Spanien Reisen: von Madrid nach Malaga
Weiße Dörfer an der Costa del Sol

Kastilien und Andalusien

Spaniens Provinz zwischen Madrid und Malaga

Vom katholischen Kastilien ins archaische Andalusien: Von der La Mancha, der staubigen Heimat des Don Quijote, geht es über eine spektakuläre Sierra in die Märchenwelt der maurischen Kalifen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Madrid

Madrid

27 km | 32 Minuten
A

Madrid

Spaniens vitaler Mittelpunkt

Die drei Millionen Einwohner zähl­ende Haupt­stadt Spaniens ging aus der mauri­schen Stadt Madschrit im 10. Jahr­hun­dert nach Christus hervor.

Die spani­schen Könige wählten die eigent­lich unbedeu­tende Stadt wegen der zentralen Lage auf der iberi­schen Halb­insel zur ihrer Residenz. Erst im 19. und 20. Jahr­hun­dert wur­de sie auch wirt­schaft­li­cher und kultureller Mittel­punkt. So kann sie, was das Stadt­bild angeht, nicht mit Toledo, Sevilla oder Granada mithalten. Dafür gilt das Nach­tleben als unschlagbar: Niemand kann mehr die Fülle an Bars, Bodegas und Restau­rants über­sehen.

Zu Gast in einem Hotel im Zentrum von Madrid

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel befindet sich inner­halb eines histo­ri­schen Gebäudes aus dem 19. Jahr­hun­dert im Zentrum von Madrid, gegenüber dem Teatro Real de La Ópera und nahe des Palacio Real und der Plaza Mayor.

Bei seiner Restau­rie­rung wur­de sorgsam darauf geachtet, die Origi­nal­struktur und deko­ra­tive Elemente des Hauses zu erhalten. Die Zimmer der verschiedenen Katego­rien sind stil­si­cher in harmo­ni­sierenden Farben einge­richtet. Morgens wird im Gewölbekeller ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­richtet. Die zentrale Lage ist optimal für die Erkundung der vielen histo­ri­schen und kulturellen Sehens­wür­digkeiten des alten Vier­tels „Villa y Corte“. Die nächste Metro­sta­tion ist fünf Gehmi­nuten entfernt.

Markt San Miguel

Kuli­na­rik­tempel von Madrid
Das 1916 als Markt­halle eröffnete guss­ei­serne Gebäude wur­de 2009 in den ersten Kuli­narik-Markt Madrids umge­baut. Inzwi­schen hat sich dort ein tolles gastro­no­mi­sches Angebot etab­liert. Mit über 10 Millionen Besu­chern gilt es als der Kuli­narik-Tempel und moderne Quin­tes­senz der spani­schen Küche. Erhält­lich ist alles; etwa iberi­scher Schinken, frische Meeresfrüchte, medi­ter­rane Reisge­richte oder spezi­elle Käsesorten aus Kastilien, Astu­rien oder dem Basken­land. Über 30 feste und fahrbare Stände garan­tieren eine große Auswahl.

Palacio Real

Vom märc­henhaften Prunk der bourbo­ni­schen Herr­scher
Italie­ni­sche Architekten sollten Mitte des 18. Jahrhunderts für den spani­schen König, Philipp V., den Glanz von Versailles nach Madrid bringen – es wur­de trotzdem ein sehr spani­scher Bau: streng, quad­ra­tisch und mächtig, üppig und barock, vor allem aber gigan­tisch. Sieben Etagen und 100.000 Quad­r­at­meter Platz bot der Palacio dem König und seinem Hofstaat. 50 der insge­samt 280 könig­li­chen Gemächer sind heute für die Öffent­lichkeit zugäng­lich. Die Besich­tigung gleicht einer etwas gehetzten Kurzreise durch eine Märc­henwelt voller kostbarer Gemälde, Wand­teppiche, Deckenma­le­reien, Stuck­or­na­mente, Lüster, Möbel, Uhren, Geschirr, Degen, Gewehre, Rüstungen, Landkarten, Bücher – und schließ­lich durch die König­liche Apotheke. Auch wenn kaum Zeit für Klei­nigkeiten bleibt, so bekommt man doch einen Eindruck vom uner­mess­li­chen Prunk, den sich die Bourbonen erlaubten, während die meisten ihrer Untertanen von wenig Brot und Lammfleisch lebten.

Liria Palast

500 Jahre alte Kunst­samm­lung
Der Palacio de Liria beherbergt eine der bedeu­ten­dsten privaten Kunst­samm­lungen Spaniens, die Mäzene im Lauf von 500 Jahren zusam­menge­tragen haben. Den Auftrag gaben die Herzöge von Berwick und Alba. Ausge­stellt werden ­Ge­mälde, Skulpturen, Wand­teppiche und Möbel.

Von Madrid nach Toledo

Mietwagenannahme

Madrid

17 km | 23 Minuten

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: ALAMO
Fahrzeug: Opel Astra o.ä. (CDMR)
Station: Madrid Flughafen (Desk at Airport)

Von Madrid nach Toledo

86 km | 58 Minuten
Die Strecke führt über Ille­scas, wo in der Kirche des Hospi­tals fünf Bilder von El Greco zu sehen sind.

