Von Goten und Wikingern: Südschweden und Gotland
Auf Gotland

Von Goten und Wikingern

Südschweden und Gotland

Gotland war die Heimat der Goten, bevor der Germanenstamm die raue Insel verließ und während der Völkerwanderung Königreiche in ganz Europa gründete. Danach wurde es still auf der zweitgrößten Insel der Ostsee.

Diese Reise führt von Schwedens Westküste nach Stockholm. Auf Gotland aber setzt sie einen Schwerpunkt, so dass viel Zeit bleibt, seine menschenleere Heide- und Seenlandschaft zu durchstreifen oder sich in den mittelalterlichen Mauern von Visby in die Hansezeit zurückzuträumen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Kopenhagen nach Skanör

Mietwagenannahme

Zugfahrt von Kopenhagen nach Malmö

37 km | 39 Minuten
Von Kopenhagen Haupt­bahnhof über Kopenhagen Airport fahren Züge nach Malmö im 20-Minu­ten­takt über die spekta­kuläre Öresundbrücke. Die Fahrkarte für ca. 15 EUR kauft man vor Ort im Bahnhof.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Hertz
Fahrzeug: Volvo V40 o.ä. (CDAR)
Station: Malmo Center (City Office)

Von Malmö nach Skanör

41 km | 36 Minuten
A

Malmö

Gotischer Altstadt am Öresund

Die mit 250.000 Einwoh­nern drittgrößte Stadt Schwe­dens ist ein Besu­cherma­gnet im äußersten Süden des Landes.

Die Entfer­nung nach Mailand ist geringer als die zum nordschwe­di­schen Kiruna! Die male­ri­sche Altstadt im Schatten der goti­schen St. Petri Kirche ist von Kanälen und Gassen durch­zogen, in denen man noch viele Fach­werkhäuser und jede Menge Boutiquen und Restau­rants findet. Mit ihren vielen Parks und alten Herren­häusern macht die Stadt einen vornehmen und gemäch­li­chen Eindruck. Vor allem Schloss Malmöhus mit seinem Park und verschiedenen Museen ist einen Besuch wert. Seit Fertig­stel­lung der spekta­kulären Brücke über den Öresund im Jahr 2000 ist man in zehn Minuten in Kopenhagen.

Zu Gast in einem Landhotel auf Skanör

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im äußersten Südwesten Schwe­dens liegt Skanör, eine Halb­insel, die von feinstem Sand­strand und ruhigem Wasser umgeben ist.

An der West­seite, von der man bis Kopenhagen sieht, ist ein kleines 3-Sterne-Haus in die Dünen hinein­ge­baut. Das Restau­rant, in dem schwe­di­sche Küche origi­nell präsen­tiert wird, befindet sich im histo­ri­schen Haupt­haus von 1888.

Falsterbo Museum

Heimatmuseum im Wander­pa­ra­dies

Das Heimatmuseum in einem ehema­ligen Bauern­haus ist angefüllt mit einer Unmenge an Gegen­ständen und Funden aus vielen Epochen des kleinen Ortes Falsterbo. Die ältesten Funde stammen aus der Stein­zeit; daneben sind Gegen­stände zur Geschichte der Eisen­bahn und Teile einer alten Fassbinderei zu sehen. Ein als Kapelle einge­rich­teter Raum zeigt Gegen­stände aus heimi­schen Kirchen. Außerdem gibt es Über­reste eines Fischerbootes, einen Gemischt­wa­ren­laden, alte Feuer­wehrge­rätschaften und vieles mehr zu entde­cken. In der Umge­bung des Museum kann man wandern und Moun­tai­nbike fahren. Die abwechs­lungs­rei­chen Rund­wege führen durch Kiefernwälder und entlang von Dünen.

