Eisiger Februar: Gamla Stan in Stockholm

Winterreise durch Mittelschweden

Individuelle Selbstfahrerreise in der kalten Jahreszeit

In der kalten Jahreszeit locken winterliche Landschaften in Mittelschweden zu einer abwechslungsreichen Winterreise. Die Route führt vom Siljansee über Nord-Dalarna und weiter nach Sunne. Die Rundreise endet mit einem Aufenthalt in Stockholm.

Der Frost beginnt meist schon im November und hüllt die Gegend bis in den April hinein in ein winterliches Gewand. Zwischen Januar und Ende März ist Schnee quasi garantiert. So gibt es vielfältige Aktivitäten, die sich für eine Reise mit der ganzen Familie eignen.

Bei Schneeschuh- und Rentierwanderungen lernt man die nordische Natur und ihre vierbeinigen Bewohner kennen. Touren mit dem Hundeschlitten oder dem Schneemobil sorgen für einen Adrenalinkick, während lange Abende vor dem Kamin und Museumsbesuche oder Schaufensterbummel in der schwedischen Hauptstadt erholsame Stunden bieten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Stockholm -Arlanda nach Orsa

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Mietwa­ge­n­an­nahme
Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Hertz
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CBMR)
Station: Stockholm Arlanda Flughafen (Shuttle Service)

Von Stockholm nach Orsa

374 km | 5:30 h
Auf dem Weg nach Nordwesten kann man über Väst­eras fahren, das mit seiner Altstadt einen Besuch lohnt.

Sigtuna

Klein­stad­t­idyll am Ufer des Mälaren
Die idylli­sche Garten­stadt am Nord­ufer des Sees Mälaren wur­de um 980 gegründet und gilt damit als die älteste noch beste­hende Stadt Schwe­dens. Verwin­kelte Gassen führen auf die fast 1000 Jahre alte Haupt­straße Stora gatan, wo Geschäfte in bunten Holzhäusern Handwerks­kunst, schwe­di­sche Speziali­täten oder Mode anbieten. Das Sigtuna Museum präsen­tiert mittel­alter­liche Fund­stücke aus der Stadt­ge­schichte und der Wikingerzeit. Überall in der Stadt finden sich Runen­steine und -frag­mente.

Bergslagen

Schwe­di­sche Bilder­buch­landschaft in ehema­liger Berg­bau­region
Die Land­schaft südlich von Dalarna ist Schweden wie aus dem Bilder­buch: Glitzernde Seen liegen in einer sanft hüge­ligen Land­schaft, die ihre Prägung in der letzen Eiszeit erhalten hat. Ehemals eine Berg­bau­region, zieht Bergslagen heute vornehm­lich Urlauber an, die in die Natur eintau­chen möchten – mit dem Kanu, Fahrrad oder Ruderboot. Wer zwischen Juli und September kommt, findet in den Wäldern Unmengen von Pilzen und Beeren. Das Gebiet ist reich an stillgelegten Gruben, die heute Museen sind, wie beispiels­weise in der Gemeinde Norberg, bei Falun (heute ein Welt­kultur­erbe), Skinnskatt­eberg und Eisen- bzw. Kupfer­hütten, wie Engelsberg (auch ein Welt­kultur­erbe) und andere.

Skokloster

Prachtbau aus der schwe­di­schen Großmacht­zeit
Das Schloss in der Provinz Uppland ist eines der impo­san­testen Zeug­nisse der schwe­di­schen Großmachts­zeit. Bauherr war der Feldherr Carl Gustav Wrangel. Er hatte im Dreißigjäh­rigen Krieg den deut­schen Architekten Casper Vogell kennenge­lernt. Das Schloss hat einen quad­ra­ti­schen Grund­riss mit vier acht­e­ckigen Ecktürmen und einem Innenhof. Während der Rohbau schon 1670 war, zog es sich mit der Ausstat­tung hin. Sie wur­de nie voll­endet. So ist der große Fest­saal bis heute eine Baustelle mit Werkzeugen und anderen Hilfs­mit­teln aus dem 17. Jahr­hun­dert. Das Schloss hat sein ursprüng­l­i­ches Aussehen weitge­hend erhalten. Die Male­reien und Skulpturen sind einzig­artig, wie auch die Waffenkammer und die Bibliothek.