Museo del Prado

Kunst­museum der Spitzen­klasse
Der Prado ist aus einer Kunst­samm­lung der Habsburger Könige hervor­gegangen, die von den Bourbonen fortge­setzt wur­de. Heute gehört er mit mehr als drei Millionen Besu­cher im Jahr, 5000 Zeich­nungen, 2000 Drucken und fast 2000 Kunst­ge­gen­ständen zu den größten und bedeu­ten­dsten Kunst­mu­seen der Welt. Neben der welt­weit besten Samm­lung spani­scher Maler werden unter anderem auch holländi­sche Meister und einige Werke von Botti­celli, Carava­ggio, Albrecht Dürer, Rembrandt gezeigt.

Museo Thyssen-Born­emisza

Kunst­samm­lung von Welt­rang
Fried­rich Thyssen, zweiter Sohn des Stahlma­g­naten, wollte vom Stahl nichts wissen. Er heira­tete eine unga­ri­sche Baronin namens Born­emisza und sammelte Kunst. Ihr gemein­samer Sohn Hans-Heinrich (1921-2002) wur­de Schweizer Staats­bürger und sammelte weiter, mit Vorliebe deut­sche Expres­sio­nisten. Bei seinem Tod hatte er rund 1500 Werke beisammen, die einen fast enzyklo­päd­i­schen Gang durch die Kunst­ge­schichte Europas und Nord­ame­rikas erlauben. Der zentrale Teil dieser Samm­lung, etwa 800 Gemälde, ist seit 1992 im Madrider Museum Thyssen-Born­emisza im Palacio Villahermosa zu sehen. 2004 ist ein moderner Anbau des Villahermosa-Palasts fürs Publikum geöffnet worden, in dem 220 weitere Gemälde ausge­stellt sind. Ein chro­no­logi­scher Spaziergang durch die Kunst vom 13. bis zum 20. Jahr­hun­dert beginnt im zweiten Stock­werk und endet im Erdge­schoss.

Real Jardín Botánico

Oase in der Millio­nen­me­tro­pole
Vor mehr als 200 Jahren, im Jahr 1781, ließ Karl III. den Bota­ni­schen Garten gleich neben dem Prado anlegen. Und mehr als 200 Jahre alt sind auch die ältesten der rund 30.000 Bäume, Büsche und Blumen aus aller Welt, zwischen denen die Besu­cher wandeln wie in einem großen Garten. Sie stammen aus den spani­schen Kolo­nien in Amerika und auf den Phili­pinen. Seit 2005 beherbergt der Jardín Botánico auch die Bonsai­samm­lung des ehema­ligen Minister­präsidenten Felipe González.
B

Toledo

Stolze Stadt in der Südmeseta

Die stolze Stadt in der Südme­seta thront hoch über dem Fluss Tajo. Kirchen, Häuser und Paläste türmen sich zu drei Seiten hundert Meter hoch über dem Fluss.

Zur Bewa­chung der Fluss­übergänge, die bis heute aus mittel­alter­li­chen Brücken bestehen, ist die Burg einst gegründet worden. Toledo ist eine der ältesten spani­schen Städte und war längst Haupt­stadt, als sie 192 v.Chr von den Römern erobert wur­de. 350 Jahre lang florierte sie als mauri­sche Waffenschmiede und Wissenschafts­hoch­burg unter dem Kalifen von Cordoba, bevor Alfons VI. die stolze Stadt für das Chris­tentum zurück­e­r­oberte und zur könig­li­chen Residenz machte. Es begann eine Zeit der Intole­ranz mit Juden­pogromen, Hexenver­folgung und Inqui­si­tion. Als 1561 die Residenz nach Madrid verlegt wur­de, verlor Toledo an Bedeu­tung. Die Schön­heit der Stadt und ihre schil­lernde Geschichte offenbaren sich auf einer Rundfahrt. Die herr­liche Kathedrale – das Wahrzei­chen von Toledo – steht auf den Ruinen einer mauri­schen Moschee.

Zu Gast in der alten Kardinalsresidenz

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Vor 700 Jahren wur­de das Anwesen als Sitz des Kardi­nals Lorenzana auf die Stadt­mauer von Toledo gesetzt. In seinen Gärten und Teichen, den strengen Zügen des Hauses und seinem kastilia­ni­schem Inte­rieur spiegelt sich der Glanz der Stadt wider.

Breite Korridore und eine Wendeltreppe führen zu den Zimmern mit kleinen Bädern.

