Individuelle Schweiz Rundreisen / Rund um Bern
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Rund um Bern

Eine Reise durch drei Kantone

Von der entspannten Hauptstadt aus führt die Reise weiter gen Süden. Unterwegs zeigen sich abwechslungsreiche Szenerien aus Bergwelt und Seenlandschaften. Die Reise eignet sich für all jene, die gerne wandern und zudem die kulturellen Highlights des Berner Oberlandes und Mittellandes entdecken möchten.

Bern ist deutlich ruhiger als so manch andere europäische Hauptstadt und besticht weniger durch urbane Geschäftigkeit als vielmehr durch den historischen Stadtkern und ihren lässigen Charme. Von Bern aus geht es in die Berge des Berner Oberlandes, vor die Kulisse sonnenbeschienener Hänge und schneebedeckter Gipfel. Anschließend folgt ein Abstecher an das Ufer des Thunsersees, bevor es in den Kanton Fribourg und damit den mehr französisch geprägten Teil der Schweiz geht. Eine letzte Etappe führt weiter nach Solothurn, in die vermeintlich „schönste Barockstadt der Schweiz“.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Bern

A

Bern

Renaissance-Arkaden und Fassadenmalereien in UNESCO-Welterbe-Stadt

Die Bundes­haupt­stadt der Schweiz ist mit 130.000 die viertgrößte Stadt des Landes. Sie wur­de im 12. Jahr­hun­dert gegründet und nach einem katastro­phalen Brand 1405 im Stil der Renais­sance wieder­aufge­baut.

Dieses Stadt­bild ist bis heute fast voll­ständig erhalten und gilt als eines der großar­tigsten Beispiele mittel­alter­li­chen Städtebaus in Europa. Mit einer Länge von über sechs Kilome­tern laden die typi­schen Arkaden entlang der Gassen zum Flanieren ein. Die breiten Häuser mit weit vorsprin­genden Dächern und Fassadenma­le­reien aus dem 17. Jahr­hun­dert illu­s­trieren den behäbigen Berner Bürger­stolz. Elf histo­ri­sche Brunnen gibt es in der Altstadt zu bewundern, die als ganzes zum Welterbe der UNESCO erklärt wur­de. Nur wenige Kilometer west­lich hat sich eine ganz andere Geschichte abge­spielt: In Zimmer­wald bei Riggisberg wur­de 1915 die Dritte Inter­na­tio­nale in Anwe­sen­heit von Lenin und Trotzki gegründet, die zur Gründung der Sowjet­u­nion führte.

Zu Gast in einem B&B in Bern

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz | 2x City Tax pro Person

Das Haus ist über hundert Jahre alt und steht unter Denkmal­schutz. Gastgeber Sonya und Stefan haben es mit viel Liebe zum Detail renoviert.

Es gibt zwei hübsche Gäste­zimmer mit Holzparkettfussböden, teilweise antiken Möbeln und modernen Bädern – eines davon liegt auf dem Flur. Gefrüh­s­tückt wird am großen Familien-Esstisch: zum Angebot gehören selbst geba­ckenes Brot sowie regio­nale und saiso­nale Produkte. Mit der Tram ist man in acht Minuten in der histo­ri­schen Altstadt.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Altstadtbummel und Besichtigung des Zytglogge (3 Stunden, deutsch)

Schlendern Sie wie einst Albert Einstein, Paul Klee oder Fried­rich Dürenmatt durch die kopfst­ein­ge­pflas­terten Straßen der mittel­alter­li­chen Bundes­stadt.

Gesäumt von präch­tigen Sandst­ein­gebäuden erzählen die verwin­kelten Gassen den Besu­chern mit bedeu­tenden Sehens­wür­digkeiten und verste­cken Schätzen ihre eigene Geschichte. Ihr Guide eröffnet mit viel histo­ri­schem Wissen einen Einblick in die Vergan­gen­heit Berns und hilft mit der ein oder anderen amüsanten Anek­dote sowie ganz aktuellen Insider-Tips dabei, die Seele der Stadt zu ergründen. Mit einer Besich­tigung des Zeit­glo­ck­en­turm, dem soge­nannten „Zytglogge“, kann zudem ein Blick hinter die Mauern des ältesten Stadt­tors Berns geworfen werden.

