Spanien

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Rusticae: Charmante Gästehäuser in Spanien

In ganz Spanien gibt es charmante Unterkünfte in privater Hand. Sie nennen sich Rusticae und eignen sich für Kulturreisen. Wer im Urlaub Erholung sucht oder Land und Leute entdecken will, ist hier richtig. Rusticae sind oft historische Landgüter, Schlösser oder Stadtvillen. Manche liegen an der Küste, etwa an der Costa Brava oder der Costa Verde. Die meisten der historischen Gutshäuser sind jedoch im Inland. Gemeinsam ist ihnen die persönliche Note, die erstklassige Betreuung und die Möglichkeit, auf Rundreisen viel über die spanische Kultur zu entdecken. Die meisten Rusticae sind inzwischen Teil unseres Portfolio. Sie bilden das Rückgrat unserer Spanien Rundreisen.

Sardanas: traditioneller Volkstanz in Katalonien

Der Volkstanz ist vor allem in Katalonien und an der Costa Brava verbreitet. Überall wo Katalanen zum Feiern zusammenkommen, wird er getanzt. Die Tänzer fassen sich an den Händen und bewegen sich in immer schnellerem Tempo im Kreis. Die kurzen und langen Schritte sowie die Sprünge müssen genau abgezählt werden. Als Nationalsymbol der Katalanen war der Volkstanz unter Franco verboten. Wer auf seiner Rundreise durch Barcelona kommt, kann den Sardana jeden Sonntag um 18:30 auf der Plaça de Sant Jaume und mittags auf dem Platz vor der Kathedrale La Seu sehen.

Tren de la Fresa: spanischer Dampfzug von Madrid nach Aranjuez

Ein nostalgisches Erlebnis für den Urlaub in Madrid ist die Reise mit dem Erdbeerzug. Der historische Dampfzug verkehrt zwischen der Hauptstadt und Aranjuez. Außer einem Königspalast mit großartigen Parkanlagen gibt es dort vor allem Erdbeerfelder zu entdecken. Der Zug fährt im Frühling und Herbst samstags und sonntags morgens vom Eisenbahnmuseum in Delicias ab. Abends geht es wieder zurück nach Madrid. Tagsüber gibt es genug Zeit für Museumsbesuche, Spaziergänge durch den Park und natürlich für Erdbeeressen.

Café Els Quatre Gats: Kaffetrinken mit Picasso

Das Café „zu den Vier Katzen“ war um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ein bedeutendes Künstlercafé in Barcelona. Es wurde vor allem durch Pablo Picasso und Isidre Nonell bekannt. Beide Künstler machten hier regelmäßig Pause. Später wurde das Café ein Zentrum für katalanische Kultur und Jugendstil. Nachdem es 1903 geschlossen wurde, verfiel es und konnte erst nach Francos Tod wiedereröffnet werden. Seit 1978 ist es ein schickes Restaurant.

Puente Vizcaya: Schwebefähre in Portugalete

Wer auf seiner Spanien Rundreise durch Bilbao kommt, kann sich die Puente Vizcaya in Portugalete anschauen. Die abenteuerliche Gondel von 1893 ist immer noch eine der größten Attraktionen im Baskenland. Sie schwebt hoch über den Fluss Nervíon und kann sogar Autos transportieren. Wer schwindelfrei ist, kann die Stahlkonstruktion auch zu Fuß überqueren.

Festival de los Patios: Blumenfest von Cordoba

Jeder Jahr wird in Cordoba der schönste Innenhof gekürt. In der zweiten und dritten Maiwoche sind alle Innenhöfe, die am Wettbewerb teilnehmen, für die Öffentlichkeit geöffnet. Dabei wird den Besuchern durch Blumenschmuck und eine geöffnete Tür signalisiert, dass sie willkommen sind. Den Abschluss bildet ein Straßenfest in der Calle San Basilio. Inzwischen gibt es sogar zwei Preise: einen für traditionelle und einen für moderne Höfe. Das Festival gehört inzwischen zum immateriellen Welterbe der UNESCO.

Naturpark Montgó: Wanderwege und Sehenswürdigkeiten

Im Südosten des spanischen Festlandes liegt der Berg Montgó, der wegen seiner ursprünglichen Landschaft und seiner artenreichen Tief- und Pflanzenwelt zum Naturpark erklärt wurde. Hier kann man im Urlaub Baden und Wandern miteinander verbinden. Über den Montgó führt der offizielle Wanderweg PR V-152.

Nationalpark Aigüestortes: alpines Wanderparadies

Wer die Pyrenäen erleben will, sollte sie am besten zu Fuß entdecken. Eine großartige Region ist der 1955 angelegte Nationalpark Aigüestortes. Er schützt eine einzigartige Bergwelt zwischen 1.000 und 3.000 Höhenmetern. Die Ökosysteme sind vielseitig: Wiesen, Äcker, sommergrüne Laubwälder in den unteren Lagen, darüber immergrüne Nadelwälder sowie Almwiesen und Felsen in den höchsten Lagen. In Espot im Osten und in Boí im Westen gibt es Informationszentren, von denen aus Wanderwege beginnen.

Die Höhlen von Altamira: Kunstmuseum aus der Steinzeit

1868 wurde die Höhle am Golf von Biskaya von einem Jäger entdeckt, der nach seinem spurlos verschwundenen Hund suchte. Als ein fünfjähriges Mädchen vorgeschickt wurde, das in der Höhle aufrecht gehen konnte, entdeckte sie eine Sensation: an der Decke konnte sie Zeichnungen von Tieren entdecken. Paläontologen und Archäologen schätzen das Alter auf bis zu 20.000 Jahre. Die Höhle ist über 5.500 Quadratmeter groß und ist vor 13.000 Jahren eingestürzt. Davor war die Höhle von Menschen bewohnt, die viele Bilder hinterlassen haben: Hirsche und Bisons, Pferde und Wildschweine. Verwendet haben sie Holzkohle sowie Rötel, schwarze Manganerde und getönten Ocker, die man mit Fett oder Eiweiß mischte. Als Pinsel kamen vermutlich Federn zum Einsatz. Heute ist die Höhle von Altamira nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, da durch die warme Atemluft der Besucher Schimmel entsteht. Dafür gibt es eine originalgetreue Nachbildung des Eingangsbereichs 500 Meter von der historischen Höhle entfernt.

Rioja: Weinbaugebiet am Ebro

Das Weinbaugebiet am Oberlauf des Ebro produziert den bekanntesten spanischen Wein und hat die älteste geschützte Herkunftsbezeichnung. Das atlantische Klima mit seinen empfindlichen Frösten und ausreichend Niederschlag kreiert einen eleganten Wein. Hauptstadt von Rioja und zugleich spanische Weinhauptstadt ist Haro. Fast in jedem Haus werden Weinproben angeboten. Unter der Erde finden sich zahllose Weinkeller. Ende Juni findet ein großes Weinfest statt: die Batalla del Vino, eine Weinschlacht, bei der sich die Teilnehmer gegenseitig mit Wein bespritzen.

Anreise

Die meisten Rundreisen nach Spanien werden mit Flug und Mietwagen gemacht. Wer Andalusien in den Süden Spaniens entdecken will, bucht am besten einen Flug nach Malaga. Eine Rundreise durch Kastilien lässt sich am besten mit einem Flug nach Madrid verbinden. Für Rundreisen durch die Pyrenäen oder Katalonien kommt ein Flug nach Barcelona in Frage.
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