Kurzreise durch Südschweden: Übernachten in romantischen Gästehäusern

Kurzreise durch Südschweden

Übernachten in romantischen Gästehäusern

Die kurze Reise beschränkt sich auf den Südschweden, so dass viel Zeit zum Baden, Wandern, Saunen und Genießen bleibt. Die Anreise erfolgt mit der Fähre nach Malmö.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Skanör

A

Malmö

Gotischer Altstadt am Öresund

Die mit 250.000 Einwoh­nern drittgrößte Stadt Schwe­dens ist ein Besu­cherma­gnet im äußersten Süden des Landes.

Die Entfer­nung nach Mailand ist geringer als die zum nordschwe­di­schen Kiruna! Die male­ri­sche Altstadt im Schatten der goti­schen St. Petri Kirche ist von Kanälen und Gassen durch­zogen, in denen man noch viele Fach­werkhäuser und jede Menge Boutiquen und Restau­rants findet. Mit ihren vielen Parks und alten Herren­häusern macht die Stadt einen vornehmen und gemäch­li­chen Eindruck. Vor allem Schloss Malmöhus mit seinem Park und verschiedenen Museen ist einen Besuch wert. Seit Fertig­stel­lung der spekta­kulären Brücke über den Öresund im Jahr 2000 ist man in zehn Minuten in Kopenhagen.

Zu Gast in einem Landhaus auf Skanör

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt auf Skanör, einer Halb­insel südlich von Malmö, gegenüber dem alten Rathaus und der roman­ti­schen Kirche, die viele Hoch­zeits­paare anzieht.

Die 28 Zimmer sind im typi­schen Schonen-Stil einge­richtet. Der Pool und ein Spabereich sorgen für eine zwang­lose und entspannte Atmo­sphäre. Wer im erstklas­sigen Restau­rant des Schwestern­hauses speisen will, sollte unbedingt im Voraus buchen.

Schonen

Viel­farbiger Flicken­teppich aus Feldern und Wiesen
Die histo­ri­sche Provinz Skåne ist eine überwiegend flach­wel­lige Halb­insel mit fruchtbaren Böden, in der die meisten Lebens­mittel Schwe­dens produ­ziert werden. Selma Lager­löff beschreibt es in Nils Holger­sons Reise als einen viel­farbigen Flicken­teppich. Die Kornkammer liegt ganz im Süden Schwe­dens und gehörte bis ins 17. Jahr­hun­dert zu Däne­mark. Heute beginnt Däne­mark jenseits des Öresunds. Hünengräber und Mega­lit­h­anlagen zeugen davon, dass Schonen von vor 7000 Jahren relativ dicht bevöl­kert war.

Kopenhagen

Däne­marks tren­dige Haupt­stadt
Histo­ri­sche Gebäude und Schlösser, bekannte Museen, erstklas­sige Restau­rants, dazu tren­dige Cafés und Kneipen, eine bunte, welt­offene Atmo­sphäre: mit dieser besonderen Mischung ist Kopenhagen zu einer der belieb­testen Haupt­städte Europas geworden. Mehr als ein Viertel aller Dänen lebt im Großraum der Metro­pole, die seit 1417 Residenz der könig­li­chen Familie ist. Wer nur ein oder zwei Tage in der Stadt ist, muss bei so viel Kultur und Sehens­wür­digkeiten Prio­ri­täten setzen. Unbedingt sehens­wert sind der Strøget, Däne­marks berühm­teste Fußgängerzone, der Rathaus­platz, der Tivoli und die könig­liche Residenz Amali­enborg.

Falsterbo Museum

Heimatmuseum im Wander­pa­ra­dies
Das Heimatmuseum in einem ehema­ligen Bauern­haus ist angefüllt mit einer Unmenge an Gegen­ständen und Funden aus vielen Epochen des kleinen Ortes Falsterbo. Die ältesten Funde stammen aus der Stein­zeit; daneben sind Gegen­stände zur Geschichte der Eisen­bahn und Teile einer alten Fassbinderei zu sehen. Ein als Kapelle einge­rich­teter Raum zeigt Gegen­stände aus heimi­schen Kirchen. Außerdem gibt es Über­reste eines Fischerbootes, einen Gemischt­wa­ren­laden, alte Feuer­wehrge­rätschaften und vieles mehr zu entde­cken. In der Umge­bung des Museum kann man wandern und Moun­tai­nbike fahren. Die abwechs­lungs­rei­chen Rund­wege führen durch Kiefernwälder und entlang von Dünen.

