Appenzellerland: Alpenlandschaft en miniature
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Appenzellerland

Voralpines Idyll: Appenzellerland

Voralpines Idyll: Appenzellerland

Alpenlandschaft en miniature

Das Appenzellerland liegt zwischen der Talschaft Toggenburg und dem St. Galler Rheintal. Im Norden findet man eine karg bewaldete Hügellandschaft, während sich gen Süden die zuvor sanften Berge zu einer voralpinen Landschaft steigern, überragt vom imposanten Alpsteinmassiv, das in dem rund 2500 Meter hohen Berg Säntis seine Krönung findet. Weithin sichtbar erhebt sich der Gipfel als markante Landmarke, in einer Doppelspitze mit dem nur wenig kleineren Berg Altmann.
Aber nicht nur die Gipfel erscheinen wie aus dem Bilderbuch. Blaue Bergseen schimmern zwischen steilen Felswänden und grüne Almweiden erstrecken sich entlang der Hänge. Wanderer und Radfahrer finden auf einem gut ausgebauten Wegenetz zahlreiche Routen für ausgiebige Erkundungstouren.
Wie gemalt liegen rustikale Hütten und urige Gehöfte zwischen Wiesen und Bäumen verstreut. Der Sage nach, sind diese Häuser einst aus dem Beutel eines Riesen gefallen, der diese mit sich trug, weil er plante, eine eigene Stadt zu erbauen. Als er die Häuser zu ihrem Bestimmungsort bringen wollte, riss unbemerkt beim Überschreiten der Berge der geschulterten Beutel auf und die Häuser purzelten einzeln heraus.



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Sehenswürdigkeiten Appenzellerland

Appenzell

Zentrum des Appenzellerlandes

Appenzell ist der Hauptort des kleinsten Schweizer Kantons-Appenzell Innerrhoden. Er liegt am Fuße des Alpsteinmassivs und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge und Wandertouren im Appenzellerland. Bunt bemalte Holzhäuser verleihen dem Ortskern einen speziellen Charakter. Boutiquen locken zum entspannten Schaufensterbummel, verschiedene Museen zeigen Kunst und informieren über die Geschichte der Region.

Aufstieg zum Hohen Hirschberg

Blick auf das Alpsteingebirge und die grüne Hügellandschaft des Appenzellerlands

Vom sogenannten Sammelplatz beginnt der Aufstieg zum Hohen Hirschberg. Ein Großteil der Strecke führt entlang einer schmalen Asphaltstraße, sodass die Tour trotz stetiger Steigung gut zu begehen ist. Eine gute Grundkondition ist trotzdem Voraussetzung.
Die Wanderung führt durch die Hügellandschaft des Appenzellerlands, die nicht typischer für die Schweiz sein könnte. So begegnet man weidenden Kühen auf grünen Wiesen und in die Senken der Täler schmiegen sich urige Fachwerkhäuser.
Oben angekommen eröffnet sich ein grandioser Blick auf das Alpsteingebirge mit dem Säntis-Massiv im Fokus. Eine Gaststätte lädt zum Rasten und Erfrischen ein, bevor es wieder bergab und zurück zum Ausgangspunkt geht.
(Hin und zurück: 7,8 km, 3:00 Stunden, auf und ab: 250 Meter)

Berggasthaus Aescher

Gastfreundschaft mit über dreihundertjähriger Tradition

Schon seit 1860 schmiegt sich das Berggasthaus am Weg nach Äscher in den Fels des Wildkirchli. Und die Geschichte der Gastfreundschaft reicht sogar noch weiter zurück. Schon seit Mitte des 17. Jahrhunderts hatten Mönche, die als Eremiten in den Wildkirchlihöhlen lebten, an diesem Ort Gäste bewirtetet.
Das Gasthaus steht als eines der ältesten Berggasthäuser der Schweiz unter Denkmalschutz. Seitdem es vor einigen Jahren als einer der „schönsten Plätze der Erde“ das Titelbild einer Ausgabe von National Geographic zierte, ist es ein wahres Sehnsuchtsziel für Besucher aus aller Welt geworden. Wer vor Ort bei tollem Ausblick die Küche genießen möchte, die sich mit traditionellen Rezepten und regionalen Lebensmitteln auf das kulinarische Erbe der Alpen zurückbesinnt, sollte also auf jeden Fall im Voraus reservieren.
Von Wasserauen kann man mit der Ebenalpbahn in wenigen Minuten bis zur Bergstation fahren. Von hier aus ist das Gasthaus über einen ca. 15-minütigen Fußweg durch die Wildkirchlihöhlen zu erreichen.

Dampfschiff Hohentwiel

Mit dem Schaufelraddampfer über den Bodensee

Strahlend weiße Sonnensegel und poliertes Messing, spiegelndes Mahagoni-, Teak- und Kirschbaumholz: Das laut Fachpresse „am besten restaurierte Dampfschiff Europas“ demonstriert die Handwerkskunst einer ganzen Epoche und Meisterwerke des Jugendstils. Der historische Schaufelraddampfer wurde 1913 für die gekrönten Häupter Europas gebaut. Nach seiner Restaurierung 1984 ist er auch für das Volk zugänglich.

Nähere Informationen:
www.hohentwiel.com

Ruggeller Riet

Ideales Habitat für Störche

Das 90 Hektar große Torfgebiet ganz im Norden von Liechtenstein bietet vielen Pflanzen und Tieren einen besonderen Lebensraum. Sogar der Storch ist wieder eingezogen. Moore, Weiher, Hecken, Bäume und Streuwiesen sind ein ideales Habitat. Besucher kommen vor allem Ende Mai und Anfang Juni, wenn die Schwertlilie in Blüte steht und große Wiesen in einen blauen Teppich verwandelt. Der angrenzende Rhein mit seinen Kiesbänken und dem Rheindamm lädt ein zum Spazieren, Radfahren oder Inline-Skatern.

Säntis

Panoramasicht über sechs Länder

Der Säntis erhebt sich als höchster Berg des Alpsteins. Mit der Luftseilbahn schwebt man vom Tal aus in nur etwa zehn Minuten bis hinauf auf den Gipfel. An klaren Tagen bietet sich von dort ein einmaliger Panoramablick über die Grenzen der Schweiz hinaus, bis nach Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und Liechtenstein. Neben den Aussichtsplattformen erwarten die Besucher auch Themenausstellungen zu den Wetterphänomenen sowie der Eiswelt des Säntis. Für das leibliche Wohl sorgen ein Gasthaus sowie zwei Restaurant.

Wanderung zum Berggasthaus Aescher

Über unzählige Stufen zu einem der „schönsten Plätze der Erde“

Die Wanderung startet am Bahnhof in Wasserauen. Eine gute Kondition, festes Schuhwerk sowie eine gute Trittsicherheit sind für die Wanderung unbedingt erforderlich.
Der Anstieg ist sehr steil und führt über Treppenstufen sowie teils schmale und wurzelüberrankte Wege. Nach einer ersten Etappe öffnet sich der Wald zu grünen Wiesen, die einen freien Blick auf die imposante Bergkulisse bieten. Am Gasthaus angekommen kann man, vorausgesetzt man hat vorab reserviert, bei kühlen Getränken und traditionellen Gerichten eine stärkende Rast einlegen.
Auf dem Rückweg geht es über einen anderen Weg wieder hinunter ins Tal, vorbei am Seealpsee mit der Bruderklausenkapelle.
(Hin und zurück: 8,9 Kilometer, 4:50 Stunde, auf und ab: 610 Meter)

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