Heimeliges Berggasthaus

Eine Reise in die Ostschweiz

Zwischen Bodensee und Alpen

Die Reise verläuft zwischen Bodensee und Alpen. In der beschaulichen Hügellandschaft der Nordostschweiz findet man lebendiges Brauchtum und eine bunte Vielfalt in Kultur und Kulinarik. Weiter im Süden weht die frische Bergluft berühmter Wintersportgebiete.

Die Tour startet ab Zürich und führt dann nach Osten in die traditionsreiche Kulturlandschaft des Appenzellerlands. Wer möchte kann zwischendrin gut noch eine oder zwei Übernachtungen am Bodensee einschieben. Anschließend geht es weiter in die alpine Bergwelt von St. Moritz und Andermatt, wo man für kurze Zeit der Strecke des berühmten Glacier Express folgt.
Den Abschluss bildet ein Aufenthalt am Vierwaldstättersee, der in seiner weiten Verzweigung ein bisschen an die Fjordlandschaften Nordeuropas erinnert, wo das Klima jedoch deutlich milder ist.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Zürich

A

Zürich

Altstadt mit trendigen Cafés und Kneipen

Die Stadt am nörd­li­chen Ende des Zürich­sees ist aus der römi­schen Sied­lung Turigum hervor­gegangen und wur­de im 13.

Jahr­hun­dert erst freie Reich­stadt und kurz danach Mitglied der neu gegrün­deten Eidgenos­senschaft. Ihr Aufstieg zur wich­tigsten Stadt der Schweiz begann unter dem Reformator Zwingli, der in Zürich im 16. Jahr­hun­dert lebte und die Grundlagen für eine puri­ta­nisch-kapi­ta­lis­ti­sche Kultur legte. Heute ist Zürich nach Einkommen der Bevöl­ke­rung eine der reichsten Städte der Erde und hat nach einer Studie von 2007 welt­weit die höchste Lebens­qualität. Millio­näre und Milli­ardäre aus allen Ländern der Erde haben hier wegen des Schweizer Bankge­heim­nisses und des güns­tigen Steu­er­rechts einen Wohn­sitz. Neben Banken und Tresoren hat Zürich ein Menge zu bieten: eine hübsche Altstadt mit tren­digen Cafés und Kneipen, über 40 Museen und die berühmte Bahn­hofs­strasse, eine der vornehmsten Einkaufs­straßen Europas.

Zu Gast in einem Patrizierhaus im Zentrum

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das denkmalge­schützte Patri­zi­er­haus aus dem 16. Jahrhundert mit seinem roman­ti­schen Innen­hof ist eine Oase der Ruhe im Stadt­zentrum von Zürich. Ratsherren, Bankiers und Seiden­händler haben es im Laufe der Jahrhunderte bewohnt, bis es kurz vor der Jahr­tausendwende zu einem 4-Sterne-Hotel umge­baut wur­de. Das Restau­rant wird vom Gault Millau mit 15 Punkten bewertet und ist eine bevor­zugte Adresse der anspruchsvollen Zürc­her Kundschaft.

Im histo­ri­schen Gewölbekeller lagern erstklas­sige Weine. Alt­stadt, Univer­sität, die Eidge­nös­si­sche Tech­ni­sche Hoch­schule und das Schau­spielhaus sind zu Fuß zu errei­chen.

Ausflug (OPTIONAL)

Das Mittelalterliche Zürich (1,5 - 2,5 Stunden, deutsch)

Spazieren Sie gemeinsam mit Ihrem Guide durch die Altstadt von Zürich. In den vewin­kelten Gassen hat die Geschichte so manches Geheimnis bewahrt, das es zu entde­cken gilt.

Lassen Sie sich durch die Jahrhunderte führen und besu­chen Sie unter anderem das Frau­münster mit den bunten Glasfenstern Chagalls sowie den Lindenhof und die Bahn­hof­straße.

Ausflug (OPTIONAL)

Kunst-Tour durch Zürich (1,5 - 2,5 Stunden, deutsch)

Kunst ist ein leben­diger Bestand­teil des Alltags in Zürich. Die Stadt versteht sich als ihre Bühne und so gibt es im öffent­li­chen Raum zahlreiche zeitge­nös­si­sche Installa­tionen zu bestaunen.
Bei dem Ausflug bringt Ihr Guide Sie hinter die Kulissen der Kultur­szene, in die Gale­rien und Ateliers junger Künstler.

Außerdem erfahren Sie, wo bereits Bertolt Brecht und Marc Chagall bei einem Wein von der Muse geküsst wurden.

Ausflug (OPTIONAL)

Süße Stadtführung (1,5 - 2,5 Stunden, deutsch)

Die Tour richtet sich an alle Naschkatzen und führt in die süßen Ecken der Stadt. Sie treffen Ihren Guide vor dem Café von Sprüngli am Para­de­platz – warum die größte Zürcher Confi­serie ihren Haupt­sitz dort hat, erfahren Sie dann direkt vor Ort.

Anschließend  geht es zu den berühm­testen Pralinéauslagen und zu versteckten Choco­la­tiers. Natür­lich bleibt zwischendurch immer genügend Zeit, um in Ruhe zu stöbern.

