Wanderparadies Mittelschweden

Elche, Bären, Nationalparks

Auf dem Weg durch Mittelschwedens Wälder und Seen stehen Elch- und Bärensafaris auf dem Programm. Ebenso Wanderungen in Nationalparks. Oslo bildet den ultimativen Schlusspunkt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Kiel Fährhafen nach Göteborg Fährterminal

Fähre

Von Kiel Fähr­hafen nach Göteborg Fähr­terminal

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 15:00 h
Die Fähre wird von der Reederei Stena Line betrieben. Die Fähre legt abends in Kiel ab und legt am nächsten Morgen in Göteborg an.
Die Fähr­überfahrt ist nicht im Reise­preis enthalten und kann über folgende Website gebucht werden: www.stenaline.de

Von Göteborg Fährterminal nach Tived

Zur Unter­kunft

255 km | 4:00 h

Vätternsee

Zweitgrößter See Schwe­dens mit glasklarem Wasser
Der zweitgrößte See Schwe­dens ist 130 Kilometer lang, 30 Kilometer breit und erreicht eine maximale Tiefe von 120 Metern. Sein klares Wasser ist auf die vielen Quellen und nähr­stoff­armen Zuflüsse zurückzu­führen. Rings um den See haben sich schon früh Menschen ange­siedelt, weshalb dort ein paar sehens­werte mittel­alter­liche Orte zu besich­tigen sind, allen voran Jönköping. Weiter nörd­lich steht auf der Ostseite des Sees in Rök Schwe­dens bedeu­ten­dster Runen­stein, den ein Wikingerkönig im 9. Jahr­hun­dert im Andenken an seinen toten Sohn hat aufstellen lassen.

Bohuslän

Schären und putzige Orte an Schwe­dens zerklüf­teter Westküste
Bohuslän nennt sich der Küsten­streifen ganz im Westen Schwe­dens mit putzigen Orten, kleinen Segler­häfen und von Wind und Wasser geformten Schären. Er erstreckt sich nörd­lich von Göteborg bis zur norwegi­schen Grenze. Einen landschaft­li­chen und kulturellen Höhe­punkt der stark zergliederten Küste bildet die Gegend um Tanum mit ihren bronzezeit­li­chen Felsbil­dern, die heute von der UNESCO als Welt­kultur­erbe geschützt werden. Ganz in der Nähe liegt Fjäll­backa, einer der schönsten Orte am Bohuslän, der sich zwischen dem Vett­eberg und der Küste zusam­mendrängt. Ingrid Bergman hatte hier ein Sommer­haus, weshalb der zentrale Platz nach ihr benannt ist.

Südschweden

„der Garten des Nordens“
Südschweden gehört zu den nörd­lichsten Agrargebieten Europas. Über die sanften Hügel erstre­cken sich Obst­plan­tagen sowie Weide- und Acker­flächen. Die land­wirt­schaft­liche Nutzung, die durch das milde Meeres­klima begüns­tigt wird, hat der Region den liebevollen Spitz­namen „Garten des Nordens“ einge­bracht.
Südschweden umfasst die histo­ri­schen Provinzen Skåne, Blekinge, Halland, Öland, Gotland, Bohuslän, Väst­er­göt­land, Dals­land, Öster­göt­land und Småland. Besonders Småland ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Hier spielen die Bücher Astrid Lindgrens, die uns seit Jahrzehnten von den warmen Sommern und roten Holzhäusern, den tiefen Wäldern und glitzernden Seen Südschwe­dens träumen lassen.
Und auch die Küste, von Nord- und Ostsee einge­fasst, weiß zu bezau­bern. Vom verschlafenen Fischerd­öfchen bis zu den modernen Groß­städten Göteborg und Malmö, von flachen Sand- zu rauen Felsen­stränden zeigt sie sich mit vielen Gesichtern.
A

Nationalpark Tiveden

Wölfe und Luchse im „Urwald des Thor“

Schon der Name belegt, wie sehr die wilde Natur zwischen den Seen Vänern und Vättern die Phan­tasie der Menschen ange­regt hat.

Tiveden setzt sich zusammen aus dem Namen des Gottes Thor (Ti) und dem Wort für Wald (ved). Der „Thor­wald“ ist felsig und teils noch mit Urwald bewachsen. Einer der bekann­testen Fels­forma­tionen ist die Trollkyrka, die „Troll­kirche“. Etwa ein Zehntel der Gesamt­fläche von knapp 1.400 Hektar sind Gewässer. Hirsche und Elche bevöl­kern den Natio­nal­park, daneben Marder und Füchse. Manchmal sieht man auch Wölfe oder Luchse. In letzter Zeit haben sich auch viele Vögel ange­siedelt, wie Käuze, Auer­hähne und Spechte.

Zu Gast in einem Resort im Tiveden Nationalpark

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Bettwäsche und Handtücher pro Person | 1x Endreinigung

Mitten in der Natur, im Herzen des Tiveden Natio­nalparks, liegt dieses kleine Resort in einer typisch schwe­di­schen Umge­bung.

