Salamanca

Vitale Universitätsstadt: Salamanca

Vitale Universitätsstadt: Salamanca

Studentisches Leben in der Weltkulturerbe-Stadt

Die Stadt 200 km nordwestlich von Madrid liegt in einer kargen und von Landflucht geprägten Gegend. Die Winter können bitterkalt und die Sommer unerträglich heiß werden. Dennoch zählt die 2.000 Jahre alte Stadt am Rio Tormes zu den allerersten Reisezielen Spaniens. Das liegt vor allem an der altehrwürdigen Universität, die die Geschichte der Stadt geprägt und viele Gelehrte hervorgebracht hat. So erklärte etwa Kolumbus wenige Monate vor seiner Expedition den skeptischen Professoren seinen Plan, Indien über den Westen zu erreichen. Heute bevölkern über 40.000 Studenten die Stadt, was ihr ein lebhaftes, kosmopolitisches Gepräge gibt und eine breite Szene an Lokalen, Bars und Restaurants hervorgebracht hat. Wegen ihres geschlossenen Stadtbildes mit vielen Denkmal geschützten Bauten aus dem 16. Jahrhundert ist die gesamte Stadt zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Nähere Informationen:
www.salamanca.es



Sehenswürdigkeiten Salamanca


Casa de las Conchas

Haus der 4000 Muscheln

Diese Fassade sollte niemand versäumen: Knapp 400 steinerne Jakobsmuscheln sind Namensgeber des „Hauses der Muscheln“, eines Stadtpalasts, an dem von 1495 bis 1517 gebaut wurde. Das Portal ist mit einem Wappen im plateresken Stil verziert. Im Innern besitzt der Patio eine Galerie im ersten Geschoss, die von mehreckigen Säulen getragen wird. In dem Gebäude befindet sich heute eine öffentliche Bibliothek.


Catedral Nueva/Catedral Vieja

Doppelkathedrale von Salamanca

Die Doppelkathedrale besteht aus einer alten mit dem romanischen Vorläufer sowie der vom 16. bis 18. Jahrhundert errichteten Catedral Nueva. Besonders schön an der Neuen Kathedrale ist die Portalgestaltung im plateresken Stil, der in der spanischen Renaissance in Mode war und gotische, maurische und spanische Elemente vereint. Das Innere beeindruckt Besucher mit der Wucht seiner Ausmaße (104 m lang, 50 m breit). 


Universidad

800 Jahre spanische Gelehrsamkeit

Salamancas Universität blickt auf eine knapp 800-jährige Geschichte zurück, weite Teile der Architektur gehen auf das 15./16. Jahrhundert zurück. Die reich verzierte Hauptfassade ist ein Gedicht in Stein. Das Hauptportal der Universität ist mit Skulpturen und Dekor aus der spanischen Frührenaissance verziert, im sogenannten Platereskenstil. Ein Totenkopf mit einem Frosch oder einer Kröte symbolisiert die Ausschweifungen im Leben, die nach dem Tod gesühnt werden – eine Mahnung an die lebenslustigen Studenten. In Salamanca soll das beste Hochspanisch gesprochen werden. Dies und die von der Universität und diversen privaten Anbietern organisierten Sprachkurse führen dazu, dass sich die Stadt in den Sommermonaten stets mit ausländischen Studenten füllt. Über der alten Bibliothek hängt der „Himmel von Salamanca“, El Cielo de Salamanca, ein Ende des 15. Jahrhunderts vollendetes Meisterwerk.




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