Vier­wald­stättersee

Schönster See der Schweiz
Der Vier­wald­stätter See trägt seinen Namen nach den vier Wald­stätten Uri, Schwyz, Unter­walden und Luzern, von denen er umgeben ist. Weil sie zugleich die Urkan­tone der Schweiz sind, spielen hier die Gründungs­my­then der Eidgenos­senschaft um den Freiheits­helden Wilhelm Tell. Auf der Wasser­ober­fläche des Sees spiegeln sich die südlich angrenzenden Alpen, weshalb er als der schönste See der Schweiz gilt. Am besten erlebt man den kreuzför­migen Glet­schersee auf einer Bootsfahrt, etwa mit einem Raddampfer oder einem Salon­schiff, die in Luzern, Brunnen oder Flüelen ablegen. Auf der Südseite gibt es am Fuß der Alpen ein dichtes Netz von Wander­wegen verschiedener Länge und Schwie­rigkeit. Sehr empfehlens­wert ist auch eine Seil­bahn- oder Berg­bahnfahrt auf die Aussichtsberge Pilatus, Rigi oder Stans­er­horn.

Frau­münster

Fensterzyklus von Marc Chagall
Die Kirche am Stadt­quai ist eine der vier reformierten Altstadt­kir­chen und ein Wahrzei­chen der Stadt. Berühmt ist sie heute vor allem für den in den 1970er Jahren von Marc Chagall erschaffenen fünf­tei­ligen Fensterzyklus im Chor­raum – das rote Prophe­tenfenster, das blaue Geset­zesfenster, das grüne Christusfenster, das gelbe Zions­fenster und das blaue Jakobsfenster. 1967 hatte der dama­lige Pfarrer bei Chagall ange­fragt, ob dieser die Gestal­tung über­nehme, nachdem er dessen in Zürich ausge­stellten Erst­fassungen der Scheiben für das Jeru­salemer Hadassah-Kran­ken­haus gesehen hatte. 1978 schuf Chagall außerdem eine Rosette im südli­chen Quer­schiff.

Museum Rietberg

Kunst der außer­eu­ro­päi­schen Kulturen
Als einziges Museum in der Schweiz widmet sich das Museum Rietberg der Kunst außer­eu­ro­päi­scher Kulturen. Es befindet sich in einem klas­sizis­ti­schen Villen-Ensemble im Rieter­park, das ergänzt wird durch den „Smaragd“, einen modernen Pavillon aus grünem Glas.
Die Samm­lung umfasst Werke der tradi­tionellen sowie der zeitge­nös­si­schen Kulturen Asiens, Afrikas, Amerikas und Ozea­niens. Mit der Dauer­aus­stel­lung sowie verschiedenen Veran­stal­tungen und Sonder­aus­stel­lungen möchte man ein lokales genauso wie ein inter­na­tio­nales Publikum anspre­chen, um einen Einblick in die Viel­falt künst­le­ri­scher Ausdrucks­formen zu geben und zu einem offenen Dialog zwischen den Kulturen der Welt beizu­tragen.

Uetliberg

Plane­tenweg am Zürcher Hausberg
Der 870 Meter hohe Uetliberg ist der Abschluss der Albis-Bergkette. Von oben hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und den See. Die Uetliberg­bahn führt bis auf den Gipfel. An der Berg­sta­tion beginnt der knapp zwei­stün­dige Plane­tenweg über den Albis-Grat nach Süden. Er wur­de 1978 als Weg durch unser Sonnen­system ange­legt, das im Maßstab 1:1 Milli­arde verklei­nert ist. Die Wande­rung beginnt an der Sonne, einer gelben Kugel mit einem Durch­messer von 1,39 Meter, bis man nach vielen Kilome­tern schließ­lich am äußersten Planeten Pluto vorbei­kommt.
(Hin und zurück: 5,4 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 170 Meter)

Von Zürich nach Gais AR

100 km | 2:00 h

Winter­thur

Größte Fußgängerzone der Schweiz
Die Altstadt von Winter­thur ist die grösste zusam­men­hän­gende Fussgängerzone der Schweiz. Die Häuser, Gassen und Brunnen stammen aus dem Barock, die Stadt­kirche mit ihren Zwil­ling­stürmen ist gotisch und das präch­tige Stadt­haus ein Meister­werk des Architekten Semper. Darüber hinaus ist Winter­thur berühmt für seine Kunst­szene. Mit dem Museum Oskar Rein­hart am Stadt­garten und dem Kunst­museum besitzt es zwei Kunst­samm­lung von Welt­gel­tung.
B

Appenzellerland

Alpenlandschaft en miniature

Das Appen­zeller­land liegt zwischen der Talschaft Toggenburg und dem St. Galler Rheintal. Im Norden findet man eine karg bewal­dete Hügel­landschaft, während sich gen Süden die zuvor sanften Berge zu einer voralpinen Land­schaft stei­gern, über­ragt vom impo­santen Alpstein­massiv, das in dem rund 2500 Meter hohen Berg Säntis seine Krönung findet.

Weithin sichtbar erhebt sich der Gipfel als markante Land­marke, in einer Doppel­spitze mit dem nur wenig kleineren Berg Altmann.
Aber nicht nur die Gipfel erscheinen wie aus dem Bilder­buch. Blaue Berg­seen schimmern zwischen steilen Felswänden und grüne Almweiden erstre­cken sich entlang der Hänge. Wanderer und Radfahrer finden auf einem gut ausge­bauten Wegenetz zahlreiche Routen für ausgiebige Erkundungs­touren.
Wie gemalt liegen rustikale Hütten und urige Gehöfte zwischen Wiesen und Bäumen verstreut. Der Sage nach, sind diese Häuser einst aus dem Beutel eines Riesen gefallen, der diese mit sich trug, weil er plante, eine eigene Stadt zu erbauen. Als er die Häuser zu ihrem Bestim­mungsort bringen wollte, riss unbemerkt beim Über­schreiten der Berge der geschul­terten Beutel auf und die Häuser purzelten einzeln heraus.

