Andalusien: Große Rundreise - Spanien
Im Land der weißen Dörfer: Ronda

Andalusien

Große Rundreise

Die Reise nimmt sich Zeit für die bedeutendsten Städte und Landschaften Andalusiens. An zwei der schönsten Strände Europas kann man Badeurlaub machen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Malaga nach Vélez-Malaga

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Helle Hollis
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)
Station: Malaga Flughafen (Shuttle Service)

Von Malaga nach Vélez-Malaga

55 km | 43 Minuten

Malaga

Mittel­punkt der Costa del Sol
Malaga ist der wirt­schaft­liche Mittel­punkt Anda­lu­siens. Jähr­lich landen mehr als sieben Millionen Touristen auf dem Flughafen und werden in zahl­losen Bussen zu ihren Hotels an der Costa del Sol transpor­tiert.  So nennt man die Küste von Malaga bis Estepona wegen der über 320 Sonnen­tage pro Jahr. Sie wur­de vom Massen­tou­rismus entdeckt und gilt heute als das größte zusam­men­hän­gende Feri­en­gebiet in Europa. Dennoch hat die Stadt, in der Picasso seine ersten 15 Lebens­jahre verbrachte, auch ihre Reize: im Hafenbereich und in der Altstadt gibt es hübsche Gassen, die zum Flanieren und bummeln einladen und für triste, gesichts­lose Vorstädte entschä­d­igen.
A

Costa del Sol

Weiß getünchte Bergdörfer hinter Europas bekanntester Badeküste

Die spani­sche Mittelmeerküste von Tarifa bis östlich von Malaga wird heute als Costa del Sol touris­tisch vermarktet.

Bis in die 1950er Jahre gab es keinen Tourismus an der Küste mit über 320 Sonnen­tagen im Jahr. Erst danach begann ein Bauboom von Hotel- und Apart­ment­anlagen und damit die Verschande­lung. Die aus dem Boden gestampften Orte wurden durch eine vier­spu­rige Straße mitein­ander verbunden. Erst in den 1990er Jahren wurden die schlimmsten Auswüchse besei­tigt. Völlig anders als die besiedelte Küste ist das Hinter­land: In den weiß getünchten Berg­dörfern, Pinien- und Olivenhainen findet man noch die heitere Ruhe des alten Anda­lu­siens.

Zu Gast in einem Landhaus am Rio Velez

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel in Vélez-Málaga im Hinter­land der Costa del Sol vereint die aris­tok­ra­ti­schen Züge eines tradi­tionellen anda­lu­si­schen Herren­hauses mit dem roman­ti­sierenden Charme des 19.

Jahrhunderts. 2008 wur­de es voll­kommen umge­staltet und hat seitdem über 21 Zimmer, die individuell und elegant einge­richtet sind und über modernen Komfort verfügen. In der recht weit­läufigen Anlage gibt es einen Swimmingpool mit Sonnen­deck. Fahr­räder für Ausflüge in die nähere Umge­bung stehen zur Verfügung; zu den Stränden der Küste bei Málaga fährt man ca. zehn Kilometer.

Anda­lu­sien

Mauri­sche Tradi­tionen in El Andaluz
Die südlichste Provinz Spaniens stand am längsten unter islami­scher Herr­schaft. Welt­ge­schicht­liche Bedeu­tung erreichte „El-Andaluz“ unter den Emiraten von Córdoba und Granada. Jahrhunder­te­lang lebten Juden, Christen und Muslime fried­lich mitein­ander. Die Wissenschaft und die Medizin erreichten eine erste Blüte lange vor der italie­ni­schen Renais­sance. Die Herr­schaft der Mauren und das Zeit­alter der Tole­ranz in Spanien wurden durch die Reconquista 1492 in Granada beendet. Die Einflüsse der Muslime sind jedoch bis heute überall spürbar: am bekann­testen sind die Alhambra in Granada, die Mezquita von Córdoba und die Giralda in Sevilla. Aber auch der Volk­s­tanz Flamenco hat seine Wurzeln in der mauri­schen Kultur.

Totalán

Wo die Zeit stehenge­blieben ist
Das weiße Dorf im Grenzgebiet zwischen Axarquía und Montes de Málaga liegt reizvoll auf einer Anhöhe über zwei Flüs­schen. Weißge­tünchte Häuser säumen die engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Kirche Santa Ana mit ihren roten Säulen bildet die Mitte, der Turm Torre de Salazar und der Dolmen am Cerro de la Corona sind weitere Sehens­wür­digkeiten. Das typi­sche einheimi­sche Gericht ist chanfaina, eine Art Eintopf, dem zu Ehren jähr­lich ein Fest gefeiert wird.

Nerja

Badeort an der Costa del Sol
Der Ort an der Costa del Sol ist heute vom Tourismus geprägt. Davon zeugen Hotels und Diskotheken in der Umge­bung. Allerdings geht es im Vergleich zu Malaga in Nerja noch relativ ruhig zu. Die histo­ri­sche Altstadt mit weiß gekalkten Häusern und schmalen Gassen ist auto­frei. Ein Blick in die Hinter­höfe lohnt sich beim Spazierengehen. Dort verste­cken sich viele Schön­heiten, phan­ta­sievolle Gärten oder handwerk­liche Details. Auch in der Umge­bung kann man noch schöne Dörfer entde­cken.

Wande­rung in der Schlucht des Rio Chillar

Barfuß durch einen Gebirgsfluss waten
Die Wande­rung beginnt am Ortsrand von Nerja und führt in die Schlucht des Río Chillar. Der wich­tigste Fluss der Sierra de Almijara hat einen grandiosen Canyon gegr­aben, in dem es auch im Sommer schattig ist. Dann kann man sich die Schuhe ausziehen und durch den Fluss waten. Zu anderen Jahres­zeiten sollte man den Wanderweg nehmen. (5:46 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 740 Meter)

Von Vélez-Malaga nach Albo­lote

148 km | 3:00 h
Eine besonders reizvolle Alter­na­tive ist die schmale Gebirgs­straße durch die Sierra del Chaparral. Sie führt in zahl­losen Windungen bis auf 1.200 Meter. Vom Sattel am Lopera bietet sich eine grandiose Sicht übers Meer.

Aquädukt in Nerja

Wasser­brücke mit Aussichts­tempel
Der Aquädukt mit 37 Rundbögen und vier Stock­werken über­spannt die Schlucht Barronco de la Cola­dilla. Er wur­de im 19. Jahr­hun­dert errichtet, um Wasser zu einer Mühle zu leiten und ist bis heute in Betrieb. Die Bögen lassen mauri­sche Einflüsse erkennen. Neben der Rinne führt ein Fußweg, von dem aus man eine tolle Aussicht auf die Schlucht und das grüne Umland genießt. In der Mitte der Brücke lädt ein kleiner Tempel zum Verweilen ein.