Rund um Täll­berg

Künst­lerdorf am Siljansee
Die Wande­rung beginnt im hübschen Täll­berg. Das ehema­lige Bauerndorf in Dalarna ist heute ein Künst­lerort mit Gale­rien, Töpfe­reien und einem Folk­lo­re­zen­trum. Der Weg führt durch die nette Ortschaft, die nur aus Holz- und Blockhäusern besteht, hinunter zum See und wieder zurück. (hin und zurück: 8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 110 Meter)
A

Siljansee

Naturvergnügen am malerischen See

Der male­ri­sche See in der mittelschwe­di­schen Provinz Dalarna ist duch einen Meteor­ein­schlag vor 370 Millionen Jahren entstanden.

Die ehema­ligen Kraterwände sind heute größ­ten­teils bewaldet. Trotz der guten Infra­struktur findet man hier vor allem Ruhe und ideale Bedingungen zum Wandern, Angeln und Bootfahren. In der Gegend um den See wird das Mitt­s­ommer­fest (um den 21. Juni) besonders prächtig und mit tradi­tionellen Trachten, Fiedeln und Maibäumen gefeiert.

Zu Gast in einem Hotel am Orsasee

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Dieses einzig­ar­tige Hotel liegt inmitten eines der größten und ältesten Weidegebiete Schwe­dens, zehn Kilometer von Orsa entfernt.

In Fryksås gibt es heute noch rund 200 Berg- und Almhütten – soge­nannte Fäbodar – von denen einige aus dem 16. Jahr­hun­dert stammen. Das Hotel hat einige dieser Gebäude restau­riert und begrüßt seine Gäste mit rund 20 modern einge­rich­teten Zimmern. Das Restau­rant bietet frische, saiso­nale Gerichte an, die wöchent­lich wech­seln und mit Weinen aus dem eigenen Wein­keller serviert werden.

Ausflug (OPTIONAL)

Schneemobiltour (1,5 Stunden, englisch)

Die Safari mit dem Schnee­mobil führt in die Land­schaft rund um das Gelände des Freizeit- und Wild­tier­parks Orsa Grönklitt.

Sicher geleitet von einem orts­kun­digen Guide, navi­giert man den sport­li­chen Motor­schlitten durch eine Winter­landschaft aus verschn­eiten Tannen- und Pini­enwäl­dern.

Orsa Grönklitt

Bären­park am Aussichtsberg
Der Freizeit­park bei Orsa ist bekannt für seine Brau­n­bären. Daneben leben in Orsa Grönklitt aber noch Kamt­schatka­bären, Uhus, Rotfüchse, Wölfe, Luchse, Vielfraße, Eisbären, Sibi­ri­sche Tiger und Persi­sche Leoparden. Rund um die Gehege findet man auch nicht­ein­gezä­unte Wild­tiere, einschließ­lich der Winter­lager von Bären in der weit ausge­dehnten Orsa Finn­mark.
Die Anlage liegt auf dem Berg Grönklitt. Von seiner Spitze hat man eine weite Aussicht über den Orsa-See. Sowohl der Wald als auch der See bieten verschiedene Outdoor-Aktivi­täten für die ganze Familie. Verschiedene Moun­tai­nbike-Trails laden zu einer Radtour ein, während ein Bootsver­leih auch Erkundungs­touren auf der Wasser­ober­fläche möglich macht.

