An Schwedens Westküste: Strände, Schären, Seen
Felszeichnungen von Tanumshede

An Schwedens Westküste

Strände, Schären, Seen

Stille Küsten, Wälder im Hinterland, dazu drei quirlige skandinavische Städte: Reisen an Schwedens Westküste sind vielfältig, abwechslungsreich und erholsam.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Kopenhagen

A

Kopenhagen

Dänemarks trendige Hauptstadt

Histo­ri­sche Gebäude und Schlösser, bekannte Museen, erstklas­sige Restau­rants, dazu tren­dige Cafés und Kneipen, eine bunte, welt­offene Atmo­sphäre: mit dieser besonderen Mischung ist Kopenhagen zu einer der belieb­testen Haupt­städte Europas geworden.

Mehr als ein Viertel aller Dänen lebt im Großraum der Metro­pole, die seit 1417 Residenz der könig­li­chen Familie ist. Wer nur ein oder zwei Tage in der Stadt ist, muss bei so viel Kultur und Sehens­wür­digkeiten Prio­ri­täten setzen. Unbedingt sehens­wert sind der Strøget, Däne­marks berühm­teste Fußgängerzone, der Rathaus­platz, der Tivoli und die könig­liche Residenz Amali­enborg.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel nahe der Strøget

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wenige Meter vom Rathaus­platz und der Fußgängerzone Strøget entfernt, liegt das Boutique-Hotel im Lati­n­erkva­teret, einem lebhaften Viertel im Herzen von Kopenhagen mit tren­digen Restau­rants und Geschäften.

Die Zimmer sind hell und mit Desi­gn­er­holzmöbeln einge­richtet. Das Hotel legt sehr viel Wert auf die Frische der Früh­s­tücks­zutaten, die alle – ob Brot, Milch­pro­dukte oder Kaffee – aus biologi­schem Anbau stammen. Direkt neben dem Hotel liegt das Restau­rant Väkst, das zum einen aufgrund seiner Küche, vor allem aber durch sein außergewöhn­li­ches Ambi­ente bekannt ist: Es ist in einem Gewächshaus unter­ge­bracht und serviert nordi­sche Gerichte in lockerer Atmo­sphäre. Ein bei den Kopenhagenern beliebter Park ist wenige Hundert Meter entfernt und auch der Tivoli ist zu Fuß erreichbar.

Freizeit­park Tivoli

Achter­bahnen und Pantomi­men­theater
Der Freizeit­park zwischen Rathaus und Bahnhof wur­de bereits im Jahr 1843 erbaut und ist damit einer der ältesten der Welt. Auf einer Fläche von über acht Hektar sind 25 Fahrge­schäfte und 40 Restau­rants verteilt, daneben gibt es Attrak­tionen für alle Alter­s­klassen. Als eine der belieb­testen Achter­bahnen gilt Daemonen. Aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Fläche war es für die Inge­nieure eine Herausforde­rung, das knapp 30 Meter hohe und 564 Meter lange Konstrukt so zu bauen, dass es sich ohne Probleme in den Park inte­grieren ließ.

Nyhavn

Farbenfrohes Wahrzei­chen Kopenha­gens
Während der Kanal des „neuen Hafens“ bereits 1673 fertig­ge­stellt wur­de, wurden die bunten Häuser am Wasser erst im 18. und 19. Jahr­hun­dert gebaut. Abends ist die Prome­nade stim­mungs­voll beleuchtet. Nach einem Spaziergang kann man in einem der vielen Restau­rants oder Bars einkehren. Zwei der farbigen Giebelhäuser, die einen opti­schen Akzent setzen, können besich­tigt werden. Hinter den Haus­nummern 18 und 67 verbergen sich übri­gens die Wohn­häuser des Dichters Hans Chris­tian Andersen, der insbe­sondere durch seine Märchen bekannt wur­de. Heute erin­nert ein Denkmal im Westen des Hafens an den däni­schen Schrift­steller.
Wer Kopenhagen auf dem Wasserweg erkunden möchte, ist am Nyhavn eben­falls richtig: Zahlreiche Gesellschaften bieten Hafen­rundfahrten an, auf denen man wissens­werte Informa­tionen rund um die Stadt erhält.