Biel

Sonnen­stadt am Seeufer
Der 15 Kilometer lange und 74 Meter tiefe See ist einer der drei großen Jura­seen der Schweiz. Der Name Jura stammt aus dem Kelti­schen und bedeutet Wald, der noch heute das Landschafts­bild der wenig fruchtbaren und dünn besiedelten Region prägt. An den sonnenver­wöhnten Hängen des Seeufers zwischen Biel und Le Landeron wächst ein fruch­tiger Weißwein, der in den Schank­stuben mit der Treber­wurst, einer lokalen Spezialität serviert wird. Da die deutsch-franzö­si­sche Sprachgrenze über die Seen verläuft, haben die meisten Orte zwei­spra­chige Namen.

Emmental

Prachtvolle Bauernhöfe in Schweizer Bilder­buchtal
Das Tal östlich von Bern ist vor allem bekannt für seinen Käse. Bis heute hat sich die Hügel­landschaft ihren bäuer­li­chen Charakter erhalten. Überall sieht man präch­tige Bauernhöfe mit weit ausla­denden Dächern, die seit Jahrhunderten im Besitz der Familie sind. Der Dichter Jeremias Gott­helf, der lange als Pfarrer im Emmental wirkte, beschrieb das Emmental Anfang des 19. Jahrhunderts so: «Eng begrenzt ist sein Horizont von waldigen Hügeln, an deren Fuß sich unzäh­lige Täler ziehen, von rauschenden Bächen bewäs­sert, die in stillem Murmeln ihre Geschiebe wälzen, bis sie den Schoß der Emme finden... Seinem Lande ähnlich ist der Emmen­taler. Weit ist sein Gesichts­kreis nicht, aber das Nächste sieht er klug und scharf an; rasch ergreift er das Neue nicht… aber was er einmal ergriffen, das hält er fest mit wunderbarer zäher Kraft. Viel spricht er nicht, Lärm treibt er nicht; aber wo er einmal Hand anlegt, da lässt er nicht ab, bis alles in der Ordnung ist, und wenn er einmal losbricht, so wahre man seine Glieder!»

Berner Altstadt

Präch­tige Flaniermeile zwischen Zytglogge und Kramgasse
Die Haupt­achse durch die Altstadt von Bern ist die Gerech­tigkeitsgasse, die sich in der Kramgasse, der Markt- und der Spitalgasse fort­setzt. Mit ihren Patri­zi­er­häusern zu beiden Seiten der Straße und den Arkaden, hinter denen sich edle Geschäfte verbergen, bildet sie ein einzig­ar­tiges Ensemble. Die Flaniermeile wird aufge­lo­ckert durch künst­le­risch gestal­tete Brunnen, von denen der Gerech­tigkeitsbrunnen aus dem Jahr 1543 der älteste ist. Den Abschluss dieser typisch helve­ti­schen Pracht­straße bildet die Zytglogge mit einem astro­no­mi­schen Uhren­werk. Der Zeit­glo­ck­en­turm war im 13. Jahr­hun­dert das west­liche Stadttor.

Von Bern nach Mürren

73 km | 1:30 h
Die Strecke führt nach Süden zum Thuner See, der mit seinem von Wein bewach­senen Ufern beinahe medi­terran wirkt. Bei Inter­laken biegt man ins Lauter­brun­nental ab, dem größten Trogtal der Welt mit bis zu 500 m senk­recht aufra­genden Steilwänden.

Frei­lichtmuseum Ballenberg

Vom Alltag früherer Jahrhunderte
Im Frei­lichtmuseum kann man über 100 origi­nale, jahrhunder­te­alte Gebäude aus allen Landes­teilen der Schweiz  finden, 250 einheimi­sche Bauern­hof­tiere, vor allem vom Aussterben bedrohte Rassen, sowie histo­ri­sche Nutzpflanzen (Gemüse, Kräuter, Getrei­de­arten). Dazu finden Vorfüh­rungen von tradi­tionellem Handwerk und Spezi­alver­an­stal­tungen statt, welche Einblick ins frühere Leben geben. Getragen wird das Museum von einer 1968 gegrün­deten privaten Stif­tung.
B

Berner Oberland

Zwischen Seeidyll und ewigem Eis

1798 wur­de unter Napoleon ein Kanton Ober­land geschaffen, der allerdings fünf Jahre später wieder abge­schafft und in den Kanton Bern einge­gliedert wur­de.

