Rund um die Ostsee: Eine Reise durch sieben Länder - Schweden
Typisch skandinavische Ostseeküste

Rund um die Ostsee

Eine Reise durch sieben Länder

Einmal rund um die Ostsee: Das größte Brackwassermeer der Erde ist ungemein vielseitig. Dennoch: die Welt zwischen dem Kattegat und dem Finnischem Meerbusen bildet auch eine natürliche und kulturelle Einheit. Die Einheit in der Vielfalt wird auf dieser fast vierwöchigen Rundreise deutlich.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Tommarp

A

Ystad

Idyllische Kleinstadt des Kommissars Kurt Wallander

Die 17.000-Einwohner-Stadt hat ein male­ri­sches Zentrum mit über 100 Fach­werkhäusern, einem Kloster und einem histo­ri­schen Rathaus.

Die Kopf­steinpflaster-Gassen werden von wind­schiefen Häusern einge­rahmt, hinter denen sich verwin­kelte Innenhöfe auftun. Vor dieser idylli­schen Kulisse spielen die düsteren Krimi­nalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander, die auch in Deutsch­land bekannt wurden. Alle Plätze, Straßen und Restau­rants, die in den Büchern erwähnt werden, exis­tieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohn­haus Wallanders in der Maria­gatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Back­stein. Aus diesem Grunde wur­de die Stadt im südschwe­di­schen Schonen seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.

In einem Gasthof in Österlen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das typisch südschwe­di­sche Gast­haus in einem ruhigen Dorf in Österlen ist bekannt für seine erstklas­sige Küche, deren Chefs täglich neue Gerichte kreieren – je nach saiso­nalem Angebot, und mit den entspre­chenden erle­senen Weinen.

Wer nach so viel gutem Essen das Bedürfnis nach Bewe­gung verspürt, hat reich­lich Gelegen­heit dazu: Im Pool unter dem Glas­dach kann man gut schwimmen oder sich nach einem Saunagang abkühlen. Mehrere anspruchsvolle Golf­plätze sind in der Umge­bung; zum Wandern und Joggen gibt es viele Wege durch die anmu­tige Natur.

Schonen

Viel­farbiger Flicken­teppich aus Feldern und Wiesen
Die histo­ri­sche Provinz Skåne ist eine überwiegend flach­wel­lige Halb­insel mit fruchtbaren Böden, in der die meisten Lebens­mittel Schwe­dens produ­ziert werden. Selma Lager­löff beschreibt es in Nils Holger­sons Reise als einen viel­farbigen Flicken­teppich. Die Kornkammer liegt ganz im Süden Schwe­dens und gehörte bis ins 17. Jahr­hun­dert zu Däne­mark. Heute beginnt Däne­mark jenseits des Öresunds. Hünengräber und Mega­lit­h­anlagen zeugen davon, dass Schonen von vor 7000 Jahren relativ dicht bevöl­kert war.

Ales stenar

Das „Ston­e­henge Schwe­dens“
Das „Ston­e­henge von Schweden“ liegt an einer steilen Abbruchkante hoch über dem Meer. Die insge­samt 59 Steine sind in der Form eines Schiffes ange­ordnet, die bis zu zwei Tonnen wiegen und aus einem 20 Kilometer entfernten Steinbruch stammen. In der Anlage wurden Menschenkno­chen und Kohlereste gefunden, die mithilfe der C14 Methode auf die Vor-Wikinger-Zeit um 600 nach Christus datiert werden. Über den Sinn und die Bedeu­tung rätseln Archäo­logen bis heute. Mögli­cherweise steht die Schiffs­setzung im Zusam­menhang mit dem bronzezeit­li­chen Sonnen­kalender. Vielleicht handelt es sich auch um ein Grab.

Natio­nal­park Stenshuvud

Aussichtsfelsen über der Ostsee
Der Berg Stenshuvud ist zwar nur 95 Meter hoch, dafür ragt das „steinerne Haupt“ direkt aus der Ostsee auf und bietet eine weite Aussicht über die Hanöbucht. An klaren Tagen sieht man bis zur däni­schen Ostse­e­insel Born­holm. Hier endet eine Verwer­fung, die am Kull­a­berg beginnt. Rund um den Berg ist ein kleiner Natio­nal­park einge­richtet. Durch die Buchen- und Eichenwälder führen mehrere Wander­wege. Unter­halb des Gipfels liegt gleich ein feiner Sand­strand. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2 stunden, auf und ab:100 Meter)

Von Tommarp nach Kalmar

256 km | 3:30 h

Blekinge

Schwe­dens üppiger Garten
Fruchtbare Äcker, Blumenwiesen und dichte Wälder, in denen man Blau­beeren sammeln oder endlos wandern kann: Nicht umsonst wir der Südosten auch „Garten Schwe­dens“ genannt. Geschicht­s­träch­tige Städte wie Karlshamn und Karlskrona und der vorge­la­gerte Schären­garten sind weitere Attrak­tionen. Die Gewässer von Blekinge sind für ihren Fisch­reichtum bekannt. An die 1.000 Seen und zwölf Flüsse locken zahl­lose Wassersportler, Schwimmer und Angler an, für die es sogar spezi­elle Häuser gibt.

Småland

Moore, Seen und Wälder in der Heimat Astrid Lindgrens
Die Provinz in Südschweden wur­de im Mittel­alter aus mehreren kleineren Ländern gebildet – daher der Name Småland. Diese Länder waren weitge­hend unabhängig und betrieben eine Schau­kel­politik zwischen Däne­mark und Schweden. Die Land­schaft ist typisch skan­di­navisch: Große Nadelwäder wech­seln mit zahl­losen Seen und ausge­dehnten Mooren ab. Småland ist auch die Heimat von Astrid Lindgren. Viele ihrer Bücher spielen in der schwe­di­schen Bilder­buch­landschaft rund um ihre Geburts­stadt Vimmerby.

Vattenrike

Auf Bohlen­wegen über Seen und Sümpfe
Wenige Meter vom Bahnhof entfernt beginnt das Vattenrike (Wasser­reich) von Kris­ti­an­stad. Die Seen- und Sumpf­landschaft erstreckt sich über 35 km am Unter­lauf des Flusses Helgea entlang. Heute ist das Vogel­pa­ra­dies ein Ökomuseum mit markierten Wegen, die teilweise über Holz­stege führen, Hoch­ständen und einem kleinen Frei­lichtmuseum.
B

Kalmar

Malerische Kleinstadt vor Öland

Die male­ri­sche Klein­stadt vor Öland war einst die drittgößte Stadt Schwe­dens und weist eine für nord­europäische Verhältnisse lange Geschichte auf.

Bereits die Wikinger haben an der stra­tegisch günstigen Stelle gehandelt, an der heute die Ölandbrücke beginnt. Als später die Grenze zwischen Dänemark und Schweden südlich der Hafen­stadt verlief, wur­de der Ort Schau­platz blutiger Kriege. Sehens­wert sind vor allem die Altstadt auf der Insel Kvarn­holmen und das wuch­tige Wasser­schloss aus dem 14. Jahr­hun­dert, das vielen Bela­ge­rungen standge­halten hat. Höhepunkt einer Schloss­be­sich­tigung ist das Zimmer von König Eck und die Schloss­kirche, die über und über mit Orna­menten, Bildern und Bibelsprüchen bemalt ist.

Zu Gast in einer Villa in Kalmar

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa befindet sich in der Altstadt von Kalmar – nahe dem Schloss – und wur­de 1913 von Kapitän Isaksson erbaut, der sich damit einen lang gehegten Traum erfüllte. Das Haus hat eine abwechs­lungs­reiche und aufregende Geschichte – so war hier unter anderem mehrere Jahrzehnte lang die katholi­sche Kirche von Kalmar ansässig. Heute ist die Villa eine ruhige Unter­kunft, in der viel Wert auf eine persön­liche Atmo­sphäre gelegt wird. Die Zimmer sind individuell in einem geschmackvollen Stil einge­richtet und haben teilweise Blick auf das Schloss. Morgens serviert Gastgeberin Marika ein viel­sei­tiges Früh­stück. Von der Unter­kunft aus erreicht man das ­Stadt­zentrum in ca. zehn Minuten zu Fuß.



Öland

Sonnige Strände auf Schwe­dens zweitgrößter Insel
Die zweitgrößte Insel Schwe­dens liegt etwa fünf Kilometer vor Schwe­dens Südostküste. Die Brücke über den Kalmar­sund, die die 140 Kilometer lange und knapp 20 Kilometer breite Insel mit dem Fest­land verbindet, gehört zu den längsten Europas. Wegen der vielen Strände und Sonnen­stunden ist Öland ein beliebtes Feri­en­ziel – auch bei der königli­chen Familie, die hier regelmäßig Urlaub macht. Von den 2.000 Windmühlen, die einst von dem allgegenwärtigen Wind ange­trieben wurden, sind noch etwa 400 erhalten. Das Inselin­nere ist von Heide, Laub­wald und Wiesen geprägt. Sehens­wert sind auch die archäologi­schen Funde, etwa eine 1.000 Jahre alte Runen­tafel bei Kalevis­tenen oder das bronzezeit­liche Hügelgrab, von dem aus man einen weiten Blick hat.

Von Kalmar nach Nyköping

315 km | 4:00 h

Schloss Solliden

Capri-Villa in grüner Oase
Hundert Jahre nachdem das Schloss Borgholm ausge­brannt war, beschloss die Königin von Schweden, Viktoria von Baden, ein intimes Sommer­haus für die Familie zu bauen. Vorbild wur­de eine Villa auf Capri. Die eigent­liche Attrak­tion ist aber nicht der quaderför­mige Bau von 1906, sondern der Schlossgarten. Öland ist klima­tisch in zwei Zonen aufge­teilt: der Osten ist nähr­stoffarm und trocken, der Westen fruchtbar und mild. Der Garten liegt genau auf der Grenze. Die Besu­cher kommen durch die karge Steppen­landschaft in den Park, der mit seinen Wasser­spielen wie eine grüne Oase wirkt.

Schloss Borgholm

Live-Konzerte in der Schloss­ruine
Das Schloss auf der Insel Öland ist seiten einem Brand im 19. Jahr­hun­dert nur noch als Ruine erhalten. Am Beginn im 12. Jahr­hun­dert stand ein Wehrturm, der die Insel­be­wohner gegen die Dänen schützen sollte. In der Renais­sance wur­de schließ­lich eine wehr­hafte Burg daraus, die im 17. Jahr­hun­dert zu einem repräsenta­tiven Barockschloss umge­baut wur­de. Als das Schloss im 18. Jahr­hun­dert seine stra­tegi­sche Bedeu­tung verlor, zog eine Klei­derfa­brik ein, die 1806 abbrannte. Die Ruine ist für Besu­cher zugäng­lich. Im Inneren des Schlosses erkennt man noch die ehema­ligen Fest­säle und Zimmerfluchten. Auch das Treppen­haus ist benutzbar. Das Schloss­museum ist der Geschichte des Gebäudes gewidmet. Im Innenhof finden Konzerte und Thea­ter­auffüh­rungen statt.

