Aragonische Pyrenäen: Malerische Dörfer, einsame Wildnis

Aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer: aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer: aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer, einsame Wildnis

Nördlich des in Ost-West-Richtung verlaufenden Tal des Rio Aragon erstrecken sich die aragonischen Pyrenäen bis nach Andorra. Kleine Seitenstraßen führen in eine kaum besiedelte Bergwelt, wo malerische, Dörfer zu entdecken sind und Almen von der Wildnis zurückgeholt werden. Die höchsten Berge liegen im Parc Natural Posets-Maladeta; einige von ihnen, etwa der Aneto, Posets oder Madaleta sind etwa 3.000 Meter hoch. Dort finden sich vereiste Seen, eindrucksvolle Wasserfälle, Seen, und Wildwasserbäche.



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Sehenswürdigkeiten Aragonische Pyrenäen

Auf den Vertice de Anayet

Hochmoor, Grashügel und brilliante Gipfelblicke

Die Wanderung gehört zu den schönsten in den Zentralpyrenäen. Sie führt durch sanfte Grashügel, Seen und Torfmoore auf dem Hochplateau von Ibón de Anayet. Im Hintergrund brillieren die Bergriesen der Hauptkette, allen voran der schneebedeckte Pic du Midi. Nach der Wanderung kann man in einer Bar in Sallent de Gállego einkehren. (hin und zurück: 13 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Cañón de Añisclo

Duch die Selva Plana-Schlucht

Die Wanderung führt durch eine Schlucht mit hohen Felswänden. Teilweise ist es sehr schattig, aber es gibt auch sonnige Abschnitte, herrliche Ausblicke, Wasserfälle und Flussbecken. Steile Abschnitte und felsiger Untergrund erfordern gutes Schuhwerk und etwas Kondition. (Hin und zurück: 8,8 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 850 Meter)

Durch die Faja de las Flores

Das Highlight im Ordesa-Tal

Phänomenale Aussicht, kühne Wegwahl, berauschender Tiefblick und Abwechslung pur: Der Weg durch die Faja de las Flores ist ein unvergesslicher Höhepunkt jeder Pyrenäenreise. Allerdings ist die Wanderung schwer und anstrengend. Daher sollte man früh beginnen. Zunächst geht es auf einfachen Pfaden durch den Wald. Oberhalb der Baumgrenze wartet ein imposanter Kessel mit erdrückenden Felswänden. Eine leichte Kletterei führt über mehrere Bänder. Weiter geht es meist durch alte Schneefelder und Geröll zum eigentlichen Einstieg der Faja. Die grasbewachsenen Gesimsbänder sind mehrere Meter breit, sodass man bequem gehen kann, während man die Welt aus der Vogelperspektive bestaunt. Unvergesslich! (Hin und zurück: 16,3 Kilometer, 9 Stunden, auf und ab: 2821 Meter)

Faja Racón

Spektakuläre Rundwanderung im Valle de Ordesa

Die Tour ist eine einfache Variante zu den Faja de las Flores. Sie verläuft unterhalb der steil aufragenden Felswand. Die Ausblicke sind dennoch spektakulär, diverse Wasserfälle inklusive. Der Aufstieg geht durch dichten Wald, weshalb es auch bei warmen Sommerwetter nicht zu heiß wird. Der Weg ist gut und an den entscheidenden Stellen ausgeschildert. Verlaufen ist praktisch nicht möglich. Auch der Abstieg geht durch den Wald. Die Anfahrt (ca. 25 Minuten) geht nur per Bus vom großen Parkplatz in Torla aus, dort lässt man sein eigenes Auto stehen. Busse fahren alle 15 Minuten, auch der Rücktransport ist so organisiert. (hin und zurück: 8,9 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 1.652 Meter)

Pico de Santa Marina

Kleiner Berg mit großer Aussicht

Der Pico de Santa Marina ist zwar nur 1796 Meter hoch, dafür bietet er einen Panoramablick über die Hügel der Vorpyrenäen bis zum majestätischen Monte Perdido im Hochgebirge. Die Wanderung beginnt im kleinen Bergdorf Ascaso, wo man sich eine Sonnenuhr anschauen sollte. vom Dorf aus ist der Weg zum Gipfel mit Steinmännchen bezeichnet. (hin und zurück: 5,5 Kilometer, 4:Stunden, auf und ab: 790 Meter)

Sestrales Alto

Leichte Wanderung durch wilde Landschaft

Obwohl die Wanderung leicht ist, führt sie durch eine höchst dramatische Landschaft: Man sie von oben den wilden Canyon von Anisclo hinein – und das alles vor der großen Kulisse des Perdido-Massivs. Der Weg vom Parkplatz bei Collado ist durch Steinmännchen markiert. Anschließend kann man in einer Bar in Escalona einkehren. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Sierra de Guara

Naturschätze und uralte Kunstwerke

Im Norden Aragoniens, haben Wind und Wasser im Laufe der Jahrtausende tiefe Schluchten in die Landschaft gehöhlt. Das Gebiet ist kaum noch besiedelt, viele der Dörfer sind heutzutage überwiegend verlassen. Durchzogen von sieben Flüssen bietet die ursprüngliche Natur der Sierra de Guara mit ihren schroffen Kalksteinklippen und -grotten einen Lebensraum für Steinböcke, Steinadler und Gänsegeier. Besucher zieht es vor allem zum Wandern und Klettern in die Canyons, von denen aus sich bei schönem Wetter ein Blick bis auf die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen bietet. Neben der eindrucksvollen Natur lassen sich in den Höhlen um den Río Vero auch Kunstwerke bestaunen, die Tausende von Jahren alt sind: aufgrund ihrer Höhlenmalereien wurde die Gegend 1998 als UNESCO-Weltkulturerbe ausgewiesen. Ein geeigneter Ausgangspunkt, um sich auf Erkundung entlang der labyrinthartigen Wanderwege durch die Schluchten zu begeben, ist das kleine Dorf Rodellar, am Eingang der Mascún-Schlucht.

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