Der Name „Ober­land“ blieb jedoch erhalten und bezeichnet heute die grandiose Land­schaft südlich des Brienzer und des Thuner Sees. Die hohen Nieder­schlags­mengen werden alle von der Aare abge­führt, die bei Koblenz in den Rhein mündet. Nach Süden steigen die Täler steil an bis zum verglet­scherten Hauptkamm der Alpen, der hier weit über 4000 Höhenmeter erreicht. Die bekann­testen Gipfel sind Eiger (3967 m), Mönch (4107 m) und Jungfrau (4158 m). Sie bilden die Grenze zum Kanton Wallis.

Zu Gast in einem Berghotel an der Seilbahn

4 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das zünf­tige Schweizer Berghotel ist – wie der Ort Mürren, in dem es liegt – nur per Seil­bahn zu errei­chen.

Es liegt unmit­telbar neben der Berg­sta­tion und bietet rund 25 Zimmer mit großar­tiger Aussicht auf die Wunderwelt des Berner Ober­landes. Das Restau­rant mit Panora­ma­ter­rasse befindet sich in der Berg­sta­tion und bietet Käse­fondue und andere Schweizer Speziali­täten wie Fleisch vom heißen Stein an. Die haus­ei­gene Sauna kann kostenfrei genutzt werden, ebenso das örtliche Hallenbad.

Brig

Am Fuß der größten Alpen­glet­scher
Das 5.000 Einwohner zähl­ende histo­ri­sche Städt­chen liegt am Südufer der Rhone zwischen den Berner und den Walliser Alpen. Wenige Kilometer nörd­lich befindet sich das UNESCO Welterbe Aletschge­biet mit dem größten Glet­scher der Alpen. Verschiedene Berg­bahnen führen ins Glet­schergebiet. Von Brig aus fährt man am güns­tigsten zur Belalp. Wegen seiner Lage am Fuß des Simplonpasses, einer wich­tigen Verbindung nach Italien, war der Ort bereits 7 Jahrhunderte vor Christus (!) besiedelt. Es verfügt über eine sehens­werte Altstadt mit Stock­al­per­schloss.

Mürren

Auto­freies Sonnen­dorf in den Berner Ober­alpen
Mürren liegt im Zentrum der Berner Ober­alpen. Die Giganten Eiger, Mönch und Jungfrau liegen direkt vor der Haustür. Das auto­freie 450-Einwohner-Dorf liegt auf einer Sonnen­ter­rasse hoch über dem spekta­kulären Lauter­brun­nental, dem größten der Welt mit bis zu 500 Meter hohen Kalkfelswänden, und ist nur per Seil­bahn zu errei­chen, die in drei weiteren Sektionen bis auf des Schilt­horn (2.970 m) führt, wo man bei gutem Wetter einen grandiosen Fern­blick bis zu Mont Blanc im Süden und dem Schwarz­wald im Norden hat. Auf dem Gipfel befindet sich ein Dreh­re­stau­rant, in dem bereits James Bond im Dienste seiner Maje­stät gegen das Böse gekämpft hat. Der 1.650 m hohe Ort hat ein Hallenbad und ist Ausgangs­punkt vieler Wander­wege. Besonders zu empfehlen ist ein Spaziergang von der Grütschalp über Winte­regg nach Mürren. Besonders an sonnigen Nach­mit­tagen ist der Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau überwäl­tigend.

Schilt­horn

Aussichtsgipfel mit Dreh­re­stau­rant
Der 2.970 Meter hohe Aussichtsgipfel ist vom Talort Stechelberg mit einer Luft­seil­bahn zu errei­chen. Auf dem Gipfel, der durch einen James-Bond-Film bekannt geworden ist, befindet sich ein Dreh­re­stau­rant mit phan­tas­ti­scher Aussicht über die Vier­tausender-Gipfel der Berner Ober­alpen. Im Winter herrscht Skibe­trieb; im Sommer kommen Wanderer und gehen auf dem Kamm zur Roten Hard.

