Astrid Lindgrens Welt: Südschweden mit Kindern

Astrid Lindgrens Welt

Südschweden mit Kindern

In unseren Hotels werden Kinder als Bereicherung und nicht als Störfaktor erlebt. Diese Reise folgt den Figuren von Astrid Lindgrens Kinderbüchern.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Kopenhagen nach Vellinge

Mietwagenannahme

Zugfahrt von Kopenhagen nach Malmö

44 km | 51 Minuten
Von Kopenhagen Haupt­bahnhof über Kopenhagen Airport fahren Züge nach Malmö im 20-Minu­ten­takt über die spekta­kuläre Öresundbrücke. Die Fahrkarte für ca. 15 EUR kauft man vor Ort im Bahnhof.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Hertz
Fahrzeug: Volvo V60 STW o.ä. (JWAR)
Station: Malmo Center (City Office)

Von Malmö nach Vellinge

30 km | 24 Minuten
A

Malmö

Gotischer Altstadt am Öresund

Die mit 250.000 Einwoh­nern drittgrößte Stadt Schwe­dens ist ein Besu­cherma­gnet im äußersten Süden des Landes.

Die Entfer­nung nach Mailand ist geringer als die zum nordschwe­di­schen Kiruna! Die male­ri­sche Altstadt im Schatten der goti­schen St. Petri Kirche ist von Kanälen und Gassen durch­zogen, in denen man noch viele Fach­werkhäuser und jede Menge Boutiquen und Restau­rants findet. Mit ihren vielen Parks und alten Herren­häusern macht die Stadt einen vornehmen und gemäch­li­chen Eindruck. Vor allem Schloss Malmöhus mit seinem Park und verschiedenen Museen ist einen Besuch wert. Seit Fertig­stel­lung der spekta­kulären Brücke über den Öresund im Jahr 2000 ist man in zehn Minuten in Kopenhagen.

Zu Gast auf einem Öko-Gut in Schonen

2 Nächte | 1x 4er Belegung | Bed & Breakfast

Auf dem Gut nahe der Bucht Höllviken gehen Ökologie und Gastro­nomie Hand in Hand. Gäste können die idylli­sche Land­schaft von Schonen erleben.

Die Tiere – darunter Kühe, Schweine, Schafe und Geflügel – werden artge­recht gehalten. Alles, was im Restau­rant serviert wird, stammt aus eigener Erzeugung oder – bei Produkten wie Tee, Kaffee oder Wein – aus ökologi­schem Anbau. Die Küche, die vom haus­ei­genen Kräu­ter­garten profi­tiert, wur­de kürz­lich vom führ­enden schwe­di­schen Restau­rantführer zur besten Öko-Küche des Landes gewählt. Die Zimmer verteilen sich auf zwei Häuser, während die Salons, eine Bibliothek und das Restau­rant im Haupt­haus liegen.

Fotevi­kens Museum

Wikingerdorf von 1134
Das archäo­logi­sche Frei­lichtmuseum stellt ein Wikingerdorf des Jahres 1134 dar, das „Fotevi­kens Vikinga­re­servat“. Es besteht aus über 20 rekon­stru­ierten Gebäuden inner­halb einer halbkreisför­migen Holzpali­sade. Wahrzei­chen ist ein hölzerner Wachturm, von dem aus man die Öresundbrücke und einige Off-Shore-Windkraft­anlagen sieht – ein inter­essanter Kontrast. Am Meer liegen Räuc­her­stuben und Fischer­hütten. Im Dorf befinden sich eine Schmiede, eine Bäckerei, eine Münz­werk­statt, die Häuser des Richters und des Webers sowie das große Thinghaus für Versamm­lungen. Außer­halb liegen die Hütten der armen Hand­werker, eine Pilger­herberge und ein heiliger Hain mit Runen­stein. Im modernen Eingangsgebäude ist darüber hinaus ein kleines Museum zur Einfüh­rung in die Wikingerzeit unter­ge­bracht. Lebendig wirkt das Museum dadurch, dass man ständig Wikingern begegnet, hinter denen sich allerdings die Muse­ums­an­ge­stellten verbergen.

