Zwischen Frankreich und Spanien: Pyrenäen
Pyrenäen aus dem Bilderbuch: Sant Esteve in Andorra la Vella

Pyrenäen Rundreise ab Barcelona

Frankreich, Spanien

Wilde Berglandschaft und sanfte Hügel, Atlantik und Mittelmeer, uralte Städte und moderne Kunst: Die Pyrenäen Rundreise führt in eine eigene Welt mitten in Europa.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Barcelona nach Céret

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: ALAMO
Fahrzeug: Seat Ibiza o.ä. (EDMR)
Station: Barcelona Flughafen (Desk at Airport)

Von Barcelona nach Céret

193 km | 2:30 h
Kurz vor der französischen Grenze kann man einen Abste­cher zum felsigen Cap de Creus machen. Vom östlichsten Punkt der iberi­schen Halb­insel hat man einen tollen Blick.

Land der Katharer

Rückzugsgebiet für verfolgte Ketzer
Die Katharer (von grie­chisch: Katharós – rein) waren die größte christ­liche Glau­bens­be­we­gung des Spät­mit­tel­alters. Sie hatten in Okzi­ta­nien, also dem im heutigen Süden Frank­reichs, ihren Ursprung. Sie nannten sich selbst „veri chris­tiani“ (wahre Christen) oder „boni homines“ (gute Menschen). Ihre Lehre war vom Dualismus von Gut und Böse, Welt und Gott geprägt. Während die römi­sche Kirche latei­ni­sche Messen abhielt, predigten sie in den Landes­spra­chen, was ihnen große Popu­la­rität brachte. Als die Bewe­gung wuchs, reagierte die römi­sche Kirche auf die unerwünschte Konkur­renz mit Inqui­si­tion und Verfolgung. So zogen sich die Katharer in das schwer zugäng­liche Gebiet am Rand der Pyre­näen zurück. Im soge­nannten Albi­gens­erkreuzzug, der von der Festung Carcas­sonne aus geführt wur­de, wurden die Katharer schließ­lich voll­ends vernichtet. Geblieben ist nur ihr Name, der sogar Eingang in die deut­sche Sprache gefunden hat: Das Wort „Ketzer“ bezeichnet bis heute jemanden, der von der reinen Lehre abge­wi­chen ist.

Katalo­nien

Stolze Region zwischen Mittelmeer und Pyre­näen
Die auto­nome spani­sche Region im Nord­osten der Iberi­schen Halb­insel reicht bis an die Grenze von Frank­reich, von dem sie nur durch die Pyre­näen getrennt ist. Mit einer Fläche von knapp 32.000 Quad­ratki­lome­tern ist die Region etwas größer als Belgien. Gut sieben Millionen Menschen leben dort, davon über 1,6 Millionen in der Haupt­stadt Barcelona, die zu den dynamischsten Städten Europas gehört. Katalo­nien ist die abwechs­lungs­reichste Provinz des spani­schen Fest­landes. Von den hoch­alpinen Pyre­näen über ausge­dehnte Wälder in den Mittelgebirgen und land­wirt­schaft­lich genutzte Ebenen bis hin zu steilen Felsküsten und breiten Sand­stränden findet man die unter­schied­lichsten Landschaft­stypen und Klimazonen. Die tradi­tionelle Sprache ist Kata­la­nisch – eine Brücken­sprache zwischen Franzö­sisch und Spanisch. Sie war in der Franco-Diktatur verboten, heute gewinnt sie zuneh­mend an Bedeu­tung.

Okzi­ta­nien

Viel­sei­tige Küste zwischen Pyre­näen und Rhône
Die Region an der Mittelmeerküste zwischen Rhône und Pyre­näen ist eine besonders viel­sei­tige Region: an der Küste findet man endlose Sand­strände; im Hinter­land ragen die Burgen der Katharer auf unein­nehmbaren Felsen empor, die von Carcas­sonne aus im 13. Jahr­hun­dert besiegt wurden. Zwischen Frank­reichs ältesten Weinbergen liegen an Atmo­sphäre reiche Städte wie Bezier, die Haupt­stadt des Weins, und die quir­lige Univer­si­täts­stadt Mont­pellier.
A

Céret

Künstlerstädtchen in den Ostpyrenäen

Das Künst­ler­städt­chen in den Ostpy­re­näen liegt südlich von Perpi­gnan nahe der spani­schen Grenze.

In der uralten Kultur­landschaft von Languedoc Rous­sillon kommen Natur­liebhaber und Kultur­in­ter­es­sierte glei­cher­maßen auf ihre Kosten. Im Westen erhebt sich der Pic de Cannigou (2.785 Meter), von dem man an klaren Tagen eine phan­tas­ti­sche Sicht hat. Weiter südlich fließt die Tech durch die male­ri­sche Gorge de la Fou, eine bis zu 100 Meter tiefen Schlucht. Ceret selbst, wo in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berühmte Maler wie Gris, Braque, Picasso oder Chagall gewohnt haben, ist vor allem für sein einzig­ar­tiges Musée d'Art Moderne bekannt. Über 50 Werke von Picasso sind dort ausge­stellt.

Zu Gast in einem katalanischen Herrenhaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das sorgfältig renovierte Anwesen aus dem 17. Jahr­hun­dert liegt im Tal des Tech ober­halb von Ceret. Die meisten der zehn Zimmer haben einen Patio mit einem kleinen Garten.

In der Anlage befinden sich eine Sonnen­ter­rasse mit beheiztem Swimmingpool und ein Garten mit schat­tigen Plätzen. Gute Restau­rants und Boutiquen befinden sich im nahe gelegenen Ceret.

Musée d'art moderne de Céret

Werke von Picasso, Matisse und Chagall
Das einzig­ar­tige Museum enthält eine Samm­lung von rund 700 Arbeiten moderner Künstler. Zum Fundus gehören mehr als 50 Werke von Pablo Picasso, mehr als ein Dutzend Zeich­nungen von Henri Matisse, ein groß­forma­tiges Gemälde von Marc Chagall sowie diverse Arbeiten von Joan Miró, Jean Cocteau, Raoul Dufy, Juan Gris, Aristide Maillol, Chaim Soutine, André Masson, Manolo Martínez Hugué, Auguste Herbin sowie von Joan Brossa, Pinchus Kremegne, Jean-Louis Vila und anderen. Von besonderen Inter­esse sind Chagalls Gouache. Die Kuh unter dem Regen­schirm, die 28 rot-braun-gelben Tonschalen von Picasso mit Stier­kampf-Szenen sowie eine gleichfalls von Picasso stam­mende Zeich­nung, La Sardane à la Colombe.

Prieuré de Serr­abone

Roma­ni­sches Priorat in abge­legenen Pyre­näen­dorf
Wer die kurvenreiche D618 von Amélie zum 752 Meter hohen Col Xatard hoch­fährt, wird mit einem sensa­tionellen Ausblick belohnt, der vom Meer bis zum Pic du Canigou reicht. Weiter südlich kommt man nach Serr­abone, einem Pyre­näen­dorf in zerklüf­teter Land­schaft. Die Kirche von 1082 ist von außen unscheinbar, innen aber einzig­artig – wegen seiner Empore mitten im Haupt­schiff, die mit teils rätselhaften Skulpturen verziert ist. Sie zeugt davon, dass der Sakralbau mehr war als eine Dorf­kirche, nämlich ein Priorat. Der Prior war gleichzeitig der Dorfpfarrer von Serr­abone.