Wande­rung zum Wasserfall Sprutz

Hinter den Vorhang eines Wasserfalls
Die Wande­rung startet gleich hinter der Schilt­horn­bahn und führt hoch zur Spielbo­de­nalp. Weiter geht's bergab in Rich­tung Gimmel­wald. Bei der nächsten Abzweigung dem Wegweiser „Sprutz“ folgen. Der Abstieg runter zum Wasserfall ist steil und oftmals auch ein wenig glit­schig, daher ist Vorsicht geboten. Da der Weg hinter dem Wasserfall durch­führt, ist das Erlebnis auch oftmals mit einer kleinen Erfri­schung verbunden. Rundum nieselt, spritzt und tost es. Mit Regenjacke wird man hier gerne ein wenig verweilen, gefähr­lich ist es nur für den Fotoapparat. Den Massen, die zum Schilt­horn hoch­gondeln, wird man hier nicht begegnen. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 456 Meter)

Wande­rung zur Rotstockhütte

Zwischen Sefi­nental und Spielbo­de­nalp
Für einen gemüt­li­chen Start sorgt der erste Stre­cken­ab­schnitt nach Gimmel­wald. Danach geht es hinunter ins Sefi­nental. Im Tal führt der Wanderweg „Sefinen Lütschine“ entlang bis nach Flirten. Dort ist der Aufstieg, der rund 400 Höhenmeter misst, hoch zum Oberberg. Der Weg führt weiter in die Rotstockhütte. Nach der verdi­enten Pause wird auch schon wieder der Abstieg in Angriff genommen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die schnellste führt beim Bryndli vorbei runter zur Spielbo­de­nalp (steil). Das letzte Stück sorgt für einen wiederum gemüt­li­chen Ausklang der Wande­rung. Lohnens­wert ist allen­falls noch ein kleiner Umweg von der Spielbo­de­nalp zum Wasserfall „Sprutz“. (hin und zurück: 15,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 809 Meter)

Plet­sche­nalp

Oberberner Bilder­buch­landschaft
Die Wande­rung führt zuerst über den „Moun­tain-View Trail“ bis zur Plet­sche­nalp, wobei kein grös­serer Auf- oder Abstieg zu bewäl­tigen ist. Nun geht's weiter über die Marchegg runter ins Saus­läger. Die Wande­rung kann dort auch entspre­chend verlängert werden. Die Strecke durch den Sprys­sen­wald ist sehr ange­nehm ohne grös­sere Anstiege. Von der Grütschalp führt ein Spazierweg zurück nach Mürren. (hin und zurück: 16,4 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 559 Meter)

Von Mürren nach Sigriswil

35 km | 44 Minuten

Meiringen

Wo Sherlock Holmes in den Tod stürzte
Meiringen liegt im Haslital, am Ober­lauf der Aare. Durch die Aare­schlucht sowie die Reichenbachfälle ist die Gemeinde zu einem beliebten Ausflugs­ziel geworden. Wer sich die Mühe macht und über den steilen Weg selbst hinauf zu den Reichenbachfällen steigt – oder die deut­lich komfor­ta­blere Alter­na­tive wählt und mit der Draht­seil­bahn hinauf fährt – wird oben eine Gedenk­tafel vorfinden, die an ein tragi­sches Ereignis erin­nert. Auf ihr steht geschrieben: „An diesem furch­t­er­regenden Ort besiegte Sherlock Holmes am 4. Mai 1891 Professor Mori­arty“. Sir Arthur Conan Doyle ließ seinen Roman­helden hier in seinen, wie sich später heraus­stellen sollte, fingierten Tod stürzen. Auch das Sherlock Holmes Museum sowie das Denkmal erin­nern an die Verbindung des Ortes zu dem welt­be­rühmten Meister­de­tektiv.
C

Thunersee

Eindrucksvolles See- und Bergpanorama im Berner Oberland

Auf einer Grund­fläche von fast 48 Quad­ratki­lome­tern erstreckt sich der See am nörd­li­chen Rand der Alpen.

Von Süden nach Norden wird er von der Aare durch­flossen. Mit zahlrei­chen Strandbädern sowie Möglichkeiten zum Surfen, Wakeboarden, Kanu­fahren oder Segeln ist der See ein beliebtes Ausflugs­ziel für Wassersportler. Aber auch entlang des Ufers gibt es einiges zu entde­cken. So umschließt ein etwa 56 Kilometer langer Panorama-Rundweg den gesamten See und führt durch dichte Wälder, über eindrucksvolle Schluchten und zu pittoresken Städt­chen.