Cueva de Nerja

Stein­zeit­liche Galerie in einer Tropf­steinhöhle
Als fünf jugend­liche Freunde 1959 auf der Jagd nach Fledermäusen durch einen Schacht klet­terten, entdeckten sie eine verges­sene Wunderwelt, die an eine unter­irdi­sche Kathedrale erin­nert. Die Tropf­steinhöhle hat eine Gesamtlänge von fast fünf Kilome­tern. Nachdem die Jungen einen Stalagmit besei­tigt hatten, stießen sie in der Galerie auf Skelette und Keramik­schüs­seln. Ihnen folgten Archäo­logen, die die Höhle dann systema­tisch erforschten. Sie fanden Male­reien, deren Alter heute auf mindes­tens 20.000 Jahre datiert werden. Gut erkennbar ist die Darstel­lung eines Seehundes. Die Nerja-Höhle muss Jahr­tausende lang genutzt worden sein als Grab­stätte, Spei­se­kammer, zwischendurch aber auch von Hyänen, die hier Unter­schlupf fanden. Ein Teil der Höhle ist für Besu­cher zugäng­lich. In einem natür­li­chen Amphi­theater finden regelmäßig Konzerte statt.

Natur­park Acan­ti­l­ados Maro

Aussichtsreiche Rund­tour am Cerro Caleta
Der Natur­park erstreckt sich von Nerja bis zur Bucht Cala de Cazaida. Mit zwölf Kilome­tern Küstenlinie und einem Gebiet von 195 Hektar umfasst er die Steilwände an der Küste, kleinere Strände und winzige Buchten, von denen einige noch weitge­hend unbe­rührt sind. Geschützte und seltene Pflanzen kann man entde­cken, darunter den weißen Rosmarin. Wer den Park erkunden will kann eine aussichtsreiche Kurzwande­rung am Cerro Caleta vom Park­platz El Cabuelo an der N 340 machen. (Hin und zurück: 5 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 280 Meter)
B

Granada

Islamischer Palast vor schneebedeckter Sierra

Die bedeu­ten­dste Stadt Südspa­niens liegt am Rande einer Fluss­ebene vor der gewal­tigen Kulisse der meist schnee­be­deckten Sierra Nevada.

Auf zwei Hügeln verteilt sich die Altstadt: auf dem einen thront die Alhambra, ein Märc­hen­pa­last wie aus Tausend­und­einer Nacht. Auf dem nörd­li­chen Hügel liegt Albaicín, das mauri­sche Viertel mit seinen weiß verputzten Häusern, terras­sierten Gärt­chen und verwin­kelten Treppen­gassen. In der Geschichte Spaniens spielte Granada eine zentrale Rolle: Schon 500 vor Christus gab es eine Sied­lung der Iberer. 500 nach Christus überfielen die Vandalen die Stadt. Wieder 200 Jahre später wur­de sie von den Mauren erobert, die sie zur Haupt­stadt eines muslimi­schen König­rei­ches machten. Wissenschaft und Technik, Kunst und Tole­ranz brachten Granada eine jahrhunder­te­lange Blütezeit. Als 1236 das Kalifat Cordoba von den Christen erobert wur­de, war Granada die letzte Bastion der Muslime auf euro­päi­schem Boden. Sie fiel erst 1492, im Jahr der Entde­ckung Amerikas.

Zu Gast auf einem Cortijo bei Granada

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gut liegt rund 20 Kilometer nörd­lich von Granada, zwischen der Sierra del Pozuelo und der Sierra Arana. Es diente ursprüng­lich als Nonnen­kloster, bevor es im 19.

Jahr­hun­dert in einen land­wirt­schaft­li­chen Betrieb umge­wandelt wur­de. Heute gehören noch 4.000 Hektar Land zum Anwesen, weshalb es besonders für Gäste geeignet ist, die Weite und Stille suchen. Große Innenhöfe, Terrassen, Olivenhaine, Weizen- und Sonnenblu­menfelder – die Schön­heit Anda­lu­siens fernab vom Massen­tou­rismus ist innen und außen stets präsent. Die Gäste­zimmer sind origi­nell und individuell einge­richtet. Ein Swimmingpool ist vorhanden und von Mai bis September nutzbar. Zum Dinner kann ein 3-gängiges Gourmet­menü bestellt werden.

Führung (OPTIONAL)

Alhambra Übersichtstour (3-4 Stunden, deutsch)

Keine Anda­lu­sien-Reise ohne den Besuch der Alhambra. Eine deutsch­spra­chige Führerin führt Sie in die Palast­stadt der Mauren.

Schwer­punkt sind die Nasriden­pa­läste aus dem 13. und 14. Jahr­hun­dert – der stein­ge­wor­dene Traum aus 1001 Nacht. Aber auch die Gärten mit dem Sommer­pa­last und der Renais­sance­pa­last Karls V. werden besich­tigt.

Führung (OPTIONAL)

Im Schatten der Alhambra (3 Stunden, deutsch) | 1x Eintritt Madraza pro Person

Christen, Juden und Muslime haben seit jeher die Stadt Granada geprägt und geformt. Der drei­stün­dige Spaziergang durch die Altstadt führt zu Spuren aller drei Reli­gionen: Wir entde­cken mauri­sche Paläste, soge­nannte „Carmenes“ und Kirchen, die früher einmal als Moscheen dienten und architek­to­ni­sches Vorbild für die heutige Hauptmo­schee waren.

Auf dem ehema­ligen Seiden­markt und beim Besuch der „Madraza“ erfahren wir mehr über den wirt­schaft­li­chen Einfluss der jüdi­schen Gemeinde im Mittel­alter. Die Führerin spricht Deutsch und lebt seit Jahren in Granada. Sie wird Ihnen gerne auch jegliche weiteren Fragen zu Granada und Anda­lu­sien beantworten.

Konzert (OPTIONAL)

Flamenco Show in den Höhlen von Sacromonte

Flamenco ist eine anda­lu­si­sche Urge­walt, eine Explo­sion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kultur­erbe, das die Welt der dem Süden Spaniens verdankt und ein Schlüssel zur Seele von Granada. Wer dorthin reist, sollte unbedingt den unver­gleich­li­chen Tanz erleben, auch wenn er inzwi­schen touris­tisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet in den Höhlen von Sacromonte statt, wo seit dem 18. Jahr­hun­dert vor allem Zigeuner und Flamenco-Künstler arbeiten.

Sierra Nevada

Schnee­be­deckte Berg­riesen in Spaniens äußerstem Süden
Das höchste Gebirge der Iberi­schen Halb­insel bietet von November bis Mai einen präch­tigen Anblick, wenn es mit einer glitzernden Schnee­haube bedeckt ist. In Ost-West-Rich­tung ist die Sierra Nevada 100 Kilometer lang und ist wie die Alpen dadurch entstanden, dass die euro­päi­sche und die afri­ka­ni­sche Konti­nal­platte sich auf einander zube­wegen. Der höchste Berg  ist der der Mulhacén mit 3482 Metern. Wer von Granada aus ins Gebirge fährt, wird immer wieder mit überwäl­tigenden Ausbli­cken belohnt. Am Informa­ti­ons­zentrum an der Straße sollte man anhalten, auch wegen des Cafés mit grandioser Terrasse. Am Ende der Straße beginnen Wander­wege, die über das Gebirge führen. Seit 1999 ist das Kern­gebiet von 86.208 Hektar als Natio­nal­park Sierra Nevada geschützt.

