28.10.2007

Spanienreise von M.und S. Wollenschläger

Liebe Frau Janisch,
liebes Umfulana-Team,

wir blicken zurück auf zwei erlebnisreiche und sonnenverwöhnte Wochen in Andalucìa. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Sie, Frau Janisch und das gesamte Team für die runde Organsiation! Mit der Auswahl sämtlicher liebevollen Unterkünfte haben Sie unseren Urlaub um einen wichtigen Wohlfühlfaktor bereichert.

Da wir im Vorhinein auch in den Reiseberichten auf Ihrer Seite gestöbert haben, möchten wir für alle zukünftigen Andalusien-Planer ebenfalls einige Eindrücke wiedergeben. Unsere Reisezeit: Die ersten beiden Wochen im Oktober.

Frigiliana: Das Landhotel am Berg ist idyllisch und ruhig gelegen. Frigiliana selbst besticht durch seine verwinkelten Gassen und seine weißen Häuser. In einem davon entdeckten wir die „Bodega de Pepe“, in der sich eine junge, französisch-spanische Familie Wein & Kochkunst (nicht teuer und lecker) widmet. Der schöne Blick von der Terrasse tut sein übriges.

Monachil: Das Frühstück auf der sonnenverwöhnten Terrasse ist köstlich und abends kann man sich, sofern gewünscht, von der Besitzerin bekochen lassen. Zur sagenumwobenen Alhambra gelangt man ganz bequem in 15 min. Achtung: Unbdingt von zuhause aus Tickets über die spanische Website reservieren. Morgens um 8.30h liefen wir entspannt an der bereits riesigen Schlange vorbei und haben mit Kreditkarte an den Abholautomaten bequem unsere Karten ausgedruckt. Der im Internet zusätzlich angebotene „Nighttime Visit“ lohnt sich nicht. Denn: Ab 22h kommt man auch ohne Tickets in die Alhambra. Das Ticket ermächtigt lediglich Zutritt in das Innere des Nasridenpalastes und nicht in die Gärten. Granada ist auf alle Fälle eine tolle Stadt, die auch neben der Alhambra einiges zu bieten hat.

Ùbeda: In dieser sympathischen Stadt und in dem altherrschaftlichen Stadtpalais haben wir uns besonders wohl gefühlt. Am ersten Abend fanden wir uns bei einem „Concierto de Flamenco-Fusion“ wieder. Um uns herum ausschließlich einheimisches Publikum, und wir mit Gänsehaut mittendrin. Es war toll! Ein Besuch im Restaurante „La Imprenta“ (unweit des Hotels) sei an dieser Stelle wärmstens empfohlen, ein ausgiebiger Wandertag in der Sierra de Cazorla ebenfalls.

Sevilla: Auch wir sind mit erhöhter Pulsfrequenz und genervt um das Stadthotel „gekurvt“. Einbahnstraßen, Baustellen – Baustellen und Einbahnstraßen. Ihre Wegbeschreibung war nicht zu befolgen, selbst unser Navigationssystem kapitulierte.
Sevilla ist eine rassige, temperamentvolle Stadt – aber auch atemberaubend laut. Zu empfehlen sind die fußläufigen Tapas-Bars um das Hotel, das wirklich super gelegen ist.

Véjer de la Frontera: Ausflüge an die ruhigen Sandstrände der Costa de la Luz verwöhnten uns mit Sommersprossen. Das Restaurant des Hotels „Haus des Kalifen“ ist nicht teuer und spitze. Unbedingt vor Ort rechtzeitig reservieren.

Ronda: Am Nationalfeiertag anlässlich der Entdeckung Amerikas kamen wir schließlich in ein völlig überfülltes Ronda. Sicher eine beeindruckende Stadt, die für uns angesichts der vorherigen Stationen jedoch ein kleiner Kulturschock war.

Muchas gracias y hasta luego,
Ihre Susanne und Martin Wollenschläger



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