Die Holzhütten an der Ostseite des Unden­sees sind modern und komfor­tabel einge­richtet und mit einer Küchen­zeile ausge­stattet. Auf der nach Süden ausge­rich­teten über­dachten Terrasse stehen Garten­stühle, in denen man die Natur bewundern und die Ruhe genießen kann. Früh­stück und Abend­essen werden im Restau­rant ange­boten, in der Anlage gibt es zudem einen Grill­platz. Der Natio­nal­park lässt sich von hier aus gut erkunden und es werden diverse Outdoor­ak­tivi­täten wie Angeln und Kanu­fahren in der Nähe ange­boten. Entspan­nung findet man in der resor­tei­genen Sauna direkt am See.

Ausflug (OPTIONAL)

Kanu-Tour (5 Stunden, englisch)

Der Ausflug startet am Morgen mit einer grund­legenden Einfüh­rung, sodass die Tour auch für all dieje­nigen, die zum ersten Mal in einem Kanu sitzen, kein Problem ist.

Bei einem ersten Test­lauf im Wasser steht neben der Besich­tigung eines Biberbaus noch eine kleine Geschichts­stunde auf dem Programm, bei der Guide Lovisa von der Geburts­stunde der ersten Kanus erzählt. Anschließend geht es erstmal wieder ans Ufer für eine „Fika“, die typisch schwe­di­sche Kaffee­pause. 
Frisch gestärkt folgt dann eine längere Erkundungs­tour über den See. Während sich die hölzernen Boote durch die samtblaue Ober­fläche pflügen, kann in den versteckten Winkeln am Ufer mit ein biss­chen Glück der ein oder andere tieri­sche Wild­nis­be­wohner erspäht werden.
Zum Abschluss des Ausflugs wird gemeinsam am Feuer zu Mittag gegessen, wo man sich noch in lockerer Runde über das Erlebte austau­schen kann.

Ausflug (OPTIONAL)

Elchsafari (5 Stunden, englisch)

Mit einem Gewicht von bis zu 800 Kilogramm und einer maximalen Schulter­höhe von 2,30 Meter ist der Elch der größte unter den heute vorkom­menden Hirschen. Sein charak­te­ris­ti­sches Schaufelgeweih hat eine Spannweite von bis zu 1,35 Metern. Trotz ihres gewal­tigen Ausse­hens sind Elche harmlos und scheu. Die nacht­ak­tiven Tiere fressen überwiegend energiereiche Pflanzen­nah­rung wie Baum­triebe oder Wasser­pflanzen und halten sich in nahrungs­rei­chen Gebieten auf. Erst wenn alles abge­fressen ist, ziehen sie weiter. Wenn sie von ihren natür­li­chen Feinden, den Bären und den Wölfen, verfolgt werden, können sie mit ihren langen Beinen mühelos große Hinder­nisse überwinden. Als einzige Huftiere haben Elche Schwimmhäute, was sie zu erstklas­sigen und ausdau­ernden Schwimmern macht.
Die Elchsafari in den Wäldern von Tiveden beginnt mit einem Abend­essen am Lagerfeuer mitten im Wald (inklusive Getränke), wo die Ranger vom „König der nordi­schen Wälder“ erzählen. Danach geht es ins Elchge­biet – zuerst auf der Suche nach Spuren und schließ­lich auf Safari, um den Tieren in freier Wild­bahn zu begegnen.

Die Tour beinhaltet sowohl Fahrten mit dem Kleinbus als auch eine Wande­rung in gemäßigtem Tempo.

Festung Karlsborg

Staats­fes­tung für Krone, Reichstag und Gold
Nach den napoleo­ni­schen Kriegen und dem Verlust von Finn­land berei­tete Schweden sich auf einen weiteren Krieg vor. Für diesen Fall wollte man eine unein­nehmbare Festung im Landes­in­nern bauen, in der die Krone, der Reichstag und die Gold­re­serven vertei­digt werden konnten. Auf einer Halb­insel im Vättern wur­de 1818 mit dem Bau begonnen. Als Vorbild diente ein preußi­sches Fort in Posen. Knapp 100 Jahre später war die fast 700 Meter lange Festung mit Kase­matten, Schießscharten, einer Kirche und mäch­tigen Türmen endlich fertig. Da war das Vertei­digungs­kon­zept allerdings längst über­holt. Heute dient die Karlsborg als Museum.

Trollkyrka

Wande­rung zur Troll­kirche
Die „Troll­kirche“ ist an eindrucksvoller Fels im Natio­nal­park Tiveden. Er diente als heid­ni­sche Opfer­stätte und war für Christen bis ins 19. Jahr­hun­dert tabu. Wer diese Rituale unge­beten beob­ach­tete, wur­de in einem Loch im Wald vergr­aben oder in die verschworene Gemeinschaft aufge­nommen. Heute kann man gefahrlos über die Felsen gehen. Ein Wanderweg beginnt am Besu­cher­zentrum im Tiveden. (5,1 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab 145 Meter)

Durch den Tiveden Natio­nal­park

Erleb­nis­wande­rung zwischen Trollen und Sümpfen
Skan­di­navi­sche Urwälder, dazwi­schen drei klare Seen, ein Moor und Granitfelsen, von denen manche turmhoch sind und andere aussehen wie Trolle und Zwerge. Kein Wunder, dass der Park einen besonderen Platz hat in der Märchen- und Fabelwelt Schwe­dens. Die Tour beginnt am Besu­cher­zentrum des Natio­nalparks. (hin und zurück: 7,8 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 80 Meter)

