Nördlich von Stockholm: Mittelschweden intensiv
König des Waldes: der Elch

Nördlich von Stockholm

Mittelschweden intensiv

Zwei geführte Wildniswanderungen zu den größten Tieren Schwedens, dazwischen Erholung auf dem Land und zwei Städte: die Reise zeigt, wie vielseitig Schweden ist. Wer etwas mehr Zeit hat und mit dem eigenen Wagen anreisen möchte, kann diese Tour auch ab Göteborg planen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Stockholm

Stockholm

46 km | 38 Minuten
A

Stockholm

Schwedens altehrwürdige Königsresidenz

Die Haupt­stadt Schwe­dens und Residenz des Königs­paares liegt in der idylli­schen Schären-Land­schaft von Seen, Landzungen und ca.

24.000 größeren und kleineren Inseln. Durch die Stadt fließt der Riddarfjärden, der den Mälarsee im Westen entwäs­sert. Die Schleuse mitten in Stockholm trennt Süßwasser und Meer­wasser. Die Stadt geht zurück auf eine Festung im 13. Jahr­hun­dert, die den Mälarsee vor Pira­tenplünde­rungen schützen sollte. Obwohl sie im 16. Jahr­hun­dert zur Königsresidenz aufstieg, begann ihre entschei­dende Entwick­lung erst 100 Jahre später, als Schweden zur Großmacht wur­de. Aus dieser Zeit, in der sich die Bevöl­ke­rung versechs­fachte, stammen viele Sehens­wür­digkeiten wie das Palais des Gene­rals Oxensti­erna, der im 30-jährigen Krieg Pommern verwüs­tete oder der Tessiner Palast. Das Stockholmer Schloss und Oper stammen aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einer Villa am Djurgården Kanal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa, die in einer der schönsten Gegenden um Stockholm liegt, besitzt einen großen Garten, der an den Djurgården Kanal grenzt.

Ihre Geschichte begann 1810 als Landgast­haus. Das Hauptgebäude aus den 1990er Jahren profi­tiert von großen Panora­ma­fenstern, die viel Sonne ins Innere lassen und einen Ausblick auf die idylli­sche Umge­bung ermög­li­chen. Die mehr als 30 hellen Zimmer und Bäder sind in einem anspre­chenden Stil gestaltet. Zum Hotel gehört ein renommiertes Restau­rant, das frische Küche je nach Jahres­zeit serviert. Am Kanal entlang verläuft ein Fitness-Wanderweg, Fahr­räder zum Erkunden der Stadt können im Hotel aus­ge­liehen werden.

Skansen

ältestes Frei­lichtmuseum derWelt
Das älteste Frei­lichtmuseum der Welt liegt auf der Halb­insel Djurgården. Es wur­de 1891 gegründet und atmet noch den natio­nalroman­ti­schen Geist seiner Zeit. 150 Gebäude aus fünf Jahrhunderten und allen Landes­teilen wurden in das Museum überführt; darunter Bauernhöfe, ein Handwerksviertel und Bürger­häuser, die Seglora-Kirche und eine Zwerg­schule. Von den Hütten der Land­arbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm sind auch verschiedene soziale Umge­bungen präsent. Rund um den Lager­platz der Samen grasen fast 300 Rentiere und andere Tiere des hohen Nordens.

Vasa-Museum

Gesun­kenes Kriegs­schiff von 1628
Das maritime Museum auf der Insel Djurgården zeigt das fast voll­ständig erhal­tene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesun­kene Kriegs­schiff Vasa sowie dessen Geschichte. Seit seiner Eröff­nung 1990 ist es das meist­be­suchte Museum in Skan­di­navien. In der 34 Meter hohen Haupt­halle sind neben der Vasa verschiedene archäo­logi­sche Funde von Schiffen und Gegen­ständen des frühen 17. Jahrhunderts ausge­stellt. Das Schiff ist komplett im Gebäude, inklusive der Masten, Bugs­priet und Take­lage.

