Mana Pools Nationalpark

Tiere kommen zur Tränke: Mana Pools

Tiere kommen zur Tränke: Mana Pools

Der über 2.000 Quadratkilometer große Nationalpark liegt im Norden von Zimbabwe am Zambezi River, der gleichzeitig die Grenze zu Sambia bildet. Jenseits des Stroms in Sambia beginnt der Lower Sambesi Nationalpark. Weiter im Südwesten der Kariba See.

Zusammen mit den angrenzenden Safarigebieten Sapi und Cherowe gehören die Mana Pools seit 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der Name rührt von den vier Becken her, die auch in der Trockenzeit mit Wasser gefüllt sind, wenn der Sambesi fast kein Wasser mehr führt und daher für die Tierwelt von großer Bedeutung sind. Vier heißt nämlich „Mana“ in der Shona-Sprache. Galeriewälder aus Affenbrotbäumen, Akazien, Tamarind-Bäumen und Leberwurstbäumen säumen das Flussufer. Ebenholz und Mahagoni wachsen hier genauso wie die wilde Feige.

Der Mana Pools Nationalpark ist Lebensraum für Elefanten, Büffel, Leoparden, Löwen, Flusspferde, Krokodile, Warzenschweine, Paviane sowie verschiedene Antilopenarten wie Kudu, Wasserbock, Elen, Impalas und etwa 300 Vogelspezies. Sogar die seltenen Wildhunde werden regelmäßig gesehen.

Der Mana Pools Nationalpark kann das ganze Jahr besucht werden; besonders empfehlenswert sind die Monate März bis September, in denen das Klima angenehm warm und trocken ist und das Wild zur Tränke kommt. Von November bis Februar ist es feucht und heiß; häufige Regenfälle und Gewitter bestimmen das Wetter.

Neben Pirschfahrten in offenen Jeeps werden im Park Bootsfahrten auf dem Sambesi angeboten. Besonders schön ist, dass man wandern darf – auch ohne Begleitung eines Rangers. 

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