Segovia

Burg von Segovia: der Alcázar

Burg von Segovia: der Alcázar

Stolze Altstadt auf hohem Felsen

Die 55.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf einer hundert Meter hohen Felszunge zwischen den Flüssen Eresma und Clamores. Auf engstem Raum drängt sich dort die stolze Altstadt mit ihren engen Gassen, gotischen Kirchen und einer mächtigen Burg, der Alcázar, von der aus man einen grandiosen Blick über die karge Hochebene bis zur Sierra de Guadarrama hat. Neben Toledo und Avila ist Segovia eine der drei historischen Städte Kastiliens und eines der bedeutendsten Reiseziele in Spanien. Auch die Umgebung ist sehenswert. Einen Tag dauert die klassische Burgenfahrt über Castillo de Coca, Terégano, Sepúlveda, Castilnovo und Pedrazza.



Sehenswürdigkeiten Segovia


Acueducto

Wahrzeichen Segovias

Das monumentale Wahrzeichen von Segovia wurde von der Unesco zum Erbe der Menschheit erklärt. Über den Aquädukt begannen die Römer am Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus, Wasser aus dem fernen Ríofrío nach in die Stadt zu leiten; das letzte Teilstück war atemraubend. Hier lief das kühle Nass über 166 pfeilergestützte, zweistöckige Bögen aus mehr als 20.000 mörtellosen Granitblöcken. Die maximale Höhe betrug 28 Meter. Bei maurischen Attacken im 11. Jahrhundert kamen Dutzende Bögen zu Schaden, wurden jedoch wieder hergerichtet.


Alcázar

Zwischen Ritterburg und Zauberschloss

Hoch über dem Zusammenfluss von Río Eresma und Río Clamores ragt die mittelalterliche Festung von Segovia auf. Sie wirkt wie eine Mischung aus Ritterburg und Zauberschloss. Hier residierten zuweilen die kastilischen Könige, hier betrieb Alfonso X el Sabio („der Weise“) seine himmelskundlichen Studien, hier wurde Isabella zur spanischen Königin ausgerufen. Und im 16. Jahrhunderte feierte Felipe II auf dem Alcázar Hochzeit mit Anna von Österreich. Nach einer Brandkatastrophe im Jahr 1862 wurde die Burg umfassend restauriert. 


Catedral

Prachtbau über den Dächern der Altstadt

Die spätgotische Kathedrale hoch über den Ziegeldächern der Altstadt wurde auf Anordnung Kaiser Karls V. von 1525 bis 1577 errichtet.  Die 67 Meter überspannende Vierungskuppel und der 88 Meter hohe schlanke Turm stammen in ihrer heutigen Form aus dem 17. Jahrhundert. Wegen ihrer prachtvollen Ausstattung nennt man sie die „Dame“ unter Spaniens großen Gotteshäusern. Die Apsis grenzt an die mittelalterliche Judería, das Judenviertel, in dem es seinerzeit fünf Synagogen gab. 




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