Von Tived nach Skinnskatt­eberg

167 km | 2:30 h

Örebro

Univer­si­täts­stadt am See
Die Univer­si­täts­stadt mit 100.000 Einwoh­nern liegt am Fluss Svartån, der kurz darauf in den Hjälmaren, Schwe­dens viertgrößten See, mündet. Schon 1265 wur­de eine Furt über den Fluss durch einen Befes­tigung­s­turm gesi­chert. Wahrzei­chen der Stadt ist das Schloss auf einer kleinen Insel. Sehens­wert ist auch das Frei­lichtmuseum Wadköping mit seinen alten Häusern. Gustavsvik ist eine der größten Freizeit­einrich­tungen Schwe­dens mit dem größten Hallenbad Nord­eu­ropas. Vom Wasserturm (Svampen) mit Café und Besu­cher­platt­form hat man einen wunderbaren Ausblick. Der Lift, der einen auf 50 Meter Höhe bringt, ist kostenlos.

Nora

Hübsches Holz­städt­chen in Bergslagen
Das Städt­chen rund eine halbe Stunde nörd­lich von Örebro ist eine von drei besonders schönen Holz­städten in Schweden. Durch den idylli­schen Stadt­kern führen Kopf­steinpflas­ter­gassen, gesäumt von jahrhunder­te­alten Holzhäusern, in denen Cafés und Kurio­si­tä­ten­shops Platz gefunden haben. Eine Ufer­pro­me­nade lädt zu Spaziergängen ein. In der Umge­bung von Nora liegen rund hundert Hütten und Gruben, die zum Bergbau­gebiet Bergslagen zählen. Vornehmstes Beispiel ist das Bergwerksdorf Pers­hyttan mit einer Hütte, die noch bis 1953 Roheisen herstellte.

Moorwildnis bei Moge­torp

Rundwande­rung zwischen Västm­an­land und Söder­mans­land
Wo die alte Land­straße von Söder­mans­land nach Västm­an­land führt, steht ein altes Grenzhäu­schen, das heute als Gast­haus dient. Es ist ein idealer Start punkt für eine Rundwande­rung durch Bergslagen. Sie führt – teilweise über einen Fernwanderweg – durch eine urige Moorwildnis. (hin und zurück: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 180 Meter)

Skärm­arboda­ber­gens

Urlandschaft mit verzweigtem Höhlen­system
Das Natur­schutzgebiet ist ein beliebtes Ausflugs­ziel. Unter einem uralten Kiefern­wald verbergen sich mehr als 180 Höhlen – vermut­lich sind noch längst nicht alle entdeckt. Man kann zwischen Felsblö­cken herumklettern, die die Eiszeit hinter­lassen hat, und die Berghänge hinaufwandern. Verschiedene Wander­wege führen zu den inter­essan­testen Sehens­wür­digkeiten und Aussichts­punkten. Am Eingang zum Reservat gibt es einen Pick­nick­tisch und einen Grill­platz. (hin und zurück: 6,6 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 100 Meter)
B

Bergslagen

Schwedische Bilderbuchlandschaft in ehemaliger Bergbauregion

Die Land­schaft südlich von Dalarna ist Schweden wie aus dem Bilder­buch: Glitzernde Seen liegen in einer sanft hüge­ligen Land­schaft, die ihre Prägung in der letzen Eiszeit erhalten hat.

Ehemals eine Berg­bau­region, zieht Bergslagen heute vornehm­lich Urlauber an, die in die Natur eintau­chen möchten – mit dem Kanu, Fahrrad oder Ruderboot. Wer zwischen Juli und September kommt, findet in den Wäldern Unmengen von Pilzen und Beeren. Das Gebiet ist reich an stillgelegten Gruben, die heute Museen sind, wie beispiels­weise in der Gemeinde Norberg, bei Falun (heute ein Welt­kultur­erbe), Skinnskatt­eberg und Eisen- bzw. Kupfer­hütten, wie Engelsberg (auch ein Welt­kultur­erbe) und andere.

Zu Gast auf einem Landgut in Bergslagen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Umgeben von nahezu unbe­rührter Natur, im Herzen von Bergslagen, liegt dieses Landgut aus dem 17. Jahr­hun­dert.

Als Wenche und Gerald, die heutigen Besitzer, vor über 20 Jahren das Herren­haus im Wald bei Färna entdeckten, wussten sie sofort, dass sie diesen außergewöhn­li­chen Ort anderen zugäng­lich machen wollten. Sie selbst erfreuen sich jeden Tag aufs Neue an dem Haus und seiner Umge­bung und tun alles, um ihren Gästen einen rundum gelun­genen Aufent­halt zu bieten. Die Zimmer sind im schwe­di­schen Landhaus­stil – gemüt­lich und in hellen Farben – einge­richtet und auf sechs Gebäu­de­trakte verteilt. Die Küche bedient sich gerne der Produkte von lokalen Bauern und aus den eigenen Gärten, um Gerichte zu kreieren, die sowohl dem Auge als auch dem Gaumen gefallen. Erho­lung und Entspan­nung finden die Gäste im haus­ei­genen Spa (gegen Gebühr), bei diversen Anwendungen, bei einem Spaziergang oder bei einem Bad im ganzjährig beheizten Außenpool.