Albaicín

Mauri­sches Viertel von Granada
Das älteste Stadt­viertel von Granada in Spanien geht zurück auf die späta­n­tike, vormau­ri­sche Sied­lung Ilíberis. Heute verspürt man dort noch am stärksten den Zauber der mauri­schen Zeit. An den engen Steilgassen stehen weißge­tünchte verwin­kelte Häuser mit großar­tigen Innenhöfen. Immer wieder tun sich Blicke auf die gegenüber­liegende Alhambra auf. An der Carrera del Darro gibt es Bars und Cafés. Dort beginnt das Leben am Abend und dauert bis tief in die Nacht. Seit 1994 gehört er zum Welt­kultur­erbe der UNESCO.

Kathedrale von Granada

Symbol des katholi­schen Neuanfangs
Nach der Reconquista, der Rück­e­r­obe­rung durch das katholi­sche Spanien, wur­de Granada 1492 zum Erzbistum bestimmt. Eine präch­tige Kathedrale als Zeichen des Neuanfangs sollte her, doch aus heutiger Sicht zeigt die Catedral Santa Maria de la Encar­nación eher den Bedeu­tungs­ver­lust. Sie wur­de erst 1523 mit 30 Jahren Verspä­tung begonnen – als goti­scher Monu­men­talbau, dann aber im Stil der Renais­sance weiter­geführt. Nach weiteren 30 Jahren wur­de die Kirche eingeweiht, aber sie war noch längst nicht fertig. Die ursprüng­lich geplanten Türme fehlten. Auch der stattdessen vorge­se­hene Turm erreicht längst nicht seine geplante Höhe. Im Südosten der Kathedrale liegt die Capilla Real, die Grabka­pelle der Katholi­schen Könige. Dort ruhen, bewacht von steinernen Löwen, Ferdi­nand und Isabella.

Cahorros von Mona­chil

Auf Seil­brü­cken in eine Schlucht bei Granada
Der Wanderweg startet östlich der Alhambra und führt durch eine enge Schlucht. Der Weg ist als „Cahorros Bajos“ ausge­schildert. Zurück kann man ab Tajo del Lunes einen anderen Weg nehmen und über die Höhe nach Granada zurückkehren. (2:45 Stunden, 8,61 Kilometer, auf und ab: 300 m)

Auf dem Ster­nenweg

Am Rio Genil fluss­aufwärts durch medi­ter­rane Wälder
Der Vereda de la Estrella führt von Güejar hinein in die Sierra Nevada bis zu den Nord­ab­stürzen des Mulhacén. Dort wachsen medi­ter­rane Eichen, Ahorn und eine riesige Kastanie, die „El Abuelo“ (Großvater) genannt wird. Der Weg beginnt an der Brücke über den Rio Genil und folgt dem Fluss aufwärts in die Bergwelt am Alcazaba. Auf dem Rückweg gibt es zwei bewirt­schaf­tete Hütten. (5:30 Stunden, 21 Kilometer, auf und ab: 820 Meter)

Von Albo­lote nach Úbeda

132 km | 2:00 h
Unter­wegs kommt man durch Jaen mit seiner ehrwür­digen Kathedrale. Die Stadt ist umgeben vom größten Oliven­anbau­gebiet der Erde und wird als Spaniens Oliven­haupt­stadt bezeichnet. Kurz vor Úbeda kommt man durch Baeza, eine Bilder­buch-Renais­san­ce­stadt hoch über dem Tal der Guadalquivir.

Jaén

Arabi­sche Burgen und christ­liche Kirchen inmitten endloser Olivenhaine
Die Bischofs­stadt im Schatten der übermäch­tigen Burg ist das Zentrum des größten Oliven­anbau­gebiets der Welt. Besonders im bergigen Süden kann man schöne Landschafts­ein­drücke von schier endlosen Olivenhainen sammeln. Die karthagi­sche Gründung wur­de 207 von den Römern erobert. Städ­tisch wur­de der Ort jedoch erst unter den Mauren, die 712 einzogen. In der Reconquista fiel Jaén eine besondere Rolle zu. Hier sammelten sich die Truppen des kastili­schen Königs vor dem Sturm auf Granada. Neben der arabi­schen Burg ist vor allem die Kathedrale besonders sehens­wert.

Haci­enda de la Laguna

Kathedrale des Olivenöls
Das Museum der Oliven­kultur informiert über den Oliven­anbau in der Provinz Jaén. Es ist in einem großen Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert mit einer herr­li­chen Bodega unter­ge­bracht, die 1848 errichtet wur­de und ein großar­tiges Beispiel der Indu­s­trie­ar­chitektur darstellt, was ihr den Namen „Kathedrale des Olivenöls“ einge­bracht hat. Die Erläu­te­rungen im Museum sind teilweise auf Deutsch. Die Videofilme haben engli­sche Unter­titel. Ange­schlossen ist ein kleiner Shop, wo man die unter­schied­lichsten Oliven­öl­pro­dukte kaufen kann. Vom Museum aus kann man zu einem histo­ri­schen Wasser­re­servoir im La Lagune-Natur­schutzgebiet gehen. Der  bezeichnete Weg führt durch Olivenhaine um die Lagune herum, wo man zu jeder Jahres­zeit viele Vögel entde­cken kann.
C

Sierra Cazorla

Geier, Adler, Mufflons und Steinböcke

Aus hüge­ligen Getrei­defel­dern steigt im Nord­osten Anda­lu­siens die maje­s­tä­ti­sche Sierra Cazorla bis über 2.000 Meter auf.

Die wild­roman­ti­sche Gebirgs­landschaft östlich von Úbeda und Baeza ist Spaniens größtes Natur­re­servat und vor allem im Frühjahr und im Herbst ein wahres Wander­pa­ra­dies. Einzig­artig für Spanien ist der große Kiefern­wald, der einst große Teile Spaniens bedeckt hat, aber nur hier wegen seiner Unzugäng­lichkeit erhalten geblieben ist. Geier und Adler, Muff­lons und der iberi­sche Steinbock sind hier beheimatet.

Zu Gast im Parador von Ubeda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Palast aus dem 16. Jahr­hun­dert beherrscht die Plaza de Vázques Molina, einen der schönsten Renais­sance-Plätze von Úbeda.

Hinter der Fassade verbirgt sich ein idylli­scher Innenhof mit Doppelgalerie, der heute mit einem Glas­dach versehen ist und eine stille Rückzugsmög­lichkeit für die Gäste bietet. Die freund­li­chen und hellen Zimmer zeichnen sich durch besondere Größe und Deckenhöhe aus. Das Restau­rant serviert vorwiegend Speziali­täten der anda­lu­si­schen Küche.

