Baskenland

San Juan de Gaztelugatxe im Baskenland

San Juan de Gaztelugatxe im Baskenland

Das Euskal Herria, wie die Basken ihr Land nennen, erstreckt sich am Golf von Biskaya westlich der Pyrenäen. Es ist nicht gleichbedeutend mit dem Baskenland im kulturellen Sinn, das weit nach Navarra und bis nach Frankreich reicht. Über die Jahrhunderte haben die Bewohner ihre uralte, eigene Kultur erhalten. Baskisch ist eine früh-indo-europäische Sprache, die sich stark vom Spanischen unterscheidet. Ihr Ursprung konnte bis heute nicht erforscht werden. Das Gebiet rund um den Fluss Guernica und die Ausläufer der Pyrenäen sind im Sommer beliebte Wandergebiete. Die Küste zieht wegen des Wellengangs viele Surfer an.



Sehenswürdigkeiten Baskenland


Donostia

Baskisches Seebad mit Geschichte

Das Seebad nahe der französischen Grenze ist eines der ältesten in Spanien. Der baskische Name „Donostia“ ist ebenso wie der spanische „San Sebastián“ aus dem Namen des Heiligen Sebastian entstanden. Der Aufstieg des Ortes begann im 19. Jahrhundert, als die spanische Königin die Stadt zu ihrer Sommerresidenz erkor. 1914 entwickelte sich San Sebastián zum kosmopolitischen Zentrum Europas. Im damals weltberühmten Casino verkehrten Persönlichkeiten wie Mata Hari, Leo Trotzki und Maurice Ravel. Von 1940 bis 1975 war San Sebastián die Sommerresidenz des spanischen Diktators Franco. Bis heute fliehen viele hitzegeplagte Städter aus Kastilien in den mondänen Ort, wovon die prächtigen Villen unterhalb des Monte Igueldo zeugen. Von hier hat man den besten Blick auf die Stadt.


Elantxobe

Baskisches Fischerdorf wie aus dem Bilderbuch

Wer die schmale Straße von Gernika an die Küste nimmt, wird mit einem idyllischen Fischerhafen belohnt. Elantxobe liegt geschützt in einer Bucht südlich der Halbinsel Ogono. Vom Hafen kann man eine kurze Rundwanderung um die Halbinsel machen und über die intensiven Farben und Düfte der bewaldeten Küste staunen. (Hin und zurück: 5,4 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 240 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Gernika

Erster Luftangriff in der Geschichte

Die Stadt im Baskenland  wurde 1937 im spanischen Bürgerkrieg durch deutsche Bomber zerstört. Es war der erste große Luftangriff in der Geschichte. Pablo Picasso verarbeitete die Schrecken dieses Angriffs in seinem Bild Guernica. Das riesige Ölbild (349 cm x 777 cm) ist vermutlich sein bekanntestes Werk und hängt heute im Museo Reina Sofia in Madrid.


Laguardia

Mittelalterliche Stadt im Rioja Alavesa

In der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil des Anbaugebiets Rioja, gedeiht der Wein besonders gut. Auf einer Höhe von 630 Metern bringen die Nächte die notwendige Kühle, während tagsüber die Sonne scheint, ohne die Reben mit allzu hohen Temperaturen zu stressen. Bereits im Mittelalter war der Wein von Laguardia berühmt und verhalf der Stadt auf dem Hügel zu Reichtum. So wurde im 13. Jahrhundert eine Stadtmauer gebaut, von der heute noch große Teil und fünf Tore erhalten sind. An der prächtigen Kirche Santa Maria de los Reyes wurde über 200 Jahre gebaut, so dass romanische und gotische Elemente zu finden sind. Wer heute durch die engen Gassen geht, findet Boutiquen, Café und natürlich jede Menge Bodegas.


Loyola

Geburtsort von Ignazio de Loyola

Der Stammsitz der Familie de Loyola (baskisch: Loiola) liegt zwischen Azpeitia und Azkoitia in der baskischen Provinz Gipuzkoa. In dem mittelalterlichen Wohnturm im Tal des Urola wurde auch der bekannteste derer von Loyola geboren, der Heilige Ignatius von Loyola. Der Gründer des Jesuitenordens ist bis heute einer der berühmtesten Spanier – und vor allem unter Protestanten ebenso berüchtigt. 


Monte Gorbea

Aussichtsberg an der Grenze zwischen Bizkaia und Álava

Der Berg liegt auf der Grenze der Provinzen Bizkaia und Álava im spanischen Baskenland und ist mit 1481 Meter die höchste Erhebung beider Provinzen. Sein 17 Meter hohes Gipfelkreuz ist weithin sichtbar. Mehrere Wanderwege führen durch den Parque natural de Gorbea zum Gipfel, wo man eine schöne Aussicht über das Baskenland hat.

Umfulana Route:
www.komoot.de


Pasaia Donibane

Traditionelles Fischerdorf mit mittelalterlichem Kern und guten Restaurants

Das traditionelle Fischerdorf hat einen Hafen an der Mündung des Flusses Oiartzun. Die Hauptstraße führt vom Bizkaia-Viertel bis zur Bucht von Alabortza. Die Altstadt weist noch zahlreiche mittelalterliche Gebäude auf. Dort gibt es Geschäfte, Cafés und gute Fischrestaurants.




Weitere Sehenswürdigkeiten Baskenland




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