Fotevi­kens Museum

Wikingerdorf von 1134

Das archäo­logi­sche Frei­lichtmuseum stellt ein Wikingerdorf des Jahres 1134 dar, das „Fotevi­kens Vikinga­re­servat“. Es besteht aus über 20 rekon­stru­ierten Gebäuden inner­halb einer halbkreisför­migen Holzpali­sade. Wahrzei­chen ist ein hölzerner Wachturm, von dem aus man die Öresundbrücke und einige Off-Shore-Windkraft­anlagen sieht – ein inter­essanter Kontrast. Am Meer liegen Räuc­her­stuben und Fischer­hütten. Im Dorf befinden sich eine Schmiede, eine Bäckerei, eine Münz­werk­statt, die Häuser des Richters und des Webers sowie das große Thinghaus für Versamm­lungen. Außer­halb liegen die Hütten der armen Hand­werker, eine Pilger­herberge und ein heiliger Hain mit Runen­stein. Im modernen Eingangsgebäude ist darüber hinaus ein kleines Museum zur Einfüh­rung in die Wikingerzeit unter­ge­bracht. Lebendig wirkt das Museum dadurch, dass man ständig Wikingern begegnet, hinter denen sich allerdings die Muse­ums­an­ge­stellten verbergen.

Bärns­tens­mu­seet

Museum im archäo­logi­schen Gebiet

Das Bern­steinmuseum liegt in einem ausgewie­senen archäo­logi­schen Gebiet in der Nähe des alten Fischerdorfs Kämpinge. In unmit­telbarer Nach­bar­schaft befinden sich die Reste eines Befes­tigungs­walls aus der Wikingerzeit und ein Grabhügel aus der Bronzezeit. Das kleine Museum zeigt fossilen Bern­stein in vielen Varia­tionen und erzählt die Geschichte des Bern­steins, seiner Entste­hung und Verarbei­tung. Ausge­stellt sind auch antike Schmuck­stücke. Im Muse­ums­shop kann man Schmuck aus Bern­stein kaufen. Die Macher von Jurassic Park ließen sich hier übri­gens zum Thema Bern­stein beraten.

Von Skanör nach Åhus

166 km | 2:30 h
Auf halber Strecke bei Hörby kommt man am Östra Ringsjön vorbei. Im Osten des Sees liegt das Fulltofta Natur­re­servat, wo man durch Wiesen und Wäder wandern und Adler beob­achten kann.

Häckeberga Schloss

Herren­haus-Romantik auf idylli­scher Halb­insel

Schon im 14. Jahr­hun­dert muss auf der kleinen Halb­insel vor Lund ein Verwal­tungs­gebäude gestanden haben, das im Laufe der Jahrhunderte däni­sche und schwe­di­sche Besitzer hatte. Das heutige Ortsbild wur­de 1873 geprägt. Das Wasser­schloss passt sich harmo­nisch in die idylli­sche Umge­bung ein, die heute zu einem Natur­re­servat erklärt wur­de.

Ystad

Idylli­sche Klein­stadt des Kommis­sars Kurt Wallander

Die 17.000-Einwohner-Stadt hat ein male­ri­sches Zentrum mit über 100 Fach­werkhäusern, einem Kloster und einem histo­ri­schen Rathaus. Die Kopf­steinpflaster-Gassen werden von wind­schiefen Häusern einge­rahmt, hinter denen sich verwin­kelte Innenhöfe auftun. Vor dieser idylli­schen Kulisse spielen die düsteren Krimi­nalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander, die auch in Deutsch­land bekannt wurden. Alle Plätze, Straßen und Restau­rants, die in den Büchern erwähnt werden, exis­tieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohn­haus Wallanders in der Maria­gatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Back­stein. Aus diesem Grunde wur­de die Stadt im südschwe­di­schen Schonen seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.

Ales stenar

Das „Ston­e­henge Schwe­dens“

Das „Ston­e­henge von Schweden“ liegt an einer steilen Abbruchkante hoch über dem Meer. Die insge­samt 59 Steine sind in der Form eines Schiffes ange­ordnet, die bis zu zwei Tonnen wiegen und aus einem 20 Kilometer entfernten Steinbruch stammen. In der Anlage wurden Menschenkno­chen und Kohlereste gefunden, die mithilfe der C14 Methode auf die Vor-Wikinger-Zeit um 600 nach Christus datiert werden. Über den Sinn und die Bedeu­tung rätseln Archäo­logen bis heute. Mögli­cherweise steht die Schiffs­setzung im Zusam­menhang mit dem bronzezeit­li­chen Sonnen­kalender. Vielleicht handelt es sich auch um ein Grab.