Schloss Amali­enborg

Stadt­residenz der däni­schen Königsfa­milie
Die Kopenhagener Stadt­residenz der däni­schen Königsfa­milie besteht heute aus vier bauglei­chen Rokoko­pa­lästen, die um einen acht­e­ckigen Platz ange­ordnet sind. In der Mitte steht ein Reiter­denkmal von König Fried­rich V. Die Häuser wurden ursprüng­lich als Mittel­punkt eines neuen Stadt­vier­tels für verschiedene däni­sche Adelsfa­milien errichtet und gelangten mit der Zeit in den Besitz der Königsfa­milie. Der Palais Levetzau beherbergt ein Museum, der Palais Moltke kann im Rahmen von Führungen besich­tigt werden. Wenn Königin Marg­rethe II. anwe­send ist, weht die Natio­nalflagge über Schloss Amali­enborg.

Von Kopenhagen nach Båstad

150 km | 2:30 h

Südlich von Ängelholm lohnt sich ein Abste­cher zur Halb­insel Kullen, die zwischen dem Öresund und der Bucht von Skälderviken in die Ostsee hineinragt.

Von der hügeligen Land­schaft tun sich immer wieder reizvolle Blicke übers Meer auf. Besonders schön ist das Fischerdorf Arild mit seinem kleinen Hafen und den terras­senförmig ange­legten, bunten Holzhäuschen.

Helsingborg

Entzü­ckende Altstadt am Öresund
Die zweitgrößte Hafen­stadt Schwe­dens liegt an der schmalsten Stelle des Öresunds. Vom Strand aus kann man gegenüber die däni­schen Stadt Helsingør liegen sehen. Die kleine, aber entzü­ckende Altstadt liegt eingezwängt zwischen Landborgen und dem Öresund auf Meeresni­veau. Im 14. Jahr­hun­dert zählte Helsingborg zu den wich­tigsten Städten Däne­marks. Aus dieser Zeit stammt der Kärnan, ein wuch­tiger Burgturm. Er ist das einzige Bauwerk, das im Scho­ni­schen Krieg zwischen Däne­mark und Schweden stehenblieb. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts erholte wur­de Helsingborg zum Zentrum am Öresund.
B

Laholmsbukten

Schweden Riviera

Die halbkreisför­mige Bucht südlich von Halm­stad erhielt ihre Gestalt in der letzten Eiszeit, als sich die Ebenen Hallands aus dem Meer hoben.

Heute wird die kilome­ter­lange Küste "Schwe­dens Riviera" genannt. Der Strand ist vor Wind und Stürmen geschützt, die Vege­ta­tion ist hier bisweilen geradezu südländisch. Zarte Pastell­farben prägen das Landschafts­bild. Die Küsten­straße von Båstad auf die Hallandsåse hinauf heißt deshalb auch die „italie­ni­sche Straße“. Nörd­lich von Tylo­sand schließt sich die kleine Laholmsbucht an, wo die Bade­strände durch natür­liche Landzungen abge­trennt sind, so dass fast jeder seinen eigenen geschützten Strand finden kann.

Zu Gast in einem Hotel bei Båstad

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das strohge­deckte Hotel liegt auf der idylli­schen Halb­insel Bjäre­halvön, ca. zehn Fahrmi­nuten von Båstad entfernt am Wald­rand.

In dem großen Garten mit vielen Sitzgelegen­heiten sowie einer Terrasse und einem Jacuzzi kann man bei schönem Wetter wunderbar entspannen. Die Zimmer sind hell und freund­lich einge­richtet. Morgens bereitet Gastgeber Björn ein gutes Früh­stück mit warmen Gerichten frisch zu. Das haus­ei­gene Restau­rant serviert inter­na­tio­nale Küche mit frischen Zutaten aus dem Garten und der Region, abge­rundet mit guten Weinen. In der näheren Umge­bung gibt es neben drei Golf­plätzen auch Reitmög­lichkeiten; Fahr­räder können kostenfrei aus­ge­liehen werden. Einen Sand­strand erreicht man mit dem Auto in ca. zehn Minuten.

