26.04.2018

Spanienreise von Ekkehard Schirmer

Von der guten spanischen Küche kann man gar nicht genug schwärmen

Die von Ihnen vorgeschlagene Tour durch die wichtigsten Städte und Landschafen Andalusiens hat uns gut gefallen, insbesondere auch die Auswahl der Hotels. Freilich sind wir über Ihre Vorschläge hinaus noch etwas intensiver in die andalusischen Gefilde eingedrungen. Ihre in dem Büchlein konzipierte Tour hätte 1118 km Länge gehabt. Wir hatten jedoch am Ende der Tour 3020 km auf dem Tacho unserer Mietwagens stehen. Das war dennoch kein Stress, da das Wetter während unseres Andalusienaufenthaltes für die Jahreszeit eher etwas kühler ausfiel als es um diese Zeit sonst üblich ist. Ich bin in meinem Leben sehr viel gereist und habe aus unerklärlichen Gründen versäumt je nach Andalusien zu fahren. Umso begeisterter bin ich von den grandiosen Landschaften in ihrer Vielfalt. Dass die Städte alle ihr eigenes unverwechselbares Flair haben und für kulturhistorisch interessierte Reisende ein großer Gewinn sind, lässt sich nicht übersehen. Etwas erstaunt ist der interessierte Mitteleuropäer über die Eintrittspreise in die sehenswerten Kathedralen, Kirchen, Klöster, Museen etc.. Natürlich kostet die Unterhaltung dieser Gebäude ihren Preis. Aber ob die ca. 50 Euro Eintritt in die Alhambra angesichts der Besuchermassen gerechtfertigt sind, wage ich zu bezweifeln. Man stelle sich vor, die Kölner würden für einen Dombesuch so etwa 15 Euro verlangen wie dies bei den großen Kirchen in Andalusien üblich ist.

Von der guten spanischen Küche kann man gar nicht genug schwärmen, von der Qualität der spanischen Weine ebenso wenig. Die unglaubliche Vielfalt des gastronomischen Angebots ist schon beeindruckend, vor allem aber auch die zumeist gut gewählten Plätze, an denen selbiges präsentiert wird.

Ich denke, der April ist die ideale Reisezeit, um eine solche Reise zu machen, wie wir sie mit Ihrer Hilfe unternommen haben.

Zu den unten aufgeführten Hotels: Die Wege zu Cortijo bei Granada und zur alten Olivenmühle sind schon etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem, wenn es regnet.
Die Hotels in Cordoba und Sevilla liegen natürlich gut für denjenigen, der diese Städte zu Fuß erkunden will. Freilich sind sie auch mit GPS/Navi nur sehr schwer zu finden. Für das Ausfindigmachen des Hotels in Cordoba haben wir eine volle Stunde benötigt, für das in Sevilla eine halbe. Das Haus des Kalifen in Vejer ist zauberhaft, aber für ältere Menschen (– ich bin 75 –) sehr anstrengend aufgrund der vielen Treppen und Durchgänge, bei denen man sich leicht den Kopf verletzen kann.

Meine Frau  hat ca 1.500 Fotos gemacht. Wenn sie dieselben bearbeitet haben wird, was noch einige Tage dauern kann, wird sie Ihnen vielleicht einige zuschicken.