Úbeda

Renais­san­ce­stadt und Tor zur Sierra Cazorla
Die Stadt mit knapp 35.000 Einwoh­nern liegt im Westen der Sierra Cazorla. Der histo­ri­sche Kern über­rascht mit einem komplett erhal­tenen Stadt­bild, das aus der Renais­sace stammt. Tatsäch­lich war Úbeda im 16. Jahr­hun­dert eine der führ­enden spani­schen Städte, die an der Verbrei­tung huma­nis­ti­scher Ideen betei­ligt war. Besonders deut­lich wird die Bedeu­tung des „Sala­manca von Anda­lu­sien“ auf der Plaza de Váquez de Molina. Dort stehen die präch­tigsten Bauten der Stadt. Der Alcazar, wie man die mauri­schen Stadt­pa­läste nennt, ist allerdings abge­rutscht und ins steil abfal­lende Tal des Guadalquivir-Flusses gestürzt. Heute kann man dort unge­hindert die Szenerie der Sierra Cazorla bewundern.

Baeza

Bilder­buch­stadt aus der Renais­sance
Zur Römerzeit hieß die Stadt Beatia Baecula. Unter den Westgoten war sie kurz Bischofs­sitz, bevor die Mauren sie zur Taifa, der Haupt­stadt eines Klein­kö­n­ig­rei­ches, machten. 1227 holte die Reconquista die Stadt zurück ins katholi­sche Spanien. Das heutige Stadt­bild stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert, als Baeza eine wirt­schaft­liche Blüte erlebte. Die Univer­sität am Plaza Santa Cruz und viele präch­tige Renais­san­cebauten wurden errichtet, von denen der beein­dru­ckenste vom Ende des 15. Jahrhunderts stammt. Der Palacio Jabalquinto hat eine wunder­schöne Fassade, in die Diamantquader und goti­sche Pfeiler einge­baut sind. Der Palast umschließt einen typisch anda­lu­si­schen Patio mit einer wuch­tigen Treppe.

Cazorla

Male­ri­sches Berg­dorf in der Sierra
Das Berg­dorf am West­rand der Sierra de Cazorla liegt beein­dru­ckend am Fuße der Peña de los Halcones und dem Cerro de Salva­tierra. Durch verwin­kelte Gassen gelangt man zur male­ri­schen Plaza de Santa María. Von hier aus sieht man das ehemals mauri­sche Castillo de la Yedra, in dem das örtliche Heimatmuseum unter­ge­bracht ist. Mehrere Wander­wege beginnen am Ort. Wer zum alles über­ra­genden Gilillo (1.845 m) aufsteigt, wird mit einem weiten Blick über die anda­lu­si­sche Platte belohnt.

Wande­rung von der Puente de las Herrerías nach Cazorla

Über die sagen­umwobene Brücke der Königin
Die Puente de las Herrerías wur­de für die spani­sche Königin Isabella gebaut – angeb­lich in einer Nacht. Wer die mittelschwere Wande­rung durch die Sierra de Cazorla machen möchte, stellt seinen Wagen am besten in Cazorla ab und lässt sich mit dem Taxi zur Puente de las Herrerías bringen, wo die Tour ihren Anfang nimmt. (4 Stunden, 13 Kilometer, bergauf: 550 Meter, bergab: 760 Meter)

Am Rio Borosa

Durch eine enge Schlucht in die Sierra de Cazorla
Der wegen ihrer Länge anspruchsvolle Wande­rung führt durch eine enge Schlucht in einem Natur­park bis zu den Lagunen von Aguas Negras und Valdeazores. Mehrere Tunnel müssen durch­quert werden. Besonders reizvoll ist die reiche Tierwelt. Da Hin- und Rückweg gleich sind, kann man jederzeit umkehren. (7 Stunden, 25 Kilometer, auf und ab: 660 Meter)

Von Úbeda nach Cordoba

151 km | 2:00 h
Man fährt durch Guadalquivir-Ebene. Im Norden zieht sich die Sierra Morena, das dünn besiedelte und mit Kork­ei­chenwäldern bewach­sene Grenzgebirge nach Kastilien.

Santuario Virgen de la Cabeza

Wall­fahrtska­pelle in unein­nehmbaren Berg­nest
Von Andújar windet sich eine Berg­straße Norden bis zu der Wall­fahrtska­pelle aus dem 13. Jahr­hun­dert. Im spani­schen Bürger­krieg verschanzten sich in dem schwer einzu­neh­menden Berg­nest über ein halbes Jahr die Natio­na­listen. Die Kirche wur­de voll­ständig zerstört und später wieder aufge­baut. Ein Abste­cher dorthin lohnt sich aber auch wegen der Aussicht über die einsame Bergwelt der Sierra de Andújar.

Sierra de Cardeña-Montoro

Luchse, Adler und Wölfe im Natur­park
Die Sierra de Cardeña-Montoro ist ein im Nord­osten der Provinz Córdoba gelegener, zur Sierra Morena gehörender Gebirgszug. Das Gebiet ist als Natur­park geschützt, sanfte Hügel kontras­tieren mit tief einge­schnit­tenen Flus­stälern. Die Wälder aus Stein­eiche und Wildem Ölbaum werden zumeist beweidet und bilden ein typi­sches Beispiel der dehesa, wie man die Weide­wälder nennt. Luchse und Stein­adler, gelegent­lich auch Wölfe, finden hier noch einen Lebens­raum. Am west­li­chen Rand des Natur­parks liegt der Ort Cardeña, von dem aus man das Gebiet auf Wande­rungen erkunden kann.
D

Cordoba

Jüdisch-maurisches Kulturerbe

Cordoba war um 950 nach Christus die bedeu­ten­dste Stadt Europas und nur noch mit Byzanz und Bagdad zu verglei­chen.

Ihr kome­tenhafter Aufstieg von einer Vandalen-Sied­lung begann 756, als der erste Emir den Thron bestieg und Córdoba zur Haupt­stadt des Kalifats machte. Er führte neue Bewäs­se­rungs­me­thoden und bis dahin unbe­kannte Kultur­pflanzen ein. Wissenschaft und Architektur erlebten einen Höhe­punkt. Um die erste Jahr­tausendwende gab es Straßenbeleuch­tung für die schätzungs­weise 300.000 Einwohner. Die jüdi­sche Gemeinde war ein Hort des christ­lich-muslimi­schen Dialogs. Nach der Erobe­rung und Reka­tholi­sie­rung 1236 geriet Cordoba in Verges­sen­heit – ein Glücksfall, dem der Erhalt der mauri­schen Bausub­stanz zu verdanken ist. Mit Granada und Sevilla gehört Cordoba zu den drei großen Städten Anda­lu­siens, ist aber etwas ruhiger als ihre Schwestern. Wer dem touris­ti­schen Gedränge entgehen will, muss nur ein paar Straßen weiter gehen, wo sich das alltäg­l­iche Leben abspielt.

Zu Gast in einem Hotel in der Judería

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt im Herzen von Córdoba, inmitten der reizvollen, verwin­kelten Gassen der Judería, dem jüdi­schen Viertel der Stadt.

Die Zimmer sind individuell in einem klas­sisch-eleganten Stil mit teilweise antiken Möbeln einge­richtet und mit liebevoll ausge­wählten Accessoires deko­riert. Aber auch die übrigen Räume des Hotels, wie La sala del Rey – im Stile Louis XV – sowie kleine Innenhöfe tragen zum char­manten Ambi­ente bei. In den umliegenden Gassen findet sich eine Viel­zahl an kleinen Boutiquen und Cafés, die Mezquita-Catedral de Córdoba liegt 250 Meter vom Hotel entfernt.

