Trollhättan

Wahrzeichen von Trollhättan: Kirche am Wasserfall

Wahrzeichen von Trollhättan: Kirche am Wasserfall © Von Tubaist - Eigenes Werk (Own photo), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1062964

Industriestadt zwischen See und Wasserfällen

Die Stadt mit knapp 50.000 Einwohnern ist ein wichtiger Industriestandort in der westschwedischen Provinz  Västra Götalands län. Sie verdankt ihre Existenz dem See, vor allem aber den Trollhättan Fällen, die zur Erzeugung von Elektrizität verwendet wurden. Inzwischen haben sich auch Produktionsstudios für Filme angesiedelt, was der Stadt den Namen „Trollywood“ eingebracht hat. Wahrzeichen ist die neugotische Kirche direkt neben den Wasserfällen.



Sehenswürdigkeiten Trollhättan


Brobacka Naturreservat

Wild Eiszeitlandschaft zwischen den Seen

Das Naturreservat nordwestlich von Alingsas ist vor allem geologisch interessant: es liegt zwischen den Seen Mjörn und Anten und ist noch heute das Spiegelbild der gewaltigen Kräfte, die während der Eiszeit die Landschaft formten. Das Abschmelzen des Inlandeises und die wirbelnden Wassermassen schufen gigantische Gletschermühlen, die von den Einheimischen als jättegrytor bezeichnet werden. Zurückgeblieben sind bizarre Felsen in Rund- und Halbrundform, von denen die größten einen Durchmesser von 18 Metern haben. Ein Naturmuseum informiert über die Entstehungsgeschichte. Die Rundwanderung durch das Gebiet dauert eine halbe Stunde.

Umfulana Route:
www.komoot.de


Trollhättan-Fälle

Wasserfälle, Kanäle und historische Schleusen

Mitten in Trollhättan stürzen die Trollhättan-Fälle über 32 Meter hohe Klippen hinab. Schon im 18. Jahrhundert hat man versucht, die Fälle zu bändigen, jedoch erfolglos. Erst im Jahre 1800 ist es gelungen, eine funktionierende Schleusentreppe fertigzustellen. Etwa zwei Kilometer südlich von den Wasserfällen können immer noch die alten Schleusen besichtigt werden. In der Nähe befinden sich auch die neuen Schleusen, die von der Schifffahrt benutzt werden. Die Trollhättan-Fälle liegen heute die meiste Zeit trocken, da das Wasser durch die Kraftwerksturbinen geleitet wird. In den Monaten Mai, Juni und September werden einmal die Woche (Samstag 15:00 Uhr), in den Monaten Juli und August einmal täglich (15:00 Uhr) die Tore zu den Fällen geöffnet und man kann für kurze Zeit die Gewalt des Wassers in den Fällen erleben. Der beste Platz dafür ist die Oskar’s Brücke. 




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