Andalusien Reisen Urlaub, Costa de la Luz - Spanien
Cape Trafalgar an der Costa de la Luz

Costa de la Luz

Strand und Hinterland

Die Reise verbindet einen Aufenthalt am Meer bei Jerez und Gibraltar mit dem Hinterland im Westen Andalusiens. Highlight ist der Besuch von Sevilla, wo das Leben beginnt, wenn sich Europa längst schlafen gelegt hat.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Jerez de la Fron­tera

Jerez de la Fron­tera

19 km | 18 Minuten
A

Jerez de la Frontera

Sherry, Flamenco, Rassepferde

Die meisten Besu­cher der 180.000 Einwohner zähl­enden Stadt kommen wegen des Jerez-Weins, der unter dem Namen Sherry welt­be­kannt wur­de.

Man kann ihn in den zahl­losen Bodegas (Wein­kellern und Weinhand­lungen) verkosten und kaufen. Darüber hinaus ist die Stadt etwas land­einwärts von Cadiz bekannt für ihre Pferdezucht und den Flamenco-Tanz. Allen diesen Merkmalen der Stadt ist ein jähr­lich stattfin­dendes Fest gewidmet: das Festival del Flamenco, die Feria del Caballo und die Fiesta del Otonto nach der Weinlese. Wer auch nur in einer sympa­ti­schen Stadt Südspa­niens ein wenig bummeln und gut essen will, wird auf seine Kosten kommen.

Zu Gast in einem Hotel in Jerez de la Frontera

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das für die Stadt typi­sche Wohn­haus aus dem Jahr 1865 liegt im ältesten Teil von Jerez de la Fron­tera, wenige Schritte von der präch­tigen Kathedrale und den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten entfernt, und dennoch nahe der ältesten Weinberge der Umge­bung. Die Architektur im anda­lu­si­schen Stil blieb im Zuge einer umfas­senden Restau­rie­rung in den Jahren 2005 und 2006 nahezu unange­tastet und auch das Inte­rieur stellt mit seinen alten Decken­balken und origi­nalen Steinmauern eine Remi­niszenz an vergan­gene Zeiten dar. Acht Zimmer und zwei Pent­house­suiten verteilen sich auf zwei Stock­werke, einige davon haben einen direkten Zugang zur Dachter­rasse, von der sich ein impo­santer Blick auf die Kathedrale eröffnet. Hier oder im Früh­s­tücksraum wird morgens ein umfang­rei­ches Buffet ange­richtet. Alejandro und sein Team, das größ­ten­teils aus Jerez stammt, sind aufmerksam und geben gerne Tipps für Ausflüge, Restau­rants, etc.



Ausflug (OPTIONAL)

Sprach- und Kochkurs in Rota (3,5 - 4,5 Stunden, deutschsprachig)

Der mehr­stün­dige Work­shop beginnt mit einem Begrüßungs­kaffee am Markt­platz, bei dem es bereits die ersten Gramma­tik­lek­tionen von der deutsch-spani­schen Koch- und Sprach­leh­rerin gibt.

Anschließend geht es zu den Markt­ständen, wo Zutaten für die Tapas einge­kauft werden. Dabei können schon einmal die ersten Sprachkennt­nisse ange­wandt und ein paar Namen für die Lebens­mittel erlernt werden.
Der eigent­liche Unterricht findet dann in der eigenen Koch­schule von Ruth Stadler statt. An einem großen Tisch wird Spanisch gelernt. Im prak­ti­schen Teil werden berühmte Tapas zubereitet. Höhe­punkt ist natür­lich das gemein­same Tapa­sessen – con cerveza o una copa de vino.

Ausflug (OPTIONAL)

Weinseminar (3 Stunden, deutschsprachig)

Die Wein­probe findet in der Koch­schule von Ruth Stadler statt. Sie befindet sich in der Calle Veracruz 6 in Rota am dortigen Markt. Nach der Begrüßung durch die deutsch-spani­sche Wein­leh­rerin beginnt die Probe mit einem Riech­spiel. Wir riechen die wich­tigsten Essenzen, die in Rotweinen vorherr­schen. Unser Geruchs­sinn ist über die Jahre etwas verkümmert, aber sehr schnell wieder zu reak­tivieren und bald erkennen wir dann Gerüche wie Waldbeeren, Vanille oder grüne Paprika.