Pic de Cannigou

Aussichtsberg der Ostpy­re­näen
Der östlichste Berggipfel der Pyre­näen hat eine Höhe von 2.784 Metern und galt lange als höchster Berg Katalo­niens. Meist ist er bis in den Frühs­ommer hinein schnee­be­deckt und weithin sichtbar. Von oben hat man an klaren Tagen eine grandiose Aussicht. Zum Ausgangs­punkt der Wande­rung führt eine Piste, die aber auch ohne Allrad­an­trieb zu befahren ist. Die Ersteigung des Canigou ist kein Spaziergang, sondern eine fünf­stün­dige Bergwande­rung. 600 Höhenmeter sind zu überwinden, aber es gibt nur wenige steile Anstiege und kaum tech­ni­sche Schwie­rigkeiten. Auch die Orien­tie­rung macht keine Probleme.

Von Céret nach Saint-Paul-d'Oueil

378 km | 4:30 h
Man folgt der ausge­schilderten Panora­ma­straße von Ost nach West, die auch an Andorra, dem Zwerg­staat zwischen Frank­reich und Spanien, vorbeiführt.

Cascastel

Winzerdorf im Schatten einer Burg
Das Château von Cascastel stammt aus dem 12. Jahr­hun­dert und liegt am Ortsrand über dem – oft ausge­trock­neten – Flüs­schen Berre. Die Mauern des Turms sind etwa 2,50 Meter dick; der ehema­lige Eingang führte – wie im Mittel­alter üblich – ins erste Geschoss mit seinem acht Meter hohen gewölbten Repräsenta­tions- und Fest­saal. Das Unter­ge­schoss war den Wachen vorbe­halten. Im Rahmen einer Umbau­maß­nahme wurden einige Fenst­er­öffnungen in das Mauer­werk eingefügt, um mehr Licht in die beiden Geschosse des Turms einzulassen; auf der gut zu vertei­digenden Fluss­seite führt eine ins Mauer­werk einge­las­sene schmale Stein­treppe hinauf auf die ehemals nicht über­dachte Wach­platt­form. Die Weinfelder rings um das Schloss gehören zu den geschützten Herkunfts­bezeich­nungen Corbières, Rives­altes, Muscat de Rives­altes und Fitou. 
Wein­proben werden überall ange­boten.

Carcas­sonne

Bedeu­ten­dste mittel­alter­liche Festung Europas
Carcas­sonne liegt an einem uralten Verkehrsweg vom Atlantik zum Mittelmeer. Bereits die Römer legten den Grund­stein zur Befes­tigung des Ortes, den sie Carcasso nannten. Alle späteren Eroberer bauten an der Festung weiter: Westgoten, Araber, Franken, schließ­lich die Katharer und andere Ketzer gegen die römi­sche Kirche. Im Hoch­mit­tel­alter erhielt die Festung unter Philipp dem Kühnen ihre endgül­tige Gestalt. Später spielte die Festung eine zentrale Rolle bei der blutigen Verfolgung der Katharer, einer südfranzö­si­schen Ketzer­be­we­gung. Carcas­sonne wur­de nie völlig zerstört und ist heute die bedeu­ten­dste mittel­alter­liche Festungs­anlage in Europa.

Toulouse

Südfranzö­si­sches Flair und Welt­raum­technik
Südfranzö­si­sches Flair verbindet sich in der „Ville rose“ mit dem Geist der Technik und Wissenschaft. Toulouse ist das wich­tigste Zentrum der euro­päi­schen Luft- und Raumfahrt. Mittel­punkt der Stadt ist der atmo­sphäri­sche Place du Capi­tole mit seinen Arkaden und dem präch­tigen Rathaus. Nicht weit davon entfernt steht die roma­ni­sche Kathedrale St. Sernin, die eine der wich­tigsten Pilger­kir­chen auf dem Jakobsweg ist.
B

Pyrenées Centrales

Wildes Hochgebirge zwischen Frankreich und Spanien

Das zentrale Gebirge zwischen dem Col de Puymorens und dem Col du Somprot ist der höchste und zugleich der wildeste Abschnitt der Pyre­näen.

Mit dem Pico d'Aneto auf der spani­schen Seite errei­chen die Pyrenées Centrales auf 3404 Meter ihre größte Höhe. Besonders die Bergwelt südlich von Lourdes ist von einzig­ar­tiger Schön­heit. Hier thront der Pic du Midi de Bigorre, das Wahrzei­chen der Zentralpy­re­näen, auf den eine Seil­bahn führt. Der Blick vom Gipfel ist überwäl­tigend. Der Col du Tourmalet gilt als besonders berüc­h­tigte Berg­e­tappe der Tour de France. Weiter südlich unmit­telbar vor der spani­schen Grenze ist ein weiteres Naturwunder: das Cirque de Gavarnie, einer von drei Felsen­kes­seln, der von der Unesco zum Welterbe erklärt wur­de.

Zu Gast in einem Landhaus bei Bagnères-de-Luchon

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im male­ri­schen Berg­dorf St. Paul d'Oeuil im Dépar­te­ment Haute-Garonne liegt das von einem Garten umge­bene Natur­stein­haus aus dem 16.

Jahr­hun­dert. Die Zimmer des kleinen Hotels sind liebevoll in einem länd­li­chen Stil einge­richtet. Der Spei­se­raum hat einen großen Kamin und Parkettboden, antike Möbel und moderne Bilder machen den Charme des gesamten Hauses aus. Aufgrund des Holzfußbo­dens ist das alte Haus nicht ganz geräuschlos. Der Empfang durch Patricia und Robert, die neben Englisch auch Deutsch spre­chen, ist freund­lich und unkompli­ziert. Morgens wird ein herzhaftes warmes Früh­stück mit lokalen Zutaten serviert – im Sommer im Garten, im Winter in der gemüt­li­chen Lounge. In der Land­schaft ringsum kann man viele Tiere wie z.B. Hirschkühe sehen, im wenige Kilometer entfernten Natur­schutzgebiet Luchon sogar Brau­n­bären. Das Heilbad Bagnères-de-Luchon ist eben­falls in wenigen Minuten erreichbar.

Bagnères-de-Luchon

Thermalbad mit heißen Quellen
Das elegante Thermalbad wird von 3.000 Meter hohen Bergen umgeben. Schon die Römer haben in den heißen Quellen gebadet. Die schwefelhal­tigen und radio­ak­tiven Quellen haben eine Tempe­ratur bis zu 72° C. Sie sollen eine heilende Wirkung haben, besonders bei erkrankten Atem­wegen. Eine Seil­bahn führt aus dem Ort ins Wintersportgebiet Super­ba­gnères.

Col de Peyresourde

Tour de France Pass am Col du Tourmalet
Zwischen Luchon im Osten und Armenteule im Westen kommt man über den 1.569 Meter hohen Gebirgs­pass in den Zentral-Pyre­näen. Vielen dient er als Tran­sitpass, um zum König der Pyre­näen, dem Col du Tourmalet oder nach Lourdes zu gelangen. Wegen der großen Höhendifferenz und der Steigung von bis zu 11,3 % wur­de der Pass über 60-mal in die Tour de France einbezogen.

