Sierra Nevada

Schneebedeckt: Sierra Nevada mit Castillo de la Calahorra

Schneebedeckt: Sierra Nevada mit Castillo de la Calahorra

Schneebedeckte Bergriesen in Spaniens äußerstem Süden

Das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel bietet von November bis Mai einen prächtigen Anblick, wenn es mit einer glitzernden Schneehaube bedeckt ist. In Ost-West-Richtung ist die Sierra Nevada 100 Kilometer lang und ist wie die Alpen dadurch entstanden, dass die europäische und die afrikanische Kontinalplatte sich auf einander zubewegen. Der höchste Berg  ist der der Mulhacén mit 3482 Metern. Wer von Granada aus ins Gebirge fährt, wird immer wieder mit überwältigenden Ausblicken belohnt. Am Informationszentrum an der Straße sollte man anhalten, auch wegen des Cafés mit grandioser Terrasse. Am Ende der Straße beginnen Wanderwege, die über das Gebirge führen. Seit 1999 ist das Kerngebiet von 86.208 Hektar als Nationalpark Sierra Nevada geschützt.



Sehenswürdigkeiten Sierra Nevada


Auf den Pico de Mulhacén

Atemberaubender Fernblick vom höchsten Berg Spaniens

Der Pico de Mulhacén ist mit 3482 Metern der höchste Berg der Iberischen Halbinsel. Der Aufstieg beginnt an der Schutzhütte, die ganzjährig bewirtschaftet wird. Ein Shuttle Service von der Nationalpark-Verwaltung in Hoya del Portillo zur Hütte ist eingerichtet. (05:11 Stunden, 8,75 Kilometer, auf und ab: 960 Meter)

Umfulana Route


Auf dem Sternenweg

Am Rio Genil flussaufwärts durch mediterrane Wälder

Der Vereda de la Estrella führt von Güejar hinein in die Sierra Nevada bis zu den Nordabstürzen des Mulhacén. Dort wachsen mediterrane Eichen, Ahorn und eine riesige Kastanie, die „El Abuelo“ (Großvater) genannt wird. Der Weg beginnt an der Brücke über den Rio Genil und folgt dem Fluss aufwärts in die Bergwelt am Alcazaba. Auf dem Rückweg gibt es zwei bewirtschaftete Hütten. (5:30 Stunden, 21 Kilometer, auf und ab: 820 Meter)

Umfulana Route


Poqueira-Schlucht

Maurische Dörfer am Fuß der höchsten Berge Spaniens

Das tief eingeschnittene Tal wird überragt von den höchsten Gipfeln der Sierra Nevada. Unterwegs liegen ein paar uralte Dörfer mit maurischem Ursprung: Pampaneira, Bubión, Capileira und La Cebadilla. (5:34 Stunden, 16,2 Kilometer, auf und ab: 810 m)

Umfulana Route


El Guadix

Höhlenviertel Troglodytos

Das Städtchen auf der Hochebene Hoya ist eines des ältesten auf der Iberischen Halbinsel. Bemerkenswert ist das Höhlenviertel der Stadt: Troglodytos liegt im Süden der Altstadt und fällt durch die konischen Hügel mit den weißgetünchten Fassaden und Schornsteinen schon von weitem auf, hinter denen große Höhlen in den weichen Fels getrieben wurden. Heute wohnen hier vor allem Künstler. Zentrum des Ortes ist die Kathedrale, die auf den Fundamenten einer Moschee steht.


Cahorros von Monachil

Auf Seilbrücken in eine Schlucht bei Granada

Der Wanderweg startet östlich der Alhambra und führt durch eine enge Schlucht. Der Weg ist als „Cahorros Bajos“ ausgeschildert. Zurück kann man ab Tajo del Lunes einen anderen Weg nehmen und über die Höhe nach Granada zurückkehren. (2:45 Stunden, 8,61 Kilometer, auf und ab: 300 m)

Umfulana Route

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