Von Skanör nach Åhus

165 km | 2:30 h
Auf halber Strecke bei Hörby kommt man am Östra Ringsjön vorbei. Im Osten des Sees liegt das Fulltofta Natur­re­servat, wo man durch Wiesen und Wäder wandern und Adler beob­achten kann.

Häckeberga Schloss

Herren­haus-Romantik auf idylli­scher Halb­insel
Schon im 14. Jahr­hun­dert muss auf der kleinen Halb­insel vor Lund ein Verwal­tungs­gebäude gestanden haben, das im Laufe der Jahrhunderte däni­sche und schwe­di­sche Besitzer hatte. Das heutige Ortsbild wur­de 1873 geprägt. Das Wasser­schloss passt sich harmo­nisch in die idylli­sche Umge­bung ein, die heute zu einem Natur­re­servat erklärt wur­de.

Ystad

Idylli­sche Klein­stadt des Kommis­sars Kurt Wallander
Die 17.000-Einwohner-Stadt hat ein male­ri­sches Zentrum mit über 100 Fach­werkhäusern, einem Kloster und einem histo­ri­schen Rathaus. Die Kopf­steinpflaster-Gassen werden von wind­schiefen Häusern einge­rahmt, hinter denen sich verwin­kelte Innenhöfe auftun. Vor dieser idylli­schen Kulisse spielen die düsteren Krimi­nalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander, die auch in Deutsch­land bekannt wurden. Alle Plätze, Straßen und Restau­rants, die in den Büchern erwähnt werden, exis­tieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohn­haus Wallanders in der Maria­gatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Back­stein. Aus diesem Grunde wur­de die Stadt im südschwe­di­schen Schonen seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.

Ales stenar

Das „Ston­e­henge Schwe­dens“
Das „Ston­e­henge von Schweden“ liegt an einer steilen Abbruchkante hoch über dem Meer. Die insge­samt 59 Steine sind in der Form eines Schiffes ange­ordnet, die bis zu zwei Tonnen wiegen und aus einem 20 Kilometer entfernten Steinbruch stammen. In der Anlage wurden Menschenkno­chen und Kohlereste gefunden, die mithilfe der C14 Methode auf die Vor-Wikinger-Zeit um 600 nach Christus datiert werden. Über den Sinn und die Bedeu­tung rätseln Archäo­logen bis heute. Mögli­cherweise steht die Schiffs­setzung im Zusam­menhang mit dem bronzezeit­li­chen Sonnen­kalender. Vielleicht handelt es sich auch um ein Grab.

Natio­nal­park Stenshuvud

Aussichtsfelsen über der Ostsee
Der Berg Stenshuvud ist zwar nur 95 Meter hoch, dafür ragt das „steinerne Haupt“ direkt aus der Ostsee auf und bietet eine weite Aussicht über die Hanöbucht. An klaren Tagen sieht man bis zur däni­schen Ostse­e­insel Born­holm. Hier endet eine Verwer­fung, die am Kull­a­berg beginnt. Rund um den Berg ist ein kleiner Natio­nal­park einge­richtet. Durch die Buchen- und Eichenwälder führen mehrere Wander­wege. Unter­halb des Gipfels liegt gleich ein feiner Sand­strand. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2 stunden, auf und ab:100 Meter)
B

Kristianstad

Renaissancestadt hinter der Hanöbucht

Die schachbrettför­mige Renais­san­ce­stadt liegt in der südschwe­di­schen Provinz Schonen, die lange Zank­apfel zwischen Schweden und der däni­schen Krone war.

Die Stadt wur­de 1614 vom Dänen­könig Kris­tian IV. als Festung ange­legt. Daran erin­nern noch die Wälle und der Haupt­platz, der wie ein preußi­scher Para­de­platz wirkt. Sehens­wert sind unter anderem der gut erhal­tene histo­ri­sche Stadt­kern, dem man noch die ehema­lige Bedeu­tung als Festung ansieht, und die Heliga Trefal­dighets kyrka (Heilige-Dreifal­tigkeits-Kirche). Südlich der Stadt liegt die Hanöbucht mit ihren kilome­ter­langen Sand­stränden.

