Schwedens Südwesten: Wellness und kulinarische Erlebnisse
Landgasthof bei Grytthyttan

Schwedens Südwesten

Wellness und kulinarische Erlebnisse

Wer im Urlaub gut essen und trinken möchte, kommt bei dieser Reise auf seine Kosten. Die Unterkünfte sind nach ihrem Restaurant ausgewählt und ein Abendessen ist an den meisten Stationen im Preis enthalten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Stockholm

Stockholm

44 km | 38 Minuten
A

Stockholm

Schwedens altehrwürdige Königsresidenz

Die Haupt­stadt Schwe­dens und Residenz des Königs­paares liegt in der idylli­schen Schären-Land­schaft von Seen, Landzungen und ca.

24.000 größeren und kleineren Inseln. Durch die Stadt fließt der Riddarfjärden, der den Mälarsee im Westen entwäs­sert. Die Schleuse mitten in Stockholm trennt Süßwasser und Meer­wasser. Die Stadt geht zurück auf eine Festung im 13. Jahr­hun­dert, die den Mälarsee vor Pira­tenplünde­rungen schützen sollte. Obwohl sie im 16. Jahr­hun­dert zur Königsresidenz aufstieg, begann ihre entschei­dende Entwick­lung erst 100 Jahre später, als Schweden zur Großmacht wur­de. Aus dieser Zeit, in der sich die Bevöl­ke­rung versechs­fachte, stammen viele Sehens­wür­digkeiten wie das Palais des Gene­rals Oxensti­erna, der im 30-jährigen Krieg Pommern verwüs­tete oder der Tessiner Palast. Das Stockholmer Schloss und Oper stammen aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einem Altstadthotel in Stockholm

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das privat geführte Altstadt­hotel befindet sich in einem histo­ri­schen Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert. Die knapp 30 Zimmer sind im Seemanns­stil deko­riert und komfor­tabel ausge­stattet; auf jeder Etage gibt es Geträn­k­e­sta­tionen, an denen kostenlos Tee und Kaffee bereit­steht. Zum Haus mit stil­voller Lobby gehört ein für seine innova­tive skan­di­navi­sche Küche bekanntes Restau­rant. Zudem gibt es eine Sauna mit Tauch­be­cken, eine Bibliothek, eine Cock­tailbar und einen Tagungs­raum für Geschäfts­rei­sende. Alle Sehens­wür­digkeiten sind zu Fuß erreichbar.



Medel­tidmuseum

Mittel­alter­liche Stadt­ge­schichte in unter­irdi­schem Museum
In den 1970er Jahren wur­de eine Tiefga­rage auf der Insel Helge­and­sholmen geplant. Bei den Erdarbeiten machte man bedeu­tende archäo­logi­sche Entde­ckungen. Unter anderem hat man mittel­alter­liche Schiffe und einen Teil der alten Stadt­mauer gefunden. Statt einer geplanten Garage wur­de nun ein Museum an dieser Stelle rund um die alten Monu­mente errichtet. Der unter­irdi­sche Bau besticht durch seine künst­le­ri­sche Gestal­tung. Gleich im Jahr der Eröff­nung 1986 wur­de das Museum, das der mittel­alter­li­chen Stadt­ge­schichte gewidmet ist, als Euro­päi­sches Museum des Jahres ausgezeichnet. Ein Muse­um­shop mit Café rundet den Besuch ab.

Monte­liusvägen

Panora­maweg am Söder­malm
Am Nord­ufer von Söder­malm findet man einen schmalen, 500 Meter langen Fußweg, der hoch über dem Steil­ufer eine beein­dru­ckende Aussicht auf die gegenüber­liegende Innen­stadt von Stockholm bietet. Auf der anderen Seite des Riddarfjärden und Mälaren (Mälarsee) liegt das Rathaus, weiter östlich davon die Kirche Riddar­holmskyrka, gefolgt von der Altstadt Gamla Stan. Im Hinter­grund kann man auch das König­liche Schloss ahnen.