Ausflug (OPTIONAL)

Bibersafari (5 Stunden, englisch, Gruppe)

Die Biber­safari in Skinnskatt­eberg beginnt zum Sonnen­un­ter­gang, wenn die Stim­mung am See besonders roman­tisch ist.

Nach einer kurzen Einfüh­rung in die Lebens­weise und die hoch­entwi­ckelte Baukunst der Biber gibt es eine geführte Wande­rung durch den Wald und ein Abend­essen unter freiem Himmel. Danach wird man mit einem elek­tri­schen Schlauchboot ganz leise durch die Biberdämme gefahren. Dabei kommen die Tiere bis ans Boot – eine gute Gelegen­heit für Fotografen.

Ekomuseum Bergslagen

Geschichte der Eisen­pro­duk­tion im größten Frei­lichtmuseum welt­weit
Das Frei­lichtmuseum ist das größte welt­weit. Es umfasst ein Gebiet von 750 Quad­ratki­lome­tern zwischen dem See Mälaren im Süden bis hoch in die Wälder Ludvikas im Norden. Der gemein­same Nenner der über 60 Besuchs­ziele im Museum ist die Geschichte der Eisen­pro­duk­tion. Man erfährt viel über das Leben der Menschen vom Mittel­alter bis ins 19. Jahr­hun­dert, etwa über die Wald­finnen, die Holzkohle für die Hoch­öfen herstellten. Wie ein roter Faden streckt sich die histo­ri­sche Wasser­straße, der Strömsholm-Kanal, durch das Gebiet.

Von Skinnskatt­eberg nach Orsa

225 km | 4:00 h

Elch­park Långs­hyt­tans

Elche aus nächster Nähe
Der Långs­hyt­tans Älgpark ist ein Gehege mit mehreren Elchen. In der freien Wild­bahn sieht man die Tiere meist nur von ferne. Nirgendwo kommt man ihnen so nah wie im Wild­park.

Kopparbergslagen

Histo­ri­sche Kupfermine
Die Land­schaft rund um den Berg Stora Kopparberget ist ein einzig­ar­tiges Zeugnis der schwe­di­schen Indu­s­triege­schichte. 2001 wur­de dieses Gebiet in die Liste des Welt­kultur­erbes aufge­nommen. Schon im 9. Jahr­hun­dert wur­de am Tiskasjöberg, (heute Stora Kopparberget) Kupfer abge­baut. Allmäh­lich entstand die Stadt Falun in der Nähe des Berg­werkes und die Region wur­de im 17. Jahr­hun­dert zum wich­tigsten Indu­s­triegebiet Schwe­dens. Ab dem 18. Jahr­hun­dert ging die Bedeu­tung des Bergbaus zurück, 1992 die Grube geschlossen. Ein Museum informiert über die Geschichte. Führungen, zum Teil auch unter Tage, werden ange­boten.

Falun

Von der Bergbau­stadt zum UNESCO-Welterbe
Die mittelschwe­di­sche Stadt ist mit dem Kupferbergbau groß geworden, der im 11. Jahr­hun­dert begann und Schweden im 17. Jahr­hun­dert zu einer euro­päi­schen Großmacht werden ließ. Aus den Gruben von Falun kamen zeitweilig zwei Drittel des welt­weit geförderten Kupfers. Nach der Still­le­gung der letzten Grube 1992 ist der 4.000-Einwohner-Ort samt den Berg­werken zum Welt­kultur­erbe ernannt worden. Die ärmli­chen Berg­arbeiter­sied­lungen sind heute hübsche Vororte mit bunt gestri­chenen Holzhäusern, und in die Gruben fahren Touristen ein. Neben der präch­tigen Renais­sance­kirche, die zu den schönsten in Schweden zählt, ist das Dalarna Museum ein Publikumsma­gnet, das das Arbeits­zimmer und die Bibliothek von Selma Lager­löff enthält. Die Autorin von Nils Holger­sons wunderbarer Reise auf einer Wildgans und Lite­ra­turnobel­preis­trägerin war zehn Jahre Lehrerin in einer Mädchen­schule in Falun.

Rund um Täll­berg

Künst­lerdorf am Siljansee
Die Wande­rung beginnt im hübschen Täll­berg. Das ehema­lige Bauerndorf in Dalarna ist heute ein Künst­lerort mit Gale­rien, Töpfe­reien und einem Folk­lo­re­zen­trum. Der Weg führt durch die nette Ortschaft, die nur aus Holz- und Blockhäusern besteht, hinunter zum See und wieder zurück. (hin und zurück: 8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 110 Meter)
C

Siljansee

Naturvergnügen am malerischen See

Der male­ri­sche See in der mittelschwe­di­schen Provinz Dalarna ist duch einen Meteor­ein­schlag vor 370 Millionen Jahren entstanden.

Die ehema­ligen Kraterwände sind heute größ­ten­teils bewaldet. Trotz der guten Infra­struktur findet man hier vor allem Ruhe und ideale Bedingungen zum Wandern, Angeln und Bootfahren. In der Gegend um den See wird das Mitt­s­ommer­fest (um den 21. Juni) besonders prächtig und mit tradi­tionellen Trachten, Fiedeln und Maibäumen gefeiert.