Führung (OPTIONAL)

Cordoba-Stadtführung durch das jüdische Viertel (2 Stunden, deutsch)

Die Stadt­füh­rung beginnt im ehema­ligen jüdi­schen Viertel. Danach geht es in die einzig­ar­tige Moschee-Kathedrale.

Der deutsch­spra­chige Stadt­führer macht nicht nur auf viele architek­to­ni­sche Details aufmerksam, er kommt auch auf die Bedeu­tung Cordobas als Wissenschafts­zentrum und tole­r­ante muslimi­sche Metro­pole zu spre­chen.

Judería

Altstadt von Córdoba
Das ehema­lige Juden­viertel von Córdoba ist heute die eigent­liche Altstadt. Sie ent­stand im 10. Jahr­hun­dert, als viele Juden in das tole­r­ante Kalifat zogen und sich rund um die Mezquita nieder­ließen. Mit der Über­nahme der Herr­schaft durch die katholi­schen Könige Spaniens 1492 endete die multire­ligiöse Blütezeit. Die sephardi­schen (spani­schen) Juden wurden ebenso vertrieben wie die Mauren. Heute ist die Juderia UNESCO Welt­kultur­erbe. Weiß gekalkte Häuser mit nach Blumen duftenden Innenhöfen säumen die schmalen Gassen. Besonders schön gestaltet ist die Calleja de las Flores, wo die Bewohner ihre Häuser mit einem herr­li­chen Blumenschmuck versehen haben. Einen Besuch lohnt auch die letzte erhal­tene Synagoge Anda­lu­siens.

Cordoba

Glänzende Haupt­stadt der mauri­schen Kalifen
Mit Granada und Sevilla gehört Cordoba zu den drei großen Städten Anda­lu­siens, ist aber etwas ruhiger als ihre Schwestern. Der mauri­sche Charakter der ehema­ligen Haupt­stadt des Kalifats ist noch greifbar. Glanz­stücke sind die Juderia, das jüdisch-mauri­sche Viertel und die Mesquita, mit ihrem Säulen­wald eine der schönsten Moscheen der Welt. Wer dem touris­ti­schen Gedränge entgehen will, muss nur ein paar Straßen weiter gehen, wo sich das alltäg­l­iche Leben abspielt.

Mezquita

Moschee und Kathedrale von Córdoba
Die Mezquita-Catedral von Córdoba ist mit einer Grund­fläche von über 23.000 Quad­r­at­me­tern einer der größten Sakral­bauten der Erde. Seit der Reconquista ist sie die Kathedrale der Stadt. Ihr Name – „Mezquita“ ist mit dem deut­schen Wort „Moschee“ verwandt – deutet also auf muslimi­schen Ursprung der heutigen Kathedrale hin. Vor dem Bau der Moschee stand allerdings auf dem Areal eine Kirche, die schon 780 begonnen wur­de. In über 200 Jahren Bauzeit war eine Moschee entstanden, die mit den schönsten ihrer Zeit in Mekka, Damaskus, Kairo oder Istanbul mithalten konnte. Beim Eintreten wird der Betrachter überwäl­tigt von einem Wald von Säulen und Bögen sowie einem Farb­spiel von über­irdi­scher Schön­heit. Sehens­wert ist auch der Innenhof mit dem Almanzor-Brunnen.

Las Ermitas

Einsiedelei in der Sierra Cordoba
Auf den Höhen der Sierra Cordoba haben Eremiten in frühchrist­li­cher Zeit Sied­lungen gebaut. Las Ermitas sind noch heute ein Ort von spiritueller Kraft, auch wenn nur noch wenige Brüder der Ordens der Unbe­schuhten Karmeliter dort leben. Von der Aussichts­platt­form hat man einen schönen Blick auf Cordoba. Wer fit ist, kann auch zu Fuß gehen. Der Wanderweg von El Bril­lante im Norden Cordobas ist drei Kilometer lang und steil.

Von Cordoba nach Sevilla

139 km | 2:00 h
Unter­wegs kommt man durch Ecija mit seinen 11 eigen­tüm­li­chen, geka­chelten Kirchtürmen. Die heißeste Stadt Spaniens wird auch die „Bratpfanne Anda­lu­siens“ genannt. Danach fährt man durch fruchtbares Land nach Carmona, eine der schönsten Klein­städte Spaniens.

Castillo von Almodóvar

Spani­sche Bilder­buchburg über dem Guadalquivir
Wegen der Nähe zum Guadalquivir-Fluss war die Burg von herausra­gender Bedeu­tung für die Provinzhaupt­stadt Córdoba. Sie wur­de im 8. Jahr­hun­dert von den Arabern errichtet und im 13. Jahr­hun­dert von den Christen restau­riert. Von den insge­samt neun Türmen können die beiden mäch­tigsten am südli­chen und nörd­li­chen Ende bestiegen werden. Von oben bietet sich das schönste Panorama über die Ebene. Der Waffenhof der Burg, ihre Zisternen und die mit Zinnen bekrönten Mauern sind weitge­hend erhalten. Führungen werden ange­boten.

Écija

Adels­pa­läste in der Bratpfanne Anda­lu­siens
Écija, die Stadt der Türme, liegt am Río Genil zwischen den beiden anda­lu­si­schen Metro­polen Córdoba und Sevilla in einer sonn­endurch­glühten Ebene, die wenig char­mant auch Bratpfanne Anda­lu­siens genannt wird. Sie gilt aber auch als eines der wich­tigsten Kunst­zentren Anda­lu­siens, wo der Adel im 18. Jahr­hun­dert um die Wette gebaut hat. Am zentralen Platz, der Paza de España, stehen die wich­tigsten Gebäude: das Rathaus, die römi­schen Bäder und die Kirche Iglesia de San Francisco.

Carmona

Histo­ri­sche Stadt auf dem Berg
Die Stadt liegt stra­tegisch günstig auf dem Alcores, einem Höhenzug in der Zentr­al­ebene Anda­lu­siens. Von dort kann man von der Sierra Morena im Norden bis zum Gipfel des San Cris­tobal im Süden blicken. Carmona ist einer der ältesten Orte in Anda­lu­sien und seit vorge­schicht­li­cher Zeit unun­ter­bro­chen besiedelt. Iberer, Kathager, Römer, Mauren: alle haben ihre Spuren in der Stadt hinter­lassen. Besonders auffällig ist die Zitadelle von Peter dem Grau­samen, in der heute ein Parador Platz gefunden hat. Man betritt die Stadt von Córdoba aus durch das mauri­sche Stadttor, das wiederum auf einer römi­schen Konstruk­tion aufge­baut ist.
E

Sevilla

Nächtliches Leben im Barrio de Santa Cruz

Die Haupt­stadt Anda­lu­siens ist in vielerlei Hinsicht eine der heißesten Städte Europas. Das Leben spielt sich vor allem nachts ab, besonders zu den großen Festen wie der Semana Santa, der Karwoche, oder der Feria.