Zu Gast in einem Gästehaus im Appenzeller Land

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine und feine Gäste­haus ist ein persön­lich geführtes Hotel in Gais mitten im male­ri­schen Appen­zeller­land.

Nur 10 Minuten von Appen­zell und 20 Minuten von St. Gallen entfernt hat es eine traumhafte Lage, die auch als Ausgangs­punkt für Wande­rungen ideal ist.
Neun geschmackvoll und komfor­tabel einge­rich­tete Doppelzimmer laden zum Wohlfühlen und Entspannen ein. Alle Zimmer sind mit einem eigenen Badezimmer ausge­stattet.

Liech­ten­stein

Vom Armen­haus Europas zur Zuflucht der Super­rei­chen
Das Fürs­tentum liegt am rechten Rhein­ufer zwischen Öster­reich und der Schweiz und ist mit knapp 25 Kilome­tern Länge der drittkleinste Staat der Erde. Dank güns­tiger Steuer- und Finanzge­setze konnte Liech­ten­stein vom Armen­haus Europas zu einem der reichsten Ländern der Erde aufsteigen. Auf gut 37.000 Einwohner kommen mindes­tens ebenso viele Stif­tungen, in denen Menschen aus aller Welt steuer­günstig ihr Vermögen parken können. Wich­tigster Bau des Landes ist daher nicht das Schloss des Fürsten über der Haupt­stadt Vaduz, sondern ein unauffäl­liger Bau aus grauem Stein in der Fußgängerzone: die Liech­ten­stei­ni­sche Natio­nalbank. Insge­samt verwalten die 15 Liech­ten­steiner Banken nach eigenen Angaben knapp 100 Milli­arden Euro.

Skywalk Allgäu

Der Baumwipfel­pfad in Schei­degg
Hoch in den Baumwipfeln lichtet sich der Wald und der Blick wird frei auf eine wundervolle Umge­bung. Eine Wackel­brücke und ein Erleb­nis­pfad machen den Spaziergang etwas abenteuer­lich, auch wenn er kinderwagen- und roll­stuhlge­recht gestaltet ist. Neben dem Baumwipfel­pfad gibt es zwei Natur­er­leb­nis­pfade.

Fried­richshafen

Zeppelin-Werke am Nord­ufer des Boden­sees
Die Stadt am Nord­ufer des Boden­sees entstand erst 1811 und wur­de nach dem ersten würt­tembergi­schen König benannt. Aufgrund von Freihandels­privilegien mit der Schweiz wuchs die Stadt schnell und lockte Indu­s­tri­elle und Touristen an, darunter auch den russi­schen Zaren Alexander II. Anfang des 20. Jahrhunderts siedelte der Konstanzer Graf von Zeppelin seine Luft­s­chifffa­brik in Fried­richshafen an, die im Natio­nalso­zialismus in Rüstungs­be­triebe umge­wandelt wur­de, die wiederum heute zu Airbus gehören.

Aufstieg zum Hohen Hirschberg

Blick auf das Alpst­ein­gebirge und die grüne Hügel­landschaft des Appen­zeller­lands
Vom soge­nannten Sammel­platz beginnt der Aufstieg zum Hohen Hirschberg. Ein Groß­teil der Strecke führt entlang einer schmalen Asphalt­straße, sodass die Tour trotz stetiger Steigung gut zu begehen ist. Eine gute Grundkondi­tion ist trotzdem Voraus­setzung.
Die Wande­rung führt durch die Hügel­landschaft des Appen­zeller­lands, die nicht typi­scher für die Schweiz sein könnte. So begegnet man weidenden Kühen auf grünen Wiesen und in die Senken der Täler schmiegen sich urige Fach­werkhäuser.
Oben ange­kommen eröffnet sich ein grandioser Blick auf das Alpst­ein­gebirge mit dem Säntis-Massiv im Fokus. Eine Gast­stätte lädt zum Rasten und Erfri­schen ein, bevor es wieder bergab und zurück zum Ausgangs­punkt geht.
(Hin und zurück: 7,8 km, 3:00 Stunden, auf und ab: 250 Meter)

Wande­rung zum Berggast­haus Aescher

über unzäh­lige Stufen zu einem der „schönsten Plätze der Erde“
Die Wande­rung startet am Bahnhof in Wasserauen. Eine gute Kondi­tion, festes Schuh­werk sowie eine gute Tritt­si­cher­heit sind für die Wande­rung unbedingt erforder­lich.
Der Anstieg ist sehr steil und führt über Treppen­stufen sowie teils schmale und wurzelüber­rankte Wege. Nach einer ersten Etappe öffnet sich der Wald zu grünen Wiesen, die einen freien Blick auf die impo­sante Bergkulisse bieten. Am Gast­haus ange­kommen kann man, vorausge­setzt man hat vorab reserviert, bei kühlen Getränken und tradi­tionellen Gerichten eine stärkende Rast einlegen.
Auf dem Rückweg geht es über einen anderen Weg wieder hinunter ins Tal, vorbei am Seealpsee mit der Bruder­klau­senka­pelle.
(Hin und zurück: 8,9 Kilometer, 4:50 Stunde, auf und ab: 610 Meter)

Von Gais AR nach Bever

160 km | 3:00 h

Burg Guten­berg

Vom Boll­werk gegen die Schweiz zum Wahrzei­chen Liech­ten­steins
Das Wahrzei­chen von Liech­ten­stein thront auf einem rund 70 Meter hohen und auf allen Seiten frei­ste­henden Felshügel im Zentrum der Gemeinde Balzers. Im Süden wird seit Jahr­tausenden Wein ange­baut. Im Osten und Norden, aber vor allem im Westen wird die Burg durch fast senk­rechte Felswände vom Rheintal abge­grenzt. Der Name Guten­berg stammt wahr­schein­lich von einem Adelsge­schlecht, das 1296 erstmals erwähnt wird. Seit dem 13. Jahr­hun­dert lebten auf der Burg die Herren von Frau­enberg. Schließ­lich ging die Burg 1314 in den Besitz der Habsburger über, die sie als Wachtposten gegen die Schweizer Eidgenossen nutzten.