Väst­ervik

Geduckte Fischer­häuser in der Wunderwelt der Schären
Die Stadt in der Provinz Småland wird auch Ostkus­tens pärla (Perle der Ostküste) genannt. In den nied­rigen Fischer­häusern müssen auch mittel­große Menschen den Kopf einziehen. Im Ort startet die schmal­spu­rige Muse­umsei­sen­bahn nach Hultsfred zu einer 70 Kilometer langen Fahrt durch die seenreiche Land­schaft. Ein 18 Meter hoher Aus­sicht­sturm, der Unos Torn, erlaubt einen weiten Blick über Väst­ervik und die angrenzende Schären­landschaft.

Am Götakanal

Radtour durch ein Wasse­r­idyll
Der Göta Kanal führt quer durch Schweden und verbindet zusammen mit dem Trollhätte-Kanal seit 1832 die Nordsee mit der Ostsee. Von Söder­köping kann man unmit­telbar am Göta-Kanal nach Westen gehen, bis man nach 15 Kilome­tern an den Asplängen-See kommt. Der Weg eignet sich auch für Radtouren da er keinerlei Steigungen beinhaltet. (hin und zurück: 36 Kilometer)
C

Norrköping

„Manchester Schwedens“ am Schärengarten

Die südschwe­di­sche Hafen­stadt verdankt ihre Bedeu­tung dem Motala Fluss, an dessen Ufern sie liegt. Der Strom lieferte schon im 17.

Jahr­hun­dert die Energie für Hammer­schmieden, Messin­ghütten und Braue­reien. Im 19. Jahr­hun­dert siedelte sich im „Manchester Schwe­dens“ Textil­indu­s­trie in großem Umfang an, die inzwi­schen längst in Billig­lohn­länder abge­wandert ist. Von der indu­s­tri­ellen Vergan­gen­heit zeugt das Museum der Arbeit, das in einer ehema­ligen Fabrik unter­ge­bracht ist. Vor der Küste liegt ein kleiner, aber schöner Schären­garten. Tages- und Abend­ausflüge zu mehreren Besuchs­zielen am Göta Kanal oder auch die abend­li­chen Krabben-Kreuzfahrten stehen zur Auswahl.

Zu Gast in einem Hotel bei Nyköping

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das stil­volle Hotel liegt wenige Minuten außer­halb des Zentrums von Nyköping. Insge­samt rund 70 Zimmer und Suiten – alle individuell und in vorwiegend hellen Farben einge­richtet – stehen für Gäste zur Verfügung.

Jeden Morgen wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­richtet, nach­mit­tags gibt es leckeres Gebäck und andere Klei­nigkeiten sowie Getränke an der Bar. Das hotel­ei­gene Restau­rant serviert moderne, nordi­sche Küche unter Verwendung frischer Zutaten. Im Well­nessbe­reich des Hotels gibt es einen Pool, zwei normale Saunen und eine Dampfsauna sowie ein Fitness­studio.

Öster Malma

Barockschloss mit Elch­park
Das präch­tige Barockschloss in der histo­ri­schen Provinz Söderm­an­land liegt am kleinen See Malmasjön nahe der Fernver­kehrs­straße (Länsväg) 223. Es war Drehort für die Inga-Lind­ström-Filme. Es liegt in einem privaten Natur­park mit großen Seen, wo man Elche, Rothir­sche und Seead­ler  beob­achten kann.Das Re­stau­rant ist speziali­siert auf Wildbret. Auch die die Zutaten kommen meist aus den umliegenden Wäldern und Seen.

Von Nyköping nach Stockholm

110 km | 2:00 h
Wer sich Zeit lassen will, sollte einen Abste­cher nach Schloss Grip­sholm machen. Die auf einer Insel gelegene Wasser­burg gehört zu den berühmtesten Bauten Schwe­dens.

Trosa

Tor zu den Schären von Söder­mans­land
Die Klein­stadt mit knapp 6.000 Einwoh­nern liegt an der Mündung des Flusses Trosaån in die Ostsee. Vor der Küste breitet sich die wunder­same Schärenwelt von Söder­mans­land aus. Die Brücke zu den Inseln wird im Sommer von vielen Badegästen und Radfah­rern frequen­tiert. Der Altstadt mit ihren pastell­farbenen Holzhäusern sieht man die lange Geschichte an, die bis ins 15. Jahr­hun­dert zurück­reicht. Trosa zieht heute viele Künstler und Schrift­steller an. Der Maler Rein­hold Ljunggren verbrachte 30 Jahre im Ort, ebenso der Autor Sven Delblanc und  der Roman­tiker Erik Sjöberg.

Torekäll­berget

Frei­lichtmuseum
Das Frei­luftmuseum in Söder­tälje, ca. 30 Kilometer südlich von Stockholm, wur­de im Jahre 1929 errichtet und zeigt in zwei Berei­chen – Stadt und Land – das Leben im 19. Jahr­hun­dert in dieser Region. Als erstes Gebäude wur­de die Windmühle von Nora (Nora kvarn) aufge­stellt, die heute das Wahrzei­chen des Museums ist. Sie brannte 1989 nieder, wur­de aber 1991 durch eine exakte Rekon­struk­tion ersetzt. Später kamen immer mehr his­to­ri­sche Gebäude dazu, die zum großen Teil aus der Zeit stammen, als der Stadt­kern von Söder­tälje umge­staltet wur­de. Im Bereich Stadt stehen Gebäude aus dem 18. und 19. Jahr­hun­dert wie eine Bäckerei, eine Töpferei, ein Handwerks­laden und ein histo­ri­sches Café. Außerdem befindet sich hier auch das Söder­tälje Stadt­museum. 
Im Bereich „Land“ stehen mehrere histo­ri­sche Höfe und Wirt­schafts­gebäude aus der Region. Zu den ersten und wich­tigsten Anlagen hier gehört der Bauernhof Råbygården aus dem 18. Jahr­hun­dert. In Ställen und Gehegen werden vom Aussterben bedrohte schwe­di­sche Landrassen gehalten und gezüchtet.
D

Stockholm

Schwedens altehrwürdige Königsresidenz

Die Haupt­stadt Schwe­dens und Residenz des Königs­paares liegt in der idylli­schen Schären-Land­schaft von Seen, Landzungen und ca.

24.000 größeren und kleineren Inseln. Durch die Stadt fließt der Riddarfjärden, der den Mälarsee im Westen entwäs­sert. Die Schleuse mitten in Stockholm trennt Süßwasser und Meer­wasser. Die Stadt geht zurück auf eine Festung im 13. Jahr­hun­dert, die den Mälarsee vor Pira­tenplünde­rungen schützen sollte. Obwohl sie im 16. Jahr­hun­dert zur Königsresidenz aufstieg, begann ihre entschei­dende Entwick­lung erst 100 Jahre später, als Schweden zur Großmacht wur­de. Aus dieser Zeit, in der sich die Bevöl­ke­rung versechs­fachte, stammen viele Sehens­wür­digkeiten wie das Palais des Gene­rals Oxensti­erna, der im 30-jährigen Krieg Pommern verwüs­tete oder der Tessiner Palast. Das Stockholmer Schloss und Oper stammen aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einer Villa am Djurgården Kanal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa, die in einer der schönsten Gegenden um Stockholm liegt, besitzt einen großen Garten, der an den Djurgården Kanal grenzt.

Ihre Geschichte begann 1810 als Landgast­haus. Das Hauptgebäude aus den 1990er Jahren profi­tiert von großen Panora­ma­fenstern, die viel Sonne ins Innere lassen und einen Ausblick auf die idylli­sche Umge­bung ermög­li­chen. Die mehr als 30 hellen Zimmer und Bäder sind in einem anspre­chenden Stil gestaltet. Zum Hotel gehört ein renommiertes Restau­rant, das frische Küche je nach Jahres­zeit serviert. Am Kanal entlang verläuft ein Fitness-Wanderweg, Fahr­räder zum Erkunden der Stadt können im Hotel aus­ge­liehen werden.

Skansen

ältestes Frei­lichtmuseum derWelt
Das älteste Frei­lichtmuseum der Welt liegt auf der Halb­insel Djurgården. Es wur­de 1891 gegründet und atmet noch den natio­nalroman­ti­schen Geist seiner Zeit. 150 Gebäude aus fünf Jahrhunderten und allen Landes­teilen wurden in das Museum überführt; darunter Bauernhöfe, ein Handwerksviertel und Bürger­häuser, die Seglora-Kirche und eine Zwerg­schule. Von den Hütten der Land­arbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm sind auch verschiedene soziale Umge­bungen präsent. Rund um den Lager­platz der Samen grasen fast 300 Rentiere und andere Tiere des hohen Nordens.

Vasa-Museum

Gesun­kenes Kriegs­schiff von 1628
Das maritime Museum auf der Insel Djurgården zeigt das fast voll­ständig erhal­tene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesun­kene Kriegs­schiff Vasa sowie dessen Geschichte. Seit seiner Eröff­nung 1990 ist es das meist­be­suchte Museum in Skan­di­navien. In der 34 Meter hohen Haupt­halle sind neben der Vasa verschiedene archäo­logi­sche Funde von Schiffen und Gegen­ständen des frühen 17. Jahrhunderts ausge­stellt. Das Schiff ist komplett im Gebäude, inklusive der Masten, Bugs­priet und Take­lage.

Östermalms Saluhall

Histo­ri­sche Markt­halle am Östermalms­torg
Am 1. Dezember 1888 öffnete die Markt­halle von Östermalm ihre Tore für die Allgemein­heit. Stockholm hatte damit endlich seinen eigenen „Esstempel". Bald drängten sich Küchen­chefs und ganz gewöhn­liche Hausfrauen an den zahlrei­chen Ständen und so ist es auch heute noch. Neben Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst­waren, Wild, Käse, Kaffee, Tee und ausländi­schen Speziali­täten findet man alle Sorten von frischem, geräu­c­hertem und gebeiztem Fisch. 17 Fischhändler gibt es hier und mehrere Restau­rants. In der Halle gibt es auch Sitz­plätze, wo man einige der ange­bo­tenen Delika­tessen in Ruhe essen kann.

Von Stockholm nach Eckerö

Fähre

Von Stockholm nach Kapell­skär

92 km | 1:30 h

Vaxholm

Histo­ri­sche Festung auf Schären­insel
Die histo­ri­sche Stadt mit knapp 5.000 Einwoh­nern liegt auf Vaxön, einer Insel im Stockholmer Schären­garten, und ist ein beliebtes Ausflugs­ziel, da sich hier die meisten Fähr­li­nien des Stockholmer Schärengebietes kreuzen und es Busver­bindungen von Stockholm gibt. Neben den zumeist kommer­ziell betriebenen Fähren gibt es auch die kosten­lose Fährver­bindung des Trafikver­kets auf die benach­barte Insel Rindö. Haupt­at­trak­tion ist das Kastell, das zur Bewa­chung Stockholms von der Seeseite her errichtet wur­de. Die erste Befes­tigungs­anlage entstand unter Gustav Wasa. Seine heutige Form erhielt das Kastell im 19. Jahr­hun­dert.

Von Kapell­skär nach Långnäs (Åland)

Dauer: 3:30 Stunden

Von Långnäs (Åland) nach Eckerö

56 km | 50 Minuten
E

Åland

Nordisches Inselparadies zwischen Schweden und Finnland

Das Archipel im Bott­ni­schen Meer­busen besteht aus fast 7.000 Inseln, von denen die allermeisten unbe­wohnt sind.