Kathedrale von Toledo

Haupt­werk der spani­schen Gotik
250 Jahre Bauzeit bean­spruchte das Gebäude, das zu den großar­tigsten in ganz Spanien gehört. Es wur­de 1227 auf dem Grund der ehema­ligen Moschee errichtet, wo wiederum vorher eine alte westgo­ti­sche Kirche stand. Der Nordturm ist 90 Meter hoch und beherbergt die Campana Gorda, eine über 12 Tonnen schwere Glocke. Drei goti­sche Portale öffnen den gewal­tigen Kirchenraum zur Haupt­fas­sade hin. Sie sind alle reich verziert und bebildert. Das fünfschffige Innere ist 110 Meter lang und wird von 88 Säulen gestützt. Der riesige Haupt­altar wur­de geschnitzt, vergoldet und bemalt. Thema der ausge­dehnten Bildwand ist das Leiden und Sterben Jesu. Diese Kirche ist kein einheit­li­ches Bauwerk, Gene­ra­tionen haben an ihr gearbeitet.

Casa y Museo El Greco

Sterbe­haus und Museum von El Greco
1541 starb der Maler, Bildhauer und Architekt, den die Spanier wegen seiner kreti­schen Herkunft nur „den Grie­chen“ nannten und bald vergaßen. El Greco wur­de erst im 20. Jahr­hun­dert wirk­lich berühmt, als die Expres­sio­nisten ihn als einen ihrer bedeu­ten­dsten Vorläufer entdeckten. Sein Sterbe­haus in Toledo wur­de 1906 renoviert und mit origi­nalen Möbeln ausge­stattet. Im Anbau zeigt das Museo 20 Origi­nal­ge­mälde von El Greco, darunter seine berühmte Ansicht von Toledo.

Sinagoga del Trán­sito

Vom Leben zwischen Diskrimi­nie­rung und Vertreibung
Nach der Wiede­re­r­obe­rung Toledos durch die spani­sche Krone wurden nicht sofort alle Juden und Muslime vertrieben. Wer sich an die katholi­sche Umge­bung anpasste, wur­de als Bürger minderen Rechts geduldet. Man nannte sie die Mudéjares, von dem arabi­schen Wort für „dienstbar gemacht“. Die Synagoge von 1366 ist so ein „mudejares“ Gebäude. Der einschiffige Raum ist mit umlau­fenden Thor­aversen deko­riert. 150 Jahre durften die Juden ihr Gottes­haus benutzen – bis zur endgül­tigen Vertreibung 1492 durch die schöne Isabella von Kastilien. Dann konfis­zierte ein Ritter­orden das Gottes­haus, während die spani­schen Juden (Sephardim) nach Norden wandern mussten und  sich vorwiegend in Mittel­eu­ropa ansiedelten. Heute beherbergt das Gebäude das Museo Sefardi, das über die glänzende Geschichte und Kultur der spani­schen Juden informiert .

Von Toledo nach Almagro

152 km | 2:00 h
Die Heimat von Don Quijote, die südkastili­sche Land­schaft La Mancha, wird durch­fahren. Dabei kommt man über Consuegra, wo sein berühmter Kampf gegen die Windmühlen stattfand.

Consuegra

Die Windmühle des Don Quijote
In Consuegra fand der Windmühl­enkampf des Don Quijote statt. Zwölf Windmühlen aus dem 16. Jahr­hun­dert sind noch erhalten. Sie können auch von innen besich­tigt werden. In einigen ist das Mahl­werk erhalten, andere beherbergen Ausstel­lungen oder Kunst­hand­werk.
C

Kastilien-La Mancha

Staubige Heimat von Don Quijote

Die Land­schaft zwischen Madrid und Anda­lu­sien ist eine baum­lose Einöde, die kaum besiedelt ist. Kastilien-La Mancha, das zuweilen auch Neuka­stilien genannt wird, ist etwa so groß wie Tsche­chien, hat aber weniger als 2 Millionen Einwohner.

Früher war das Land wegen der geringen Nieder­schläge kaum genutzt. Seitdem es Staudämme und Bewäs­se­rung gibt, werden Getreide und Kicher­erbsen ange­baut. Große Flächen sind mit Eukalyptus bepflanzt. Wegen der hohen Lage herrscht konti­nen­tales Klima mit heißen Sommern. Der Winter ist besonders auf den windge­pei­t­schen Höhen unge­müt­lich. Welt­be­kannt ist die abge­legene Hoch­e­bene durch den Roman Don Quijote de la Mancha, den Miguel de Cervantes 1605 veröff­ent­lich hat.

Zu Gast in einem Stadthotel in Almagro

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Die Residenz aus dem 17. Jahr­hun­dert ist der Geburtsort von Pedro Oviedo, dem berühmten Stadt­mäzen, und liegt in der Altstadt von Almagro.

Drei Jahre lang wur­de das Haus von Experten restau­riert und erstrahlt nun wieder in altem Glanz. Seit 2001 hat es seine Tore für Gäste geöffnet. Die Zimmer sind individuell und modern einge­richtet und befinden sich entweder im alten Teil oder in einem neuen Flügel, die drei stil­voll gestal­tete Innenhöfe umschließen. Entspan­nung findet man im kleinen Well­nessbe­reich des Hotels. Das Restau­rant El Corregidor ist ca. 500 Meter vom Hotel entfernt und gilt als eines der besten der Stadt.