Greisinger Museum

Eine Reise in die geheim­nisvolle Welt von Mittel­erde
Mitten in der Schweiz, im kleinen Dorf Jenins bei Chur, gibt es ein Museum der besonderen Art: Es beherbergt seit 2013 die größte und bedeu­ten­dste Samm­lung zum Thema «Mittel­erde» welt­weit. Das Greisinger Museum ist eine gemein­nützige Stif­tung, die sich der Welt des engli­schen Fantasy-Autors J.R.R. Tolkien widmet, der das Buch «Der Hobbit» und die Trilogie «Der Herr der Ringe» verfasste. Sie umfasst in erster Linie Kunst und Lite­ratur sowie alle mögli­chen Samm­lungs­stücke. Durch eine Tür, die der Eingangstür zur Höhle des Hobbits im Film nach­empfunden ist, gelangt man in das Museum, das überwiegend unter­irdisch ange­legt ist und Besu­cher in die geheim­nisvolle Welt von Mittel­erde mit Elben und Orks bringt.
Das Museum kann nur im Rahmen einer im Voraus gebuchten Führung besucht werden, die auch in Deutsch durch­ge­führt wird.

Schloss Halden­stein

Renais­sance-Schloss mit Rosen­garten
Das Renais­sance-Schloss Halden­stein aus dem 16. Jahr­hun­dert zählt mit seinem Schlossgarten zu den eindrucksvollsten Sehens­wür­digkeiten der Region Chur. Mit seiner mit Zinnen bekrönten Mauer, die die Park­anlage umgibt, besitzt es einen burg­ar­tigen Charakter. Heute gehört es zum Inventar der Schweizer kunst- und kulturhis­to­ri­schen Schutz­objekte. Der Garten zieht mit zahlrei­chen Rosen und anderen Blütenpflanzen jedes Jahr viele Besu­che­rinnen und Besu­cher an und ist auch Schau­platz des Garten­fes­tivals Halden­stein. Eine ca. einstün­dige Führung durch Schloss und Garten kann auf Wunsch gebucht werden.

Wande­rung zum „Mauer­segler“

Vorbei am Caumasee zum „Swiss Grand Canyon“
Vom Park­platz des Hotels Waldhaus Flims folgt man zunächst den schat­tigen Wald­wege in Rich­tung Caumasee. Hat man diesen hinter sich gelassen, geht es weiter zum „Mauer­segler“. Die Aussichts­platt­form mit dem rätotroma­ni­schen Namen „Il Spir“ ragt mit einem drei­e­ckigen Podest auf einem Pfeiler in die Rhein­schlucht hinein und bietet allen Schwindelfreien einen Pa­no­ra­ma­blick über den soge­nannten „Swiss Grand Canyon“.
In einer Schleife führt die Route zurück. Immer wieder laden Sitzbänke zu kleinen Pausen am Wegesrand ein.
(Hin und zurück: 9,6 Kilometer, 3:50 Stunden, auf und ab: 400 Meter)
C

St. Moritz

Mondäner Ferienort im Engadin

Noch lange bevor St. Moritz zum High Society-Hotspot des Wintersports wur­de, war der Ort im Engadin aufgrund seiner Heilquellen geprägt vom Bäder­tou­rismus.

Erst durch den Einsatz des Hoteliers Johannes Badrutt, der engli­sche Sommergäste seines Hotels mit der Verspre­chung eines milden Winter­klimas in der kalten Jahres­zeit nach St. Moritz lockte, begann die Erfolgsge­schichte des Winter­tou­rismus. Heute gibt es in der Umge­bung über 80 moderne Pisten mit einer Gesamtlänge von rund 350 Kilome­tern, die das Herz von Ski-Fans höher schlagen lassen. Aber auch Wanderer, Snowboarder und Lang­läufer kommen bei einem breiten Wintersport­angebot auf ihre Kosten. In den warmen Monaten lockt die Umge­bung zu ausge­dehnten Wande­rungen.

Zu Gast in einem Hof in Engadin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Tiefgaragenplatz

Das Bauern­haus aus dem Jahr 1590 liegt in Bever, einem Dorf, wo trotz der Nähe zu St. Moritz die Zeit stehenge­blieben zu sein scheint.

1877 wurden Haus und Stall an die Familie Salis verkauft und zu einem herr­schaft­li­chen Anwesen umge­baut. Im Stil der dama­ligen Zeit wur­de das Äußere durch Loggien aus Holz veredelt und die Zimmer mit Stuck verziert. Jeder der 18 Räume ist eine Sehens­wür­digkeit, ohne dass man auf den Komfort des 21. Jahrhunderts verzichten müsste. In der heime­ligen Gast­stube werden regio­nale Speziali­täten aus dem Engadin ange­boten.

Restau­rant am Lej da Staz

Enga­diner Gemüt­lichkeit mit Seeblick
Mit einer großen Sonnen­ter­rasse und einer gemüt­li­chen Stube lockt das Restau­rant am Ufer des Stazer­sees zur Einkehr. Im Innenraum sorgen Natur­stein und Arven­holz für den tradi­tionellen alpinen Charme.
Das Menü wech­selt täglich und wird aus saiso­nalen und regio­nalen Zutaten zusam­men­ge­stellt. Als süße Extras gibt es auch allerlei Köst­lichkeiten aus der haus­ei­genen Patis­serie.

