Schweden aus dem Bilderbuch

Große Rundreise

Auf dem Weg von Malmö nach Göteborg entdeckt man Seen, altehrwürdige Städte und die Badeinsel Öland. Auf der Schweden-Rundreise werden Kindheitserinnerungen an Astrid Lindgren wach. Am Ende der Reise lohnt sich eine Verlängerung in Göteborg.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Vellinge

A

Malmö

Gotischer Altstadt am Öresund

Die mit 250.000 Einwoh­nern drittgrößte Stadt Schwe­dens ist ein Besu­cherma­gnet im äußersten Süden des Landes.

Die Entfer­nung nach Mailand ist geringer als die zum nordschwe­di­schen Kiruna! Die male­ri­sche Altstadt im Schatten der goti­schen St. Petri Kirche ist von Kanälen und Gassen durch­zogen, in denen man noch viele Fach­werkhäuser und jede Menge Boutiquen und Restau­rants findet. Mit ihren vielen Parks und alten Herren­häusern macht die Stadt einen vornehmen und gemäch­li­chen Eindruck. Vor allem Schloss Malmöhus mit seinem Park und verschiedenen Museen ist einen Besuch wert. Seit Fertig­stel­lung der spekta­kulären Brücke über den Öresund im Jahr 2000 ist man in zehn Minuten in Kopenhagen.

Zu Gast auf einem Öko-Gut in Schonen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf dem Gut nahe der Bucht Höllviken gehen Ökologie und Gastfreundschaft Hand in Hand. Gäste können die idylli­sche Land­schaft von Schonen erleben.

Die Tiere – darunter Kühe, Schweine, Schafe und Hühner – werden artge­recht gehalten. Am Morgen wird ein reichhal­tiges Bio-Früh­stück serviert. Mehr als 20 Teesorten, Säfte, Obst, selbstge­ba­ckenes Brot, Eier von den eigenen Hühnern sowie eine Auswahl an Käse und Wurst­waren wird auf dem Buffet ange­boten.
Die Zimmer verteilen sich auf zwei Häuser, während die Salons, eine Bibliothek und das Restau­rant im Haupt­haus liegen.

Südschweden

„der Garten des Nordens“
Südschweden gehört zu den nörd­lichsten Agrargebieten Europas. Über die sanften Hügel erstre­cken sich Obst­plan­tagen sowie Weide- und Acker­flächen. Die land­wirt­schaft­liche Nutzung, die durch das milde Meeres­klima begüns­tigt wird, hat der Region den liebevollen Spitz­namen „Garten des Nordens“ einge­bracht.
Südschweden umfasst die histo­ri­schen Provinzen Skåne, Blekinge, Halland, Öland, Gotland, Bohuslän, Väst­er­göt­land, Dals­land, Öster­göt­land und Småland. Besonders Småland ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Hier spielen die Bücher Astrid Lindgrens, die uns seit Jahrzehnten von den warmen Sommern und roten Holzhäusern, den tiefen Wäldern und glitzernden Seen Südschwe­dens träumen lassen.
Und auch die Küste, von Nord- und Ostsee einge­fasst, weiß zu bezau­bern. Vom verschlafenen Fischerd­öfchen bis zu den modernen Groß­städten Göteborg und Malmö, von flachen Sand- zu rauen Felsen­stränden zeigt sie sich mit vielen Gesichtern.

Schonen

Viel­farbiger Flicken­teppich aus Feldern und Wiesen
Die histo­ri­sche Provinz Skåne ist eine überwiegend flach­wel­lige Halb­insel mit fruchtbaren Böden, in der die meisten Lebens­mittel Schwe­dens produ­ziert werden. Selma Lager­löff beschreibt es in Nils Holger­sons Reise als einen viel­farbigen Flicken­teppich. Die Kornkammer liegt ganz im Süden Schwe­dens und gehörte bis ins 17. Jahr­hun­dert zu Däne­mark. Heute beginnt Däne­mark jenseits des Öresunds. Hünengräber und Mega­lit­h­anlagen zeugen davon, dass Schonen von vor 7000 Jahren relativ dicht bevöl­kert war.

Kopenhagen

Däne­marks tren­dige Haupt­stadt
Histo­ri­sche Gebäude und Schlösser, bekannte Museen, erstklas­sige Restau­rants, dazu tren­dige Cafés und Kneipen, eine bunte, welt­offene Atmo­sphäre: mit dieser besonderen Mischung ist Kopenhagen zu einer der belieb­testen Haupt­städte Europas geworden. Mehr als ein Viertel aller Dänen lebt im Großraum der Metro­pole, die seit 1417 Residenz der könig­li­chen Familie ist. Wer nur ein oder zwei Tage in der Stadt ist, muss bei so viel Kultur und Sehens­wür­digkeiten Prio­ri­täten setzen. Unbedingt sehens­wert sind der Strøget, Däne­marks berühm­teste Fußgängerzone, der Rathaus­platz, der Tivoli und die könig­liche Residenz Amali­enborg.

Von Vellinge nach Åhus

154 km | 2:30 h
Auf halber Strecke bei Hörby kommt man am Östra Ringsjön vorbei. Im Osten des Sees liegt das Fulltofta Natur­re­servat, wo man durch Wiesen und Wäder wandern und Adler beob­achten kann.

Österlen

Die Toskana Schwe­dens
Die Region Österlen, die sich im Südwesten zwischen Ystad und Kris­ti­an­stad erstreckt, wird oft liebevoll als „die Toskana Schwe­dens“ bezeichnet. Ihren Spitz­namen verdankt sie den sanften Hügeln und Stränden, den Getrei­defel­dern und Weinbergen, dem milden Klima und dem ganz besonderen Wech­sel­spiel von Licht und Schatten. All dies war für verschiedenste Künstler ein Quell der Inspi­ra­tion und ein Grund, sich in dieser Gegend niederzulassen. Seit Ende der 1960er Jahre ist es zur Tradi­tion geworden, dass die Künstler jedes Jahr zu Ostern ihre Ateliers für Besu­cher öffnen.