In einem traditionsreichen Gasthaus in Åhus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Wurzeln des Gast­hauses im Zentrum von Åhus reichen zurück bis ins frühe 18. Jahr­hun­dert, als hier Seeleute und Hafen­arbeiter einkehrten und sich in einem Teil des Hauses eine Taverne befand.

Seit Anfang 2013 betreiben Therese und Anders Nilsson das „Gästis“, wie es im Volks­mund genannt wird. Heute ist es ein Haus, das sowohl durch die gelun­gene Mischung aus Tradi­tionellem und Modernem als auch durch seine Lage direkt am Fluss Helge å besticht. Die Zimmer sind gemüt­lich und stil­voll einge­richtet. Ob bei einer Lektüre in der Bibliothek, oder beim Sitzen im großen, begrünten Winter­garten oder auf der Terrasse mit Blick auf den Hafen – für entspan­nende Momente ist gesorgt. Das hotel­ei­gene Restau­rant bietet geho­bene Küche aus vielen lokalen Zutaten.

Ausflug (OPTIONAL)

Fossilhunting-Tour (3 hours, english)

Begeben Sie sich mit Ihrem Guide Filip auf eine Reise in das Zeit­alter der Dino­sau­rier: Vor rund 80 Millionen Jahren war jene Land­masse, auf der heute das Städt­chen Bromölla liegt, noch von Wasser bedeckt.

Die warmen und recht seichten Fluten des Ozeans wurden bevöl­kert von den unter­schied­lichsten Tieren, groß und klein. Als Paläo­n­to­loge für einen Tag begeben Sie sich nun auf die Suche nach den Spuren, die das präh­is­to­ri­sche Leben im Kalk­stein des eins­tigen Meeresgrunds hinter­lassen hat.
Der Ausflug startet mit einem Rundgang durch das Havsdrakarnas Hus, das „Haus der Seedra­chen“. Das kleine Museum zeigt eine Samm­lung der inter­essan­testen Fossili­enfunde aus der Region und gibt einen ersten Einblick in die Welt der urzeit­li­chen Meeres­be­wohner. Danach geht es, ausge­stattet mit Eimer und Schaufel, hinaus zur Feld­sta­tion. Hier wird im fossili­enrei­chen Sand gegr­aben, gesiebt und sortiert. Filip steht jederzeit mit viel Fachkenntnis zur Seite und hilft Ihnen dabei, Ihre Funde zu bestimmen. Natür­lich erhalten Sie eine kleine Kiste, in der Sie nach erfolg­rei­cher Suche die Fund­objekte mit nach Hause nehmen können.

Vattenrike

Auf Bohlen­wegen über Seen und Sümpfe
Wenige Meter vom Bahnhof entfernt beginnt das Vattenrike (Wasser­reich) von Kris­ti­an­stad. Die Seen- und Sumpf­landschaft erstreckt sich über 35 km am Unter­lauf des Flusses Helgea entlang. Heute ist das Vogel­pa­ra­dies ein Ökomuseum mit markierten Wegen, die teilweise über Holz­stege führen, Hoch­ständen und einem kleinen Frei­lichtmuseum.

Von Åhus nach Borgholm

230 km | 3:30 h
Die Strecke folgt der Küste der sanften Hügellandschaft von Blekinge bis Kalmar. Auf halber Strecke kommt man durch Karlskrona, deren Mari­ne­hafen mit den ehema­ligen Werften und Vertei­digungs­anlagen zum Welt­kultur­erbe der UNESCO erklärt wur­de.

Blekinge

Schwe­dens üppiger Garten
Fruchtbare Äcker, Blumenwiesen und dichte Wälder, in denen man Blau­beeren sammeln oder endlos wandern kann: Nicht umsonst wir der Südosten auch „Garten Schwe­dens“ genannt. Geschicht­s­träch­tige Städte wie Karlshamn und Karlskrona und der vorge­la­gerte Schären­garten sind weitere Attrak­tionen. Die Gewässer von Blekinge sind für ihren Fisch­reichtum bekannt. An die 1.000 Seen und zwölf Flüsse locken zahl­lose Wassersportler, Schwimmer und Angler an, für die es sogar spezi­elle Häuser gibt.