Dann betrachten, riechen und kosten wir hoch­wer­tige Rotweine aus den Anbau­gebieten Rioja und Ribera del Duero y Toro.
Nach einer Informa­ti­ons­ein­heit über die Trauben, die Herstel­lung, die Aufbe­wah­rung (Crianza, Reserva, Gran Reserva) wieder­holen wir die Verkos­tung und stellen fest, wie die Weine im Glas und mit Sauer­stoff ihren Geruch und Geschmack verändern und plötz­lich Toffee, Schoko­lade oder Leder zu erkennen ist.
Dann trinken wir in aller Ruhe die hervor­ra­genden Weine zu Ende und essen dazu milden Manchego Käse und iberi­sche Salchichón (Salami). 
Die Wein­probe kann auf Deutsch oder Englisch sein. Wenn sie auf Spanisch gewünscht wird, erklären wir den spani­schen Wort­schatz aus der Wein­kultur und üben bestimmte Redewendungen.

Anda­lu­sien

Mauri­sche Tradi­tionen in El Andaluz
Die südlichste Provinz Spaniens stand am längsten unter islami­scher Herr­schaft. Welt­ge­schicht­liche Bedeu­tung erreichte „El-Andaluz“ unter den Emiraten von Córdoba und Granada. Jahrhunder­te­lang lebten Juden, Christen und Muslime fried­lich mitein­ander. Die Wissenschaft und die Medizin erreichten eine erste Blüte lange vor der italie­ni­schen Renais­sance. Die Herr­schaft der Mauren und das Zeit­alter der Tole­ranz in Spanien wurden durch die Reconquista 1492 in Granada beendet. Die Einflüsse der Muslime sind jedoch bis heute überall spürbar: am bekann­testen sind die Alhambra in Granada, die Mezquita von Córdoba und die Giralda in Sevilla. Aber auch der Volk­s­tanz Flamenco hat seine Wurzeln in der mauri­schen Kultur.

Coto de Doñana

Para­dies für Zug- und Wasservögel
Der Natio­nal­park Coto de Doñana liegt im Mündungs­gebiet des Rio Guadalquivir und ist wegen der zahl­losen Zugvögel, die hier vor der Überque­rung Gibr­al­tars hier rasten, einer der wich­tigsten Natur­räume Europas. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts gras­sierte in den sumpfigen Niede­rungen die Malaria, weshalb der Küsten­s­trich kaum besiedelt ist. Drei Ökosys­teme umfasst der Park, das Nassgebiet, die Wander­dünen und das buschige Trocken­land. Der Zugang ist nur in Beglei­tung von Wildhütern erlaubt. Vom Informa­ti­ons­zentrum wird eine vier­stün­dige Rundfahrt im Allradwagen ange­boten. Eine andere Möglichkeit, den Park zu erkunden, ist eine Bootsfahrt auf dem Fluss.

Cádiz

Phoen­i­zier­stadt auf Halb­insel
Die Hafen­stadt südwest­lich von Jerez de la Fron­tera liegt mitten im Meer auf einem Felsen am Ende einer fast zehn Kilometer langen Landzunge. Die frische Seeluft macht den Aufent­halt auch im Hoch­sommer ange­nehm. Wegen seiner stra­tegisch einma­ligen Lage war der Ort schon sehr früh besiedelt. Cádiz gilt als älteste Stadt Spaniens. Archäo­logen finden Über­reste phön­izi­scher und karthagi­scher Herkunft. Heute wird die Hafen­stadt von wuch­tigen Mauern umgeben, die sie gegen die extremen Gezei­ten­un­ter­schiede schützen. Hohe Flach­dachhäuser mit Balkonen prägen das Stadt­bild, das immer wieder durch Palmen bestan­dene Parks aufge­lo­ckert wird.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Seat Leon o.ä. (CDMR)
Station: Jerez de la Fron­tera (City Office)