Mittelschweden

Poli­ti­sches Zentrum und Heimat der roten Holzpferdchen
Mittelschweden beginnt etwa an der imaginären Linie zwischen der Stadt Norrköping im Osten und der norwegi­schen Grenze im Westen. Mit der Haupt­stadt Stockholm befindet sich hier das poli­ti­sche Zentrum des Landes. Und auch in histo­ri­scher Hinsicht kommt Mittelschweden eine besondere Bedeu­tung zu. So wur­de 1477 in Uppsala die erste Univer­sität des Landes gegründet, die das Land fortan durch ein wissenschaft­li­ches Streben nach Fort­schritt sowie in der jüngeren Vergan­gen­heit auch durch ein besonderes Bemühen um Nach­hal­tigkeit geprägt hat.
Neben den histo­ri­schen Provinzen Västm­an­land, Uppland, Värm­land, Närke und Söderm­an­land umschließt Mittelschweden auch die Provinz Dalarna, die oft als „Schweden en miniature“ bezeichnet wird. Mit den Bergen im Norden, den sanften, land­wirt­schaft­lich bestellten Hängen im Süden sowie dichten Wäldern und tiefen Seen dazwi­schen, bietet Dalarna einen Quer­schnitt der schwe­di­schen Landschaft­stypen. Unter anderem werden hier die berühmten roten Holzpferdchen, die soge­nannten Dalapferdchen, herge­stellt.

Helve­te­sfallet

Wasserfall zwischen 30 Meter hohen Felswänden
Der Fluß Ämån stürzt auf seinem 40 Kilometer langen Lauf vom Ämåsjön im Norden bis Fred­shammar über mehrere spekta­kuläre Stromschnellen und Wasser­fälle. Die bekann­testen sind Helve­te­sfallet (Höllen­fall) und Stor­stupet (Große Stufe). Am Höllen­fall hat sich der Ämån tief in die Felsen einge­schnitten und donnert als Wasserfall zwischen 30 Meter hohen Felswänden zu Tal. Im Canyon wächst ein unbe­rührter Wald mit seltenen Pflanzen und Pilzen. Am Stor­stupet überquert die Inlands­bahn den Fluss in 34 Metern Höhe. Der Weg führt zu Aussichts­punkten mit schwindel­er­regenden Blicken in den Canyon, der aber wegen loser Steine und steiler Bergwände nur erfah­renen Wanderern empfohlen werden kann.

Von Orsa nach Idre

193 km | 3:30 h
B

Nord-Dalarna

Wandern in einsamer Bergtundra

Während der Süden von Dalarna rund um den Siljansee bei Besu­chern sehr beliebt ist, erstreckt sich im Norden das südlichste Fjaellgebirge Schwe­dens mit Erhe­bungen über 1.200 Metern.

Fjell (verwandt mit dem deut­schen Wort für Fels) nennt man die Berge und Hoch­flächen ober­halb der Nadel­waldgrenze. Die einsame Bergtundra besteht aus Heidelbeeren, Prei­selbeeren und verein­zelten Zwergbirken. Sie ist ein wunderbares Wandergebiet, in dem man auch ohne Weg querfeldein gehen kann.

Zu Gast in einem Hotel bei Idre

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Dieses famili­en­geführte Hotel liegt am Fluss Grövlan in der Provinz Dalarna, zwei Kilometer von der Grenze zu Norwegen entfernt und nahe dem Grövelsjön.

Die 35 Zimmer des Hauses sind hell und in skan­di­navi­schem Stil einge­richtet. Im Außenbereich warten eine Sauna und ein Whirlpool auf entspannungs­su­chende Gäste. Das hotel­ei­gene Restau­rant serviert schwe­di­sche und inter­na­tio­nale Küche, die aus frischen, regio­nalen Zutaten wie Wild und Fisch zubereitet und durch Weine aus dem eigenen Wein­keller ergänzt wird. Verschiedene Freizei­t­ak­tivi­täten werden ange­boten: Eine Fahrt mit dem Hunde­schlitten oder eine Schnee­mobilsafari können im Winter gebucht werden. Zudem führen Wander­wege und Lang­lauf­loipen Hotel vorbei. Auf Wunsch können auch schon im Voraus geführte Wande­rungen und Aktivi­täten bei lokalen Anbie­tern ange­fragt werden.

