09.06.2014

Spanienreise von Andrea M.

Unsere Reise war wunderschön, wenn auch sehr anstrengend, aber das bringt eine Rundreise nun mal mit sich. Alle Orte, an die Sie uns gebracht haben sowie auch die Unterkünfte, waren auf jeden Fall die Reise wert! Die zentralen Unterkünfte waren natürlich nicht ruhig, aber dafür fußläufig alles erreichbar, unser Auto wurde vom Hotelpersonal an einen uns unbekannten Ort gebracht und zum Abreisetag wieder vor die Tür gestellt, was will man mehr! Es gab nur eine Einschränkung und Hotel in Ubeda, dies entsprach so gar nicht dem, was wir von Umfulana gewohnt sind.

Wir haben die von Ihnen genannte E-Mailadresse genutzt und eine Privatführung durch die Alhambra gebucht, es hat alles perfekt geklappt und zu unserer Erheiterung hat die Dame ein paar Jahre in Düsseldorf, nur ein paar Straßen von uns entfernt, gelebt.

Die Alhambra, Granada und die schneebedeckten Berge hatten wir uns so schön nicht vorgestellt, aber auch in Cordoba, eine wirklich bezaubernde kleine Stadt, muss man sagen, die Reiseführer können den Eindruck den man beim Betreten der Kathedrale erlebt, nicht wiedergeben. Wir waren auch in der Sierra Nevada und konnten noch eine kleine Schneeballschlacht machen, mussten die Wanderung aber leider wegen starkem Sturm abbrechen.

Nach Granada steuerten wir das Örtchen Ubeda an, das wirklich schön, aber sehr klein und (zumindestens im Mai) verschlafen ist, so dass wir am Anreisetag schon alles erkundet hatten. Wir haben dann als Alternativprogramm für den nächsten Tag in unserem Reiseführer Gazorla ein Bergdorf entdeckt, wo man wandern kann. Und tatsächlich, der Weg hat sich richtig gelohnt, das Dorf liegt grandios am Berg, man hat kein Problem das Auto zu parken und vom Ortskern, einen kleinen Platz, geht es direkt los, wenn man mehr Tage dort verbringt, gibt es wohl Wanderkarten, uns riet der Herr von der Tourismusinformation, einfach loszulaufen. Wir haben uns zwar verlaufen, aber das hat der Stimmung keinen Abbruch getan und landschaftlich war der Weg einfach toll. Auf dem Rückweg haben wir uns noch Baeza angesehen, hier hat uns aber Ubeda mehr überzeugt.

Mit Sevilla hatten Sie völlig Recht, hier muss man 3 Übernachtungen buchen, es gibt viel zu sehen und Dank einer Sightseeing Tour konnten wir schon einiges im Vorfeld von unserer Liste streichen, da man beim besten Willen nicht alles sehen kann. Wir waren auch durch Cordoba und Granada schon so voller Eindrücke, die auf uns eingeströmt sind, dass wir happy waren, nach Sevilla im Parador relaxen zu können. Der Parador ist wirklich ein Traum und im Mai auch noch nicht ausgebucht, so dass wir morgens den Pool ganz für uns hatten.

Vejer de la Frontera ist eine schöne weiße Stadt. Das Hotel ist total verwinkelt und unser Zimmer, das ungewöhnlichste, das wir je hatten, wir fanden es prima und hatte viel Spaß bei der Erkundung. Die Cafeteria haben wir leider erst am letzten Abend besucht und es sehr bereut, die Aussieht ist, besonders abends, herrlich und die Tapas und Getränke lassen keine Wünsche offen. Allerdings waren 3 Übernachtungen zu viel, wir hätten hier gerne noch mehr Ruhe und Erholung im Parador oder im Hotel de la Higuera in Ronda benötigt, aber das ist ja eine persönliche Empfindung.

Zum Ende der Reise waren wir in der Nähe von Ronda noch mal sehr ruhig und schön untergebracht, alle waren sehr um einen bemüht und auch das Städtchen Ronda hat viel Charme und wenn man gut zu Fuß ist, sollte man auf jeden Fall den Weg runter bis zu der Stelle gehen, wo man einen herrlichen Blick auf den Felsen mit der Stadt, die Brücke und den kleinen Wasserfall hat und wir waren sogar ganz alleine ohne die vielen Touristikgruppen, die den Ort bevölkern und laut Aussage unserer Freunde muss auch der Weg um den Berg herum sehr schön sein, man kommt dann in die Altstadt und landet auf der Rückseite der Brücke, von wo aus man auch eine herrliche Aussicht genießen kann.



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