Col du Portillon

Grenzpass zwischen Frank­reich und Spanien
Der 1.293 Meter hohe Pass überquert die Grenze zwischen Spanien und Frank­reich. Der Col du Portillon ist über­regional durch die Tour de France bekannt geworden, deren Etappen immer wieder über den Pass führten.

Lac d'Oô

Verwun­schener Bergsee mit Wasserfall
Der in der Eiszeit entstan­dene Bergsee liegt inmitten einer grandiosen Gebirgs­landschaft und wur­de 1921 durch eine Staumauer ange­hoben. Seither hat er eine Fläche von 42 Hektar und versorgt das Wasserkraft­werk von Oô. Er wird gespeist durch einen drama­ti­schen Wasserfall, der 275 Meter über einen senk­rechten Felsen in den See stürzt. Am Park­platz von La Granges d'Astau führt ein Weg zum Refüge du Lac d'Oô über dem See. (Hin und zurück: 2:30 Stunden, 6,2 Kilometer, auf und ab 420 Meter)

Von Saint-Paul-d'Oueil nach Cette-Eygun

173 km | 4:00 h
Eine reizvolle Alter­na­tive zu der direkt Strecke über Tarbes führt über mehrere Pässe von West nach Ost. Auf der Route liegt der über 1.700 Meter hohe Col d'Aubisque, der seit 1910 auf der Route der Tour de France liegt und bei den Fahrern wegen seiner gefähr­li­chen Kurven gefürchtet ist.

Aqui­ta­nien

40.000 Jahre Kultur zwischen Dordogne und Pyre­näen
Die Region im äußersten Südwesten Frank­reichs ist nach­weis­lich seit über 40.000 Jahren besiedelt. Von den frühen Jägern und Samm­lern zeugen die Fels­zeich­nungen von Lasceaux. Bemerkens­wert viel­seitig ist die Natur: Das lieb­liche Dordogne Tal, die verschn­eiten Gipfel der Pyre­näen und der größte Tannen­wald Europas liegen nah beiein­ander. Wanderern stehen zwei riesige Natur­parks zur Verfügung. Den 270 km langen Atlan­tikküs­ten­streifen säumen herr­liche Sand­strände und renommierte Bade­orte: Arca­chon, Hossegor, Biarritz, Saint-Jean-de-Luz. Der Charme der Städte Aqui­ta­niens bezau­bert die Besu­cher: Das im Herzen des Périgord gelegene Scarlat, Bayonne mit seinen typi­schen baski­schen Häusern, der Thermalku­rort Dax und Pau mit seiner mittel­alter­li­chen Burg sind eine Reise wert.

Pic du Midi de Bigorre

Aussichtsberg nörd­lich der Pyre­näen
Der 2.877 Meter hohe Berg nörd­lich der Zentralpy­re­näen bietet ein außergewöhn­li­ches Panorama. Im Süden über­blickt man die gesamte 300 Kilometer lange Kette der Pyre­näen mit mehr als 25 Drei­tausendern. Nach Norden reicht der Blick an klaren Tagen bis zum Plomb du Cantal im Zentral­massiv und im Westen bis zum Leucht­turm von Biarritz. Insge­samt ist so ein Sechstel der Fläche Frank­reichs zu über­schauen! Zu Fuß kann man den Gipfel bequem in zwei Stunden vom Col du Tourmalet aus errei­chen. Wem das zu anstren­gend ist, kann die Luft­seil­bahn nehmen.

Lourdes

Von der einsamen Vision in der Grotte zum Massenwall­fahrtsort
1858 soll der vierzehnjäh­rigen Berna­dette Soubi­rous an der Grotte von Massabi­elle wieder­holt die Mutter Gottes erschienen sein. Berna­dette war Holz sammeln, als dem Mädchen eine wunder­schöne „Dame“ in der Grotte erschien, wo damals Müll verbrannt und Schweine gehütet wurden. Sie legte eine Quelle in der Grotte frei, deren Wasser als heilkräftig gilt. Derzeit pilgern jähr­lich vier bis sechs Millionen Besu­cher nach Lourdes und Tausende nehmen, im festen Glauben an eine mögliche Heilung, jähr­lich an Bädern im Quell­wasser teil.
C

Pyrenées Occidentales

Sanftes Mittelgebirge zwischen Atlantik und Zentralpyrenäen

Der west­liche Abschnitt der Pyre­näen wird auch Pyrenées Basque oder Pyrenées Atlan­tiques genannt. Ihr höchster Punkt ist der Pic d'Anie mit 2504 Metern Höhe, der ganz im Osten liegt.

Von dort fällt das Gebirge nach Westen hin bis zur Cote Basque ab. Größ­ten­teils ist es ein sanftes Mittelgebirge, das von Laubwäl­dern und Wiesen geprägt ist. Aus dieser Gegend stammt auch das franzö­sischste aller Kleidungs­stücke, die Basken­mütze. Sie wur­de von den Schäfern rund um Oloron-Sainte-Marie als Schutz vor der Sonne getragen.

In einem Gasthaus im Aspe-Tal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Einge­bettet in ein kleines male­ri­sches Dorf im Aspe-Tal, liegt das Gast­haus zwischen einer Kirche aus dem 12.

Jahr­hun­dert und einem Gebäude aus dem 13. Jahr­hun­dert. Sobald man durch die schwere Eingangstür das Haus betreten hat, fühlt man sich hinter dicken Steinmauern in die Zeiten legendärer Ritter zurückver­setzt. Auch die wenigen Gäste­zimmer sind im mittel­alter­li­chen Stil einge­richtet und haben Blick auf das Tal. Morgens beginnt der Tag in familiärer Atmo­sphäre bei einem herzhaften Früh­stück mit frischem Brot, haus­gemachten Marme­laden und Joghurts sowie Käse und Schinken aus der Region. Vor und nach dem Abend­essen, das aus einem Menu mit haus­gemachten Speziali­täten aus lokalen Zutaten umfasst, kann man es sich vor dem Kamin gemüt­lich machen, eine Partie Billard spielen oder im Jacuzzi entspannen. Tags­über sind Ak­tivi­täten wie Wandern, Klettern, Reiten, Moun­tai­nbiken, Angeln und diverse Wassersport­arten in den Bergen, Seen und Flüssen der Region möglich.

Col d'Aubisque

Herausforde­rung nicht nur für Tour-de-France-Fahrer
Der 1.709 Meter hohe Gebirgs­pass gilt als einer der schönsten in den franzö­si­schen Pyre­näen. Er liegt allerdings bereits im Einfluss des wech­selhaften Atlan­tikwetters. Anders als bei den Pässen weiter östlich gehört also ein biss­chen Glück dazu, ihn bei strah­lendem Wetter zu erleben. Seit 1910 gehört der Col d'Aubisque zum Programm der Tour de France. 1951 stürzte ein Fahrer bei der Abfahrt spekta­kulär in eine Schlucht und wur­de von seinen Kollegen mit Hilfe von zusam­menge­kno­teten Fahr­radschläu­chen geborgen.

