Katalanische Pyrenäen

Am Fuß der Katalanischen Pyrenäen: Girona

Am Fuß der Katalanischen Pyrenäen: Girona

Weinberge und Olivenhaine am Fuß eines wilden Hochgebirges

Die östlichen Pyrenäen auf dem Gebiet Kataloniens sind ein menschenarmes, wildes Gebirge, das bis nach Andorra reicht. Der höchste Berg ist der Pica d’Estats mit 3.143 Metern, der auf der Grenze nach Frankreich liegt. Zwischen Frankreich und Katalonien liegt Auch Andorra. Das selbständige Bergfürstentum liegt im Quellgebiet des Segre, der nach Süden zum Ebro abfließt. Nach Osten hin senkt sich das Hochgebirge bis zum Mittelmeer. Im Hügelland dazwischen säumen Olivenhaine, Weinberge und Korkeichenwälder den Fuß des Gebirges. 



Sehenswürdigkeiten Katalanische Pyrenäen


Am Fuß der Serra del Cadí

Der 22 Kilometer lange Gebirgszug Serra del Cadí wird zu den Vorpyrenäen gerechnet, obwohl der eine Höhe von bis zu 2.600 Metern erreicht. Die Rundwanderung startet in Cava auf 1.300 Metern Höhe und führt durch malerische Täler, Wälder und uralte Bergdörfer mit schön restaurierten Häusern. Am Mare de Déu de Boscalt erreicht man einen Platz mit großartiger Aussicht auf die wilden Felsenburgen des Cadí-Gebirges. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 3:30 Stunden auf und ab: 430 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Auf die Comabona

Gipfelklassiker der Sierra de Cadi

Mit 2.554 Metern gehört die Comabona nicht zu den zehn höchsten Bergen der Sierra de Cadí. Dass sie dennoch zu den beliebtesten Gipfeln gehört, liegt an der Schönheit des Anstiegs, der aus sanft geschwungenen Höhenrücken vor einer phantastischen Kulisse bis zum Pas dels Gosolans führt. Danach geht es durch eine wüste Karstlandschaft bis hoch zum Gipfel, wo ein toller Rundumblick über die katalanischen Pyrenäen geboten wird. Nach der Besteigung kann man im Refugi Prat d'Aguiló einkehren. (hin und zurück: 7,8 Kilometer, 3:45 Stunden, auf und ab: 570 Meter)


La Seu d’Urgell

Provinzstadt am Fuß der Sierra de Cadi

Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Valira und Segre nahe des Zwergstaates Andorra. Im Südosten der Stadt erhebt sich die spektakuläre Gebirgskette Sierra de Cadí. Die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert ist von der italienischen Romanik beeinflusst. Ebenfalls sehenswert sind das Stadthaus aus dem 15. Jahrhundert und das Diözesanmuseum, in dem bemerkenswerte mittelalterliche Malereien und Skulpturen ausgestellt sind. Die Altstadt hat schöne, von Arkaden gesäumte Straßen und alte Stammhäuser. Hier liegt das Kloster Sant Domingo, das heute zu einem Parador-Hotel umgestaltet ist.


Salardú

Befestigte Stadt im Valle de Arán

Der Ort im Valle de Arán wurde aufgrund seiner geographischen Lage im Mittelalter befestigt. Im oberen Teil des Ortes, wo heute eine Kirche steht, erhob sich seinerzeit eine Burg. Der Plaza Mayor bildet das Zentrum der Altstadt und besitzt einen hübschen Quellbrunnen aus dem 18. Jahrhundert. In der Kirche Sant Andreu befindet sich der Christus aus Salardú, eine 60 cm hohe romanische Skulptur. Unbedingt probieren sollte man den Eintopf olla aranesa, das bekannteste Gericht der Region.




Reisebeispiele Katalanische Pyrenäen

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