Småland

Moore, Seen und Wälder in der Heimat Astrid Lindgrens
Die Provinz in Südschweden wur­de im Mittel­alter aus mehreren kleineren Ländern gebildet – daher der Name Småland. Diese Länder waren weitge­hend unabhängig und betrieben eine Schau­kel­politik zwischen Däne­mark und Schweden. Die Land­schaft ist typisch skan­di­navisch: Große Nadelwäder wech­seln mit zahl­losen Seen und ausge­dehnten Mooren ab. Småland ist auch die Heimat von Astrid Lindgren. Viele ihrer Bücher spielen in der schwe­di­schen Bilder­buch­landschaft rund um ihre Geburts­stadt Vimmerby.

Karlshamn

Hafen der Auswanderer
Das char­mante Hafen­städt­chen mit rund 20.000 Einwoh­nern liegt an der Küste von Blekinge. Der Stadt gegenüber im Meer liegen etwa 300 Schären­in­seln, zu denen im Sommer Bootsfahrten ange­boten werden. Im Hafen steht auch das Auswander­er­denkmal von Axel Olsson, das die beiden Roman­figuren Karl-Oskar und Kristina aus der Auswanderer-Tetra­logie von Vilhelm Moberg zeigt. In den Romanen besteigen die beiden in Karlshamn ein Schiff nach Amerika. Tatsäch­lich sind über den Hafen von Karlshamn bis 1920 fast eine Million Schweden in die USA ausge­wandert. Das Denkmal ist eine beliebte Sehens­wür­digkeit gerade für US-Amerikaner schwe­di­scher Herkunft.
C

Öland

Sonnige Strände auf Schwedens zweitgrößter Insel

Die zweitgrößte Insel Schwe­dens liegt etwa fünf Kilometer vor Schwe­dens Südostküste. Die Brücke über den Kalmar­sund, die die 140 Kilometer lange und knapp 20 Kilometer breite Insel mit dem Fest­land verbindet, gehört zu den längsten Europas.

Wegen der vielen Strände und Sonnen­stunden ist Öland ein beliebtes Feri­en­ziel – auch bei der königli­chen Familie, die hier regelmäßig Urlaub macht. Von den 2.000 Windmühlen, die einst von dem allgegenwärtigen Wind ange­trieben wurden, sind noch etwa 400 erhalten. Das Inselin­nere ist von Heide, Laub­wald und Wiesen geprägt. Sehens­wert sind auch die archäologi­schen Funde, etwa eine 1.000 Jahre alte Runen­tafel bei Kalevis­tenen oder das bronzezeit­liche Hügelgrab, von dem aus man einen weiten Blick hat.

Zu Gast im Feriendomizil von Königin Viktoria

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das eins­tige Erho­lungs­heim von Königin Viktoria auf Öland liegt etwa 500 Meter vom Schloss Borgholm entfernt.

Die schat­tenspen­denden Maulbeerbäume, der Blumen­garten und die Kräu­ter­düfte aus dem liebevoll ange­legten Park erzeugen zusammen mit den hübschen Zimmern und dem italie­ni­schen Stil der Villa eine ganz besondere Wohlfühl­atmo­sphäre. Das haus­ei­gene Restau­rant ist für seine tradi­tionellen öländi­schen Gerichte bekannt.

Kalmar

Male­ri­sche Klein­stadt vor Öland
Die male­ri­sche Klein­stadt vor Öland war einst die drittgößte Stadt Schwe­dens und weist eine für nord­europäische Verhältnisse lange Geschichte auf. Bereits die Wikinger haben an der stra­tegisch günstigen Stelle gehandelt, an der heute die Ölandbrücke beginnt. Als später die Grenze zwischen Dänemark und Schweden südlich der Hafen­stadt verlief, wur­de der Ort Schau­platz blutiger Kriege. Sehens­wert sind vor allem die Altstadt auf der Insel Kvarn­holmen und das wuch­tige Wasser­schloss aus dem 14. Jahr­hun­dert, das vielen Bela­ge­rungen standge­halten hat. Höhepunkt einer Schloss­be­sich­tigung ist das Zimmer von König Eck und die Schloss­kirche, die über und über mit Orna­menten, Bildern und Bibelsprüchen bemalt ist.