Bärns­tens­mu­seet

Museum im archäo­logi­schen Gebiet
Das Bern­steinmuseum liegt in einem ausgewie­senen archäo­logi­schen Gebiet in der Nähe des alten Fischerdorfs Kämpinge. In unmit­telbarer Nach­bar­schaft befinden sich die Reste eines Befes­tigungs­walls aus der Wikingerzeit und ein Grabhügel aus der Bronzezeit. Das kleine Museum zeigt fossilen Bern­stein in vielen Varia­tionen und erzählt die Geschichte des Bern­steins, seiner Entste­hung und Verarbei­tung. Ausge­stellt sind auch antike Schmuck­stücke. Im Muse­ums­shop kann man Schmuck aus Bern­stein kaufen. Die Macher von Jurassic Park ließen sich hier übri­gens zum Thema Bern­stein beraten.

Falsterbo Museum

Heimatmuseum im Wander­pa­ra­dies
Das Heimatmuseum in einem ehema­ligen Bauern­haus ist angefüllt mit einer Unmenge an Gegen­ständen und Funden aus vielen Epochen des kleinen Ortes Falsterbo. Die ältesten Funde stammen aus der Stein­zeit; daneben sind Gegen­stände zur Geschichte der Eisen­bahn und Teile einer alten Fassbinderei zu sehen. Ein als Kapelle einge­rich­teter Raum zeigt Gegen­stände aus heimi­schen Kirchen. Außerdem gibt es Über­reste eines Fischerbootes, einen Gemischt­wa­ren­laden, alte Feuer­wehrge­rätschaften und vieles mehr zu entde­cken. In der Umge­bung des Museum kann man wandern und Moun­tai­nbike fahren. Die abwechs­lungs­rei­chen Rund­wege führen durch Kiefernwälder und entlang von Dünen.

Von Vellinge nach Gemla

Von Vellinge nach Kris­ti­an­stad

171 km | 2:30 h
Auf halber Strecke bei Hörby kommt man am Östra Ringsjön vorbei. Im Osten des Sees liegt das Fulltofta Natur­re­servat, wo man durch Wiesen und Wäder wandern und Adler beob­achten kann.

Häckeberga Schloss

Herren­haus-Romantik auf idylli­scher Halb­insel
Schon im 14. Jahr­hun­dert muss auf der kleinen Halb­insel vor Lund ein Verwal­tungs­gebäude gestanden haben, das im Laufe der Jahrhunderte däni­sche und schwe­di­sche Besitzer hatte. Das heutige Ortsbild wur­de 1873 geprägt. Das Wasser­schloss passt sich harmo­nisch in die idylli­sche Umge­bung ein, die heute zu einem Natur­re­servat erklärt wur­de.

Ystad

Idylli­sche Klein­stadt des Kommis­sars Kurt Wallander
Die 17.000-Einwohner-Stadt hat ein male­ri­sches Zentrum mit über 100 Fach­werkhäusern, einem Kloster und einem histo­ri­schen Rathaus. Die Kopf­steinpflaster-Gassen werden von wind­schiefen Häusern einge­rahmt, hinter denen sich verwin­kelte Innenhöfe auftun. Vor dieser idylli­schen Kulisse spielen die düsteren Krimi­nalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander, die auch in Deutsch­land bekannt wurden. Alle Plätze, Straßen und Restau­rants, die in den Büchern erwähnt werden, exis­tieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohn­haus Wallanders in der Maria­gatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Back­stein. Aus diesem Grunde wur­de die Stadt im südschwe­di­schen Schonen seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.

Ales stenar

Das „Ston­e­henge Schwe­dens“
Das „Ston­e­henge von Schweden“ liegt an einer steilen Abbruchkante hoch über dem Meer. Die insge­samt 59 Steine sind in der Form eines Schiffes ange­ordnet, die bis zu zwei Tonnen wiegen und aus einem 20 Kilometer entfernten Steinbruch stammen. In der Anlage wurden Menschenkno­chen und Kohlereste gefunden, die mithilfe der C14 Methode auf die Vor-Wikinger-Zeit um 600 nach Christus datiert werden. Über den Sinn und die Bedeu­tung rätseln Archäo­logen bis heute. Mögli­cherweise steht die Schiffs­setzung im Zusam­menhang mit dem bronzezeit­li­chen Sonnen­kalender. Vielleicht handelt es sich auch um ein Grab.