Kull­a­berg

Tümmler und seltene Pflanzen auf einer Halb­insel
Die felsige Halb­insel zwischen Arild und dem Leucht­turm von Kullen zog wegen ihrer besonderen Pflanzenwelt schon im 19. Jahr­hun­dert viele Bota­niker an. Der bekann­teste war Carl von Linné. 1860 entstand eine Feri­en­sied­lung am Hafen von Mölle. 1965 wur­de ein Natur­re­servat einge­richtet, das seit 1986 zu einem Meer­es­schutzgebiet wur­de. Einige der Buchten im Norden eignen sich auch zum Baden. Im Westen der Halb­insel fügt sich ein Golf­platz park­artig in die Land­schaft ein. Ausgangs­punkt für Naturfüh­rungen ist das Informa­ti­ons­zentrum „Naturum“ am Leucht­turm Kullen. Vom „Para­dies­hafen“ im Norden des Leucht­turms aus werden Boots­touren zum Beob­achten von Tümm­lern ange­boten.

Kust till Kust­leden

Küsten­e­tappe eines Fernwander­wegs
Die 16. Etappe des Fernwander­wegs, Kust till Kust­le­dens,  führt von Knösen nach Torekov. Unter­wegs tun sich tolle Blicke über das Meer, die Strandwiesen und den Höhen­zug  Hallandsåsen. Entlang der Küste stran­deten etliche Wracks, die von den Bewoh­nern dann zerlegt und verstei­gert wurden. Besonders ins Auge fällt uns ein kleiner Friedhof, der aus acht Steintürmen besteht, die in einer Reihe ange­ordnet sind. (hin: 10,5 Kilometer, 2:50 Stunden, auf: 30 Meter, ab: 146 Meter)

Von Båstad nach Göteborg

181 km | 2:30 h

Von Süd nach Nord fährt man an der Küste des Kattegatt entlang. Das „Katzenloch“ ist das Meeresgebiet zwischen Jütland und Schweden, das die Nord- und die Ostsee mitein­ander verbindet.

Für einen Stopp unter­wegs eignet sich Varberg mit seinem orien­talisch anmu­tenden Bade­haus.

Tylösand

Badeort an Schwe­dens Riviera
Tylösand liegt im Norden der Laholmsbucht, die als die „Riviera Schwe­dens“ gilt. Der weiße, fein­kör­nige Sand­strand bietet ideale Bade­bedingungen. Die vielen Badegäste verteilen sich zwischen den Dünen, sodass die Küste auch in der Hoch­saison nicht über­laufen wirkt. Im Hinter­land gibt es Beach-Voll­ey­ball-Plätze und Lokale – von der Pizzeria bis zum edlen Fisch­re­stau­rant. Hoch über der Küste liegt die St. Olofs Kapelle von der aus man einen schönen Blick aufs Meer hat.

Halm­stad

Fach­werkschloss, Muse­ums­schiff und kilome­ter­lange Strände
Der Ort in der Nähe Däne­marks ist bekannt wegen seines zwölf Kilometer langen Sand­strands, dem längsten in Schweden. In der Innen­stadt befindet sich ein Schloss mit Fach­werkhäusern. Der Frau­en­kopf von Pablo Picasso am Fluss ist ein Wahrzei­chen der Stadt, ebenso Milles Brunnen auf dem Markt­platz mit der Statue Europa mit dem Stier. An der Nissan-Brücke beim Schloss liegt die Drei­mastbark Najaden, die heute ein Muse­ums­schiff ist. Etwas außer­halb liegt am Meer der Badeort Tylösand, bekannt für den kilome­ter­langen Sand­strand, seine Golf­plätze und mondänen Villen.

