Sambia und Malawi: Zwischen Savanne und See
Likoma Island

Sambia und Malawi

Zwischen Savanne und See

Vom Grasland nördlich des Kafue über den tierreichen South Luangwa Nationalpark geht es zum Baden an den Lake Malawi. Die Camps sind sorgfältig ausgesucht und stehen an zauberhaft schönen Orten. Keiner kann diese Reise machen, ohne sich in das Land zu verlieben.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Lusaka nach Kafue National Park

Flug

Flug

Von Lusaka nach Kafue National Park
Lusaka – National Park
A

Kafue National Park

Teakholzwälder und Wildhunde am Kafue Nationalpark

Der Park am Ober­lauf des Kafue-Flusses ist mit über 22.000 km² einer der größten Natio­nalparks der Erde. Seine Nord-Süd-Ausde­hung beträgt 190 Kilometer und die Ost-West-Ausdeh­nung 85 Kilometer.  Nirgendwo gibt es mehr Arten von Antilopen.

Im Norden wachsen Teak­holz­wälder, die gen Süden erst in Busch­land übergehen und immer stärker den Charakter der Kala­hari annehmen. Besonders bekannt ist die Busanga Ebene, die während der Regenzeit im Sommer voll­kommen über­schwemmt ist. Von Bedeu­tung ist der Park auch für das Über­leben der vom Aussterben bedrohten Wildhunde: Im Kafue Park lebt eine der letzten über­lebens­fähigen Popu­la­tionen Afrikas. Weitere Raubtiere sind Löwen, Hyänen und Leoparden. Unter den Pflanzenfres­sern finden sich auch Warzenschweine, Zebras und Gnus.

Zu Gast in einem Camp in der Busanga Ebene

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten & Getränken

Das Camp liegt in den Busanga Plains, einem 750 Quad­ratki­lometer großen Feuchtgebiet im Norden des Kafue-Natio­nalparks. Das Gebiet, das im Sommer überflutet und im Winter fast ausge­trocknet ist, gehört zu den wenigen auf der Erde, die von mensch­li­chen Eingriffen fast völlig verschont geblieben sind. Das nächste Dorf ist etwa 60 Kilometer, also eine Tagesreise, entfernt.

Das natur­nahe Bush Camp liegt auf einer bewal­deten Anhöhe, wo bis zu acht Gäste in reetge­deckten Hütten mit jeweils eigener Regendu­sche und Buschtoilette beherbergt werden können. Zur Ebene hin eröffnen große Panora­ma­fenster einen großar­tigen Ausblick. Für die Mahlzeiten gibt es eine über­dachte Platt­form.

Morgens und abends werden mehr­stün­dige Pirschfahrten durch die Ebene ange­boten, bei denen Orni­tho­logen ob der uner­reichten Viel­falt der Vogelwelt in Verzü­ckung geraten. Von den Big Five sind vor allem die präch­tigen Löwen zu erwähnen, die in der offenen Land­schaft ideale Bedingungen finden.

Flug

Von Lusaka nach Mfue
Kafue NP – Lusaka
B

South Luangwa National Park

Tierparadies am Luangwa River

Der Park in Ost-Zambia wur­de 1938 gegründet und umfasst heute mehr als 9000 Quad­ratki­lometer. Im Westen und Nordwesten bildet die Abbruchkante von Muchinga eine natürliche Grenze, so dass der einzige Zugang im Osten liegt.

Wegen seiner hohen Wilddichte gilt der South Luangwa Park als einer der großartigsten Naturräume der Erde. Elefanten- und Büffelherden mit über 100 Tieren sind keine Ausnahme. An den Flüssen leben ungezählte Krokodile und Fluss­pferde. Große Herden der bedrohten Thoneycroft's Giraffen finden reich­lich Nahrung in der unberührten Savan­nen­landschaft. Im Luangwa Tal leben zudem einige endemi­sche Tier­arten wie das Cookson's-Gnu oder das Crawshay's Zebra.

Zu Gast im Kuyenda Bushcamp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten & Getränken | 2x Park Fee pro Person

Wer in Kuyenda war, ist im afri­ka­ni­schen Busch ange­kommen. Für viele Reisende das rustikale Camp zum Lieb­lingsort in Sambia geworden – trotz oder gerade wegen seiner Einfachheit. Infinity Pool und Wireless Lan wird man vergeb­lich suchen, dafür gibt es Paraffinlampen und Duschen, bei denen das Wasser aus löch­rigen Eimern fließt.