Östermalms Saluhall

Histo­ri­sche Markt­halle am Östermalms­torg
Am 1. Dezember 1888 öffnete die Markt­halle von Östermalm ihre Tore für die Allgemein­heit. Stockholm hatte damit endlich seinen eigenen „Esstempel". Bald drängten sich Küchen­chefs und ganz gewöhn­liche Hausfrauen an den zahlrei­chen Ständen und so ist es auch heute noch. Neben Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst­waren, Wild, Käse, Kaffee, Tee und ausländi­schen Speziali­täten findet man alle Sorten von frischem, geräu­c­hertem und gebeiztem Fisch. 17 Fischhändler gibt es hier und mehrere Restau­rants. In der Halle gibt es auch Sitz­plätze, wo man einige der ange­bo­tenen Delika­tessen in Ruhe essen kann.

Von Stockholm nach Skinnskatteberg

Mietwagenannahme

Stockholm

3 km | 7 Minuten

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Hertz
Fahrzeug: Renault Clio o.ä. (EDMR)
Station: Stockholm (City Office)

Von Stockholm nach Skinnskatt­eberg

157 km | 2:30 h

Sigtuna

Klein­stad­t­idyll am Ufer des Mälaren
Die idylli­sche Garten­stadt am Nord­ufer des Sees Mälaren wur­de um 980 gegründet und gilt damit als die älteste noch beste­hende Stadt Schwe­dens. Verwin­kelte Gassen führen auf die fast 1000 Jahre alte Haupt­straße Stora gatan, wo Geschäfte in bunten Holzhäusern Handwerks­kunst, schwe­di­sche Speziali­täten oder Mode anbieten. Das ­Sigtuna Museum präsen­tiert mittel­alter­liche Fund­stücke aus der Stadt­ge­schichte und der Wikingerzeit. Überall in der Stadt finden sich Runen­steine und -frag­mente.

Skokloster

Prachtbau aus der schwe­di­schen Großmacht­zeit
Das Schloss in der Provinz Uppland ist eines der impo­san­testen Zeug­nisse der schwe­di­schen Großmachts­zeit. Bauherr war der Feldherr Carl Gustav Wrangel. Er hatte im Dreißigjäh­rigen Krieg den deut­schen Architekten Casper Vogell kennenge­lernt. Das Schloss hat einen quad­ra­ti­schen Grund­riss mit vier acht­e­ckigen Ecktürmen und einem Innenhof. Während der Rohbau schon 1670 war, zog es sich mit der Ausstat­tung hin. Sie wur­de nie voll­endet. So ist der große Fest­saal bis heute eine Baustelle mit Werkzeugen und anderen Hilfs­mit­teln aus dem 17. Jahr­hun­dert. Das Schloss hat sein ursprüng­l­i­ches Aussehen weitge­hend erhalten. Die Male­reien und Skulpturen sind einzig­artig, wie auch die Waffenkammer und die Bibliothek.

Anundshög

Runen­steine und Wikingergräber
Mit seinen Hügelgräbern und dem Runen­stein gehört der Hügel zu den bedeu­ten­dsten und vielfäl­tigsten Gräberfel­dern der Wikingerzeit. Rund zwei Dutzend teilweise übermannshoher Findlinge sind so ange­ordnet, dass sie von oben den Grund­riss eines Wikinger­schiffs in Origi­nalgröße bilden. Unweit davon findet sich ein Runen­stein aus der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts mit der Inschrift: fulkuiþr * raisti * staina * þasi * ala * at * sun ** sin * hiþin * bruþur * anutaR * uraiþr hik * runaR, zu deutsch: „Folkvid errich­tete all diese Steine in Gedenken an seinen Sohn Heden, den Bruder Anunds. Vred schlug die Runen“.
B

Bergslagen

Schwedische Bilderbuchlandschaft in ehemaliger Bergbauregion

Die Land­schaft südlich von Dalarna ist Schweden wie aus dem Bilder­buch: Glitzernde Seen liegen in einer sanft hüge­ligen Land­schaft, die ihre Prägung in der letzen Eiszeit erhalten hat.