Zu Gast in einem Wellnesshotel in Sigriswil

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im beschau­li­chen Ort Sigriswil, mit Aussicht auf den Thnuersee, liegt das famili­en­geführte Well­nesshotel. Der großzügige Spabereich mit Solbad und Sauna­landschaft lädt dazu ein, die Seele in aller Ruhe baumeln zu lassen, während der Blick über das Panorama der Berner Alpen schweift.

Wer sich neben dem Entspannungs­programm auch gerne sport­lich betä­tigen möchte, kann den hotel­ei­genen Fitnessraum nutzen.
Im Restau­rant werden Gerichte mit medi­ter­ranem Einfluss serviert – die Zutaten stammen vornehm­lich aus regio­naler Produk­tion.

St. Beatus-Höhlen

Einzig­ar­tige Naturwelt im Berg
Am Thun­ersee nahe Inter­laken befindet sich eine einzig­ar­tige Welt aus Stalak­titen und Stalag­miten, die St. Beatus-Höhlen. Über Millionen von Jahren entstanden, gehören Sie heute zu den bekann­testen und belieb­testen Ausflugs­zielen des Landes. Gut ausge­baute und beleuch­tete Wege führen auf ca. einem Kilometer durch das Bergin­nere. Im Anschluss kann man im Höhlenmuseum noch mehr über Höhlen und Höhlen­for­schung erfahren. Aufgrund eines steil anstei­genden Fußwegs zu den Höhlen ist der Ausflug für Kinderwagen oder Personen mit einer einge­schränkten Mobilität nur bedingt geeignet. Tipp: Selbst bei wärmsten Wetter sollte man feste Schuhe und lange Kleidung mitnehmen! Es ist sehr kühl und nass in den Höhlen. Empfehlens­wert ist eine Kombi­na­tion mit einer Schifffahrt auf dem Thun­ersee.

Stockhorn

Mit der Seil­bahn zum Aussichtsgipfel
Der markante Gipfel im Berner Ober­land (2.190 Meter) fällt sofort auf, wenn man durch das Gürbetal oder das Aaretal fährt. Da er aus einer fast senk­recht aufge­stellten Gesteins­platte besteht, erscheint er je nach Blickwinkel breit oder spitz. Die Stockhorn­bahn führt von der Talsta­tion in Erlenbach im Simm­ental bis knapp unter den Gipfel. Von der Platt­form aus hat man einen sensa­tionellen Blick auf den Thun­ersee, das Mittel­land und an klaren Tagen über das Jura, bis zu den Vogesen und dem Schwarz­wald.

Mit dem Schaufelr­ad­dampfer über den Brienzer See

über den saubersten See der Schweiz
Der See zwischen den Emmen­taler Alpen im Norden und den Berner Alpen im Süden wird von der Aare durch­flossen. Nach der letzten Eiszeit war der See dreimal so groß wie heute und reichte bis nach Thun. Erst vor 1000 Jahren bildete sich das Bödeli bei Inter­laken, das heute den Thuner und den Brienzer See vonein­ander trennt. Die Ufer des Sees sind sehr steil und setzen sich unter Wasser fort, sodass es keine Flach­was­serzonen gibt. Der Brienzersee ist nähr­stoffarm und gilt als der sauberste See der Schweiz. Die Fischer­träge sind daher nicht sehr groß, aber die Brienzer­see­fi­sche, insbe­sondere die Egli, sind eine Delika­tesse. Am besten lernt man den See per Schiff kennen – etwa mit dem  Schaufelr­ad­dampfer Lötschberg aus dem Jahr 1914.

Von Sigriswil nach Crésuz

110 km | 2:00 h
D

Kanton Fribourg

Lebendige Traditionen im Westen der Schweiz

Der Kanton Fribourg liegt im Westen der Schweiz. Im Norden und Westen erstre­cken sich die flachen Ebenen und sanften Hügel des Schweizer Mitel­landes, im Südosten erheben sich die schroffen Gipfel der Freiburger Voralpen.