Auf den Vertice de Anayet

Hoch­moor, Grashügel und bril­li­ante Gipfel­blicke
Die Wande­rung gehört zu den schönsten in den Zentralpy­re­näen. Sie führt durch sanfte Grashügel, Seen und Torf­moore auf dem Hoch­pla­teau von Ibón de Anayet. Im Hinter­grund bril­lieren die Berg­riesen der Hauptkette, allen voran der schnee­be­deckte Pic du Midi. Nach der Wande­rung kann man in einer Bar in Sallent de Gállego einkehren. (hin und zurück: 13 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Von Cette-Eygun nach San Sebas­tian

202 km | 4:00 h
Auf der Routes des Pyrénées geht es durch hüge­liges Pyre­näenvor­land nach Westen. Ein Höhe­punkt ist der Col d'Osquich mit der Kapelle St. Antoine, der schon mehrmals Teil der Tour de France war. Über den Col de Ispéguy gelangt man dann auf die spani­sche Seite.

Basken­land

Das Euskal Herria, wie die Basken ihr Land nennen, erstreckt sich am Golf von Biskaya west­lich der Pyre­näen. Es ist nicht gleichbedeu­tend mit dem Basken­land im kulturellen Sinn, das weit nach Navarra und bis nach Frank­reich reicht. Über die Jahrhunderte haben die Bewohner ihre uralte, eigene Kultur erhalten. Baskisch ist eine früh-indo-euro­päi­sche Sprache, die sich stark vom Spani­schen unter­scheidet. Ihr Ursprung konnte bis heute nicht erforscht werden. Das Gebiet rund um den Fluss Guer­nica und die Ausläufer der Pyre­näen sind im Sommer beliebte Wandergebiete. Die Küste zieht wegen des Wellen­gangs viele Surfer an.

Oloron-Sainte-Marie

Aqui­ta­ni­sches Städt­chen mit leben­digem Flair
Das 10.000-Einwohner-Städt­chen mit leben­digem Flair liegt am Fuß der aqui­ta­ni­schen Pyre­näen. Zwei Flüsse verei­nigen sich hier zur Gave d'Oloron und geben dem Stadt­bild ein idylli­sches Gepräge. Im Westen der Stadt steht die Bischofs­kirche Sainte Marie aus dem 12. Jahr­hun­dert, über deren Portal apokalyp­ti­sche Motive neben Szenen des mittel­alter­li­chen Lebens abge­bildet sind. Die schönste Aussicht auf den Ort hat man von der Kirche Ste-Croix auf dem Burg­berg.

Mémo­rial National de Gurs

Spani­sche Freiheits­kämpfer und deut­sche Juden
Noch vor Beginn des Zweiten Welt­krieg errich­tete die franzö­si­sche Regie­rung bei Gurs ein Lager für Flücht­linge aus dem spani­schen Bürger­krieg. Obwohl Frank­reich die Anti-Franco-Koali­tion unter­stützt hatte, fanden sich die Freiheits­kämpfer auf franzö­si­schem Boden plötz­lich hinter Stacheldraht wieder. Ab 1939 wurden in Gurs Flücht­linge aus Deutsch­land und Öster­reich inter­niert. Nachdem die Wehrmacht Frank­reich zur Kapitula­tion gezwungen hatte und die Nazis 1940 im Süden Frank­reichs das Vichy-Regime installiert hatten, wurden 17.000 Juden aus Südwest­deutsch­land nach Gurs verschleppt. Ab 1942 wurden viele von ihnen in Vernich­tungs­lager depor­tiert, vor allem nach Ausch­witz. Heute befindet sich auf dem Gelände des Lagers eine Gedenk­stätte.
D

Biskaya

Atlantischer Golf zwischen Frankreich und Spanien

Die Biskaya oder der Golf de Gascongne, wie die Franzosen ihn nennen, ist der größte Golf Europas und öffnet sich zum Atlantik.

Er reicht von Finistère, tief im Westen der Bretagne bis nach Gijon in Spanien.  An der Taktung der Wellen erkennt man die Größe des Gewäs­sers. Die anbranden Wogen und die Höhe der Gezeiten sind besonders im franzö­si­schen Teil gewaltig. So groß die Biskaya ist, so unter­schied­lich sind die Küsten. Es gibt breite Fluss­mündungen, mondäne Bade­orte und tradi­tionelle Fischer­dörfer. Sand­strände und seichte Buchten wech­seln mit schroffen Klippen. Bereits im 19. Jahr­hun­dert hat der euro­päi­sche Adel die Strände von Biarritz entdeckt. Auf spani­scher Seite liegt San Sebas­tián, das die Basken Donostia nennen.

Zu Gast in einer Stadtresidenz in San Sebastián

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die denkmalge­schützte Villa aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt im Stadt­zentrum, ca. zehn Minuten vom Strand La Zurriola und 20 Minuten von der Altstadt entfernt.

Ursprüng­lich ein Verlo­bungs­ge­schenk von Don Ramon Londaiz an seine Tochter, ist es heute – nach sorgfäl­tiger Restau­rie­rung – ein stil­volles Boutique-Hotel mit insge­samt 25 Zimmern, von denen sich einige im benach­barten Wagen­haus befinden. Gute Restau­rants sind in der Nähe; Fahr­räder können kostenfrei aus­ge­liehen werden.

Führung (OPTIONAL)

San Sebastian (2 Stunden, deutsch)

Die deutsch­spra­chige Führung konzen­triert sich auf die Altstadt, das „parte vieja“, den Fischer­hafen und das roman­ti­sche Viertel.

So bekommt man einen guten Über­blick über das „Marbella des Nordens“, seine Kultur, Geschichte und Bräuche.
Die engen Altstadt­gassen sind gesäumt von zahl­losen Pintxo-Bars und Restau­rants. Aber nicht nur der Gastro­nomie wegen kommen viele Besu­cher. Es befinden sich auch zwei bedeu­tende Kirchen in der Altstadt, die goti­sche Kirche San Vicente und die barocke Basilika Santa Maria del Coro. Tritt man aus der Enge der Altstadt hinaus auf den Boulevard am Rathaus und den „schönen Gärten“, spürt man sofort den Geist der Belle Epoque. 
Da es sich um eine individu­elle Stadt­füh­rung handelt, kann das Programm abge­ändert werden.

Navarra

Grünes Spanien zwischen Pyre­näen und Rioja
Die nordspa­ni­sche Region hat eine abwechs­lungs­reiche Geografie mit vielen mittel­alter­li­chen, entlegenen Dörfern. Es reicht vom Pyre­näen­hauptkamm im Norden bis zum Weinbau­gebiet Rioja im Süden. Navarra war ein baski­sches König­reich, das im 16. Jahr­hun­dert von Kastilien annek­tiert wur­de. Haupt­stadt und größter Ort ist Pamplona, das für seinen jähr­li­chen Stier­lauf berühmt ist. Hier gibt es Befes­tigungs­anlagen aus dem 16. Jahr­hun­dert und die goti­sche Kathedrale. Etwa 50 Natur­parks befinden sich in der Region Navarra. Die bekann­testen sind der Parque Natural de las Bardenas Reales, der Parque Natural de Urbasa y Andía und der Parque Natural del Senorio del Bértiz.