Grimeton

Längstwel­lensender und Welt­kultur­erbe
Der Sender am Küstenort Grimeton stammt aus der Frühs­t­zeit der Funk­tech­no­logie und ist der letzte funk­tio­nierende Längstwel­lensender der Erde. Er wur­de 1924 vom schwe­di­schen König feier­lich eröffnet und funkte auf einer Wellenlänge von 18,6 Kilometer. Hierzu war ein Ungetüm von Antenne erforder­lich, die aus zwölf 2,2 Kilometer langen Kupferdrähten bestand. Empfangen wurden die Signale von einem Sender auf Long Island. Im Zweiten Welt­krieg diente er der Kommunka­tion mit U-Booten, da die extrem langen Wellen tief das Salz­wasser eindringen. Heute ist der Sender Welterbe der UNESCO. Ein Museum nebenan informiert über die Geschichte und die Technik.
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Göteborg

Zweitgrößte Stadt Schwedens mit holländischem Flair

Die zweitgrößte Stadt Schwe­dens verdankt ihre Bedeu­tung dem ganzjährig eisfreien Hafen. Die heutige Altstadt wur­de nach einem Brand 1619 gegründet.

Während des 17. Jahrhunderts wurden viele prote­s­tan­ti­sche Glau­bensflüchtlinge aus Holland, Deutsch­land und Großbritan­nien ange­siedelt. Den holländischen Einfluss erkennt man noch heute an den Kanälen und Grachten, die die wich­tigsten Verkehrs­wege waren. Heute ist Göteborg eine welt­offene, lebhafte Stadt mit großer Universität und reizvoller Umge­bung. Vor der 450.000-Einwohner-Stadt liegt ein ausge­dehnter Schärengarten mit zahl­losen Inseln und Felsbu­ckeln.

Zu Gast im ältesten Hotel von Göteborg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Grund­stein für das Hotel im Zentrum von Göteborg wur­de 1850 gelegt, zwei Jahre später öffnete es seine Türen für Gäste – damals noch unter anderem Namen.

Im Jahr 1980 über­nahm Familie Odde­stad das Hotel und führt es privat in inzwi­schen zweiter Gene­ra­tion. Bei seiner Renovie­rung wur­de sorgsam darauf geachtet, die beein­dru­ckenden architek­to­ni­schen Elemente des histo­ri­schen Gebäudes zu bewahren: So sind noch heute die gemus­terten Steinböden, Deckenma­le­reien und die Jugend­stiltreppe mit handge­schmie­detem Geländer erhalten. Die rund 70 Zimmer sind individuell einge­richtet und verfügen über modernen Komfort. Morgens wird im hellen Spei­se­raum ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­richtet; nach­mit­tags gibt es in der Lounge Tee, Kaffee und Gebäck.

Skans­kas­krapan

Bester Blick auf Göteborg
Das Geschäfts­hoch­haus am Fluss Göte älv hat 22 Stock­werke und ist 86 Meter hoch. In der obersten Etage befindet sich die geschlossen verglaste Aussichts­platt­form Götheborgsutkiken, von der sich eine weite Aussicht über die Stadt und ihre Umge­bung sowie auf den Hafen bietet. Man kann dort (alle 30 Minuten) für 40 Kronen hoch fahren. Unmit­telbar daneben die Vier­mastbark Viking und das Museum Maritiman.

Styrsö

Mit dem Fahrrad über die Schären­insel
Vor Göteborg liegt ein Schären­garten, in dem Styrsö die größte Insel ist. Da die etwa zwei Kilometer lange und breite Insel auto­frei ist, erkundet man sie am besten mit dem Fahrrad. Die schmalen, idylli­schen Wege führen durch eine Land­schaft, in der Fels und Wiesen einander abwech­seln. Im Westen hat man eine schöne Aussicht weit über die Ostsee. Zwischen den Inseln Styrsö und Donsö gibt es eine Brücke, außerdem bestehen regelmäßige Fährver­bindungen nach Salt­holmen.

Kungälv

Tausendjäh­rige Stadt zwischen Hügeln und Seen
Die tausend Jahre alte Stadt liegt zwischen Flüssen, Seen und bewal­deten Hügeln. Rings um den Markt­platz zeugen die histo­ri­schen Holzhäuser von seiner bedeu­tenden Geschichte. Größte Sehens­wür­digkeit ist die Festung Bohus, eine ehemals norwegi­sche Festung zur Siche­rung der norwegi­schen Grenze gegen Schweden. Durch die Nähe zur Festung wur­de Kungälv in Kriegen mehr­fach komplett zerstört und an unter­schied­li­chen Orten in Festungs­nähe wieder neu aufge­baut.

