Sierra de Gredos

Burg Mombeltrán mit der Sierra de Gredos

Burg Mombeltrán mit der Sierra de Gredos

Schneebedeckte Gipfel im spanischen Scheidegebirge

Die mächtige Felswand mit schneebedeckten Gipfeln ist der höchste Teil des spanischen Scheidegebirges, das von Ost nach West verläuft und nicht nur Kastilien sondern ganz Spanien in Nord und Süd teilt. Es bildet eine phantastische, weite Landschaft, die zu den beliebtesten Wander- und Bergsteigerregionen des Landes gehört. Das höchste Massiv, der Amanzor (2592 m), ist Teil eines Naturparks, in dem Gämsen und Steinböcke leben.



Sehenswürdigkeiten Sierra de Gredos


Garganta de los Infiernos

Wälder, Wildwasser, Badebecken

Das Naturschutzgebiet gehört zum Netzwerk der geschützten Naturräume der Extremadura. Es umfasst rund 7.200 Hektar in der Region Valle del Jerte nördlich der Provinz Cáceres. Im Norden grenzt es an den Fluss Jerte, im Osten an die Sierra de Gredos (Ávila), im Süden an die Region La Vera (Cáceres) und im Westen an den Bach Putopadre. Die höchsten Höhen werden in der Cuerda de los Infiernillos (2.281 m.) und dem Cerro del Estecillo (2.290 m.) erreicht; dazwischen liegt ein altes Gletschertal. Wasserfälle und Gebirgsbäche prägen das Bild, ebenso die marmitas gigantes, riesige Wasserbecken in den Flüssen, die durch Erosion entstanden sind. Wegen der Höhenunterschiede ist die Artenvielfalt besonders groß: In den Wäldern  wachsen Süßeiche, Weißdorn und Erdbeerbäume, aber auch Farne und Orchideen; oberhalb wird meist Almwirtschaft betrieben.


Kloster von Yuste

Einsamer Sterbeort von Kaiser Karl V.

Abgeschieden von der Südflanke der Sierra de Gredos liegt das Monasterio de Yuste. Hieronymiten-Mönche hatten es 1409 gegründet. Weltbekannt wurde es dadurch, dass der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König des spanischen Weltreiches, Karl V., diesen einsamen Ort wählte, um zu sterben. Zwei volle Jahre verbrachte er hier bis zu seinem Tod 1558. Leider haben Napoleonische Truppen die Anlage verwüstet, die Kirche ist aber wieder aufgebaut. Man erkennt auf dem Gemälde am Hauptaltar den Herrscher mit seiner Frau, Isabella, und seinem Bruder und Nachfolger, Philipp, samt seiner Frau, Maria von Ungarn. Wegen seiner paneuropäischen Bedeutung trägt das Kloster das Europäische Kultursiegel. Zum Kloster gelangt man auf einem Wanderweg von Jerte-Tal. Er trägt den Namen Ruta de Carlos V.




Reisebeispiele Sierra de Gredos

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