Pontresina

Kurkonzerte im histo­ri­schen Berg­stei­gerdorf
Das histo­ri­sche Berg­stei­gerdorf Pontresina liegt auf 1.805 Metern in einem Seitental im Engadin nahe dem Bern­ina­massiv mit seinen bekann­testen Gipfeln Piz Palü und Piz Bernina. Mit seinen tradi­tionellen Enga­diner Häusern und eleganten Hotels aus der Belle Epoque fühlt man sich wie in eine frühere Zeit versetzt; im Vergleich zum mondänen, benach­barten Feri­enort St. Moritz hat Pontresina sich seinen dörf­l­i­chen Charakter bewahrt. Viele der Häuser haben Erker sowie verspielte Verzie­rungen an Fassaden, Fenstern und Gebäude­e­cken. Diese Verzie­rungen wurden nicht mit einem Pinsel aufge­malt, sondern direkt in den Verputz geritzt – Sgraffito, eine Kratzkunst, bei der jeweils die oberste Verputz­schicht weggek­ratzt wird, sodass die darun­ter­liegende, dunk­lere Schicht zum Vorschein kommt. Die verschiedenen Seitentäler rund um Pontresina laden zum Wandern und zum Biken ein, auf verschiedenen Themen­lehrpfaden erfährt man in­te­res­santes über Glet­scher, Klima und Steinböcke – wer es gemüt­li­cher mag, der kann eine Kutschen­fahrt ins Val Roseg unter­nehmen. Tipp: Ein besonderes High­light sind die Kurkonzerte der Came­rata Pontresina, die erstmals 1910 stattfanden und auch über ein Jahr­hun­dert später Bestand­teil des Sommer­pro­gramms sind. Bei guter Witte­rung wird täglich um 11:00 Uhr mitten im Tais­wald Salonmusik gespielt, die man zum Beispiel auf einer Bank am Konzert­platz in aller Ruhe genießen kann.

Engadin

Natür­liche und kulturelle Viel­falt im höchsten Tal Europas
Das 80 Kilome­ter­lange Hochtal im Kanton Graubünden gehört zu den höchsten bewohnten Tälern in Europa und ist im Winter besonders kalt, besonders im Ober­engadin zwischem dem Majola-Pass und Zuoz. Nach Nord­osten wird das Tal durch den Inn entwäs­sert, der besonders im steileren Unter­engadin zu einem rauschenden Wild­wasser wird. Wegen seiner Abge­legen­heit hat sich im Engadin eine eigene Sprache erhalten, das dem Latei­ni­schen ähnliche Bündn­erro­ma­nisch. Im Ober­engadin wird Puter und im Unter­engadin Vallader gespro­chen. Beide Spra­chen sind verwandt, haben aber eine eigene Schrift. Der Tourismus hat aus dem ehema­ligen Armen­haus der Schweiz eine blüh­ende Region gemacht. So ist St. Moritz zu einem mondänen Skizentrum herange­wachsen. Die Muottas Muragl Bahn ist die älteste Standseil­bahn der Welt.

Am Beve­r­inbach entlang

Einfache Wande­rung nach Spinas
Die einfache Wande­rung startet am Bahnhof in Bever, im Schatten des Crasta Mora. Von hier aus folgt man dem Verlauf des Beve­r­inbachs. Felder und Lärchen säumen den Weg, während zu beiden Seiten des schmalen Tals steile Bergwände empor­streben. Nach etwa andert­halb Stunden erreicht man den Weiler Spinas, wo ein histo­ri­sches Gast­haus mit regio­nalen Köst­lichkeiten zu einer Rast lockt. Die kleine Sied­lung entstand einst während des Baus des Albulatun­nels, dessen Südportal hier den Weg ins Berg­massiv öffnet.
Für den Rückweg kann man sich an den Bahn­schienen orien­tieren, die auf direktem Wege zurück nach Bever führen.
(Hin und zurück: 3,1 km, 2:45 Stunden, auf und ab: 110 m)

Wande­rung zum Lej Muragl

Panoram­a­blicke über das Ober­engadin
Der Muottas Muragl ist ein beliebter Ausflugsberg in den Livigno-Alpen. Mit einer Standseil­bahn geht es vom Punt Muragl im Tal hinauf auf rund 2450 Meter Höhe. Für geübte Wanderer lohnt sich ein Aufstieg zum Lej Muragl, einem ruhigen Bergsee. Die teils sehr unebenen Wege durch das alpine Terrain erfordern eine gewisse Tritt­si­cher­heit. Belohnt wird man dafür mit Panoram­a­bli­cken über das Ober­engadin.
(Hin und zurück: 7,3 Kilometer, 3:20 Stunde, auf und ab: 390 Meter)

Lej da Staz

Bergsee im Stazer­wald
Ein wenig außer­halb des Trubels von St. Moritz, einge­bettet in die Landschaf des Stazer­waldes, liegt der Lej da Staz. Er ist nicht mit dem Auto erreichbar und somit ein Geheim­tipp für all dieje­nigen, die gerne auch mal zu Fuß ein Stück unter­wegs sind. Bei einem gemäch­li­chen Tempo spaziert man vom Bahnhof aus in etwa einer Dreivier­tel­stunde zum See. Im Sommer ist der See ein beliebtes Ziel zum Baden; im Winter sieht man immer wieder mutige Schlitt­schuh­läufer, die auf der gefrorenen Ober­fläche ihre Runden ziehen.