Ausflug (OPTIONAL)

Zu Besuch bei den Schlittenhunden (3 Stunden, englisch)

Der Ausflug gewährt einen Einblick in den Alltag eines Mushers, eines Hunde­schlit­tenfüh­rers. Bei einer rund andert­halb­stün­digen Tour durch die winter­liche Wildnis des Idre Fjäll steht man selbst auf dem Schlitten, um das eigene Gespann durch den puderweißen Schnee zu lenken.

Anschließend kehrt man ins Camp zurück, wo zunächst die Hunde versorgt werden müssen. Sobald die quir­ligen Vier­beiner satt und zufrieden sind, kann man sich selbst in das windge­schützte Innere des Trapper-Zelts zurück­ziehen und sich bei einer Mahlzeit stärken. Zum Probieren gibt es unter anderem Rentier- und Elchfleisch sowie ein spezi­elles Fladenbrot und Zimt­schne­cken

Ausflug (OPTIONAL)

Hundeschlittentour (1 Stunde, englisch)

Bei der rund einstün­digen Tour mit den Schlit­tenhunden über­nimmt man selbst die Rolle des Musher, also desje­nigen, der das Gespann lenkt.

Nach einer ausführ­li­chen Einweisung geleitet ein geübter Guide dann an vorderster Stelle durch die schnee­be­deckte Wildnis der Wälder. Auf dem Schlitten stehend erfährt man die Kraft der quir­ligen Hunde auf besonders eindrucksvolle Weise. Nach der Tour besteht die Möglichkeit, den flau­schigen Vier­beinern bei ausgiebigen Strei­chel­ein­hei­ten nochmal ganz nah zu kommen.

Ausflug (OPTIONAL)

Schneeschuhwanderung mit Rentieren (2 Stunden, englisch)

Auf Schnee­schuhen führt die Wande­rung durch die puderweiße Winter­landschaft. Begleitet werden die Wanderer von zahmen Rentieren.

So lernt man die sanften nordi­schen Hirsche in der Stille der Natur auf eine ganz besondere Art kennen. Gegen die Kälte hilft eine heiße Tasse sami­schen Kaffees, der ganz tradi­tionell  – und zugegeben, auch ein biss­chen gewöhnungs­be­dürf­tig  – mit Trockenfleisch in der Tasse serviert wird.

Natio­nal­park Fulufjället

Bären, Luchse und Adler in wilder Bergtundra
Der knapp 400 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park schützt den schwe­di­schen Teil des Fulufjälls, wie man die Bergtundra an der Grenze zu Norwegen nennt. Typisch sind kahle Berg­regionen, urwald­ar­tige Täler und steile Felswände, an denen die Rentierflechte in üppigen Matten wächst. Auf der Ostseite der Berg­region wachsen bis zu 500 Jahre alte Kiefern. Der älteste Baum ist jedoch die Fichte Old Tjikko, deren Alter auf 9.500 Jahre geschätzt wird. Trotz der unwirt­li­chen Kälte ist die Tierwelt erstau­n­lich viel­seitig. Brau­n­bären und Luchse, Elche und Wölfe, Stein­adler und Häher werden regelmäßig gesichtet. Markierte Wander­wege führen durch den Park, darunter auch der Kungs­leden, Schwe­dens bekann­tester Fernwanderweg.

Grövelsjön

Wande­rung zum Silver­fallet
Die Wande­rung startet am Südufer des Sees Grövelsjön, unweit der norwegi­schen Grenze. Zunächst geht es auf einer Brücke über den Fluss Grövlan und von hier aus weiter in die wilde Bergwelt. Das Terrain steigt stetig an, mit ein biss­chen Glück erspäht man in der weiten Land­schaft das ein oder andere Rentier. Nach einer guten Stunde erreicht man den Silver­fallet. Der kleine Wasserfall bietet einen schönen Platz zum Rasten, bevor es wieder in einer Schleife bergab geht. Auf dem Rückweg eröffnet sich nochmal ein schöner Blick über den See.
(Hin und zurück: 6,6 km, 2:40 Stunden, auf und ab: 150 Meter)

