Aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer: aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer: aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer, einsame Wildnis

Nördlich des in Ost-West-Richtung verlaufenden Tal des Rio Aragon erstrecken sich die aragonischen Pyrenäen bis nach Andorra. Kleine Seitenstraßen führen in eine kaum besiedelte Bergwelt, wo malerische, Dörfer zu entdecken sind und Almen von der Wildnis zurückgeholt werden. Die höchsten Berge liegen im Parc Natural Posets-Maladeta; einige von ihnen, etwa der Aneto, Posets oder Madaleta sind etwa 3.000 Meter hoch. Dort finden sich vereiste Seen, eindrucksvolle Wasserfälle, Seen, und Wildwasserbäche.



Sehenswürdigkeiten Aragonische Pyrenäen


Parque Nacional de Ordes y Monte Perdido

Wildnis in den aragonischen Pyrenäen

Landschaftlicher Höhepunkt ist der Parque Nacional de Ordes y Monte Perdido. In ungezählten Schluchten gedeiht eine vielfältige Pflanzenwelt. Der Park ist Heimat für seltene Tiere wie die pyrenäische Bergziege, den Bartgeier oder das Schneerebhuhn. Klare Wasserfälle stürzen vom Monte Perdido, dem dritthöchsten Berg Spaniens, herab. Der Eingang zum Park befindet sich bei Torla. Dort ist auch ein Informationszentrum, wo man sich mit Karten und Informationen über die zahlreichen Wanderwege versorgen kann.


Lac d'Oô

Verwunschener Bergsee mit Wasserfall

Der in der Eiszeit entstandene Bergsee liegt inmitten einer grandiosen Gebirgslandschaft und wurde 1921 durch eine Staumauer angehoben. Seither hat er eine Fläche von 42 Hektar und versorgt das Wasserkraftwerk von Oô. Er wird gespeist durch einen dramatischen Wasserfall, der 275 Meter über einen senkrechten Felsen in den See stürzt. Am Parkplatz von La Granges d'Astau führt ein Weg zum Refüge du Lac d'Oô über dem See. (Hin und zurück: 2:30 Stunden, 6,2 Kilometer, auf und ab 420 Meter)

Umfulana Route


Col de Val Louron-Azet

Auf Serpentinen durch zauberhafte Bergwelt

Der 1.580 Meter hohe Pyrenäenpass verbindet das Aure-Tal und das Louron-Tal. Die Landschaft ist von außerordentlicher Schönheit. Für Autofahrer sind die Serpentinen eine Herausforderung; für die Radfahrer der Tour de France eher die Steigung von bis zu 11,8 %. Auch der Fernwanderweg GR10 führt über den Pass.


Col de Peyresourde

Tour de France Pass am Col du Tourmalet

Zwischen Luchon im Osten und Armenteule im Westen kommt man über den 1.569 Meter hohen Gebirgspass in den Zentral-Pyrenäen. Vielen dient er als Transitpass, um zum König der Pyrenäen, dem Col du Tourmalet oder nach Lourdes zu gelangen. Wegen der großen Höhendifferenz und der Steigung von bis zu 11,3 % wurde der Pass über 60-mal in die Tour de France einbezogen.


Bagnères-de-Luchon

Thermalbad mit heißen Quellen

Das elegante Thermalbad wird von 3.000 Meter hohen Bergen umgeben. Schon die Römer haben in den heißen Quellen gebadet. Die schwefelhaltigen und radioaktiven Quellen haben eine Temperatur bis zu 72° C. Sie sollen eine heilende Wirkung haben, besonders bei erkrankten Atemwegen. Eine Seilbahn führt aus dem Ort ins Wintersportgebiet Superbagnères.


Col du Portillon

Grenzpass zwischen Frankreich und Spanien

Der 1.293 Meter hohe Pass überquert die Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Der Col du Portillon ist überregional durch die Tour de France bekannt geworden, deren Etappen immer wieder über den Pass führten. 


Nationalpark Aigüestortes

Alpines Wanderparadies

Der 1955 angelegte Nationalpark schützt eine einzigartige Bergwelt zwischen 1.000 und 3.000 Höhenmetern. Die Ökosysteme sind vielseitig: Wiesen, Äcker, sommergrüne Laubwälder in den unteren Lagen,  darüber immergrüne Nadelwälder sowie Almwiesen und Felsen in den höchsten Lagen. Den Park erkundet man am besten zu Fuß. In Espot im Osten und in Boí im Westen gibt es Informationszentren, von denen aus Wanderwege beginnen.


Nationalpark Ordesa

Edelweiß, Bartgeier und Braunbären

Im Zentrum des 15.000 Hektar großen Nationalparks liegt der 3.355 Meter hohe Monte Perdido, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört. Am Fuß des Berges finden sich die tiefsten Schluchten Europas mit bizarren Felsen, die an den Grand Canyon erinnern. Die Pflanzen- und Tierwelt ist extrem vielfältig: Edelweiß, Bartgeier und Braunbären sind heimisch. Von Torla aus geht man zu Fuß ins Besucherzentrum, wo man zwischen Juli und Oktober Karten und Informationen für Tageswanderungen und Spaziergänge erhält.


Salardú

Befestigte Stadt im Valle de Arán

Der Ort im Valle de Arán wurde aufgrund seiner geographischen Lage im Mittelalter befestigt. Im oberen Teil des Ortes, wo heute eine Kirche steht, erhob sich seinerzeit eine Burg. Der Plaza Mayor bildet das Zentrum der Altstadt und besitzt einen hübschen Quellbrunnen aus dem 18. Jahrhundert. In der Kirche Sant Andreu befindet sich der Christus aus Salardú, eine 60 cm hohe romanische Skulptur. Unbedingt probieren sollte man den Eintopf olla aranesa, das bekannteste Gericht der Region.




Reisebeispiele Aragonische Pyrenäen

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