Oslo

Spektakuläre Skyline: Oslo

Spektakuläre Skyline: Oslo

Die älteste der skandinavischen Haupstädte liegt einzigartig am Oslofjord, umgeben von dichten Wäldern, einsamen Seen und endlosen Stränden am nordischen Meer. Neben der überreichlichen Natur hat die 500.000-Einwohner-Stadt viele Sehenswürdigkeiten zu bieten: Neben der Domkirche und dem Rathausplatz sind es vor allem neuere Bauten wie die 2008 fertiggestellte, spektakuläre Oper, das Nobelzentrum mit einer Dokumentation aller Friedensnobelpreisträger oder das Munch Museum. Empehlenswert ist auch eine Bootsfahrt zur Halbinsel Bygdoy mit seiner vielfältigen Museumsszene: Besonders spanennd sind das Wikingerschiffmuseum und das Vokskundemuseum, ein große Freilichtmuseum mit 150 Häusern aus ganz Norwegen und einer „Samenschau“.



Sehenswürdigkeiten Oslo


Opernhaus Oslo

Größtes norwegisches Kulturprojekt der Nachkriegszeit

Die 2008 eröffnete Oper von Oslo gilt als größtes norwegisches Kulturprojekt der Nachkriegszeit. Das 110 Meter breite und 207 Meter lange Gebäude ist einem treibenden Eisberg nachempfunden. Auf einer Fläche von über 38.000 Quadratmetern  befinden sich drei Spielflächen, von denen die Hauptbühne mit 1358 Sitzplätze hat. Der Große Saal gleicht in Form, Größe und Struktur dem der Semperoper in Dresden. Tief dunkel geöltes Eichenholz beherrscht das Innere des Saales, der von Norwegens größtem Kronleuchter erhellt wird. Er hat einen Durchmesser von sieben Metern und wiegt 8,5 Tonnen; 8500 Leuchtdioden sorgen für das Licht. Im Hafenbecken vor der Oper steht die weiße Skulptur „Hun ligger/She lies“, die von der in Berlin lebenden italienischen Künstlerin Monica Bonvicini geschaffen wurde. Sie ist den aufgetürmten Eismassen auf dem Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Friedrich nachempfunden.

zur Website:
www.visitoslo.com/de/produkt/?TLp=236264


Munch-Museum Oslo

Als der weltberühmte Maler, Graphiker und Bahnbrecher des Expressionismus 1944 in Oslo starb, vermachte er seine Werke der Stadt, darunter 1.100 Gemälde, 15.500 graphische Blätter von 700 Motiven, 4.700 Zeichnungen, sowie sechs Skulpturen. Heute befinden sich über die Hälfte der Gemälde Muns und alle graphischen Motive im Besitz des Museums, unter anderem sein bekanntestes Bild, „der Schrei“.


Vigelandsanlegget

Skulpturen von Gustav Vigeland

Der Vigeland-Skulpturenpark im Frognerpark von Oslo zeigt über 200 Stein- und Bronzeskulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Die zwischen 1907 und 1942 entstandenen Figuren symbolisieren den Kreislauf des Lebens vom Embryo über alle Lebensstadien bis zum Tod. Die Skulpturen sind an einer Achse angeordnet, die am Fuß eines Hügels beginnt und über mehrere Treppen zum höchsten Punkt aufsteigt, wo eine große Figurengruppe den Abschluss bildet.

zur Website:
www.visitoslo.com/de/produkt/?TLp=181601


Bygdøy

Halbinsel im Oslofjord mit aufregenden Museen

Die Halbinsel im Oslofjord ist heute ein Stadtteil von Oslo. Sie ist im Osten vom Frognerkilen und im Westen vom Lysakerfjord und dessen nordöstlichem Ausläufer Bestumkilen begrenzt und dient schon seit dem 19. Jahrhundert vielen Osloern als Naherholungsgebiet. Auf Bygdøy befindet sich im Frammuseum das Polarschiff Fram, mit dem Fridtjof Nansen von 1893 bis 1896 das Nordmeer erkundete. Ihr Versuch, den Nordpol auf Skiern zu erreichen scheiterte jedoch. Ferner gibt es auf Bygdøy das Norwegische Seefahrtsmuseum (Norsk Maritimt Museum), das Kon-Tiki-Museum, das Wikingerschiffsmuseum (Vikingskipshuset) mit dem Oseberg-Schiff und dem Tuneschiff, das Norwegische Volksmuseum (Norsk Folkemuseum), ein Freilichtmuseum, sowie Oskarshall, das Lustschloss des Königs Oskar I. An der südlichen Seite der Halbinsel, dem so genannten „Huk“, befinden sich mehrere kleinere Strände und Badestellen, darunter auch ein FKK-Strand. 

zur Website:
www.visitoslo.com/de/aktivitaten-und-attraktionen/stadtteile/bygdoy/




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