Von Bever nach Andermatt

221 km | 3:30 h

Tessin

Para­die­si­sche Seen, entlegene Berg­dörfer
Der südlichste Kanton der Schweiz wird wegen seines warmen Klimas auch „Sonnen­stube“ genannt. Im Norden durch die Drei­tausender am Gotthard­massiv abge­riegelt, wachsen hier Wein, Feigen, Zitronen und Oliven. Als nach mehreren Auswande­rungs­wellen das Tessin Anfang des 20. Jahrhunderts stark entvöl­kert war, entdeckten zivili­sa­ti­ons­müde Maler, Dichter und Anar­chisten die para­die­si­sche Region um den Lago Maggiore, unter ihnen Hermann Hesse. Ihnen folgten die Touristen, die von der idylli­schen Land­schaft und den 2.300 Sonnen­stunden im Jahr angelockt werden. Um die großen Seen liegen die touris­ti­schen Hoch­burgen von Ascona, Lugano und Locarno, die mehrere inter­na­tio­nale Musik- und Film­fest­spiele beherbergen. In einem reizvollen Kontrast zu dieser reich und mondän wirkenden Urlaubs­region stehen die abge­legenen Täler wie das Verzasca-, Maggia- oder Onsernone Tal, deren wilde Kasta­ni­enwälder, ungezähmte Flüsse und grandiosen Fels­forma­tionen nur dem Wanderer zugäng­lich sind. Überall stößt man dort auf verlas­sene Rustici, mört­ellos gebaute Stein­häuser, die von engen, armse­ligen Lebens­bedingungen früherer Gene­ra­tionen im Tessin zeugen.

Davos

Vom Kuh-Dorf zur Metro­pole des Wintersports
Die höchste Stadt Europas (1560 m) hat zwar nur knapp über 10.000 Einwohner, aber mehr als 2,1 Millionen Besu­cher pro Jahr. Das Tal wur­de erst 1280 besiedelt, und bis ins 19. Jahr­hun­dert domi­nierte die Viehzucht. Erst 1853 begann der Aufstieg des Ortes zum Luftku­rort für Tuberku­lose-Pati­enten. Die künst­liche Welt der Lungenpa­ti­enten von Davos spiegelt sich in Thomas Manns Roman „Der Zauberberg“. Nachdem 1883 das erste Rodelrennen der Welt in Davos ausge­tragen wur­de, spielte der Winterspor­tort eine Pionierrolle bei der Entwick­lung des Skisports. Im Sommer verwandelt sich der Ort wieder in einen beschau­li­chen Kurort mit schönen Wander- und Ausflusgmög­lichkeiten.

Splügenpass

Atembe­rau­bender Steilpass zwischen Rhein­wald und Chiavenna
Der 2.115 Meter hohe Pass gehört zu den eindrucksvollsten der Alpen. Er verbindet Splügen im schwei­ze­ri­schen Rhein­wald mit Chiavenna in der italie­ni­schen Provinz Sondrio und dem Comer See. Über den Pass verläuft die Wasser­scheide zwischen dem Rhein und dem Po sowie die Staats­grenze zwischen Italien und der Schweiz. Atembe­rau­bend ist die extrem steile Südr­ampe (SS 36) durch das italie­ni­sche Val San Giacomo: Zwischen der Pass­höhe und Chiavenna ist auf einer Strecke von etwa 30 Kilome­tern ein Höhen­un­ter­schied von knapp 1800 Metern zu überwinden.
D

Andermatt

Am Fuß des Gotthard-Passes

Der Alpenort am Gotthard-Pass war vor dem Tunnelbau ein wich­tiger Knoten­punkt in Zentral­eu­ropa. Von Andermatt aus gelangt man über den Gotthart-Pass ins Tessin und weiter nach Mailand.

Der Göschenen-Pass im Norden führt in die Zentralschweiz, während man im Westen über die einzig­artig schöne Furka­straße das Rhone-Tal und im Osten über den Oberalp-Pass den Rhein erreicht. Von Andermatt gehen viele schöne Rund­wege verschiedener Länge und Schwie­rigkeit los. Wer es bequemer liebt, kann die Drei-Pässe-Rundfahrt rund um den Rhone-Glet­scher machen – im eigenen Wagen oder mit dem knallgelben Post­auto. Ein besonderes Erlebnis ist auch eine Fahrt mit der Furka-Dampfei­sen­bahn von Realp bis Ober­wald.

Zu Gast in einem Hotel in Andermatt

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im schönen Dorf Andermatt, direkt an der Reuss und nahe des Gotthard­mas­sivs gelegen, steht das knapp 300 Jahre alte Gebäude, das heute ein Boutique-Hotel beherbergt.

Bei seiner Renovie­rung wur­de bewusst darauf geachtet, den alten Charme zu bewahren – so wurden alte Mate­rialien wie Holztäfe­lungen, Gebälk und Mauer­werk mit modernen Elementen in hoch­wer­tigem Design kombi­niert. In drei verschiedenen Katego­rien stehen individuell und mit viel Liebe zum Detail einge­rich­tete Zimmer zur Verfügung, die mit Einflüssen aus dem Feng-Shui passend zur alpinen Umge­bung gestaltet sind. Morgens kann man sich am reichhal­tigen Früh­s­tücksbuffet mit vielen lokalen Produkten für den Tag stärken. In der Bar des Hotels kann man nicht nur aus 30 Whiskysorten wählen, hier finden auch regelmäßig Special Events rund ums Thema Single Malts statt.