Von Jerez nach Tarifa

123 km | 2:00 h

Costa de la Luz

Weit­läufige Bade­strände, kleine Buchten
Costa de la Luz nennt man die spani­sche Atlan­tikküste von der portugie­si­schen Grenze bis nach Gibr­altar. Obwohl der Küsten­s­trich meist in gleißendes Licht (Küste des Lichts) getaucht ist, wird es hier nie so heiß wie im Landes­in­neren. Ein bestän­diger Wind vom Meer sorgt für ange­nehme Frische. Weit­läufige Sand­strände, die ideal zum Baden sind, wech­seln mit kleineren Buchten und schroffen Felsen­küsten. Trotz ihres landschaft­li­chen Reizes ist die Costa de la Luz noch weniger erschlossen als die Costa del Sol, die sich im Osten anschließt.

Vejer de la Fron­tera

Weißes Dorf hinter der Costa de la Luz
Neun Kilometer hinter der Küste liegt eines der schönsten „weißen Dörfer“. Sechs Jahrhunderte mauri­scher Herr­schaft haben ihre Spuren hinter­lassen. Blen­dend weiße Häuser säumen die schmalen Kopf­steinpflas­ter­gassen und -treppen. Die Altstadt wird von einer zwei Kilometer langen Stadt­mauer mit vier Toren umringt.  Ganz oben liegt das Castillo, eine mauri­sche Burg aus dem 10. Jahr­hun­dert, die später von den Christen mit viel Respekt vor der klugen Anlage erwei­tert wur­de.

Fundación NMAC Montenmedio Arte Contem­poráneo

Skulpturen­park mit moderner Bildhauerkunst
Der 30 Hektar große Skulpturen­park besteht aus einer Dauer­aus­stel­lung inter­na­tio­naler, moderner und zeitge­nös­si­scher Bildhauerkunst. Regelmäßig finden im Park auch Wech­sel­aus­stel­lungen und künst­le­ri­sche Aktionen statt. Den Besuch kann man mit einem Spaziergang durch den angrenzen­den ­Natur­park Parque Natural de la Breña y Marismas del Barbate verbinden. Der Park ist montags geschlossen.
B

Tarifa

Südlichster Ort des europäischen Festlands

Der südlichste Ort des euro­päi­schen Fest­lands liegt an der Meer­enge von Gibr­altar. Wegen seiner stra­tegi­schen Lage zwischen Mittelmeer und Atlantik, Europa und Afrika, war der Ort häufig umkämpft und immer wieder Schau­platz der Geschichte.

Heute ist er vor allem ein Surf­pa­ra­dies ganz im Osten der Costa de la Luz. Von der südlich gelegenen Punta Marroqui schaut man bei klarem Wetter bis zum ledig­lich 13 Kilometer entfernten Afrika.

Zu Gast in einem Hotel in Tarifa

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatzreservierung (zahlbar vor Ort)

Das Hotel liegt ruhig im oberen Teil der Altstadt von Tarifa und bietet weite Blicke über den Ozean bis zur Küste Nord­afrikas.

Hinter der eher nücht­ernen Fassade verbirgt sich ein kleines Juwel: Alle Zimmer sind individuell in dem Stil einge­richtet, der das gesamte Haus prägt – alte und neue Möbel in schlichter Eleganz kombi­niert mit hellen, lebhaften Farben – und ein Wohlfühlambi­ente schafft; einige Zimmer haben eine eigene Terrasse und Meer­blick. Mor­gens erwartet die Gäste ein liebevoll ange­rich­tetes Früh­s­tücksbuffet. Zum Strand von Tarifa läuft man wenige Minuten.

Ausflug nach Tanger

Eintau­chen in eine bunte, sinn­liche Welt
Vom Hafen in Tarifa aus kann man geführte Tages­touren mit arabi­scher Beglei­tung ins marokka­ni­sche Tanger buchen. Dort kann man in der Medina (Altstadt) in die bunte, sinn­liche Welt der Märkte, Handwerks­be­triebe und Cafés eintau­chen. Nach der Überfahrt gibt es eine Stadt­rundfahrt mit anschließendem Besuch eines Basars und einem Lunch in einem typi­schen Restau­rant.