Vasa-Museum

Gesun­kenes Kriegs­schiff von 1628
Das maritime Museum auf der Insel Djurgården zeigt das fast voll­ständig erhal­tene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesun­kene Kriegs­schiff Vasa sowie dessen Geschichte. Seit seiner Eröff­nung 1990 ist es das meist­be­suchte Museum in Skan­di­navien. In der 34 Meter hohen Haupt­halle sind neben der Vasa verschiedene archäo­logi­sche Funde von Schiffen und Gegen­ständen des frühen 17. Jahrhunderts ausge­stellt. Das Schiff ist komplett im Gebäude, inklusive der Masten, Bugs­priet und Take­lage.

Von Stockholm nach Grythyttan

Mietwagenannahme

Stockholm

2 km | 8 Minuten

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Europcar
Fahrzeug: VW Golf BlueMo­tion STW o.ä. (CWMR)
Station: Stockholm City Central­sta­tion (Railway Station)

Von Stockholm nach Grythyttan

267 km | 3:30 h
Die Strecke führt land­einwärts nach Västeras, die Haupt­stadt des wilden Västman­landes. Die 100.000-Einwohner-Stadt war im Mittel­alter eine der bedeu­ten­dsten des Landes und lohnt mit ihrer Altstadt, dem Schloss und einigen Wikingergräbern einen Besuch.

Sigtuna

Klein­stad­t­idyll am Ufer des Mälaren
Die idylli­sche Garten­stadt am Nord­ufer des Sees Mälaren wur­de um 980 gegründet und gilt damit als die älteste noch beste­hende Stadt Schwe­dens. Verwin­kelte Gassen führen auf die fast 1000 Jahre alte Haupt­straße Stora gatan, wo Geschäfte in bunten Holzhäusern Handwerks­kunst, schwe­di­sche Speziali­täten oder Mode anbieten. Das ­Sigtuna Museum präsen­tiert mittel­alter­liche Fund­stücke aus der Stadt­ge­schichte und der Wikingerzeit. Überall in der Stadt finden sich Runen­steine und -frag­mente.

Skokloster

Prachtbau aus der schwe­di­schen Großmacht­zeit
Das Schloss in der Provinz Uppland ist eines der impo­san­testen Zeug­nisse der schwe­di­schen Großmachts­zeit. Bauherr war der Feldherr Carl Gustav Wrangel. Er hatte im Dreißigjäh­rigen Krieg den deut­schen Architekten Casper Vogell kennenge­lernt. Das Schloss hat einen quad­ra­ti­schen Grund­riss mit vier acht­e­ckigen Ecktürmen und einem Innenhof. Während der Rohbau schon 1670 war, zog es sich mit der Ausstat­tung hin. Sie wur­de nie voll­endet. So ist der große Fest­saal bis heute eine Baustelle mit Werkzeugen und anderen Hilfs­mit­teln aus dem 17. Jahr­hun­dert. Das Schloss hat sein ursprüng­l­i­ches Aussehen weitge­hend erhalten. Die Male­reien und Skulpturen sind einzig­artig, wie auch die Waffenkammer und die Bibliothek.

Anundshög

Runen­steine und Wikingergräber
Mit seinen Hügelgräbern und dem Runen­stein gehört der Hügel zu den bedeu­ten­dsten und vielfäl­tigsten Gräberfel­dern der Wikingerzeit. Rund zwei Dutzend teilweise übermannshoher Findlinge sind so ange­ordnet, dass sie von oben den Grund­riss eines Wikinger­schiffs in Origi­nalgröße bilden. Unweit davon findet sich ein Runen­stein aus der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts mit der Inschrift: fulkuiþr * raisti * staina * þasi * ala * at * sun ** sin * hiþin * bruþur * anutaR * uraiþr hik * runaR, zu deutsch: „Folkvid errich­tete all diese Steine in Gedenken an seinen Sohn Heden, den Bruder Anunds. Vred schlug die Runen“.