Njupes­kärsfall

Höchster Wasserfall Schwe­dens
Höhe­punkt der Wande­rung ist der Njupes­kärsfall, der höchste Wasserfall Schwe­dens. Er ist vom Park­platz leicht zu errei­chen. und im Sommer entspre­chend viel besucht. Wer etwas weiter in die Wildnis geht, den erwarten einsame Pfade, die durch die Weite der Tundra zu herr­li­chen Aussichts­punkten führen. (hin und zurück: 4:30 Stunden, 14 Kilometer, auf und ab: 270 Meter)

Von Idre nach Torsby

281 km | 4:30 h

Wande­rung zum Brattfallet

Rundwanderweg
Der Brattfallet ist ein zehn Meter hoher Wasserfall, der in eine tiefe Schlucht stürzt. Die Halgån-Schlucht wird von einer schönen, hohen alten Steinbrücke über­spannt. Hier zeigt sich, wie die Kraft der Natur die Land­schaft von der Eiszeit bis heute geformt hat, wobei die Flüsse Halgån, Vångan und Klarälven eine wich­tige Rolle spielen. Jedes Jahr kommt es zu neuen Erdrut­schen und Lawinen. Für den knapp sieben Kilometer langen Rundwanderweg, der schöne Ausblicke über das Klarälvdalen bietet, sollte man ca. vier Stunden einplanen. Der 122 Meter hohe Anstieg macht den Weg anspruchsvoll.
C

Sunne

Geburtshaus von Selma Lagerlöf

Der Marktfle­cken am See Fryken bildete sich erst im 17. Jahr­hun­dert. Die Kirche von Sunne ist allerdings wesent­lich älter.

Sie stammt aus dem 12. Jahr­hun­dert und ist bis heute die größte Kirche Värm­lands. Sunne ist heute ein Zentrum des Skisports mit Europas modernster Skilang­lauf­sta­tion. In der Gemeinde liegt auch das Herren­haus Mårbacka, der Geburtsort der schwe­di­schen Schrift­stel­lerin Selma Lagerlöf. Es diente ihr unter anderem als Vorlage für das kleine Herren­haus in ihrem Roman Nils Holgersson. Heute ist Mårbacka ein Museum und eine der meist­be­suchten Sehens­wür­digkeiten Schwe­dens.

Zu Gast auf einem ehemaligen Bauernhof

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Etwas außer­halb von Torsby, am Ufer eines kleinen Sees, liegt der ehema­lige Bauernhof. Bereits seit 1803 befindet er sich im Besitz der Familie Sahl­ström.

Im Laufe der Zeit wur­de das ursprüng­l­iche Grund­stück durch Ankäufe von Lände­reien erwei­tert und neben dem Haupt­haus entstanden weitere Gebäude. Anfang des 20. Jahrhunderts zeichnen sich dann die ersten Verände­rungen für die Zukunft des Hofes ab. Sehr zum Ärger des dama­ligen Famili­en­ober­hauptes, dem Bauern Per Sahl­ström, waren drei seiner zehn Kinder der Kunst deut­lich mehr zuge­neigt als der Land­wirt­schaft. So wur­de der Hof, nach dem Tod des Vaters im Jahr 1917, mit und mit auch zu einem Treff­punkt verschiedenster Kunst­schaf­fender.
Ab den 1970er Jahren wur­de die land­wirt­schaft­liche Nutzung schrittweise redu­ziert und infolge­dessen fand ein großange­legter Umbau statt. Die ehema­lige Scheune wur­de zum Restau­rant umge­staltet. Es entstanden kleine Läden für lokale Produkte, Konferenzräume und ein Museum, das über die Künst­le­rinnen und Künstler informiert, die sich hier inmitten der Natur einst trafen und arbei­teten. Seit 2010 wird das Angebot zudem durch rund 30 Gäste­zimmer ergänzt.