Von Göteborg nach Käringön

85 km | 1:30 h
D

Bohuslän

Schären und putzige Orte an Schwedens zerklüfteter Westküste

Bohuslän nennt sich der Küsten­streifen ganz im Westen Schwe­dens mit putzigen Orten, kleinen Segler­häfen und von Wind und Wasser geformten Schären.

Er erstreckt sich nörd­lich von Göteborg bis zur norwegi­schen Grenze. Einen landschaft­li­chen und kulturellen Höhe­punkt der stark zergliederten Küste bildet die Gegend um Tanum mit ihren bronzezeit­li­chen Felsbil­dern, die heute von der UNESCO als Welt­kultur­erbe geschützt werden. Ganz in der Nähe liegt Fjäll­backa, einer der schönsten Orte am Bohuslän, der sich zwischen dem Vett­eberg und der Küste zusam­mendrängt. Ingrid Bergman hatte hier ein Sommer­haus, weshalb der zentrale Platz nach ihr benannt ist.

Transfer (OPTIONAL)

Tuvesvik – Käringön
Transferzeit: ca. 20 min

Ihre Gastgeber holen Sie mit einem Schnell­boot am Hafen in Tuvesvik ab (privater Transfer). 

Andere Häfen sind ebenso möglich, wir empfehlen jedoch den Fähr­hafen Tuvesvik.

Zu Gast in einem Hotel auf Käringön

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das private Gäste­haus liegt auf Käringön, einer auto­freien Schären­insel mit einer ganz besonderen Atmo­sphäre. Die individuell in einem hellen, roman­ti­schen Stil einge­rich­teten Zimmer haben zum Teil einen Balkon und Blick auf den kleinen Hafen. Wer nicht in der ange­schlos­senen Crêperie essen möchte, findet auf Käringön in der Hoch­saison viele gute und preisgüns­tige Möglichkeiten. Das individu­elle Früh­stück kann man auf der Terrasse in der Sonne genießen. Milla und Klas, die Besitzer, haben nicht nur viel Liebe und Geschmack in die Innen­einrich­tung inves­tiert, sondern sind darüber hinaus hervor­ra­gende Gastgeber. In der Neben­saison kümmern sie sich auf Wunsch gerne um das leib­liche Wohl ihrer Gäste. Die zum Haus gehörende Sauna kann kostenfrei genutzt werden.

Ein privater Boots­transfer mit dem Speed­boat kann schon vorab hinzuge­bucht werden. Bitte geben Sie uns hierzu Bescheid. Auch gibt es die Möglichkeit, einen Boots­ausflug zur Seehundko­lonie und zum Leucht­turm von Mollösund zu machen.

Ausflug (OPTIONAL)

Seehundsafari und Leuchtturmbesuch (1,5 Stunden, englisch)

Die Fahrt startet am Dock des Hotels. Mit einem Lotsenboot geht es in Rich­tung Leucht­turm. Unter­wegs sind viele Seehunde zu sehen, denen man recht nahe kommt.

Achtung: das Boot ist extrem schnell. Es kann bis zu 45 Knoten fahren, das sind 84 kmh! Die Führer, die zugleich das Boot steuern, sind in den Gewäs­sern aufge­wachsen und navi­gieren sicher durch das traumhaft schöne Archipel.

Käringön

Schären­insel vor Bohuslän
Seit dem Mittel­alter ist die Insel vor Bohuslän bewohnt. Davon zeugen die mäch­tige Kirche und das rustikale Pfarr­haus. Eine Fischer­hütte ist zum Heimatmuseum der Insel umge­staltet, das vom mühevollen Leben der Fischer erzählt. Von den einstmals über 300 Bewoh­nern sind heute nur noch 130 verblieben. Im Sommer kommen jedoch viele Feri­en­gäste dazu. Der Name Käringön stammt der Sage nach von einer alten Frau, die noch auf ihren Sohn wartet, obwohl der längst Schiffbruch erlitten hat. Im Hafen ist ihr ein Denkmal gesetzt. Heute ist Käringön auto­frei. Das beste Transport­mittel ist das Fahrrad, das man sich überall leihen kann. Wer möchte, kann eine Bootsfahrt zu einer nahe gelegenen Robben­ko­lonie machen.