Donostia

Baski­sches Seebad mit Geschichte
Das Seebad nahe der franzö­si­schen Grenze ist eines der ältesten in Spanien. Der baski­sche Name „Donostia“ ist ebenso wie der spani­sche „San Sebas­tián“ aus dem Namen des Heiligen Sebas­tian entstanden. Der Aufstieg des Ortes begann im 19. Jahr­hun­dert, als die spani­sche Königin die Stadt zu ihrer Sommer­residenz erkor. 1914 entwi­ckelte sich San Sebas­tián zum kosmo­poli­ti­schen Zentrum Europas. Im damals welt­be­rühmten Casino verkehrten Persön­lichkeiten wie Mata Hari, Leo Trotzki und Maurice Ravel. Von 1940 bis 1975 war San Sebas­tián die Sommer­residenz des spani­schen Dikta­tors Franco. Bis heute fliehen viele hitzege­plagte Städter aus Kastilien in den mondänen Ort, wovon die präch­tigen Villen unter­halb des Monte Igueldo zeugen. Von hier hat man den besten Blick auf die Stadt.

Côte Basque

Bade­strände, Steilklippen und mäch­tige Brandung
Sie ist zwar nur 30 Kilometer lang, doch voll wilder Schön­heit: Die Côte Basque mit ihren steilen Klippen und zerklüf­teten Felsen, die der mäch­tigen Brandung trotzen, bildet bis hinunter zur spani­schen Grenze einen reizvollen Gegen­satz zu den endlosen Sand­streifen ihrer nörd­li­chen Nach­barin, der Cote d'Argent. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts lebten die baski­schen Küsten­be­wohner vom Walfang, dann zogen sich die Riesen­säuger immer weiter zurück und zwangen die Fischer, auf Sardinen-, Sardellen- und Thun­fischfang umzu­stellen. Zur glei­chen Zeit wurden die Fischer­dörfer an der Côte Basque als Bade­orte entdeckt – allen voran Biarritz.

Drei-Strände-Wande­rung in San Sebas­tián

Bade- und Kultur­spa­ziergang
Neben dem berühm­testen Strand von San Sebas­tian, der Playa de la Concha, lohnen sich auch zwei weitere Strände, die Playa de Ondarreta und die Playa de Zurriola. Alle drei lassen sich durch einen Spaziergang mitein­ander verbinden – direkt am Strand oder an der Strand­straße entlang. Anfang und Ende des Weges sind von Skulpturen gesäumt. (hin: 6,8 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 60 Meter)

Auf den Monte Igueldo

Tolle Aussicht von einem Turm
Der Vergnügungs­park auf dem Monte Igueldo star­tete seinen Weg im Jahre 1912. Heute bietet er eine Kombi­na­tion aus ursprüng­l­i­chen und modernen Fahrge­schäften. Er liegt auf einer Anhöhe, die man mit der Standseil­bahn erreicht und von wo aus man eine Aussicht auf die gesamte Stadt genießen kann. Dort stößt man auf El Torreón, einen alten aus Brenn­holz beste­henden Leucht­turm, in dem sich eine Ausstel­lung über die Lebens­weise und Bräuche der Basken befindet. Alter­nativ kann man vom Strand aus zu Fuß nach oben gehen. (hin und zurück: 4,3 Kilometer, 1:20 Stunden, auf und ab 150 Meter)

Von San Sebas­tian nach Pamplona

155 km | 2:30 h

Loyola

Geburtsort von Ignazio de Loyola
Der Stamm­sitz der Familie de Loyola (baskisch: Loiola) liegt zwischen Azpe­itia und Azko­itia in der baski­schen Provinz Gipuzkoa. In dem mittel­alter­li­chen Wohn­turm im Tal des Urola wur­de auch der bekann­teste derer von Loyola geboren, der Heilige Igna­tius von Loyola. Der Gründer des Jesui­ten­or­dens ist bis heute einer der berühm­testen Spanier – und vor allem unter Prote­s­tanten ebenso berüc­h­tigt.
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Pamplona

Wettrennen mit Stieren und historischer Altstadt

Als Ernest Hemmingway 1923 die Stadt besuchte, gab es nur wenige Touristen. Doch dann erlebte er die Encierros und schrieb in seinem Roman Fiesta über sie.

Heute kommen Tausende, vor allem junge Amerikaner, die an den berühmt-berüc­h­tigten Wett­rennen mit den Kampf­stieren teil­nehmen wollen. Ab dem 6. Juli rasen für eine Woche ab acht Uhr sechs wilde Stiere durch die Stadt, vor ihnen die „Mozos“, wie man die Männer nennt, die mit Zeitungen nach ihnen schlagen. Doch auch außer­halb der Fiesta San Fermin hat die Haupt­stadt von Navarra einiges zu bieten. Es sind vor allen Dingen die Kathedrale aus dem 15. Jahr­hun­dert und die Festung aus dem 14. Jahr­hun­dert, die das Stadt­bild prägen.

Zu Gast in einem ehemaligen Kloster

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Die Unter­kunft liegt in einer ruhigen Straße der Altstadt von Pamplona, in unmit­telbarer Nähe zur Kathedrale und dem histo­ri­schen Stadttor.

Hinter den alten Mauern des ehema­ligen Klos­ters befindet sich heute ein modernes Boutique-Hotel mit rund 60 Gäst­ezimmern. Ein zeit­ge­mäßes Design mit klaren Linien und dezenten Farben prägt das Erscheinungs­bild des Inte­ri­eurs. Die eins­tige Kapelle wur­de zum Früh­s­tücksraum umge­baut: ganz in weiß gehalten, mit hohen Decken und Bunt­glasfenstern herrscht hier eine ganz einzig­ar­tige Atmo­sphäre.

Estella

Reizvolles Städt­chen am Jakobsweg
Die kleine Stadt liegt von Hügeln umgeben an einer Schleife des Flüs­sc­hens Ega. Ihre Geschichte von Estella ist eng mit dem Jakobsweg verbunden. 1090 siedelte der König von Aragón Franzosen aus Südwest­frank­reich in der menschenleeren Gegend an. In Estella wurden Pilger­un­terkünfte einge­richtet, Hand­werker und Händler ließen sich hier nieder. Der Ort wur­de so zu einer geschäf­tigen und geschätzten Station auf dem Pilgerweg. Dazu trugen auch einige Legenden bei, die sich in Estella abge­spielt haben sollen. So soll ein grie­chi­scher Bischof als unerkannter Pilger in Estella vers­torben sein. Sein Leichnam wur­de später auf wunder­same Weise mit einer Reli­quie des Apos­tels Andreas aufge­funden, die der Bischof in Santiago stiften wollte. Seine sterb­li­chen Reste wurden im Kreuzgang der Kirche San Pedro de la Rúa beige­setzt.