Mirador del Estrecho

Außergewöhn­liche Sicht nach Afrika
Der Aussichts­punkt liegt 300 Meter über dem Meer an der Straße von Gibr­altar. Wie der Name verspricht, eröffnet der „Aussichts­punkt der Meer­enge“ einen außergewöhn­li­chen Blick nach Afrika. Die Entfer­nung zwischen dem euro­päi­schen und dem afri­ka­ni­schen Konti­nent beträgt an dieser Stelle nur knapp 15 Kilometer. An klaren Tagen reicht der Blick im Südosten bis nach Ceuta und im Südwesten bis Tanger. Ein Café und ein paar fest installierte Fern­rohre laden zum Verweilen ein.

Baelo Claudia

Ruinen­stadt aus vorchrist­li­cher Zeit
Im 2. Jahr­hun­dert vor Christus grün­deten die Römer eine Stadt zur Herstel­lung von Garum, einer begehrten Würzsoße, die ins gesamte Römi­sche Reich expor­tiert wur­de. Garum wur­de aus Thun­fisch herge­stellt, der vor der Küste gefangen wur­de. Nach 400 Jahren Blütezeit wur­de Baelo Claudia von einem Erdbeben zerstört und verlassen. 711 nach Christus stand der Ort noch einmal im Brenn­punkt der Welt­ge­schichte, als die Mauren von hier aus ganz Spanien eroberten. Zu besich­tigen sind heute die Aquädukte, das Theater und die Basilika mit einer Statue von Kaiser Trajan. Zu den neueren Ausgra­bungen gehören das östliche Stadttor, eine Bade­anlage mit Fußbo­den­heizung und natür­lich die Garum-Fabrik direkt am Strand.

Wande­rung nach Los Caños de Meca

Zwischen Klippen und Kiefern an der schönsten Steil­küste Anda­lu­siens
Die Steil­küste zwischen Barbate und Lox Caños gehört zu den schönsten Küsten­ab­schnitten am Golf von Cadiz. Hinter den impo­santen Sand­steinklippen beginnt ein großer Kiefern­wald. Der Wanderweg führt durch ein Natur­schutzgebiet. Zurück kann man einen Pfad durchs Hinter­land nehmen. Wer nur den Hinweg nimmt, wird mit zwei Stunden Wanderzeit auskommen. (4:30 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 230 Meter)

Von Tarifa nach Ronda

133 km | 3:00 h
Unter­wegs kommt man durch die tradi­tionellen weißen Dörfer Anda­lu­siens mit weiß verputzten Häusern, engen Treppen­gassen und blühenden Hinterhöfen.

Sierra de Grazalema

Alpines Wander­pa­ra­dies
Mit zahlrei­chen Gipfeln von über tausend Metern Höhe ragt das steile Berg­massiv der Sierra de Grazalema aus dem Hügel­land ringsherum heraus. Die Berge sind die erste große Hürde für die warmen und feuchten Atlan­tikwinde und daher besonders regenreich. Die grüne Land­schaft erin­nert in vielem an unsere Alpen, sogar Tannenwälder gibt es hier. Außerdem haben die Wasser­mengen drama­ti­sche Schluchten, Höhlen, Grotten in das Kalkge­stein gegr­aben.
C

Weiße Dörfer

Schmale Gassen und weiße Häuser in den Pueblos Blancos

In der Gebirgs­landschaft zwischen Ronda und Arcos de la Fron­tera liegt eine Reihe von Dörfern und Klein­städten, die meist auf phön­izi­sche oder römi­sche Sied­lungen zurückgehen und vom 8.

bis zum 15. Jahr­hun­dert von den Mauren ausge­baut wurden. Die Weißen Dörfer zeichnen sich durch schmale Gassen und lauschige Plätze aus, die von weiß gekalkten Häusern gesäumt werden – ganz ähnlich wie in Nord­afrika. Die Kirchen sind oft an den Stellen errichtet worden, wo früher einmal Moscheen standen. Die Herr­schafts­häuser stammen aus den Jahrhunderten nach der Reconquista. Ihre Architektur im Stil der Gotik, Renais­sance oder des Barock bildet einen inter­essanten Kontrast zu den älteren mauri­schen Häusern. Die Ruta de los Pueblos Blancos verbindet 19 besonders inter­essante Dörfer. Sie beginnt in Arcos de la Fron­tera.