Das Gros der Bevöl­ke­rung lebt in Marie­hamn, der einzigen Stadt auf der Haupt­insel Åland. Das milde Klima und die vielen Sonnen­tage lassen eine für Skan­di­navien ungewöhn­liche Vege­ta­tion gedeihen. Man findet Eichen, Linden und Ahornbäume, dazu verschiedene seltene Orchideen. Histo­risch sind die Inseln an Schweden orien­tiert. So ist etwa die Insel­sprache Schwe­disch. Poli­tisch gehören die Åland-Inseln seit 1921 zu Finn­land, wo sie eine auto­nome Region bilden. Das hat unter anderem zur Folge, dass auf Åland die letzten Duty-Free-Shops der Euro­päi­schen Union stehen und viele durs­tige Skan­di­navier anziehen.

In einem Gästehaus bei Mariehamn

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Hans und Jackie, eine gebür­tige Englän­derin, führen ihr Gäste­haus in länd­li­cher Umge­bung auf den Aland­in­seln, 30 Fahrmi­nuten von Marie­hamn entfernt.

Hans, ein gelernter Tischler, hat das Farmhaus selbst­ständig erwei­tert und restau­riert, wobei er sorgsam darauf geachtet hat, den origi­nalen Charme des Hauses zu bewahren. Die landesty­pi­sche Architektur kombi­niert mit engli­schem Stil im Inneren und der Gastfreundschaft der beiden macht das Gäste­haus zu etwas Besonderem. Die Zimmer sind stil­voll in einem jeweils individu­ellen Design gestaltet. Früh­stück wird wahlweise auf der Terrasse, im Esszimmer, im Salon oder im Zimmer serviert. Im Restau­rant wird gesunde Küche aus lokalen Erzeug­nissen und Biopro­dukten ange­boten. Jeden Sonntag wird in der Lounge tradi­tioneller Afternoon Tea serviert. Wer möchte, kann kostenfrei die Sauna nutzen oder Fahr­räder, Kanus und Boote leihen. Auch Liebhaber von Oldtimern kommen auf ihre Kosten: Ein 1964er Mercedes Benz kann samt Chauf­feur gemietet werden, um eine Spritz­tour durch die Land­schaft zu machen.

Ramsholmen

Natur­schutzgebiet bei Marie­hamn
Das 50 Hektar große Natur­schutzgebiet liegt drei Kilometer west­lich von Marie­hamn. Hier wachsen arten­reiche Wiesen und lichte Wälder. Im Frühling verwandeln wilde Anemonen die Wiesen in ein weißes Blumenmeer. Mehrere Spazier­wege führen durch die Land­schaft, die früher typisch für die ganze Insel war.

Schloss Kastelholm

Festung zum Schutz von Åland
Die Burg­anlage aus dem 14. Jahr­hun­dert diente zur Vertei­digung der Insel, wur­de aber 1507 vom däni­schen Flot­tenführer Søren Norby erobert. Danach war das Schloss Sitz der könig­li­chen Lehns­träger und Jagdschloss, auf dem sich ab und an auch Könige aufhielten. Im 18. Jahrhundert verlor es an Bedeu­tung und wur­de 1745 infolge eines weiteren Brandes nahezu voll­ständig zerstört. Allerdings blieb der Nordflügel weitge­hend vom Feuer verschont und diente danach als Getrei­de­spei­cher. Im späten 19. Jahr­hun­dert begann man, das Schloss wieder aufzubauen; die letzte umfang­reiche Renovie­rung fand dann in den 1990er Jahren statt.

Von Eckerö nach Turku

Fähre

Von Eckerö nach Långnäs

56 km | 48 Minuten

Von Långnäs nach Naan­tali

Dauer: 5:00 Stunden
Die Fähre der Reederei Finnlines starten vom Fähr­hafen Långnäs. Eine Mahlzeit ist im Preis inbe­griffen.

Von Naan­tali nach Turku

17 km | 22 Minuten
F

Turku

Studentische Atmosphäre in geschichtsträchtiger Stadt

Die älteste Stadt Finn­lands wur­de um die Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet, als die Nach­fahren der schwe­di­schen Wikinger sich anschickten, Finn­land zu erobern.

Bis ins 19. Jahr­hun­dert blieb Turku die bedeu­ten­dste Stadt Finn­lands. Heute ist sie mit knapp 190.000 Einwoh­nern nur noch die sechstgrößte des Landes. Dafür liegt über dem geschicht­s­träch­tigen Markt­platz (Kauppa­tori) eine fröh­liche, studen­ti­sche Atmo­sphäre. Der Dom von Turku aus dem Jahr 1300 gilt als das bedeu­ten­dste Bauwerk des ganzen Landes.

Zu Gast in einem Hotel am Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehemals für einen engli­schen Geschäfts­mann als Wohn­sitz erbaute Jugend­stilhaus liegt am Rande eines schönen Parks in Turku.

In seinem Hof gab es einen Stall für zwei Reitpferde, die große Leiden­schaft der Familie. Später wur­de das Haus u. a. als Wirt­schafts­schule genutzt. Nach diversen Umbauten, bei denen Außen­fas­sade und Hof erhalten blieben, befindet sich in seinen Mauern heute ein kleines famili­en­geführtes Hotel, im eins­tigen Stall ist die Sauna mit Ruhe­raum unter­ge­bracht. Begrüßt werden die Gäste auch von Maskott­chen Jaakko – einem Grau­pa­pagei aus Afrika, der im Foyer wartet. Alle 20 Zimmer des vier­stö­ckigen Hotels sind unter­schied­lich und individuell einge­richtet. Morgens wird ein umfang­rei­ches nordi­sches Früh­stück serviert, eine Lobbybar und eine Außen­ter­rasse stehen den ganzen Tag für Gäste zur Verfügung. Trotz der Lage direkt in der Innen­stadt ist hier kaum Verkehrs­lärm zu hören – stattdessen kann man dem Gesang der Vögel lauschen. Zentrale Punkte wie Markt, Bahnhof und Kunst­museum sind wenige Hundert Meter entfernt.

Aboa Vetus & Ars Nova

Neue Kunst, mittel­alter­liche Geschichte
Das Museum für Geschichte und zeitge­nös­si­sche Kunst bietet eine faszi­nierende Kombi­na­tion aus Alt und Neu, die den Besu­cher dazu einlädt, die mittel­alter­liche Geschichte und Kultur Finn­lands zu entde­cken. Es liegt in der ehema­ligen Privatvilla eines Tabakfa­brikanten und wur­de 1999 als zweit­bestes Museum Europas ausgezeichnet. Im Keller sind mittel­alter­liche Ausgra­bungen zugäng­lich, zu denen die zeitge­nös­si­sche Kunst einen inter­essanten Kontrast bildet. Das Muse­um­s­café Aula hält jeden Samstag einen Jazz-Brunch ab.

Burg Turku

Größter mittel­alter­li­cher Bau Finn­lands
Die Burg unweit des Hafens am nörd­li­chen Ufer des Aurajoki ist das größte erhal­tene mittel­alter­liche Gebäude des Landes. Sie wur­de um 1280 gegründet und lag damals noch auf einer Fluss­insel an der Mündung. Nach mehreren Umbauten erhielt sie im 16. Jahr­hun­dert ihre heutige Gestalt im Renais­sance-Stil. Zu jener Zeit diente die Burg Turku Johann III., dem Herzog von Finn­land, und seiner Frau Katha­rina Jagi­e­llo­nica als Residenz. Im Zweiten Welt­krieg wur­de sie bei einem sowje­ti­schen Bomben­angriff stark beschä­digt, bis 1961 wur­de sie aber wieder instand gesetzt. Heute beherbergt die Burg das Histo­ri­sche Museum der Stadt Turku.

Von Turku nach Helsinki

170 km | 2:30 h

Lohja

Bergbau, Teufel und eine mittel­alter­liche Feld­stein­kirche
Lohja wur­de zum ersten Mal 1323 erwähnt und ist damit eine der ältesten Städte Finn­lands. Sie beherbergt zudem ein kleines Juwel, die St.-Lauren­tius-Kirche aus dem 15. Jahr­hun­dert, eine der schönsten mittel­alter­li­chen Stein­kir­chen Finn­lands. Innen finden sich beein­dru­ckende Male­reien aus dem 16. Jahr­hun­dert, die erstau­n­lich gut erhalten sind. Die eigen­tüm­liche Mischung von realis­ti­schen Teufelsdar­stel­lungen und bibli­schen Motiven spiegelt den Volks­glauben dieser Zeit wider. Etwa aus derselben Zeit stammt die erste Bergbaumine des Ortes, die seit 1988 ein Bergbaumuseum ist.
G

Helsinki

Hochburg des Klassizismus und des Jugendstils

Im Großraum der finni­schen Haupt­stadt leben heute etwa eine Million Einwohner. Die Stadt­ge­schichte begann im Jahr 1550 mit einem Befehl des schwe­di­schen Königs Gustav I.

Wasa, einen Konkur­renzhafen zur Hanse­stadt Reval, dem heutigen Tallinn, zu gründen. 1808 kam die Stadt nach dem schwe­disch-russi­schen Krieg zu Russ­land und wur­de Haupt­stadt des Großfürs­ten­tums Finn­land. 1917 erlangte Finn­land die Souve­ränität. Helsinki gilt mit seinem Dom, der Univer­sität und dem Senats­gebäude als Hoch­burg des Klas­sizismus. In den 1920er Jahren hat der Jugend­stil die Stadt geprägt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Helsinki

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt im Herzen von Helsinki, wenige Gehmi­nuten vom Markt­platz, dem Espla­nadi und dem Museum für finni­sche Architektur entfernt.

Das Haus ist um einen begrünten Innenhof ange­legt und profi­tiert von viel natür­li­chem Licht. Die Einrich­tung der rund 60 Zimmer ist in hellen Farben gehalten, klare Formen und Linien unter­strei­chen den skan­di­navi­schen Stil. Für längere Aufent­halte gibt es Zimmer mit kleiner Küche. Mehrere Bars und Restau­rants befinden sich in unmit­telbarer Umge­bung.

Suomenlinna

Finnenburg auf mehreren Inseln
Die „Finnenburg“ oder „Sveaborg“ – wie die Schweden sie nennen – entstand im 18. Jahr­hun­dert und verteilt sich über mehrere mitein­ander verbun­dene Inseln. Neben der histo­ri­schen Festung selbst beherbergen die Inseln auch mehrere Museen und einige andere Einrich­tungen, darunter ein Gefängnis. Mit dem Bau wur­de 1748 begonnen, als Finn­land noch Teil des schwe­di­schen König­reichs war. Eine Festung war nötig geworden, nachdem Peter der Große Sankt Petersburg gegründet hatte und dort eine Seemacht entstand. Heute gilt Suomenlinna als Musterbei­spiel für Militär- und Festungs­ar­chitektur und ist Teil des UNESCO-Welt­kultur­erbes.