Natio­nal­park Stenshuvud

Aussichtsfelsen über der Ostsee
Der Berg Stenshuvud ist zwar nur 95 Meter hoch, dafür ragt das „steinerne Haupt“ direkt aus der Ostsee auf und bietet eine weite Aussicht über die Hanöbucht. An klaren Tagen sieht man bis zur däni­schen Ostse­e­insel Born­holm. Hier endet eine Verwer­fung, die am Kull­a­berg beginnt. Rund um den Berg ist ein kleiner Natio­nal­park einge­richtet. Durch die Buchen- und Eichenwälder führen mehrere Wander­wege. Unter­halb des Gipfels liegt gleich ein feiner Sand­strand. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2 stunden, auf und ab:100 Meter)

Von Kris­ti­an­stad nach Gemla

104 km | 2:00 h

Blekinge

Schwe­dens üppiger Garten
Fruchtbare Äcker, Blumenwiesen und dichte Wälder, in denen man Blau­beeren sammeln oder endlos wandern kann: Nicht umsonst wir der Südosten auch „Garten Schwe­dens“ genannt. Geschicht­s­träch­tige Städte wie Karlshamn und Karlskrona und der vorge­la­gerte Schären­garten sind weitere Attrak­tionen. Die Gewässer von Blekinge sind für ihren Fisch­reichtum bekannt. An die 1.000 Seen und zwölf Flüsse locken zahl­lose Wassersportler, Schwimmer und Angler an, für die es sogar spezi­elle Häuser gibt.

Småland

Moore, Seen und Wälder in der Heimat Astrid Lindgrens
Die Provinz in Südschweden wur­de im Mittel­alter aus mehreren kleineren Ländern gebildet – daher der Name Småland. Diese Länder waren weitge­hend unabhängig und betrieben eine Schau­kel­politik zwischen Däne­mark und Schweden. Die Land­schaft ist typisch skan­di­navisch: Große Nadelwäder wech­seln mit zahl­losen Seen und ausge­dehnten Mooren ab. Småland ist auch die Heimat von Astrid Lindgren. Viele ihrer Bücher spielen in der schwe­di­schen Bilder­buch­landschaft rund um ihre Geburts­stadt Vimmerby.

Kyrkö Mosse

Nost­algi­scher Auto­friedhof im Torf­moor
Mitten im Wald bei Kyrkö Mosse liegt einer der letzten großen Auto­friedhöfe der Welt. Er geht auf Åke Danielsson (1914–1999) zurück, der hier ursprüng­lich Torf gewann und erst später Autos wiederver­wer­tete. Als sich die Umwelt­auf­lagen verschärften, sollte das Gelände geräumt werden. Doch Fern­sehen und Zeitungen setzten sich landes­weit für den Erhalt ein, und schließ­lich erkannte auch die Regie­rung den „kulturhis­to­ri­schen Wert“ der Altautos an. Bis 2050 dürfen sie weiter verrotten, dann, so hofft man, sind die auf natür­li­chem Wege zerfallen. Heute ist der Auto­friedhof zu einem beliebten Ausflugs­ziel geworden.

Von Kris­ti­an­stad nach Gemla

104 km | 2:00 h
Die Strecke führt aus Schwe­dens südlichster Provinz nach Norden in die Glashaupt­stadt zwischen zwei Seen.
B

Växjö

Schlösser und Ruinen am Ufer des Växjö-Sees

Die Univer­si­täts­stadt im südschwe­di­schen Smaland liegt am Ufer des Växjö-Sees. Die idylli­sche Umge­bung eignet sich für Fahr­rad­touren, Wande­rungen oder eine Schlös­ser­tour, etwa zur Ruine Kronoberg oder nach Schloss Teleborg.

Die Altstadt liegt im Schatten ihres wuch­tigen Doms aus dem 14. Jahr­hun­dert. Sehens­wert ist auch das Smaland Museum, ein Heimatmuseum, das über Kulturge­schichte, Archäo­logie und Wald­wirt­schaft informiert.

Zu Gast in einer Villa bei Gemla

2 Nächte | 1x Doppelzimmer, 2x Zustellbetten | Bed & Breakfast

Die prachtvolle Villa aus dem Jahre 1902 ist heute ein kleines, char­mantes Landhotel, umgeben von einem großen Park mit einem ange­legten Teich.

Neben schönen Salons und persön­lich einge­rich­teten Räumen bietet es ein repräsenta­tives Restau­rant mit ausgezeichneter Küche, in der haupt­säch­lich Zutaten aus der Region verwendet werden. Billard, Krocket, Radtouren und Golf sind ebenso möglich wie Kanu­fahren oder Besich­tigungen der Glashütten in der Region.

