Serra de Tramuntana: Intakte Vegetation, unverbaute Landschaft:

Serra de Tramuntana

Spektakuläre Blicke: Serra de Tamuntana

Spektakuläre Blicke: Serra de Tamuntana

Intakte Vegetation, unverbaute Landschaft:

Spektakuläre Höhenzüge, wilde Berge, atemberaubende Ausblicke: Das 90 Kilometer lange Gebirge im Nordwesten von Mallorca ist weitgehend vom Massentourismus verschont geblieben. Die weitgehend intakte Vegetation und die unverbaute Landschaft bieten ideale Voraussetzungen für Wanderungen und Ausflüge mit dem Mountain Bike. Die insgesamt 54 Gipfel, die 1000 Meter überragen, locken dabei ebenso wie verträumte Ortschaften und Klöster. 




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Sehenswürdigkeiten Serra de Tramuntana


Cap Formentor

Dramatischer Schlussakt der Tramuntana

Bevor das Tramuntana-Gebirge im Nordosten im Meer versinkt, zeigt es sich noch mal in aller Pracht. Das Kap ist die Spitze der schroffen Halbinsel Formentor, die von ihrem höchsten Punkt, dem 384 Meter hohen, Leuchttuum-gekrönten Fumart, jäh ins Meer stürzt. Bereits die Panoramastraße dorthin ist ein Erlebnis. Wer den vielen Besuchern entrinnen möchte, kann vom Parkplatz aus eine Runde zur Cala Murta machen. Sie führt auf einem alten Leuchturmweg zum Kieselstrand. Auf dem Rückweg wird man von Steinmännchen durch eine Schlucht geleitet. (hin und zurück: 4,5 Kilometer, 1:50 Stunde, auf und ab: 220 Meter)


Cornador Gran

Bergwanderung zu einem der höchsten Gipfel

Der klotzige Berg über Sóller bietet ein großartiges Panorama über die ganze Insel. Das liegt an seiner enormen Höhe. Mit fast tausend Metern ist er eine der höchsten auf Mallorca. Den Aufstieg macht man auf einem teils gepflasterten Pilgerweg, der durch terrassierte Felder und an kleineren Wasserfällen vorbeiführt. Wegen des großen Höhenunterschieds ist gute Kondition erforderlich. Im Gipfelbereich gibt es keinen Schatten mehr, sodass man sich mit reichlich Trinkwasser versorgen muss. (hin und zurück: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab 1100 Meter)


Deià

Vom Künstlerdorf zum Badestrand

Schon vor 100 Jahren haben sich in dem Bergdorf mit schwer zugänglicher Küste zahlreiche Küster und Prominente niedergelassen. Unter ihnen waren Pablo Picasso und Peter Ustinov. Heute wirde Ort während der Hochsaison von vielen Touristen heimgesucht. Etwas einsamer ist da schon der Pflasterweg, der durch Olivenhaine zum Meer hinabführt. Unten gibt es eine Kiesbucht mit einem kleinen Strandrestaurant. (hin und zurück: 5,1 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 140 Meter)


Fornalutx

Bilderbuchdorf zwischen Zitrushainen und bewässerten Gärten

Von Sóller aus führt ein schöner Spazierweg durch Zitrushaine und bewässerte Gärten zu dem malerischen Bergdorf. Fornalutx am Fuß der Serra de Torrella wurde schon mehrfach als das schönste Dorf Spaniens ausgezeichnet. Die 300 bis 400 Jahre alten Häuser aus goldgelbem Bruchstein sind authentisch restauriert, so dass man meinen könnte, auf einer Zeitreise ins vorvergangene Jahrhundert zu sein. Von den Wachtürmen aus dem 17. Jahrhundert gehen Gassen ins Innere, an denen man Kneipen und Restaurants findet. 


La Trapa

Zu einem Kloster über St. Elm

Zwar ist die Wanderung zu dem ehemaligen Trappistenkloster kein Geheimtipp mehr. Dennoch lohnt sie sich wegen der tollen Aussicht übers Meer bis zur Felseninsel La Dragonera. Die Klosteranlage La Trapa ist heute sorgsam restauriert. Gegründet wurde sie von Mönchen aus der Normandie, die vor der Französischen Revolution flüchten mussten. Nach der Tour kann man in Sankt Elm im Es Molí einkehren. Bis auf wenige ungefährliche Kletterstellen ist der Weg breit und bequem. (hin und zurück: 8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 390 Meter)


Lluc

Spirituelles Zentrum von Mallorca

Das Santuari de Santa Maria de Lluc, so der vollständige Name, gilt seit dem 13. Jahrhundert als spirituelles Zentrum der Insel. Der Wallfahrtsort versteckt sich in der abgelegenen Macchia der Serra de Tramontana. Zum Santuari, das von Patres geleitet wird, gehören eine Klosterschule, ein Museum und ein botanischer Garten. Jährlich kommen fast eine Millionen Pilger, um die Madre de Déu de Lluc zu verehren. Die „Gottesmutter“ ist eine schwarze Madonnenstatue, die von den Einheimischen auch Sa Morenita, „die Dunkelhäutige“, genannt wird.


Mirador de Ricardo Roca

Schönster Aussichtspunkt im Nordwesten

An der C-710 liegt einer der schönsten Aussichtpunkte Mallorcas. Vom Parkplatz kommt man über einen Stufenweg nach oben. Dort stehen noch die Ruinen eines mittelalterlichen Wachturms, der aus einer Höhe von über 400 Metern die bizarre Küste und die Schiffe auf dem bewegten Meer überwacht.


Sa Calobra

Badebucht mit Felsenschlucht

Das kleine Dorf an der Nordwestküste liegt in einer traumhaften Bucht am Ende einer abenteuerlichen Serpentinenstraße, die sich 700 Meter aus der Serra de Tramuntana herabwindet. Von Sa Calobra aus führt ein Fußweg zur wildromantischen Felsenschlucht Torrent de Pareis, die ein reißender Sturzbach in vielen tausend Jahren ins Gestein gegraben hat. Sie ist neben der Samariaschlucht auf Kreta die größte Erosionsschlucht am Mittelmeer.


Sóller

Hübsches Städtchen zwischen Orangenhainen

Das Städtchen im „Tal des Goldes“ gilt als eine der schönsten auf Mallorca. Die engen Gassen, den repräsentativen Stadthäusern und den romantischen Plätzen sieht man an, dass die Bewohner schon vor Jahrhunderten reich gewesen sein müssen. Reichtum brachten die Orangen, die bis heute rund um die Stadt in den Hainen wachsen. Sie wurden bis nach Port Sóller gebracht und von dort aus nach Frankreich verschifft. Heute kann man den abgeschiedenen Ort auf drei Wegen erreichen: über die Bergstraße von Deia, mit einer rumpelnden Tram von Palma und durch einen Tunnel.

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