Wer die Region ausgiebig erkunden möchte, sollte auf jeden Fall die Wander­schuhe im Gepäck haben, denn die male­ri­sche Berg­landschaft ist von zahlrei­chen Panorama­routen und Themen­wegen durch­zogen.
In weiten Teilen der Bevöl­ke­rung spielen altherge­brachte Bräuche und Tradi­tionen noch heute eine große Rolle. Sogar im Lehr­plan der Schulen ist die Sensi­bili­sie­rung für das regio­nale Kulturgut veran­kert. Als Besu­cher fühlt man sich manchmal wie in eine andere Zeit versetzt. Eines der bekann­testen Feste ist dabei der Alpabzug  im September und Okotber. Nach dem Sommer in den Bergen kehren die Viehherden ins Unter­land zurück. In tradi­tionellen Trachten treiben die Sennen ihre mit bunten Blumen und prachtvollen Glocken geschmückten Kühe durch die Dörfer.
Neben der gleich­na­migen Haupt­stad Fribourg handelt es sich auch bei Gruyères, Romont, Murten und Esta­vayer- le-Lac um hübsche mittel­alter­liche Städt­chen, die neben ihrem pittoresken Stadt­bild auch mit Cafés, Museen und kulturellen Ange­boten locken.

Zu Gast in einem Berghotel bei Crésuz

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt inmitten der Berg­landschaft der Freiburger Voralpen, mit Blick auf den Stausee Lac de Mont­s­alvens.

Die Einrich­tung versprüht mit viel Holz und Stein den charak­te­ris­ti­schen Charme des Alpen­raums. Mit geome­tri­schen Mustern und kleinen Details aus Glas und Metall erhält das Inte­rieur zugleich einen modernen Twist.
Wenn man auf der Terrasse entspannt, den Blick zum Gipfel Moléson schweifen lässt und die Szenerie untermalt wird vom Läuten der Kuhglo­cken, dann wird das Berg­g­lück perfekt.

Genfer See

Mittel­alter­liche Städte und Burgen vor drama­ti­scher Alpen­kulisse
Der Genfer See bzw. der Lac Leman, wie er im franzö­sisch­spra­chigen Teil der Schweiz klangvoll heißt, ist mit fast 600 Quad­ratki­lome­tern der größte See am Rande der Alpen. Er liegt zwischen den Waadt­länder Alpen, Savoyen und dem Schweizer Jura. Seit Jahrhunderten zieht seine einzig­ar­tige Schön­heit Menschen aus aller Welt in den Bann. Lord Byron, Charlie Chaplin, Audrey Hepburn sind nicht die einzigen. Umgeben wird der von der Rhone durch­flos­sene See von alten Städten, Winzer­dörfern und Burgen, die sich vor der großar­tigen Szenerie der Walliser Alpen präsen­tieren. Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Abend in einem der vielen „Caveaux des Vigne­rons“. Fast jeden Abend ist in jedem Dorf ein Wein­keller geöffnet, wo man in einer besonderen Atmo­sphäre die besonderen Weine der Region kennen lernen kann.

Maison du Gruyère

Inter­ak­tive Ausstel­lung zur Herstel­lung des berühmten „Gruyère AOP“
Die Schau-Käserei liegt am Fuße des Schlosses, unweit der Alpweiden. Bei einem inter­ak­tiven Rundgang erfährt man hier alles über die altherge­brachte Herstel­lungs­weise des „Gruyère AOP“. Die Ausstel­lung erklärt anschau­lich und zielt darauf ab, alle Sinne anzu­spre­chen – sei es mit dem Duft nach Alpen­blumen und Heu oder dem Geläut von Kuhglo­cken. Der Muse­ums­be­such wird so auch für kleinere Kinder ein Erlebnis.

High­light des Besuchs ist der Blick von einer Galerie in die Produk­ti­ons­halle, wo die Käse­her­stel­lung beob­achtet werden kann. Über einen Kopfhörer gibt es Erklär­ungen zu den verschiedenen Arbeits­schritten.

Gruyères

Käse­spe­ziali­täten und Mittel­alt­erf­lair
Mit seinen Pflas­ter­steinen und seinem Brunnen scheint das male­ri­sche Städt­chen direkt dem Mittel­alter entsprungen. Seit dem 13. Jahr­hun­dert krönt das Schloss Greyerz einen grünen Hügel am Fuß der Freiburger Voralpen. Heute ist hier ein Museum unter­ge­bracht, in dem Besu­cher sich über Architektur, Geschichte und Kultur der Region informieren können.
Außerdem sorgen zahlreiche Gast­stätten dafür, dass auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Zu den besonderen Speziali­täten der Region gehören Süßspeisen mit dem Greyerzer Doppelrahm sowie die welt­be­rühmte Käsesorte „Le Gruyère AOP“. Rund um die Stadt gibt es sogar Themenwander­wege, auf denen man über die Herstel­lung und den Export von Käse lernen kann.