Moorwildnis bei Moge­torp

Rundwande­rung zwischen Västm­an­land und Söder­mans­land
Wo die alte Land­straße von Söder­mans­land nach Västm­an­land führt, steht ein altes Grenzhäu­schen, das heute als Gast­haus dient. Es ist ein idealer Start punkt für eine Rundwande­rung durch Bergslagen. Sie führt – teilweise über einen Fernwanderweg – durch eine urige Moorwildnis. (hin und zurück: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 180 Meter)

Skärm­arboda­ber­gens

Urlandschaft mit verzweigtem Höhlen­system
Das Natur­schutzgebiet ist ein beliebtes Ausflugs­ziel. Unter einem uralten Kiefern­wald verbergen sich mehr als 180 Höhlen – vermut­lich sind noch längst nicht alle entdeckt. Man kann zwischen Felsblö­cken herumklettern, die die Eiszeit hinter­lassen hat, und die Berghänge hinaufwandern. Verschiedene Wander­wege führen zu den inter­essan­testen Sehens­wür­digkeiten und Aussichts­punkten. Am Eingang zum Reservat gibt es einen Pick­nick­tisch und einen Grill­platz. (hin und zurück: 6,6 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 100 Meter)
B

Grythyttan

Zu Gast in einem Landgasthof bei Grythyttan

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Der Gasthof stammt aus dem Jahr 1641, als die Straße zwischen Örebro und Hälle­fors gebaut wur­de, und auf Anord­nung der Königin in ange­mes­senem Abstand Gast­höfe errichtet werden sollten.

Damals mussten nicht nur die Pferde unter­ge­bracht werden, sondern auch die Angehö­rigen der drei Stände – Adel, Bürger und das gemeine Volk – separat vonein­ander. Heute ist der ehrwür­dige Landgasthof ein idylli­scher Ort mit 22 verschiedenen Gebäuden, urge­müt­li­chen Zimmern und einer para­die­si­schen Umge­bung. Baden in verschiedenen Seen ist ebenso möglich wie Pick­ni­cken im Wald, Rad- und Kanu­fahren, Angeln oder Wandern auf einem der ausgewie­senen Wege. Fahr­räder stehen kostenfrei zur Verfügung. Das Restau­rant mit seinem Wein­keller, in dem über 7.000 Flaschen lagern, bietet ein 3-Gänge-Menü an; im Ort gibt es eine Pizzeria und ein Café.

Grythyttan

Gastro-Dorf zwischen den Seen
Der Ort mit weniger als 900 Einwoh­nern liegt in einer schwe­di­schen Bilder­buch­landschaft zwischen mehreren Seen. Drei Kilometer vom Ort entfernt ist der Söde­r­älgen, wo man an heißen Tagen baden gehen kann. Etwas weiter liegt der Fisklösen, der bei Anglern beliebt ist. Grythyttan ist wegen seiner Gastro­nomie bekannt, allen voran der Grythyttan School of Hospi­tality and Culi­nary Arts mit ange­schlos­senem Kochbuchmuseum.

Grythyttan Winery

Schwe­dens ältester Wein­keller in ehema­ligem Gefängnis
Über 350 Jahre war das feuchte Gewölbe das Gefängnis von Grythyttan. Heute beherbergt es den ältesten Wein­keller Schwe­dens mit einer eindrucksvollen Kollek­tion von Weinen. Darunter sind auch schwe­di­sche Weine, die allerdings aus Torfbeeren (cloud berry) herge­stellt sind. Die Führung durch die Grythyttan Winery findet  ab September bis Mai frei­tags und sams­tags um 16:00 Uhr statt und dauert 45 Minuten. Sonderfüh­rungen und Wein­proben müssen verab­redet werden.

Von Grythyttan nach Trollhättan

259 km | 4:00 h

Fast 200 km fährt man am größten See Schwe­dens, dem Vänernsee, entlang. Von seinem Südende sind es nur noch etwa 20 km bis zur Nordsee bei Uddevalla.

Wer sich Zeit lassen will, kann in Lidköping Station machen und das barocke Schloss Läckö besich­tigen, das auf einer Halb­insel im See liegt.

Hindens rev

Landzunge im Vänern mit magi­scher Aussicht
Fünf Kilometer ragt die Landzunge in den Vänern. Sie entstand vor 10.00 Jahren, als der letzte Glet­scher einen Wall von Schutt vor sich her schob und schließ­lich schmolz. Ein Fußweg führt auf den schmalen Damm, an dessen Ende man die Riesenhaf­tigkeit des größten Binnensee in Skan­di­navien erahnen kann.
C

Trollhättan

Industriestadt zwischen See und Wasserfällen

Die Stadt mit knapp 50.000 Einwoh­nern ist ein wich­tiger Indu­s­trie­standort in der westschwe­di­schen Provinz  Västra Göta­lands län.