Häckeberga Schloss

Herren­haus-Romantik auf idylli­scher Halb­insel
Schon im 14. Jahr­hun­dert muss auf der kleinen Halb­insel vor Lund ein Verwal­tungs­gebäude gestanden haben, das im Laufe der Jahrhunderte däni­sche und schwe­di­sche Besitzer hatte. Das heutige Ortsbild wur­de 1873 geprägt. Das Wasser­schloss passt sich harmo­nisch in die idylli­sche Umge­bung ein, die heute zu einem Natur­re­servat erklärt wur­de.

Ystad

Idylli­sche Klein­stadt des Kommis­sars Kurt Wallander
Die 17.000-Einwohner-Stadt hat ein male­ri­sches Zentrum mit über 100 Fach­werkhäusern, einem Kloster und einem histo­ri­schen Rathaus. Die Kopf­steinpflaster-Gassen werden von wind­schiefen Häusern einge­rahmt, hinter denen sich verwin­kelte Innenhöfe auftun. Vor dieser idylli­schen Kulisse spielen die düsteren Krimi­nalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander, die auch in Deutsch­land bekannt wurden. Alle Plätze, Straßen und Restau­rants, die in den Büchern erwähnt werden, exis­tieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohn­haus Wallanders in der Maria­gatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Back­stein. Aus diesem Grunde wur­de die Stadt im südschwe­di­schen Schonen seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.

Natio­nal­park Stenshuvud

Aussichtsfelsen über der Ostsee
Der Berg Stenshuvud ist zwar nur 95 Meter hoch, dafür ragt das „steinerne Haupt“ direkt aus der Ostsee auf und bietet eine weite Aussicht über die Hanöbucht. An klaren Tagen sieht man bis zur däni­schen Ostse­e­insel Born­holm. Hier endet eine Verwer­fung, die am Kull­a­berg beginnt. Rund um den Berg ist ein kleiner Natio­nal­park einge­richtet. Durch die Buchen- und Eichenwälder führen mehrere Wander­wege. Unter­halb des Gipfels liegt gleich ein feiner Sand­strand. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2 stunden, auf und ab:100 Meter)
B

Kristianstad

Renaissancestadt hinter der Hanöbucht

Die schachbrettför­mige Renais­san­ce­stadt liegt in der südschwe­di­schen Provinz Schonen, die lange Zank­apfel zwischen Schweden und der däni­schen Krone war.

Die Stadt wur­de 1614 vom Dänen­könig Kris­tian IV. als Festung ange­legt. Daran erin­nern noch die Wälle und der Haupt­platz, der wie ein preußi­scher Para­de­platz wirkt. Sehens­wert sind unter anderem der gut erhal­tene histo­ri­sche Stadt­kern, dem man noch die ehema­lige Bedeu­tung als Festung ansieht, und die Heliga Trefal­dighets kyrka (Heilige-Dreifal­tigkeits-Kirche). Südlich der Stadt liegt die Hanöbucht mit ihren kilome­ter­langen Sand­stränden.

In einem traditionsreichen Gasthaus in Åhus

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Wurzeln des Gast­hauses im Zentrum von Åhus reichen zurück bis ins frühe 18. Jahr­hun­dert, als hier Seeleute und Hafen­arbeiter einkehrten und sich in einem Teil des Hauses eine Taverne befand.

Seit Anfang 2013 betreiben Therese und Anders Nilsson das „Gästis“, wie es im Volks­mund genannt wird. Heute ist es ein Haus, das sowohl durch die gelun­gene Mischung aus Tradi­tionellem und Modernem als auch durch seine Lage direkt am Fluss Helge å besticht. Die Zimmer sind gemüt­lich und stil­voll einge­richtet. Ob bei einer Lektüre in der Bibliothek, oder beim Sitzen im großen, begrünten Winter­garten oder auf der Terrasse mit Blick auf den Hafen – für entspan­nende Momente ist gesorgt. Das hotel­ei­gene Restau­rant bietet geho­bene Küche aus vielen lokalen Zutaten.

Absolut Home

Geschichte und Genuss
Die hübsche Backst­ein­gebäude im Herzen von Åhus sind das Zuhause von Absolut Vodka. Wer den klaren Schnaps mag, sollte sich dement­spre­chend einen Besuch nicht entgehen lassen. Bei einer geführten Tour erhält man Einblicke in die Geschichte von Absolut, während sich Cock­tailkurse und Verkos­tungen ganz dem Genuss widmen.

Vattenrike

Auf Bohlen­wegen über Seen und Sümpfe
Wenige Meter vom Bahnhof entfernt beginnt das Vattenrike (Wasser­reich) von Kris­ti­an­stad. Die Seen- und Sumpf­landschaft erstreckt sich über 35 km am Unter­lauf des Flusses Helgea entlang. Heute ist das Vogel­pa­ra­dies ein Ökomuseum mit markierten Wegen, die teilweise über Holz­stege führen, Hoch­ständen und einem kleinen Frei­lichtmuseum.

Von Åhus nach Borgholm

225 km | 3:30 h
Die Strecke folgt der Küste der sanften Hügellandschaft von Blekinge bis Kalmar. Auf halber Strecke kommt man durch Karlskrona, deren Mari­ne­hafen mit den ehema­ligen Werften und Vertei­digungs­anlagen zum Welt­kultur­erbe der UNESCO erklärt wur­de.

Blekinge

Schwe­dens üppiger Garten
Fruchtbare Äcker, Blumenwiesen und dichte Wälder, in denen man Blau­beeren sammeln oder endlos wandern kann: Nicht umsonst wir der Südosten auch „Garten Schwe­dens“ genannt. Geschicht­s­träch­tige Städte wie Karlshamn und Karlskrona und der vorge­la­gerte Schären­garten sind weitere Attrak­tionen. Die Gewässer von Blekinge sind für ihren Fisch­reichtum bekannt. An die 1.000 Seen und zwölf Flüsse locken zahl­lose Wassersportler, Schwimmer und Angler an, für die es sogar spezi­elle Häuser gibt.