Schloss Borgholm

Live-Konzerte in der Schloss­ruine
Das Schloss auf der Insel Öland ist seiten einem Brand im 19. Jahr­hun­dert nur noch als Ruine erhalten. Am Beginn im 12. Jahr­hun­dert stand ein Wehrturm, der die Insel­be­wohner gegen die Dänen schützen sollte. In der Renais­sance wur­de schließ­lich eine wehr­hafte Burg daraus, die im 17. Jahr­hun­dert zu einem repräsenta­tiven Barockschloss umge­baut wur­de. Als das Schloss im 18. Jahr­hun­dert seine stra­tegi­sche Bedeu­tung verlor, zog eine Klei­derfa­brik ein, die 1806 abbrannte. Die Ruine ist für Besu­cher zugäng­lich. Im Inneren des Schlosses erkennt man noch die ehema­ligen Fest­säle und Zimmerfluchten. Auch das Treppen­haus ist benutzbar. Das Schloss­museum ist der Geschichte des Gebäudes gewidmet. Im Innenhof finden Konzerte und Thea­ter­auffüh­rungen statt.

Schloss Solliden

Capri-Villa in grüner Oase
Hundert Jahre nachdem das Schloss Borgholm ausge­brannt war, beschloss die Königin von Schweden, Viktoria von Baden, ein intimes Sommer­haus für die Familie zu bauen. Vorbild wur­de eine Villa auf Capri. Die eigent­liche Attrak­tion ist aber nicht der quaderför­mige Bau von 1906, sondern der Schlossgarten. Öland ist klima­tisch in zwei Zonen aufge­teilt: der Osten ist nähr­stoffarm und trocken, der Westen fruchtbar und mild. Der Garten liegt genau auf der Grenze. Die Besu­cher kommen durch die karge Steppen­landschaft in den Park, der mit seinen Wasser­spielen wie eine grüne Oase wirkt.

Von Borgholm nach Diö (Älmhult)

203 km | 3:00 h

Von Kalmar, das man über die Ölandbrücke erreicht führt die Strecke in Landes­in­nere durch eine eiszeit­lich geprägte Wald- und Seen­landschaft.

Nach Nybro kommt man an Boda Glasbruk vorbei, einem der vielen Orte, an denen wegen des Holzreichtums Glasbläserindu­s­trie entstanden ist.

Schloss Teleborg

Rheinburg am Trummen-See
Das Schloss am See Trummen gehört zum Campus der Univer­sität Växjö. Ursprüng­lich war es mal ein Hoch­zeitsge­schenk. Der Graf Gustav Fredrik Bonde ließ das Schloss um 1900 für seine Frau Anna Koskull errichten und orien­tierte sich dabei an den mittel­alter­li­chen Burgen des Rhein­tales. Sonn­tags kann die Teleborg auch von innen besich­tigt werden, ansonsten kann man durch den Park spazieren.

Schloss­ruine Kronoberg

Roman­ti­sche Mauern und eine Dampf­erfahrt
Der Bischof von Växjö muss viele Feinde gehabt haben, sonst hätte er 1444 kaum so eine wuch­tige Fluchtburg bauen lassen. Gut 100 Jahre später war die Burg in der Hand einer Bauern­armee, die sich dort vor König Gustav Wasa verschanzt hatte. Die Bauern rebellierten gegen ein Handelsverbot mit den Dänen, das die schwe­di­sche Krone dem damals selb­stän­digen Småland verordnet hatte. Natür­lich siegte der König und ließ Kronoberg noch einmal prächtig ausbauen. Doch mit dem Frieden von Roskilde 1658 zwischen Däne­mark und Schweden wur­de die Festung über­flüssig und verfiel. Nach wenigen Jahrzehnten war sie nur noch eine Ruine. Heute sind die roman­ti­schen Mauern ein Touris­tenma­gnet. Ganz in der Nähe ist der Heimat­hafen von „Thor“. Das älteste holz­be­triebene Dampf­schiff Schwe­dens startet von hier zu Ausflügen über den See Helgasjön.