Natio­nal­park Stenshuvud

Aussichtsfelsen über der Ostsee

Der Berg Stenshuvud ist zwar nur 95 Meter hoch, dafür ragt das „steinerne Haupt“ direkt aus der Ostsee auf und bietet eine weite Aussicht über die Hanöbucht. An klaren Tagen sieht man bis zur däni­schen Ostse­e­insel Born­holm. Hier endet eine Verwer­fung, die am Kull­a­berg beginnt. Rund um den Berg ist ein kleiner Natio­nal­park einge­richtet. Durch die Buchen- und Eichenwälder führen mehrere Wander­wege. Unter­halb des Gipfels liegt gleich ein feiner Sand­strand. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2 stunden, auf und ab:100 Meter)

B

Kristianstad

Renaissancestadt hinter der Hanöbucht

Die schachbrettför­mige Renais­san­ce­stadt liegt in der südschwe­di­schen Provinz Schonen, die lange Zank­apfel zwischen Schweden und der däni­schen Krone war.

Die Stadt wur­de 1614 vom Dänen­könig Kris­tian IV. als Festung ange­legt. Daran erin­nern noch die Wälle und der Haupt­platz, der wie ein preußi­scher Para­de­platz wirkt. Sehens­wert sind unter anderem der gut erhal­tene histo­ri­sche Stadt­kern, dem man noch die ehema­lige Bedeu­tung als Festung ansieht, und die Heliga Trefal­dighets kyrka (Heilige-Dreifal­tigkeits-Kirche). Südlich der Stadt liegt die Hanöbucht mit ihren kilome­ter­langen Sand­stränden.

In einem traditionsreichen Gasthaus in Åhus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Wurzeln des Gast­hauses im Zentrum von Åhus reichen zurück bis ins frühe 18. Jahr­hun­dert, als hier Seeleute und Hafen­arbeiter einkehrten und sich in einem Teil des Hauses eine Taverne befand.

Seit Anfang 2013 betreiben Therese und Anders Nilsson das „Gästis“, wie es im Volks­mund genannt wird. Heute ist es ein Haus, das sowohl durch die gelun­gene Mischung aus Tradi­tionellem und Modernem als auch durch seine Lage direkt am Fluss Helge å besticht. Die Zimmer sind gemüt­lich und stil­voll einge­richtet. Ob bei einer Lektüre in der Bibliothek, oder beim Sitzen im großen, begrünten Winter­garten oder auf der Terrasse mit Blick auf den Hafen – für entspan­nende Momente ist gesorgt. Das hotel­ei­gene Restau­rant bietet geho­bene Küche aus vielen lokalen Zutaten.

Vattenrike

Auf Bohlen­wegen über Seen und Sümpfe

Wenige Meter vom Bahnhof entfernt beginnt das Vattenrike (Wasser­reich) von Kris­ti­an­stad. Die Seen- und Sumpf­landschaft erstreckt sich über 35 km am Unter­lauf des Flusses Helgea entlang. Heute ist das Vogel­pa­ra­dies ein Ökomuseum mit markierten Wegen, die teilweise über Holz­stege führen, Hoch­ständen und einem kleinen Frei­lichtmuseum.

Von Åhus nach Diö (Älmhult)

95 km | 2:00 h
Die Strecke führt aus Schwe­dens südlichster Provinz nach Norden in die Glashaupt­stadt zwischen zwei Seen.
C

Växjö

Schlösser und Ruinen am Ufer des Växjö-Sees

Die Univer­si­täts­stadt im südschwe­di­schen Smaland liegt am Ufer des Växjö-Sees. Die idylli­sche Umge­bung eignet sich für Fahr­rad­touren, Wande­rungen oder eine Schlös­ser­tour, etwa zur Ruine Kronoberg oder nach Schloss Teleborg.

Die Altstadt liegt im Schatten ihres wuch­tigen Doms aus dem 14. Jahr­hun­dert. Sehens­wert ist auch das Smaland Museum, ein Heimatmuseum, das über Kulturge­schichte, Archäo­logie und Wald­wirt­schaft informiert.

Zu Gast in einem Gutshaus am Möckelsee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Herren­haus von Möckelsnäs liegt traumhaft an einem schwe­di­schen Bilder­buchsee. Ruhe und frische Landluft sorgen dafür, dass man sich großartig erholen und tief schlafen kann.

