Siljansee

Wandern, Angeln, Bootfahren: Siljansee

Wandern, Angeln, Bootfahren: Siljansee

Naturvergnügen am malerischen See

Der malerische See in der mittelschwedischen Provinz Dalarna ist duch einen Meteoreinschlag vor 370 Millionen Jahren entstanden. Die ehemaligen Kraterwände sind heute größtenteils bewaldet. Trotz der guten Infrastruktur findet man hier vor allem Ruhe und ideale Bedingungen zum Wandern, Angeln und Bootfahren. In der Gegend um den See wird das Mittsommerfest (um den 21. Juni) besonders prächtig und mit traditionellen Trachten, Fiedeln und Maibäumen gefeiert.



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Sehenswürdigkeiten Siljansee

Orsa Grönklitt

Bärenpark am Aussichtsberg

Der Freizeitpark bei Orsa ist bekannt für seine Braunbären. Daneben leben in Orsa Grönklitt aber noch Kamtschatkabären, Uhus, Rotfüchse, Wölfe, Luchse, Vielfraße, Eisbären, Sibirische Tiger und Persische Leoparden. Rund um die Gehege findet man auch nichteingezäunte Wildtiere, einschließlich der Winterlager von Bären in der weit ausgedehnten Orsa Finnmark.
Die Anlage liegt auf dem Berg Grönklitt. Von seiner Spitze hat man eine weite Aussicht über den Orsa-See. Sowohl der Wald als auch der See bieten verschiedene Outdoor-Aktivitäten für die ganze Familie. Verschiedene Mountainbike-Trails laden zu einer Radtour ein, während ein Bootsverleih auch Erkundungstouren auf der Wasseroberfläche möglich macht.

Zur Website:
www.orsagronklitt.se

Dalapferdchen

Beliebteste Mitbringsel aus Schweden

Die Souvenierläden sind voll davon: meist rot bemalt, mit „Kurbits-Malerei“ verziert und nach Größe sortiert warten die Dalapferdchen auf ihren Käufer. Aber auch wenn die Masse auf Fließbandarbeit schließen lässt, so täuscht dieser erste Eindruck. Hergestellt werden die Dalapferdchen in Nusnäs, 10 km östlich von Mora. Hier ist alles handgefertigt. Wer der Werkstatt der Familie Olsson einen Besuch abstattet, kann der Entstehung der Pferdchen vom Zersägen des Holzklotzes bis hin zur Blumenmalerei zuschauen. Bei schönem Wetter kann man draußen sogar sein eigenes Dalapferdchen bemalen. Die Brüder Olsson waren die Ersten, die das Dalapferdchen in großen Stückzahlen produzierten. So wurde aus dem Spielzeug von einst das wohl beliebteste Mitbringsel aus Schweden.

Helvetesfallet

Wasserfall zwischen 30 Meter hohen Felswänden

Der Fluß Ämån stürzt auf seinem 40 Kilometer langen Lauf vom Ämåsjön im Norden bis Fredshammar über mehrere spektakuläre Stromschnellen und Wasserfälle. Die bekanntesten sind Helvetesfallet (Höllenfall) und Storstupet (Große Stufe). Am Höllenfall hat sich der Ämån tief in die Felsen eingeschnitten und donnert als Wasserfall zwischen 30 Meter hohen Felswänden zu Tal. Im Canyon wächst ein unberührter Wald mit seltenen Pflanzen und Pilzen. Am Storstupet überquert die Inlandsbahn den Fluss in 34 Metern Höhe. Der Weg führt zu Aussichtspunkten mit schwindelerregenden Blicken in den Canyon, der aber wegen loser Steine und steiler Bergwände nur erfahrenen Wanderern empfohlen werden kann.

Rund um Tällberg

Künstlerdorf am Siljansee

Die Wanderung beginnt im hübschen Tällberg. Das ehemalige Bauerndorf in Dalarna ist heute ein Künstlerort mit Galerien, Töpfereien und einem Folklorezentrum. Der Weg führt durch die nette Ortschaft, die nur aus Holz- und Blockhäusern besteht, hinunter zum See und wieder zurück. (hin und zurück: 8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 110 Meter)

Styggforsen Naturreservat

Wasserfall und Kaffeestube

Das Naturreservat Styggforsen in Dalarna bietet eine interessante Geologie, einen Wasserfall und schöne Asusblicke auf einer kurzen Wanderung durch den Wald. Die Felswände zeigen deutlich das Ergebnis des Meteoriteneinschlags, der vor knapp 400 Millionen Jahren im Siljan-Gebiet stattfand. Schichten aus Schiefer, Kalkstein und Sandstein wurden durch den Einschlag dramatisch aufgetürmt. Die Schichten bildeten sich als Sedimente in einem Meer, das zur damaligen Zeit Teile Skandinaviens bedeckte.
Vom Parkplatz aus führt ein 750 Meter langer Wanderweg durch das Gebiet, indem es auch Grillplätze und Bänke gibt. Die Hälfte der Strecke ist für Kinderwagen zugänglich. An einigen Stellen ist der Weg steil, aber es gibt Treppen und Geländer. Achtung: Die Treppen können bei feuchter Witterung rutschig sein. Neben dem Parkplatz befindet sich ein im Sommer geöffnetes Kaffeehaus.

Tomteland

Wo der Weihnachtsmann zu Hause ist

Wer hat sich nicht schon oft gefragt, wo der Weihnachtsmann zu Hause ist? Wo er mit seinen Helfern das ganze Jahr über an den Geschenken bastelt? Tief im Wald, am Fuße des Gasundabergets am Siljansee, da liegt das Dorf, wo der Weihnachtsmann zusammen mit seinen Wichteln sowie dem König und der Königin des Winters lebt. Außerdem sind da noch, Juleljus, der Weihnachtsbaum und Dusty, der Schneemann. Hier gibt es viel zu erleben: eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten, Lebkuchen backen, die Rentiere vom Weihnachtsmann besuchen und noch vieles mehr. Ganz wichtig: den Wunschzettel nicht vergessen, damit dieser persönlich beim Weihnachtsmann abgegeben werden kann.

Nähere Informationen:
www.tomteland.se

Vidablick

Aussichtsturm

Als sich der Bauernhändler Olof Lidmark auf seinem Weg von Süden kommend in Gärdebyn an den Straßenrand setzte, um zu rasten, war er von der Aussicht so fasziniert, dass er den Entschluss fasste: „Wenn ich jemals reich werde, baue ich mir hier ein Haus und oben auf dem Hügel einen Aussichtsturm.“ Einige Jahre später ließ er sich in Gävle nieder und setzte seine Pläne in die Tat um. Am 12. Juni 1898 wurde der 28 Meter hohe Aussichtsturm eingeweiht. Der Turm steht auf einer Höhe von 352 Metern an den südwestlichen Hängen des Hedsåsbergs. Vom Turm aus kann man die geologische Formation des Siljanrings und die Kirchen in Rättvik, Boda und auf Sollerön sehen. Bei ganz klarem Wetter kann man sogar den Städjan im nördlichen Dalarna mit einem Fernglas sehen.

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