Oslo

Spektakuläre Skyline: Oslo

Spektakuläre Skyline: Oslo

Die älteste der skandinavischen Haupstädte liegt einzigartig am Oslofjord, umgeben von dichten Wäldern, einsamen Seen und endlosen Stränden am nordischen Meer. Neben der überreichlichen Natur hat die 500.000-Einwohner-Stadt viele Sehenswürdigkeiten zu bieten: Neben der Domkirche und dem Rathausplatz sind es vor allem neuere Bauten wie die 2008 fertiggestellte, spektakuläre Oper, das Nobelzentrum mit einer Dokumentation aller Friedensnobelpreisträger oder das Munch Museum. Empehlenswert ist auch eine Bootsfahrt zur Halbinsel Bygdoy mit seiner vielfältigen Museumsszene: Besonders spanennd sind das Wikingerschiffmuseum und das Vokskundemuseum, ein große Freilichtmuseum mit 150 Häusern aus ganz Norwegen und einer „Samenschau“.



Sehenswürdigkeiten Oslo


Bygdøy

Halbinsel im Oslofjord mit aufregenden Museen

Die Halbinsel im Oslofjord ist heute ein Stadtteil von Oslo. Sie ist im Osten vom Frognerkilen und im Westen vom Lysakerfjord und dessen nordöstlichem Ausläufer Bestumkilen begrenzt und dient schon seit dem 19. Jahrhundert vielen Osloern als Naherholungsgebiet. Auf Bygdøy befindet sich im Frammuseum das Polarschiff Fram, mit dem Fridtjof Nansen von 1893 bis 1896 das Nordmeer erkundete. Ihr Versuch, den Nordpol auf Skiern zu erreichen scheiterte jedoch. Ferner gibt es auf Bygdøy das Norwegische Seefahrtsmuseum (Norsk Maritimt Museum), das Kon-Tiki-Museum, das Wikingerschiffsmuseum (Vikingskipshuset) mit dem Oseberg-Schiff und dem Tuneschiff, das Norwegische Volksmuseum (Norsk Folkemuseum), ein Freilichtmuseum, sowie Oskarshall, das Lustschloss des Königs Oskar I. An der südlichen Seite der Halbinsel, dem so genannten „Huk“, befinden sich mehrere kleinere Strände und Badestellen, darunter auch ein FKK-Strand. 

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Gränna-Berg

Swedish Candy, Holzhäuser und schöne Aussicht

Die idyllische Kleinstadt mit Holzhäusern und Kopfsteinpflastergassen lebt von den Urlaubern, die wegen der schwedenweit bekannten rot-weißen Zuckerstangen und der netten Atmosphäre kommen. Wer von der Kirche über eine Treppe zur Ruine auf dem Gränna-Berg emporsteigt, wird mit einer beeindruckenden Aussicht auf den Vättern, Schwedens zweitgrößten See, auf die geschichtsträchtige Insel Visingsö und auf die steilen Hänge des Biosphärenreservats Östra Vätterbranterna belohnt. Wer länger unterwegs sein will, kann vom Gränna-Berg aus zum Tegnér-Turm, dem nächsten Aussichtspunkt, weiterwandern. Er liegt 351 Meter hoch. Bei gutem Wetter kann man vom Turm alle vier Provinzen sehen, die an den Vättern grenzen: Närke, Småland, Västergötland und Östergötland. Auf den Turm führen 144 Stufen. Der Turm ist aber nur etwas für Schwindelfreie.


Jönköping

Streichholz-Stadt am Vättern-See

Die malerische Stadt im Nordwesten der historischen Provinz Smaland liegt klimatisch und landschaftlich begünstigt am Südende des Vättern. Jönköping ist ein alter Handelsplatz, der 1284 die Stadtrechte erhielt. Mehrmals fanden schwedische Reichstage statt, bevor die Stadt 1612 von den Schweden angezündet wurde, um den anrückenden Dänen kein Quartier zu geben. Heute ist Jönköping auch für seine Streichholzindustrie bekannt, die Schwedenhölzer, auch säkerhetständstickor genannt, weswegen es am Stadtpark auch ein Streichholzmuseum gibt. Die große Streichholzfabrik ist inzwischen umgebaut. In dem großartigen Backstein-Ensemble finden sich viele Restaurants und Boutiquen.


