Katalonien

Für die Unabhängigkeit Kataloniens: Demo in Barcelona

Für die Unabhängigkeit Kataloniens: Demo in Barcelona

Die autonome spanische Region im Nordosten der Iberischen Halbinsel reicht bis an die Grenze von Frankreich, von dem sie nur durch die Pyrenäen getrennt ist. Mit einer Fläche von knapp 32.000 Quadratkilometern ist die Region etwas größer als Belgien. Gut sieben Millionen Menschen leben dort, davon über 1,6 Millionen in der Hauptstadt Barcelona, die zu den dynamischsten Städten Europas gehört. Katalonien ist die abwechslungsreichste Provinz des spanischen Festlandes. Von den hochalpinen Pyrenäen über ausgedehnte Wälder in den Mittelgebirgen und landwirtschaftlich genutzte Ebenen bis hin zu steilen Felsküsten und breiten Sandstränden findet man die unterschiedlichsten Landschaftstypen und Klimazonen. Die traditionelle Sprache ist Katalanisch – eine Brückensprache zwischen Französisch und Spanisch. Sie war in der Franco-Diktatur verboten, heute gewinnt sie zunehmend an Bedeutung.



Sehenswürdigkeiten Katalonien


Barcelona

Kataloniens glänzende Hauptstadt

Die Hauptstadt Kataloniens liegt am Mittelmeer, 120 Kilometer südlich der französischen Grenze, und ist nach Madrid mit 1,6 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens. Seit den olympischen Spielen 1992 findet man im Zentrum avantgardistische Bauten und schickes Design. Mit Madrid, der Hauptstadt Kastiliens, verbindet die Metropole eine innige Feindschaft. Sie entbrennt in aller Leidenschaft, wenn der FC Barcelona gegen Real Madrid spielt. Die ursprünglich karthagische Gründung erhielt unter den Römern eine imposante Stadtmauer, deren Reste heute noch zu sehen sind. Im Barri Gòtic, dem gotischen Viertel und historischen Stadtkern sind La Catedral, die Kathedrale der heiligen Eulàlia, der Königsplatz (Plaça del Rei) und das Rathaus (Ajuntament) sehenswert. Auf den Ramblas, der Flaniermeile der Stadt, spielt sich das urbane Leben ab.


Col du Portillon

Grenzpass zwischen Frankreich und Spanien

Der 1.293 Meter hohe Pass überquert die Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Der Col du Portillon ist überregional durch die Tour de France bekannt geworden, deren Etappen immer wieder über den Pass führten. 


Girona

Jüdisch-arabische Spuren in verwinkelten Altstadtgassen

Mit ihren verwinkelten Altstadtgassen, in denen noch arabische und jüdische Spuren lebendig sind, gilt Girona (spanisch: Gerona) als die katalanischste aller Städte. Die von den Phöniziern gegründete Festung verdankt ihre Existenz ihrer strategischen Lage an einer wichtigen Pyrenäenstraße. Die gotische Kathedrale mit einem riesenhaften, von den Gewölben gebildeten Raum gilt als einzigartig in Spanien. In der näheren Umgebung liegt der Parc Natural de la Garrotxa, ein vulkanisch geprägtes Gebiet mit vielen Wandermöglichkeiten. Zur Costa Brava fährt man 35 Kilometer.


Monestir de Santa Maria de Poblet

Prächtigste Königskloster Spaniens

Die katalanische Zisterzienserabtei in der Provinz Tarragona ist seit 1991 Welterbe der UNESCO. Sie ist das größte und prächtigste Königskloster Spaniens, zugleich das umfangreichste und besterhaltene Zisterzienserkloster des Abendlandes. Die wichtigsten Gebäude stammen aus dem 12. bis 15. Jahrhundert. Es wurde als Dank für die Vertreibung der Moslems vom spanischen Boden der Königskrone geschenkt.


Montserrat

Felsenkloster mit Ausblick

Der „gesägte Berg“ ragt wie eine gewaltige Burg aus Fels über das katalanische Hügelland. Am Ende eines Spalts liegt abenteuerlich auf einem Felsvorsprung Montserrat, eines der bedeutendsten Klöster Spaniens. In der Basilika aus dem 16. Jahrhundert hängt über dem Altar ein Madonnenbild, zu dem Katholiken aus der ganzen Welt pilgern. Auf den Berg gelangt man mit einer Seilbahn. Von der Bergstation Sant Joan führt eine Wanderung auf den höchsten Gipfel, den Sant Jeroni (1237 m), wo man mit einem grandiosen Rundumblick belohnt wird.


Nationalpark Aigüestortes

Alpines Wanderparadies

Der 1955 angelegte Nationalpark schützt eine einzigartige Bergwelt zwischen 1.000 und 3.000 Höhenmetern. Die Ökosysteme sind vielseitig: Wiesen, Äcker, sommergrüne Laubwälder in den unteren Lagen,  darüber immergrüne Nadelwälder sowie Almwiesen und Felsen in den höchsten Lagen. Den Park erkundet man am besten zu Fuß. In Espot im Osten und in Boí im Westen gibt es Informationszentren, von denen aus Wanderwege beginnen.




Weitere Sehenswürdigkeiten Katalonien




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