Von Helsinki nach Tallinn

Fähre

Von Helsinki nach Helsinki West­hafen

4 km | 11 Minuten

Von Helsinki West­hafen nach Tallinn Fähr­terminal

Dauer: 2:00 Stunden
Tallink unter­hält neun Fährver­bindungen. Eine Überfahrt mit 2 Personen und einem PKW kostet ca. 100 Euro. Den genauen Preis teilt die Gesellschaft erst bei Anfrage bzw. Buchung mit. Den bestä­tigten Preis entnehmen Sie bitte der Kalku­la­tion.

Von Tallinn Fähr­terminal nach Tallinn

3 km | 9 Minuten
H

Tallinn

Quirliges Leben in mittelalterlicher Hansestadt

Auf einer Erhe­bung über dem Finni­schen Meer­busen wur­de vor 800 Jahren vom däni­schen König die Stadt Tallinn (auf estnisch: „Dänen­stadt“) gegründet.

Später wur­de sie an die Kreuzritter aus Deutsch­land verkauft und trat als deren nörd­lichste Stadt der Hanse bei. Mitte des 13. Jahrhunderts wur­de das Lübe­cker Stadt­recht übernommen. Auch die Bauweise der öffent­li­chen Gebäude, der Kaufmanns­häuser und die Anlage der Stadt ähnelt der nord­deut­scher Hanse­städte. Im Unter­schied zu ihren deut­schen Vorbil­dern ist aber in Tallinn die mittel­alter­liche Stadt und die Stadt­mauer fast völlig erhalten. Wer über das uralte Kopf­steinpflaster krummer Gassen zu Plätzen mit ehrwür­digen Kirchen, Rathäusern und Klöstern schlendert, könnte meinen, in eine andere Zeit zu reisen, schauten da nicht überall schicke Geschäfte, Boutiquen und Gale­rien hinter den mittel­alter­li­chen Fassaden hervor. Nach der Unabhängigkeit und dem Beitritt zur EU erlebt die 400.000 Einwohner zähl­ende Stadt eine Renais­sance, nicht zuletzt weil durch das libe­rale Steu­er­recht Unter­nehmen aus aller Welt angelockt werden.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt in einer ruhigen Seiten­gasse der Altstadt etwa 200 Meter vom Rathaus entfernt. Es besteht aus insge­samt drei Gebäuden aus der Zeit zwischen dem 13.

und dem 15. Jahr­hun­dert, in denen die mittel­alter­liche Struktur mit wuch­tigen Decken­balken und meter­di­cken, unver­putzten Bruch­steinmauern erhalten geblieben ist. Die gut 20 individuell einge­rich­teten Zimmern spiegeln ebenso einen authen­ti­schen Charme wider wie das Restau­rant im ehrwür­digen Gewölbekeller, das zu den besten des Landes zählt. Während der Sommermo­nate kann man sich im begrünten Innenhof von anstren­genden Besich­tigungs­touren erholen.

Ausflug (OPTIONAL)

Tagesfahrt in den Lahemaa National Park (8 Stunden, englisch)

50 Kilometer östlich von Tallinn liegt der Lahemaa-Natio­nal­park an Estlands Nordküste. Moore, undurch­dring­liche Wälder und Seen prägen die wilde Land­schaft, in der Wölfe, Brau­n­bären und Luchse ebenso beheimatet sind wie Schwarz­störche, Seeadler, Lachse und Meeresforellen. In diesem Natur­pa­ra­dies am 60. Grad nörd­li­cher Breite finden sich auch kulturhis­to­risch inter­essante Stätten: Schloss Palmse, ehemals Sitz derer von Pahlen, gehört zu den schönsten Ensembles balti­scher Adelsgüter. 

Ihr Führer holt Sie morgens in Ihrem Hotel ab und chauffiert Sie in seinem Wagen. Er kennt die schönsten Plätze im Park und weiß, wie man hinkommt. Die Tour wird individuell auf Ihre Wünsche abge­stimmt.

Führung (OPTIONAL)

Tallinn (2 Stunden, Kombi, englisch)

Die private Stadt­füh­rung geht durch die Altstadt, dann aber auch zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten in der Umge­bung, zu denen man vom Führer gefahren wird.  Dabei erfährt man viel über die bewegte Geschichte der Stadt am Ende Europas: von deut­schen Kreuzrittern, hansea­ti­schen Kauf­leuten, russi­schen Zaren, der Sowjetzeit bis hin zur Gegenwart.

Die Führung findet in engli­scher oder in deut­scher Sprache statt. Es kann zwischen zwei-, drei- oder fünf­stün­diger Tour gewählt werden. Alle Touren sind als Kombi­na­tion zwischen Erkundungen zu Fuß und mit dem Auto möglich. Die zwei- und drei­stün­dige Tour kann auch nur als Spaziergang gebucht werden. 

Bitte fragen Sie Ihren Berater, falls Sie eine andere Option möchten.

Epping-Turm

Mitmachmuseum für Kinder
Der nach seinem Bauleiter benannte Wehrturm im Nordwesten der Altstadt von Tallinn geht auf das 14. Jahr­hun­dert zurück und ist heute ein hufei­senför­miger Scha­len­turm mit sechs Etagen. Im Inneren wird eine Ausstel­lung zu mittel­alter­li­chen Waffen und Harni­schen sowie zur Entwick­lung der Revaler Stadt­be­fes­tigung gezeigt. Kinder können auch Ritter­har­ni­sche anprobieren und sich mit Schwert und Schild fotogra­fieren lassen.

Lennusadam

Meeres­museum im alten Wasserflugzeughafen
Der Wasserflugzeughafen von Tallinn geht auf die Zarenzeit Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, als die russi­sche Armee den Plan verfolgte, mit Wasserflugzeugen Aufklärung über anrü­ckende Kriegs­schiffe zu gewährleisten. Als Estland nach der Russi­schen Revulu­tion selb­ständig wur­de, wur­de daraus eine Basis für Meeres­piloten. Die Sowjets benutzten sie als Lager­halle. Nach einer grund­legenden Renovie­rung  2012 ist dort ein Teil des Meeres­museums beheimatet, das einen umfas­senden Einblick in die Geschichte der Seefahrt gibt

Eesti Vabaõhumuuseum

Frei­lichtmuseum bei Tallinn
Das Estni­sche Frei­lichtmuseum gibt einen Über­blick über die länd­liche Architektur und das Dorf­leben Estlands vom 18. bis zum 20. Jahrhunderts. 14 Bauern­häuser aus verschiedenen Regionen sind zu einem Dorf zusam­men­ge­setzt worden mit  Kirche, Kneipe und Schulhaus. Außerdem gibt es eine Mühlen einen Feuer­wehr­schuppen, einen Dorf­laden und einen Netz­schuppen am Meer. Im Besu­cher­zentrum wird Kunst­hand­werk ange­boten. In einer Bauern­schänke kann man estni­sche Natio­nalge­richte ausprobieren.

Von Tallinn nach Muhu

145 km | 4:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Auf der wenig befah­re­nenen Straße fährt nach Südwesten bis zur Fähre nach Saaremaa.

Gut Padise

Kloster­ruinen in Bilder­buch­landschaft
Padise wur­de im 14. Jahr­hun­dert von Zister­zi­enser-Mönchen gegründet, die vom Kloster Daugavgrīva (Düna­münde) an der Mündung der Düna aus dem heutigen Lett­land kamen. Das Kloster wur­de zu einem der bedeu­ten­dsten geist­li­chen Zentren Estlands. 1559 wur­de es vom Orden in den Wirren des Livländi­schen Krieges aufge­geben. Es wur­de zur Festung welt­li­cher Herr­scher ausge­baut und war ab 1766 Teil des Gutshofs von Padise. Heute sind die Gebäude und Ruinen wundervoll restau­riert und liegen in einer Bilder­buch­landschaft.

Varbola

Mäch­tigste Burg im vorchrist­li­chen Estland
Die Burg war die größte Festung im vorchrist­li­chen Estland und zugleich ein bedeu­tendes Handels­zentrum. Teile des 580 Meter langen und bis zu zehn Metern hohen Ringwalls aus Kalk­stein stehen noch. Lange Torwege mit mehreren Toren und Vertei­digung­s­türmen wurden zum Schutz der Eingänge ange­legt. Ein dreizehn Meter tiefer Ziehbrunnen in der Mitte der Festung sicherte die Wasserver­sorgung. 90 beheizbare Gebäude mit Kalkböden dienten als Unterkünfte. Als der Livländi­sche Orden im 12. Jahr­hun­dert vordrang, wurden die Burg und ihre Insassen verschont, weil sie den christ­li­chen Glauben annahmen. Varbola verlor jedoch ihre Bedeu­tung und wur­de nur noch als Friedhof benutzt.

Natio­nal­park Matsalu

Wandern durch ein unbe­rührtes Vogel­pa­ra­dies
Die Matsalu-Bucht steht mitsamt einem breiten Küsten­streifen unter Natur­schutz. Vor allem Vogelliebha­bern gilt das knapp 500 Quad­ratki­lometer große Gebiet im Westen Estlands als Para­dies. An den Ufern und in der Auen­landschaft des Kasari-Flus­ses leben nicht weniger als 280 Arten – darunter Seeadler oder der Kormoran. Hinzu kommen im Frühjahr und im Herbst Hundert­tausende von Zugvögeln. Besu­cher dürfen nur auf ausgewie­senen Wegen das Areal erkunden. Eine Bootsfahrt kann man im Be­su­cher­zentrum auf einem ehema­ligen Gutshof in Penijõe buchen. Fünf Lehrpfade unter­schied­li­cher Länge (zwischen 2 und 8 km) ermög­li­chen den Zugang zu der unbe­rührten Natur, wo es summt und brummt, zirpt und zwit­schert, dass es eine wahre Freude ist.
I

Muhu

Steilküsten und karge Wacholderlandschaft

Die drittgrößte Insel Estlands ist kaum besiedelt. Auf einen Quad­ratki­lometer kommen weniger als sieben Einwohner.

Dafür ist das Natur­er­lebnis umso größer: Im Norden gibt es steile Abbruchküsten. Dahinter beginnt eine karge Land­schaft, in der Wacholderbü­sche wachsen. Dazwi­schen findet man Gräber aus der Jung­stein­zeit und im Südwesten die Über­reste der Wall­burg Muhu. Die Insel ist bekannt für die letzten noch in Betrieb befind­li­chen Windmühlen Estlands. Muhu ist durch einen 1896 ange­legten, befahrbaren Damm mit Oris­saare auf Saaremaa verbunden. Von Kuivastu im Südosten bestehen regelmäßige Fährver­bindungen nach Virtsu (Werder) auf dem estni­schen Fest­land. Im Winter, wenn der Sund tief genug gefroren ist, kann man die Insel über eine auf dem Eis markierte Trasse mit normalen Autos errei­chen.

Zu Gast in einem Country Hotel auf Muhu

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der ehema­lige Gutsher­renhof auf der Insel Muhu vor Saaremaa ist sicher eines der besten Country Hotels im Baltikum. Das Anwesen, das 1566 im Besitz der Familie von Knorr war, wur­de in der Blütezeit des balti­schen Adels zwischen 1870 und 1890 in seiner heutigen Gestalt von Baron von Buxhoeveden erbaut, der kaiser­li­cher Jagd­meister am Hof von Zar Niko­laus war.