Zu Gast in einem Hotel am Orsasee

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Dieses einzig­ar­tige Hotel liegt inmitten eines der größten und ältesten Weidegebiete Schwe­dens, zehn Kilometer von Orsa entfernt.

In Fryksås gibt es heute noch rund 200 Berg- und Almhütten – soge­nannte Fäbodar – von denen einige aus dem 16. Jahr­hun­dert stammen. Das Hotel hat einige dieser Gebäude restau­riert und begrüßt seine Gäste mit rund 20 modern einge­rich­teten Zimmern. Das Restau­rant bietet frische, saiso­nale Gerichte an, die wöchent­lich wech­seln und mit Weinen aus dem eigenen Wein­keller serviert werden.

Orsa Grönklitt

Bären­park am Aussichtsberg
Der Freizeit­park bei Orsa ist bekannt für seine Brau­n­bären. Daneben leben in Orsa Grönklitt aber noch Kamt­schatka­bären, Uhus, Rotfüchse, Wölfe, Luchse, Vielfraße, Eisbären, Sibi­ri­sche Tiger und Persi­sche Leoparden. Rund um die Gehege findet man auch nicht­ein­gezä­unte Wild­tiere, einschließ­lich der Winter­lager von Bären in der weit ausge­dehnten Orsa Finn­mark.
Die Anlage liegt auf dem Berg Grönklitt. Von seiner Spitze hat man eine weite Aussicht über den Orsa-See. Sowohl der Wald als auch der See bieten verschiedene Outdoor-Aktivi­täten für die ganze Familie. Verschiedene Moun­tai­nbike-Trails laden zu einer Radtour ein, während ein Bootsver­leih auch Erkundungs­touren auf der Wasser­ober­fläche möglich macht.

Helve­te­sfallet

Wasserfall zwischen 30 Meter hohen Felswänden
Der Fluß Ämån stürzt auf seinem 40 Kilometer langen Lauf vom Ämåsjön im Norden bis Fred­shammar über mehrere spekta­kuläre Stromschnellen und Wasser­fälle. Die bekann­testen sind Helve­te­sfallet (Höllen­fall) und Stor­stupet (Große Stufe). Am Höllen­fall hat sich der Ämån tief in die Felsen einge­schnitten und donnert als Wasserfall zwischen 30 Meter hohen Felswänden zu Tal. Im Canyon wächst ein unbe­rührter Wald mit seltenen Pflanzen und Pilzen. Am Stor­stupet überquert die Inlands­bahn den Fluss in 34 Metern Höhe. Der Weg führt zu Aussichts­punkten mit schwindel­er­regenden Blicken in den Canyon, der aber wegen loser Steine und steiler Bergwände nur erfah­renen Wanderern empfohlen werden kann.

Dalapferdchen

Belieb­teste Mitbringsel aus Schweden
Die Souve­nierläden sind voll davon: meist rot bemalt, mit „Kurbits-Malerei“ verziert und nach Größe sortiert warten die Dalapferdchen auf ihren Käufer. Aber auch wenn die Masse auf Fließ­band­arbeit schließen lässt, so täuscht dieser erste Eindruck. Herge­stellt werden die Dalapferdchen in Nusnäs, 10 km östlich von Mora. Hier ist alles handgefer­tigt. Wer der Werk­statt der Familie Olsson einen Besuch abstattet, kann der Entste­hung der Pferdchen vom Zersägen des Holzklotzes bis hin zur Blumenma­lerei zuschauen. Bei schönem Wetter kann man draußen sogar sein eigenes Dalapferdchen bemalen. Die Brüder Olsson waren die Ersten, die das Dalapferdchen in großen Stück­zahlen produ­zierten. So wur­de aus dem Spielzeug von einst das wohl belieb­teste Mitbringsel aus Schweden.

Von Orsa nach Idre

193 km | 3:30 h
D

Nord-Dalarna

Wandern in einsamer Bergtundra

Während der Süden von Dalarna rund um den Siljansee bei Besu­chern sehr beliebt ist, erstreckt sich im Norden das südlichste Fjaellgebirge Schwe­dens mit Erhe­bungen über 1.200 Metern.

Fjell (verwandt mit dem deut­schen Wort für Fels) nennt man die Berge und Hoch­flächen ober­halb der Nadel­waldgrenze. Die einsame Bergtundra besteht aus Heidelbeeren, Prei­selbeeren und verein­zelten Zwergbirken. Sie ist ein wunderbares Wandergebiet, in dem man auch ohne Weg querfeldein gehen kann.

Zu Gast in einem Hotel bei Idre

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Dieses famili­en­geführte Hotel liegt am Fluss Grövlan in der Provinz Dalarna, zwei Kilometer von der Grenze zu Norwegen entfernt und nahe dem Grövelsjön.