Huseby Bruk

Histo­ri­sche Eisenhütten in einem Natu­r­idyll
Auf dem weit­läufigen Gelände von Huseby Bruk kann man 300 Jahre Geschichte der südschwe­di­schen Eisen­pro­duk­tion studieren. Man findet ein altes Eisenhüt­ten­werk, ein statt­li­ches Herren­haus, drei kleine Museen, ein Säge­werk, eine Mühle, einen Park, dazu ein Restau­rant mit Café und einige kleine Läden. Wer kein Inter­esse an der Geschichte hat, kann in der anmu­tigen Bach­landschaft spazieren gehen oder einen guten Kaffee trinken.
D

Växjö

Schlösser und Ruinen am Ufer des Växjö-Sees

Die Univer­si­täts­stadt im südschwe­di­schen Smaland liegt am Ufer des Växjö-Sees. Die idylli­sche Umge­bung eignet sich für Fahr­rad­touren, Wande­rungen oder eine Schlös­ser­tour, etwa zur Ruine Kronoberg oder nach Schloss Teleborg.

Die Altstadt liegt im Schatten ihres wuch­tigen Doms aus dem 14. Jahr­hun­dert. Sehens­wert ist auch das Smaland Museum, ein Heimatmuseum, das über Kulturge­schichte, Archäo­logie und Wald­wirt­schaft informiert.

Zu Gast in einem Gutshaus am Möckelsee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Herren­haus von Möckelsnäs liegt traumhaft an einem schwe­di­schen Bilder­buchsee. Ruhe und frische Landluft sorgen dafür, dass man sich großartig erholen und tief schlafen kann.

Ein schmaler Pfad führt durch den Buchen­wald zu diesem Idyll. Haupt- und Nebengebäude beherbergen heute geräu­mige, freund­liche Zimmer, allerdings ohne Schnicksch­nack wie Minibar etc. Dafür trifft man im netten Wein­keller aus dem 17. Jahr­hun­dert andere Gäste. Das Restau­rant serviert Bio-Gerichte mit Kräu­tern aus dem eigenen Garten.

Linnes Råshult

Das Dorf im Kirch­spiel Stenb­ro­hult ist der Geburtsort des schwe­di­schen Natur­wis­senschaftlers Carl von Linné. Heute befindet sich hier ein 42 Hektar großes histo­ri­sches Gut, auf dem Land­wirt­schaft wie im 18. Jahr­hun­dert betrieben wird. Zum Gut gehört ein Café, das haus­gemachte Kuchen, Eis von Piper, Käseku­chen mit Marme­lade und Sahne und ein vege­ta­ri­sches Buffet anbietet. Dazu gibt es kundige Führungen mit einem leibhaf­tigen Carl von Linné.

Kyrkö Mosse

Nost­algi­scher Auto­friedhof im Torf­moor
Mitten im Wald bei Kyrkö Mosse liegt einer der letzten großen Auto­friedhöfe der Welt. Er geht auf Åke Danielsson (1914–1999) zurück, der hier ursprüng­lich Torf gewann und erst später Autos wiederver­wer­tete. Als sich die Umwelt­auf­lagen verschärften, sollte das Gelände geräumt werden. Doch Fern­sehen und Zeitungen setzten sich landes­weit für den Erhalt ein, und schließ­lich erkannte auch die Regie­rung den „kulturhis­to­ri­schen Wert“ der Altautos an. Bis 2050 dürfen sie weiter verrotten, dann, so hofft man, sind die auf natür­li­chem Wege zerfallen. Heute ist der Auto­friedhof zu einem beliebten Ausflugs­ziel geworden.

Von Diö (Älmhult) nach Båstad

124 km | 2:00 h
Auf halbem Weg kommt man am Bolmensee mit seinen zahl­losen Inseln vorbei, dem größten im west­li­chen Smaland. An seinem Südufer finden sich noch die Reste der Piksburg, einer hölzernen Befes­tigungs­anlage aus dem 13. Jahr­hun­dert.
E

Laholmsbukten

Schweden Riviera

Die halbkreisför­mige Bucht südlich von Halm­stad erhielt ihre Gestalt in der letzten Eiszeit, als sich die Ebenen Hallands aus dem Meer hoben.

Heute wird die kilome­ter­lange Küste "Schwe­dens Riviera" genannt. Der Strand ist vor Wind und Stürmen geschützt, die Vege­ta­tion ist hier bisweilen geradezu südländisch. Zarte Pastell­farben prägen das Landschafts­bild. Die Küsten­straße von Båstad auf die Hallandsåse hinauf heißt deshalb auch die „italie­ni­sche Straße“. Nörd­lich von Tylo­sand schließt sich die kleine Laholmsbucht an, wo die Bade­strände durch natür­liche Landzungen abge­trennt sind, so dass fast jeder seinen eigenen geschützten Strand finden kann.