Zu Gast in einer alten Olivenmühle bei Ronda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Mühle aus dem 18. Jahr­hun­dert steht einsam auf einem Berg außer­halb von Ronda in einem Olivenhain. Die Aussicht auf Ronda und die Sierra ist kaum zu überbieten.

Alle Zimmer des kleinen Luxus­ho­tels haben einen eigenen Garten oder eine Terrasse – viele auch einen offenen Kamin. Der Garten mit Pool verführt zum Entspannen, ein Ausflug ins nahe gelegene Ronda ist jedoch auch empfehlens­wert. Das auf medi­ter­rane Küche speziali­sierte Restau­rant bietet eine täglich wech­selnde Auswahl an frisch zuberei­teten Speisen.

Führung (OPTIONAL)

Ronda à la Carte (2 Stunden)

Ronda à la Carte bedeutet: Sie wählen aus, ob Sie einen ausge­dehnten Spaziergang an der Schlucht ­ent­lang unter­halb der alten Brücken machen wollen – mit anschließendem Besuch in der Altstadt und ihrer male­ri­schen Motive.

Alter­nativ kann man in der Altstadt beginnen und anschließend die drei bedeu­ten­dsten Sehens­wür­digkeiten von Ronda besich­tigen, zu denen die Stier­kampfarena, die Kirche Santa María La Mayor und das Haus Don Bosco gehören.

Ausflug (OPTIONAL)

Wanderung mit Guy Hunter-Watts (4,5 Stunden, englisch)

Vor 30 Jahren hat der engli­sche Jour­na­list Guy Hunter-Watts die einmalig schöne Land­schaft der Sierra Grazalema zu seiner Wahlheimat gemacht und zahlreiche Wanderführer verfasst.

Eine vier­stün­dige Tages­wande­rung mit ihm ist ein besonderes Erlebnis und kann über Umfulana gebucht werden. Gäste profi­tieren von seiner Orts­kenntnis und seiner Lust am Erzählen. Die Kommu­nika­tion findet auf Englisch statt.

Ronda

Weißes Dorf in atembe­rau­bender Lage
Ronda kauert auf der Abbruchkante eines senk­recht in die Tiefe abstürzenden Felsens. Bereits Rilke und Hemingway waren hinge­rissen von dieser atembe­rau­benden Lage. Besonders eindrucksvoll ist der Blick in den El Tajo, eine wie in den Fels gehauene Schlucht, über die drei Brücken führen. Mehrere Wege führen von der Altstadt in die Schlucht. Auch die Aussichts­pro­me­nade über den Fels­ab­sturz ist ein Muss. Die Stadt gilt als eine der ältesten Spaniens und war 700 Jahre unter mauri­scher Herr­schaft, was das Stadt­bild geprägt hat. Zudem wurde in Ronda der heutige Stier­kampf entwi­ckelt, wo der Torero nicht mehr zu Pferd sondern zu Fuß entgegen­tritt und dabei die Schande mehr fürchten soll als den Stier.

Zahara de la Sierra

Weißes Dorf im Schatten einer Felsenburg
Der kleine Ort am Fuße der Sierra Grazalema gehört zu den weniger bekannten weißen Dörfern in Anda­lu­sien. Er wur­de im 8. Jahr­hun­dert von den Arabern gegründet und wohl wegen seiner Schön­heit „Zahara“ genannt, was so viel wie „Blume“ bedeutet. Die Ruinen einer mauri­schen Felsenburg aus dem 12. Jahr­hun­dert über­ragen bis heute  den 1000-Einwohner-Ort und bieten eine fantas­ti­sche Aussicht über das Umland und den Stausee von Zahara.