Ein schmaler Pfad führt durch den Buchen­wald zu diesem Idyll. Haupt- und Nebengebäude beherbergen heute geräu­mige, freund­liche Zimmer, allerdings ohne Schnicksch­nack wie Minibar etc. Dafür trifft man im netten Wein­keller aus dem 17. Jahr­hun­dert andere Gäste. Das Restau­rant serviert Bio-Gerichte mit Kräu­tern aus dem eigenen Garten.

Linnes Råshult

Das Dorf im Kirch­spiel Stenb­ro­hult ist der Geburtsort des schwe­di­schen Natur­wis­senschaftlers Carl von Linné. Heute befindet sich hier ein 42 Hektar großes histo­ri­sches Gut, auf dem Land­wirt­schaft wie im 18. Jahr­hun­dert betrieben wird. Zum Gut gehört ein Café, das haus­gemachte Kuchen, Eis von Piper, Käseku­chen mit Marme­lade und Sahne und ein vege­ta­ri­sches Buffet anbietet. Dazu gibt es kundige Führungen mit einem leibhaf­tigen Carl von Linné.

Kyrkö Mosse

Nost­algi­scher Auto­friedhof im Torf­moor

Mitten im Wald bei Kyrkö Mosse liegt einer der letzten großen Auto­friedhöfe der Welt. Er geht auf Åke Danielsson (1914–1999) zurück, der hier ursprüng­lich Torf gewann und erst später Autos wiederver­wer­tete. Als sich die Umwelt­auf­lagen verschärften, sollte das Gelände geräumt werden. Doch Fern­sehen und Zeitungen setzten sich landes­weit für den Erhalt ein, und schließ­lich erkannte auch die Regie­rung den „kulturhis­to­ri­schen Wert“ der Altautos an. Bis 2050 dürfen sie weiter verrotten, dann, so hofft man, sind die auf natür­li­chem Wege zerfallen. Heute ist der Auto­friedhof zu einem beliebten Ausflugs­ziel geworden.

Von Diö (Älmhult) nach Påskallavik

181 km | 3:00 h

Huseby Bruk

Histo­ri­sche Eisenhütten in einem Natu­r­idyll

Auf dem weit­läufigen Gelände von Huseby Bruk kann man 300 Jahre Geschichte der südschwe­di­schen Eisen­pro­duk­tion studieren. Man findet ein altes Eisenhüt­ten­werk, ein statt­li­ches Herren­haus, drei kleine Museen, ein Säge­werk, eine Mühle, einen Park, dazu ein Restau­rant mit Café und einige kleine Läden. Wer kein Inter­esse an der Geschichte hat, kann in der anmu­tigen Bach­landschaft spazieren gehen oder einen guten Kaffee trinken.

Schloss Teleborg

Rheinburg am Trummen-See

Das Schloss am See Trummen gehört zum Campus der Univer­sität Växjö. Ursprüng­lich war es mal ein Hoch­zeitsge­schenk. Der Graf Gustav Fredrik Bonde ließ das Schloss um 1900 für seine Frau Anna Koskull errichten und orien­tierte sich dabei an den mittel­alter­li­chen Burgen des Rhein­tales. Sonn­tags kann die Teleborg auch von innen besich­tigt werden, ansonsten kann man durch den Park spazieren.

Schloss­ruine Kronoberg

Roman­ti­sche Mauern und eine Dampf­erfahrt

Der Bischof von Växjö muss viele Feinde gehabt haben, sonst hätte er 1444 kaum so eine wuch­tige Fluchtburg bauen lassen. Gut 100 Jahre später war die Burg in der Hand einer Bauern­armee, die sich dort vor König Gustav Wasa verschanzt hatte. Die Bauern rebellierten gegen ein Handelsverbot mit den Dänen, das die schwe­di­sche Krone dem damals selb­stän­digen Småland verordnet hatte. Natür­lich siegte der König und ließ Kronoberg noch einmal prächtig ausbauen. Doch mit dem Frieden von Roskilde 1658 zwischen Däne­mark und Schweden wur­de die Festung über­flüssig und verfiel. Nach wenigen Jahrzehnten war sie nur noch eine Ruine. Heute sind die roman­ti­schen Mauern ein Touris­tenma­gnet. Ganz in der Nähe ist der Heimat­hafen von „Thor“. Das älteste holz­be­triebene Dampf­schiff Schwe­dens startet von hier zu Ausflügen über den See Helgasjön.