Zu Gast in einem Hotel bei Båstad

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das strohge­deckte Hotel liegt auf der idylli­schen Halb­insel Bjäre­halvön, ca. zehn Fahrmi­nuten von Båstad entfernt am Wald­rand.

In dem großen Garten mit vielen Sitzgelegen­heiten sowie einer Terrasse und einem Jacuzzi kann man bei schönem Wetter wunderbar entspannen. Die Zimmer sind hell und freund­lich einge­richtet. Morgens bereitet Gastgeber Björn ein gutes Früh­stück mit warmen Gerichten frisch zu. Das haus­ei­gene Restau­rant serviert inter­na­tio­nale Küche mit frischen Zutaten aus dem Garten und der Region, abge­rundet mit guten Weinen. In der näheren Umge­bung gibt es neben drei Golf­plätzen auch Reitmög­lichkeiten; Fahr­räder können kostenfrei aus­ge­liehen werden. Einen Sand­strand erreicht man mit dem Auto in ca. zehn Minuten.

Halland

Bade­orte und Sand­strände
Himmel und Meer treffen sich am weitge­streckten Horizont. Davor liegen kilome­ter­lange Sand­stränden, die ideal zum Wandern und Baden sind. Die histo­ri­sche Region ganz im Westen von Südschwe­den  bietet viele kinder­freund­liche Strände mit flachem, klarem Wasser und  Sandbänken. Im Inland locken Seen, Angelge­wässer und mäch­tige Buchenwälder. In den Küsten­städten, Varberg, Falkenberg, Halm­stad und Laholm, gibt es viele Geschäft und gemüt­liche Restau­rants.

Kull­a­berg

Tümmler und seltene Pflanzen auf einer Halb­insel
Die felsige Halb­insel zwischen Arild und dem Leucht­turm von Kullen zog wegen ihrer besonderen Pflanzenwelt schon im 19. Jahr­hun­dert viele Bota­niker an. Der bekann­teste war Carl von Linné. 1860 entstand eine Feri­en­sied­lung am Hafen von Mölle. 1965 wur­de ein Natur­re­servat einge­richtet, das seit 1986 zu einem Meer­es­schutzgebiet wur­de. Einige der Buchten im Norden eignen sich auch zum Baden. Im Westen der Halb­insel fügt sich ein Golf­platz park­artig in die Land­schaft ein. Ausgangs­punkt für Naturfüh­rungen ist das Informa­ti­ons­zentrum „Naturum“ am Leucht­turm Kullen. Vom „Para­dies­hafen“ im Norden des Leucht­turms aus werden Boots­touren zum Beob­achten von Tümm­lern ange­boten.

Tylösand

Badeort an Schwe­dens Riviera
Tylösand liegt im Norden der Laholmsbucht, die als die „Riviera Schwe­dens“ gilt. Der weiße, fein­kör­nige Sand­strand bietet ideale Bade­bedingungen. Die vielen Badegäste verteilen sich zwischen den Dünen, sodass die Küste auch in der Hoch­saison nicht über­laufen wirkt. Im Hinter­land gibt es Beach-Voll­ey­ball-Plätze und Lokale – von der Pizzeria bis zum edlen Fisch­re­stau­rant. Hoch über der Küste liegt die St. Olofs Kapelle von der aus man einen schönen Blick aufs Meer hat.

Kust till Kust­leden

Küsten­e­tappe eines Fernwander­wegs
Die 16. Etappe des Fernwander­wegs, Kust till Kust­le­dens,  führt von Knösen nach Torekov. Unter­wegs tun sich tolle Blicke über das Meer, die Strandwiesen und den Höhen­zug  Hallandsåsen. Entlang der Küste stran­deten etliche Wracks, die von den Bewoh­nern dann zerlegt und verstei­gert wurden. Besonders ins Auge fällt uns ein kleiner Friedhof, der aus acht Steintürmen besteht, die in einer Reihe ange­ordnet sind. (hin: 10,5 Kilometer, 2:50 Stunden, auf: 30 Meter, ab: 146 Meter)

Von Båstad nach Hause

11 Tage
ab 1.199,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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