Pilane

Eisenzeit­liche Gräber, moderne Kunst
Auf der Insel Tjörn wur­de bei Klövdal ein eisenzeit­li­ches Sied­lungs- und Grabfeld entdeckt, das auf die ersten sechs Jahrhunderte nach Christus datiert wird. Heute weiden Schafe auf dem weiten Gräberfeld. 90 Denkmäler wurden gefunden, darunter Stein­kreise, Grabhügel, runde Stein­gr­ab­steine und stehende Steine. Seit 2007 wird das Gelände auch für wech­selnde Skulpturen­aus­stel­lungen genutzt.

Marst­rand

Bade­strände und Segler­pa­ra­dies
Die auto­freie Schären­insel zwischen Skagerag und Kattegat besticht mit ihren Sand­stränden, den bunten Holzhäu­schen und der über allem thro­nenden Festung. Carls­tens Fäst­ning stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Dort kann man sich frei bewegen und durch Geheimgänge, über Zugbrü­cken und steile Treppen, vorbei an Kanonen, durch Küchenräume, Gefäng­nis­zellen oder Innenhöfe gehen. Von oben hat man eine Postkar­ten­aus­sicht über die Schärenwelt, die sich in allen vier Himmelsrich­tungen ausbreitet.

Von Käringön nach Fjäll­backa

96 km | 2:00 h
E

Tanumshede

Felsritzungen aus der Eisenzeit und eine Satellitenstation

Das Gebiet um den Ort wird seit langer Zeit bewohnt und ist Teil der Felsenritzungen von Tanum, einem Welt­kultur­erbe der UNESCI.

Der Ludesten bei Säm ist eine Mega­lit­h­anlage west­lich des Ortes. Neben der Kirche des Ortes stehen zwei Runen­steine von Tanum aus der Zeit der germa­ni­schen Eisenzeit. Später wur­de hier ein Thing­platz errichtet und im 17. Jahr­hun­dert kam ein Rast­haus für Durchrei­sende hinzu. Neben den Felsenritzungen ist Tanum­shede in neuerer Zeit bekannt für den Tanum teleport, eine Satelli­ten­sta­tion für Tele­fo­nate nach Nord­ame­rika und später in die ganze Welt. Erbaut wur­de die Anlage 1971 und gemeinsam mit Däne­mark, Finn­land und Norwegen betrieben. Heute gehört sie zur Telia Company.

Zu Gast in einem Hotel in Fjällbacka

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt nur eine Quer­straße entfernt von dem pittoresken Hafen Fjäll­ba­ckas. Jedes der Gäste­zimmer ist einzig­artig und inspi­riert von den Seefah­r­erge­schichten des Kapi­täns Klassen und jenen Hafen­städten, in denen er auf der ganzen Welt vor Anker ging.

Die Suiten haben Meer­blick und einen eigenen Balkon. Zudem kann bei Sonnen­schein gut auf der großen, gemeinschaft­lich genutzten Terrasse entspannt werden. In den kleinen Cafés, Bistros und Restau­rants, die sich entlang der belebten Straße aufreihen, kann der Abend in gemüt­li­chem Ambi­ente ausklingen.

Fjäll­backa

Fischerdorf zwischen See und Gebirgsk­luft
Das ehema­lige Fischerdorf 25 Kilometer südlich der norwegi­schen Grenze kauert zwischen der See und den Steilwänden des Vett­ebergs, der fast senk­recht hinter den letzten Häus­er­reihen empor­ragt. Tief in den Berg hat sich eine wild­roman­ti­sche Schlucht eingegr­aben, die Kungs­k­lyfta. Dort wurden Teile des Films Ronja Räuber­tochter gedreht. Oben auf dem Berg hat man eine weite Sicht über das Meer und die Schären, was besonders in der Abend­sonne ein unver­gess­li­cher Anblick ist.