Käserei­lehrpfad

Kuhweiden und Schaukäse­reien zwischen Pringy und Moléson
Die Wande­rung führt durch die Land­schaft das Greyerzer­land und gibt einen Einblick in die Käse­her­stel­lung, jenes Hand­werk, für das die Region so bekannt ist. Von der Schaukäserei La Maison du Gruyère, wo es auch Karten­ma­te­rial zum Themenweg gibt, geht es in Rich­tung Moléson-Village. Am Wegesrand liegen Ställe, Kuhweiden und tradi­tionelle Alphütten. Ziel der Wanderug ist die famili­en­geführte Alpkäserei von Moléson-sur-Gruyères. Hier wird der Käse noch auf altherge­brachte Art in einem Kessel über offenem Feuer herge­stellt.
(Hin: 6,4 Kilometer, 2:40 Stunden, auf und ab: 440 Meter)

Lavaux

Panora­mawande­rung durch ein Welt­kultur­erbe
Bereits im 12. Jahr­hun­dert wurden am Nord­o­st­ufer des Genfer Sees Terrassen für den Weinbau ange­legt. 2007 wur­de das 800 Hektar große Weinbau­gebiet zum Welterbe der UNESCO erhoben. Durch die Weinberge führt ein Spazierweg mit Blick auf den Genfer See und die Kulisse der Schweizer Alpen. (Hin und zurück: 7,3 Kilometer, 2:10 Stunden, auf und ab: 210 Meter)

Von Crésuz nach Solo­thurn

107 km | 2:00 h

Neuchâtel

Radeln und Wandern am See und in den Weinbergen
Attraktiv ist der Neuenburgersee insbe­sondere wegen der Weinberge am Jura-Südfuß. Wander- und Radwander­wege führen zwischen Rebstö­cken und kleinen Winzer­dörfer oder direkt am Seeufer entlang. Der Neuenburgersee ist reich an Resten präh­is­to­ri­scher Pfahlbauten. Diese wurden ca. 1850 entdeckt und sind heute Teil des UNESCO-Welt­kultur­erbes Präh­is­to­ri­sche Pfahlbauten um die Alpen. Haup­tort am See ist das franzö­sisch-schwei­ze­ri­sche Neuchâtel, eine char­mante Univer­si­täts­stadt mit Charme und Geschichte.
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Solothurn

„die schönste Barockstadt der Schweiz“

Die kleine Stadt an der Aare trägt gleich mehrere Spitz­namen. Die franzö­si­sche Botschaft, die hier über 200 Jahre ansässig war, brachte ihr den Titel „Ambas­sadoren­stadt“ ein.  Überdies wird sie auch „Sankt-Ursen-Stadt“ genannt.

Grund dafür ist ihr Schutz­pa­tron, Märtyrer Ursus aus der legendären Thebai­schen Legion, dem unter anderem auch die Kathedrale geweiht ist.
Aber nicht nur die Spitz­namen lassen auf eine tradi­ti­ons­reiche Vergan­gen­heit schließen, auch in der Architektur haben die Jahrhunderte ihre Spuren hinter­lassen. So wur­de die Altstadt in weiten Teilen zwischen 1520 und 1790 errichtet. Dabei prägen vor allem die Bauten aus der Barockzeit das Stadt­bild, sodass Solo­thurn auch als „die schönste Barock­stadt der Schweiz“ bekannt geworden ist.

Zu Gast in einem Hotel in Solothurn

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel am Zeit­glo­ck­en­turm kann auf eine über 700-jährige Geschichte als Herberge zurück­bli­cken.

So gab es hier bereits im Mittel­alter einen Gasthof als bürger­li­ches Pendant zur kirch­li­chen Pilger­herberge. Heute gibt es über 30 Zimmer, jedes ist nach einem eigenen Thema einge­richtet und eine Hommage an Personen oder Geschichten vergan­gener Epochen.
In zwei haus­ei­genen Restau­rants können die Gäste aus Solo­thurner Speziali­täten sowie saiso­nalen Gerichten wählen – ob in uriger Atmo­sphäre der Turm­stube im Parterre oder im Dach­re­stau­rant mit Blick über die Dächer der Altstadt.