Ehemals eine Berg­bau­region, zieht Bergslagen heute vornehm­lich Urlauber an, die in die Natur eintau­chen möchten – mit dem Kanu, Fahrrad oder Ruderboot. Wer zwischen Juli und September kommt, findet in den Wäldern Unmengen von ­Pilzen und Beeren. Das Gebiet ist reich an stillgelegten Gruben, die heute Museen sind, wie beispiels­weise in der Gemeinde Norberg, bei Falun (heute ein Welt­kultur­erbe), Skinnskatt­eberg und Eisen- bzw. Kupfer­hütten, wie Engelsberg (auch ein Welt­kultur­erbe) und andere.

Zu Gast auf einem Landgut in Bergslagen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Umgeben von nahezu unbe­rührter Natur, im Herzen von Bergslagen, liegt dieses Landgut aus dem 17. Jahr­hun­dert.

Als Wenche und Gerald, die heutigen Besitzer, vor über 20 Jahren das Herren­haus im Wald bei Färna entdeckten, wussten sie sofort, dass sie diesen außergewöhn­li­chen Ort anderen zugäng­lich machen wollten. Sie selbst erfreuen sich jeden Tag aufs Neue an dem Haus und seiner Umge­bung und tun alles, um ihren Gästen einen rundum gelun­genen Aufent­halt zu bieten. Die Zimmer sind im schwe­di­schen Landhaus­stil – gemüt­lich und in hellen Farben – einge­richtet und auf sechs Gebäu­de­trakte verteilt. Die Küche bedient sich gerne der Produkte von lokalen Bauern und aus den eigenen Gärten, um Gerichte zu kreieren, die sowohl dem Auge als auch dem Gaumen gefallen. Erho­lung und Entspan­nung finden die Gäste im haus­ei­genen Spa (gegen Gebühr), bei diversen Anwendungen, bei einem Spaziergang oder bei einem Bad im ganzjährig beheizten Außenpool.

Ausflug (OPTIONAL)

Bibersafari (5 Stunden, englisch, Gruppe)

Die Biber­safari in Skinnskatt­eberg beginnt zum Sonnen­un­ter­gang, wenn die Stim­mung am See besonders roman­tisch ist.

Nach einer kurzen Einfüh­rung in die Lebens­weise und die hoch­entwi­ckelte Baukunst der Biber gibt es eine geführte Wande­rung durch den Wald und ein Abend­essen unter freiem Himmel. Danach wird man mit einem elek­tri­schen Schlauchboot ganz leise durch die Biberdämme gefahren. Dabei kommen die Tiere bis ans Boot – eine gute Gelegen­heit für Fotografen.

Ausflug (OPTIONAL)

Nächtliche Elchsafari (4-5 Stunden, englisch, Gruppe)

Obwohl die Elche frei sind und nicht in einem Gehege leben, ist eine Begeg­nung mit ihnen fast auf jeder Tour garan­tiert. Gewöhn­lich sieht man sogar 10 bis 20 von ihnen an einem Abend. Das liegt daran, dass die Führer besonders erfahren sind und die Gewohn­heiten der einzelnen Tiere genau kennen. Oft sieht man, während man durch den Wald geht, auch noch andere Tiere, darunter Brau­n­bären, Hirsche, Eulen oder Wölfe. Die Tour beginnt abends mit einer Einfüh­rung in Schwe­dens Tier­leben und Hinweisen, wie man sich unter­wegs verhalten soll. Danach geht es im Auto  in den großen Kiefern­wald, wo auch ein Dinner unter freiem Himmel stattfindet. Anschließend beginnt die Wande­rung, auf der die Tiere immer aus respektvollem Abstand beob­achtet werden.

Diese Tour ist als Gruppen­tour oder als exklusive Tour buchbar.