Sie verdankt ihre Exis­tenz dem See, vor allem aber den Trollhättan Fällen, die zur Erzeugung von Elek­trizität verwendet wurden. Inzwi­schen haben sich auch Produk­ti­ons­studios für Filme ange­siedelt, was der Stadt den Namen „Trollywood“ einge­bracht hat. Wahrzei­chen ist die neugo­ti­sche Kirche direkt neben den Wasser­fällen.

Zu Gast auf einem Landsitz bei Trollhättän

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Auf einem Hügel mit schöner Aussicht über die Wasserfälle und Trollhättan liegt der ehema­lige Land­sitz eines deutschstämmigen Inge­nieurs aus dem Jahre 1856, der heute zu einem Famili­en­hotel umge­wandelt ist.

Die äußere Architektur ist an den Südtiroler Bauern­stil ange­lehnt, das Inte­rieur stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Küche ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ihre Köstlichkeiten gehören zum Besten, was am Vänernsee serviert wird.

Bohuslän

Schären und putzige Orte an Schwe­dens zerklüf­teter Westküste
Bohuslän nennt sich der Küsten­streifen ganz im Westen Schwe­dens mit putzigen Orten, kleinen Segler­häfen und von Wind und Wasser geformten Schären. Er erstreckt sich nörd­lich von Göteborg bis zur norwegi­schen Grenze. Einen landschaft­li­chen und kulturellen Höhe­punkt der stark zergliederten Küste bildet die Gegend um Tanum mit ihren bronzezeit­li­chen Felsbil­dern, die heute von der UNESCO als Welt­kultur­erbe geschützt werden. Ganz in der Nähe liegt Fjäll­backa, einer der schönsten Orte am Bohuslän, der sich zwischen dem Vett­eberg und der Küste zusam­mendrängt. Ingrid Bergman hatte hier ein Sommer­haus, weshalb der zentrale Platz nach ihr benannt ist.

Pilane

Eisenzeit­liche Gräber, moderne Kunst
Auf der Insel Tjörn wur­de bei Klövdal ein eisenzeit­li­ches Sied­lungs- und Grabfeld entdeckt, das auf die ersten sechs Jahrhunderte nach Christus datiert wird. Heute weiden Schafe auf dem weiten Gräberfeld. 90 Denkmäler wurden gefunden, darunter Stein­kreise, Grabhügel, runde Stein­gr­ab­steine und stehende Steine. Seit 2007 wird das Gelände auch für wech­selnde Skulpturen­aus­stel­lungen genutzt.

Brobacka Natur­re­servat

Wild Eiszeit­landschaft zwischen den Seen
Das Natur­re­servat nordwest­lich von Alingsas ist vor allem geologisch inter­essant: es liegt zwischen den Seen Mjörn und Anten und ist noch heute das Spiegelbild der gewal­tigen Kräfte, die während der Eiszeit die Land­schaft formten. Das Abschmelzen des Inland­eises und die wirbelnden Wasser­massen schufen gigan­ti­sche Glet­schermühlen, die von den Einheimi­schen als jättegrytor bezeichnet werden. Zurückge­blieben sind bizarre Felsen in Rund- und Halb­rund­form, von denen die größten einen Durch­messer von 18 Metern haben. Ein Naturmuseum informiert über die Entste­hungs­ge­schichte. Die Rundwande­rung durch das Gebiet dauert eine halbe Stunde.

Von Trollhättan nach Styrsö

86 km | 1:30 h

Kungälv

Tausendjäh­rige Stadt zwischen Hügeln und Seen
Die tausend Jahre alte Stadt liegt zwischen Flüssen, Seen und bewal­deten Hügeln. Rings um den Markt­platz zeugen die histo­ri­schen Holzhäuser von seiner bedeu­tenden Geschichte. Größte Sehens­wür­digkeit ist die Festung Bohus, eine ehemals norwegi­sche Festung zur Siche­rung der norwegi­schen Grenze gegen Schweden. Durch die Nähe zur Festung wur­de Kungälv in Kriegen mehr­fach komplett zerstört und an unter­schied­li­chen Orten in Festungs­nähe wieder neu aufge­baut.
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Göteborg

Zweitgrößte Stadt Schwedens mit holländischem Flair

Die zweitgrößte Stadt Schwe­dens verdankt ihre Bedeu­tung dem ganzjährig eisfreien Hafen. Die heutige Altstadt wur­de nach einem Brand 1619 gegründet.

