Hardangerfjord: Nationalparks und Wanderrouten

Hardangerfjord

Bizarre Felsformation: Trolltunga

Bizarre Felsformation: Trolltunga

Nationalparks und Wanderrouten

Der 170 Kilometer lange Hardangerfjord gilt als einer der schönsten Fjorde des Landes. Er erstreckt sich von der Westküste südlich von Bergen ins Landesinnere und ist prägend für eine Region mit spektakulären Wasserfällen und Gletschern, die gleich mit zwei Nationalparks und zwei Nationalen Touristenstraßen aufwarten kann. Die kleine Ortschaft Odda, die am Ende des Seitenarms Sørfjord liegt, war Anfang des 20. Jahrhunderts die beliebteste Kreuzfahrtdestination Norwegens; die ersten Hotels nahmen hier schon im 18. Jahrhundert ihren Betrieb auf. Die Landschaft bietet zahlreiche Möglichkeiten an Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Bergsteigen oder Kajakfahren. Wanderrouten in allen Schwierigkeitsgraden sind ausgeschildert, die zur Hochebene Hardangervidda, durch das Tal Husedalen oder zum Felsvorsprung Trolltunga führen. Im Erlebniszentrum Norsk Natursenter Hardanger erfährt man alles rund um die norwegische Natur, Klima und Umwelt.



Sehenswürdigkeiten Hardangerfjord

Lilletopp

Steiler Anstieg zum Aussichtspunkt

Am Aussichtspunkt Lilletop bietet sich ein einmaliger Ausblick auf den Folgefonna Gletscher sowie den Sørfjord, einen Nebenarm des Hardangerfjords. Der Aufstieg ist jedoch recht anspruchsvoll und eher für geübte Wanderer geeignet. So muss auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern ein Aufstieg von rund 300 Höhenmetern überwunden werden.
Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Parkplatz der Tyssohallen, nahe Tyssedal. Folgen Sie von hier zu Fuß für etwas über einen Kilometer der Straße in Richtung Skjeggedal. In einer scharfen Kurve beginnt ein gut markierter Wanderweg, der zum oberen Ende der Pipelines des Wasserkraftwerks führt. Normalerweise ist die Strecke zwischen April und Oktober begehbar, sofern kein Schnee gefallen ist.

Steindalsfossen

Ein Spaziergang hinter dem Wasserfall

Beim Steindalsfossen, der etwa zwei Kilometer westlich von Norheimsund liegt, handelt es sich um einen der meistbesuchten Wasserfälle Norwegens. Entstanden ist er gegen Ende des 17. Jahrhunderts, als der Fluss Fosselva seinen Lauf änderte. Heute stürzt hier das Wasser aus fast 50 Metern Höhe herunter. Eine Besonderheit ist der Spazierweg, der zwischen Felswand und Wasserfall entlangführt.

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