Die 35 Zimmer des Hauses sind hell und in skan­di­navi­schem Stil einge­richtet. Im Außenbereich warten eine Sauna und ein Whirlpool auf entspannungs­su­chende Gäste. Das hotel­ei­gene Restau­rant serviert schwe­di­sche und inter­na­tio­nale Küche, die aus frischen, regio­nalen Zutaten wie Wild und Fisch zubereitet und durch Weine aus dem eigenen Wein­keller ergänzt wird. Verschiedene Freizei­t­ak­tivi­täten werden ange­boten: Eine Fahrt mit dem Hunde­schlitten oder eine Schnee­mobilsafari können im Winter gebucht werden. Zudem führen Wander­wege und Lang­lauf­loipen Hotel vorbei. Auf Wunsch können auch schon im Voraus geführte Wande­rungen und Aktivi­täten bei lokalen Anbie­tern ange­fragt werden.

Grövelsjön

Wande­rung zum Silver­fallet
Die Wande­rung startet am Südufer des Sees Grövelsjön, unweit der norwegi­schen Grenze. Zunächst geht es auf einer Brücke über den Fluss Grövlan und von hier aus weiter in die wilde Bergwelt. Das Terrain steigt stetig an, mit ein biss­chen Glück erspäht man in der weiten Land­schaft das ein oder andere Rentier. Nach einer guten Stunde erreicht man den Silver­fallet. Der kleine Wasserfall bietet einen schönen Platz zum Rasten, bevor es wieder in einer Schleife bergab geht. Auf dem Rückweg eröffnet sich nochmal ein schöner Blick über den See.
(Hin und zurück: 6,6 km, 2:40 Stunden, auf und ab: 150 Meter)

Njupes­kärsfall

Höchster Wasserfall Schwe­dens
Höhe­punkt der Wande­rung ist der Njupes­kärsfall, der höchste Wasserfall Schwe­dens. Er ist vom Park­platz leicht zu errei­chen. und im Sommer entspre­chend viel besucht. Wer etwas weiter in die Wildnis geht, den erwarten einsame Pfade, die durch die Weite der Tundra zu herr­li­chen Aussichts­punkten führen. (hin und zurück: 4:30 Stunden, 14 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Von Idre nach Torsby

265 km | 4:30 h

Natio­nal­park Fulufjället

Bären, Luchse und Adler in wilder Bergtundra
Der knapp 400 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park schützt den schwe­di­schen Teil des Fulufjälls, wie man die Bergtundra an der Grenze zu Norwegen nennt. Typisch sind kahle Berg­regionen, urwald­ar­tige Täler und steile Felswände, an denen die Rentierflechte in üppigen Matten wächst. Auf der Ostseite der Berg­region wachsen bis zu 500 Jahre alte Kiefern. Der älteste Baum ist jedoch die Fichte Old Tjikko, deren Alter auf 9.500 Jahre geschätzt wird. Trotz der unwirt­li­chen Kälte ist die Tierwelt erstau­n­lich viel­seitig. Brau­n­bären und Luchse, Elche und Wölfe, Stein­adler und Häher werden regelmäßig gesichtet. Markierte Wander­wege führen durch den Park, darunter auch der Kungs­leden, Schwe­dens bekann­tester Fernwanderweg.
E

Sunne

Geburtshaus von Selma Lagerlöf

Der Marktfle­cken am See Fryken bildete sich erst im 17. Jahr­hun­dert. Die Kirche von Sunne ist allerdings wesent­lich älter.

Sie stammt aus dem 12. Jahr­hun­dert und ist bis heute die größte Kirche Värm­lands. Sunne ist heute ein Zentrum des Skisports mit Europas modernster Skilang­lauf­sta­tion. In der Gemeinde liegt auch das Herren­haus Mårbacka, der Geburtsort der schwe­di­schen Schrift­stel­lerin Selma Lagerlöf. Es diente ihr unter anderem als Vorlage für das kleine Herren­haus in ihrem Roman Nils Holgersson. Heute ist Mårbacka ein Museum und eine der meist­be­suchten Sehens­wür­digkeiten Schwe­dens.

Zu Gast in einem historischen B&B bei Torsby

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wur­de das Gebiet um die heutige Lodge ca. 150 Jahre lang von einer Eisenhütte genutzt; Schmieden, Säge­werke und Mühl­steine säumten den Bach Vågan, das alte hölzerne Haupt­haus diente dem Eisen­werk als Büro.

Jedoch diente das Haus auch als Gäste­haus für Durchrei­sende, die hier näch­tigen und ihre Pferde unter­stellen konnten. Den heutigen Besitzern, Marc und Joanne, war es ein Bedürfnis, einen Ort zu schaffen, an dem das für Schweden so wich­tige „avkoppling“ und „friluftsliv“ erlebt werden kann. In ihrem stil­vollen B&B bieten sie einla­dend gestal­tete Zimmern an, die sich auf mehrere Gebäude verteilen. Und in Zusam­men­arbeit verschiedenen Anbie­tern vor Ort orga­ni­sieren die beiden Outdo­orfans durch das ganze Jahr gerne verschiedene Aktivi­täten wie Kanu­fahren, Eisfi­schen, Wander­touren oder eine Schlit­tenhundefahrt mit Sibe­rian Huskies. Selbst­ver­ständ­lich kann man die schöne Land­schaft auch auf eigen Faust erkunden.