Basel

Moderne Indu­s­trie­stadt mit 2000 Jahren Geschichte
Die Groß­stadt im Drei­ländereck blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück, die spürbar und im span­nenden Kontrast zur Moderne in allen Ecken und Winkeln der Stadt weiter­lebt. In der gut erhal­tenen roman­ti­schen Basler Altstadt schlägt das Herz der Stadt: Enge Gassen führen zu lauschigen Plätzen mit über 180 Brunnen und werden gesäumt von prachtvollen Patri­zi­er­häusern aus vergan­genen Jahrhunderten. Kunst­ge­schicht­lich herausra­gend sind das Rathaus und das Basler Münster hoch über dem Rhein.

Zeit­glo­ck­en­turm

Mittel­alter­liche Turmuhr am Markt­platz
Die heutige Stadt Solo­thurn ist aus zwei Zentren hervor­gegangen. Getrennt durch den Stadt­bach gab es den bürger­li­chen Stadt­teil um das römi­sche Kastell „Castrum Salo­durum“ auf der einen sowie einen kirch­li­chen Teil um die Gräber der Heiligen Urs und Viktor auf der anderen Seite. Um 1230 wurden beide Teile mit einer gemein­samen Stadt­maur umgeben.
Mit dem Erstarken des Bürgertums begann man Uhrtürme zu errichten, oft als Teil öffent­li­cher Gebäude. Damit schuf man eine Art welt­liche Konkur­renz zur Zeit­anzeige, die zuvor mit den Kirhcturm­uhren ganz in geist­li­cher Hand gelegen hatte.
In Solo­thurn errich­tete man den Zeit­glo­ck­en­turm mit dem berühmten astro­no­mi­schen Ziffernblatt. Neben der Uhrzeit lassen sich hier auch die Monate sowie der Stand der Sternzei­chen ablesen.

St. Ursenka­thedrale

Ein Meister­werk der Zahl Elf
Die frühklas­sizis­ti­sche Kathedrale der Architekten Gaetano Matteo Pisoni und Paolo Antonio Pisoni ist zum Wahrzei­chen der Stadt geworden. Geweiht ist das Bauwerk den Stadt­hei­ligen Urs und Viktor, die der Sage nach der Thebai­schen Legion angehörten und aufgrund ihres christ­li­chen Glau­bens im Kastell Solo­thurn enthauptet wurden und als Märtyrer starben. 
Erbaut wur­de die Kathedrale in einem Zeit­raum von elf Jahren, zwischen 1762 und 1773. Im Turm, der 66 Meter hoch ist, hängen elf Glocken. Schreitet man die 33 Stufen der Frei­treppe hinauf und betritt den Innenraum, so findet man dort elf Altäre. Diese sind nur an einem einzigen Punkt gleichzeitig zu sehen: vom elften schwarzen Stein des Haupt­ein­gangs aus. Warum genau die Zahl Elf in der Kathedrale, und darüber hinaus auch in der ganzen Stadt, quasi omni­präsent ist, ist nicht ganz klar. Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, wird ihr jedoch immer wieder begegnen. Die Liebe der Solo­thurner zur Schnaps­zahl und ihrer Viel­fa­chen wur­de jedoch sogar von der UNESCO als imma­te­ri­elles Kultur­erbe anerkannt.

Einsiedelei Sankt Verena

Roman­ti­scher Felsen­garten in der Verena-Schlucht
Im 12. Jahr­hun­dert, als die Gegend um Solo­thurn noch Wildnis war, wur­de auf dem Grund der Verena-Schlucht eine Kapelle an den Fels gebaut.  Seit dem 15. Jahr­hun­dert bis heute leben dort Einsiedler, die nach alter Tradi­tion von der Bürgergemeinde Solo­thurn finan­ziert werden. Ende des 18. Jahrhunderts wur­de die Eremi­tage zu einem roman­ti­schen Landschafts­garten umge­staltet. Über einen idylli­schen Fußweg durch die Verena-Schlucht gelangt man dorthin. (vom Zentrum Solo­thurn: 3 km, 1:00 Stunde, auf und ab: 90 Meter)

Von Solo­thurn nach Hause

15 Tage
ab 1.859,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Corona-Zusatz-Versicherung

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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