11.05.2018

Spanienreise von P. W.

Das waren unvergessliche Eindrücke!

Unsere zweiwöchige Rundreise Anfang April durch Andalusien startete in Málaga, wo wir zu Anfang nur den Mietwagen entgegennahmen. Erstes Ziel war Vélez-Malaga, nur wenige Kilometer östlich von Málaga. Von dort aus ließen sich einige hübsche Orte an der Costa del Sol erreichen, so Nerja und Frigiliana (ein pittoreskes, weißes Dorf im Hinterland bei Nerja). Weiter ging es nach Granada, wofür wir bereits im Februar (!) glücklicherweise eine der letzten verfügbaren Führungen durch die Alhambra vorgebucht hatten. Das war wirklich knapp – man muss tatsächlich mit monatelangem Vorlauf diese Führungen buchen! Auf der Weiterfahrt von Granada nach Ubeda holte uns leider ein winterliches Tiefdruck-Gebiet ein, das uns von da an gelegentlich heftige Regengüsse und Temperaturen um die 10 Grad bescheren sollte. Für April sollte man unbedingt noch Winterjacken einplanen, das haben wir gelernt.... Ubeda ist ebenso wie die Nachbarstadt Baeza Unesco-Weltkulturerbe aufgrund eines unverfälschten Rennaissance-Stadtbildes und auch bei Winterwetter sehr sehenswert. In Cordoba, unserem nächsten Ziel, beeindruckte uns vor allem die Mezquita-Kathedrale mit ihrem atemberaubendem Säulen-Wald, und das Judería-Viertel. Bei der Weiterfahrt nach Sevilla haben wir einen Stopp an den Ausgrabungen der Stadt Medina Zahara und am Castillo Aldomóvar eingelegt. Beeindruckende Panoramablicke! Nach Sevilla ging es weiter in die Gegend der „weißen Dörfer“ um Ronda, von denen uns vor allem Zahara de la Sierra beeindruckt hat, und die Sierra de las Nieves mit beeindruckender Gebirgskulisse und Fernblick bis nach Gibraltar. Ein Abstecher nach Marbella verschaffte uns ein interessantes Kontrastprogramm, bevor wir unseren letzten Tag in Málaga mit seiner schönen Altstadt, den vielen Jugendstil-Fassaden und der schönen Burganlage Alcazaba verbringen konnten. Das waren unvergessliche Eindrücke!