Puerto de Ibañeta

Moderne Kapelle am Jakobsweg
Der Pass in den spani­schen Pyre­näen liegt auf 1.057 Metern Höhe und verbindet über die Natio­nal­straße N 135 Valcarlos mit Roncesvalles. Auf der Pass­höhe steht die moderne Kapelle San Salvador. Dort kommen drei der vier franzö­si­schen Pilger­wege nach Santiago de Compo­s­tela zusammen: der erste von Puy und Conques, der zweite von Paris und der dritte von Vezelay. Schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten wur­de der Pass begangen; die Römer bauten eine Pass­sta­tion, später kam ein Kloster mit Herberge für Jakobs­pilger hinzu. Karl der Große passierte 778 den Pass im Rahmen seines Spani­enfeldzugs zweimal, beim Rückzug geriet seine Nachhut in einen Hinter­halt. Diese Ausein­ander­setzung wur­de als Schlacht von Roncesvalles bekannt.

Von Pamplona nach Ainsa

187 km | 3:00 h

Arago­nien

Menschenleere Weiten zwischen Pyre­näen und Ebro
Aragon oder Arago­nien ist eine auto­nome Gemeinschaft und entspricht dem früheren König­reich Arago­nien, das nach dem Fluss Aragón benannt ist. Der Norden wird von den Pyre­näen geprägt, die die Grenze zu Frank­reich bilden. Südlich davon verläuft der Ebro durch eine weite Ebene. Mit knapp 50.000 Quad­ratki­lome­tern ist Arago­nien etwa so groß wie Estland und ist ebenso wenig bevöl­kert. Von den 1,3 Millionen Einwoh­nern lebt etwa die Hälfte in der Haupt­stadt Zaragoza. Damit gehört Aragon zu den am dünnsten besiedelten Regionen Spaniens und Europas. Neben dem Spani­schen wird in einigen Tälern der Pyre­näen noch die autocht­hone arago­ne­si­sche Sprache gespro­chen, die aber nicht den Rang einer Amts­sprache hat.

Foz de Arbayun

Spekta­kuläre Naturkulisse
Mit einer länge von über fünf Kilome­tern und steilen Felswänden, die bis zu 300 Meter in die Höhe ragen, ist die Arbayun-Schlucht, am Eingang des Salazar-Tals, die größte und wohl impo­san­teste Schlucht Navarras. Im Laufe der Zeit hat der Fluss das Gestein ausgehöhlt und hier einen einzig­ar­tigen Lebens­raum geschaffen. So wur­de die Schlucht aufgrund ihrer enormen Viel­falt in Flora und Fauna zum Natur- und Vogel­schutzgebiet erklärt. Am Aussichts­punkt „Mirador de Iso“ bietet sich ein beein­dru­ckender Blick in die Tiefe der Kluft, wo eine üppige Vege­ta­tion die sonnen­be­schienen Hänge erobert hat und wo sich auf den Felsvor­sprüngen die Horste von Gänsegeiern ausma­chen lassen, deren Bewohner in der Luft ihre Kreise über die Schlucht ziehen.
F

Aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer, einsame Wildnis

Nörd­lich des in Ost-West-Rich­tung verlau­fenden Tal des Rio Aragon erstre­cken sich die arago­ni­schen Pyre­näen bis nach Andorra.

Kleine Seiten­straßen führen in eine kaum besiedelte Bergwelt, wo male­ri­sche, Dörfer zu entde­cken sind und Almen von der Wildnis zurückge­holt werden. Die höchsten Berge liegen im Parc Natural Posets-Mala­deta; einige von ihnen, etwa der Aneto, Posets oder Madaleta sind etwa 3.000 Meter hoch. Dort finden sich vereiste Seen, eindrucksvolle Wasser­fälle, Seen, und Wild­was­ser­bäche.

Zu Gast in einer ehemaligen Familienresidenz in Ainsa

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel mit rustikalem Charme und modernem Komfort liegt im mittel­alter­li­chen Orts­kern von Ainsa, in Sichtweite des Monte Perdido und des Ordesa Natio­nalparks.

Familie Bérgua hat vor einigen Jahren ein Patri­zi­er­haus am Markt­platz aufge­kauft, umsichtig renoviert und zu einem kleinen Hotel mit sechs Zimmern umge­staltet. Während sich außen fast nichts verändert hat, wurden die Zimmer mit großzügigen Bädern, Klima­anlage und Heizung ausge­stattet – eine harmo­ni­sche Verbindung aus altem Mauer­werk und modernem Raumde­sign.

Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido

Wildnis in den arago­ni­schen Pyre­näen
Landschaft­li­cher Höhe­punkt ist der Parque Nacional de Ordes y Monte Perdido. In ungezählten Schluchten gedeiht eine vielfäl­tige Pflanzenwelt. Der Park ist Heimat für seltene Tiere wie die pyrenäi­sche Berg­ziege, den Bartgeier oder das Schnee­rebhuhn. Klare Wasser­fälle stürzen vom Monte Perdido, dem dritt­höchsten Berg Spaniens, herab. Der Eingang zum Park befindet sich bei Torla. Dort ist auch ein Informa­ti­ons­zentrum, wo man sich mit Karten und Informa­tionen über die zahlrei­chen Wander­wege versorgen kann.

Pico de Santa Marina

Kleiner Berg mit großer Aussicht
Der Pico de Santa Marina ist zwar nur 1796 Meter hoch, dafür bietet er einen Pa­no­ra­ma­blick über die Hügel der Vorpy­re­näen bis zum maje­s­tä­ti­schen Monte Perdido im Hoch­ge­birge. Die Wande­rung beginnt im kleinen Berg­dorf Ascaso, wo man sich eine Sonnenuhr anschauen sollte. vom Dorf aus ist der Weg zum Gipfel mit Stein­männ­chen bezeichnet. (hin und zurück: 5,5 Kilometer, 4:Stunden, auf und ab: 790 Meter)

Sierra de Guara

Natur­schätze und uralte Kunst­werke
Im Norden Arago­niens, haben Wind und Wasser im Laufe der Jahr­tausende tiefe Schluchten in die Land­schaft gehöhlt. Das Gebiet ist kaum noch besiedelt, viele der Dörfer sind heutzu­tage überwiegend verlassen. Durch­zogen von sieben Flüssen bietet die ursprüng­l­iche Natur der Sierra de Guara mit ihren schroffen Kalk­steinklippen und -grotten einen Lebens­raum für Steinböcke, Stein­adler und Gänsegeier. Besu­cher zieht es vor allem zum Wandern und Klettern in die Canyons, von denen aus sich bei schönem Wetter ein Blick bis auf die schnee­be­deckten Gipfel der Pyre­näen bietet. Neben der eindrucksvollen Natur lassen sich in den Höhlen um den Río Vero auch Kunst­werke bestaunen, die Tausende von Jahren alt sind: aufgrund ihrer Höhlenma­le­reien wur­de die Gegend 1998 als UNESCO-Welt­kultur­erbe ausgewiesen. Ein geeig­neter Ausgangs­punkt, um sich auf Erkundung entlang der labyrinth­ar­tigen Wander­wege durch die Schluchten zu begeben, ist das kleine Dorf Rodellar, am Eingang der Mascún-Schlucht.