Motala

Historischer Handelsplatz am Vänern

Die Stadt in der historischen Provinz Östergötland liegt am Ostufer des Vättern am Abfluss des Flusses Motala. Bei archäologischen Ausgrabungen im Jahr 2000 gelang ein Überraschungsfund: zuerst eine Pfeilspitze aus Feuerstein, dann der „Phallus von Motala“ und nicht zuletzt die auf Pfähle gespießten Schädel. Das Alter der Fundstücke wird auf 8.000 Jahre geschätzt. Mit dem Bau des Göta-Kanals im 19. Jahrhundert entwickelte sich Motala zu einem bedeutsamen Handelsplatz. Später kam ein Langwellensender hinzu, der heute noch erhalten ist und als technisches Museum dient.


Munch-Museum Oslo

Als der weltberühmte Maler, Graphiker und Bahnbrecher des Expressionismus 1944 in Oslo starb, vermachte er seine Werke der Stadt, darunter 1.100 Gemälde, 15.500 graphische Blätter von 700 Motiven, 4.700 Zeichnungen, sowie sechs Skulpturen. Heute befinden sich über die Hälfte der Gemälde Muns und alle graphischen Motive im Besitz des Museums, unter anderem sein bekanntestes Bild, „der Schrei“.


Nationalpark Tiveden

Wölfe und Luchse im „Urwald der Thor“

Schon der Name belegt, wie sehr die wilde Natur zwischen den Seen Vänern und Vättern die Phantasie der Menschen angeregt hat. Tiveden setzt sich zusammen aus dem Namen des Gottes Thor (Ti) und dem Wort für Wald (ved).  Der „Thorwald“ ist felsig und teils noch mit Urwald bewachsen. Einer der bekanntesten Felsformationen ist die Trollkyrka, die „Trollkirche“. Etwa ein Zehntel der Gesamtfläche von knapp 1400 Hektar sind Gewässer. HIrsche und Elche bevölkern den Nationalpark, daneben Marder und Füchse. Manchmal sieht man auch Wölfe oder Luchse. In letzter Zeit haben sich auch viele Vögel angesiedelt, wie Käuze, Auerhähne und Spechte.


Opernhaus Oslo

Größtes norwegisches Kulturprojekt der Nachkriegszeit

Die 2008 eröffnete Oper von Oslo gilt als größtes norwegisches Kulturprojekt der Nachkriegszeit. Das 110 Meter breite und 207 Meter lange Gebäude ist einem treibenden Eisberg nachempfunden. Auf einer Fläche von über 38.000 Quadratmetern  befinden sich drei Spielflächen, von denen die Hauptbühne mit 1358 Sitzplätze hat. Der Große Saal gleicht in Form, Größe und Struktur dem der Semperoper in Dresden. Tief dunkel geöltes Eichenholz beherrscht das Innere des Saales, der von Norwegens größtem Kronleuchter erhellt wird. Er hat einen Durchmesser von sieben Metern und wiegt 8,5 Tonnen; 8500 Leuchtdioden sorgen für das Licht. Im Hafenbecken vor der Oper steht die weiße Skulptur „Hun ligger/She lies“, die von der in Berlin lebenden italienischen Künstlerin Monica Bonvicini geschaffen wurde. Sie ist den aufgetürmten Eismassen auf dem Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Friedrich nachempfunden.

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Vigelandsanlegget

Skulpturen von Gustav Vigeland

Der Vigeland-Skulpturenpark im Frognerpark von Oslo zeigt über 200 Stein- und Bronzeskulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Die zwischen 1907 und 1942 entstandenen Figuren symbolisieren den Kreislauf des Lebens vom Embryo über alle Lebensstadien bis zum Tod. Die Skulpturen sind an einer Achse angeordnet, die am Fuß eines Hügels beginnt und über mehrere Treppen zum höchsten Punkt aufsteigt, wo eine große Figurengruppe den Abschluss bildet.

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