Torsby

Skitunnel, Frei­lichtmuseum und Oldtimer
Torsby, eine Gemeinde mit rund 11.500 Einwoh­nern im Norden von Värm­land bietet ganzjährig ein großes Angebot an Outdoor-Aktivi­täten. Dank eines eigens dafür gebauten 1,3 Kilometer langen Skitun­nels können Lang­läufer das ganze Jahr über bei konstanten Bedingungen trai­nieren. Aber auch die Wälder, Berge und der Fluss Klarälven laden zu Wande­rungen und Wassersport ein. Vom Ort aus kann man zum Frei­lichtmuseum Hembygsdgård Kollsberg laufen, das auf einer erhöhten Landzunge liegt und eine schöne Aussicht auf den See Övre Fryken bietet. Das Torsby Fordons Museum im Park eines Gutshofes zeigt alte Motor­räder, Autos und andere Objekte. Besonders hervor­zu­heben sind das „Frykenbilen“, ein Lastwagen, der nach 50 Jahren aus dem Fryken geborgen und sorgfältig restau­riert wur­de, sowie die Über­reste des „Lind­strömbilens“, das in Torsbys eigener Auto­fa­brik produ­ziert wur­de.

Tosseberg­sklätten

Aussicht über den ganzen Frykensee
Mit einer Höhe von 343 Metern inmitten einer nur leicht hüge­ligen Umge­bung ist der Tosseberg eine eindrucksvolle Erhe­bung. Vom hölzernen Aussicht­sturm blickt man weit über den oberen Frykensee. Bekannt geworden ist der Berg durch einen Roman von Selm Lagerlöf. In Gösta Berling beschreibt sie einen gefähr­li­chen Bären, dem zu Ehren ein holzge­schnitzter Bär neben dem Aussicht­sturm steht. Wer in Stöpa­fors abbiegt, hat es bis zum Gipfel nur noch zwei Kilometer weit. Die Steigung beträgt allerdings 20 Prozent.

Von Torsby nach Oslo

192 km | 3:00 h

Festung Kongsvinger

Stra­tegi­scher Vertei­digungs­punkt
Die Festung Kongsvinger (norw.: Kongsvinger fest­ning) wur­de in den Jahren 1673 bis 1784 errichtet und thront über der Stadt Kongsvinger und der Glomma. Die Festung wur­de nie bela­gert oder erobert, war aber trotzdem von großer stra­tegi­scher Bedeu­tung für die Vertei­digung Südnor­we­gens. Die Festung ist heute im Besitz vom Forsvarsbygg nasjo­nale fest­ningsverk und steht seit den 1920er Jahren unter Denkmal­schutz, wie seit 1971 auch ein Groß­teil des umliegenden Geländes.

Glomma

Mäch­tigster Fluss Norwe­gens
Mit einer Länge von 600 Kilome­tern und einer Breite bis zu 1,5 Kilome­tern ist die Glomma der längste und brei­teste Fluss Norwe­gens. Ihre Quelle liegt in der Gemeinde Røros. Sie mündet bei Fredrik­stad in den Oslofjord. Ihr Einzugsgebiet umfasst ca. 13 % der Fläche Norwe­gens. Im Fluss­lauf befinden sich zahlreiche Wasser­fälle, darunter der Sarpsfossen, und eine Reihe von Wasserkraft­werken, die zehn Prozent der Elektro­en­ergie aus Wasserkraft in Norwegen erzeugen. Zum reichen Fisch­be­stand des Flusses gehören unter anderem Hecht, Barsch, Äsche, Plötze, Forelle und Lachs. Die Glomma hat zum Teil sehr große seen­ar­tige, wie auch wilde Abschnitte. Die größten bewohnten Inseln im Flussgebiet sind Tunøya als Teil der Stadt Sarpsborg und Rolvsøy als Teil von Fredrik­stad. Es gibt auch sehr viele unbe­wohnte Inseln.
F

Oslo

Idyllische Lage am Oslofjord

Die älteste der skan­di­navi­schen Haup­städte liegt einzig­artig am Oslofjord, umgeben von dichten Wäldern, einsamen Seen und zahlrei­chen Stränden entlang der Küste und den Schären.

Neben der über­reich­li­chen Natur hat die 500.000-Einwohner-Stadt viele Sehens­wür­digkeiten zu bieten: Neben der Domkirche, dem Rathaus­platz und der Festung Akershus sind es vor allem neuere Bauten wie die spekta­kuläre Oper, das Nobel­zentrum mit einer Doku­menta­tion aller Friedensnobel­preis­träger oder das Munch-Museum. Empfehlens­wert ist auch eine Bootsfahrt zur Halb­insel Bygdøy mit ihrer vielfäl­tigen Muse­ums­szene: Besonders span­nend sind das Wikinger­schiffmuseum und das Volks­kundemuseum, ein großes Frei­lichtmuseum mit 150 Häusern aus ganz Norwegen.

Zu Gast in einem Hotel in Oslo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel befindet sich im ehema­ligen Hauptquar­tier der Amerikal­injen, der norwegi­schen Amerika-Linie, im Herzen von Oslo.