Obwohl die Heimat­stadt von Don Juan weniger mauri­sche Baukunst aufweist als Cordoba oder Granada, ist das Stadt­bild besonders „anda­lu­sisch“: Vom Real Alcázar, dem Königs­pa­last bis zum Barrio de Santa Cruz, einem male­ri­schen Viertel mit kleinen Plätzen und blumen­ge­schmückten Hinter­höfen gibt es große und kleine Sehens­wür­digkeiten. Der jüngste Aufschwung der Stadt hat auch anstren­gende Seiten: Neue Wohn­viertel werden am Stadt­rand aus dem Boden gestampft, und auf den Straßen herrscht zu jeder Tages- und Nach­t­zeit Verkehrs­chaos.

Zu Gast in einer Altstadtvilla in Sevilla

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Hotel in der Nähe der Kathedrale bildet in der hekti­schen Altstadt eine Oase der Ruhe, in der man gut entspannen kann – entweder auf der Dachter­rasse mit Pool und Liegen, in einem der kühlen Patios oder im geräu­migen Zimmer.

Der Service ist ausgezeichnet, das Früh­stück mit Buffet oder à la carte Bestel­lungen hervor­ra­gend. Das Inte­rieur lebt von spannungs­vollen Kontrasten. Kräf­tige Farben, Blumen­düfte und ein Brunnen im Innenhof verkörpern Leben und Urbanität, während Naturma­te­rialien wie Stein, Lehm oder Schiefer dem Anwesen Landhauscha­rakter verleihen. Zur Ausstat­tung des Badezim­mers gehören Bade­mäntel und Naturkos­metik.

Führung (OPTIONAL)

Sevilla à la carte (3 Stunden, deutsch) | 1x Eintritt Königspalast (ab 16 Jahre) pro Person | 1x Eintritt Kathedrale (ab 25 Jahre) pro Person

Drei Stunden verbringen Sie mit der deutsch­spra­chigen Führerin in Sevillas präch­tiger Altstadt. Da es sich um eine private Führung handelt, bestimmen Sie den Rhythmus und den Ablauf selbst.

Empfehlens­wert sind ein Rundgang durch das ehema­lige jüdi­schen Vier­tels Santa Cruz sowie ein Besuch des Königs­pa­lastes mit seinen verschiedenen architek­to­ni­schen ­Stilen und der großen Garten­anlage. Anschließend bietet sich ein Besuch der Kathedrale an, der drittgrößten der Welt, in deren Innern sich das Grabmal von Chri­s­toph Kolumbus befinden soll. Alter­nativ kann man auch das Haus des Pilatus, Museen oder das ehema­lige Kran­ken­haus der Wohltä­tigkeit in die Führung mit einbauen.

Ausflug (OPTIONAL)

Flamenco Show am Guadalquivir

Flamenco ist eine anda­lu­si­sche Urge­walt, eine Explo­sion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kultur­erbe, das die Welt der Stadt Sevilla verdankt und ein Schlüssel zur Seele Südspa­niens. Wer nach Sevilla reist, sollte unbedingt den unver­gleich­li­chen Tanz erleben, auch wenn er inzwi­schen touris­tisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet am Ufer des Guadalquivir statt, wo die Zuschauer einen besonders schönen Blick auf die Altstadt haben.

Casa de Pilatos

Schönster Palast von Sevilla
Der Stadt­pa­last aus dem frühen 16. Jahr­hun­dert ist zum Prototyp eines anda­lu­si­schen Adels­pa­lastes geworden und über­strahlt in seiner Eleganz beinah noch den Alcazar. Er vereint Elemente der Gotik, der Renais­sance und des Mudéjar, wie man den spani­schen Kunst­stil nennt, der mauri­sche und christ­liche Kunst zu einer Symbiose führt. Seinen Namen trägt die Casa, weil sein Besitzer angeb­lich nach Palästina gereist ist, wo er den Palast von Pontius Pilatus in Jeru­salem gesehen und in Sevilla nach­ge­baut hat. Heute beherbergt der Bau um einen einzig­ar­tigen Patio ein Museum mit Gemälden, Möbeln und römi­schen Antiqui­täten. 1999 war der Innenhof in einer Szene aus dem Film Mission: Impos­sible II zu sehen, als die Flamenco-Tänzerin Sara Baras auftrat.

La Casa del Flamenco

Flamenco-Abend in einem tradi­tionellen Innenhof
Flamenco, eine faszi­nierende Musik voller Leiden­schaft, Schmerz und Erotik, gilt außer­halb Spaniens als der typi­sche Tanz Anda­lu­siens. Dabei liegen die Ursprünge in der maurisch-jüdi­schen Tradi­tion. Später kamen Einflüsse der Zigeuner hinzu. In Sevilla, der unbe­s­trit­tenen Haupt­stadt des Flamenco, gibt es viele Musik­theater, in denen Abend für Abend Shows abge­halten werden. Vor allem die großen sind meist sehr touris­tisch. Wir empfehlen die Casa del Flamenco. In einem Innenhof aus dem 15. Jahr­hun­dert sitzen nur wenige Zuschauer und alle in der ersten Reihe.

Kathedrale von Sevilla

Größte goti­sche Kirche der Welt
Die Bischofs­kirche des Erzbistums Sevilla ist die größte goti­sche Kirche der Welt und eine der größten Kirchen der Welt über­haupt. Sie wur­de 1401–1519 auf den Über­resten einer arabi­schen Mezquita erbaut. In der Kathedrale befindet sich neben prachtvollen Grab­plas­tiken des Mittel­alters auch das 1902 errich­tete Grabmal für Chri­s­toph Kolumbus. Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrma­ligen Atlan­tiküberque­rungen unge­wiss. Die vier Sarg­träger verkörpern die König­reiche Kastilien, León, Aragón und Navarra. Das auffäl­ligste Element der Kathedrale ist der Glock­en­turm. La Giralda, das Wahrzei­chen Sevillas, war ursprüng­lich das Minarett der großen Hauptmo­schee. Trotz christ­li­cher Umbauten behielt der Turm seinen mauri­schen Charakter.

Stadt­spa­ziergang durch Sevilla

Vom Alcázar ins Barrio Santa Cruz
Der Spaziergang beginnt am Alcázar und verbindet die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Am Schluss kommt man in das ange­sagte Viertel von Santa Cruz, wo es jede Menge Kneipen, Bodegas, Bars und Restau­rants gibt. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 30 Meter)

Von Sevilla nach Caños de Meca

177 km | 2:30 h
Unter­wegs kommt man durch Cadiz, das auf einem aus dem Meer herausra­genden Felsen erbaut ist und als älteste Stadt Europas gilt.

Arcos de la Fron­tera

Verwin­kelte Gassen in weißer Altstadt
Der Ort gilt als eines der schönsten „weißen Dörfer“, die mit ihren weiß verputzten Häusern, engen Treppen­gassen und blüh­enden Höfen typisch sind für den Südwesten Anda­lu­siens. Arcos liegt traumhaft an einen Felsen gekauert – eine natür­liche Festung 160 Meter über dem Rio Guadelete, die schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten genutzt wur­de. Die verwin­kelte, steile Altstadt des 30.000 Einwohner zähl­enden Ortes ist unver­kennbar maurisch und lädt zum Bummeln ein.

