05.09.2018

Spanienreise von Manfred

An der Küste fuhren wir weiter durch die „spanische Schweiz“ zu sehr schönen kleinen Orten und Fischerhäfen

Wie alle unsere Reisen mit Umfulana war auch diese Reise ein echtes Erlebnis. Die Landschaft in Nordspanien überraschte uns mit Bildern, die wir so überhaupt nicht im Kopf hatten... Da waren einerseits die Pyrenäen von denen wir/man keine echte Vorstellung hat mit kleinen Dörfern und tollen Wandermöglichkeiten, andererseits aber auch die Küste von San Sebastian westwärts, die uns immer wieder damit überraschte, dass sie zwar in Fahrtrichtung gesehen rechts echte Küste mit weitem Blick übers Wasser war, aber man auf der „linken Seite“ quasi durch die Schweiz (oder Allgäu) fuhr. Grüne hügelige Landschaft mit Kuhherden (inkl. Kuhglocken!), kleinen Dörfern oder auch nur dem einen oder anderen Bauernhof vor hohen und felsigen Bergwänden – einfach fabelhaft!
...und dann die Städte und ihre Besonderheiten. Ainsa in den Pyrenäen – ein offenbar in Spanien sehr angesagter kleiner Ort mit einem alten Stadtkern auf dem Berg an dessen „Marktplatz“ auch unser Hotel lag. Tagsüber voller Touristen, am Abend nur noch wenige handvoll Übernachtungsgäste und Ruhe! Ein sehr schönes Essenserlebnis gab es im Restaurant „Callizo“ (Tipp: mal googeln und das „große“ Menu vorab mit Uhrzeit reservieren).
Ebenfalls spannend und interessant wurde es in Richtung San Sebastian, durch die Berge direkt an die Küste und rein in die Welt der Pintxos (= „gepimpte“ Tapas) und Bilbao (Das Guggenheim ein MUSS) – zwei Städte voller Leben und interessanter Eindrücke mit sehr guten „Umfulana-Hotels“ die einem die Ruhe wieder finden lassen!
An der Küste fuhren wir weiter durch die „spanische Schweiz“ zu sehr schönen kleinen Orten und Fischerhäfen (hervorzuheben ist dabei Cudillero). Das Hotel in Cudillero liegt zwar (Gott sei dank) nicht in der Dorfmitte sondern etwas außerhalb in El Pito über dem Dorf, es gibt aber einen sehr schönen Weg hinab ins Dorf (ca. 15 Minuten) und zum Hafen und den passenden Restaurants.
Unsere weiteren Reisestationen Villa Nueva und Carballo haben uns nicht so gut gefallen, weil es schönere Orte gibt und beide Übernachtungshotels zwar ruhig liegen aber selbst uns, die wir Ruhe suchten, dann doch einfach zu ruhig waren und es keine Möglichkeit gibt, in fußläufiger Umgebung „etwas zu sehen, etwas zu trinken oder zu essen...“ Da dies aber echte Ausnahmen waren, haben wir die Tage dort als Entspannungstage mit reinem Faulenzen verbracht bzw. sind von Carballo aus zu einer Tagestour nach Santiago de Compostela (sehenswert auch für Nicht-Jakobswanderer) gefahren.
Ein Dankeschön an „unseren Veranstalter“ und Frau Nußbaum – es hat uns, wie immer mit Ihnen, gut gefallen!