Navarra: Grünes Spanien zwischen Pyrenäen und Rioja
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Navarra

Facettenreiches Navarra: Marienprozession in Pamplona

Facettenreiches Navarra: Marienprozession in Pamplona

Grünes Spanien zwischen Pyrenäen und Rioja

Die nordspanische Region hat eine abwechslungsreiche Geografie mit vielen mittelalterlichen, entlegenen Dörfern. Es reicht vom Pyrenäenhauptkamm im Norden bis zum Weinbaugebiet Rioja im Süden. Navarra war ein baskisches Königreich, das im 16. Jahrhundert von Kastilien annektiert wurde. Hauptstadt und größter Ort ist Pamplona, das für seinen jährlichen Stierlauf berühmt ist. Hier gibt es Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert und die gotische Kathedrale. Etwa 50 Naturparks befinden sich in der Region Navarra. Die bekanntesten sind der Parque Natural de las Bardenas Reales, der Parque Natural de Urbasa y Andía und der Parque Natural del Senorio del Bértiz.



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Sehenswürdigkeiten Navarra

Estella

Reizvolles Städtchen am Jakobsweg

Die kleine Stadt liegt von Hügeln umgeben an einer Schleife des Flüsschens Ega. Ihre Geschichte von Estella ist eng mit dem Jakobsweg verbunden. 1090 siedelte der König von Aragón Franzosen aus Südwestfrankreich in der menschenleeren Gegend an. In Estella wurden Pilgerunterkünfte eingerichtet, Handwerker und Händler ließen sich hier nieder. Der Ort wurde so zu einer geschäftigen und geschätzten Station auf dem Pilgerweg. Dazu trugen auch einige Legenden bei, die sich in Estella abgespielt haben sollen. So soll ein griechischer Bischof als unerkannter Pilger in Estella verstorben sein. Sein Leichnam wurde später auf wundersame Weise mit einer Reliquie des Apostels Andreas aufgefunden, die der Bischof in Santiago stiften wollte. Seine sterblichen Reste wurden im Kreuzgang der Kirche San Pedro de la Rúa beigesetzt.

Nähere Informationen:
www.estellaturismo.com

Foz de Arbayun

Spektakuläre Naturkulisse

Mit einer länge von über fünf Kilometern und steilen Felswänden, die bis zu 300 Meter in die Höhe ragen, ist die Arbayun-Schlucht, am Eingang des Salazar-Tals, die größte und wohl imposanteste Schlucht Navarras. Im Laufe der Zeit hat der Fluss das Gestein ausgehöhlt und hier einen einzigartigen Lebensraum geschaffen. So wurde die Schlucht aufgrund ihrer enormen Vielfalt in Flora und Fauna zum Natur- und Vogelschutzgebiet erklärt. Am Aussichtspunkt „Mirador de Iso“ bietet sich ein beeindruckender Blick in die Tiefe der Kluft, wo eine üppige Vegetation die sonnenbeschienen Hänge erobert hat und wo sich auf den Felsvorsprüngen die Horste von Gänsegeiern ausmachen lassen, deren Bewohner in der Luft ihre Kreise über die Schlucht ziehen.

Pamplona

Vom römischen Feldlager zum Königreich und zur Hauptstadt Navarras

Als Ernest Hemmingway 1923 die Stadt besuchte, gab es nur wenige Touristen. Doch dann erlebte er die Encierros, die während der Sanfermines stattfinden, und schrieb in seinem Roman Fiesta über sie. So verhalf die blutige Tradition der Stierhatz- und kämpfe der Stadt zu fragwürdiger Berühmtheit.
Ungeachtet dessen hat die Hauptstadt von Navarra mit ihren historischen Straßen und Plätzen jedoch einiges zu bieten. Gegründet wurde die Stadt 75 v. Chr. durch den römischen General Pompeius. Viele Jahrhunderte später, im Jahr 824 n. Chr., hatten adelige Familien so viel Einfluss gewonnen, dass Pamplona zum eigenen Königreich ausgerufen und Iñigo Arista zum ersten König gekrönt wurde. Als sich Santiago de Compostela zum Wallfahrtsort entwickelte, gelangte auch das am Wegesrand gelegene Pamplona als Zwischenstation des Jakobswegs zu zuvor unerreichter wirtschaftlicher Blüte.
Noch heute künden zahlreiche Bauwerke von der langen Geschichte der Stadt, so prägen unter anderem die Kathedrale Santa Maria la Real de Pamplona aus dem 15. Jahrhundert sowie die sternförmige Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert das Stadtbild. Der zentral gelegene Plaza del Castillo bildet dabei die Brücke zwischen Altertum und Moderne. Er verbindet die Altstadt mit der Einkaufsmeile und ist mit zahlreichen Cafés und Restaurants ein beliebter Treffpunkt im Alltag des quirligen Stadtlebens.

Puerto de Ibañeta

Moderne Kapelle am Jakobsweg

Der Pass in den spanischen Pyrenäen liegt auf 1.057 Metern Höhe und verbindet über die Nationalstraße N 135 Valcarlos mit Roncesvalles. Auf der Passhöhe steht die moderne Kapelle San Salvador. Dort kommen drei der vier französischen Pilgerwege nach Santiago de Compostela zusammen: der erste von Puy und Conques, der zweite von Paris und der dritte von Vezelay. Schon in prähistorischen Zeiten wurde der Pass begangen; die Römer bauten eine Passstation, später kam ein Kloster mit Herberge für Jakobspilger hinzu. Karl der Große passierte 778 den Pass im Rahmen seines Spanienfeldzugs zweimal, beim Rückzug geriet seine Nachhut in einen Hinterhalt. Diese Auseinandersetzung wurde als Schlacht von Roncesvalles bekannt.

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