Småland

Moore, Seen und Wälder in der Heimat Astrid Lindgrens
Die Provinz in Südschweden wur­de im Mittel­alter aus mehreren kleineren Ländern gebildet – daher der Name Småland. Diese Länder waren weitge­hend unabhängig und betrieben eine Schau­kel­politik zwischen Däne­mark und Schweden. Die Land­schaft ist typisch skan­di­navisch: Große Nadelwälder wech­seln mit zahl­losen Seen und ausge­dehnten Mooren ab. Småland ist auch die Heimat von Astrid Lindgren. Viele ihrer Bücher spielen in der schwe­di­schen Bilder­buch­landschaft rund um ihre Geburts­stadt Vimmerby.

Karlshamn

Hafen der Auswanderer
Das char­mante Hafen­städt­chen mit rund 20.000 Einwoh­nern liegt an der Küste von Blekinge. Der Stadt gegenüber im Meer liegen etwa 300 Schären­in­seln, zu denen im Sommer Bootsfahrten ange­boten werden. Im Hafen steht auch das Auswander­er­denkmal von Axel Olsson, das die beiden Roman­figuren Karl-Oskar und Kristina aus der Auswanderer-Tetra­logie von Vilhelm Moberg zeigt. In den Romanen besteigen die beiden in Karlshamn ein Schiff nach Amerika. Tatsäch­lich sind über den Hafen von Karlshamn bis 1920 fast eine Million Schweden in die USA ausge­wandert. Das Denkmal ist eine beliebte Sehens­wür­digkeit gerade für US-Amerikaner schwe­di­scher Herkunft.
C

Borgholm

Zu Gast im Feriendomizil von Königin Viktoria

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das eins­tige Erho­lungs­heim von Königin Viktoria auf Öland liegt etwa 500 Meter vom Schloss Borgholm entfernt.

Die schat­tenspen­denden Maulbeerbäume, der Blumen­garten und die Kräu­ter­düfte aus dem liebevoll ange­legten Park erzeugen zusammen mit den hübschen Zimmern und dem italie­ni­schen Stil der Villa eine ganz besondere Wohlfühl­atmo­sphäre. Das haus­ei­gene Restau­rant ist für seine tradi­tionellen öländi­schen Gerichte bekannt.

Öland

Sonnige Strände auf Schwe­dens zweitgrößter Insel
Die zweitgrößte Insel Schwe­dens liegt etwa fünf Kilometer vor Schwe­dens Südostküste. Die Brücke über den Kalmar­sund, die die 140 Kilometer lange und knapp 20 Kilometer breite Insel mit dem Fest­land verbindet, gehört zu den längsten Europas. Wegen der vielen Strände und Sonnen­stunden ist Öland ein beliebtes Feri­en­ziel – auch bei der königli­chen Familie, die hier regelmäßig Urlaub macht. Von den 2.000 Windmühlen, die einst von dem allgegenwärtigen Wind ange­trieben wurden, sind noch etwa 400 erhalten. Das Inselin­nere ist von Heide, Laub­wald und Wiesen geprägt. Sehens­wert sind auch die archäologi­schen Funde, etwa eine 1.000 Jahre alte Runen­tafel bei Kalevis­tenen oder das bronzezeit­liche Hügelgrab, von dem aus man einen weiten Blick hat.

Kalmar

Male­ri­sche Klein­stadt vor Öland
Die male­ri­sche Klein­stadt vor Öland war einst die drittgößte Stadt Schwe­dens und weist eine für nord­europäische Verhältnisse lange Geschichte auf. Bereits die Wikinger haben an der stra­tegisch günstigen Stelle gehandelt, an der heute die Ölandbrücke beginnt. Als später die Grenze zwischen Dänemark und Schweden südlich der Hafen­stadt verlief, wur­de der Ort Schau­platz blutiger Kriege. Sehens­wert sind vor allem die Altstadt auf der Insel Kvarn­holmen und das wuch­tige Wasser­schloss aus dem 14. Jahr­hun­dert, das vielen Bela­ge­rungen standge­halten hat. Höhepunkt einer Schloss­be­sich­tigung ist das Zimmer von König Eck und die Schloss­kirche, die über und über mit Orna­menten, Bildern und Bibelsprüchen bemalt ist.

Schloss Borgholm

Live-Konzerte in der Schloss­ruine
Das Schloss auf der Insel Öland ist seiten einem Brand im 19. Jahr­hun­dert nur noch als Ruine erhalten. Am Beginn im 12. Jahr­hun­dert stand ein Wehrturm, der die Insel­be­wohner gegen die Dänen schützen sollte. In der Renais­sance wur­de schließ­lich eine wehr­hafte Burg daraus, die im 17. Jahr­hun­dert zu einem repräsenta­tiven Barockschloss umge­baut wur­de. Als das Schloss im 18. Jahr­hun­dert seine stra­tegi­sche Bedeu­tung verlor, zog eine Klei­derfa­brik ein, die 1806 abbrannte. Die Ruine ist für Besu­cher zugäng­lich. Im Inneren des Schlosses erkennt man noch die ehema­ligen Fest­säle und Zimmerfluchten. Auch das Treppen­haus ist benutzbar. Das Schloss­museum ist der Geschichte des Gebäudes gewidmet. Im Innenhof finden Konzerte und Thea­ter­auffüh­rungen statt.

Von Borgholm nach Vetlanda

153 km | 2:30 h
D

Vetlanda

Historischer Marktfleckem im Norden Smalands

Die Stadt mit gut 13.000 Einwoh­nern liegt im Norden der Provinz Smaland. Sie entstand um das Jahr 1000 aus einer Sied­lung, in der Märkte und Gerichte abge­halten wurden.

Leider merkt man von der Geschichte nicht mehr viel, das in den 1960iger Jahre viele histo­ri­sche Häuser einem Moder­ni­sie­rungs­wahn zum Opfer fielen. Stattdessen wur­de 1974 ein Stadt­haus im schi­cken Beton­stil errichtet. Die Bürger von Vetlanda waren offen­sicht­lich wenig begeis­tert und nennen den Bau bis heute von Turm zu Babel.