Durch die Garganta Verde

Wande­rung durch eine spekta­kuläre Schlucht
Die Garganta Verde ist ein spekta­kulärer Canyon in der Sierra de Grazalema. Vom Puerto de los Acebu­ches führt der Weg (im letzten Teil sehr steil über in den Fels gehauene Stufen) in die Schlucht bis zur Tropf­steinhöhle “Ermita de la Garganta Verde”. Die Schlucht ist einer der bevor­zugten Lebens­räume des Gänsegeiers, der hier über den Wanderern seine Kreise zieht.  (hin und zurück: 8,6 Kilometer, 3:30 , auf und ab: 410 Meter)

Von Ronda

Mietwagenabgabe

Von Ronda nach Sevilla

171 km | 2:30 h
Ein Abste­cher nach Arcos de la Fron­tera lohnt sich. Es gilt als das schönste der so genannten weißen Dörfer, die für den Südwesten Anda­lu­siens typisch sind.

Arcos de la Fron­tera

Verwin­kelte Gassen in weißer Altstadt
Der Ort gilt als eines der schönsten „weißen Dörfer“, die mit ihren weiß verputzten Häusern, engen Treppen­gassen und blüh­enden Höfen typisch sind für den Südwesten Anda­lu­siens. Arcos liegt traumhaft an einen Felsen gekauert – eine natür­liche Festung 160 Meter über dem Rio Guadelete, die schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten genutzt wur­de. Die verwin­kelte, steile Altstadt des 30.000 Einwohner zähl­enden Ortes ist unver­kennbar maurisch und lädt zum Bummeln ein.

Mietwagenabgabe

Station: Sevilla (Railway Station)

Sevilla

2 km | 9 Minuten
D

Sevilla

Nächtliches Leben im Barrio de Santa Cruz

Die Haupt­stadt Anda­lu­siens ist in vielerlei Hinsicht eine der heißesten Städte Europas. Das Leben spielt sich vor allem nachts ab, besonders zu den großen Festen wie der Semana Santa, der Karwoche, oder der Feria.

Obwohl die Heimat­stadt von Don Juan weniger mauri­sche Baukunst aufweist als Cordoba oder Granada, ist das Stadt­bild besonders „anda­lu­sisch“: Vom Real Alcázar, dem Königs­pa­last bis zum Barrio de Santa Cruz, einem male­ri­schen Viertel mit kleinen Plätzen und blumen­ge­schmückten Hinter­höfen gibt es große und kleine Sehens­wür­digkeiten. Der jüngste Aufschwung der Stadt hat auch anstren­gende Seiten: Neue Wohn­viertel werden am Stadt­rand aus dem Boden gestampft, und auf den Straßen herrscht zu jeder Tages- und Nach­t­zeit Verkehrs­chaos.

Zu Gast in einer Altstadtvilla in Sevilla

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Hotel in der Nähe der Kathedrale bildet in der hekti­schen Altstadt eine Oase der Ruhe, in der man gut entspannen kann – entweder auf der Dachter­rasse mit Pool und Liegen, in einem der kühlen Patios oder im geräu­migen Zimmer.

Der Service ist ausgezeichnet, das Früh­stück mit Buffet oder à la carte Bestel­lungen hervor­ra­gend. Das Inte­rieur lebt von spannungs­vollen Kontrasten. Kräf­tige Farben, Blumen­düfte und ein Brunnen im Innenhof verkörpern Leben und Urbanität, während Naturma­te­rialien wie Stein, Lehm oder Schiefer dem Anwesen Landhauscha­rakter verleihen. Zur Ausstat­tung des Badezim­mers gehören Bade­mäntel und Naturkos­metik.

Ausflug (OPTIONAL)

Flamenco Show am Guadalquivir

Flamenco ist eine anda­lu­si­sche Urge­walt, eine Explo­sion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kultur­erbe, das die Welt der Stadt Sevilla verdankt und ein Schlüssel zur Seele Südspa­niens. Wer nach Sevilla reist, sollte unbedingt den unver­gleich­li­chen Tanz erleben, auch wenn er inzwi­schen touris­tisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet am Ufer des Guadalquivir statt, wo die Zuschauer einen besonders schönen Blick auf die Altstadt haben.

Führung (OPTIONAL)

Sevilla à la carte (3 Stunden, deutsch) | 1x Eintritt Königspalast (ab 16 Jahre) pro Person | 1x Eintritt Königspalast (unter 16 Jahre) pro Person | 1x Eintritt Kathedrale (ab 25 Jahre) pro Person | 1x Eintritt Kathedrale (ab 14 Jahre) pro Person

Drei Stunden verbringen Sie mit der deutsch­spra­chigen Führerin in Sevillas präch­tiger Altstadt. Da es sich um eine private Führung handelt, bestimmen Sie den Rhythmus und den Ablauf selbst.