Teufelsbrücke bei Andermatt

Sagen­umwobene Brücke
Die Schöl­le­nenschlucht mit der Teufelsbrücke am Eingang des Ursern­tals ist das histo­ri­sche Wahrzei­chen der Gotthard­region. Schon im 13. Jahr­hun­dert wur­de eine Brücke aus Holz errichtet, um die Schlucht zu erschließen und die Durch­fahrt von Norden nach Süden und umge­kehrt über den Gotthardpass zu ermög­li­chen. 1585 wur­de dann die erste Brücke aus Stein gebaut, die auch zu dieser Zeit erstmals den Namen Teufelsbrücke erhielt. Diese stürzte ein, wur­de ersetzt und mehrmals erwei­tert. Die heutige Brücke stammt aus dem Jahre 1956 – was geblieben ist, ist die Sage, die sich um sie rankt...

Eine Brücke an dieser Stelle zu bauen, war für die Urner eine Herausforde­rung, und es gab einige erfolg­lose Versuche. „In seiner Verzweif­lung rief der Land­ammann: ‚Da soll doch der Teufel eine Brücke bauen!‘ Da erschien dieser auch schon und sagte: ‚Ich will euch eine Brücke bauen. Aber der Erste, der darüber gehen wird, soll mir gehören.‘
Die Urner willigten in den Handel ein. Nach drei Tagen wölbte sich tatsäch­lich eine Brücke über die Reuss. Auf der anderen Seite sass der Teufel und wartete auf seinen Lohn. Statt eines Menschen schickten die Urner jedoch einen Ziegenbock hinüber. ‚Den magst du behalten‘, riefen sie, ‚hier hast du die erste Seele, welche die Brücke überquert!‘
Voller Zorn zerriss der Teufel den Ziegenbock und holte einen gewal­tigen Stein, mit dem er die Brücke wieder zerstören wollte. Da kam ein altes Mütter­chen des Weges, erkannte ihn und ritzte ein Kreuz in den Stein. Als der Teufel dies sah, verfehlte er sein Ziel und der Stein landete im Tal, unweit von Göschenen. Dort liegt er seither – der Teufels­stein.“ (von https://www.andermatt.ch/attrak­tionen/teufelsbruecke)

Furka-Dampf­bahn

Mit der Zahnrad­bahn über den Pass
Nachdem der Furka-Basistunnel zwischen Ober­wald und Realp fertig war, sollte die Zahnrad­bahn über den Pass einge­stellt werden. Idea­listen und Eisen­bahnfans haben jedoch dafür gesorgt, dass die histo­ri­sche Bahn­strecke über den Berg erhalten blieb. Von Mai bis Ende September fahren täglich Dampf­loks, die für die 18 Kilometer lange Strecke gut zwei Stunden brau­chen.

Tremo­la­straße

Traum­route am St. Gotthardpass
Elegant schlängelt sich die Gebirgs­straße zum Gotthardpass hinauf. Die denkmalge­schützte Strecke von 1832 gilt als eine der „Traum­routen der Alpen“. Vom Mittel­alter bis ins 20. Jahr­hun­dert war der Schweizer Pass eine der wich­tigsten Verbindungen über die Alpen – im Sommer für Kutschen, im Winter für Schlitten. Heute für Nost­algiker, denn wer es eilig hat, fährt mitten durch den Berg – durch den Gotthardtunnel.

Von Andermatt nach Luzern

73 km | 56 Minuten

Engelberg

Wander- und Skipa­ra­dies bei Luzern
Der 1120 gegrün­dete Ort liegt nur 25 km südlich vom Vier­wald­stättersee, aber in einer anderen Welt: in einem male­ri­schen, weiten Hochtal, das im Süden von dem 3.228 Meter hohen Titlis über­ragt wird. Im Osten bestimmt der über dem Alpen­dorf thro­nende Hahnen das Bild. Besonders die Titlis­region ist durch Seil­bahnen oder Skilifte erschlossen. Für den Sommer gibt es ein weit verzweigtes Netz von Wander­wegen unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit. Auch Klettern und Gleit­schirmfliegen sind möglich.
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Luzern

Juwel der Zentralschweiz

Da wo der Fluss Reuss den Vier­wald­stättersee verlässt, stand im 7. Jahr­hun­dert das Kloster Luciara.

Rund um das Kloster wuchs nach und nach ein Handels­platz, der 1178 zu Stadt erklärt wur­de. Die Bürger und Kauf­leute profi­tierten von der Lage an der Gotthard­straße. Als der Habsburger Herzog Rudolph die Stadt 1291 kaufte, schlossen sich die aufständi­schen Bürger mit den Urkan­tonen Uri, Schwyz und Unter­walden zusammen und sicherten so das Über­leben der jungen Eidgenos­senschaft. Wohl­stand und Schön­heit sind in allen Epochen der Stadt zu Hause – in der mittel­alter­li­chen Bausub­stanz, den Patri­zi­er­häusern der Renais­sance, den Jugen­stil-Hotels und den kühnen Bauten der Gegenwart. Wahrzei­chen ist die Kapell­brücke aus dem 14. Jahr­hun­dert. Sie führt quer über den kris­tallklaren See, in dem sich ein grandioses Bergpan­orama spiegelt.

Zu Gast in einem Luzerner Altstadthotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Einst eine Pinte, später eine Taverne, heute ein kleines Juwel – seit mehr als 500 Jahren hat man sich in einem der tradi­ti­ons­reichsten Häuser der Stadt der Bewir­tung von Gästen verschreiben.