Zu Gast auf einem ehemaligen Gutshof in Vetlanda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seit 1333 wur­de der Hof, der von endlosen Wäldern, Feldern und Weiden, 300-Jahre alten Eichen und kris­tallklaren Seen umgeben ist, von Gene­ra­tion zu Gene­ra­tion vererbt.

Das Herren­haus und die dazugehö­rigen Gebäude liegen am Ufer des Skirösjön Sees. Die Gäste­zimmer befinden sich im Haupt­haus oder in den kleinen, roten Schwe­den­häusern mit weißen Fenster­rahmen aus dem 18. Jahr­hun­dert. Der Morgen beginnt mit einem leckeren Früh­s­tücksbuffet, gestärkt kann man den Tag dann mit Angeln, Kanu­fahren, Radtouren, Reiten, Wandern und Saunagängen verbringen. Das haus­ei­gene Restau­rant bietet typisch schwe­di­sche Küche mit frischen Zutaten aus der Region.

Saljen

Para­dies für Angler und Pilze­sammler
Der See östlich von Vetlanda gehört zu den mittel­großen Seen Schwe­dens. Er ist etwa 10 Kilometer lang, bis zu 20 Meter tief und hat eine Fläche von 750 Hektar. Mit seinen Hechten, Zandern, bunten Barschen, Rotaugen und Brassen ist das Gewässer ein Angler­pa­ra­dies. Rings um den See herrscht eine himmli­sche Ruhe. Es gibt es nur ganz wenige Häuser und keine touris­ti­schen Einrich­tungen. Stattdessen wächst ein dichter Kiefern- und Misch­wald, in dem man nur auf wenige Wanderer und Pilz­sammler trifft.

Little Rock Lake Zipline

Den Wald aus der Vogel­per­spek­tive erleben
Tief im Wald des småländi­schen Hoch­lands befindet sich das Little Rock Lake Nature Center. Verschiedene Seil­bahnen bieten hier die Möglichkeit, die Natur aus der Vogel­per­spek­tive zu erleben. Die Stre­cken unter­scheiden sich in Entfer­nung und Steigung, sodass für jeden die passende Zipline dabei ist. Jede Tour wird von erfah­renen Guides begleitet, die für die Sicher­heit der Gäste sorgen.

Eksjö

Denkmalge­schützte Holzhaus­stadt mit mittel­alter­li­chem Grund­riss
Bekannt ist das Städt­chen in der Provinz Småland für seine einzig­ar­tige Holzhaus­ar­chitektur. Rund 60 Gebäude in der Altstadt Gamla Stan sind geschützt. Die Geschichte mancher dieser Häuser reicht bis in das 17. Jahr­hun­dert zurück. Mit seinen engen Gassen, Märkten und Höfen gilt das Viertel, das noch auf dem mittel­alter­li­chen Grund­riss beruht, als einer der am besten bewahrten Kultur­schätze Schwe­dens. Besonders schön ist der Hof Aschanska Gården, in dem eine Gerber-Familie lebte und ihr Leder­lager unter­ge­bracht hatte.

Kiasjön

Rund um einen Waldsee
Der See ist einer der tiefsten der Gegend. Während die meisten umliegenden Seen maximal nur fünf Meter tief reichen, ist der Kiasjön bis zu 14 Meter tief. Angler schätzen ihn wegen seines Zander­be­stands. Die Wande­rung führt weit­räumig um den See herum. Start­punkt ist am Park­platz vor der Zufahrt zur Seeinsel Kianas. (hin und zurück: 13,6 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 29 Meter)

Von Vetlanda nach Stockholm

360 km | 5:00 h

Trosa

Tor zu den Schären von Söder­mans­land
Die Klein­stadt mit knapp 6.000 Einwoh­nern liegt an der Mündung des Flusses Trosaån in die Ostsee. Vor der Küste breitet sich die wunder­same Schärenwelt von Söder­mans­land aus. Die Brücke zu den Inseln wird im Sommer von vielen Badegästen und Radfah­rern frequen­tiert. Der Altstadt mit ihren pastell­farbenen Holzhäusern sieht man die lange Geschichte an, die bis ins 15. Jahr­hun­dert zurück­reicht. Trosa zieht heute viele Künstler und Schrift­steller an. Der Maler Rein­hold Ljunggren verbrachte 30 Jahre im Ort, ebenso der Autor Sven Delblanc und der Roman­tiker Erik Sjöberg.

Mittelschweden

Poli­ti­sches Zentrum und Heimat der roten Holzpferdchen
Mittelschweden beginnt etwa an der imaginären Linie zwischen der Stadt Norrköping im Osten und der norwegi­schen Grenze im Westen. Mit der Haupt­stadt Stockholm befindet sich hier das poli­ti­sche Zentrum des Landes. Und auch in histo­ri­scher Hinsicht kommt Mittelschweden eine besondere Bedeu­tung zu. So wur­de 1477 in Uppsala die erste Univer­sität des Landes gegründet, die das Land fortan durch ein wissenschaft­li­ches Streben nach Fort­schritt sowie in der jüngeren Vergan­gen­heit auch durch ein besonderes Bemühen um Nach­hal­tigkeit geprägt hat.
Neben den histo­ri­schen Provinzen Västm­an­land, Uppland, Värm­land, Närke und Söderm­an­land umschließt Mittelschweden auch die Provinz Dalarna, die oft als „Schweden en miniature“ bezeichnet wird. Mit den Bergen im Norden, den sanften, land­wirt­schaft­lich bestellten Hängen im Süden sowie dichten Wäldern und tiefen Seen dazwi­schen, bietet Dalarna einen Quer­schnitt der schwe­di­schen Landschaft­stypen. Unter anderem werden hier die berühmten roten Holzpferdchen, die soge­nannten Dalapferdchen, herge­stellt.