Torsby

Skitunnel, Frei­lichtmuseum und Oldtimer
Torsby, eine Gemeinde mit rund 11.500 Einwoh­nern im Norden von Värm­land bietet ganzjährig ein großes Angebot an Outdoor-Aktivi­täten. Dank eines eigens dafür gebauten 1,3 Kilometer langen Skitun­nels können Lang­läufer das ganze Jahr über bei konstanten Bedingungen trai­nieren. Aber auch die Wälder, Berge und der Fluss Klarälven laden zu Wande­rungen und Wassersport ein. Vom Ort aus kann man zum Frei­lichtmuseum Hembygsdgård Kollsberg laufen, das auf einer erhöhten Landzunge liegt und eine schöne Aussicht auf den See Övre Fryken bietet. Das Torsby Fordons Museum im Park eines Gutshofes zeigt alte Motor­räder, Autos und andere Objekte. Besonders hervor­zu­heben sind das „Frykenbilen“, ein Lastwagen, der nach 50 Jahren aus dem Fryken geborgen und sorgfältig restau­riert wur­de, sowie die Über­reste des „Lind­strömbilens“, das in Torsbys eigener Auto­fa­brik produ­ziert wur­de.

Tosseberg­sklätten

Aussicht über den ganzen Frykensee
Mit einer Höhe von 343 Metern inmitten einer nur leicht hüge­ligen Umge­bung ist der Tosseberg eine eindrucksvolle Erhe­bung. Vom hölzernen Aussicht­sturm blickt man weit über den oberen Frykensee. Bekannt geworden ist der Berg durch einen Roman von Selm Lagerlöf. In Gösta Berling beschreibt sie einen gefähr­li­chen Bären, dem zu Ehren ein holzge­schnitzter Bär neben dem Aussicht­sturm steht. Wer in Stöpa­fors abbiegt, hat es bis zum Gipfel nur noch zwei Kilometer weit. Die Steigung beträgt allerdings 20 Prozent.

Von Torsby nach Stockholm

Mietwagenabgabe

Von Torsby nach Stockholm

416 km | 5:30 h

Karl­stad

Histo­ri­sche Hafen­stadt am Vänern
Die Stadt in der histo­ri­schen Provinz Värm­land hieß zu Wikingerzeiten Tingvalla und erhielt ihren heutigen Namen unter König Karl, der ihr 1584 das Stadt­recht verlieh. Der Stora Torget im Zentrum von Karl­stad ist einer der größten Plätze in ganz Schweden. Auf dem Platz steht das Freiheits­monu­ment des Bildhauers Ivor Johnsson. Die 1955 errich­tete Statue bildet eine Frau ab, die ein zerbro­chenes Schwert hoch­hält. Sie erin­nert an die fried­liche Auflösung der Schwe­disch-Norwegi­schen Union 1905. Karl­stadt ist Bischofs­sitz, der Dom zu Karl­stad im Zentrum stammt aus dem 18. Jahr­hun­dert. Die Domkirche (1730) an der Kungs­gata ist vom letzten großen Feuer (1865), als fast einziges Gebäude, verschont worden. Während der Sommermo­nate (Juni bis August) werden Bootbusse einge­setzt, die durch den inner­städ­ti­schen Kanal und die Fluss­arme des Klarälven zur Insel Hammarö fahren. Sie gehören zum lokalen Busnetz, so dass man normale Busti­ckets nutzen kann.

Nora

Hübsches Holz­städt­chen in Bergslagen
Das Städt­chen rund eine halbe Stunde nörd­lich von Örebro ist eine von drei besonders schönen Holz­städten in Schweden. Durch den idylli­schen Stadt­kern führen Kopf­steinpflas­ter­gassen, gesäumt von jahrhunder­te­alten Holzhäusern, in denen Cafés und Kurio­si­tä­ten­shops Platz gefunden haben. Eine Ufer­pro­me­nade lädt zu Spaziergängen ein. In der Umge­bung von Nora liegen rund hundert Hütten und Gruben, die zum Bergbau­gebiet Bergslagen zählen. Vornehmstes Beispiel ist das Bergwerksdorf Pers­hyttan mit einer Hütte, die noch bis 1953 Roheisen herstellte.

