Vierwaldstättersee

Schönster See der Schweiz: Vierwaldstättersee

Schönster See der Schweiz: Vierwaldstättersee

Schönster See der Schweiz

Der Vierwaldstätter See trägt seinen Namen nach den vier Waldstätten Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern, von denen er umgeben ist. Weil sie zugleich die Urkantone der Schweiz sind, spielen hier die Gründungsmythen der Eidgenossenschaft um den Freiheitshelden Wilhelm Tell. Auf der Wasseroberfläche des Sees spiegeln sich die südlich angrenzenden Alpen, weshalb er als der schönste See der Schweiz gilt. Am besten erlebt man den kreuzförmigen Gletschersee auf einer Bootsfahrt, etwa mit einem Raddampfer oder einem Salonschiff, die in Luzern, Brunnen oder Flüelen ablegen. Auf der Südseite gibt es am Fuß der Alpen ein dichtes Netz von Wanderwegen verschiedener Länge und Schwierigkeit. Sehr empfehlenswert ist auch eine Seilbahn- oder Bergbahnfahrt auf die Aussichtsberge Pilatus, Rigi oder Stanserhorn.



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Sehenswürdigkeiten Vierwaldstättersee

Engelberg

Wander- und Skiparadies bei Luzern

Der 1120 gegründete Ort liegt nur 25 km südlich vom Vierwaldstättersee, aber in einer anderen Welt: in einem malerischen, weiten Hochtal, das im Süden von dem 3.228 Meter hohen Titlis überragt wird. Im Osten bestimmt der über dem Alpendorf thronende Hahnen das Bild. Besonders die Titlisregion ist durch Seilbahnen oder Skilifte erschlossen. Für den Sommer gibt es ein weit verzweigtes Netz von Wanderwegen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Auch Klettern und Gleitschirmfliegen sind möglich.

Glasi Hergiswil

Traditionelles Glasbläserhandwerk am Vierwaldstättersee

1817 gründeten die Gebrüder Siegwart die Glashütte Hergiswil am Vierwaldstättersee. Die günstige Lage sorgte dafür, Glasbläserhandwerk hier in den darauffolgenden Jahrzehnten florierte. Durch die Konkurrenz modernerer, ausländischer Betriebe unter Druck gesetzt, versuchte man ab dem frühen 20. Jahrhundert die Produktion zu automatisieren. Die Bemühungen kamen jedoch zu spät, wirtschaftlich ging es bergab.
Der Wendepunkt kam 1975. Eigentlich war die Schließung der Glasi gegen Ende des Jahres terminiert gewesen, doch der Protest der Angestellten fand Unterstützung im ganzen Land. Auch der Glaskünstler Roberto Niederer, der seit 1956 in Hergiswil tätig war, setzte alles daran, die Glasi zu retten. Mit seinem Privatvermögen übernahm er als Hauptaktionär in einem neu gegründeten Unternehmen die Glashütte und formte diese nach seinen Vorstellungen um – wieder weg von der industriellen Herstellung und zurück zum traditionell hergebrachten Handwerk. Fortan sollte keine Massenware mehr produziert werden, sondern nur noch limitierte Stücke in besonderer Formvollendung.
Als man die Werkstätten schließlich noch für die Öffentlichkeit öffnete, war die Erfolgsgeschichte perfekt. Heute ist der einstige Industriebetrieb ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Ein Museum bietet eine Einführung in die Theorie, die Praxis erlebt man von einer Tribüne aus, wo man den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen kann.

Zur Website:
www.glasi.ch

Gletschergarten Luzern

Subtropische Strände und Eiszeiten

Josef Wilhelm Amrein-Troller hatte eigentlich geplant, einen Weinkeller in den Luzerner Sandstein zu bauen. Während der Arbeiten hierzu fand er jedoch am 2. November 1872 ganz unverhofft etwas anderes. Unter dem Wiesland stieß er auf Gletschertöpfe, die von der Zeit vor rund 20.000 Jahren kündeten, als die letzte Eiszeit Luzern in einen tiefen Winterschlaf gelegt hatte. Die Gletschertöpfe sollten jedoch nicht die einzigen Relikte vergangener Epochen bleiben. Mit versteinerten Muscheln und Palmblätter, die man rundherum fand, öffnete sich ein Fenster in die Zeit vor gut 20 Millionen Jahren, als das heutige Luzern noch ein subtropischer Meeresstrand war.
Vor dem Hintergrund des erstarkenden Tourismus um Luzern in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, entschied sich Amrein-Troller dafür, statt des Weinkellers einen Gletschergarten zu eröffnen. Heute ist das Gelände erweitert durch ein Spiegellabyrinth sowie Museum im ehemaligen Wohnhaus der Familie, in dem allerlei Kuriositäten ausgestellt sind, die auf die unterschiedlichsten Interessen der Familienmitglieder zurückgehen und von historischen Möbeln bis hin zu archäologischen Fundstücken reichen.



