Aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer: aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer: aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer, einsame Wildnis

Nördlich des in Ost-West-Richtung verlaufenden Tal des Rio Aragon erstrecken sich die aragonischen Pyrenäen bis nach Andorra. Kleine Seitenstraßen führen in eine kaum besiedelte Bergwelt, wo malerische, Dörfer zu entdecken sind und Almen von der Wildnis zurückgeholt werden. Die höchsten Berge liegen im Parc Natural Posets-Maladeta; einige von ihnen, etwa der Aneto, Posets oder Madaleta sind etwa 3.000 Meter hoch. Dort finden sich vereiste Seen, eindrucksvolle Wasserfälle, Seen, und Wildwasserbäche.



Sehenswürdigkeiten Aragonische Pyrenäen


Cañón de Añisclo

Duch die Selva Plana-Schlucht

Die Wanderung führt durch eine Schlucht mit hohen Felswänden. Teilweise ist es sehr schattig, aber auch sonnige Abschnitte, herrliche Ausblicke, Wasserfälle und Flussbecken. Steile Abschnitte und felsiger Untergrund erfordern gutes Schuhwerk und etwas Kondition. (Hin und zurück: 8,8 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 850 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/19369663


Lac d'Oô

Verwunschener Bergsee mit Wasserfall

Der in der Eiszeit entstandene Bergsee liegt inmitten einer grandiosen Gebirgslandschaft und wurde 1921 durch eine Staumauer angehoben. Seither hat er eine Fläche von 42 Hektar und versorgt das Wasserkraftwerk von Oô. Er wird gespeist durch einen dramatischen Wasserfall, der 275 Meter über einen senkrechten Felsen in den See stürzt. Am Parkplatz von La Granges d'Astau führt ein Weg zum Refüge du Lac d'Oô über dem See. (Hin und zurück: 2:30 Stunden, 6,2 Kilometer, auf und ab 420 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/13477251


Col de Val Louron-Azet

Auf Serpentinen durch zauberhafte Bergwelt

Der 1.580 Meter hohe Pyrenäenpass verbindet das Aure-Tal und das Louron-Tal. Die Landschaft ist von außerordentlicher Schönheit. Für Autofahrer sind die Serpentinen eine Herausforderung; für die Radfahrer der Tour de France eher die Steigung von bis zu 11,8 %. Auch der Fernwanderweg GR10 führt über den Pass.


Col de Peyresourde

Tour de France Pass am Col du Tourmalet

Zwischen Luchon im Osten und Armenteule im Westen kommt man über den 1.569 Meter hohen Gebirgspass in den Zentral-Pyrenäen. Vielen dient er als Transitpass, um zum König der Pyrenäen, dem Col du Tourmalet oder nach Lourdes zu gelangen. Wegen der großen Höhendifferenz und der Steigung von bis zu 11,3 % wurde der Pass über 60-mal in die Tour de France einbezogen.


Bagnères-de-Luchon

Thermalbad mit heißen Quellen

Das elegante Thermalbad wird von 3.000 Meter hohen Bergen umgeben. Schon die Römer haben in den heißen Quellen gebadet. Die schwefelhaltigen und radioaktiven Quellen haben eine Temperatur bis zu 72° C. Sie sollen eine heilende Wirkung haben, besonders bei erkrankten Atemwegen. Eine Seilbahn führt aus dem Ort ins Wintersportgebiet Superbagnères.


Col du Portillon

Grenzpass zwischen Frankreich und Spanien

Der 1.293 Meter hohe Pass überquert die Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Der Col du Portillon ist überregional durch die Tour de France bekannt geworden, deren Etappen immer wieder über den Pass führten. 


Faja Racón

Spektakuläre Rundwanderung im Valle de Ordesa

Die Tour ist eine einfache Variante zu den Faja de las Flores. Sie verläuft unterhalb der steil aufragenden Felswand. Die Ausblicke sind dennoch spektakulär, diverse Wasserfälle inklusive. Der Aufstieg geht durch dichten Wald, weshalb es auch bei warmen Sommerwetter nicht zu heiß wird. Der Weg ist gut und an den entscheidenden Stellen ausgeschildert. Verlaufen ist praktisch nicht möglich. Auch der Abstieg geht durch den Wald. Die Anfahrt (ca. 25 Minuten) geht nur per Bus vom großen Parkplatz in Torla aus, dort lässt man sein eigenes Auto stehen. Busse fahren alle 15 Minuten, auch der Rücktransport ist so organisiert. (hin und zurück: 8,9 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 1.652 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/19369290


Durch die Faja de las Flores

Das Highlight im Ordesa-Tal

Phänomenale Aussicht, kühne Wegwahl, berauschender Tiefblick und Abwechslung pur: Der Weg durch die Faja de las Flores ist ein unvergesslicher Höhepunkt jeder Pyrenäenreise. Allerdings ist die Wanderung schwer und anstrengend. Daher sollte man früh beginnen. Zunächst geht es auf einfachen Pfaden durch den Wald. Oberhalb der Baumgrenze wartet ein imposanter Kessel mit erdrückenden Felswänden. Eine leichte Kletterei führt über mehrere Bänder. Weiter geht es meist durch alte Schneefelder und Geröll zum eigentlichen Einstieg der Faja. Die grasbewachsenen Gesimsbänder sind mehrere Meter breit, sodass man bequem gehen kann, während man die Welt aus der Vogelperspektive bestaunt. Unvergesslich! (Hin und zurück: 16,3 Kilometer, 9 Stunden, auf und ab: 2821 Meter)

zur Route:
out.ac/3OoOG


Nationalpark Aigüestortes

Alpines Wanderparadies

Der 1955 angelegte Nationalpark schützt eine einzigartige Bergwelt zwischen 1.000 und 3.000 Höhenmetern. Die Ökosysteme sind vielseitig: Wiesen, Äcker, sommergrüne Laubwälder in den unteren Lagen,  darüber immergrüne Nadelwälder sowie Almwiesen und Felsen in den höchsten Lagen. Den Park erkundet man am besten zu Fuß. In Espot im Osten und in Boí im Westen gibt es Informationszentren, von denen aus Wanderwege beginnen.


Parque Nacional de Ordes y Monte Perdido

Wildnis in den aragonischen Pyrenäen

Landschaftlicher Höhepunkt ist der Parque Nacional de Ordes y Monte Perdido. In ungezählten Schluchten gedeiht eine vielfältige Pflanzenwelt. Der Park ist Heimat für seltene Tiere wie die pyrenäische Bergziege, den Bartgeier oder das Schneerebhuhn. Klare Wasserfälle stürzen vom Monte Perdido, dem dritthöchsten Berg Spaniens, herab. Der Eingang zum Park befindet sich bei Torla. Dort ist auch ein Informationszentrum, wo man sich mit Karten und Informationen über die zahlreichen Wanderwege versorgen kann.


Salardú

Befestigte Stadt im Valle de Arán

Der Ort im Valle de Arán wurde aufgrund seiner geographischen Lage im Mittelalter befestigt. Im oberen Teil des Ortes, wo heute eine Kirche steht, erhob sich seinerzeit eine Burg. Der Plaza Mayor bildet das Zentrum der Altstadt und besitzt einen hübschen Quellbrunnen aus dem 18. Jahrhundert. In der Kirche Sant Andreu befindet sich der Christus aus Salardú, eine 60 cm hohe romanische Skulptur. Unbedingt probieren sollte man den Eintopf olla aranesa, das bekannteste Gericht der Region.




Reisebeispiele Aragonische Pyrenäen

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