Die Gastgeber sind außergewöhn­lich: Phil begleitet die Gäste am liebsten selbst auf Safari und ist Experte für die Flora und Fauna ringsum. Babette führt eine herausra­gende Küche. Beide nehmen, wie auch die übrigen Ranger, an den Mahlzeiten mit den Gästen teil. Über­nachtet wird in Rundhütten, vor denen morgens zuweilen Elefanten stehen. Zum Weckruf in der Morgendämme­rung gibt es heißes Wasser – auf Vorbe­stel­lung.

Luangwa River

Nebenfluss des Sambesi

Der Luangwa (portugie­sisch: Rio Aruângua) ist ein Nebenfluss des Sambesi, 806 km lang und fließt größ­ten­teils durch Sambia. Der wasser­reiche Fluss entspringt in den hohen Grenzgebirgen von Sambia und Malawi west­lich des Malawi­sees. Er wendet sich dann vom See ab und fließt gen Südwesten durch den Osten von Sambia. Dort mäandriert er durch die kaum besiedelte, breite Hoch­e­bene des Nordlu­angwa Natio­nalparks und weiter durch den Südlu­angwa Park. In seinem Unter­lauf bildet er die Grenze zu Mosambik und mündet knapp 80 km weiter südlich am Drei­ländereck von Mosambik, Sambia und Simb­abwe bei Zumbo in den Sambesi. Das Luangwatal ist über weite Stre­cken von hohen Felswänden umgeben, so dass er an den meisten Stellen unpas­sierbar ist. Der Höhen­un­ter­schied zwischen Gipfeln und Talsohle beträgt besonders im nörd­li­chen Teil des Fluss­laufes bis zu tausend Metern. Östlich und west­lich des Tales führt in weitem Abstand jeweils eine Straße in Nord-Süd-Rich­tung.

South Luangwe

17 km | 28 Minuten
C

South Luangwa National Park

Tierparadies am Luangwa River

Der Park in Ost-Zambia wur­de 1938 gegründet und umfasst heute mehr als 9000 Quad­ratki­lometer. Im Westen und Nordwesten bildet die Abbruchkante von Muchinga eine natürliche Grenze, so dass der einzige Zugang im Osten liegt.

Wegen seiner hohen Wilddichte gilt der South Luangwa Park als einer der großartigsten Naturräume der Erde. Elefanten- und Büffelherden mit über 100 Tieren sind keine Ausnahme. An den Flüssen leben ungezählte Krokodile und Fluss­pferde. Große Herden der bedrohten Thoneycroft's Giraffen finden reich­lich Nahrung in der unberührten Savan­nen­landschaft. Im Luangwa Tal leben zudem einige endemi­sche Tier­arten wie das Cookson's-Gnu oder das Crawshay's Zebra.

Zu Gast im Chamilandu Bushcamp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten & Getränken

Das rustikale Camp liegt im touris­tisch kaum erschlos­senen Osten des South Luangwa National Park am Ufer des Luangwa Flusses, wo abge­sehen von den Campgästen keine anderen Reisenden zu erwarten sind. Das besondere sind die Lagunen, die von den Zuflüssen gebildet werden und Wild und Vögel glei­cher­maßen anziehen. Von den drei Cottages, die als Pfahlbauten auf einem 2 m hohen Holz­deck errichtet sind, streift der Blick von den Tieren am Fluss bis zu den Nchin­deni Hills am Horizont.

Spezialität des Camps sind die Fußwande­rungen, die im Morgen­grauen beginnen. Unter der Leitung erfah­rener Ranger kann man Elefanten, Büffel, Fluss­pferde, Krokodile und viele andere Tiere sehen. Zu den etwa 400 Vogel­arten gehören Störche, Adler oder Fischreiher. Nach dem Brunch und der Siesta werden Pirschfahrten in die weitere Umge­bung unternommen, die sich bis in die Nacht ziehen, wenn andere Tiere aktiv sind als am Tage.

Flug

Von Mfue nach Likoma Island
D

Lake Malawi

Ostafrikas See der Superlative

Der Name Malawi bedeutet „flam­mendes Wasser“ und spielt auf die Lich­t­reflexe des Sonnen­lichts auf dem Malawisee an. Als erster Euro­päer erblickte ihn 1859 der engli­sche Missionar und Afrika-Forscher David Livings­tone.

Mit etwa 600 Kilome­tern Länge, durch­schnitt­lich 50 Kilome­tern Breite und bis zu 700 Metern Tiefe ist der Malawisee der neuntgrößte See der Erde und der drittgrößte Afrikas. Das „Ostafri­ka­ni­sche Meer“ füllt den südli­chen Afri­ka­ni­schen Graben und ist neunmal so lang wie der Bodensee. Drei Staaten teilen sich das Ufer: Im Westen Malawi, im Nord­osten Tansania, wo der See aus poli­ti­schen Gründen immer noch seine alte Bezeich­nung Nyas­sasee trägt, und im Südosten Mosambik. Alleine in Malawi belegt der See ein Drittel des Staats­gebietes.