Katthult-Hof

Zu Besuch bei Michel aus Lönneberga
Wer hat sie nicht geliebt, die Geschichten um den herzens­guten, aber manchmal etwas vorwitzigen, Blondschopf aus Lönneberga? Wir haben gelacht, als Michels Kopf in der Suppen­schüssel festge­steckt hat, waren gerührt, als das große Weih­nach­ts­essen stattfand und haben mitgefühlt, wenn Michel wieder einmal wegen einem seiner, meist gut gemeinten, Streiche in den Schuppen fliehen musste.

Wer einmal selbst in die Welt eintau­chen möchte, die Astrid Lindgren in ihren Büchern geschaffen hat, kommt um einen Besuch auf Gibbe­ryds Gård, in der Nähe von Vimmerby, nicht herum. Gibbe­ryds Gård ist der Hof, der in den 1970er Jahren als Schau­platz für die Romanver­fil­mungen gedient hat. Aber mitnichten ist dieser nur eine Filmkulisse. Tatsäch­lich handelt es sich um einen echten småländi­sche Bauernhof, erbaut im 19. Jahr­hun­dert, dessen Haupt­haus heute wie damals bewohnt ist. So wurden nur die Außen­szenen hier gedreht. Die Dreh­arbeiten für die Szenen im Wohn­haus fanden in einem Studio bei Marian­ne­lund statt. Und auch heute bleibt das Haupt­haus für Besu­cher geschlossen. Der Rest des Geländes, einschließ­lich der kleinen Schr­einerwerk­statt mit ihren alten Werkzeugen und den geschnitzten Holzfiguren sowie dem Gesinde­haus, kann aber frei besich­tigt werden.
Da Grund­stück und Gebäude seit den Filmen kaum verändert wurden, lässt ein Besuch auf dem „Katthult-Hof“ das Herz von jedem Michel-Fan auf jeden Fall höher schlagen.

Djursdala

Holz­kirche über dem Juttern-See
Die Kirche wur­de 1692 aus Holz erbaut und ist an der Vorder­seite mit Holz­schindeln verkleidet. Sie liegt auf einer Anhöhe über dem Juttern-See. Der sepa­rate Glock­en­turm neben der Kirche stammt aus dem Jahr 1730. Die im Inneren der Kirche befind­li­chen Wand- und Decken­ge­mälde stammen eben­falls aus dieser Zeit. Von Dujrsdala beginnt auch ein Rundweg, der durch den Wald hinab zum See führt. (Hin und zurück: 7,8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 345 Meter)

Am Götakanal

Radtour durch ein Wasse­r­idyll
Der Göta Kanal führt quer durch Schweden und verbindet zusammen mit dem Trollhätte-Kanal seit 1832 die Nordsee mit der Ostsee. Von Söder­köping kann man unmit­telbar am Göta-Kanal nach Westen gehen, bis man nach 15 Kilome­tern an den Asplängen-See kommt. Der Weg eignet sich auch für Radtouren da er keinerlei Steigungen beinhaltet. (hin und zurück: 36 Kilometer)
E

Stockholm

Schwedens altehrwürdige Königsresidenz

Die Haupt­stadt Schwe­dens und Residenz des Königs­paares liegt in der idylli­schen Schären-Land­schaft von Seen, Landzungen und ca.

24.000 größeren und kleineren Inseln. Durch die Stadt fließt der Riddarfjärden, der den Mälarsee im Westen entwäs­sert. Die Schleuse mitten in Stockholm trennt Süßwasser und Meer­wasser. Die Stadt geht zurück auf eine Festung im 13. Jahr­hun­dert, die den Mälarsee vor Pira­tenplünde­rungen schützen sollte. Obwohl sie im 16. Jahr­hun­dert zur Königsresidenz aufstieg, begann ihre entschei­dende Entwick­lung erst 100 Jahre später, als Schweden zur Großmacht wur­de. Aus dieser Zeit, in der sich die Bevöl­ke­rung versechs­fachte, stammen viele Sehens­wür­digkeiten wie das Palais des Gene­rals Oxensti­erna, der im 30-jährigen Krieg Pommern verwüs­tete oder der Tessiner Palast. Das Stockholmer Schloss und Oper stammen aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einer Villa am Djurgården Kanal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa, die in einer der schönsten Gegenden um Stockholm liegt, besitzt einen großen Garten, der an den Djurgården Kanal grenzt.

Ihre Geschichte begann 1810 als Landgast­haus. Das Hauptgebäude aus den 1990er Jahren profi­tiert von großen Panora­ma­fenstern, die viel Sonne ins Innere lassen und einen Ausblick auf die idylli­sche Umge­bung ermög­li­chen. Die mehr als 30 hellen Zimmer und Bäder sind in einem anspre­chenden Stil gestaltet. Zum Hotel gehört ein renommiertes Restau­rant, das frische Küche je nach Jahres­zeit serviert. Am Kanal entlang verläuft ein Fitness-Wanderweg, Fahr­räder zum Erkunden der Stadt können im Hotel aus­ge­liehen werden.

Ausflug (OPTIONAL)

Stadtführung (3 Stunden, deutsch)

Stadt­führer Per hat stets in und um Stockholm gelebt. In all den Jahren hat er die Gegend ausgiebig erkundet; trotzdem entdeckt er immer wieder Neues. Mit einer besonderen Verbun­den­heit zur schwe­di­schen Haupt­stadt und ihrem spezi­ellen Lebens­gefühl, führt der lizen­sierte Tourguide Besu­cher durch die Altstadt­gassen.

Hier treffen Geschichte und Tradi­tion auf das moderne Stadt­leben. Der Spaziergang führt vorbei am Parla­mentsgebäude, dem Palast sowie dem Opern­haus und zum Stor­torget. Neben den großen Sehens­wür­digkeiten gibt es hier und da aber auch immer wieder kleine Besonder­heiten zu entde­cken, die einem ohne orts­kun­dige Beglei­tung leicht entgehen würden. Zwischendurch sorgt eine Fika, eine typi­sche schwe­di­sches Kaffee­pause, für eine kleine Stärkung.