Huseby Bruk

Histo­ri­sche Eisenhütten in einem Natu­r­idyll
Auf dem weit­läufigen Gelände von Huseby Bruk kann man 300 Jahre Geschichte der südschwe­di­schen Eisen­pro­duk­tion studieren. Man findet ein altes Eisenhüt­ten­werk, ein statt­li­ches Herren­haus, drei kleine Museen, ein Säge­werk, eine Mühle, einen Park, dazu ein Restau­rant mit Café und einige kleine Läden. Wer kein Inter­esse an der Geschichte hat, kann in der anmu­tigen Bach­landschaft spazieren gehen oder einen guten Kaffee trinken.

Schloss Teleborg

Rheinburg am Trummen-See
Das Schloss am See Trummen gehört zum Campus der Univer­sität Växjö. Ursprüng­lich war es mal ein Hoch­zeitsge­schenk. Der Graf Gustav Fredrik Bonde ließ das Schloss um 1900 für seine Frau Anna Koskull errichten und orien­tierte sich dabei an den mittel­alter­li­chen Burgen des Rhein­tales. Sonn­tags kann die Teleborg auch von innen besich­tigt werden, ansonsten kann man durch den Park spazieren.

Schloss­ruine Kronoberg

Roman­ti­sche Mauern und eine Dampf­erfahrt
Der Bischof von Växjö muss viele Feinde gehabt haben, sonst hätte er 1444 kaum so eine wuch­tige Fluchtburg bauen lassen. Gut 100 Jahre später war die Burg in der Hand einer Bauern­armee, die sich dort vor König Gustav Wasa verschanzt hatte. Die Bauern rebellierten gegen ein Handelsverbot mit den Dänen, das die schwe­di­sche Krone dem damals selb­stän­digen Småland verordnet hatte. Natür­lich siegte der König und ließ Kronoberg noch einmal prächtig ausbauen. Doch mit dem Frieden von Roskilde 1658 zwischen Däne­mark und Schweden wur­de die Festung über­flüssig und verfiel. Nach wenigen Jahrzehnten war sie nur noch eine Ruine. Heute sind die roman­ti­schen Mauern ein Touris­tenma­gnet. Ganz in der Nähe ist der Heimat­hafen von „Thor“. Das älteste holz­be­triebene Dampf­schiff Schwe­dens startet von hier zu Ausflügen über den See Helgasjön.

Von Gemla nach Vimmerby

162 km | 2:30 h
Die Fahrt nach Norden führt durch einsame Land­schaft mit Wiesen, Wäldern, Seen und Sümpfen.

Little Rock Lake Zipline

Den Wald aus der Vogel­per­spek­tive erleben
Tief im Wald des småländi­schen Hoch­lands befindet sich das Little Rock Lake Nature Center. Verschiedene Seil­bahnen bieten hier die Möglichkeit, die Natur aus der Vogel­per­spek­tive zu erleben. Die Stre­cken unter­scheiden sich in Entfer­nung und Steigung, sodass für jeden die passende Zipline dabei ist. Jede Tour wird von erfah­renen Guides begleitet, die für die Sicher­heit der Gäste sorgen.

Saljen

Para­dies für Angler und Pilze­sammler
Der See östlich von Vetlanda gehört zu den mittel­großen Seen Schwe­dens. Er ist etwa 10 Kilometer lang, bis zu 20 Meter tief und hat eine Fläche von 750 Hektar. Mit seinen Hechten, Zandern, bunten Barschen, Rotaugen und Brassen ist das Gewässer ein Angler­pa­ra­dies. Rings um den See herrscht eine himmli­sche Ruhe. Es gibt es nur ganz wenige Häuser und keine touris­ti­schen Einrich­tungen. Stattdessen wächst ein dichter Kiefern- und Misch­wald, in dem man nur auf wenige Wanderer und Pilz­sammler trifft.
C

Astrid Lindgrens Värld

Erlebnispark mit Bullerbü, Kalle Blomquist, Ronja Räubertochter und Carlson vom Dach

Vimmerby im südschwe­di­schen Smaland ist der Geburtsort von Astrid Lindgren. Ihr zu Ehren hat man einen Erleb­nis­park für Kinder errichtet, Astrid Lindgrens Värld, der nicht nur für Kinder inter­essant ist, sondern für alle, die einmal von Bullerbü, Kalle Blomquist, Ronja Räuber­tochter oder Carlson vom Dach faszi­niert waren.