Jerez de la Fron­tera

Sherry, Flamenco, Rasse­pferde
Die meisten Besu­cher der 180.000 Einwohner zähl­enden Stadt kommen wegen des Jerez-Weins, der unter dem Namen Sherry welt­be­kannt wur­de. Man kann ihn in den zahl­losen Bodegas (Wein­kellern und Weinhand­lungen) verkosten und kaufen. Darüber hinaus ist die Stadt etwas land­einwärts von Cadiz bekannt für ihre Pferdezucht und den Flamenco-Tanz. Allen diesen Merkmalen der Stadt ist ein jähr­lich stattfin­dendes Fest gewidmet: das Festival del Flamenco, die Feria del Caballo und die Fiesta del Otonto nach der Weinlese. Wer auch nur in einer sympa­ti­schen Stadt Südspa­niens ein wenig bummeln und gut essen will, wird auf seine Kosten kommen.
F

Costa de la Luz

Weitläufige Badestrände, kleine Buchten

Costa de la Luz nennt man die spani­sche Atlan­tikküste von der portugie­si­schen Grenze bis nach Gibr­altar.

Obwohl der Küsten­s­trich meist in gleißendes Licht (Küste des Lichts) getaucht ist, wird es hier nie so heiß wie im Landes­in­neren. Ein bestän­diger Wind vom Meer sorgt für ange­nehme Frische. Weit­läufige Sand­strände, die ideal zum Baden sind, wech­seln mit kleineren Buchten und schroffen Felsen­küsten. Trotz ihres landschaft­li­chen Reizes ist die Costa de la Luz noch weniger erschlossen als die Costa del Sol, die sich im Osten anschließt.

Kleines Strandhotel in Los Canos de Meca

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel mit sieben freund­li­chen Zimmern liegt in Canos de la Meca, einem etwas verschlafenen Badeort an der Costa de la Luz, wenige Schritte von einem schönen Bade­strand entfernt.

Das zum Hotel gehörende Restau­rant gilt wegen seiner anda­lu­sisch inspi­rierten Küche als eines der besten um Vejer. Besonders abends, wenn die Sonne unter­geht, ist die Terrasse ein herr­li­cher Platz zum Sitzen und Wein­trinken. Im nahegelegenen Natio­nal­park, der eine Steilküste, Strände und Pinienwälder im Hinter­land schützt, kann man stun­denlang wandern oder reiten.

Vejer de la Fron­tera

Weißes Dorf hinter der Costa de la Luz
Neun Kilometer hinter der Küste liegt eines der schönsten „weißen Dörfer“. Sechs Jahrhunderte mauri­scher Herr­schaft haben ihre Spuren hinter­lassen. Blen­dend weiße Häuser säumen die schmalen Kopf­steinpflas­ter­gassen und -treppen. Die Altstadt wird von einer zwei Kilometer langen Stadt­mauer mit vier Toren umringt.  Ganz oben liegt das Castillo, eine mauri­sche Burg aus dem 10. Jahr­hun­dert, die später von den Christen mit viel Respekt vor der klugen Anlage erwei­tert wur­de.

Fundación NMAC Montenmedio Arte Contem­poráneo

Skulpturen­park mit moderner Bildhauerkunst
Der 30 Hektar große Skulpturen­park besteht aus einer Dauer­aus­stel­lung inter­na­tio­naler, moderner und zeitge­nös­si­scher Bildhauerkunst. Regelmäßig finden im Park auch Wech­sel­aus­stel­lungen und künst­le­ri­sche Aktionen statt. Den Besuch kann man mit einem Spaziergang durch den angrenzen­den ­Natur­park Parque Natural de la Breña y Marismas del Barbate verbinden. Der Park ist montags geschlossen.

Wande­rung nach Los Caños de Meca

Zwischen Klippen und Kiefern an der schönsten Steil­küste Anda­lu­siens
Die Steil­küste zwischen Barbate und Lox Caños gehört zu den schönsten Küsten­ab­schnitten am Golf von Cadiz. Hinter den impo­santen Sand­steinklippen beginnt ein großer Kiefern­wald. Der Wanderweg führt durch ein Natur­schutzgebiet. Zurück kann man einen Pfad durchs Hinter­land nehmen. Wer nur den Hinweg nimmt, wird mit zwei Stunden Wanderzeit auskommen. (4:30 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 230 Meter)

Von Caños de Meca nach Cartajima

195 km | 3:30 h
Unter­wegs kommt man durch die tradi­tionellen weißen Dörfer Anda­lu­siens mit weiß verputzten Häusern, engen Treppen­gassen und blüh­enden Hinter­höfen.

Baelo Claudia

Ruinen­stadt aus vorchrist­li­cher Zeit
Im 2. Jahr­hun­dert vor Christus grün­deten die Römer eine Stadt zur Herstel­lung von Garum, einer begehrten Würzsoße, die ins gesamte Römi­sche Reich expor­tiert wur­de. Garum wur­de aus Thun­fisch herge­stellt, der vor der Küste gefangen wur­de. Nach 400 Jahren Blütezeit wur­de Baelo Claudia von einem Erdbeben zerstört und verlassen. 711 nach Christus stand der Ort noch einmal im Brenn­punkt der Welt­ge­schichte, als die Mauren von hier aus ganz Spanien eroberten. Zu besich­tigen sind heute die Aquädukte, das Theater und die Basilika mit einer Statue von Kaiser Trajan. Zu den neueren Ausgra­bungen gehören das östliche Stadttor, eine Bade­anlage mit Fußbo­den­heizung und natür­lich die Garum-Fabrik direkt am Strand.

Tarifa

Südlichster Ort des euro­päi­schen Fest­lands
Der südlichste Ort des euro­päi­schen Fest­lands liegt an der Meer­enge von Gibr­altar. Wegen seiner stra­tegi­schen Lage zwischen Mittelmeer und Atlantik, Europa und Afrika, war der Ort häufig umkämpft und immer wieder Schau­platz der Geschichte. Heute ist er vor allem ein Surf­pa­ra­dies ganz im Osten der Costa de la Luz. Von der südlich gelegenen Punta Marroqui schaut man bei klarem Wetter bis zum ledig­lich 13 Kilometer entfernten Afrika.