Nach einer wech­sel­vollen Geschichte des Niedergangs wur­de das Haus liebevoll und auf sorgfäl­tigste Art restau­riert und zu einem exqui­siten Hotel umge­staltet, das heute zu der Gruppe der Small Luxury Hotels of the World gehört. Fernab der Straße nach Saaremaa grenzt das Grund­stück an die Ostsee. Das Restau­rant serviert kuli­na­ri­sche Kombi­na­tionen aus urbaner Raffi­nesse und länd­li­cher Tradi­tion unter Verwendung von frischen Produkten lokaler Erzeuger.

Hiiumaa

Moore und Wälder auf Estlands zweitgrößter Insel
Dichte Wälder und einsame Moore prägen das Landschafts­bild der zweitgrößten Insel Estlands. Nur im Süden gibt es gelegent­lich Felder und Wiesen. Die meisten 10.000 Bewohner leben an der Küste von Viehzucht, Holz­wirt­schaft und Fischerei. Einzige Stadt ist Kärdla im Norden. 25 Kilometer weiter im Süden liegt das Barockschloss der Familie Stenbock, das heute als Schulhaus dient. Die wenigen Reisenden, die die Insel besu­chen, kommen wegen der para­die­si­schen Ruhe, der ursprüng­l­i­chen Natur und dem Wetter, das meist noch etwas sonniger ist als auf dem Fest­land.

Museum Muhu

Vom beschwer­li­chen Leben der Inselbauern
Koguva ist ein histo­ri­sches Dorf auf Muhu mit heute etwa 30 Einwoh­nern. 1532 wur­de es zum ersten Mal erwähnt, als der livländi­sche Ordens­meister Wolter von Plet­ten­berg den Bauern Hansken und seine Nach­kommen zu Landfreien erklärte. Es ist das einzige erhal­tene Doku­ment dieser Art im heutigen Estland. Das Frei­lichtmuseum befindet sich in Koguva auf dem Hof des Schrift­stel­lers Juhan Smuul, eines Nach­kommen von Hansken. Es bietet einen Einblick in das tradi­tionelle Leben und Arbeiten auf Muhu. Neben dem histo­ri­schen Schulhaus gibt es eine Galerie und ein Gebäude für Wander­aus­stel­lungen. In unmit­telbarer Nähe befindet sich an der Ostsee das Denkmal für Juhan Smuul.

Karja

Mittel­alter­li­ches Kirchlein in der Einöde
Die Ursprünge der klei­nen ­Wehr­kirche liegen wahr­schein­lich im 13. oder 14. Jahr­hun­dert. Über der Sakri­stei gibt es einen heizbaren Raum, in dem die Bevöl­ke­rung während Kriegs­zeiten Zuflucht suchte. Später fanden dort Pilger aus Skan­di­navien ein Obdach. Im Inneren von St. Katha­rina findet man gut erhal­tene mittel­alter­liche Wandma­le­reien, die zum Teil noch heid­ni­s­chen Ursprungs sind. Neben Pentagrammen gibt es Teufelsdar­stel­lungen und Symbole, deren Bedeu­tung bis heute unklar ist.

Von Muhu nach Riga

270 km | 5:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Ab Pärnu fährt man an der kurländischen Küste entlang, die mit ihren schier endlosen Wäldern und einsamen Stränden zu ausge­dehnten Spaziergängen einlädt.

Pärnu

Leben­diges Seebad an Estlands Südküste
Die Stadt an der Mündung des Flusses Pärnu hat sich zum wich­tigsten Seebad an der estni­schen Küste entwi­ckelt. Dazu tragen die schönen Sand­strände und das ange­nehme Meeres­klima bei. Pernau, wie der deut­sche Name lautet, wurde 1251 vom deut­schen Orden gegründet und wur­de später Hanse­stadt. 1838 eröffnete die erste Bade­an­stalt. Auf dem Gelände des ehema­ligen Festungs­rings entstand ein Grüngürtel. Der Rüütli, wie die Haupt­straße durch die Altstadt heißt, ist heute Fußgängerzone und führt ins Kurviertel mit schönen Alleen und vornehmen Villen.

Häädemeeste

Der Ort im Südwesten Estlands hat nicht nur die höchsten Dünen sondern auch gleich zwei sehens­werte Kirchen. In den 1840er Jahren versprach Zar Niko­laus I. den Angehö­rigen der russisch orthodoxen Kirche Land und löste in Häädemeeste damit einen massenhaften Konfes­si­ons­wechsel aus. Rund 80 Prozent der Einwohner verließen die luthe­ri­sche Kirche. 1872 wur­de schließ­lich die orthodoxe Kirche mit einer zwiebelför­migen Kuppel und reich verziertem Stuck gebaut. Nur zwei Jahre später entstand eine neue luthe­ri­sche Kirche – zwar kleiner aber wesent­lich aufwän­diger. Sie wur­de von reichen Reedern finan­ziert, die sich von Niko­laus nicht hatten locken lassen.

Kabli

Histo­ri­sche Sied­lung am Bade­strand
Die Sied­lung und der Strand rund 40 Kilometer südlich von Pärnu gehören zu den schönsten Urlaubsdesti­na­tionen im Südwesten von Estland. Kabli war vor dem Ersten Welt­krieg ein Dorf von Seeleuten mit einer eigenen Werft. Nach deren Schließung verfiel der Ort in einen Dornrö­sc­henschlaf und sieht heute noch etwa genauso aus wie vor hundert Jahren. Der Sand­strand und die seichte See mit ihrem warmen Wasser ziehen viele Bade­ur­lauber und Familen an. Ein gewun­dener Ufer­pfad führt zu Pick­nick­plätzen und Strandwiesen.
J

Riga

Bedeutendste Stadt des Baltikums

Die Landes­haupt­stadt von Lett­land liegt an der Mündung der Daugava und ist mit knapp einer Million Einwohner die größte Stadt des Baltikums.

Wer die Stadt zum ersten Mal besucht, wird aus dem Staunen nicht heraus­kommen: Die Altstadt auf der Ostseite des Flusses ist in alter Pracht wieder­aufge­baut und wegen ihrer architek­to­ni­schen Viel­falt seit 1997 Welt­kultur­erbe. Die über 800 Jahre Vergan­gen­heit der Stadt ist wieder gegenwärtig: der deut­sche Orden, der hier das christ­liche Abend­land im Nord­osten befes­tigen wollte, die Verbindungen der Hanse, die Riga zu einer der blüh­endsten Städte an der Ostsee gemacht hat. Aber auch die Barockzeit und der Jugend­stil haben Spuren hinter­lassen. Dagegen erin­nert hier kaum noch etwas an die Tatsache, dass die Stadt, in der 33% aller Letten wohnen, bis 1991 noch zur Sowjet­u­nion gehörte. Im Stadt­wappen prangen heute wieder der Löwe als Zeichen des Mutes seiner Bewohner, der Schlüssel, der dem Bremer Wappen entnommen ist, und das Kreuz des Deut­schen Ordens.

Zu Gast in einem Altstadthotel in Riga

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das geschicht­s­träch­tige Hotel im Zentrum der Altstadt von Riga gehört zu den besten 4-Sterne-Hotels der Stadt und liegt unmit­telbar neben dem Dom.

Es erstreckt sich über zwei repräsenta­tive Gebäude. Das erste stammt aus dem 19. Jahr­hun­dert, während das zweite ein wesent­lich älteres Kaufmanns­haus ist. Jedes der Zimmer ist in einem wohn­li­chen Stil gestaltet. Einzig­artig in Riga ist das Restau­rant auf der Dachter­rasse, von der man einen tollen Blick über die Dächer der Stadt und die vielen Kirchtürme hat.

Führung (OPTIONAL)

Altstadt (2 Stunden, deutsch)

Der private Stadt­rundgang mit Aija Kocina durch Riga ist ideal für Besu­cher, die das erste Mal in der Stadt sind.

Die Führerin ist Lettin, die zum Deutsch­studium in die Haupt­stadt gezogen ist. Über ihre Wahlheimat weiß sie zahl­lose Geschichten zu erzählen, vom Deut­schen Orden über die Hanse bis zur Sowjetzeit. Sie zeigt ihren Gästen die Altstadt, das Zentrum und die schönsten Jugend­stilhäuser.

Dom von Riga

Größte Kirche des Baltikums mit einzig­ar­tiger Orgel
Der Dom von Riga ist der größte Kirchenbau im gesamten Baltikum. Von 1211 bis 1226 wur­de er auf dem Grund einer alten Holz­kirche erbaut und war 300 Jahre die Kathedrale des Bistums Riga. Als der Land­meister des Deut­schen Ordens 1525 zur Reforma­tion überging und das Bistum zerfiel, wur­de der Dom luthe­risch. Die Skulpturen im Inneren fielen der Wut der Bilder­stürmer zum Opfer. Vom anliegenden Kloster sind nur der Kreuzgang und der Domgarten übrig geblieben. Eine besondere Kostbarkeit ist die Orgel. Das gewal­tige Instru­ment von 1884 aus der Werk­statt eines würt­tembergi­schen Orgelbauers ist eine der letzten verbliebenen roman­ti­schen Orgeln welt­weit.

Schwarzhäupter­haus

Stadt­haus mit wech­sel­voller Geschichte
Die Compa­gnie der Schwarzen Häupter war Ende des 13. Jahrhunderts eine Bruder­schaft von unver­hei­ra­teten ausländi­schen Kauf­leuten, die in Riga Geschäfte machten. Ihr Heiliger war St. Mauri­tius, der Legende nach ein „Mohr“, der bis heute im Wappen der Gilde ist. An diese Gilde wur­de das repräsenta­tive goti­sche Stadt­haus am Rathaus­platz erst vermietet und später verkauft. So bürgerte sich der Name „Schwarzhäupter­haus“ ein. Im Zweiten Welt­krieg zerstörten deut­sche Truppen das prachtvolle Bauwerk. Die Sowjets sprengten die verbliebene Ruine 1948. Vor der 800-Jahr Feier 1999 wur­de das Schwarzhäupter­haus origi­nalge­treu auf den alten Funda­menten wieder­aufge­baut und ist heute das Glanz­stück der Stadt. Neben einem Konzert­saal beherbergt es die Touris­ten­in­forma­tion und ein Café.

Petri­kirche

Rivalin des Doms mit Aussicht­sturm
Im Mittel­alter war die Kirche von 1209 die Stadt­kirche und gehörte der Bürger­schaft, während der Dom dem Erzbischof unter­stand. Zwischen dem Stadtrat und dem Bischof gab es ständig Streit um die Vorherr­schaft, was man bis heute den beiden Kirchen anmerkt. Der Bischof unter­sagte den Umbau der Petri­kirche, die jahrzehn­te­lang eine Baustelle blieb. Als die Petri­kirche schließ­lich fertig­ge­stellt werden durfte, hatte die Bürger­schaft den Ehrgeiz, den Dom zu übertrumpfen – was Höhe des Turms und Pracht der Ausstat­tung anging. 1941 wur­de der Turm durch Artil­le­rie­be­schuss zerstört und 1973 wieder­aufge­baut – allerdings zehn Meter nied­riger. Dafür wur­de ein Aufzug einge­baut, mit dem man zur Aussichts­platt­form auf 72 Metern Höhe fahren kann.

Von Riga nach Vilnius

296 km | 4:00 h
Die Strecke folgt der alten Handels­straße vom Baltikum nach Mittel­eu­ropa.