Ausflug (OPTIONAL)

Großer Stadtrundgang - Stockholm intensiv (6 Stunden, deutsch)

Als gebür­tiger Stockholmer und lizen­sierter Tourguide kennt Per fast jeden versteckten Winkel der schwe­di­schen Haupt­stadt. Auf der rund sechs­stün­digen Tour geht es zu den bekannten Sehens­wür­digkeiten, aber auch über touris­tisch unent­deckte Wege und zu Orten, die man nicht unbedingt im Reiseführer findet. In einer kunst­voll gestal­teten U-Bahn-Station und bei einem Bummel durch die kleinen Geschäfte, beim süßen Gebäck einer typisch schwe­di­schen Fika sowie beim Mittag­essen in einem tradi­tionellen Arbeiter­re­stau­rant lernt man die Stadt ganz authen­tisch kennen. Immer geht es dabei vor allem um das Lebens­gefühl und die Mentalität der Einheimi­schen, die Stockholm zu einem ganz besonderen Platz auf der Welt machen.

Das Tempo wird individuell bestimmt und richtet sich nach den Inter­essen der Teil­nehmer. Für alle, die die Stadt gerne aus unter­schied­li­chen Perspek­tiven erleben oder nicht den ganzen Tag zu Fuß unter­wegs sein möchten, kann auch ganz flexibel eine Fahrt mit dem Boot, dem Rad oder anderen Transport­mit­teln orga­ni­siert werden.

Skansen

ältestes Frei­lichtmuseum derWelt
Das älteste Frei­lichtmuseum der Welt liegt auf der Halb­insel Djurgården. Es wur­de 1891 gegründet und atmet noch den natio­nalroman­ti­schen Geist seiner Zeit. 150 Gebäude aus fünf Jahrhunderten und allen Landes­teilen wurden in das Museum überführt; darunter Bauernhöfe, ein Handwerksviertel und Bürger­häuser, die Seglora-Kirche und eine Zwerg­schule. Von den Hütten der Land­arbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm sind auch verschiedene soziale Umge­bungen präsent. Rund um den Lager­platz der Samen grasen fast 300 Rentiere und andere Tiere des hohen Nordens.

Vasa-Museum

Gesun­kenes Kriegs­schiff von 1628
Das maritime Museum auf der Insel Djurgården zeigt das fast voll­ständig erhal­tene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesun­kene Kriegs­schiff Vasa sowie dessen Geschichte. Seit seiner Eröff­nung 1990 ist es das meist­be­suchte Museum in Skan­di­navien. In der 34 Meter hohen Haupt­halle sind neben der Vasa verschiedene archäo­logi­sche Funde von Schiffen und Gegen­ständen des frühen 17. Jahrhunderts ausge­stellt. Das Schiff ist komplett im Gebäude, inklusive der Masten, Bugs­priet und Take­lage.

Östermalms Saluhall

Histo­ri­sche Markt­halle am Östermalms­torg
Am 1. Dezember 1888 öffnete die Markt­halle von Östermalm ihre Tore für die Allgemein­heit. Stockholm hatte damit endlich seinen eigenen „Esstempel". Bald drängten sich Küchen­chefs und ganz gewöhn­liche Hausfrauen an den zahlrei­chen Ständen und so ist es auch heute noch. Neben Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst­waren, Wild, Käse, Kaffee, Tee und ausländi­schen Speziali­täten findet man alle Sorten von frischem, geräu­c­hertem und gebeiztem Fisch. 17 Fischhändler gibt es hier und mehrere Restau­rants. In der Halle gibt es auch Sitz­plätze, wo man einige der ange­bo­tenen Delika­tessen in Ruhe essen kann.

Von Stockholm nach Grythyttan

270 km | 3:30 h
Die Strecke führt land­einwärts nach Väst­eras, die Haupt­stadt des wilden Västm­an­landes. Die 100.000-Einwohner-Stadt war im Mittel­alter eine der bedeu­ten­dsten des Landes und lohnt mit ihrer Altstadt, dem Schloss und einigen Wikingergräbern einen Besuch.

Sigtuna

Klein­stad­t­idyll am Ufer des Mälaren
Die idylli­sche Garten­stadt am Nord­ufer des Sees Mälaren wur­de um 980 gegründet und gilt damit als die älteste noch beste­hende Stadt Schwe­dens. Verwin­kelte Gassen führen auf die fast 1000 Jahre alte Haupt­straße Stora gatan, wo Geschäfte in bunten Holzhäusern Handwerks­kunst, schwe­di­sche Speziali­täten oder Mode anbieten. Das Sigtuna Museum präsen­tiert mittel­alter­liche Fund­stücke aus der Stadt­ge­schichte und der Wikingerzeit. Überall in der Stadt finden sich Runen­steine und -frag­mente.

Skokloster

Prachtbau aus der schwe­di­schen Großmacht­zeit
Das Schloss in der Provinz Uppland ist eines der impo­san­testen Zeug­nisse der schwe­di­schen Großmachts­zeit. Bauherr war der Feldherr Carl Gustav Wrangel. Er hatte im Dreißigjäh­rigen Krieg den deut­schen Architekten Casper Vogell kennenge­lernt. Das Schloss hat einen quad­ra­ti­schen Grund­riss mit vier acht­e­ckigen Ecktürmen und einem Innenhof. Während der Rohbau schon 1670 war, zog es sich mit der Ausstat­tung hin. Sie wur­de nie voll­endet. So ist der große Fest­saal bis heute eine Baustelle mit Werkzeugen und anderen Hilfs­mit­teln aus dem 17. Jahr­hun­dert. Das Schloss hat sein ursprüng­l­i­ches Aussehen weitge­hend erhalten. Die Male­reien und Skulpturen sind einzig­artig, wie auch die Waffenkammer und die Bibliothek.