Ekomuseum Bergslagen

Geschichte der Eisen­pro­duk­tion im größten Frei­lichtmuseum welt­weit
Das Frei­lichtmuseum ist das größte welt­weit. Es umfasst ein Gebiet von 750 Quad­ratki­lome­tern zwischen dem See Mälaren im Süden bis hoch in die Wälder Ludvikas im Norden. Der gemein­same Nenner der über 60 Besuchs­ziele im Museum ist die Geschichte der Eisen­pro­duk­tion. Man erfährt viel über das Leben der Menschen vom Mittel­alter bis ins 19. Jahr­hun­dert, etwa über die Wald­finnen, die Holzkohle für die Hoch­öfen herstellten. Wie ein roter Faden streckt sich die histo­ri­sche Wasser­straße, der Strömsholm-Kanal, durch das Gebiet.

Von Skinnskatt­eberg nach Orsa

224 km | 3:30 h

Kopparbergslagen

Histo­ri­sche Kupfermine
Die Land­schaft rund um den Berg Stora Kopparberget ist ein einzig­ar­tiges Zeugnis der schwe­di­schen Indu­s­triege­schichte. 2001 wur­de dieses Gebiet in die Liste des Welt­kultur­erbes aufge­nommen. Schon im 9. Jahr­hun­dert wur­de am Tiskasjöberg, (heute Stora Kopparberget) Kupfer abge­baut. Allmäh­lich entstand die Stadt Falun in der Nähe des Berg­werkes und die Region wur­de im 17. Jahr­hun­dert zum wich­tigsten Indu­s­triegebiet Schwe­dens.  Ab dem 18. Jahr­hun­dert ging die Bedeu­tung des Bergbaus zurück, 1992 die Grube geschlossen. Ein Museum informiert über die Geschichte. Führungen, zum Teil auch unter Tage, werden ange­boten.

Rund um Täll­berg

Künst­lerdorf am Siljansee
Die Wande­rung beginnt im hübschen Täll­berg. Das ehema­lige Bauerndorf in Dalarna ist heute ein Künst­lerort mit Gale­rien, Töpfe­reien und einem Folk­lo­re­zen­trum. Der Weg führt durch die nette Ortschaft, die nur aus Holz- und Blockhäusern besteht, hinunter zum See und wieder zurück. (hin und zurück: 8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 110 Meter)
C

Siljansee

Naturvergnügen am malerischen See

Der male­ri­sche See in der mittelschwe­di­schen Provinz Dalarna ist duch einen Meteor­ein­schlag vor 370 Millionen Jahren entstanden.

Die ehema­ligen Kraterwände sind heute größ­ten­teils bewaldet. Trotz der guten Infra­struktur findet man hier vor allem Ruhe und ideale Bedingungen zum Wandern, Angeln und Bootfahren. In der Gegend um den See wird das Mitt­s­ommer­fest (um den 21. Juni) besonders prächtig und mit tradi­tionellen Trachten, Fiedeln und Maibäumen gefeiert.

Zu Gast in einem Hotel am Orsasee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Dieses einzig­ar­tige Hotel liegt inmitten eines der größten und ältesten Weidegebiete Schwe­dens, zehn Kilometer von Orsa entfernt.

In Fryksås gibt es heute noch rund 200 Berg- und Almhütten – soge­nannte Fäbodar – von denen einige aus dem 16. Jahr­hun­dert stammen. Das Hotel hat einige dieser Gebäude restau­riert und begrüßt seine Gäste mit rund 20 modern einge­rich­teten Zimmern. Das Restau­rant bietet frische, saiso­nale Gerichte an, die wöchent­lich wech­seln und mit Weinen aus dem eigenen Wein­keller serviert werden.

