehmen bzw. ausgehändigt zu bekommen.

In den Unterkünften können Sie mit Kreditkarte zahlen. Trinkgelder werden ebenfalls in USD gerne gesehen.

Gesundheit

Krankenversicherung

Schließen Sie bitte auf jeden Fall eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport-Option ab!

Medizinische Versorgung vor Ort

Die medizinische Versorgung ist in den größeren Städten gut. Fragen Sie aber unbedingt nach einem privaten Krankenhaus, wenn es nötig wird. Die Lodges haben entsprechende Kontakte zu lokalen Ärzten bzw. entsprechende Möglichkeiten im Notfall Ärzte ein- bzw. Patienten aus zu fliegen.

Impfungen

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z. B. Äthiopien oder Kenia) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. 
Das Land ist von der WHO als gelbfieberfrei eingestuft worden. Von den Nachbarländern werden bei der Einreise aus Sambia kein Impfnachweis verlangt. Das gilt auch für Südafrika.

Zusätzlich empfehlen wir Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Tetanus, Diphtherie und Polio.

Malaria

Es wird ganzjährig eine Malariaprophylaxe empfohlen. 
Ansonsten besteht die beste Malariaprophylaxe aus langärmligen Hemden und langen Hosen in der Dämmerung. Die von uns genutzten Unterkünfte sind alle mit Moskitonetzen ausgerüstet. Bitte sprechen Sie aber unbedingt noch mit Ihrem Hausarzt über die aktuellen Empfehlungen!

Trinkwasser

Bitte achten Sie darauf nur abgekochtes Wasser zu sich zu nehmen und auch zum Zähneputzen kein Leitungswasser zu nutzen. Die Unterkünfte haben in der Regel gutes Essen und halten für Sie stets Trinkwasser bereit.

Vorbereitung

Gepäck

Besonders bei Flugverbindungen bei denen Sie umsteigen kommt es immer mal wieder vor, dass das Gepäck erst am nächsten Tag mitkommt. Bitte packen Sie deshalb möglichst Wäsche und wichtige Utensilien für 1–2 Tage ins Handgepäck. Außerdem empfehlen wir Ihnen das Gepäck aufzuteilen, wenn Sie zu zweit fliegen.

Kleidung

Wir empfehlen ganzjährig leichte Sommerkleidung, für die Dämmerung lange Kleidung wegen der Mücken und eine leichte Jacke oder Pullover für kühle Abende oder Morgen. Für Safaris wird Safarikleidung in khaki, braun oder grün empfohlen.
Kopfbedeckung als Sonnenschutz ist unbedingt empfehlenswert.

Verhaltenshinweise

Alkohol und Zigaretten

Alkoholische Getränke dürfen nur in lizenzierten Restaurants und Unterkünften sowie Bottle Stores ausgegeben werden.

Fotografieren

Fotoausrüstung wird durch Staub und Hitze stark belastet. Empfohlen werden Einstellungen mit einer hohen ISO-Zahl. Wenn Sie Menschen fotografieren möchten, sollten Sie vorher freundlich fragen.

Trinkgeld

Da das Lohnniveau gerade unter der schwarzen Bevölkerung nicht sehr hoch ist, empfehlen wir, in den Unterkünften ein Trinkgeld für die Angestellten zu geben. Dieses ist nicht hoch, zeigt aber mehr die Anerkennung gegenüber der geleisteten Arbeit und ist für die Landbevölkerung viel Geld. Sie sollten dafür möglichst kleine US-Dollarscheine mitnehmen.

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