Cañón de Añisclo

Duch die Selva Plana-Schlucht
Die Wande­rung führt durch eine Schlucht mit hohen Felswänden. Teilweise ist es sehr schattig, aber es gibt auch sonnige Abschnitte, herr­liche Ausblicke, Wasser­fälle und Fluss­be­cken. Steile Abschnitte und felsiger Unter­grund erfordern gutes Schuh­werk und etwas Kondi­tion. (Hin und zurück: 8,8 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 850 Meter)

Sestrales Alto

Leichte Wande­rung durch wilde Land­schaft
Obwohl die Wande­rung leicht ist, führt sie durch eine höchst drama­ti­sche Land­schaft: Man sie von oben den wilden Canyon von Anisclo hinein – und das alles vor der großen Kulisse des Perdido-Massivs. Der Weg vom Park­platz bei Collado ist durch Stein­männ­chen markiert. Anschließend kann man in einer Bar in Escalona einkehren. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Faja Racón

Spekta­kuläre Rundwande­rung im Valle de Ordesa
Die Tour ist eine einfache Vari­ante zu den Faja de las Flores. Sie verläuft unter­halb der steil aufra­genden Felswand. Die Ausblicke sind dennoch spekta­kulär, diverse Wasser­fälle inklusive. Der Aufstieg geht durch dichten Wald, weshalb es auch bei warmen Sommerwetter nicht zu heiß wird. Der Weg ist gut und an den entschei­denden Stellen ausge­schildert. Verlaufen ist prak­tisch nicht möglich. Auch der Abstieg geht durch den Wald. Die Anfahrt (ca. 25 Minuten) geht nur per Bus vom großen Park­platz in Torla aus, dort lässt man sein eigenes Auto stehen. Busse fahren alle 15 Minuten, auch der Rück­transport ist so orga­ni­siert. (hin und zurück: 8,9 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 1.652 Meter)

Von Ainsa nach La Seu d`Urgell

193 km | 3:30 h
Die Neben­strecke führt durch die abge­legene Wildnis der kaum besiedelten katalo­ni­schen Pyrenäen. Höhepunkt ist der Parque Nacional d'Aigue­s­tortes im Norden der Route mit seiner schroffen, bis fast 3000 m aufra­genden Bergwelt.
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Katalanische Pyrenäen

Weinberge und Olivenhaine am Fuß eines wilden Hochgebirges

Die östli­chen Pyre­näen auf dem Gebiet Katalo­niens sind ein menschen­armes, wildes Gebirge, das bis nach Andorra reicht.

Der höchste Berg ist der Pica d’Estats mit 3.143 Metern, der auf der Grenze nach Frank­reich liegt. Zwischen Frank­reich und Katalo­nien liegt Auch Andorra. Das selb­stän­dige Bergfürs­tentum liegt im Quellgebiet des Segre, der nach Süden zum Ebro abfließt. Nach Osten hin senkt sich das Hoch­ge­birge bis zum Mittelmeer. Im Hügel­land dazwi­schen säumen Olivenhaine, Weinberge und Kork­ei­chenwälder den Fuß des Gebirges.

Zu Gast im Castell de Ciutat

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Festung aus dem 16. Jahrhundert wurde nach stra­tegi­schen Gesichts­punkten errichtet. Von ihrem Hügel in den kata­la­ni­schen Pyre­näen hat man einen weiten Blick über das Urgell-Tal und rings um den Ort La Seu d’Urgell.

Nur wenig hat sich geändert: Das Tal gehört heute zum Cadi-Moixeró, dem größten Natur­schutzgebiet Katalo­niens. Unter­halb der Burg wur­de ein Hotel errichtet, das Mitglied der ­pres­tige­träch­tigen Gruppe der Relaix-et-Chateaux-Hotels ist. Die Küche unter­steht einem Chef, dessen Kochkünste man wohl erst nach einem mehr­tägigen Aufent­halt voll­kommen ermessen kann. Verschiede­ne Bergsport­arten sind möglich. Nach einem ereig­nis­rei­chen Tag, der mit dem Früh­stück auf der Sonnen­ter­rasse beginnt, kann man im SPA oder am Pool entspannen.

Andorra

Zwerg­staat in den Pyre­näen
Andorra ist ein unabhängiger Zwerg­staat im Osten der Pyre­näen zwischen Frank­reich und Spanien. Der bereits über 700 Jahre alte Staat ist welt­weit der einzige, der zwei Staats­ober­häupter hat, die noch dazu im Ausland leben. Es ist der Präsident von Frank­reich und der Bischof von Urgell. Zu mehr als einem Drittel befindet sich das Land über der Baumgrenze und hat feuchtes Gebirgs­klima. Wegen besonderer Steuer­ge­setze ist das Land ein Einkaufs­pa­ra­dies. 4800 Geschäfte bieten den zahlrei­chen Kauf­lus­tigen aus dem Ausland Schmuck, Elek­tronik, Tabak und Mode feil.

La Seu d’Urgell

Provinz­stadt am Fuß der Sierra de Cadi
Die Stadt liegt am Zusam­menfluss der Flüsse Valira und Segre nahe des Zwerg­staates Andorra. Im Südosten der Stadt erhebt sich die spekta­kuläre Gebirgskette Sierra de Cadí. Die Kathedrale aus dem 11. Jahr­hun­dert ist von der italie­ni­schen Romanik beeinflusst. Eben­falls sehens­wert sind das Stadt­haus aus dem 15. Jahr­hun­dert und das Diözesanmuseum, in dem bemerkens­werte mittel­alter­liche Male­reien und Skulpturen ausge­stellt sind. Die Altstadt hat schöne, von Arkaden gesäumte Straßen und alte Stammhäuser. Hier liegt das Kloster Sant Domingo, das heute zu einem Parador-Hotel umge­staltet ist.

Auf die Comabona

Gipfelklas­siker der Sierra de Cadí
Mit 2.554 Metern gehört die Comabona nicht zu den zehn höchsten Bergen der Sierra de Cadí. Dass sie dennoch zu den belieb­testen Gipfeln gehört, liegt an der Schön­heit des Anstiegs, der aus sanft geschwun­genen Höhenrü­cken vor einer phan­tas­ti­schen Kulisse bis zum Pas dels Gosolans führt. Danach geht es durch eine wüste Karst­landschaft bis hoch zum Gipfel, wo ein toller Rund­um­blick über die kata­la­ni­schen Pyre­näen geboten wird. Nach der Besteigung kann man im Refugi Prat d'Aguiló einkehren. (hin und zurück: 7,8 Kilometer, 3:45 Stunden, auf und ab: 570 Meter)

Am Fuß der Serra del Cadí

Der 22 Kilometer lange Gebirgszug Serra del Cadí wird zu den Vorpy­re­näen gerechnet, obwohl der eine Höhe von bis zu 2.600 Metern erreicht. Die Rundwande­rung startet in Cava auf 1.300 Metern Höhe und führt durch male­ri­sche Täler, Wälder und uralte Berg­dörfer mit schön restau­rierten Häusern. Am Mare de Déu de Boscalt erreicht man einen Platz mit großar­tiger Aussicht auf die wilden Felsenburgen des Cadí-Gebirges. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 3:30 Stunden auf und ab: 430 Meter)

Von La Seu d`Urgell nach Barcelona

180 km | 2:30 h
Nach 20 Kilome­tern Rich­tung Osten biegt die Straße nach Süden ab und durch­quert den Cadi-Moixeró-Natur­park. Der 1983 einge­rich­tete Park schützt 41.000 Hektar raues Berg­land um die Serra del Cadi und die Serra de Moixeró.