Konzent­ra­ti­ons­lager Salas­pils

Sowje­ti­sche Denkmalkultur im Todes­lager
Die Schön­heit des einsamen Waldes trügt: Ende 1941 wur­de 18 Kilometer südöst­lich von Riga das „Erwei­terte Polizeigefängnis“ und Arbeits­er­zie­hungs­lager Salas­pils errichtet – auch unter dem Namen Kurtenhof bekannt. Es war für 15.000 bis 25.000 Gefan­gene ausgelegt. Wie viele Menschen ermordet wurden, ist umstritten. Es kursieren Zahlen von über 100.000 Menschen, darunter 7.000 Kinder. Ende September 1944 wur­de das Lager aufge­löst; die Häft­linge wurden mit Schiffen in das Konzent­ra­ti­ons­lager Stutthof gebracht.

Düna

Größter Fluss Lett­lands
Was den Deut­schen der Rhein ist, ist den Letten die Düna: Der über tausend Kilometer lange Fluss mit dem letti­schen Namen Daugava mündet bei Riga  in die Ostsee. Er entspringt in Russ­land auf den Waldaihöhen nahe den Wolgaquellen. Obwohl die Düna nur zu einem Drittel durch Lett­land fließt, ist sie für die Letten ein natio­nales Symbol und wird als „Mütter­chen Düna“ (lett: Daugaviņa māmuliņa) und „Schick­salsfluss“ besungen.  Die Düna ist zum großen Teil schiffbar und Teil eines alten Handels­wegs, der von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reicht.

Bauska

Deutschor­densburg und Herzogs­schloss
Am Zusam­menfluss von Mūsa und Mēmele haben die Ritter des Deut­schen Ordens 1443 eine massive Burg zum Schutz vor den litaui­schen Fürsten ange­legt. Rings um die Festung bildete sich nach und nach die Stadt Bauksa. Nach dem Zusam­menbruch des Deutschor­dens­staates 1562 ließ der Herzog von Kurland neben der Trutzburg ein Schloss im Renais­sace-Stil errichten. Vom Ordens­sitz ist nur die Ruine erhalten, während das Schloss laufend restau­riert und instand gesetzt wird.
K

Vilnius

Das einstige Jerusalem des Ostens

Die Haupt­stadt Litauens liegt im Osten des Landes, wenige Kilometer von der weißr­us­si­schen Grenze entfernt, und war tradi­tionell eine der wich­tigsten Verbindungs­städte zwischen Ost und West.

Dass die Stadt am Zusam­menfluss von Vilnia und Neris zu einem Zentrum heranwachsen konnte, verdankt sie der 400 Jahre alten Univer­sität. Im 2. Welt­krieg erlebte die Stadt furch­tbare Verwüs­tungen. Bevor die Wehrmacht einmar­schierte, war über ein Drittel der Einwoh­ner­schaft (mehr als 70.000 Menschen) jüdisch; Wilna war Zentrum der jiddi­schen Kultur und Sprache gewesen – einer eigen­tüm­li­chen Verbindung aus mittelhoch­deutsch und hebräisch. Es gab eine jiddi­sche tech­ni­sche Hoch­schule und einen jiddi­schen Pen-Club. Das Ende der Barbarei über­lebten weniger als 800 Wilnaer Juden. Heute erlebt die während der Sowjetzeit in einen Dornrö­sc­henschlaf versun­kene Stadt eine Renais­sance – ähnlich wie ihre Schwes­ter­städte Tallinn und Riga. Die Altstadt wur­de wegen ihrer mittel­alter­li­chen Bausub­stanz zum Welt­kultur­erbe erklärt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kurz vor der Jahr­tausendwende eröffnete Hotel im Landhaus­stil gehört zu den schönsten in Litauen. Antiqui­täten, wertvolle Bilder und frische Blumen prägen das Inte­rieur, ohne dass es einen steifen Eindruck macht.

Dafür sorgt auch das Personal mit freund­li­chem und unauf­dring­li­chem Service. Die Zimmer, die meist nach Schrift­stel­lern benannt sind, sind ihrem Namen entspre­chend individuell einge­richtet. Zum Hotel gehören ein elegantes Restau­rant und eine gemüt­liche Bar.

Führung (OPTIONAL)

Altstadt von Vilnius (3 Stunden, deutsch)

Dalia Sleniene stammt aus Vilnius und bietet seit über 20 Jahren Führungen durch ihre Heimat­stadt und die Burg Trakai an.

Sie hat Germa­nistik studiert und spricht fließend Deutsch. Nach dem Treffen in Ihrer Unter­kunft, führt sie Sie zu Fuß durch die Altstadt, die zum Welterbe der UNESCO erhoben wur­de. Folgende Sehens­wür­digkeiten werden aufge­sucht: Kathedrale, Univer­sität, Präsiden­ten­pa­last, Pilies Straße und das Rathaus.

Altstadt von Vilnius

Kirchen, wohin man schaut
Der älteste Stadt­teil von Vilnius liegt am linken Ufer der Neris. Erste Besiede­lungen von Vilnius lassen sich auf das 4. Jahr­tausend vor Christus zurück­da­tieren. Im Früh­m­it­tel­alter wuchs die Sied­lung aufgrund der guten Lage stetig an und um 1323 wur­de Wilna dann erstmals als Haupt­stadt der Litauer urkund­lich erwähnt. Der histo­risch wertvolle Stadt­kern trägt auch den Bein­namen „Rom des Ostens“ wegen der 50 Kirchen der Stadt. Ganz egal, von wo man auf Vilnius schaut, sieht man nie weniger als vier Kirchtürme.

Burg von Gediminas

Sitz der litaui­schen Großfürsten
Von der alten Burg ist nur der Turm übrig geblieben. Der Legende nach wur­de die hölzerne Burg vom Fürsten des Großfürs­ten­tums Litauen, Gediminas, gebaut, nachdem er von einem eisernen Wolf geträumt hatte, der oben auf dem Hügel heulte. Nachdem sie bei einem Feuer nieder­brannte, wur­de sie 1419 wieder aufge­baut, dieses Mal jedoch aus Steinen und Ziegeln. Zur Burg kommt man zu Fuß oder mit der Seil­bahn. Von oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt.

Užupis

Vom Armenquar­tier zum Künst­lerviertel
Das Vier­tel ist eines der ältesten von Vilnius. Bereits im 16. Jahr­hun­dert wohnten hier die Armen und die Hand­werker. Während der Sowjetzeit ließen sich Künster wegen der preis­werten Wohnungen in dem herun­ter­ge­kom­menen Quar­tier nieder. Heute ist Užupis ein ange­sagtes Viertel, wo Mode­fes­tivals, Konzerte und Ausstel­lungen stattfinden. Der Name bedeutet „Ort hinter dem Fluss“; tatsäch­lich ist die Vilnia ein untrennbarer Teil von Užupis. So wird die Nixe in einer Nische am Fluss­ufer auch „Fräulein von Užupis" genannt. Ihr Zauber lockt angeb­lich Menschen aus aller Welt an. Auf dem zentralen Platz steht die 2002 enthüllte Skulptur eines Engels, der zum Symbol von Užupis geworden ist.

Von Vilnius nach Giżycko

320 km | 4:30 h
Kurz hinter Vilnius sollte man einen Abste­cher ins idylli­sche Trakai machen, der alten Residenz der litaui­schen Großfürsten. Hinter der polni­schen Grenze beginnt das Masuren, das mit seiner Seen­platte zu den schönsten Regionen Polens zählt.

Rumšiškės

Mit dem Fahrrad durch das Frei­lichtmuseum
Das Frei­lichtmuseum ist eine groß­fläc­hige Anlage, die man am besten mit dem Fahrrad erkundet. Auf 200 Hektar sind zahlreiche Wohn­häuser, Stal­lungen und Scheunen, aber auch eine alte Holz­kirche, Windmühlen und andere Handwerks­be­triebe zu sehen. Die Gebäude wurden aus ganz Litauen zusam­menge­tragen und im Frei­lichtmuseum wieder origi­nalge­treu aufge­baut. Gegründet wur­de das Museum übri­gens schon 1966; im Jahre 1974 wur­de es eröffnet und seitdem mehrmals erwei­tert. Der Rundgang durch das Museum hat eine Länge von ungefähr 11 Kilome­tern, aber selbst­ver­ständ­lich kann man das Museum auch individuell begehen. Fahr­räder leiht man sich am besten am Besu­cher­zentrum, wo es auch ein Café und einen Shop gibt.

Kloster Pažaislis

Klos­ter­anlage mit impo­santer Barock­kirche
Am südwest­li­chen Rand von Kaunas befindet sich das Kloster Pažaislis, das seit 1992 vom Orden der Schwestern des heiligen Kasimir betreut wird. Die Anlage umfasst einen Kloster­garten und einer der vermut­lich schönsten Barock­kir­chen des Baltikums, die im ausge­henden 18. Jahr­hun­dert durch einen klas­sizis­ti­schen Anbau erwei­tert wur­de und deren Innenraum mit Fresken des floren­ti­ni­schen Malers Miche­langelo Palloni deko­riert ist. Bei Inter­esse kann bei einem Besuch des ange­schlos­senen Museums oder während einer Führung etwas über die Geschichte des Klos­ters gelernt werden. 
In einem Teil des Komplexes ist heutzu­tage ein Restau­rant unter­ge­bracht, wo moderne Varia­tionen trai­tioneller Gerichte serviert werden.

Kaunas

Festungs- und Hanse­stadt an der Via Baltica
Die Stadt auf halber Strecke zwischen der litaui­schen Haupt­stadt und der Ostsee ist aus einer Burg hervor­gegangen, die die Mündung der Neris in die Memel schützte. Mehrmals hat der Deut­sche Orden die Burg zerstört, um seine Terri­to­rien in Ostpreußen und Livland mitein­ander zu verbinden. Nach der Nieder­lage des Ordens gegen das polni­sche König­reich verlor die Stadt ihre Bedeu­tung als Festung und erlebte einen Aufschwung als Handels­stadt. 1440 wur­de sie Hanse­stadt, nachdem sie bereits zuvor die Magde­burger Stadt­rechte erhalten hatte. Nach der Wende erlebte die Univer­si­täts­stadt eine neue Blüte. Dazu trug ihre verkehrsgüns­tige Lage an der Via Baltica und der Achse Klai­peda – Moskau bei. Sehens­wert ist die Altstadt mit vielen histo­ri­schen Gebäuden, der Burg, dem Dom und dem weißen Rathaus. Im Neubauviertel von Kaunas liegt das Museum im IX. Fort, das von den Nazis ab 1941 als Konzent­ra­tions- und Vernich­tungs­lager genutzt wur­de. Eine Ausstel­lung im Keller berichtet vom Leid der jüdi­schen Opfer.
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Masurische Seenplatte

Wälder und Seen, Bären und Elche

Die Masu­ri­sche Seen­platte gehört zu den schönsten Gebieten Nord­polens. Die hüge­lige Land­schaft, die zu 1/5 von Seen bedeckt ist, ist von der Eiszeit geprägt worden.