Während des 17. Jahrhunderts wurden viele prote­s­tan­ti­sche Glau­bensflüchtlinge aus Holland, Deutsch­land und Großbritan­nien ange­siedelt. Den holländischen Einfluss erkennt man noch heute an den Kanälen und Grachten, die die wich­tigsten Verkehrs­wege waren. Heute ist Göteborg eine welt­offene, lebhafte Stadt mit großer Universität und reizvoller Umge­bung. Vor der 450.000-Einwohner-Stadt liegt ein ausge­dehnter Schärengarten mit zahl­losen Inseln und Felsbu­ckeln.

Zu Gast in einem Landhaus vor Göteborg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Mitten in einem schwe­di­schen Insel­idyll vor Göteborg steht ein kleines, char­mantes Landhaus mit Blick über den Schären­garten.

Das Haus ist nur einen Katzen­sprung vom Meer entfernt und die Aussicht vom Spei­se­saal und der Terrasse ist großartig. Die Zimmer sind individuell in einem schlichten bis leicht verspielten Landhaus­stil einge­richtet und haben Garten- oder Meer­blick. Das Früh­stück mit selbstge­ba­ckenem Brot reichen wird im kleinen Spei­se­saal serviert, abends bietet die Küche frische Gerichte auf der Basis saiso­naler Zutaten.

Halland

Bade­orte und Sand­strände
Himmel und Meer treffen sich am weitge­streckten Horizont. Davor liegen kilome­ter­lange Sand­stränden, die ideal zum Wandern und Baden sind. Die histo­ri­sche Region ganz im Westen von Südschwe­den  bietet viele kinder­freund­liche Strände mit flachem, klarem Wasser und  Sandbänken. Im Inland locken Seen, Angelge­wässer und mäch­tige Buchenwälder. In den Küsten­städten, Varberg, Falkenberg, Halm­stad und Laholm, gibt es viele Geschäft und gemüt­liche Restau­rants.

Styrsö

Mit dem Fahrrad über die Schären­insel
Vor Göteborg liegt ein Schären­garten, in dem Styrsö die größte Insel ist. Da die etwa zwei Kilometer lange und breite Insel auto­frei ist, erkundet man sie am besten mit dem Fahrrad. Die schmalen, idylli­schen Wege führen durch eine Land­schaft, in der Fels und Wiesen einander abwech­seln. Im Westen hat man eine schöne Aussicht weit über die Ostsee. Zwischen den Inseln Styrsö und Donsö gibt es eine Brücke, außerdem bestehen regelmäßige Fährver­bindungen nach Salt­holmen.

Skans­kas­krapan

Bester Blick auf Göteborg
Das Geschäfts­hoch­haus am Fluss Göte älv hat 22 Stock­werke und ist 86 Meter hoch. In der obersten Etage befindet sich die geschlossen verglaste Aussichts­platt­form Götheborgsutkiken, von der sich eine weite Aussicht über die Stadt und ihre Umge­bung sowie auf den Hafen bietet. Man kann dort (alle 30 Minuten) für 40 Kronen hoch fahren. Unmit­telbar daneben die Vier­mastbark Viking und das Museum Maritiman.

Von Styrsö nach Tommarp

354 km | 4:30 h

Schonen

Viel­farbiger Flicken­teppich aus Feldern und Wiesen
Die histo­ri­sche Provinz Skåne ist eine überwiegend flach­wel­lige Halb­insel mit fruchtbaren Böden, in der die meisten Lebens­mittel Schwe­dens produ­ziert werden. Selma Lager­löff beschreibt es in Nils Holger­sons Reise als einen viel­farbigen Flicken­teppich. Die Kornkammer liegt ganz im Süden Schwe­dens und gehörte bis ins 17. Jahr­hun­dert zu Däne­mark. Heute beginnt Däne­mark jenseits des Öresunds. Hünengräber und Mega­lit­h­anlagen zeugen davon, dass Schonen von vor 7000 Jahren relativ dicht bevöl­kert war.

