Winterthur: Größte Fußgängerzone der Schweiz
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Winterthur

Größte Fußgängerzone der Schweiz: Altstadt von Winterthur

Größte Fußgängerzone der Schweiz: Altstadt von Winterthur

Größte Fußgängerzone der Schweiz

Die Altstadt von Winterthur ist die grösste zusammenhängende Fussgängerzone der Schweiz. Die Häuser, Gassen und Brunnen stammen aus dem Barock, die Stadtkirche mit ihren Zwillingstürmen ist gotisch und das prächtige Stadthaus ein Meisterwerk des Architekten Semper. Darüber hinaus ist Winterthur berühmt für seine Kunstszene. Mit dem Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten und dem Kunstmuseum besitzt es zwei Kunstsammlung von Weltgeltung.



Sehenswürdigkeiten Winterthur

Ermatingen

Kleinod am Untersee

Das ehemalige Fischerdorf liegt auf einer Landzunge im Untersee gegenüber der Insel Reichenau. Bekannte Villen und Schlösser sowie das Napoleonmuseum mit seiner Parkanlage laden zu Wanderungen und Spaziergängen ein. Im Sommer lockt der See zum Baden; das schöne Seebad steht jedermann offen. Etwas Besonderes ist die Paritätische Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die seit vielen Hundert Jahren von Protestanten und Katholiken gleichermaßen genutzt wird.

Gailingen

Erholungsort zwischen Rhein und Rauhenberg

Auf der Nordseite des Hochrheins liegt der zu Deutschland gehörende Erholungsort Gailingen am Fuß des bewaldeten Rauhenbergs. Die historische Holzbrücke über den Rhein, die auch das Wahrzeichen des Ortes ist, führt auf die Schweizer Seite. Für ein Picknick eignet sich der Rheinuferpark. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Jüdischen Museum, das über jüdische Kultur und Geschichte am Bodensee und am Hochrhein informiert.

Aachtopf

Größte Quelle Deutschlands

Der Aachtopf gilt als die wasserreichste Quelle Deutschlands. Sie bildet den Fluss Aach, der bei Radolfzell in den Bodensee mündet. Das Quellwasser, das dort an die Oberfläche dringt, stammt aus der Donau, die 12 Kilometer entfernt teilweise versickert, unterirdisch weiterfließt und dabei sogar die europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer unterquert. Unterhalb des Aachtopfes gibt es eine Höhle, die seit 1980 erforscht wurde. Dabei gab es 2017 einen sensationellen Fund: ein weitgehend pigmentlosen und blinden Höhlenfisch, der bisher der einzig bekannte seiner Art in Europa ist.

Hohentwiel

Aussicht vom Bodensee bis zu den Schweizer Alpen

Hoch über den Bodensee erhebt sich der Hausberg von Singen, der von einer Ruine gekrönt wird. Der 693 Meter hohe Hohentwiel bietet großartige Aussicht: Von der eindrucksvollen Festung schweift der Blick vom Bodensee über die sanften Hügel des Hegaus bis zur Gipfelkette der Schweizer Alpen. Seit 9.000 Jahren siedeln Menschen an den Hängen des vulkanischen Bergs. Bauern aus der Jungsteinzeit, Künstler aus der Bronzezeit und die Kelten haben ihre Spuren hinterlassen. Ein etwa einstündiger Spazierweg führt aus der Innenstadt von Singen zum Gipfel.

Kloster Rheinau

Märchenkirche auf einer Rheininsel

Die ehemalige Benediktinerabtei liegt märchenhaft schön auf einer Rheininsel in der Schweizer Gemeinde Rheinau. Sie wurde etwa 778 gegründet und 1862 aufgehoben. Von 1867 bis 2000 war in den Klostergebäuden eine psychiatrische Klinik untergebracht. Heute wird das frühere Klostergebäude durch die Spirituelle Weggemeinschaft genutzt. Die barocke Klosterkirche ist ein Meisterwerk des Vorarlberger Baumeisters Franz Beer. Im Sommer finden die Rheinauer Konzerte statt.

Nähere Informationen:
www.rheinauerkonzerte.ch

Küssaburg

Aussichtsburg über dem Hochrhein

Die Burgruine auf 635 Metern über dem Hochrhein ist ein Wahrzeichen des Landkreises Waldshut. Vermutlich wurde die Küssaburg zwischen 1125 und 1141 erbaut und besaß eine Vorgängerburg. Zerstört wurde sie im Dreißigjährigen Krieg und durch einen Bergsturz 1664. Im 19. Jahrhundert begann die Freilegung der Burgruine, die seither ein beliebtes Ausflugsziel der Region ist. Von oben hat man eine phänomenale Aussicht bis weit in den Südschwarzwald und ins Schweizer Aargau.

Nähere Informationen:
www.kuessaburg.com

Mettnau

Naturschutzgebiet auf einer Halbinsel

Die Halbinsel auf dem Stadtgebiet von Radolfzell ragt 3,5 Kilometer in den Untersee hinein. Sie wurde bereits 1926 unter Naturschutz gestellt, nachdem sich in einem zufällig aufgeschütteten Damm ein See gebildet hatte. Sein gleichbleibender Wasserspiegel bietet ideale Brutbedingungen für seltene Wasservögel. Im vorderen Bereich von Mettnau kann man kuren und kneippen, baden oder Sport treiben.