Kulinarische Wanderung

Bergpanorama und Käseverkostung

Von Rigi Kulm aus führt die Wanderung zunächst zur Alpkäserei Chäserenholz, wo insgesamt 15 verschiedene Käsesorten hergestellt werden. Der Betrieb kann eigenständig besichtigt werden oder aber im Rahmen einer individuellen Führung mit dem Inhaber, die jedoch im Voraus angefragt werden muss. Nach der Besichtigung wartet eine Käseplatte zur Verkostung, begleitet von einem Glas Weißwein. Als nächster Stopp entlang des Weges lockt das Sommerrestaurant BärgGnuss. Hier werden vor allem regionale Spezialitäten angeboten. Frisch gestärkt, kann man die Wanderung anschließend fortsetzen. In einer Schleife geht es weiter bis nach Rigi Kaltbad. Als krönender Abschluss folgt noch ein kurzer Abstecher zum Chänzeli, einem Aussichtspunkt hoch über dem Vierwaldstättersee.
(Hin: 10,6 Kilometer, 4:00 Stunde, auf und ab: 550 Meter)

Zur Website der Rigi:
www.rigi.ch

Maria Loreto

Tausend Stufen und marianische Mystik

Tausend Stufen führen zu der Wallfahrtskapelle in Hergiswald, die schon im Jahr 1662 geweiht wurde. Außen ist sie schlicht, aber innen einzigartig. Das Bild der Schwarzen Madonna sowie eine gewölbte Holzdecke mit 324 Feldern, bringen Kunsthistoriker ins Staunen und Schwärmen. Kaspar Megglinger, der gestaltende Künstler, war in der Barockzeit besonders für seine marianische Symbolik bekannt. Immerhin gelten die über 300 Marienbilder als weltweit einziger Zyklus, der in dieser Form gestaltet wurde.

Pilatus

Berühmtester Aussichtsgipfel der Schweiz

Das zerklüftete Bergmassiv südlich von Luzern ist der berühmteste Aussichtsgipfel der Schweiz. Von oben hat man eine phantastischen Blick auf den Vierwaldstättersee, auf Luzern und die Zentralalpen. Früheren Generationen galt er nicht als erhabener Hausberg, sondern als unheimlicher Ort von Drachen und Geistern, die Wetterstürze und Schlammlawinen in die Stadt schickten. Kein Wunder, dass sich viele Sagen und Legenden um den Pilatus ranken. Von Kriens führt eine Seilbahn auf den Berg, von Alpnachstad eine Zahnradbahn. Oben wartet das historische Hotel Pilatus-Kulm.

Nähere Informationen:
www.pilatus.ch

Rigi Kulm

Panoramablick vom „König der Berge“

Die Rigi ist ein Bergmassiv in der Zentralschweiz, das von drei Seen umgeben wird: dem Vierwaldstätter See, dem Lauerzersee und dem Zuger See. Zwar ist der Gipfel nur knapp 1.800 Meter hoch, wegen seiner tollen Aussicht aber ein beliebter Hausberg. Goethe war hier, ebenso Mark Twain und Tolstoi, der den Ausblick von oben für einen der schönsten der Welt hielt. Neben zahlreichen Wanderwegen ist der Rigi von mehreren Luft- und zwei Zahnradbahnen erschlossen.

Zur Website der Rigi:
www.rigi.ch

Rigi Panoramaweg

Spaziergang entlang der alten Eisenbahnstrecke

Der Panoramaweg führt entlang der ehemaligen Zugstrecke zwischen Rigi Kaltbad und Rigi Scheidegg, die von 1874 bis 1931 in Betrieb war. Begleitet von einer grandiosen Aussicht über die Alpen, den Vierwaldstättersee und den Schwyzer Talkessel wandert man über alte Eisenbahnbrücken und durch schattige Wäldchen. Die Strecke bleibt die meiste Zeit recht eben, nur zum Ende hin gibt es einen sanften Anstieg zu bewältigen. Unterwegs begegne man immer wieder Relikten der einstigen Bahnstrecke, so unter anderem einer Wassertankstelle für Dampfloks sowie Kilometertafeln am Wegesrand.
(Hin: 10,1 Kilometer, 3:50 Stunde, auf und ab: 360 Meter)

Zur Website der Rigi:
www.rigi.ch

Verkehrshaus der Schweiz

Entdeckungsreise zwischen Erde und Weltall

Auf rund 20.000 Quadratmetern präsentiert das Verkehrshaus Luzern seine Dauerausstellung. Diese beschäftigt sich mit allen Themen rund um Verkehr, Logistik und Mobilität. Ob beim virtuellen Weltraumspaziergang im Planetarium, oder im Salon eines Raddampfers, im Flugsimulator oder hinter dem Steuer eines Gabelstaplers – interaktive Exponate und multimediale Präsentationen bieten Spaß und Wissenswertes für die ganze Familie.

Zur Website:
www.verkehrshaus.ch

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