Auf mehr als 120.000 Quad­r­at­meter Fläche sind Schau­plätze ihrer belieb­testen Kinderbücher nach­ge­baut.

Zu Gast in einem Herrgård bei Vimmerby

2 Nächte | 1x Doppelzimmer, 2x Zustellbetten | Bed & Breakfast

Herrgård nennt man die tradi­tionellen Herren­häuser, die Mittel­punkt der großen süd- und mittelschwe­di­schen Güter waren.

Das Herrgård bei Vimmerby liegt auf einem Hügel, umgeben von Wiesen und den Wäldern von Småland, und ist heute das Wohn­haus von René, Riquette und ihren Kindern Ibo, Sam und Eevi. Im Erdge­schoss ihres Hauses haben sie drei geräu­mige Gäste­zimmer mit Garten­blick geschaffen, die in hellen Farben stil­voll einge­richtet sind. Zudem gibt es ein großes Wohnzimmer mit offenem Kamin und eine kleine Küche, in der auch das Früh­stück stattfindet – bei schönem Wetter kann man auch draußen sitzen. Im großen Garten haben Kinder viel Platz zum Spielen; an manchen Tagen können sie René helfen, die Schafe, Schweine und Hühner zu füttern, die auf dem Grund­stück leben. Astrid Lindgrens Värld, mehrere Natur­re­servate und die Küste sind in Tages­ausflügen zu errei­chen.

Vimmerby

Geschicht­s­träch­tige Stadt im Biedermei­er­stil
Die Stadt im Kreuzungs­punkt mehrerer Straßen entwi­ckelte sie sich schon früh, wur­de im Mittel­alter aber immer wieder zerstört und abge­brannt. 1192 wur­de die Stadt zum dritten Mal von Dänen in Brand gesteckt und 1454 von Chris­tian I. von Däne­mark erneut verwüstet. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts hatte Vimmerby Stadt­rechte, die ihr 1532  wieder aberkannt und erst 1604 wieder zuge­spro­chen wurden. Kurz darauf kehrten die Dänen 1610 zurück und verwüs­teten die Stadt zum wieder­holten Male. 1683 und 1821 wüteten noch einmal Feuersbrünste in der Stadt. 1821 brannten zwei Drittel Vimmerbys ab, darunter der Markt­platz mit dem 1683 neu erbauten Rathaus. Das heutige Rathaus wur­de 1824/25 im Biedermeier-Stil erbaut. 1856 wur­de die Åbro Bryg­geri gegründet, die zuerst Bier nach baye­ri­scher Art braute und heute mehrere Bier­sorten herstellt. Bedeu­ten­dste Tochter der Stadt ist Astrid Lingren, die 1907 in Vimmerby geboren wur­de.

Virum Elch­park

Safa­ri­touren und Wander­wege
Wo bis 2008 noch Kühe und Pferde weideten, grasen heute wieder Elche und Hirsche. Lieb­lings­stelle der Tiere in dem acht Hektar großen Gebiet ist ein Teich, in dem sie mit Wonne baden. In einem kleineren Gehege weiden unga­ri­sche Zackelschafe. Die Schaf­rasse mit ihren korken­zie­her­artig gedrehten Hörnern ist in schwe­di­schen Parks ziem­lich ungewöhn­lich ist. Um das Gehege herum gibt es einen Wanderweg mit Informa­ti­on­s­tafeln über die Tiere im Park. Safa­ri­touren im Park werden ange­boten.

Väst­ervik

Geduckte Fischer­häuser in der Wunderwelt der Schären
Die Stadt in der Provinz Småland wird auch Ostkus­tens pärla (Perle der Ostküste) genannt. In den nied­rigen Fischer­häusern müssen auch mittel­große Menschen den Kopf einziehen. Im Ort startet die schmal­spu­rige Muse­umsei­sen­bahn nach Hultsfred zu einer 70 Kilometer langen Fahrt durch die seenreiche Land­schaft. Ein 18 Meter hoher Aus­sicht­sturm, der Unos Torn, erlaubt einen weiten Blick über Väst­ervik und die angrenzende Schären­landschaft.