Museum Haus Dix

Atelier und Wohnhaus des Expressionisten

Bald nach der Machtübernahme der Nazis 1933 galt Otto Dix als „entarteter Künstler“und verlor seinen Lehrstuhl in Dresden. Seiner Frau Martha war es dank eine Erbschaft möglich, ein Grundstück am Untersee in Hemmenhofen mit Blick auf die Schweizer Seite zu erwerben. Die Familie ließ ein großzügiges Haus mit fast 400 Quadratmetern Grundfläche errichten, in dem Otto Dix zeitlebens wohnte und arbeitete. Heute sind das Haus und der Garten ein Museum mit einer der bedeutendsten Dix-Sammlungen weltweit.

Museum Rietberg

Kunst der außereuropäischen Kulturen

Als einziges Museum in der Schweiz widmet sich das Museum Rietberg der Kunst außereuropäischer Kulturen. Es befindet sich in einem klassizistischen Villen-Ensemble im Rietpark, das ergänzt wird durch den „Smaragd“, einen modernen Pavillon aus grünem Glas.
Die Sammlung umfasst Werke der traditionellen sowie der zeitgenössischen Kulturen Asiens, Afrikas, Amerikas und Ozeaniens. Mit der Dauerausstellung sowie verschiedenen Veranstaltungen und Sonderausstellungen möchte man ein lokales genauso wie ein internationales Publikum ansprechen, um einen Einblick in die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen zu geben und zu einem offenen Dialog zwischen den Kulturen der Welt beizutragen.

Radolfzell

Malerische Altstadt am Untersee

Der Gründer und Namensgeber der Stadt, Bischof Radoldus von Verona, muss ein geschäftstüchtiger Mann gewesen sein. Gegen hohe Summen erwarb er in Venedig Reliquien des Heiligen Markus, die er an einem gut zugänglichen Ort nördlich der Alpen ausstellen wollte. Die fromme Investition rechnete sich: Bald kamen etliche Pilger, um vor den Gebeinen Vergebung der Sünden zu erlangen. Das neu gegründete „Cella Ratoldi“ am Untersee florierte und erhielt bald das Stadtrecht. Der Grundstein für die malerische Altstadt wurde gelegt. Mittelpunkt von Radolfzell ist der Markt mit dem Ratoldusbrunnen. Beherrscht wird der Platz vom spätgotischen Münster.

Rapperswil

Rosenstadt am oberen Zürichsee

Rosen zieren das Wappen der mediterranen Stadt am oberen Zürichsee. Rosen blühen in allen erdenklichen Farben und Forman auf öffentlichen Plätzen und in den drei Rosengärten. Über den See ans gegenüberliegende Ufer führt eine Fußgängerholzbrücke, die längste Holzbrücke der Schweiz. Der Hafen ist Ausgangspunkt für die Zürichsee-Kursschiffe – darunter auch zwei echte Schaufelraddampfer.

Reichenau

Weltkulturerbe im Bodensee

Eine lange Pappelallee verbindet die Insel mit dem Festland und erlaubt einen Blick auf das Schweizer Ufer und den Gnadensee. Rechts und links der Straße erstreckt sich das Wollmatinger Ried, das größte Naturschutzgebiet auf der deutschen Seite des Bodensees. Am Ende der Allee grüßt Wanderbischoff Pirmin, der hier 724 ein bedeutendes Benediktinerkloster gründete und an die Kirchengeschichte erinnert. Nachdem man den Bruckgraben überquert hat, ist man schließlich auf der Insel, die mit über vier Quadratkilometern die größte im Bodensee ist.

Rheinfall

Wasserreichster Wasserfall Europas

Der Rheinfall von Schaffhausen ist mit 23 Metern zwar bei weitem nicht der höchste, aber der wasserreichste Wasserfall Europas. Über eine Breite von 150 Metern stürzen durchschnittlich knapp 400 Kubikmeter Wasser hinab. Er ist erst vor 15.000 Jahren entstanden, als der Rhein während der letzten Eiszeit mehrmals seinen Lauf veränderte. Auf ausgebauten Wegen erreicht man auf beiden Rheinseiten Aussichtsplattformen. Am Rheinfallbecken in Neuhausen am Rheinfall liegt das Schlösschen Wörth. Von hier aus kann man mit Ausflugsbooten dicht an den Rheinfall heranfahren und sich auch am mittleren Felsen absetzen lassen.

Rund um die Küssaburg

Zwischen Wutach und Rhein zur markanten Trutzburg

Durch die Ausläufer des Schwarzwaldes führt diese leichte Wanderung zwischen Wutach und Rhein zur Küssaburg, der markanten Trutzburg hoch über dem Rheintal. Startpunkt ist im malerischen Tiengen. Der Rückweg führt durch romantische Flusstäler.

Uetliberg

Planetenweg am Zürcher Hausberg

Der 870 Meter hohe Uetliberg ist der Abschluss der Albis-Bergkette. Von oben hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und den See. Die Üetlibergbahn führt bis auf den Gipfel. An der Bergstation beginnt der knapp zweistündige Planetenweg über den Albis-Grat nach Süden. Er wurde 1978 als Weg durch unser Sonnensystem angelegt, das im Maßstab 1:1 Milliarde verkleinert ist. Die Wanderung beginnt an der Sonne, einer gelben Kugel mit einem Durchmesser von 1,39 Meter, bis man nach vielen Kilometern schließlich am äußersten Planeten Pluto vorbeikommt.

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