Varberg

Orien­tali­sches Bade­haus an der Strand­pro­me­nade
Der Ort in Halland hat eine lange Tradi­tion. Die über hundert Jahre alte Strand­pro­me­nade verbindet das Kaltbade­haus (Kall­badhuset) von 1903 im Norden mit dem Strand Apelviken im Süden. Auf der fünf Kilometer langen Strecke kann man spazieren gehen oder radfahren. Dabei kommt man auch an einer Festung aus dem 13. Jahr­hun­dert vorbei, die eine hervor­ra­gende Aussicht über den Kattegat hat. Heute befindet sich im Schloss das Hallands Kulturhis­to­riska Museum mit einer Moorleiche aus dem 14. Jahr­hun­dert.

Grimeton

Längstwel­lensender und Welt­kultur­erbe
Der Sender am Küstenort Grimeton stammt aus der Frühs­t­zeit der Funk­tech­no­logie und ist der letzte funk­tio­nierende Längstwel­lensender der Erde. Er wur­de 1924 vom schwe­di­schen König feier­lich eröffnet und funkte auf einer Wellenlänge von 18,6 Kilometer. Hierzu war ein Ungetüm von Antenne erforder­lich, die aus zwölf 2,2 Kilometer langen Kupferdrähten bestand. Empfangen wurden die Signale von einem Sender auf Long Island. Im Zweiten Welt­krieg diente er der Kommunka­tion mit U-Booten, da die extrem langen Wellen tief das Salz­wasser eindringen. Heute ist der Sender Welterbe der UNESCO. Ein Museum nebenan informiert über die Geschichte und die Technik.
E

Ystad

Idyllische Kleinstadt des Kommissars Kurt Wallander

Die 17.000-Einwohner-Stadt hat ein male­ri­sches Zentrum mit über 100 Fach­werkhäusern, einem Kloster und einem histo­ri­schen Rathaus.

Die Kopf­steinpflaster-Gassen werden von wind­schiefen Häusern einge­rahmt, hinter denen sich verwin­kelte Innenhöfe auftun. Vor dieser idylli­schen Kulisse spielen die düsteren Krimi­nalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander, die auch in Deutsch­land bekannt wurden. Alle Plätze, Straßen und Restau­rants, die in den Büchern erwähnt werden, exis­tieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohn­haus Wallanders in der Maria­gatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Back­stein. Aus diesem Grunde wur­de die Stadt im südschwe­di­schen Schonen seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.

In einem Gasthof in Österlen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das typisch südschwe­di­sche Gast­haus in einem ruhigen Dorf in Österlen ist bekannt für seine erstklas­sige Küche, deren Chefs täglich neue Gerichte kreieren – je nach saiso­nalem Angebot, und mit den entspre­chenden erle­senen Weinen.

Wer nach so viel gutem Essen das Bedürfnis nach Bewe­gung verspürt, hat reich­lich Gelegen­heit dazu: Im Pool unter dem Glas­dach kann man gut schwimmen oder sich nach einem Saunagang abkühlen. Mehrere anspruchsvolle Golf­plätze sind in der Umge­bung; zum Wandern und Joggen gibt es viele Wege durch die anmu­tige Natur.

Ales stenar

Das „Ston­e­henge Schwe­dens“
Das „Ston­e­henge von Schweden“ liegt an einer steilen Abbruchkante hoch über dem Meer. Die insge­samt 59 Steine sind in der Form eines Schiffes ange­ordnet, die bis zu zwei Tonnen wiegen und aus einem 20 Kilometer entfernten Steinbruch stammen. In der Anlage wurden Menschenkno­chen und Kohlereste gefunden, die mithilfe der C14 Methode auf die Vor-Wikinger-Zeit um 600 nach Christus datiert werden. Über den Sinn und die Bedeu­tung rätseln Archäo­logen bis heute. Mögli­cherweise steht die Schiffs­setzung im Zusam­menhang mit dem bronzezeit­li­chen Sonnen­kalender. Vielleicht handelt es sich auch um ein Grab.