Ausflug (OPTIONAL)

Bear Research Excursion 5-6h

In Schweden gibt es eine über­lebens­kräf­tige Popu­la­tion von ca. 3.500 Brau­n­bären, die zu den fried­lichsten der Welt gehören.
Die Exkur­sion beginnt in Kvarnberg, einer der bärenreichsten Gegenden Schwe­dens, wo man auf die sachkun­digen Guides Andrea oder Gunther trifft, die seit zwölf Jahren über Bären forschen. Sie führen durch eine Ausstel­lung, die einen Über­blick über die Forschung gibt.
Danach fährt man mit dem (eigenen) Auto ins Reich der Bären, etwa zu Plätzen, an den sie sich aufge­halten und Spuren hinter­lassen haben. Unter anderem wird eine Bärenhöhle aufge­sucht und die Spuren der Bärin und des Jungen gedeutet. Wer will, kann an sich selbst die Radio­sender ausprobieren, mit denen die Bären geortet werden. Die Strecke führt unter anderem über Wald – und Forst­wege.
Nach vielen Informa­tionen und kurzen Wande­rungen gibt es ein Pick­nick an einem besonders schönen Platz in der Wildnis.

Achtung: Da die Bären sehr scheu sind, wird man während der Exkur­sion keine zu Gesicht bekommen. Wer dennoch welche sehen möchte, kann den nahe gelegenen Orsa Park besu­chen.

Orsa Grönklitt

Bären­park am Aussichtsberg
Der Freizeit­park bei Orsa ist bekannt für seine Brau­n­bären. Daneben leben in Orsa Grönklitt aber noch Kamt­schatka­bären, Uhus, Rotfüchse, Wölfe, Luchse, Vielfraße, Eisbären, Sibi­ri­sche Tiger und Persi­sche Leoparden. Rund um die Gehege findet man auch nicht­ein­gezä­unte Wild­tiere, einschließ­lich der Winter­lager von Bären in der weit ausge­dehnten Orsa Finn­mark.
Die Anlage liegt auf dem Berg Grönklitt. Von seiner Spitze hat man eine weite Aussicht über den Orsa-See.

Tipp von unseren Kunden: am Vormittag sind die Tiere aktiver unter­wegs!

Helve­te­sfallet

Der Fluß Ämån stürzt auf seinem 40 Kilometer langen Lauf vom Ämåsjön im Norden bis Fred­shammar über mehrere spekta­kuläre Stromschnellen und Wasser­fälle. Die bekann­testen sind Helve­te­sfallet (Höllen­fall) und Stor­stupet (Große Stufe) .Am Höllen­fall hat sich der Ämån tief in die Felsen einge­schnitten und donnert als Wasserfall zwischen 30 Meter hohen Felswänden zu Tal. Im Canyon wächst ein unbe­rührter Wald mit seltenen Pflanzen und Pilzen. Am Stor­stu­pet überquert die Inlands­bahn den Fluss in 34 Metern Höhe. Der Weg führt zu Aussichts­punkten mit schwindel­er­regenden Blicken in den Canyon, der aber wegen loser Steine und steiler Bergwände nur erfah­renen Wanderern empfohlen werden kann.

Dalapferdchen

Belieb­teste Mitbringsel aus Schweden
Die Souve­nierläden sind voll davon: meist rot bemalt, mit „Kurbits-Malerei“ verziert und nach Größe sortiert warten die Dalapferdchen auf ihren Käufer. Aber auch wenn die Masse auf Fließ­band­arbeit schließen lässt, so täuscht dieser erste Eindruck. Herge­stellt werden die Dalapferdchen in Nusnäs, 10 km östlich von Mora. Hier ist alles handgefer­tigt. Wer der Werk­statt der Familie Olsson einen Besuch abstattet, kann der Entste­hung der Pferdchen vom Zersägen des Holzklotzes bis hin zur Blumenma­lerei zuschauen. Bei schönem Wetter kann man draußen sogar sein eigenes Dalapferdchen bemalen. Die Brüder Olsson waren die Ersten, die das Dalapferdchen in großen Stück­zahlen produ­zierten. So wur­de aus dem Spielzeug von einst das wohl belieb­teste Mitbringsel aus Schweden.

Von Orsa nach Gimo

290 km | 4:00 h

Die Strecke führt über die alte Bergwerk­statt Falun, die wegen ihres Kupfer­erzes viele Jahrhunderte lang nach Stockholm die bedeu­ten­dste Stadt Schwe­dens war. Wer will, kann in den Besu­cher­stollen des stillgelegten Bergwerks einfahren oder die zum Welt­kultur­erbe erklärte Holz­stadt, das ehema­lige Arbeiterviertel, besich­tigen.

