Baskenland

San Juan de Gaztelugatxe im Baskenland

San Juan de Gaztelugatxe im Baskenland

Das Euskal Herria, wie die Basken ihr Land nennen, erstreckt sich am Golf von Biskaya westlich der Pyrenäen. Es ist nicht gleichbedeutend mit dem Baskenland im kulturellen Sinn, das weit nach Navarra und bis nach Frankreich reicht. Über die Jahrhunderte haben die Bewohner ihre uralte, eigene Kultur erhalten. Baskisch ist eine früh-indo-europäische Sprache, die sich stark vom Spanischen unterscheidet. Ihr Ursprung konnte bis heute nicht erforscht werden. Das Gebiet rund um den Fluss Guernica und die Ausläufer der Pyrenäen sind im Sommer beliebte Wandergebiete. Die Küste zieht wegen des Wellengangs viele Surfer an.



Sehenswürdigkeiten Baskenland


Bilbao

Stadt des Guggenheim-Museums

Die Haupstadt des Baskenlandes verdankt ihren Aufstieg der Ria de Bilbao, die von dort bis zu ihrer Mündung in den Golf von Biscaya schiffbar ist. Im 19. Jahrhundert siedelten sich Eisenhütten und Schiffsbauunternehmen zu beiden Seiten des Flusses an und bildeten ein riesiges industrielles Ballungsgebiet. In den 1970er Jahren folgte der industrielle Niedergang mit hoher Arbeitslosigkeit und rostenden Fabriken. Seit 1997 ist das Guggenheim-Museum neues Wahrzeichen der Stadt, das mit seiner spektakulären Architektur kaum weniger interessant ist als die dort ausgestellten Werke aus der New Yorker Guggenheim Foundation.

Nähere Informationen:
www.bilbaoturismo.net


Donostia

Baskisches Seebad mit Geschichte

Das Seebad nahe der französischen Grenze ist eines der ältesten in Spanien. Der baskische Name „Donostia“ ist ebenso wie der spanische „San Sebastián“ aus dem Namen des Heiligen Sebastian entstanden. Der Aufstieg des Ortes begann im 19. Jahrhundert, als die spanische Königin die Stadt zu ihrer Sommerresidenz erkor. 1914 entwickelte sich San Sebastián zum kosmopolitischen Zentrum Europas. Im damals weltberühmten Casino verkehrten Persönlichkeiten wie Mata Hari, Leo Trotzki und Maurice Ravel. Von 1940 bis 1975 war San Sebastián die Sommerresidenz des spanischen Diktators Franco. Bis heute fliehen viele hitzegeplagte Städter aus Kastilien in den mondänen Ort, wovon die prächtigen Villen unterhalb des Monte Igueldo zeugen. Von hier hat man den besten Blick auf die Stadt.


Gernika

Erster Luftangriff in der Geschichte

Die Stadt im Baskenland  wurde 1937 im spanischen Bürgerkrieg durch deutsche Bomber zerstört. Es war der erste große Luftangriff in der Geschichte. Pablo Picasso verarbeitete die Schrecken dieses Angriffs in seinem Bild Guernica. Das riesige Ölbild (349 cm x 777 cm) ist vermutlich sein bekanntestes Werk und hängt heute im Museo Reina Sofia in Madrid.


Loyola

Geburtsort von Ignazio de Loyola

Der Stammsitz der Familie de Loyola (baskisch: Loiola) liegt zwischen Azpeitia und Azkoitia in der baskischen Provinz Gipuzkoa. In dem mittelalterlichen Wohnturm im Tal des Urola wurde auch der bekannteste derer von Loyola geboren, der Heilige Ignatius von Loyola. Der Gründer des Jesuitenordens ist bis heute einer der berühmtesten Spanier – und vor allem unter Protestanten ebenso berüchtigt. 


Pasaia Donibane

Traditionelles Fischerdorf mit mittelalterlichem Kern und guten Restaurants

Das traditionelle Fischerdorf hat einen Hafen an der Mündung des Flusses Oiartzun. Die Hauptstraße führt vom Bizkaia-Viertel bis zur Bucht von Alabortza. Die Altstadt weist noch zahlreiche mittelalterliche Gebäude auf. Dort gibt es Geschäfte, Cafés und gute Fischrestaurants.




Reisebeispiele Baskenland

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