Extremadura

Trocken und dünn besiedelt: Caparra in der Extremadura

Trocken und dünn besiedelt: Caparra in der Extremadura

Korkeichenwälder und wilde Tiere jenseits des Duero

Die Region jenseits des Duero ("extremos del Duero") ist mit über 40.000 Quadratkilometern zwar größer als die Schweiz, gehört aber zu den rückständigsten und am dünnsten besiedelten Randprovinzen Spaniens. Über Jahrhunderte sind ungezählte Bewohner emigriert. Der äußerste Norden ist gebirgig und regenreich. Höchster Berg ist mit 2.400 Metern der Torreón an der Grenze zu Salamanca. Weiter südlich beginnt das trockene Land, in dem Stein- und Korkeichen wachsen. In den Hainen werden schwarzhufige Schweine gehalten, die sich von Eicheln ernähren. Der Schinken (Jamónes Ibéricos) ist eine Spezialität der Extremadura. Viele vom Aussterben bedrohte Tiere leben hier, unter anderem der Luchs, die Großtrappe, Kraniche, Schwarzstörche und Wölfe.



Sehenswürdigkeiten Extremadura


Caceres

Zeitreise ins Mittelalter

Seit der Renaissance, als die zurückgekehrten Conquistadoren in der Stadt ihre Paläste bauten, hat sich in Cáceres nicht viel verändert. So wird ein Spaziergang durch die Ciudad (Altstadt) zu einer Zeitreise ins Mittelalter und die Renaissance. Von den neueren Stadtteilen ist der von der UNESCO zu Weltkulturerbe erhobene historische Kern durch ein vollständig erhaltene Wehrmauer mit Türmen und Stadttoren getrennt. Den besten Blick auf Cáceres und die weite Landschaft der Extremadura, in die sie eingebettet ist, hat man von der Anhöhe zwei Kilometer südlich.


Trujillo

Stadt der Conquistadoren

Die Stadt mit knapp 10.000 Einwohnern in der weiten Extremadura gab es schon zur Römerzeit. Damals hieß sie Turris Iulia, wovon sich der heutige Name ableitet. Im 10. Jahrhundert bauten die Mauren ein Castillo, das heute noch über der Stadt thront. Die quadratischen Türme der islamischen Militärarchitektur sind noch erhalten. Bekannt wurde Trujillo durch seine 56 Konquistadoren, die bei der Eroberung von Mittel- und Südamerika eine Rolle spielten. Der bekannteste unter ihnen war Francisco  Pizarro, der in Trujillo Schweinehirt war, bevor er in der Neuen Welt das Inkareich für den spanischen König eroberte. Auf der Plaza Mayor ist ihm ein Denkmal gesetzt.




Reisebeispiele Extremadura

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