Solothurn: „die schönste Barockstadt der Schweiz“
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Solothurn

Am Ufer der Aare: Solothurn

Am Ufer der Aare: Solothurn

„die schönste Barockstadt der Schweiz“

Die kleine Stadt an der Aare trägt gleich mehrere Spitznamen. Die französische Botschaft, die hier über 200 Jahre ansässig war, brachte ihr den Titel „Ambassadorenstadt“ ein. Überdies wird sie auch „Sankt-Ursen-Stadt“ genannt. Grund dafür ist ihr Schutzpatron, Märtyrer Ursus aus der legendären Thebaischen Legion, dem unter anderem auch die Kathedrale geweiht ist.
Aber nicht nur die Spitznamen lassen auf eine traditionsreiche Vergangenheit schließen, auch in der Architektur haben die Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen. So wurde die Altstadt in weiten Teilen zwischen 1520 und 1790 errichtet. Dabei prägen vor allem die Bauten aus der Barockzeit das Stadtbild, sodass Solothurn auch als „die schönste Barockstadt der Schweiz“ bekannt geworden ist.



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Sehenswürdigkeiten Solothurn

Berner Altstadt

Prächtige Flaniermeile zwischen Zytglogge und Kramgasse

Die Hauptachse durch die Altstadt von Bern ist die Gerechtigkeitsgasse, die sich in der Kramgasse, der Markt- und der Spitalgasse fortsetzt. Mit ihren Patrizierhäusern zu beiden Seiten der Straße und den Arkaden, hinter denen sich edle Geschäfte verbergen, bildet sie ein einzigartiges Ensemble. Die Flaniermeile wird aufgelockert durch künstlerisch gestaltete Brunnen, von denen der Gerechtigkeitsbrunnen aus dem Jahr 1543 der älteste ist. Den Abschluss dieser typisch helvetischen Prachtstraße bildet die Zytglogge mit einem astronomischen Uhrenwerk. Der Zeitglockenturm war im 13. Jahrhundert das westliche Stadttor.

Einsiedelei Sankt Verena

Romantischer Felsengarten in der Verena-Schlucht

Im 12. Jahrhundert, als die Gegend um Solothurn noch Wildnis war, wurde auf dem Grund der Verena-Schlucht eine Kapelle an den Fels gebaut. Seit dem 15. Jahrhundert bis heute leben dort Einsiedler, die nach alter Tradition von der Bürgergemeinde Solothurn finanziert werden. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Eremitage zu einem romantischen Landschaftsgarten umgestaltet. Über einen idyllischen Fußweg durch die Verena-Schlucht gelangt man dorthin. (vom Zentrum Solothurn: 3 km, 1:00 Stunde, auf und ab: 90 Meter)

Gurten

Sommerrodelbahn und Aussichtsturm

Der Gurten ist der Hausberg der Stadt Bern und mit großzügigen Rasenflächen, schattenspendenden Bäumen und Grillstellen ein echtes Naherholungsgebiet. Es gibt Spielplätze, eine Sommerrodelbahn, viel Platz für Picknicks oder sportliche Aktivitäten sowie einen Aussichtsturm mit Blick über Bern, das Mittelland und die Alpen. Egal ob man wandern oder einfach entspannen möchte – hier findet jeder sein Plätzchen. Mehrere Restaurants bieten von Snacks bis zu kompletten Menus eine gute Auswahl.

Zur Website:
www.gurtenpark.ch

Schloss Waldegg

Prachtvolles Türmlihaus des Schultheißen

Rund um Solothurn haben die Patrizier der Stadt prachtvolle Landsitze für ihre Familien errichtet. Zu den schönsten gehört Schloss Waldegg, das 1682 vom damaligen Schultheiß der Stadt erbaut wurde. Es handelt sich um ein traditionelles „Türmlihaus“ mit französischen und italienischen Stilelementen. Nach gründlicher Renovierung dient es heute als Museum und Begegnungsstätte. Von Rüttenen führt ein Weg durch die Verenaschlucht zum Schloss.

St. Ursenkathedrale

Ein Meisterwerk der Zahl Elf

Die frühklassizistische Kathedrale der Architekten Gaetano Matteo Pisoni und Paolo Antonio Pisoni ist zum Wahrzeichen der Stadt geworden. Geweiht ist das Bauwerk den Stadtheiligen Urs und Viktor, die der Sage nach der Thebaischen Legion angehörten und aufgrund ihres christlichen Glaubens im Kastell Solothurn enthauptet wurden und so als Märtyrer starben.
Erbaut wurde die Kathedrale in einem Zeitraum von elf Jahren, zwischen 1762 und 1773. Im Turm, der 66 Meter hoch ist, hängen elf Glocken. Schreitet man die 33 Stufen der Freitreppe hinauf und betritt den Innenraum, so findet man dort elf Altäre. Diese sind nur an einem einzigen Punkt gleichzeitig zu sehen: vom elften schwarzen Stein des Haupteingangs aus. Warum genau die Zahl Elf in der Kathedrale, und darüber hinaus auch in der ganzen Stadt, quasi omnipräsent ist, ist nicht ganz klar. Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, wird ihr jedoch immer wieder begegnen. Die Liebe der Solothurner zur Schnapszahl und ihrer Vielfachen wurde jedoch sogar von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Zeitglockenturm

Mittelalterliche Turmuhr am Marktplatz

Die heutige Stadt Solothurn ist aus zwei Zentren hervorgegangen. Getrennt durch den Stadtbach gab es den bürgerlichen Stadtteil um das römische Kastell „Castrum Salodurum“ auf der einen sowie einen kirchlichen Teil um die Gräber der Heiligen Urs und Viktor auf der anderen Seite. Um 1230 wurden beide Teile mit einer gemeinsamen Stadtmaur umgeben.
Mit dem Erstarken des Bürgertums begann man Uhrtürme zu errichten, oft als Teil öffentlicher Gebäude. Damit schuf man eine Art weltliche Konkurrenz zur Zeitanzeige, die zuvor mit den Kirhcturmuhren ganz in geistlicher Hand gelegen hatte.
In Solothurn errichtete man den Zeitglockenturm mit dem berühmten astronomischen Ziffernblatt. Neben der Uhrzeit lassen sich hier auch die Monate sowie der Stand der Sternzeichen ablesen.

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