Seit 1860 beherbergen sieben restau­rierte, mitein­ander verbun­dene Häuser ein uriges Hotel in der mittel­alter­li­chen Altstadt von Luzern. Jedes Zimmer hat einen eigenen Charakter, sodass man den Eindruck bekommt, nicht in einem Hotel zu Gast zu sein, sondern in einer Privat­residenz. Das Restau­rant serviert franzö­si­sche Küche – im Sommer auch auf der Dachter­rasse mit Blick über die Dächer und verwin­kelten Gassen von Luzern und auf den Vier­wald­stättersee.

Glet­schergarten Luzern

Subtro­pi­sche Strände und Eiszeiten
Josef Wilhelm Amrein-Troller hatte eigent­lich geplant, einen Wein­keller in den Luzerner Sand­stein zu bauen. Während der Arbeiten hierzu fand er jedoch am 2. November 1872 ganz unver­hofft etwas anderes. Unter dem Wies­land stieß er auf Glet­schertöpfe, die von der Zeit vor rund 20.000 Jahren kündeten, als die letzte Eiszeit Luzern in einen tiefen Winter­schlaf gelegt hatte. Die Glet­schertöpfe sollten jedoch nicht die einzigen Relikte vergan­gener Epochen bleiben. Mit versteinerten Muscheln und Palmblätter, die man rundherum fand, öffnete sich ein Fenster in die Zeit vor gut 20 Millionen Jahren, als das heutige Luzern noch ein subtro­pi­scher Meer­es­strand war.
Vor dem Hinter­grund des erstarkenden Tourismus um Luzern in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, entschied sich Amrein-Troller dafür, statt des Wein­kellers einen Glet­schergarten zu eröffnen. Heute ist das Gelände erwei­tert durch ein Spiegellabyrinth sowie Museum im ehema­ligen Wohn­haus der Familie, in dem allerlei Kurio­si­täten ausge­stellt sind, die auf die unter­schied­lichsten Inter­essen der Famili­en­mit­glieder zurückgehen und von histo­ri­schen Möbeln bis hin zu archäo­logi­schen Fund­stü­cken reichen.




Verkehrshaus der Schweiz

Entde­ckungs­reise zwischen Erde und Weltall
Auf rund 20.000 Quad­r­at­me­tern präsen­tiert das Verkehrshaus Luzern seine Dauer­aus­stel­lung. Diese beschäf­tigt sich mit allen Themen rund um Verkehr, Logistik und Mobilität. Ob beim virtuellen Welt­raum­spa­ziergang im Plane­ta­rium, oder im Salon eines Raddampfers, im Flug­simu­lator oder hinter dem Steuer eines Gabel­stap­lers – inter­ak­tive Expo­nate und multimediale Präsenta­tionen bieten Spaß und Wissens­wertes für die ganze Familie.

Maria Loreto

Tausend Stufen und maria­ni­sche Mystik
Tausend Stufen führen zu der Wall­fahrtska­pelle in Hergis­wald, die schon im Jahr 1662 geweiht wur­de. Außen ist sie schlicht, aber innen einzig­artig. Das Bild der Schwarzen Madonna sowie eine gewölbte Holz­decke mit 324 Feldern, bringen Kunst­his­to­riker ins Staunen und Schwärmen. Kaspar Megg­linger, der gestal­tende Künstler, war in der Barockzeit besonders für seine maria­ni­sche Symbolik bekannt. Immerhin gelten die über 300 Mari­enbilder als welt­weit einziger Zyklus, der in dieser Form gestaltet wur­de.

Rigi Panora­maweg

Spaziergang entlang der alten Eisen­bahn­strecke
Der Panora­maweg führt entlang der ehema­ligen Zugstrecke zwischen Rigi Kaltbad und Rigi Schei­degg, die von 1874 bis 1931 in Betrieb war. Begleitet von einer grandiosen Aussicht über die Alpen, den Vier­wald­stättersee und den Schwyzer Talkessel wandert man über alte Eisen­bahnbrü­cken und durch schat­tige Wäldchen. Die Strecke bleibt die meiste Zeit recht eben, nur zum Ende hin gibt es einen sanften Anstieg zu bewäl­tigen. Unter­wegs begegne man immer wieder Reli­kten der eins­tigen Bahn­strecke, so unter anderem einer Wassertank­stelle für Dampf­loks sowie Kilome­ter­tafeln am Wegesrand.
(Hin: 10,1 Kilometer, 3:50 Stunde, auf und ab: 360 Meter)

Kuli­na­ri­sche Wande­rung

Bergpan­orama und Käsever­kos­tung
Von Rigi Kulm aus führt die Wande­rung zunächst zur Alpkäserei Chäseren­holz, wo insge­samt 15 verschiedene Käsesorten herge­stellt werden. Der Betrieb kann eigen­ständig besich­tigt werden oder aber im Rahmen einer individu­ellen Führung mit dem Inhaber, die jedoch im Voraus ange­fragt werden muss. Nach der Besich­tigung wartet eine Käse­platte zur Verkos­tung, begleitet von einem Glas Weißwein. Als nächster Stopp entlang des Weges lockt das Sommer­re­stau­rant BärgG­nuss. Hier werden vor allem regio­nale Speziali­täten ange­boten. Frisch gestärkt, kann man die Wande­rung anschließend fort­setzen. In einer Schleife geht es weiter bis nach Rigi Kaltbad. Als krönender Abschluss folgt noch ein kurzer Abste­cher zum Chän­zeli, einem Aussichts­punkt hoch über dem Vier­wald­stättersee.
(Hin: 10,6 Kilometer, 4:00 Stunde, auf und ab: 550 Meter)

Von Luzern

13 Tage
ab 2.349,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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