Örebro

Univer­si­täts­stadt am See
Die Univer­si­täts­stadt mit 100.000 Einwoh­nern liegt am Fluss Svartån, der kurz darauf in den Hjälmaren, Schwe­dens viertgrößten See, mündet. Schon 1265 wur­de eine Furt über den Fluss durch einen Befes­tigung­s­turm gesi­chert. Wahrzei­chen der Stadt ist das Schloss auf einer kleinen Insel. Sehens­wert ist auch das Frei­lichtmuseum Wadköping mit seinen alten Häusern. Gustavsvik ist eine der größten Freizeit­einrich­tungen Schwe­dens mit dem größten Hallenbad Nord­eu­ropas. Vom Wasserturm (Svampen) mit Café und Besu­cher­platt­form hat man einen wunderbaren Ausblick. Der Lift, der einen auf 50 Meter Höhe bringt, ist kostenlos.

Skärm­arboda­ber­gens

Urlandschaft mit verzweigtem Höhlen­system
Das Natur­schutzgebiet ist ein beliebtes Ausflugs­ziel. Unter einem uralten Kiefern­wald verbergen sich mehr als 180 Höhlen – vermut­lich sind noch längst nicht alle entdeckt. Man kann zwischen Felsblö­cken herumklettern, die die Eiszeit hinter­lassen hat, und die Berghänge hinaufwandern. Verschiedene Wander­wege führen zu den inter­essan­testen Sehens­wür­digkeiten und Aussichts­punkten. Am Eingang zum Reservat gibt es einen Pick­nick­tisch und einen Grill­platz. (hin und zurück: 6,6 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 100 Meter)

Moorwildnis bei Moge­torp

Rundwande­rung zwischen Västm­an­land und Söder­mans­land
Wo die alte Land­straße von Söder­mans­land nach Västm­an­land führt, steht ein altes Grenzhäu­schen, das heute als Gast­haus dient. Es ist ein idealer Start punkt für eine Rundwande­rung durch Bergslagen. Sie führt – teilweise über einen Fernwanderweg – durch eine urige Moorwildnis. (hin und zurück: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 180 Meter)

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: Stockholm Arlanda Flughafen (Shuttle Service)

Von der Mietwa­gen­sta­tion zur Unter­kunft

43 km | 39 Minuten
D

Stockholm

Schwedens altehrwürdige Königsresidenz

Die Haupt­stadt Schwe­dens und Residenz des Königs­paares liegt in der idylli­schen Schären-Land­schaft von Seen, Landzungen und ca.

24.000 größeren und kleineren Inseln. Durch die Stadt fließt der Riddarfjärden, der den Mälarsee im Westen entwäs­sert. Die Schleuse mitten in Stockholm trennt Süßwasser und Meer­wasser. Die Stadt geht zurück auf eine Festung im 13. Jahr­hun­dert, die den Mälarsee vor Pira­tenplünde­rungen schützen sollte. Obwohl sie im 16. Jahr­hun­dert zur Königsresidenz aufstieg, begann ihre entschei­dende Entwick­lung erst 100 Jahre später, als Schweden zur Großmacht wur­de. Aus dieser Zeit, in der sich die Bevöl­ke­rung versechs­fachte, stammen viele Sehens­wür­digkeiten wie das Palais des Gene­rals Oxensti­erna, der im 30-jährigen Krieg Pommern verwüs­tete oder der Tessiner Palast. Das Stockholmer Schloss und Oper stammen aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einem Altstadthotel in Stockholm

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das privat geführte Altstadt­hotel befindet sich in einem histo­ri­schen Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert. Die knapp 30 Zimmer sind im Seemanns­stil deko­riert und komfor­tabel ausge­stattet; auf jeder Etage gibt es Geträn­k­e­sta­tionen, an denen kostenlos Tee und Kaffee bereit­steht. Zum Haus mit stil­voller Lobby gehört ein für seine innova­tive skan­di­navi­sche Küche bekanntes Restau­rant. Zudem gibt es eine Sauna mit Tauch­be­cken, eine Bibliothek, eine Cock­tailbar und einen Tagungs­raum für Geschäfts­rei­sende. Alle Sehens­wür­digkeiten sind zu Fuß erreichbar.