D

Kalmar

Malerische Kleinstadt vor Öland

Die male­ri­sche Klein­stadt vor Öland war einst die drittgößte Stadt Schwe­dens und weist eine für nord­europäische Verhältnisse lange Geschichte auf.

Bereits die Wikinger haben an der stra­tegisch günstigen Stelle gehandelt, an der heute die Ölandbrücke beginnt. Als später die Grenze zwischen Dänemark und Schweden südlich der Hafen­stadt verlief, wur­de der Ort Schau­platz blutiger Kriege. Sehens­wert sind vor allem die Altstadt auf der Insel Kvarn­holmen und das wuch­tige Wasser­schloss aus dem 14. Jahr­hun­dert, das vielen Bela­ge­rungen standge­halten hat. Höhepunkt einer Schloss­be­sich­tigung ist das Zimmer von König Eck und die Schloss­kirche, die über und über mit Orna­menten, Bildern und Bibelsprüchen bemalt ist.

In einem Gasthaus in Påskallavik

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Gast­haus liegt am Jacht­hafen des kleinen Ortes Påskallavik und bietet schöne Blicke auf die Küste und die vorge­la­gerten Schären. Im älteren Teil, der aus dem 18. Jahr­hun­dert stammt und seitdem ein Wegpunkt für Reisende entlang der schwe­di­schen Ostseeküste war, befinden sich heute das Restau­rant der Gastgeber. Die Zimmer mit eigenem Bad, die sich in einem Nebengebäude auf der anderen Straßen­seite befinden, sind individuell einge­richtet und haben einen kleinen privaten Garten in Pool­nähe. Im Winter­garten mit großen Fenstern, die Ausblick auf den Kalmar­sund eröffnen, kann man bei einem Tee oder Kaffee gut entspannen. Das typisch schwe­di­sche Früh­stück wird im Restau­rant serviert; ansonsten stehen hier schwe­di­sche Gerichte aus regio­nalen Produkten auf der Spei­se­karte. Zum Strand läuft man wenige Minuten; Oskar­shamn ist ca. 15 Fahrmi­nuten entfernt.



Byrums raukar

Kalk­stein­säulen am Kalmar­sund

Rauken nennt man die eigen­tüm­li­chen Kalk­stein­stein­säulen auch auf deutsch, von denen mehr als 120 am Kalmar­sund an der Westküste von Öland aus dem Meer ragen. Der Sund ist inzwi­schen zum Natur­re­servat erklärt worden. Die größten Rauken sind höher als vier Meter. Ihre Form haben sie durch jahr­tausen­de­lange Erosion erhalten. Die Meeres­wellen sollen sollen den weichen Stein ausge­spült haben.

Schloss Borgholm

Live-Konzerte in der Schloss­ruine

Das Schloss auf der Insel Öland ist seiten einem Brand im 19. Jahr­hun­dert nur noch als Ruine erhalten. Am Beginn im 12. Jahr­hun­dert stand ein Wehrturm, der die Insel­be­wohner gegen die Dänen schützen sollte. In der Renais­sance wur­de schließ­lich eine wehr­hafte Burg daraus, die im 17. Jahr­hun­dert zu einem repräsenta­tiven Barockschloss umge­baut wur­de. Als das Schloss im 18. Jahr­hun­dert seine stra­tegi­sche Bedeu­tung verlor, zog eine Klei­derfa­brik ein, die 1806 abbrannte. Die Ruine ist für Besu­cher zugäng­lich. Im Inneren des Schlosses erkennt man noch die ehema­ligen Fest­säle und Zimmerfluchten. Auch das Treppen­haus ist benutzbar. Das Schloss­museum ist der Geschichte des Gebäudes gewidmet. Im Innenhof finden Konzerte und Thea­ter­auffüh­rungen statt.

Schloss Solliden

Capri-Villa in grüner Oase

Hundert Jahre nachdem das Schloss Borgholm ausge­brannt war, beschloss die Königin von Schweden, Viktoria von Baden, ein intimes Sommer­haus für die Familie zu bauen. Vorbild wur­de eine Villa auf Capri. Die eigent­liche Attrak­tion ist aber nicht der quaderför­mige Bau von 1906, sondern der Schlossgarten. Öland ist klima­tisch in zwei Zonen aufge­teilt: der Osten ist nähr­stoffarm und trocken, der Westen fruchtbar und mild. Der Garten liegt genau auf der Grenze. Die Besu­cher kommen durch die karge Steppen­landschaft in den Park, der mit seinen Wasser­spielen wie eine grüne Oase wirkt.