Wer mehr an der Natur Schwe­dens inter­es­siert ist, kann 20 km hinter Falun den Elch­park Langs­hyttan besu­chen.

Lars­son­garden

Lebendig-fröh­li­ches Künst­ler­haus
Carl Larsson (1853 bis 1919) war ein schwe­di­scher Künstler, der vor allem das Leben seiner Familie mit Frau Karin und acht Kindern porträtierte. Carl und Karin gelten als Begründer eines Wohn­stils, dessen wesent­liche Elemente Helligkeit, Farbigkeit und lebendig-fröh­liche Funk­tio­nalität sind. Spätes­tens seit Ikea gilt dieser Stil als typisch schwe­disch. Das Haus, das das Ehepaar nach und nach liebevoll ausge­baut hat, ist heute ein sehens­wertes Museum. Neben dem Besuch des Hauses bietet auch der Ort eine Menge Kunst und Hand­werk – in der alten Holz­kirche sind origi­nale Male­reien von Carl Larsson zu sehen. Nach den Besich­tigungen kann man in einem der ­schönen Cafés und Restau­rants einkehren.

Elch­park Långs­hyt­tans

Elche aus nächster Nähe
Der Långs­hyt­tans Älgpark ist ein Gehege mit mehreren Elchen. In der freien Wild­bahn sieht man die Tiere meist nur von ferne. Nirgendwo kommt man ihnen so nah wie im Wild­park.
D

Uppsala

Lebendige Universitäts- und Bischofsstadt

Trotz des histo­ri­schen Stadt­bildes wirkt die Univer­si­täts­stadt jung und lebendig. Rund um den Stor­torg (Haupt­platz) am Rathaus gibt es einla­dende Restau­rants, origi­nelle Geschäfte und Boutiquen.

Bevor die schwe­di­schen Könige 1273 ins 70 km südlich gelegene Stockholm umzogen, war Uppsala Residenz­stadt. Geblieben ist der Sitz des Erzbischofs, der heute als ranghöchster Bischof der schwe­di­schen luthe­ri­schen Kirche angehört. Entspre­chend prächtig ist der Dom aus dem 15. Jahr­hun­dert, der nach dem Vorbild der franzö­si­schen Gotik errichtet wur­de. Im Dom liegt auch der berühm­teste Bürger der Stadt begr­aben: Carl von Linné, dessen System der Pflanzen­be­schreibung bis heute gültig ist.

Zu Gast in einem Wellnesshotel bei Uppsala

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das roman­ti­sche Herren­haus, 40 Kilometer vor Uppsala, liegt ruhig in einem Park mit Blick auf einen See und den angrenzenden Wald.

Sauna, Schwimmbad, Massagegelegen­heiten und eine Spitzen­küche sorgen für Wohlbe­finden rundum. Wer sich bewegen möchte, findet in dem TV-Drehort für die Serie Lind­ström viel Platz zum Reiten, Boot- und Radfahren, Wandern und Schwimmen. Die Nutzung des Spabereichs ist kostenpf­lichtig.

Öregrund

Badeort mit histo­ri­schen Holzhäusern
Der Badeort mit kleinem Hafen zählt mit 1.600 Einwoh­nern zu den kleinsten ehema­ligen Städten Schwe­dens. Im Sommer kommen noch einmal so viele Urlauber hinzu. Das Ensemble der Holzhäuser in der Altstadt gehört zu den am besten erhal­tenen des Landes. Im Kontrast zu den Holzbauten steht die mittel­alter­liche Stein­kirche auf einer Anhöhe. Zum Ende des 19. Jahrhunderts entwi­ckelte sich Öregrund zu einem Kurort.

Von Gimo

Mietwagenabgabe

Von Gimo nach Stockholm

119 km | 2:00 h

Mietwagenabgabe

Station: Stockholm (City Office)

Von Stockholm

42 km | 37 Minuten
9 Tage
ab 998,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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