Almagro

Bayri­sches Flair in Südka­stilien
Die Stadt östlich von Ciudad Real (zu deutsch: „Königs­stadt“) hat einen schönen Markt­platz (Plaza Mayor) mit grün gestri­chenen Fensterläden, was eher an Bayern als an Spanien erin­nert. Tatsäch­lich stammen sie noch von den Fuggern, die in der Stadt großen Einfluss hatten. Die Augsburger Kaufmannsfa­milie waren die Bankiers von Karl V. und hatten Quecksilberminen in der Umge­bung gepachtet. Von den Balkonen wurden früher die Stier­kämpfe verfolgt, die auf dem Markt­platz stattfanden. Die Stadt eignet sich als Ausgangs­punkt zur Erkundung der südka­stili­schen Land­schaft La Mancha, der Heimat des Don Quijote.

Von Almagro nach Úbeda

139 km | 2:30 h
Über den Desfi­l­adero de Despeñaperros, einen spektaklulären Pass gelangt man von Kastilien nach Anda­lu­sien. Rund um den Pass ist ein Natur­park mit Wandermöglichkeiten einge­richtet.

Desfi­l­adero de Despeña­perros

Einziger Pass über die Sierra Morena
Der einzige Pass über die Sierra Morena führt durch die male­ri­sche Schlucht von Despeña­perros. Die Berg­landschaft rund um den gleich­na­migen Fluss ist heute ein Natur­park, wo in den Kork­ei­chenwäl­dern wieder Luchse, Wölfe, Hirsche und Adler leben. Nicht immer war der Pass so fried­lich wie heute. 1212 eroberte ein christ­li­ches Heer in einer blutigen Schlacht den stra­tegisch wich­tigen Pass und leitete den Unter­gang des mauri­schen Anda­lu­sien ein.
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Sierra Cazorla

Geier, Adler, Mufflons und Steinböcke

Aus hüge­ligen Getrei­defel­dern steigt im Nord­osten Anda­lu­siens die maje­s­tä­ti­sche Sierra Cazorla bis über 2.000 Meter auf.

Die wild­roman­ti­sche Gebirgs­landschaft östlich von Úbeda und Baeza ist Spaniens größtes Natur­re­servat und vor allem im Frühjahr und im Herbst ein wahres Wander­pa­ra­dies. Einzig­artig für Spanien ist der große Kiefern­wald, der einst große Teile Spaniens bedeckt hat, aber nur hier wegen seiner Unzugäng­lichkeit erhalten geblieben ist. Geier und Adler, Muff­lons und der iberi­sche Steinbock sind hier beheimatet.

Zu Gast im Parador von Ubeda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Palast aus dem 16. Jahr­hun­dert beherrscht die Plaza de Vázques Molina, einen der schönsten Renais­sance-Plätze von Úbeda.

Hinter der Fassade verbirgt sich ein idylli­scher Innenhof mit Doppelgalerie, der heute mit einem Glas­dach versehen ist und eine stille Rückzugsmög­lichkeit für die Gäste bietet. Die freund­li­chen und hellen Zimmer zeichnen sich durch besondere Größe und Deckenhöhe aus. Das Restau­rant serviert vorwiegend Speziali­täten der anda­lu­si­schen Küche.

Úbeda

Renais­san­ce­stadt und Tor zur Sierra Cazorla
Die Stadt mit knapp 35.000 Einwoh­nern liegt im Westen der Sierra Cazorla. Der histo­ri­sche Kern über­rascht mit einem komplett erhal­tenen Stadt­bild, das aus der Renais­sace stammt. Tatsäch­lich war Úbeda im 16. Jahr­hun­dert eine der führ­enden spani­schen Städte, die an der Verbrei­tung huma­nis­ti­scher Ideen betei­ligt war. Besonders deut­lich wird die Bedeu­tung des „Sala­manca von Anda­lu­sien“ auf der Plaza de Váquez de Molina. Dort stehen die präch­tigsten Bauten der Stadt. Der Alcazar, wie man die mauri­schen Stadt­pa­läste nennt, ist allerdings abge­rutscht und ins steil abfal­lende Tal des Guadalquivir-Flusses gestürzt. Heute kann man dort unge­hindert die Szenerie der Sierra Cazorla bewundern.

Baeza

Bilder­buch­stadt aus der Renais­sance
Zur Römerzeit hieß die Stadt Beatia Baecula. Unter den Westgoten war sie kurz Bischofs­sitz, bevor die Mauren sie zur Taifa, der Haupt­stadt eines Klein­kö­n­ig­rei­ches, machten. 1227 holte die Reconquista die Stadt zurück ins katholi­sche Spanien. Das heutige Stadt­bild stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert, als Baeza eine wirt­schaft­liche Blüte erlebte. Die Univer­sität am Plaza Santa Cruz und viele präch­tige Renais­san­cebauten wurden errichtet, von denen der beein­dru­ckenste vom Ende des 15. Jahrhunderts stammt. Der Palacio Jabalquinto hat eine wunder­schöne Fassade, in die Diamantquader und goti­sche Pfeiler einge­baut sind. Der Palast umschließt einen typisch anda­lu­si­schen Patio mit einer wuch­tigen Treppe.