Der Malawisee ist zugleich einer der klarsten Seen der Erde. Teilweise kann man bis zu 20 Meter tief sehen. Berühmt wur­de er durch seine Viel­falt an endemi­schen Fisch­arten. Bisher wurden ca. 50 Gattungen mit über 600 Arten entdeckt – und das sind lange noch nicht alle. Es werden ca. 1.500 Arten im Malawisee vermutet. 

Der einmalig blaue See verfügt über einen Abfluss, den Shire. Dort machen zahlreiche Riffe, die auch die Schifffahrt unmög­lich. Gespeist wird der See durch mehrere Zuläufe aus dem anliegenden Hoch­land, jedoch trocknen die meisten Fluss­läufe in den Trockenpe­rioden aus.

Zu Gast in der Kaya Mawa Lodge

4 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension

Likoma Island ist die größere der beiden Inseln im nörd­li­chen Malawisee in der Nähe der Grenze zu Mosambik. Eine Reise dorthin führt zugleich in die Vergan­gen­heit: Auf der 17 Quad­ratki­lometer großen Insel gibt es eine Staub­straße und zwei Autos. Die Bewohner leben haupt­säch­lich von Fischfang und Reis­anbau. Hunderte von riesigen Baobab-Bäumen, Sand­strände und Felsgrotten sorgen für ein unver­gess­li­ches Natur­er­lebnis.

Im Südwesten der Insel liegt am Ende eines halbmondför­migen Sand­strands die Kaya Mawa Lodge, was im örtli­chen Dialekt ein häufig gebrauchtes Wort ist und soviel wie „vielleicht morgen“ heißt. Sie wur­de ohne eine einzige Maschine voll­ständig in Hand­arbeit, in Zusam­men­arbeit mit dem benach­barten Dorf erbaut. Gäste werden in den zehn Hütten aus Stein, Teak und Strohdäc­hern unter­ge­bracht. Die Honey­moon-Suite liegt auf einer eigenen Insel und ist über einen Steg zu errei­chen. Alle Hütten stehen am Seeufer, haben eine eigene Terrasse und einen Privatweg zum Wasser. Ein großes Mahago­ni­bett, das Bad, das aus einem versenkten Stein besteht und eine Toilette mit unbe­schreib­li­chem Blick über den See zeugen von der Fantasie und dem Einfüh­lungs­ver­mögen des süda­fri­ka­ni­schen Architekten und dem Humor der örtli­chen Erbauer.

Die Anmut der Lodge, ihre Harmonie mit der atembe­rau­benden Umge­bung und ein erstklas­siger Service sorgen dafür, dass die Haupt­be­schäf­tigung der meisten Gäste in der Betrach­tung und im Entspannen liegt. Wer aktiv sein will, kommt aber auch auf seine Kosten: Tauchen, Tauchkurse und Schnor­cheln werden ange­boten, ebenso wie Segel­törns oder Besuche des Inseldorfs. Ausflüge nach Mosambik per Wasser oder Luft können arrangiert werden.

Manda Wilder­ness

Öko-Projekt am Lake Malawi

Das Manda Wilder­­ness Gebiet liegt am östli­chen Ufer des Malawi­­sees und gehört bereits zu Mosambik. Die Land­schaft rund um die Insel Likoma ist vielfältig. Feuchtgebiete, Flus­­sauen, Berge, Savanne, Wald und lange Strände mit kris­tallklarem Wasser wech­­seln einander ab. Es gibt viele kleine Tiere und zahlreiche Vögel, darunter viele endemi­­sche Arten. Der Busch reicht bis zu den Sand­­stränden. Gelegent­­lich werden hier sogar Wildhunde gesichtet.

Das die Land­schaft weitge­hend unzer­stört ist, liegt an Manda Wilder­ness Projekt, das 1997 begonnen wur­de. Die dörf­l­iche Gemeinde hat mit einem Trust aus Großbri­tan­nien eine Lodge errichtet, in der die Dorf­be­wohner Arbeit finden. Manda ist übri­gens der Name für den drei­bei­nigen afri­ka­ni­schen Kochtopf, den man ins Feuer stellt. Die drei Beine sind die Erhal­tung der Natur, die Förde­rung der Dorfge­meinschaft und der hoch­wer­tige Tourismus.

Flug

Nach Lilongwe
Flugzeit ca. 1 Stunde
12 Tage
ab 8.349,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13

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  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
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