Natio­nal­park Stenshuvud

Aussichtsfelsen über der Ostsee
Der Berg Stenshuvud ist zwar nur 95 Meter hoch, dafür ragt das „steinerne Haupt“ direkt aus der Ostsee auf und bietet eine weite Aussicht über die Hanöbucht. An klaren Tagen sieht man bis zur däni­schen Ostse­e­insel Born­holm. Hier endet eine Verwer­fung, die am Kull­a­berg beginnt. Rund um den Berg ist ein kleiner Natio­nal­park einge­richtet. Durch die Buchen- und Eichenwälder führen mehrere Wander­wege. Unter­halb des Gipfels liegt gleich ein feiner Sand­strand. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2 stunden, auf und ab:100 Meter)

Von Tommarp nach Kopenhagen

Mietwagenabgabe

Von Tommarp nach Malmö

729 km | 8:30 h
Die Tages­e­tappe führt durch den südlichsten Teil Schwe­dens, die histo­ri­sche Provinz Schwe­dens nach Westen.

Trosa

Tor zu den Schären von Söder­mans­land
Die Klein­stadt mit knapp 6.000 Einwoh­nern liegt an der Mündung des Flusses Trosaån in die Ostsee. Vor der Küste breitet sich die wunder­same Schärenwelt von Söder­mans­land aus. Die Brücke zu den Inseln wird im Sommer von vielen Badegästen und Radfah­rern frequen­tiert. Der Altstadt mit ihren pastell­farbenen Holzhäusern sieht man die lange Geschichte an, die bis ins 15. Jahr­hun­dert zurück­reicht. Trosa zieht heute viele Künstler und Schrift­steller an. Der Maler Rein­hold Ljunggren verbrachte 30 Jahre im Ort, ebenso der Autor Sven Delblanc und  der Roman­tiker Erik Sjöberg.

Vätternsee

Zweitgrößter See Schwe­dens mit glasklarem Wasser
Der zweitgrößte See Schwe­dens ist 130 Kilometer lang, 30 Kilometer breit und erreicht eine maximale Tiefe von 120 Metern. Sein klares Wasser ist auf die vielen Quellen und nähr­stoff­armen Zuflüsse zurückzu­führen. Rings um den See haben sich schon früh Menschen ange­siedelt, weshalb dort ein paar sehens­werte mittel­alter­liche Orte zu besich­tigen sind, allen voran Jönköping. Weiter nörd­lich steht auf der Ostseite des Sees in Rök Schwe­dens bedeu­ten­dster Runen­stein, den ein Wikingerkönig im 9. Jahr­hun­dert im Andenken an seinen toten Sohn hat aufstellen lassen.

Småland

Moore, Seen und Wälder in der Heimat Astrid Lindgrens
Die Provinz in Südschweden wur­de im Mittel­alter aus mehreren kleineren Ländern gebildet – daher der Name Småland. Diese Länder waren weitge­hend unabhängig und betrieben eine Schau­kel­politik zwischen Däne­mark und Schweden. Die Land­schaft ist typisch skan­di­navisch: Große Nadelwäder wech­seln mit zahl­losen Seen und ausge­dehnten Mooren ab. Småland ist auch die Heimat von Astrid Lindgren. Viele ihrer Bücher spielen in der schwe­di­schen Bilder­buch­landschaft rund um ihre Geburts­stadt Vimmerby.

Am Götakanal

Radtour durch ein Wasse­r­idyll
Der Göta Kanal führt quer durch Schweden und verbindet zusammen mit dem Trollhätte-Kanal seit 1832 die Nordsee mit der Ostsee. Von Söder­köping kann man unmit­telbar am Göta-Kanal nach Westen gehen, bis man nach 15 Kilome­tern an den Asplängen-See kommt. Der Weg eignet sich auch für Radtouren da er keinerlei Steigungen beinhaltet. (hin und zurück: 36 Kilometer)

Mietwagenabgabe

Station: Stockholm City Central­sta­tion (Railway Station)

Zugfahrt von Malmö nach Kopenhagen

634 km | 5:30 h

Von Malmö zum Kopenhagen Haupt­bahnhof über Kopenhagen Airport fahren Züge im 20-Minu­ten­takt über die spekta­kuläre Öresundbrücke. Die Fahrkarte für ca. 15 Euro kauft man vor Ort im Bahnhof.

Die Zugti­ckets sind nicht im Reise­preis enthalten. Sie können auf folgender Webseite gebucht werden: www.sj.se

11 Tage
ab 2.299,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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