Djursdala

Holz­kirche über dem Juttern-See
Die Kirche wur­de 1692 aus Holz erbaut und ist an der Vorder­seite mit Holz­schindeln verkleidet. Sie liegt auf einer Anhöhe über dem Juttern-See. Der sepa­rate Glock­en­turm neben der Kirche stammt aus dem Jahr 1730. Die im Inneren der Kirche befind­li­chen Wand- und Decken­ge­mälde stammen eben­falls aus dieser Zeit. Von Dujrsdala beginnt auch ein Rundweg, der durch den Wald hinab zum See führt. (Hin und zurück: 7,8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 345 Meter)

Von Vimmerby nach Vaxholm

323 km | 4:30 h
Wer sich Zeit lassen will, sollte einen Abste­cher nach Schloss Grip­sholm machen. Die auf einer Insel gelegene Wasser­burg gehört zu den berühmtesten Bauten Schwe­dens.

Trosa

Tor zu den Schären von Söder­mans­land
Die Klein­stadt mit knapp 6.000 Einwoh­nern liegt an der Mündung des Flusses Trosaån in die Ostsee. Vor der Küste breitet sich die wunder­same Schärenwelt von Söder­mans­land aus. Die Brücke zu den Inseln wird im Sommer von vielen Badegästen und Radfah­rern frequen­tiert. Der Altstadt mit ihren pastell­farbenen Holzhäusern sieht man die lange Geschichte an, die bis ins 15. Jahr­hun­dert zurück­reicht. Trosa zieht heute viele Künstler und Schrift­steller an. Der Maler Rein­hold Ljunggren verbrachte 30 Jahre im Ort, ebenso der Autor Sven Delblanc und  der Roman­tiker Erik Sjöberg.

Norrköping

„Manchester Schwe­dens“ am Schären­garten
Die südschwe­di­sche Hafen­stadt verdankt ihre Bedeu­tung dem Motala Fluss, an dessen Ufern sie liegt. Der Strom lieferte schon im 17. Jahr­hun­dert die Energie für Hammer­schmieden, Messin­ghütten und Braue­reien. Im 19. Jahr­hun­dert siedelte sich im „Manchester Schwe­dens“ Textil­indu­s­trie in großem Umfang an, die inzwi­schen längst in Billig­lohn­länder abge­wandert ist. Von der indu­s­tri­ellen Vergan­gen­heit zeugt das Museum der Arbeit, das in einer ehema­ligen Fabrik unter­ge­bracht ist. Vor der Küste liegt ein kleiner, aber schöner Schären­garten. Tages- und Abend­ausflüge zu mehreren Besuchs­zielen am Göta Kanal oder auch die abend­li­chen Krabben-Kreuzfahrten stehen zur Auswahl.

Öster Malma

Barockschloss mit Elch­park
Das präch­tige Barockschloss in der histo­ri­schen Provinz Söderm­an­land liegt am kleinen See Malmasjön nahe der Fernver­kehrs­straße (Länsväg) 223. Es war Drehort für die Inga-Lind­ström-Filme. Es liegt in einem privaten Natur­park mit großen Seen, wo man Elche, Rothir­sche und Seead­ler  beob­achten kann.Das Re­stau­rant ist speziali­siert auf Wildbret. Auch die die Zutaten kommen meist aus den umliegenden Wäldern und Seen.

Am Götakanal

Radtour durch ein Wasse­r­idyll
Der Göta Kanal führt quer durch Schweden und verbindet zusammen mit dem Trollhätte-Kanal seit 1832 die Nordsee mit der Ostsee. Von Söder­köping kann man unmit­telbar am Göta-Kanal nach Westen gehen, bis man nach 15 Kilome­tern an den Asplängen-See kommt. Der Weg eignet sich auch für Radtouren da er keinerlei Steigungen beinhaltet. (hin und zurück: 36 Kilometer)
D

Stockholm

Schwedens altehrwürdige Königsresidenz

Die Haupt­stadt Schwe­dens und Residenz des Königs­paares liegt in der idylli­schen Schären-Land­schaft von Seen, Landzungen und ca.