Anundshög

Runen­steine und Wikingergräber
Mit seinen Hügelgräbern und dem Runen­stein gehört der Hügel zu den bedeu­ten­dsten und vielfäl­tigsten Gräberfel­dern der Wikingerzeit. Rund zwei Dutzend teilweise übermannshoher Findlinge sind so ange­ordnet, dass sie von oben den Grund­riss eines Wikinger­schiffs in Origi­nalgröße bilden. Unweit davon findet sich ein Runen­stein aus der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts mit der Inschrift: fulkuiþr * raisti * staina * þasi * ala * at * sun ** sin * hiþin * bruþur * anutaR * uraiþr hik * runaR, zu deutsch: „Folkvid errich­tete all diese Steine in Gedenken an seinen Sohn Heden, den Bruder Anunds. Vred schlug die Runen“.

Moorwildnis bei Moge­torp

Rundwande­rung zwischen Västm­an­land und Söder­mans­land
Wo die alte Land­straße von Söder­mans­land nach Västm­an­land führt, steht ein altes Grenzhäu­schen, das heute als Gast­haus dient. Es ist ein idealer Start punkt für eine Rundwande­rung durch Bergslagen. Sie führt – teilweise über einen Fernwanderweg – durch eine urige Moorwildnis. (hin und zurück: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 180 Meter)

Skärm­arboda­ber­gens

Urlandschaft mit verzweigtem Höhlen­system
Das Natur­schutzgebiet ist ein beliebtes Ausflugs­ziel. Unter einem uralten Kiefern­wald verbergen sich mehr als 180 Höhlen – vermut­lich sind noch längst nicht alle entdeckt. Man kann zwischen Felsblö­cken herumklettern, die die Eiszeit hinter­lassen hat, und die Berghänge hinaufwandern. Verschiedene Wander­wege führen zu den inter­essan­testen Sehens­wür­digkeiten und Aussichts­punkten. Am Eingang zum Reservat gibt es einen Pick­nick­tisch und einen Grill­platz. (hin und zurück: 6,6 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 100 Meter)
F

Grythyttan

Gastro-Dorf zwischen den Seen

Der Ort mit weniger als 900 Einwoh­nern liegt in einer schwe­di­schen Bilder­buch­landschaft zwischen mehreren Seen.

Drei Kilometer vom Ort entfernt ist der Söde­r­älgen, wo man an heißen Tagen baden gehen kann. Etwas weiter liegt der Fisklösen, der bei Anglern beliebt ist. Grythyttan ist wegen seiner Gastro­nomie bekannt, allen voran der Grythyttan School of Hospi­tality and Culi­nary Arts mit ange­schlos­senem Kochbuchmuseum.

Zu Gast in einem Landgasthof bei Grythyttan

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Gasthof stammt aus dem Jahr 1641, als die Straße zwischen Örebro und Hälle­fors gebaut wur­de, und auf Anord­nung der Königin in ange­mes­senem Abstand Gast­höfe errichtet werden sollten.

Damals mussten nicht nur die Pferde unter­ge­bracht werden, sondern auch die Angehö­rigen der drei Stände – Adel, Bürger und das gemeine Volk – separat vonein­ander. Heute ist der ehrwür­dige Landgasthof ein idylli­scher Ort mit 22 verschiedenen Gebäuden, urge­müt­li­chen Zimmern und einer para­die­si­schen Umge­bung. Baden in verschiedenen Seen ist ebenso möglich wie Pick­ni­cken im Wald, Rad- und Kanu­fahren, Angeln oder Wandern auf einem der ausgewie­senen Wege. Fahr­räder stehen kostenfrei zur Verfügung. Das Restau­rant mit seinem Wein­keller, in dem über 7.000 Flaschen lagern, bietet mehrgängige Menüs aus regio­nalen und saiso­nalen Zutaten an.

Grythyttan Winery

Schwe­dens ältester Wein­keller in ehema­ligem Gefängnis
Über 350 Jahre war das feuchte Gewölbe das Gefängnis von Grythyttan. Heute beherbergt es den ältesten Wein­keller Schwe­dens mit einer eindrucksvollen Kollek­tion von Weinen. Darunter sind auch schwe­di­sche Weine, die allerdings aus Torfbeeren (cloud berry) herge­stellt sind. Die Führung durch die Grythyttan Winery findet ab September bis Mai frei­tags und sams­tags um 16:00 Uhr statt und dauert 45 Minuten. Sonderfüh­rungen und Wein­proben müssen verab­redet werden.

Wande­rung mit Kindern

Auf der Suche nach Trollen
Die Wande­rung am Trolls­tigen startet in der Nähe des Naturum Besu­cher­zentrums. Von dort wandert man los und hält gemeinsam Ausschau nach dem verschwun­denen Troll. Der Wanderweg führt die ersten 900 Meter durch den Wald bergauf. Alle paar Meter findet man liebevolle Bema­lungen auf Steinen, Felsen, Bäumen und viele Schnitze­reien. Es gibt auch schöne Plätze, um zwischendurch kurz auszu­ruhen, sodass die Wande­rung nicht zu anstren­gend wird. Oben ange­kommen kann man bei einem Pick­nick die Natur und die Aussicht auf Lesjöfors genießen. Der zweite Teil des Weges führt über kurvenreiche und span­nende Pfade bergab. Der Weg endet an der glei­chen Stelle, an der er begonnen hat. Er ist nicht für Kinderwagen oder Roll­stühle geeignet.

Von Grythyttan nach Ljungs­kile

295 km | 4:30 h

Fast 200 km fährt man am größten See Schwe­dens, dem Vänernsee, entlang. Von seinem Südende sind es nur noch etwa 20 km bis zur Nordsee bei Uddevalla.

Wer sich Zeit lassen will, kann in Lidköping Station machen und das barocke Schloss Läckö besich­tigen, das auf einer Halb­insel im See liegt.