Cazorla

Male­ri­sches Berg­dorf in der Sierra
Das Berg­dorf am West­rand der Sierra de Cazorla liegt beein­dru­ckend am Fuße der Peña de los Halcones und dem Cerro de Salva­tierra. Durch verwin­kelte Gassen gelangt man zur male­ri­schen Plaza de Santa María. Von hier aus sieht man das ehemals mauri­sche Castillo de la Yedra, in dem das örtliche Heimatmuseum unter­ge­bracht ist. Mehrere Wander­wege beginnen am Ort. Wer zum alles über­ra­genden Gilillo (1.845 m) aufsteigt, wird mit einem weiten Blick über die anda­lu­si­sche Platte belohnt.

Wande­rung von der Puente de las Herrerías nach Cazorla

Über die sagen­umwobene Brücke der Königin
Die Puente de las Herrerías wur­de für die spani­sche Königin Isabella gebaut – angeb­lich in einer Nacht. Wer die mittelschwere Wande­rung durch die Sierra de Cazorla machen möchte, stellt seinen Wagen am besten in Cazorla ab und lässt sich mit dem Taxi zur Puente de las Herrerías bringen, wo die Tour ihren Anfang nimmt. (4 Stunden, 13 Kilometer, bergauf: 550 Meter, bergab: 760 Meter)

Am Rio Borosa

Durch eine enge Schlucht in die Sierra de Cazorla
Der wegen ihrer Länge anspruchsvolle Wande­rung führt durch eine enge Schlucht in einem Natur­park bis zu den Lagunen von Aguas Negras und Valdeazores. Mehrere Tunnel müssen durch­quert werden. Besonders reizvoll ist die reiche Tierwelt. Da Hin- und Rückweg gleich sind, kann man jederzeit umkehren. (7 Stunden, 25 Kilometer, auf und ab: 660 Meter)

Von Úbeda nach Albo­lote

196 km | 3:00 h
Kurz nach Úbeda kommt man durch Baeza, eine Bilder­buch-Renais­san­ce­stadt hoch über dem Tal der Guadalquivir. Später fährt man durch Jaén mit seiner ehrwür­digen Kathedrale. Die Stadt ist umgeben vom größten Oliven­anbau­gebiet der Erde und wird als Spaniens Oliven­haupt­stadt bezeichnet.

Haci­enda de la Laguna

Kathedrale des Olivenöls
Das Museum der Oliven­kultur informiert über den Oliven­anbau in der Provinz Jaén. Es ist in einem großen Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert mit einer herr­li­chen Bodega unter­ge­bracht, die 1848 errichtet wur­de und ein großar­tiges Beispiel der Indu­s­trie­ar­chitektur darstellt, was ihr den Namen „Kathedrale des Olivenöls“ einge­bracht hat. Die Erläu­te­rungen im Museum sind teilweise auf Deutsch. Die Videofilme haben engli­sche Unter­titel. Ange­schlossen ist ein kleiner Shop, wo man die unter­schied­lichsten Oliven­öl­pro­dukte kaufen kann. Vom Museum aus kann man zu einem histo­ri­schen Wasser­re­servoir im La Lagune-Natur­schutzgebiet gehen. Der  bezeichnete Weg führt durch Olivenhaine um die Lagune herum, wo man zu jeder Jahres­zeit viele Vögel entde­cken kann.

Jaén

Arabi­sche Burgen und christ­liche Kirchen inmitten endloser Olivenhaine
Die Bischofs­stadt im Schatten der übermäch­tigen Burg ist das Zentrum des größten Oliven­anbau­gebiets der Welt. Besonders im bergigen Süden kann man schöne Landschafts­ein­drücke von schier endlosen Olivenhainen sammeln. Die karthagi­sche Gründung wur­de 207 von den Römern erobert. Städ­tisch wur­de der Ort jedoch erst unter den Mauren, die 712 einzogen. In der Reconquista fiel Jaén eine besondere Rolle zu. Hier sammelten sich die Truppen des kastili­schen Königs vor dem Sturm auf Granada. Neben der arabi­schen Burg ist vor allem die Kathedrale besonders sehens­wert.

Alcala La Real

Mäch­tige Maurenburg in den Olivenhainen
Schon von fern sieht man die mäch­tige Burg aus dem 13. Jahr­hun­dert über der Stadt thronen, die von mauri­schen Kalifen zum Schutz vor den Christen gebaut wur­de. Vom Turm der Burgka­pelle blickt man weit über die sanften Hügel, die Stadt und die Olivenhaine.
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Granada

Islamischer Palast vor schneebedeckter Sierra

Die bedeu­ten­dste Stadt Südspa­niens liegt am Rande einer Fluss­ebene vor der gewal­tigen Kulisse der meist schnee­be­deckten Sierra Nevada.