24.000 größeren und kleineren Inseln. Durch die Stadt fließt der Riddarfjärden, der den Mälarsee im Westen entwäs­sert. Die Schleuse mitten in Stockholm trennt Süßwasser und Meer­wasser. Die Stadt geht zurück auf eine Festung im 13. Jahr­hun­dert, die den Mälarsee vor Pira­tenplünde­rungen schützen sollte. Obwohl sie im 16. Jahr­hun­dert zur Königsresidenz aufstieg, begann ihre entschei­dende Entwick­lung erst 100 Jahre später, als Schweden zur Großmacht wur­de. Aus dieser Zeit, in der sich die Bevöl­ke­rung versechs­fachte, stammen viele Sehens­wür­digkeiten wie das Palais des Gene­rals Oxensti­erna, der im 30-jährigen Krieg Pommern verwüs­tete oder der Tessiner Palast. Das Stockholmer Schloss und Oper stammen aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einem B&B in Vaxholm

3 Nächte | 1x 4er Belegung | Bed & Breakfast

Insge­samt sechs verschiedene B&B-Unterkünfte stellen die Gastgeber in der pittoresken Gemeinde Vaxholm zur Verfügung.

Zwei hell und gemüt­lich ausge­stat­tete Apart­ments sind im Haus der Gastgeber unter­ge­bracht, zwei weitere in einer Villa aus dem Jahr 1901, die sich auf dem Nach­bargrund­stück befindet und von einer Künst­lerfa­milie bewohnt wird. Zwei eigen­stän­dige Cottages sind im Zentrum des Ortes, nur einige Straßen vom Haupt­haus entfernt, mit eigener Veranda bzw. Garten und Grill­mög­lichkeit. Alle Unterkünfte sind zur Selbst­ver­pfle­gung ausge­stattet: Ein Früh­s­tückskorb mit Joghurt, Saft, Wurst, Käse, Eiern und Milch steht im Kühlschrank bereit, frische Bröt­chen werden morgens gebracht. Den Pier mit Booten zum Kastell Vaxholm, nach Stockholm und zu den Schären erreicht man in wenigen Gehmi­nuten. Restau­rant­em­pfeh­lungen erhält man von den Gastgebern.

Vaxholm

Histo­ri­sche Festung auf Schären­insel
Die histo­ri­sche Stadt mit knapp 5.000 Einwoh­nern liegt auf Vaxön, einer Insel im Stockholmer Schären­garten, und ist ein beliebtes Ausflugs­ziel, da sich hier die meisten Fähr­li­nien des Stockholmer Schärengebietes kreuzen und es Busver­bindungen von Stockholm gibt. Neben den zumeist kommer­ziell betriebenen Fähren gibt es auch die kosten­lose Fährver­bindung des Trafikver­kets auf die benach­barte Insel Rindö. Haupt­at­trak­tion ist das Kastell, das zur Bewa­chung Stockholms von der Seeseite her errichtet wur­de. Die erste Befes­tigungs­anlage entstand unter Gustav Wasa. Seine heutige Form erhielt das Kastell im 19. Jahr­hun­dert.

Skansen

ältestes Frei­lichtmuseum derWelt
Das älteste Frei­lichtmuseum der Welt liegt auf der Halb­insel Djurgården. Es wur­de 1891 gegründet und atmet noch den natio­nalroman­ti­schen Geist seiner Zeit. 150 Gebäude aus fünf Jahrhunderten und allen Landes­teilen wurden in das Museum überführt; darunter Bauernhöfe, ein Handwerksviertel und Bürger­häuser, die Seglora-Kirche und eine Zwerg­schule. Von den Hütten der Land­arbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm sind auch verschiedene soziale Umge­bungen präsent. Rund um den Lager­platz der Samen grasen fast 300 Rentiere und andere Tiere des hohen Nordens.

Vasa-Museum

Gesun­kenes Kriegs­schiff von 1628
Das maritime Museum auf der Insel Djurgården zeigt das fast voll­ständig erhal­tene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesun­kene Kriegs­schiff Vasa sowie dessen Geschichte. Seit seiner Eröff­nung 1990 ist es das meist­be­suchte Museum in Skan­di­navien. In der 34 Meter hohen Haupt­halle sind neben der Vasa verschiedene archäo­logi­sche Funde von Schiffen und Gegen­ständen des frühen 17. Jahrhunderts ausge­stellt. Das Schiff ist komplett im Gebäude, inklusive der Masten, Bugs­priet und Take­lage.

Von Vaxholm nach Stockholm

Mietwagenabgabe

Von Vaxholm nach Stockholm

51 km | 46 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Stockholm Arlanda Flughafen (Shuttle Service)

10 Tage
ab 998,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

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Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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