Ausflug (OPTIONAL)

Stadtführung - Gamla Stan & Überblick über Stockholm (3 Stunden, deutsch)

Stadt­führer Per hat stets in und um Stockholm gelebt. In all den Jahren hat er die Gegend ausgiebig erkundet; trotzdem entdeckt er immer wieder Neues. Mit einer besonderen Verbun­den­heit zur schwe­di­schen Haupt­stadt und ihrem spezi­ellen Lebens­gefühl, führt der lizen­sierte Tourguide Besu­cher durch die Altstadt­gassen.

Hier treffen Geschichte und Tradi­tion auf das moderne Stadt­leben. Der Spaziergang führt vorbei am Parla­mentsgebäude, dem Palast sowie dem Opern­haus und zum Stor­torget. Neben den großen Sehens­wür­digkeiten gibt es hier und da aber auch immer wieder kleine Besonder­heiten zu entde­cken, die einem ohne orts­kun­dige Beglei­tung leicht entgehen würden. Zwischendurch sorgt eine Fika, eine typi­sche schwe­di­sches Kaffee­pause, für eine kleine Stärkung.

Medel­tidmuseum

Mittel­alter­liche Stadt­ge­schichte in unter­irdi­schem Museum
In den 1970er Jahren wur­de eine Tiefga­rage auf der Insel Helge­and­sholmen geplant. Bei den Erdarbeiten machte man bedeu­tende archäo­logi­sche Entde­ckungen. Unter anderem hat man mittel­alter­liche Schiffe und einen Teil der alten Stadt­mauer gefunden. Statt einer geplanten Garage wur­de nun ein Museum an dieser Stelle rund um die alten Monu­mente errichtet. Der unter­irdi­sche Bau besticht durch seine künst­le­ri­sche Gestal­tung. Gleich im Jahr der Eröff­nung 1986 wur­de das Museum, das der mittel­alter­li­chen Stadt­ge­schichte gewidmet ist, als Euro­päi­sches Museum des Jahres ausgezeichnet. Ein Muse­um­shop mit Café rundet den Besuch ab.

Monte­liusvägen

Panora­maweg am Söder­malm
Am Nord­ufer von Söder­malm findet man einen schmalen, 500 Meter langen Fußweg, der hoch über dem Steil­ufer eine beein­dru­ckende Aussicht auf die gegenüber­liegende Innen­stadt von Stockholm bietet. Auf der anderen Seite des Riddarfjärden und Mälaren (Mälarsee) liegt das Rathaus, weiter östlich davon die Kirche Riddar­holmskyrka, gefolgt von der Altstadt Gamla Stan. Im Hinter­grund kann man auch das König­liche Schloss ahnen.

Hallwyl Museum

Eins­tige Privat­samm­lung von Kunst und Antiqui­täten
Das Hallwyl-Museum ist das Privat­haus der von Hallwyls, das im jahr 1898 fertig­ge­stellt wur­de. Seine Fassade ist von spani­schen und italie­ni­schen Renais­san­cebauten inspi­riert, die Einrich­tung und das Dekor sind eine Mischung aus den Stilen des siebzehnten und acht­zehnten Jahrhunderts. Als die Familie um Wilhelmina von Hallwyl hier einzog, hatte diese bereits beschlossen, dass das Haus ein Museum werden sollte. Sie erwarb zu Lebzeiten große Mengen an Kunst und Antiqui­täten mit dem Ziel, „ein möglichst reiches und vielfäl­tiges Mate­rial zusam­menzu­tragen, das sowohl die Kultur meiner eigenen Zeit als auch die früherer Zeiten veranschau­licht“. Bis 1930 war das Haus bewohnt, danach wur­de es ein statt­li­ches Museum.
10 Tage
ab 1.699,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: November–März

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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