Auf zwei Hügeln verteilt sich die Altstadt: auf dem einen thront die Alhambra, ein Märc­hen­pa­last wie aus Tausend­und­einer Nacht. Auf dem nörd­li­chen Hügel liegt Albaicín, das mauri­sche Viertel mit seinen weiß verputzten Häusern, terras­sierten Gärt­chen und verwin­kelten Treppen­gassen. In der Geschichte Spaniens spielte Granada eine zentrale Rolle: Schon 500 vor Christus gab es eine Sied­lung der Iberer. 500 nach Christus überfielen die Vandalen die Stadt. Wieder 200 Jahre später wur­de sie von den Mauren erobert, die sie zur Haupt­stadt eines muslimi­schen König­rei­ches machten. Wissenschaft und Technik, Kunst und Tole­ranz brachten Granada eine jahrhunder­te­lange Blütezeit. Als 1236 das Kalifat Cordoba von den Christen erobert wur­de, war Granada die letzte Bastion der Muslime auf euro­päi­schem Boden. Sie fiel erst 1492, im Jahr der Entde­ckung Amerikas.

Zu Gast auf einem Cortijo bei Granada

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gut liegt rund 20 Kilometer nörd­lich von Granada, zwischen der Sierra del Pozuelo und der Sierra Arana. Es diente ursprüng­lich als Nonnen­kloster, bevor es im 19.

Jahr­hun­dert in einen land­wirt­schaft­li­chen Betrieb umge­wandelt wur­de. Heute gehören noch 4.000 Hektar Land zum Anwesen, weshalb es besonders für Gäste geeignet ist, die Weite und Stille suchen. Große Innenhöfe, Terrassen, Olivenhaine, Weizen- und Sonnenblu­menfelder – die Schön­heit Anda­lu­siens fernab vom Massen­tou­rismus ist innen und außen stets präsent. Die Gäste­zimmer sind origi­nell und individuell einge­richtet. Ein Swimmingpool ist vorhanden und von Mai bis September nutzbar. Zum Dinner kann ein 3-gängiges Gourmet­menü bestellt werden.

Führung (OPTIONAL)

Alhambra Übersichtstour (3-4 Stunden, deutsch)

Keine Anda­lu­sien-Reise ohne den Besuch der Alhambra. Eine deutsch­spra­chige Führerin führt Sie in die Palast­stadt der Mauren.

Schwer­punkt sind die Nasriden­pa­läste aus dem 13. und 14. Jahr­hun­dert – der stein­ge­wor­dene Traum aus 1001 Nacht. Aber auch die Gärten mit dem Sommer­pa­last und der Renais­sance­pa­last Karls V. werden besich­tigt.

Führung (OPTIONAL)

Im Schatten der Alhambra (3 Stunden, deutsch) | 1x Eintritt Madraza pro Person

Christen, Juden und Muslime haben seit jeher die Stadt Granada geprägt und geformt. Der drei­stün­dige Spaziergang durch die Altstadt führt zu Spuren aller drei Reli­gionen: Wir entde­cken mauri­sche Paläste, soge­nannte „Carmenes“ und Kirchen, die früher einmal als Moscheen dienten und architek­to­ni­sches Vorbild für die heutige Hauptmo­schee waren.

Auf dem ehema­ligen Seiden­markt und beim Besuch der „Madraza“ erfahren wir mehr über den wirt­schaft­li­chen Einfluss der jüdi­schen Gemeinde im Mittel­alter. Die Führerin spricht Deutsch und lebt seit Jahren in Granada. Sie wird Ihnen gerne auch jegliche weiteren Fragen zu Granada und Anda­lu­sien beantworten.

Konzert (OPTIONAL)

Flamenco Show in den Höhlen von Sacromonte

Flamenco ist eine anda­lu­si­sche Urge­walt, eine Explo­sion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kultur­erbe, das die Welt der dem Süden Spaniens verdankt und ein Schlüssel zur Seele von Granada. Wer dorthin reist, sollte unbedingt den unver­gleich­li­chen Tanz erleben, auch wenn er inzwi­schen touris­tisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet in den Höhlen von Sacromonte statt, wo seit dem 18. Jahr­hun­dert vor allem Zigeuner und Flamenco-Künstler arbeiten.

Albaicín

Mauri­sches Viertel von Granada
Das älteste Stadt­viertel von Granada in Spanien geht zurück auf die späta­n­tike, vormau­ri­sche Sied­lung Ilíberis. Heute verspürt man dort noch am stärksten den Zauber der mauri­schen Zeit. An den engen Steilgassen stehen weißge­tünchte verwin­kelte Häuser mit großar­tigen Innenhöfen. Immer wieder tun sich Blicke auf die gegenüber­liegende Alhambra auf. An der Carrera del Darro gibt es Bars und Cafés. Dort beginnt das Leben am Abend und dauert bis tief in die Nacht. Seit 1994 gehört er zum Welt­kultur­erbe der UNESCO.