Hällrist­ningar

Welt­kultur­erbe aus der Bronzezeit
Die Felsritzungen von Tanum sind teilweise über 3.000 Jahre alt. Mehr als 10.000 Gravuren wurden bisher entdeckt, die Aufschluss über das reli­giöse und soziale Leben der Bronzezeit geben. Sechs größere Fund­stellen wurden von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Die größte von ihnen ist in Vitlycke, wo es auch ein Museum gibt. Die dortigen Zeich­nungen zeigen Schiffe, Tiere und Menschen. Unter anderem ist ein Braut­paar darge­stellt, außerdem eine Frau, die um einen toten Mann trauert, eine Gruppe von Männern mit Streitäxten und einen Mann vor einer großen Schlange, vermut­lich ein Schamane. Als die Felsritzungen geschaffen wurden, lagen die Plätze am Meer. Heute befinden sie sich aufgrund der skan­di­navi­schen Land­he­bung  in einer Höhe von 25 bis 30 Metern über dem Meer.

Tjur­p­annan Natur­schutzgebiet

Schöne Aussichts­punkte und viel Wind
Das Gebiet südwest­lich von Havs­tens­sund hat keine vorge­la­gerten Inseln, und ist daher dem Wind und Wetter besonders ausge­setzt. Die Fähr­wege zwischen den Schären sind bei Seeleuten gefürchtet. Zu Fuß kann man das Gebiet leicht begehen. Von vielen Anhöhen bieten sich schöne Aussichten. Vom Park­platz aus gelangt man nach etwa 30 Minuten über einen guten Weg an einen herr­li­chen Küsten­streifen.

Von Fjäll­backa nach Oslo

181 km | 2:30 h

Halden

Grenz­fes­tung gegen kriege­ri­sche Schweden
Der Ort mit einer 8.000-jährigen Geschichte liegt nur wenige Kilometer hinter der schwe­di­schen Grenze. Das war nicht immer so. Im 17. Jahr­hun­dert musste das dama­lige König­reich Däne­mark – Norwegen die Provinz Bohuslän an Schweden abtreten. Um ein weiteres Vordringen der Schweden zu verhindern, wur­de die Festung Fredriksten gebaut, die heute noch über der Stadt thront und einen guten Ausblick auf den Hafen und den Fjord gewährt. Als Anfang des 18. Jahrhundertes wieder schwe­di­sche Soldaten nach Norwegen vordrangen, stoppten die Haldener Bürger die Armee, indem sie die eigene Stadt anzün­deten.
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Oslo

Idyllische Lage am Oslofjord

Die älteste der skan­di­navi­schen Haup­städte liegt einzig­artig am Oslofjord, umgeben von dichten Wäldern, einsamen Seen und endlosen Stränden.

Neben der über­reich­li­chen Natur hat die 500.000-Einwohner-Stadt viele Sehens­wür­digkeiten zu bieten: Neben der Domkirche, dem Rathaus­platz und der Festung Akershus sind es vor allem neuere Bauten wie die 2008 fertig­ge­stellte, spekta­kuläre Oper, das Nobel­zentrum mit einer Doku­menta­tion aller Friedensnobel­preis­träger oder das Munch-Museum. Empfehlens­wert ist auch eine Bootsfahrt zur Halb­insel Bygdøy mit ihrer vielfäl­tigen Muse­ums­szene: Besonders span­nend sind das Wikinger­schiffmuseum und das Volks­kundemuseum, ein großes Frei­lichtmuseum mit 150 Häusern aus ganz Norwegen. Etwas außer­halb, aber dennoch gut erreichbar, liegt die Skisprung­schanze Holmen­kollen, deren wald­reiche Umge­bung zudem ein Naher­ho­lungs­gebiet für die Osloer darstellt.

Zu Gast in einem Hotel in Oslo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einer ruhigen Straße, ca. zehn Gehmi­nuten vom Hafen­viertel Aker Brygge mit Geschäften, Restau­rants und der Pracht­straße Karl Johansgate entfernt, liegt das gemüt­liche Boutique-Hotel.

Die Zimmer sind im bali­ne­si­schen Stil mit hoch­wer­tigen Möbeln einge­richtet. Gäste können zudem den kleinen türkisch inspi­rierten Hammam des Hotels mit Dampfbad und Kalt­was­ser­be­cken genießen. Das Hotel verfolgt ein grünes Konzept – von der Umwelt­freund­lichkeit des Betriebs über die natür­li­chen Mate­rialien bis hin zum hoch­wer­tigen Früh­stück mit Biopro­dukten. Das König­liche Schloss erreicht man in wenigen Gehmi­nuten.