Ausflug nach Tanger

Eintau­chen in eine bunte, sinn­liche Welt
Vom Hafen in Tarifa aus kann man geführte Tages­touren mit arabi­scher Beglei­tung ins marokka­ni­sche Tanger buchen. Dort kann man in der Medina (Altstadt) in die bunte, sinn­liche Welt der Märkte, Handwerks­be­triebe und Cafés eintau­chen. Nach der Überfahrt gibt es eine Stadt­rundfahrt mit anschließendem Besuch eines Basars und einem Lunch in einem typi­schen Restau­rant.
G

Weiße Dörfer

Schmale Gassen und weiße Häuser in den Pueblos Blancos

In der Gebirgs­landschaft zwischen Ronda und Arcos de la Fron­tera liegt eine Reihe von Dörfern und Klein­städten, die meist auf phön­izi­sche oder römi­sche Sied­lungen zurückgehen und vom 8.

bis zum 15. Jahr­hun­dert von den Mauren ausge­baut wurden. Die Weißen Dörfer zeichnen sich durch schmale Gassen und lauschige Plätze aus, die von weiß gekalkten Häusern gesäumt werden – ganz ähnlich wie in Nord­afrika. Die Kirchen sind oft an den Stellen errichtet worden, wo früher einmal Moscheen standen. Die Herr­schafts­häuser stammen aus den Jahrhunderten nach der Reconquista. Ihre Architektur im Stil der Gotik, Renais­sance oder des Barock bildet einen inter­essanten Kontrast zu den älteren mauri­schen Häusern. Die Ruta de los Pueblos Blancos verbindet 19 besonders inter­essante Dörfer. Sie beginnt in Arcos de la Fron­tera.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Cartajima

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Abendessenreservierung (zahlbar vor Ort) pro Person

Das familiäre Hotel in einem der weißen Dörfer um Ronda wirkt schon auf den ersten Blick bezau­bernd. Überall sind mauri­sche Einflüsse sichtbar: ein kleiner Brunnen sprudelt im Hof, Gera­nien versehen die weißen Mauern mit Farb­tupfern und zier­liche Bögen geben dem Anwesen Struktur. Für die kühleren Monate gibt es einen offenen Kamin. Im oberen Stock liegen die kühlen, luftigen Zimmer, von denen die meisten Balkons mit großar­tiger Aussicht auf die umliegende Bergwelt haben. Die Betten sind hand­gemacht, die Sessel, Lampen und nied­rigen Tische stammen aus Marokko. Auf dem Dach befindet sich eine Terrasse im Schatten des nahe gelegenen Kirchturms. Die Besitzer, Di und John aus England, sind großzügige und freund­liche Gastgeber.



Führung (OPTIONAL)

Ronda à la Carte (2 Stunden)

Ronda à la Carte bedeutet: Sie wählen aus, ob Sie einen ausge­dehnten Spaziergang an der Schlucht ­ent­lang unter­halb der alten Brücken machen wollen – mit anschließendem Besuch in der Altstadt und ihrer male­ri­schen Motive.

Alter­nativ kann man in der Altstadt beginnen und anschließend die drei bedeu­ten­dsten Sehens­wür­digkeiten von Ronda besich­tigen, zu denen die Stier­kampfarena, die Kirche Santa María La Mayor und das Haus Don Bosco gehören.

Ausflug (OPTIONAL)

Wanderung mit Guy Hunter-Watts (4,5 Stunden, englisch)

Vor 30 Jahren hat der engli­sche Jour­na­list Guy Hunter-Watts die einmalig schöne Land­schaft der Sierra Grazalema zu seiner Wahlheimat gemacht und zahlreiche Wanderführer verfasst.

Eine vier­stün­dige Tages­wande­rung mit ihm ist ein besonderes Erlebnis und kann über Umfulana gebucht werden. Gäste profi­tieren von seiner Orts­kenntnis und seiner Lust am Erzählen. Die Kommu­nika­tion findet auf Englisch statt.

Sierra de Grazalema

Alpines Wander­pa­ra­dies
Mit zahlrei­chen Gipfeln von über tausend Metern Höhe ragt das steile Berg­massiv der Sierra de Grazalema aus dem Hügel­land ringsherum heraus. Die Berge sind die erste große Hürde für die warmen und feuchten Atlan­tikwinde und daher besonders regenreich. Die grüne Land­schaft erin­nert in vielem an unsere Alpen, sogar Tannenwälder gibt es hier. Außerdem haben die Wasser­mengen drama­ti­sche Schluchten, Höhlen, Grotten in das Kalkge­stein gegr­aben.

Ronda

Weißes Dorf in atembe­rau­bender Lage
Ronda kauert auf der Abbruchkante eines senk­recht in die Tiefe abstürzenden Felsens. Bereits Rilke und Hemingway waren hinge­rissen von dieser atembe­rau­benden Lage. Besonders eindrucksvoll ist der Blick in den El Tajo, eine wie in den Fels gehauene Schlucht, über die drei Brücken führen. Mehrere Wege führen von der Altstadt in die Schlucht. Auch die Aussichts­pro­me­nade über den Fels­ab­sturz ist ein Muss. Die Stadt gilt als eine der ältesten Spaniens und war 700 Jahre unter mauri­scher Herr­schaft, was das Stadt­bild geprägt hat. Zudem wurde in Ronda der heutige Stier­kampf entwi­ckelt, wo der Torero nicht mehr zu Pferd sondern zu Fuß entgegen­tritt und dabei die Schande mehr fürchten soll als den Stier.

Marbella

Mittel­punkt der mondänen Costa de Sol
In der mondänen Stadt an der Costa del Sol sucht man vergebens nach Hotelburgen wie sie rund um Malaga zu finden sind.
Stattdessen reihen sich hier, am Fuße der Sierra Blanca, luxu­riöse Villen, schmucke Hotels und sorgfältig gepflegte Golf­plätze anein­ander. Zusammen mit dem gut erhal­tenen histo­ri­schen Kern bietet Marbella ein facet­ten­rei­ches Stadt­bild, das vor der spekta­kulären Kulisse des Gebirges und dem knapp 30 Kilometer langen Sand­strand zu einem echten Hingu­cker wird.
Vom Stadt­zentrum führt die Goldene Meile bis zum Yacht­hafen Puerto Banús, wo vor noblen Boutiquen und Bars die Luxu­s­yachten ankern.

Durch die Garganta Verde

Wande­rung durch eine spekta­kuläre Schlucht
Die Garganta Verde ist ein spekta­kulärer Canyon in der Sierra de Grazalema. Vom Puerto de los Acebu­ches führt der Weg (im letzten Teil sehr steil über in den Fels gehauene Stufen) in die Schlucht bis zur Tropf­steinhöhle “Ermita de la Garganta Verde”. Die Schlucht ist einer der bevor­zugten Lebens­räume des Gänsegeiers, der hier über den Wanderern seine Kreise zieht.  (hin und zurück: 8,6 Kilometer, 3:30 , auf und ab: 410 Meter)

Auf den Torreón

Gipfel­wande­rung mit Aussicht nach Gibr­altar
Wer den höchsten Berg der Sierra de Grazalema (1648 m) besteigt, wird mit einer Aussicht ohne­glei­chen belohnt: Auf der Nord­seite des Kamms kreisen Adler über dem Igeltan­nen­wald. Im Süden sieht man hinter dem Natur­park Los Alcor­no­cales bei guter Sicht die Straße von Gibr­altar. (03:30 Stunden, 5,5 Kilometer, auf und ab: 730 Meter)

Von Cartajima nach Malaga

Mietwagenabgabe

Von Cartajima nach Malaga

113 km | 2:30 h
Besonders schön und kaum länger dauert die Abkürzung auf kleinen Gebirgs­straßen durch die Serrania di Ronda.

Mietwagenabgabe

Station: Malaga Flughafen (Shuttle Service)

17 Tage
ab 1.839,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: ganzjährig

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Alina Frielingsdorf
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