Kathedrale von Granada

Symbol des katholi­schen Neuanfangs
Nach der Reconquista, der Rück­e­r­obe­rung durch das katholi­sche Spanien, wur­de Granada 1492 zum Erzbistum bestimmt. Eine präch­tige Kathedrale als Zeichen des Neuanfangs sollte her, doch aus heutiger Sicht zeigt die Catedral Santa Maria de la Encar­nación eher den Bedeu­tungs­ver­lust. Sie wur­de erst 1523 mit 30 Jahren Verspä­tung begonnen – als goti­scher Monu­men­talbau, dann aber im Stil der Renais­sance weiter­geführt. Nach weiteren 30 Jahren wur­de die Kirche eingeweiht, aber sie war noch längst nicht fertig. Die ursprüng­lich geplanten Türme fehlten. Auch der stattdessen vorge­se­hene Turm erreicht längst nicht seine geplante Höhe. Im Südosten der Kathedrale liegt die Capilla Real, die Grabka­pelle der Katholi­schen Könige. Dort ruhen, bewacht von steinernen Löwen, Ferdi­nand und Isabella.

Alhambra

Islami­sche Kunst in Voll­endung
Er ist das meist­be­suchte Monu­ment Spaniens: Der Stadt­pa­last auf dem Sabikah-Hügel von Granada ist eines der schönsten Beispiele für mauri­schen Stil und islami­sche Kunst. Der Berg war bereits vor der Römerzeit besiedelt. Doch erst die Mauren bauten hier eine gigan­ti­sche Festung. Die Kala al Hambra – die rote Burg – ist 740 Meter lang und über 200 Meter breit – und diente der Vertei­digung, und zwar vor der eigenen Stadt­bevöl­ke­rung. Oft wird die Alhambra mit dem märc­henhaften Palast der Nasriden gleichge­setzt. Sie umfasst aber die ganze Anlage von der Alcazaba im Westen bis hin zum Gene­ralife, dem Garten­pa­last im Osten.

Cahorros von Mona­chil

Auf Seil­brü­cken in eine Schlucht bei Granada
Der Wanderweg startet östlich der Alhambra und führt durch eine enge Schlucht. Der Weg ist als „Cahorros Bajos“ ausge­schildert. Zurück kann man ab Tajo del Lunes einen anderen Weg nehmen und über die Höhe nach Granada zurückkehren. (2:45 Stunden, 8,61 Kilometer, auf und ab: 300 m)

Auf dem Ster­nenweg

Am Rio Genil fluss­aufwärts durch medi­ter­rane Wälder
Der Vereda de la Estrella führt von Güejar hinein in die Sierra Nevada bis zu den Nord­ab­stürzen des Mulhacén. Dort wachsen medi­ter­rane Eichen, Ahorn und eine riesige Kastanie, die „El Abuelo“ (Großvater) genannt wird. Der Weg beginnt an der Brücke über den Rio Genil und folgt dem Fluss aufwärts in die Bergwelt am Alcazaba. Auf dem Rückweg gibt es zwei bewirt­schaf­tete Hütten. (5:30 Stunden, 21 Kilometer, auf und ab: 820 Meter)

Von Albo­lote nach Nerja

122 km | 2:30 h
Besonders reizvoll ist die schmale Gebirgs­straße durch die Sierra del Chaparral. Sie führt in zahl­losen Windungen bis auf 1.200 Meter. Vom Sattel am Lopera bietet sich eine grandiose Sicht übers Meer.
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Costa del Sol

Weiß getünchte Bergdörfer hinter Europas bekanntester Badeküste

Die spani­sche Mittelmeerküste von Tarifa bis östlich von Malaga wird heute als Costa del Sol touris­tisch vermarktet.

Bis in die 1950er Jahre gab es keinen Tourismus an der Küste mit über 320 Sonnen­tagen im Jahr. Erst danach begann ein Bauboom von Hotel- und Apart­ment­anlagen und damit die Verschande­lung. Die aus dem Boden gestampften Orte wurden durch eine vier­spu­rige Straße mitein­ander verbunden. Erst in den 1990er Jahren wurden die schlimmsten Auswüchse besei­tigt. Völlig anders als die besiedelte Küste ist das Hinter­land: In den weiß getünchten Berg­dörfern, Pinien- und Olivenhainen findet man noch die heitere Ruhe des alten Anda­lu­siens.

Zu Gast im Parador von Nerja

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel ruht auf einer Klippe an der Küste von Malaga, in einer Umge­bung, die sehr dafür geeignet ist, die Küste und schönen Ecken der Natur zu genießen, welche die Gegend zu bieten hat.

Zum Strand gelangt man in einem einzig­ar­tigen Perso­nen­aufzug. Die Zimmer sind gut ausge­stattet und haben einen Balkon oder eine Terrasse. Vom Haus und vom großen Garten mit Pool hat man einen guten Blick aufs Meer.