Die ursprüng­lich hier lebenden balti­schen Stämme wurden im 13. Jahr­hun­dert von Kreuzrittern besiegt, die deut­sche Siedler ins Land holten. Später wur­de der Ordens­staat in das welt­liche Preußen umge­wandelt, das 1701 König­reich wur­de und sich zuse­hends nach Westen ausdehnte. Für den ursprüng­l­i­chen Teil zwischen Königsberg und Masuren bürgerte sich der Name Ostpreußen ein. Wanderer, Segler und Kanuten kommen in dieser idylli­schen Land­schaft auf ihre Kosten.

Zu Gast in der ehemaligen Burg von Giżycko

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 4-Sterne-Hotel liegt in Giżycko (Lötzen) am Lötzener Kanal, ca. 500 Meter vom See Niegocin entfernt. Es befindet sich in den Gemäuern der ehema­ligen, vom Deut­schen Orden im Jahre 1285 errich­teten Burg von Giżycko.

Nachdem sie verschiedenen Zwecken gedient hatte, wur­de sie schließ­lich unter strengen Denkmal­schutz­auf­lagen restau­riert und ausge­baut. Im Burg­teil kann man heute teilweise noch die Funda­mente aus dem 13. Jahr­hun­dert sehen. Hier sind auch einige der insge­samt 21 Zimmer des Hotels unter­ge­bracht. Zur weiteren Ausstat­tung des Hotels gehören eine Bibliothek, ein Billardzimmer und ein Spabereich mit Schwimmbad. Über eine Holz­drehbrücke erreicht man die Innen­stadt mit Geschäften und Restau­rants (diese kann in den Sommermo­naten zeitweise gesperrt sein). Ein öffent­li­cher Park­platz (gegen Gebühr) steht den Hotelgästen zur Verfügung.

Pozezdrze

Masu­ri­sches Dorf mit wech­selnder Natio­nalität
Das Dorf in Ermland-Masuren wur­de im Jahr 1543 und in den Folgejahren Passeedern (Posses­sern) genannt. 1874 wur­de es zum Amts­dorf erhoben und damit namensgebend für einen Amts­bezirk der preußi­schen Provinz Ostpreußen. 1938 wur­de Posses­sern zur „Abwehr fremd­ländisch klin­gender Orts­namen“ in Großgarten umbe­nannt. Im Jahre 1945 kam der Ort mit dem gesamten südli­chen Ostpreußen als Kriegsfolge zu Polen und trägt seither die Orts­bezeich­nung Pozezdrze. Das Dorf ist Sitz eines Schulzen­amtes (polnisch sołectwo) und mit 1.300 Einwoh­nern wieder fast genauso groß wie zu Beginn des Zweiten Welt­kriegs.

Mamerki

Hauptquar­tier der Obersten Heeres­lei­tung
Das ehema­lige Hauptquar­tier des Ober­kom­mandos des Heeres liegt im Mauer­wald (heute Mamerki). Am 23. Juni 1941 wur­de es vom Gene­ral­stab des Heeres bezogen. An dem Gelände, das mit etwa 250 Gebäuden und 30 intakten Bunkern deut­lich größer war als die Wolfs­schanze, arbei­teten 40 Gene­räle und 1.500 Offi­ziere sowie zahlreiche Soldaten. Hier wurden die Weisungen aus dem nahe gelegenen Führ­er­hauptquar­tier in Befehle umge­setzt. Unter anderem arbei­teten dort Fried­rich Paulus, Heinz Gude­rian und Claus Schenk Graf von Stauf­fenberg. Am 20. Januar 1945 zogen die deut­schen Soldaten ab, ohne die Anlage zu zerstören. Daher gehört die Anlage zu den best­er­hal­tenen deut­schen Bunker­sys­temen des Zweiten Welt­kriegs. Ein kleines Museum vor Ort kann besich­tigt werden.

Wolfs­schanze

Führ­er­hauptquar­tier im Zweiten Welt­krieg
Wolfs­schanze war der Tarn­name für das Führ­er­hauptquar­tier während des Zweiten Welt­krieges in der Nähe von Rastenburg (heute Kętrzyn). Die Wahl des Ortes in der Nähe der russi­schen Grenze war nicht zufällig. Ober­irdisch war sie in einen dichten Wald gebaut und durch Tarn­netze und Flak­stel­lungen gegen Luft­angriffe geschützt. Seit 1941, dem Beginn des Krieges gegen die Sowjet­u­nion (Unter­nehmen Barba­rossa), war die Wolfs­schanze der Hauptauf­ent­haltsort von Hitler. Das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler wur­de hier verübt. Nach mehreren erfolg­losen Versu­chen die mons­tröse Anlage zu sprengen, wird sie nun langsam von der Natur zurück­e­r­obert und wird so unge­wollt zum Sinnbild mensch­li­cher Hybris. Vom Besu­cher­zentrum führen mehrere Wege zu den Bunkern.

Von Giżycko nach Gdansk

279 km | 3:30 h
Am West­rand der masu­ri­schen Seen­platte kommt man durch Olsztyn, das ehema­lige Allen­stein. Die zweitgrößte Stadt in Nord­ost­polen ist vor allem wegen der Burg und der Kathedrale einen Besuch wert.

Danziger Bucht

Vogel­pa­ra­dies und geschicht­s­träch­tige Städte
Die halbkreisför­mige Bucht ist ein optimaler Natur­hafen. Sie öffnet sich nach Norden hin zur Ostsee. Im Südwesten liegt die Hanse- und Hafen­stadt Danzig an der Mündung der Weichsel. Wegen der vielen verschiedenen Biotope ist sie eine wich­tige Station für Zugvögel. Im Herbst und Frühling findet man an zahl­losen Sand­dünen und Tümpeln, auf Salz­dünen und in den Mooren Steinschmätzer, Brau­n­kehl­chen, Trauer­schnäpper und viele seltene Vögel. Besonders um die Spitze der Halb­insel Hel liegen zahlreiche Wracks auf Grund, alle in Wasser­tiefen zwischen fünf und siebzig Metern. Viele stammen aus den letzten Wochen des Zweiten Welt­kriegs und ziehen zahlreiche Wracktau­cher an.

Olsztyn

Mittel­alter­liche Stadt­gründung in eiszeit­li­cher Seen­platte
Die Stadt mit dem deut­schen Namen Allen­stein liegt an der Alle im histo­ri­schen Ostpreußen. Wie die meisten Städte in Ostpreußen entstand sie im Schutz einer Burg. Seit ihrer Gründung 1353 wett­eiferten polni­sche und preußisch-deut­sche Einflüsse um Vorherr­schaft. Im 16. Jahr­hun­dert kam Olsztyn mit dem gesamten Ermland zu Polen, nach der ersten Teilung zu Preußen. Im 20. Jahr­hun­dert kam eine starke polni­sche Bewe­gung auf. Als nach dem 1. Welt­krieg eine Volks­ab­stim­mung über die Staats­zugehö­rigkeit stattfand, stimmten die Bürger jedoch mehrheit­lich für das Deut­sche Reich. Sehens­wert sind die goti­sche Burg, in der auch Niko­laus Koper­nikus gewohnt hat, die Altstadt und vor allem die Kirche St. Jakobus aus dem 14. Jahr­hun­dert. Von besonderer Schön­heit ist die Umge­bung, die Allen­steiner Seen­platte.

Ostróda

Leben­dige Klein­stadt am Rande der Seen­platte
Als die beschau­liche Klein­stadt am Rande der Eylauer Seen­platte noch zu Ostpreußen gehörte, hieß sie Osterode. Heute, da sie zu Polen gehört, ist sie ein lebhaftes Städt­chen mit vielen Besu­chern, die sich an den Seen erfreuen. Es gibt Schiffsver­bindungen bis nach Elblag über ein System von Flüssen, Kanälen und Seen. Kajakfahrer finden hier ideale Bedingungen. Die Burg, die die Stadt beherrscht, wur­de vom Deut­schen Ritter­orden anstelle einer Holz­fes­tung ange­legt. Sie wur­de 1945 zerstört, ist aber inzwi­schen wieder rekon­stru­iert.
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Danzig

Stolze Hansestadt an der Weichsel-Mündung

Die Stadt liegt an der Mündung der Toten Weichsel, an der Danziger Bucht, und ist der bedeu­ten­dste Ostsee­hafen Polens.

In der Innen­stadt, deren zahlreiche Baudenkmäler sorgfältig restau­riert wurden, spiegelt sich die ebenso wech­sel­volle wie glänzende Geschichte der Stadt wider. Im 12. Jahr­hun­dert grün­deten deut­sche Kauf­leute neben dem viel älteren slawi­schen Fischerdorf eine Nieder­lassung zum Handel mit Bern­stein. Im 15. Jahr­hun­dert, suchte die Bürger­schaft der damals schon blüh­enden Handels­stadt Schutz vor marodierenden Kreuzrittern beim polni­schen König. Später kam die Stadt zu Preußen und wur­de mehrmals freie Reichs­stadt. Am Ende des Krieges war die Stadt fast voll­ständig zerstört und wur­de in den zwei Jahrzehnten danach histo­risch wieder aufge­baut – damals eine Pioniertat der Denkmal­pflege. Heute scheint die Stadt von etwas zu profi­tieren, was Jahrhunderte lang Anlass zu Konflikten war: ihrer Verwur­ze­lung in der polni­schen und der deut­schen Kultur; der Philosoph Scho­pen­hauer wur­de hier geboren, die Romane von Günther Grass spielen in Kaschuben, der Umge­bung von Danzig. Aber auch polni­sche Welt­ge­schichte wur­de hier geschrieben: In den 1980er Jahren begann auf der Werft von Gdansk die Soli­darnosc-Bewe­gung, die schließ­lich das Ende des Sowjet­impe­riums einläu­tete.

Zu Gast in einem Patrizierhaus über der Mottlau

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Funda­mente des Anwe­sens stammen aus der Zeit des Deut­schen Ordens, der am Ufer der Mottlau Vorrats­kammern und Spei­cher unter­hielt.

1728 errich­tete hier schließ­lich einer von Danzigs begab­testen Bildhauern, Krzy­sztof Strzycki, ein wunder­schönes Bürger­haus im Stil der Patri­zi­er­häuser der Vorstadt. Heute ist das barocke Anwesen das wohl schönste Gäste­haus der Stadt. Mit weniger als zehn Zimmern bietet es einen exzel­lenten Service. Aus den luxu­riösen Zimmern hat man einen unver­gess­li­chen Ausblick auf die Altstadt Danzigs, den Fluss und das welt­be­rühmte Krantor aus dem 16. Jahr­hun­dert. Die stil­volle Innen­aus­stat­tung, die roman­ti­sche Atmo­sphäre und die exzel­lente Küche des 5-Sterne-Hotels wurden bereits mehr­fach ausgezeichnet.

Polni­sche Ostseeküste

Mehr als 500 Kilometer Sand­strände säumen die polni­sche Ostseeküste zwischen Swine­münde und Danzig. Roman­ti­sche Fischer­dörfer und altehrwür­dige Seebäder laden zum Schlemmen, Baden, Kuren und Wassersport ein. In den Bade­orten wird meis­tens Englisch oder Deutsch gespro­chen. Im Zuge der Fußball-Euro­pameis­ter­schaft von 2012 wurden an den attrak­tiven Küsten­orten Straßen und Radwege ausge­baut. Trotzdem ist die Küste unseres Nach­bar­landes vieler­orts noch immer ein Geheim­tipp und die ­Preise im Vergleich zur deut­schen Ostseeküste nach wie vor niedrig.