Von Påskallavik nach Visby

Fähre

Von Påskallavik nach Oskar­shamn Fähr­hafen

15 km | 14 Minuten

Von Oskar­shamn Fähr­hafen nach Visby Fähr­hafen

Dauer: 3:00 Stunden

Zwischen Oskar­shamn auf dem Fest­land und Visby auf Gotland verkehrt eine Auto­fähre der Reederei Gotland-Faehre.

Diese ist nicht im Reise­preis enthalten und muss online über www.desti­na­tiongot­land.se gebucht werden. Aufgrund der starken Nach­frage empfehlen wir eine frühzei­tige Buchung. Insbe­sondere in der Hoch­saison sind die Fähren kurz­fristig häufig ausge­bucht.

Von Visby Fähr­hafen nach Visby

2 km | 6 Minuten
E

Visby

Zu Gast in einer Sommerresidenz bei Visby

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die ehema­lige private Sommer­residenz aus dem Jahr 1862 liegt nur wenige Meter außer­halb der alten Stadt­mauer von Visby.

Eine schöne Aussicht bietet sich in jede Rich­tung: Vorne ist das Haus der Ostsee zuge­wandt, von der Rück­seite blickt man auf die hinter dem Park Almedalen liegende Altstadt. Gastfreundschaft wird hier groß geschrieben. Die Unter­kunft ist ein guter Ausgangs­punkt zum Wandern, Radfahren oder Einkaufen; bei Planungen aller Art ist das Personal gern behilf­lich. Herausra­gend ist auch das Früh­stück im lichtdurch­flu­teten Salon mit Meer­blick.

Gotland

Magi­sche Insel in der Ostsee

Die Insel ist viel­seitig und beein­dru­ckend: Einsame Sand­strände, Raukfelsen, windge­pei­tschte Land­s­triche, Kalk­steinklippen, Sumpf­landschaften und weit­läufige Waldgebiete, rote Mohnfelder und das allgegenwär­tige Meer rundherum. Hinzu kommt die lange Geschichte Gotlands: Schon zur Wikingerzeit war die Insel ein wich­tiges Handels­zentrum, wovon 700 Silber­schätze zeugen. Während der Hansezeit fand Klaus Stör­t­ebeker, die Pira­tenlegende der Ostsee, in Visby vier Jahre lang Zuflucht.

Visby

Mittel­alter­liche Hanse­stadt auf Gotland

Die Hanse­stadt ist eine der wenigen mittel­alter­li­chen Städte in Nord­eu­ropa, die voll­ständig und gut erhalten ist. Sie wird bis heute von einer Stadt­mauer mit ihren fünfzig Türmen eingefriedet, dazu Tore, Ziehbrü­cken und Wall­anlagen. Innen ein buntes Gewirr mittel­alter­li­cher Gassen, die von Fach­werkhäusern und über 200 Stein­häusern aus der Hansezeit gesäumt werden. Die Treppen­giebel der Kaufmanns­häuser sind gotisch, die Klöster und die Ruinen von zwölf goti­schen Kirchen bezeugen den Reichtum der Stadt im 12. und 13. Jahr­hun­dert. Beim jähr­li­chen Kammermusik-Festival Ende Juli wird im Kir­chen­schiff unter freiem Himmel Musik gespielt. In St. Hans dagegen wird ganz profan zu Kaffee und Kuchen einge­laden.

Von Visby

Fähre, Mietwagenabgabe

Von Visby nach Visby Fähr­hafen

2 km | 5 Minuten

Von Visby Fähr­hafen nach Nynäshamn Fähr­hafen

Dauer: 3:15 Stunden

Die Fähre wird von der Reederei Desti­na­tion Gotland betrieben und ist nicht im Reise­preis enthalten. Sie kann online über www.desti­na­tiongot­land.se gebucht werden.
Aufgrund der starken Nach­frage empfehlen wir eine frühzei­tige Buchung.

Insbe­sondere in der Hoch­saison sind die Fähren kurz­fristig häufig ausge­bucht.