Monts­errat

Felsenkloster mit Ausblick
Der „gesägte Berg“ ragt wie eine gewal­tige Burg aus Fels über das kata­la­ni­sche Hügel­land. Am Ende eines Spalts liegt abenteuer­lich auf einem Felsvor­sprung Monts­errat, eines der bedeu­ten­ds­ten Klöster Spaniens. In der Basilika aus dem 16. Jahr­hun­dert hängt über dem Altar ein Madon­nenbild, zu dem Katholiken aus der ganzen Welt pilgern. Auf den Berg gelangt man mit einer Seil­bahn. Von der Berg­sta­tion Sant Joan führt eine Wande­rung auf den höchsten Gipfel, den Sant Jeroni (1237 m), wo man mit einem grandiosen Rund­um­blick belohnt wird.

Codorníu

Führungen und Verkos­tungen in Spaniens ältester Sektkellerei
Der welt­weit größte Produ­zent von Sekt, der nach der tradi­tionellen Champa­gner-Methode in der Flasche vergoren wird, wur­de schon im Jahre 1551 gegründet. 1872 produ­zierte Josep Raventós zum ersten Mal in Spanien durch die Tradi­tionelle Methode Cava und etab­lierte so eine völlig neue Indu­s­trie in der Region Alt Penedès. Heute werden jähr­lich 60 Millionen Flaschen produ­ziert. Spani­scher Schaumwein aus der Region Katalo­nien wird Cava genannt. Man kann die Sektkellerei besu­chen und das mit einem Lunch verbinden. Führungen auf Deutsch werden ange­boten.
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Barcelona

Kataloniens glänzende Hauptstadt

Die Haupt­stadt Katalo­niens liegt am Mittelmeer, 120 Kilometer südlich der franzö­si­schen Grenze, und ist nach Madrid mit 1,6 Millionen Einwoh­nern die zweitgrößte Stadt Spaniens.

Seit den olym­pi­schen Spielen 1992 findet man im Zentrum avant­gardis­ti­sche Bauten und schi­ckes Design. Mit Madrid, der Haupt­stadt Kastiliens, verbindet die Metro­pole eine innige Feindschaft. Sie entbrennt in aller Leiden­schaft, wenn der FC Barcelona gegen Real Madrid spielt. Die ursprüng­lich karthagi­sche Gründung erhielt unter den Römern eine impo­sante Stadt­mauer, deren Reste heute noch zu sehen sind. Im Barri Gòtic, dem goti­schen Viertel und histo­ri­schen Stadt­kern sind La Catedral, die Kathedrale der heiligen Eulàlia, der Königs­platz (Plaça del Rei) und das Rathaus (Ajun­ta­ment) sehens­wert. Auf den Ramblas, der Flaniermeile der Stadt, spielt sich das urbane Leben ab.

Zu Gast in einem Hotel im Gotischen Viertel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Gebäude erfreut sich der besten Lage in Barcelona: im Goti­schen Viertel, in der Nähe der Ramblas und des Hafens.

Die Panora­ma­sicht vom Hotel reicht vom Berg Montjuic über das Kolumbusdenkmal bis zum Port Olimpic. Während die neoklas­sizis­ti­sche Fassade aus dem Jahr 1850 stammt, entspre­chen die Innenräume nach der völligen Renovie­rung den Stan­dards eines modernen Luxus­ho­tels. Gäste können sich bei einem Drink auf der Terrasse entspannen oder ein kurzes Bad im kleinen Dachpool genießen. Neben den Ramblas und dem goti­schen Viertel sind viele der wich­tigsten Attrak­tionen Barcelonas in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, darunter La Catedral, Bade­strände, der alte Hafen mit Fisch­re­stau­rants, das Museu Picasso, das histo­ri­sche Museum der Stadt Barcelona und das Museu Marítim.

Ausflug (OPTIONAL)

Historisches Barcelona (4 Stunden, deutsch)

Die Führung durch das histo­ri­sche Barcelona kann in der Rambla oder an der Kathedrale beginnen. Sie führt an der römi­schen Stadt­mauer entlang.

Goti­sche Innenhöfe und die Kathedrale werden besich­tigt, samt Chor und Dachter­rasse mit tollem Blick über die Stadt. Anschließend geht es zum ­Platz des Königs (Plaça del Rei) und zum histo­ri­schen Museum, das die römi­schen und westgo­ti­schen Epochen wie auch die goti­sche Zeit präsen­tiert. Zum Abschluss bummeln wir durch­ das Ribera-Viertel zur Kirche „Santa María del Mar“.

Führung (OPTIONAL)

Jugendstilbauten in Barcelona (4 Stunden, deutsch)

Zwischen 1885 und 1920 hat sich in Barcelona eine eigen­stän­dige Architektur entwi­ckelt, die dem euro­päi­schen Jugend­stil zuge­rechnet wird.  Der soge­nannte kata­la­ni­sche Jugend­stil ist vor allem im manzana de la disd­ordia, dem "Viertel der Zwie­tracht“, zu bestaunen, weshalb die Führung dort beiginnt.

Zu den schönsten Häusern, die von außen besich­tigt werden, gehören die Lleó Morera und die Casa Amatller. Die Casa Milá kann von innen besich­tigt werden; der Eintritt wird vor Ort gezahlt, mit einem offi­zi­ellen Stadt­führer braucht man nicht anzu­stehen. Danach fährt man mit dem Taxi (wird von den Gästen direkt bezahlt) zum Kran­ken­haus „Hospital de Sant Pau“, dessen Gebäude heute zu den wich­tigsten Zeug­nissen des ka­ta­la­ni­schen Jugend­stils zählen und auch zum UNESCO Kultur­erbe gehören. Anschließend kann man noch eigen­ständig die Sagrada Familia besich­tigen, wobei man darauf achten muss, die Zeiten aufein­ander abzu­stimmen.

Führung (OPTIONAL)

Tapas und zwei Markthallen, (4 Stunden, deutsch)

Der geführte Stadt­bummel beginnt an der Plaza Cata­lunya und führt vorbei am Musik­pa­last im Jugend­stil bis zur Markt­halle „Santa Cata­rina“.

Nach dem Besuch der ­Markt­halle geht es gemüt­lich weiter durch das Ribera-Viertel, vorbei an der Kirche „Santa María del Mar“, über den Platz „Sant Jaume“ und durch enge Gassen bis zur La Rambla, wo sich auch die berühmte Markt­halle „Mercado de la Boquería“ mit ihrem großen gastro­no­mi­schen Angebot befindet. Spätes­tens hier kann man während einer Pause typi­sche Tapas und Getränke probieren (im Preis nicht einge­schlossen). Der Rundgang dauert 3-4 Stunden und findet diens­tags bis sams­tags am Vormittag statt.

Mietwagenabgabe

Station: Barcelona Flughafen (Desk at Airport)

17 Tage
ab 2.169,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Sunny Cars Erlaubnis für Frankreich (vor Ort zu zahlen)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Alina Frielingsdorf

Tel.: +49 (0)2268 92298-25

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