Frisches Haff

Natu­r­idyll zwischen Danzig und Königsberg
Das Frische Haff (polnisch Zalew Wiślany) ist ein Teil der Ostsee südwest­lich von Kali­ningrad. Es wird durch die Frische Nehrung, eine ca. 70 Kilometer lange und 2 Kilometer breite Halb­insel, von der Danziger Bucht getrennt. Der Name hat nichts mit „Frische“ zu tun, sondern mit den Friesen, die als erste Deut­sche die Nehrung besiedelten. Als die Rote Armee am Ende des Zweiten Welt­kriegs nach Westen vordrang, schnitt sie den ostpreußi­schen Flücht­lingen den Landweg ab, weshalb Zehn­tausende den Weg über das zugefrorene Frische Haff nahmen. Viele erfroren dabei oder starben durch Luft­angriffe. Heute gehört der Süden zu Polen, während der Norden russi­sches Staats­gebiet ist.

Muzeum II Wojny Świa­towej

Vom Alltag der Polen im 2. Welt­krieg
Das „Museum des Zweiten Welt­kriegs“ in Danzig doku­men­tiert neben dem mili­täri­schen Wider­stand vor allem das Leiden der polni­schen Bevöl­ke­rung unter der deut­schen (und sowje­ti­schen) Besatzung bis 1945. Auch die osteu­ro­päi­schen Umwälzungen in den Kriegsjahren werden in Erin­ne­rung gerufen und in einen inter­na­tio­nalen Kontext gestellt. Die Ausstel­lung zeigt neben der Vertei­digung Polens 1939 auch den Wider­stand gegen den Terror der deut­schen Besatzer, die polni­sche Heimat­armee und deren geheimes Schul­wesen. Aber auch Ausschrei­tungen von Polen gegen ihre jüdi­schen Nach­barn werden nicht verschwiegen, ebenso wie die Ernäh­rungs­lage und die zerstörten Wohnungen. Das Muse­umskon­zept ist in Polen umstritten, da die PiS-Partei gerne eine heldenhaftere Darstel­lung gesehen hätte.

Von Gdansk nach Darlowo

173 km | 3:00 h
Die Strecke führt in das ehema­lige Pommern. ein Abste­cher zum Slowinski Park Narodowy ist empfehlens­wert. Das Natur­schutzgebiet erstreckt sich über 18.00 Hektar an der Ostsee. Neben Mooren und Sümpfen, in denen seltene Vögel leben, sind die Wanderdünen die Haupt­at­trak­tion.
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Darlowo

Seebad mit Geschichte

Das Seebad mit dem deut­schen Namen Rügen­walde hat 15.000 Einwohner und im Sommer ein Viel­fa­ches an Badegästen.

Wegen seiner Lage an der Mündung der Wieprza hat der Ort schon 1270 das Stadt­recht erhalten. Bis heute hat er sein mittel­alter­li­ches Erscheinungs­bild gut erhalten können. Wich­tigste Bauwerke sind die Mari­en­kirche im Stil der Backst­ein­gotik, das Steintor, das Teil der Stadt­mauer war, und das Schloss, ein spätgo­ti­scher Ziegelbau in der Nähe des Stadt­parks.

Zu Gast im alten Schlossgasthof von Darlowo

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Bereits 1740 als Herberge und Bäckerei erbaut, ist der Schlossgasthof heute eine leben­dige Mischung aus altdeut­scher Tradi­tion und polni­scher Gemüt­lichkeit: Deut­sches Fach­werk ist gepaart mit pommer­schem Landhaus­stil.

Die eher länd­liche Atmo­sphäre wird durch die Warmherzigkeit der Besitzer Emilia und Mark und den im Haus lebenden – gut erzogenen – Hunden und Katzen unter­stützt. Direkt neben dem Schloss gelegen, sind es von hier nur wenige Minuten bis zur Fußgängerzone und damit zu den histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten von Rügen­walde. Auch der weiße Sand­strand ist nicht weit, und wer Glück hat, findet vielleicht auf seinem Spaziergang ein Stück Bern­stein. Das Restau­rant bezieht seinen Fisch täglich fang­frisch von den lokalen Fischkuttern und bietet neben Ostsee­spe­ziali­täten auch typisch pommer­sche Küche.

Ustka

Bade­strände im ehema­ligen Stolp­münde
1335 wur­de an der Mündung der Stolp ein Hafen für die zukünf­tige Hanse­stadt Stolp­münde gebaut, die zu einem der wich­tigsten Zentren in Pommern aufstieg. 1877 kamen wegen des Reiz­klimas die ersten Kurgäste; es folgten der Bau der Bade­an­stalt und der Anschluss an das Eisen­bahn­netz. 1945 wur­de der Ort in Ustka umbe­nannt. Vor der Küste gibt es einen acht Kilometer langen breiten Sand­strand, an dem man auch im Sommer nicht allzu viele Gäste sieht. Die Küstenwälder, Dünen und Seen im Hinter­land sind ideal zum Radfahren oder Wandern.

Von Darlowo nach Międzyzdroje

193 km | 3:00 h

Köslin

Hoch­schul­stadt hinter der Ostsee
Die Hoch­schul­stadt (heute Koszalin) mit 110.000 Einwoh­nern ist das Zentrum der mittleren Ostsee und liegt 150 Kilometer östlich von Stettin. Obwohl schon in vorchrist­li­cher Zeit besiedelt, gibt es nur wenige histo­ri­sche Häuser in der Stadt. Was nicht während des großen Stadt­brandes von 1718 verbrannte, wur­de im 2. Welt­krieg zerstört.

Kołobrzeg

Ostseebad mit wech­sel­voller Geschichte
Das ehema­lige Kolberg liegt an der Ostseeküste in Westpommern und ist heute vor allem als Sol- und Kurbad bekannt. 2000 wur­de von der Stadt Kolberg ein deut­sches Lapida­rium mit den noch auffindbaren deut­schen Grab­steinen zum Gedenken an die frühere deut­sche Bevöl­ke­rung errichtet. Wenig später wur­de ein jüdi­sches Lapida­rium einge­richtet. Seit 2000 gedenken polni­sche und deut­sche Kriegsve­te­ranen am Jahrestag der „Been­digung der Kämpfe um Kolberg“ am 18. März 1945 gemeinsam ihrer Opfer. Im März 2005 wur­de auf Initia­tive der polni­schen Vete­ranen ein drei­spra­chiges Buch der in Kolberg gefal­lenen sowje­ti­schen, polni­schen und deut­schen Soldaten herausgegeben.
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Wollin

Badestrände und Wisente im Nationalpark

Die 265 Quad­ratki­lometer große Insel zwischen Ostsee und Stet­tiner Haff wird nur durch die Meer­enge Swina von der west­lich gelegenen Insel Usedom getrennt.

Die in der Eiszeit geformte Land­schaft ist abwechs­lungs­reich: Moore, Dünen und Seen wech­seln einander ab. Dazwi­schen wachsen Fichten und Kiefern. Vor der Ostsee gibt es Bade­strände und Klippen­ufer. Der Wolliner Natio­nal­park umfasst heute fast die ganze Insel. Dort gibt es unter anderem eine Herde der beinahe ausge­s­torbenen Wisente zu sehen.

Zu Gast in einer Villa auf Wollin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die im Stil der Neore­nais­sance erbaute Villa diente schon immer als Gäste­haus. Sie stammt aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und verbindet heute den Charme längst vergan­gener Zeiten mit vielen Annehm­lichkeiten.

Handgefer­tigte italie­ni­sche Möbel, Kronleuchter aus Murano-Glas und Porzellan von Rosen­thal gehören zu den besonderen Fein­heiten der Ausstat­tung. Vom Spei­sezimmer gelangt man auf eine sonnige Terrasse. Hier werden ein Früh­stück mit lokalen Speziali­täten und auch ein kleiner Imbiss zum ausge­suchten Haus­wein serviert. Die Villa liegt nur ca. 50 Meter vom Strand entfernt. Bis zur Mole, die mit ihren 395 Metern zu den längsten in Europa gehört, läuft man zehn Minuten. Von dort eröffnet sich ein weiter Blick auf die Pommer­sche Bucht. Am Abend kann man die Lichter des Leucht­turms in Swine­münde sehen.

Usedom

Histo­ri­sche Seebäder und Landungs­brü­cken
Die zweitgrößte deut­sche Ostse­e­insel nach Rügen liegt in der Pommer­schen Bucht. Durch den Peene­strom und das Stet­tiner Haff wird sie vom Fest­land getrennt, durch die Swine von der polni­schen Nach­bar­insel Wollin. Die gute Luft und die feinen Sand­strände, die über viele Kilometer die Insel säumen, haben schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Urlauber angezogen, was der Insel auch den Spitz­namen „Bade­wanne Berlins“ einge­bracht. Aus dieser Zeit stammen die großen Seebäder Ahlbeck und Heringsdorf mit ihren hübschen Villen, Landungs­brü­cken und Feri­en­häusern.

Wapnica

Wandern und Baden am Türkissee
Das Dorf war einst Heimat von Fischern und Kleinbauern, dann von Gruben- und Fabrik­arbeitern, die in der örtli­chen Kreide- und Kalk­indu­s­trie arbei­teten. Heute hat Wapnica (deutsch: Kalkofen) etwa 350 Einwohner und lebt vom Fremdenver­kehr. In der Dorfaue steht eine auf das Alter von etwa 450 Jahren geschätzte Eiche, die „Dab Pras­tary” (die Uralte), mit einem Umfang von 6,5 Metern und einer Höhe von 21 Metern. Am Südo­st­rand von Wapnica ist der von Buchen­wald umge­bene Türkissee ein beliebtes Ausflugs­ziel. Der See entstand durch das Voll­laufen einer aufge­gebenen Krei­degrube und ist Teil des Natio­nalparks Wolin. Die türkis­grüne Färbung entsteht durch die Kombi­na­tion von klarem Wasser und dem weißen, kalkhal­tigen Grubenboden. Rund um den See führt ein Wanderweg zu schönen Aussichts­punkten, etwa zum Pias­kowa Góra (Sandberg) am Südufer des Sees.

Swine­münde

Ostseebad mit glamou­röser Geschichte
Bekannt wur­de das ehemals drittgrößte deut­sche Seebad vor allem durch die regelmäßigen Besuche von Kaiser Wilhelm II, weshalb Świnoujście mitunter auch als das „Kaiserbad“ bezeichnet wird. Von der Stadt zum Strand führt die längste Strand­pro­me­nade Europas. Der zwölf Kilometer lange feine Sand­strand zwischen Świnoujście und Bansin setzt sich bis ins 42 Kilometer entfernte Peene­münde fort. Sehens­wert sind die Prome­nade mit Geschäften, Freizei­t­ange­boten, Restau­rants und Bars, der Kurpark zwischen Kurviertel und Altstadt sowie die Mühl­enbake von 1871, ein Leucht­turm, dessen Leuchtfeuer mit Windmühlrädern erzeugt wur­de.

Von Międzyzdroje nach Hause

28 Tage
ab 2.959,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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