Von Nynäshamn Fähr­hafen nach Stockholm

58 km | 43 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Stockholm (Railway Station)

Stockholm

4 km | 11 Minuten
F

Stockholm

Schwedens altehrwürdige Königsresidenz

Die Haupt­stadt Schwe­dens und Residenz des Königs­paares liegt in der idylli­schen Schären-Land­schaft von Seen, Landzungen und ca.

24.000 größeren und kleineren Inseln. Durch die Stadt fließt der Riddarfjärden, der den Mälarsee im Westen entwäs­sert. Die Schleuse mitten in Stockholm trennt Süßwasser und Meer­wasser. Die Stadt geht zurück auf eine Festung im 13. Jahr­hun­dert, die den Mälarsee vor Pira­tenplünde­rungen schützen sollte. Obwohl sie im 16. Jahr­hun­dert zur Königsresidenz aufstieg, begann ihre entschei­dende Entwick­lung erst 100 Jahre später, als Schweden zur Großmacht wur­de. Aus dieser Zeit, in der sich die Bevöl­ke­rung versechs­fachte, stammen viele Sehens­wür­digkeiten wie das Palais des Gene­rals Oxensti­erna, der im 30-jährigen Krieg Pommern verwüs­tete oder der Tessiner Palast. Das Stockholmer Schloss und Oper stammen aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einer Villa am Djurgården Kanal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa, die in einer der schönsten Gegenden um Stockholm liegt, besitzt einen großen Garten, der an den Djurgården Kanal grenzt.

Ihre Geschichte begann 1810 als Landgast­haus. Das Hauptgebäude aus den 1990er Jahren profi­tiert von großen Panora­ma­fenstern, die viel Sonne ins Innere lassen und einen Ausblick auf die idylli­sche Umge­bung ermög­li­chen. Die mehr als 30 hellen Zimmer und Bäder sind in einem anspre­chenden Stil gestaltet. Zum Hotel gehört ein renommiertes Restau­rant, das frische Küche je nach Jahres­zeit serviert. Am Kanal entlang verläuft ein Fitness-Wanderweg, Fahr­räder zum Erkunden der Stadt können im Hotel aus­ge­liehen werden.

Skansen

ältestes Frei­lichtmuseum derWelt

Das älteste Frei­lichtmuseum der Welt liegt auf der Halb­insel Djurgården. Es wur­de 1891 gegründet und atmet noch den natio­nalroman­ti­schen Geist seiner Zeit. 150 Gebäude aus fünf Jahrhunderten und allen Landes­teilen wurden in das Museum überführt; darunter Bauernhöfe, ein Handwerksviertel und Bürger­häuser, die Seglora-Kirche und eine Zwerg­schule. Von den Hütten der Land­arbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm sind auch verschiedene soziale Umge­bungen präsent. Rund um den Lager­platz der Samen grasen fast 300 Rentiere und andere Tiere des hohen Nordens.

Vasa-Museum

Gesun­kenes Kriegs­schiff von 1628

Das maritime Museum auf der Insel Djurgården zeigt das fast voll­ständig erhal­tene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesun­kene Kriegs­schiff Vasa sowie dessen Geschichte. Seit seiner Eröff­nung 1990 ist es das meist­be­suchte Museum in Skan­di­navien. In der 34 Meter hohen Haupt­halle sind neben der Vasa verschiedene archäo­logi­sche Funde von Schiffen und Gegen­ständen des frühen 17. Jahrhunderts ausge­stellt. Das Schiff ist komplett im Gebäude, inklusive der Masten, Bugs­priet und Take­lage.

Östermalms Saluhall

Histo­ri­sche Markt­halle am Östermalms­torg

Am 1. Dezember 1888 öffnete die Markt­halle von Östermalm ihre Tore für die Allgemein­heit. Stockholm hatte damit endlich seinen eigenen „Esstempel". Bald drängten sich Küchen­chefs und ganz gewöhn­liche Hausfrauen an den zahlrei­chen Ständen und so ist es auch heute noch. Neben Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst­waren, Wild, Käse, Kaffee, Tee und ausländi­schen Speziali­täten findet man alle Sorten von frischem, geräu­c­hertem und gebeiztem Fisch. 17 Fischhändler gibt es hier und mehrere Restau­rants. In der Halle gibt es auch Sitz­plätze, wo man einige der ange­bo­tenen Delika­tessen in Ruhe essen kann.

Stockholm

Stockholm

45 km | 38 Minuten
14 Tage
ab 1.769,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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