Nerja

Badeort an der Costa del Sol
Der Ort an der Costa del Sol ist heute vom Tourismus geprägt. Davon zeugen Hotels und Diskotheken in der Umge­bung. Allerdings geht es im Vergleich zu Malaga in Nerja noch relativ ruhig zu. Die histo­ri­sche Altstadt mit weiß gekalkten Häusern und schmalen Gassen ist auto­frei. Ein Blick in die Hinter­höfe lohnt sich beim Spazierengehen. Dort verste­cken sich viele Schön­heiten, phan­ta­sievolle Gärten oder handwerk­liche Details. Auch in der Umge­bung kann man noch schöne Dörfer entde­cken.

Balcón de Europa

Pa­no­ra­ma­blick übers Meer an einer Burg­ruine
Auf den Grundmauern einer mittel­alter­li­chen Burg steht die Aussichts­platt­form. Der Balcón de Europa schwebt 60 Meter über dem Meer und ist das Ziel eines Spaziergangs über die Prome­nade von Nerja. Darunter liegt eine Bade­bucht mit alten Wachtürmen und einem Panora­mare­stau­rant. Die Festung, auf der sich der Balcón de Europa befindet, wur­de durch ein Erdbeben im 19. Jahr­hun­dert zerstört. Auf den Ruinen hielt der dama­lige König Alfonso XII. eine bewegende Rede, weshalb man ihm an dieser Stelle ein Denkmal gesetzt hat.

Kirche El Salvador

Barock­kirche in der Altstadt
Die Barock­kirche aus dem 17. Jahr­hun­dert steht im histo­ri­schen Stadt­zentrum von Nerja. Der mäch­tige Baum nebenan wird von den Einheimi­schen Cerote genannt, was so viel wie Pechbaum bedeutet. 1997 wur­de der Bau voll­ständig restau­riert. Das Innere besteht aus drei Kirchen­schiffen, die durch Säulen und Rundbögen vonein­ander getrennt sind. Über dem Kreuzgang befindet sich eine Halbkuppel. Fresken der Grana­di­schen Schule aus dem 18. Jahr­hun­dert verzieren die Gebets­ni­schen im Evange­lium. Das Wandbild stammt von einem bekannten Maler, Francisco Hernández, der im  Nach­barort Vélez zu Hause war.

Wande­rung in der Schlucht des Rio Chillar

Barfuß durch einen Gebirgsfluss waten
Die Wande­rung beginnt am Ortsrand von Nerja und führt in die Schlucht des Río Chillar. Der wich­tigste Fluss der Sierra de Almijara hat einen grandiosen Canyon gegr­aben, in dem es auch im Sommer schattig ist. Dann kann man sich die Schuhe ausziehen und durch den Fluss waten. Zu anderen Jahres­zeiten sollte man den Wanderweg nehmen. (5:46 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 740 Meter)

Natur­park Acan­ti­l­ados Maro

Aussichtsreiche Rund­tour am Cerro Caleta
Der Natur­park erstreckt sich von Nerja bis zur Bucht Cala de Cazaida. Mit zwölf Kilome­tern Küstenlinie und einem Gebiet von 195 Hektar umfasst er die Steilwände an der Küste, kleinere Strände und winzige Buchten, von denen einige noch weitge­hend unbe­rührt sind. Geschützte und seltene Pflanzen kann man entde­cken, darunter den weißen Rosmarin. Wer den Park erkunden will kann eine aussichtsreiche Kurzwande­rung am Cerro Caleta vom Park­platz El Cabuelo an der N 340 machen. (Hin und zurück: 5 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 280 Meter)

Von Nerja nach Malaga

Mietwagenabgabe

Von Nerja nach Malaga

71 km | 51 Minuten

Totalán

Wo die Zeit stehenge­blieben ist
Das weiße Dorf im Grenzgebiet zwischen Axarquía und Montes de Málaga liegt reizvoll auf einer Anhöhe über zwei Flüs­schen. Weißge­tünchte Häuser säumen die engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Kirche Santa Ana mit ihren roten Säulen bildet die Mitte, der Turm Torre de Salazar und der Dolmen am Cerro de la Corona sind weitere Sehens­wür­digkeiten. Das typi­sche einheimi­sche Gericht ist chanfaina, eine Art Eintopf, dem zu Ehren jähr­lich ein Fest gefeiert wird.

Malaga

Mittel­punkt der Costa del Sol
Malaga ist der wirt­schaft­liche Mittel­punkt Anda­lu­siens. Jähr­lich landen mehr als sieben Millionen Touristen auf dem Flughafen und werden in zahl­losen Bussen zu ihren Hotels an der Costa del Sol transpor­tiert.  So nennt man die Küste von Malaga bis Estepona wegen der über 320 Sonnen­tage pro Jahr. Sie wur­de vom Massen­tou­rismus entdeckt und gilt heute als das größte zusam­men­hän­gende Feri­en­gebiet in Europa. Dennoch hat die Stadt, in der Picasso seine ersten 15 Lebens­jahre verbrachte, auch ihre Reize: im Hafenbereich und in der Altstadt gibt es hübsche Gassen, die zum Flanieren und bummeln einladen und für triste, gesichts­lose Vorstädte entschä­d­igen.

Mietwagenabgabe

Station: Málaga Flughafen (Shuttle Service)

14 Tage
ab 1.289,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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