Empfehlens­wert sind ein Rundgang durch das ehema­lige jüdi­schen Vier­tels Santa Cruz sowie ein Besuch des Königs­pa­lastes mit seinen verschiedenen architek­to­ni­schen ­Stilen und der großen Garten­anlage. Anschließend bietet sich ein Besuch der Kathedrale an, der drittgrößten der Welt, in deren Innern sich das Grabmal von Chri­s­toph Kolumbus befinden soll. Alter­nativ kann man auch das Haus des Pilatus, Museen oder das ehema­lige Kran­ken­haus der Wohltä­tigkeit in die Führung mit einbauen.

Casa de Pilatos

Schönster Palast von Sevilla
Der Stadt­pa­last aus dem frühen 16. Jahr­hun­dert ist zum Prototyp eines anda­lu­si­schen Adels­pa­lastes geworden und über­strahlt in seiner Eleganz beinah noch den Alcazar. Er vereint Elemente der Gotik, der Renais­sance und des Mudéjar, wie man den spani­schen Kunst­stil nennt, der mauri­sche und christ­liche Kunst zu einer Symbiose führt. Seinen Namen trägt die Casa, weil sein Besitzer angeb­lich nach Palästina gereist ist, wo er den Palast von Pontius Pilatus in Jeru­salem gesehen und in Sevilla nach­ge­baut hat. Heute beherbergt der Bau um einen einzig­ar­tigen Patio ein Museum mit Gemälden, Möbeln und römi­schen Antiqui­täten. 1999 war der Innenhof in einer Szene aus dem Film Mission: Impos­sible II zu sehen, als die Flamenco-Tänzerin Sara Baras auftrat.

La Casa del Flamenco

Flamenco-Abend in einem tradi­tionellen Innenhof
Flamenco, eine faszi­nierende Musik voller Leiden­schaft, Schmerz und Erotik, gilt außer­halb Spaniens als der typi­sche Tanz Anda­lu­siens. Dabei liegen die Ursprünge in der maurisch-jüdi­schen Tradi­tion. Später kamen Einflüsse der Zigeuner hinzu. In Sevilla, der unbe­s­trit­tenen Haupt­stadt des Flamenco, gibt es viele Musik­theater, in denen Abend für Abend Shows abge­halten werden. Vor allem die großen sind meist sehr touris­tisch. Wir empfehlen die Casa del Flamenco. In einem Innenhof aus dem 15. Jahr­hun­dert sitzen nur wenige Zuschauer und alle in der ersten Reihe.

Kathedrale von Sevilla

Größte goti­sche Kirche der Welt
Die Bischofs­kirche des Erzbistums Sevilla ist die größte goti­sche Kirche der Welt und eine der größten Kirchen der Welt über­haupt. Sie wur­de 1401–1519 auf den Über­resten einer arabi­schen Mezquita erbaut. In der Kathedrale befindet sich neben prachtvollen Grab­plas­tiken des Mittel­alters auch das 1902 errich­tete Grabmal für Chri­s­toph Kolumbus. Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrma­ligen Atlan­tiküberque­rungen unge­wiss. Die vier Sarg­träger verkörpern die König­reiche Kastilien, León, Aragón und Navarra. Das auffäl­ligste Element der Kathedrale ist der Glock­en­turm. La Giralda, das Wahrzei­chen Sevillas, war ursprüng­lich das Minarett der großen Hauptmo­schee. Trotz christ­li­cher Umbauten behielt der Turm seinen mauri­schen Charakter.

Stadt­spa­ziergang durch Sevilla

Vom Alcázar ins Barrio Santa Cruz
Der Spaziergang beginnt am Alcázar und verbindet die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Am Schluss kommt man in das ange­sagte Viertel von Santa Cruz, wo es jede Menge Kneipen, Bodegas, Bars und Restau­rants gibt. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 30 Meter)
11 Tage
ab 1.029,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: ganzjährig

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Alina Frielingsdorf
Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
Nach Oben