30.03.2008

Spanienreise von Bianka Reinhardt

Dies war Urlaub von Anfang an: entspannt und gut betreut von der Buchung bis zur Rückkehr. So wurde unsere Andalusien-Rundreise zu einem wahren Luxusurlaub und vielerlei Hinsicht: Die individuell auf unsere Wünsche angepaßte Route, die Unterlagen in doppelter Ausfertigung, so dass auch die mitreisenden Freunde sich im Vorfeld einlesen, einstimmen und vorfreuen konnten; die Reisemappe, die wir vor Abreise erhielten mit allen Vouchern und Adressen übersichtlich gestaltet inkl. Block, Kugelschreiber und Fächer für Quittungen, gesammelte Prospekte der traumhaften Hotels oder Postkarten, etc. und alles ordentlich sortiert an einem Ort immer parat, wenn man's brauchte. Alle Hotels waren perfekt, als Umfulana-Gäste brauchten wir nicht mal unsere Voucher zeigen und wurden überall sehr herzlich enpfangen.

Nun zur Tour: Von Malaga sind wir nach Granada gefahren. Es war ein Luxus, dass unser Mietwagen ein Navigationssystem aufwies, so dass wir im freitäglichen Abendverkehr gut um Granada herum navigiert wurden. Da es bei unserer Ankunft bereits dunkel war, war es etwas abentuerlich das Hotel in Monachil zu finden, aber der herzliche Empfang, die wunderbaren Zimmer, das milde Klima, die ruhige Lage und das leckere Abendessen hat dafür mehr als entschädigt. Von hier aus konnte man wunderbar Granada erkunden und sich immer wieder in absoluter Ruhe auf der Dachterasse oder im Garten entspannen und die imposanten Eindrücke des Tages nachwirken lassen.

Der Weg nach Sevilla war kürzer als gedacht und führte uns an Antequera vorbei (danke für den Tipp). In Sevilla gerieten wir mitten in die Semana Santa. Die Reiseführer sprechen zwar von viel Trubel, aber was wir in Sevilla erlebten, hatten wir uns nicht vorstellen können. Der Weg zum Hotel war großräumig wegen der stattfindenden Prozessionen abgesperrt. So war es mehr als abenteuerlich, das Hotel zu fnden, zu mal kein Polizist und kein Taxifahrer das Hotel und die Adresse kannte. Aber auch hier haben Hotel und Stadt für die etwas beschwerliche Ankunft entschädigt. Und wir waren sehr froh, wirklich einmal die Semana Santa im Schmelztiegel erlebt zu haben.

Auf dem Weg an die Costa de la Luz ereilte uns dann das schlechte Wetter. Trotzdem haben wir die weißen Dörfer erkundet und unsere vier Tage am Meer in vollen Zügen genossen. Da wir die Dörfer sowohl bei dunklen Wolken als auch im Sonnenschein erleben durften, habe wir erfahren, was das Licht (Luz) an der Costa del la Luz tatsächlich bewirkt und warum die Dörfer ihren Namen tragen. Als sehr wohltuend empfaden wir, dass diese Küste noch nicht so touristisch ist wie die Costa del Sol. Neben einigen Deutschen waren auch sehr viele Einheimische unterwegs, die uns wunderbar den Weg zu den besten Tapasbars gewiesen haben.

Unsere letzte Station war Ronda. Allein unser Hotel, die ehemalige Ölmühle war den Abstecher wert. Ronda selbst besticht durch seine einzigartige Lage, die man unbedingt erlebt haben sollte.

Der Weg von Ronda nach Malaga führte uns dann durch eine imposante gebirgige Landschaft und endete mit einem kurzen Einblick in die Welt der Reichen: fantastische Villen, Golfplätze in exponierten Lagen machten die Anreise zum Flughafen für uns zu einer interessanten Besichtungstour. Wir waren sehr froh, dass wir die Steinburgen um Torremolinos und Malaga herum nur vom Auto aus erlebt haben.

Alles in allem waren diese 11 Tage für uns ein absoltues Geschenk. Gerne schwärmen wir unseren Freunden von der Tour vor und empfehlen jedem eine Buchung bei Umfulana. Vielen Dank an Sie für diese Reise. Weiter so! (da ich aus der Touristikbranche komme, weiß ich, wovon ich bei ihrem Service rede.)



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