Vige­lands­anlegget

Skulpturen von Gustav Vige­land
Der Vige­land-Skulpturen­park im Frogner­park von Oslo zeigt über 200 Stein- und Bronze­skulpturen des norwegi­schen Bildhauers Gustav Vige­land. Die zwischen 1907 und 1942 entstan­denen Figuren symboli­sieren den Kreislauf des Lebens vom Embryo über alle Lebens­stadien bis zum Tod. Die Skulpturen sind an einer Achse ange­ordnet, die am Fuß eines Hügels beginnt und über mehrere Treppen zum höchsten Punkt aufsteigt, wo eine große Figuren­gruppe den Abschluss bildet.

Opern­haus Oslo

Größtes norwegi­sches Kultur­pro­jekt der Nach­kriegs­zeit
Die 2008 eröffnete Oper von Oslo gilt als größtes norwegi­sches Kultur­pro­jekt der Nach­kriegs­zeit. Das 110 Meter breite und 207 Meter lange Gebäude ist einem treibenden Eisberg nach­empfunden. Auf einer Fläche von über 38.000 Quad­r­at­me­tern befinden sich drei Spiel­flächen, von denen die Hauptbühne 1.358 Sitz­plätze bedient. Der Große Saal gleicht in Form, Größe und Struktur dem der Semper­oper in Dresden. Tief dunkel geöltes Eichen­holz beherrscht das Innere des Saales, der von Norwe­gens größtem Kronleuchter erhellt wird. Er hat einen Durch­messer von sieben Metern und wiegt 8,5 Tonnen; 8500 Leuchtdi­oden sorgen für das Licht. Im Hafen­be­cken vor der Oper steht die weiße Skulptur „Hun ligger/She lies“, die von der in Berlin lebenden italie­ni­schen Künst­lerin Monica Bonvicini geschaffen wur­de. Sie ist den aufge­türmten Eismassen auf dem Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Fried­rich nach­empfunden.

Bygdøy

Halb­insel im Oslofjord mit aufregenden Museen
Die Halb­insel im Oslofjord ist heute ein Stadt­teil von Oslo. Sie ist im Osten vom Frogn­erkilen und im Westen vom Lysa­kerfjord und dessen nord­öst­li­chem Ausläufer Best­umkilen begrenzt und dient schon seit dem 19. Jahr­hun­dert vielen Osloern als Naher­ho­lungs­gebiet. Auf Bygdøy befindet sich im Fram Museum das Polar­schiff Fram, mit dem Frid­tjof Nansen von 1893 bis 1896 das Nord­meer erkun­dete. Sein Versuch, den Nordpol auf Skiern zu errei­chen, schei­terte jedoch. Ferner gibt es auf Bygdøy das Norwegi­sche Seefahrts­museum (Norsk Maritimt Museum), das Kon-Tiki-Museum, das Wikinger­schiffs­museum (Vikingskip­shuset) mit dem Oseberg-Schiff und dem Tune­schiff, das Norwegi­sche Volks­museum (Norsk Folkemuseum), ein Frei­lichtmuseum, sowie Oskar­shall, das Lustschloss von König Oskar I. An der südli­chen Seite der Halb­insel, dem so genannten „Huk“, befinden sich mehrere kleinere Strände und Bade­stellen, darunter auch ein FKK-Strand.

Von Oslo nach Kiel Fährhafen

Fähre

Oslo

4 km | 9 Minuten

Von Oslo nach Kiel Fähr­hafen

393 km | 20:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Abfahrt ist täglich um 14:00 Uhr. Um 10:00 Uhr an nächsten Tag kommt die Fähre in Kiel an.
Die Auto­fähre wird von der Reederei Color Line betrieben. Die Tickets sind nicht im Reise­preis enthalten und können online unter www.color­line.de gebucht werden.

Von Kiel Fährhafen nach Hause

14 Tage
ab 1.789,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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