Das ehrwür­dige Gebäude wur­de im 1919 Jahr eröffnet und gut 100 Jahre später wieder zum Leben erweckt. Alle Zimmer haben hohe Decken und sind modern und stil­voll in einem Mix aus modernen und tradi­tionellen Elementen einge­richtet, die die Geschichte des Hauses aufgreifen; der Blick von hier geht auf den begrünten Innenhof, die Stadt oder den Fjord. Kuli­na­risch wird einiges geboten: Die Bras­serie serviert Früh­stück, Brunch, Mittag- und Abend­essen – auch im schön gestal­teten, über­dachten Innenhof; zudem gibt es eine Bar und ein Café. Desweiteren gibt es einen Club sowie einen Well­nessbe­reich mit Sauna und Fitness­studio. Die Oper, das Einkaufsviertel Kvad­raturen und das Nach­tleben am Youngs­torget sind in direkter Nach­bar­schaft.

Opern­haus Oslo

Größtes norwegi­sches Kultur­pro­jekt der Nach­kriegs­zeit
Die 2008 eröffnete Oper von Oslo gilt als größtes norwegi­sches Kultur­pro­jekt der Nach­kriegs­zeit. Das 110 Meter breite und 207 Meter lange Gebäude ist einem treibenden Eisberg nach­empfunden. Auf einer Fläche von über 38.000 Quad­r­at­me­tern befinden sich drei Spiel­flächen, von denen die Hauptbühne 1.358 Sitz­plätze bedient. Der Große Saal gleicht in Form, Größe und Struktur dem der Semper­oper in Dresden. Tief dunkel geöltes Eichen­holz beherrscht das Innere des Saales, der von Norwe­gens größtem Kronleuchter erhellt wird. Er hat einen Durch­messer von sieben Metern und wiegt 8,5 Tonnen; 8500 Leuchtdi­oden sorgen für das Licht. Im Hafen­be­cken vor der Oper steht die weiße Skulptur „Hun ligger“, die von der in Berlin lebenden italie­ni­schen Künst­lerin Monica Bonvicini geschaffen wur­de. Sie ist den aufge­türmten Eismassen auf dem Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Fried­rich nach­empfunden.

Munch-Museum Oslo

Hommage an Edvard Munch
Als der welt­be­rühmte Maler, Graphiker und Bahnbre­cher des Expres­sio­nismus 1944 in Oslo starb, vermachte er seine Werke der Stadt, darunter 1.100 Gemälde, 15.500 graphi­sche Blätter von 700 Motiven, 4.700 Zeich­nungen sowie sechs Skulpturen. Heute befinden sich über die Hälfte der Gemälde Munchs und alle graphi­schen Motive im Besitz des Museums, unter anderem sein bekann­testes Bild, „Der Schrei“. 2008 entschied der Osloer Stadtrat, im Stadt­viertel Bjørvika ein neues Museum für Munchs Kunst und die Sten­ersen-Samm­lung bauen zu lassen. Das neue, MUNCH genannte Museum ist 60 Meter hoch und mit recycelten, trans­pa­renten und perfo­rierten Alumi­nium­platten verkleidet und zeigt auf insge­samt 13 Stock­werken Munchs Werke sowie Expo­nate zeitge­nös­si­scher Künstler

Vige­lands­anlegget

Skulpturen von Gustav Vige­land
Vige­lands­anlegget im Frogner­park von Oslo zeigt über 200 Stein- und Bronze­skulpturen des norwegi­schen Bildhauers Gustav Vige­land. Die zwischen 1907 und 1942 entstan­denen Figuren symboli­sieren den Kreislauf des Lebens vom Embryo über alle Lebens­stadien bis zum Tod. Die Skulpturen sind an einer Achse ange­ordnet, die am Fuß eines Hügels beginnt. Über eine Treppen­anlage gelangt man dann hinauf zum „Mono­litten“, eine 17 Meter hohe Säule aus 121 Figuren aus norwegi­schem Granit. Den Abschluss der Achse bildet eine Skulpturen­gruppe aus Bronze, die den Zirkel des Lebens darstellt, am höchsten Punkt der Anlage.

Von Oslo nach Kiel Fährhafen

Fähre

Oslo

4 km | 7 Minuten

Von Oslo nach Kiel Fähr­hafen

393 km | 20:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Abfahrt ist täglich um 14:00 Uhr. Um 10:00 Uhr an nächsten Tag kommt die Fähre in Kiel an.
Die Auto­fähre wird von der Reederei Color Line betrieben. Die Tickets sind nicht im Reise­preis enthalten und können online unter www.color­line.de gebucht werden.

Kieler Bucht

Bade­strände und grünes Hinter­land
Bade­strände, maritime Städte und Häfen, sowie ein flaches und grünes Hinter­land machen die Bucht rings um die Kieler Förde zu einem nordi­schen Urlaubs­pa­ra­dies. In der Region befinden sich besonders gut ausge­baute Fahr­rad­wege, zum Beispiel der Ostseeküsten-Radweg, auf dem man den großen Kähnen und Kreuzfahrt­schiffen draußen auf dem Meer zuschauen kann. Bei Kiel, wo sie in die Förde einfahren, kommen sie besonders nah an die Küste. Die Luft­tempe­raturen sind gemäßigt und eignen sich auch ideal für eine Wande­rung entlang der Küste. Nur im Sommer steigen die Tempe­raturen auf über 20 Grad.

Von Kiel Fährhafen

18 Tage
ab 1.949,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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