Hindens rev

Landzunge im Vänern mit magi­scher Aussicht
Fünf Kilometer ragt die Landzunge in den Vänern. Sie entstand vor 10.00 Jahren, als der letzte Glet­scher einen Wall von Schutt vor sich her schob und schließ­lich schmolz. Ein Fußweg führt auf den schmalen Damm, an dessen Ende man die Riesenhaf­tigkeit des größten Binnensee in Skan­di­navien erahnen kann.
G

Trollhättan

Industriestadt zwischen See und Wasserfällen

Die Stadt mit knapp 50.000 Einwoh­nern ist ein wich­tiger Indu­s­trie­standort in der westschwe­di­schen Provinz Västra Göta­lands län.

Sie verdankt ihre Exis­tenz dem See, vor allem aber den Trollhättan Fällen, die zur Erzeugung von Elek­trizität verwendet wurden. Inzwi­schen haben sich auch Produk­ti­ons­studios für Filme ange­siedelt, was der Stadt den Namen „Trollywood“ einge­bracht hat. Wahrzei­chen ist die neugo­ti­sche Kirche direkt neben den Wasser­fällen.

Zu Gast in einer Villa bei Ljungskile

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das char­mante Hotel befindet sich in einem typi­schen schwe­di­schen Holzhaus, das Ende des 19. Jahrhunderts in Lilla erstellt und mit dem Schiff an seine jetzige Stelle, zwei Kilometer außer­halb von Ljungs­kile, gebracht wur­de.

Dort blickt es weit übers Meer mit seinen weißen Bade­stränden. Die 14 Zimmer des Hauses sind alle verschieden geschnitten und individuell einge­richtet.
Das Restau­rant zeichnet sich durch seine schöne Aussichtster­rasse und seine frische Küche aus.

Bohuslän

Schären und putzige Orte an Schwe­dens zerklüf­teter Westküste
Bohuslän nennt sich der Küsten­streifen ganz im Westen Schwe­dens mit putzigen Orten, kleinen Segler­häfen und von Wind und Wasser geformten Schären. Er erstreckt sich nörd­lich von Göteborg bis zur norwegi­schen Grenze. Einen landschaft­li­chen und kulturellen Höhe­punkt der stark zergliederten Küste bildet die Gegend um Tanum mit ihren bronzezeit­li­chen Felsbil­dern, die heute von der UNESCO als Welt­kultur­erbe geschützt werden. Ganz in der Nähe liegt Fjäll­backa, einer der schönsten Orte am Bohuslän, der sich zwischen dem Vett­eberg und der Küste zusam­mendrängt. Ingrid Bergman hatte hier ein Sommer­haus, weshalb der zentrale Platz nach ihr benannt ist.

Göteborg

Zweitgrößte Stadt Schwe­dens mit holländi­schem Flair
Die zweitgrößte Stadt Schwe­dens verdankt ihre Bedeu­tung dem ganzjährig eisfreien Hafen. Die heutige Altstadt wur­de nach einem Brand 1619 gegründet. Während des 17. Jahrhunderts wurden viele prote­s­tan­ti­sche Glau­bensflüchtlinge aus Holland, Deutsch­land und Großbritan­nien ange­siedelt. Den holländischen Einfluss erkennt man noch heute an den Kanälen und Grachten, die die wich­tigsten Verkehrs­wege waren. Heute ist Göteborg eine welt­offene, lebhafte Stadt mit großer Universität und reizvoller Umge­bung. Vor der 450.000-Einwohner-Stadt liegt ein ausge­dehnter Schärengarten mit zahl­losen Inseln und Felsbu­ckeln.

Orust

Drittgrößte Insel des Landes
Schwe­dens drittgrößte Insel liegt rund eine Stunde nörd­lich von Göteborg. Auf der Insel gibt es viele Strände, Bade­buchten und Fischer­dörfer, blickt man hinaus aufs Meer, sieht man unzäh­lige vorge­la­gerte Inseln und Schären. Der Ort Henån im Norden der Insel und ist so etwas wie der Zentralort; hier, wie auch in Ellös im Westen, gibt es zahlreiche Einkaufsmög­lichkeiten, Hotels, Feri­en­häuser, Restau­rants und Pubs. In Ellös ist zudem Schwe­dens größte Werft für Segel- und Motorboote ansässig. Im Sommer verdrei­facht sich die Einwohn­er­zahl von Orust – dann erwa­chen auch kleine Fischer­dörfer wie Mollösund oder Hällevi­k­s­strand zum Leben.

Von Ljungskile nach Kiel Fährhafen

Fähre

Von Ljungs­kile nach Göteborg Fähr­terminal

69 km | 51 Minuten

Marst­rand

Bade­strände und Segler­pa­ra­dies
Die auto­freie Schären­insel zwischen Skagerag und Kattegat besticht mit ihren Sand­stränden, den bunten Holzhäu­schen und der über allem thro­nenden Festung. Carls­tens Fäst­ning stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Dort kann man sich frei bewegen und durch Geheimgänge, über Zugbrü­cken und steile Treppen, vorbei an Kanonen, durch Küchenräume, Gefäng­nis­zellen oder Innenhöfe gehen. Von oben hat man eine Postkar­ten­aus­sicht über die Schärenwelt, die sich in allen vier Himmelsrich­tungen ausbreitet.

Von Göteborg Fähr­terminal nach Kiel Fähr­hafen

Dauer: 15:00 Stunden
Die Fähre wird von der Reederei Stena Line betrieben.

Kieler Bucht

Bade­strände und grünes Hinter­land
Bade­strände, maritime Städte und Häfen, sowie ein flaches und grünes Hinter­land machen die Bucht rings um die Kieler Förde zu einem nordi­schen Urlaubs­pa­ra­dies. In der Region befinden sich besonders gut ausge­baute Fahr­rad­wege, zum Beispiel der Ostseeküsten-Radweg, auf dem man den großen Kähnen und Kreuzfahrt­schiffen draußen auf dem Meer zuschauen kann. Bei Kiel, wo sie in die Förde einfahren, kommen sie besonders nah an die Küste. Die Luft­tempe­raturen sind gemäßigt und eignen sich auch ideal für eine Wande­rung entlang der Küste. Nur im Sommer steigen die Tempe­raturen auf über 20 Grad.

Von Kiel Fährhafen

15 Tage
ab 1.869,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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