Spanien Rundreise von Madrid nach Jerez
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Einst Moschee, heute Kathedrale: Mezquita in Cordoba
Einst Moschee, heute Kathedrale: Mezquita in Cordoba BILD
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Spanien Rundreise

von Madrid nach Jerez

13 Tage | ab 1.469,00 EUR p.P. im DZ*
Madrid – Toledo – Almagro – Cordoba – Sevilla – Jerez

Spanien in seiner Gegensätzlichkeit erleben: stolze Städte und sonnige Strände, endlose Hochebenen und majestätische Gebirge, das alles macht diese Spanien-Rundreise außerordentlich abwechslungsreich. Spannend ist auch der Gegensatz der Kulturen zwischen dem katholischen Kastilien und dem bis heute maurisch geprägten El Andaluz.

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1.–3. Tag: Madrid

Spaniens vitaler Mittelpunkt
Die drei Millionen Einwohner zähl­ende Haupt­stadt Spaniens ging aus der mauri­schen Stadt Madschrit im 10. Jahr­hun­dert nach Christus hervor. Die spani­schen Könige wählten die eigent­lich unbedeu­tende Stadt wegen der zentralen Lage auf der iberi­schen Halb­insel zur ihrer Residenz. Erst im 19. und 20. Jahr­hun­dert wur­de sie auch wirt­schaft­li­cher und kultureller Mittel­punkt. So kann sie, was das Stadt­bild angeht, nicht mit Toledo, Sevilla oder Granada mithalten. Dafür gilt das Nach­tleben als unschlagbar: Niemand kann mehr die Fülle an Bars, Bodegas und Restau­rants über­sehen.
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Zu Gast in einem Hotel im Zentrum von Madrid

Das Hotel befindet sich innerhalb eines historischen Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert im Zentrum von Madrid, gegenüber dem Teatro Real de La Ópera und nahe des Palacio Real und der Plaza Mayor. mehr ...

Bei seiner Restaurierung wurde sorgsam darauf geachtet, die Originalstruktur und dekorative Elemente des Hauses zu erhalten. Die Zimmer der verschiedenen Kategorien sind stilsicher in harmonisierenden Farben eingerichtet. Morgens wird im Gewölbekeller ein reichhaltiges Frühstücksbuffet angerichtet. Die zentrale Lage ist optimal für die Erkundung der vielen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des alten Viertels „Villa y Corte“. Die nächste Metrostation ist fünf Gehminuten entfernt.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Markt San Miguel

Kuli­na­rik­tempel von Madrid

Das 1916 als Markt­halle eröffnete guss­ei­serne Gebäude wur­de 2009 in den ersten Kuli­narik-Markt Madrids umge­baut. Inzwi­schen hat sich dort ein tolles gastro­no­mi­sches Angebot etab­liert. Mit über 10 Millionen Besu­chern gilt es als der Kuli­narik-Tempel und moderne Quin­tes­senz der spani­schen Küche. Erhält­lich ist alles; etwa iberi­scher Schinken, frische Meeresfrüchte, medi­ter­rane Reisge­richte oder spezi­elle Käsesorten aus Kastilien, Astu­rien oder dem Basken­land. Über 30 feste und fahrbare Stände garan­tieren eine große Auswahl.

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Palacio Real

Vom märc­henhaften Prunk der bourbo­ni­schen Herr­scher

Italie­ni­sche Architekten sollten Mitte des 18. Jahrhunderts für den spani­schen König, Philipp V., den Glanz von Versailles nach Madrid bringen – es wur­de trotzdem ein sehr spani­scher Bau: streng, quad­ra­tisch und mächtig, üppig und barock, vor allem aber gigan­tisch. Sieben Etagen und 100.000 Quad­r­at­meter Platz bot der Palacio dem König und seinem Hofstaat. 50 der insge­samt 280 könig­li­chen Gemächer sind heute für die Öffent­lichkeit zugäng­lich. Die Besich­tigung gleicht einer etwas gehetzten Kurzreise durch eine Märc­henwelt voller kostbarer Gemälde, Wand­teppiche, Deckenma­le­reien, Stuck­or­na­mente, Lüster, Möbel, Uhren, Geschirr, Degen, Gewehre, Rüstungen, Landkarten, Bücher – und schließ­lich durch die König­liche Apotheke. Auch wenn kaum Zeit für Klei­nigkeiten bleibt, so bekommt man doch einen Eindruck vom uner­mess­li­chen Prunk, den sich die Bourbonen erlaubten, während die meisten ihrer Untertanen von wenig Brot und Lammfleisch lebten.

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Liria Palast

500 Jahre alte Kunst­samm­lung

Der Palacio de Liria beherbergt eine der bedeu­ten­dsten privaten Kunst­samm­lungen Spaniens, die Mäzene im Lauf von 500 Jahren zusam­menge­tragen haben. Den Auftrag gaben die Herzöge von Berwick und Alba. Ausge­stellt werden ­Ge­mälde, Skulpturen, Wand­teppiche und Möbel.

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3.–5. Tag: Toledo

Stolze Stadt in der Südmeseta
Die stolze Stadt in der Südme­seta thront hoch über dem Fluss Tajo. Kirchen, Häuser und Paläste türmen sich zu drei Seiten hundert Meter hoch über dem Fluss. Zur Bewa­chung der Fluss­übergänge, die bis heute aus mittel­alter­li­chen Brücken bestehen, ist die Burg einst gegründet worden. Toledo ist eine der ältesten spani­schen Städte und war längst Haupt­stadt, als sie 192 v.Chr von den Römern erobert wur­de. 350 Jahre lang florierte sie als mauri­sche Waffenschmiede und Wissenschafts­hoch­burg unter dem Kalifen von Cordoba, bevor Alfons VI. die stolze Stadt für das Chris­tentum zurück­e­r­oberte und zur könig­li­chen Residenz machte. Es begann eine Zeit der Intole­ranz mit Juden­pogromen, Hexenver­folgung und Inqui­si­tion. Als 1561 die Residenz nach Madrid verlegt wur­de, verlor Toledo an Bedeu­tung. Die Schön­heit der Stadt und ihre schil­lernde Geschichte offenbaren sich auf einer Rundfahrt. Die herr­liche Kathedrale – das Wahrzei­chen von Toledo – steht auf den Ruinen einer mauri­schen Moschee.

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Vermieter: ALAMO
Fahrzeug: Seat Ibiza o.ä. (EDMR)

Die Strecke führt über Illescas, wo in der Kirche des Hospitals fünf Bilder von El Greco zu sehen sind.

Museo del Prado

Kunst­museum der Spitzen­klasse

Der Prado ist aus einer Kunst­samm­lung der Habsburger Könige hervor­gegangen, die von den Bourbonen fortge­setzt wur­de. Heute gehört er mit mehr als drei Millionen Besu­cher im Jahr, 5000 Zeich­nungen, 2000 Drucken und fast 2000 Kunst­ge­gen­ständen zu den größten und bedeu­ten­dsten Kunst­mu­seen der Welt. Neben der welt­weit besten Samm­lung spani­scher Maler werden unter anderem auch holländi­sche Meister und einige Werke von Botti­celli, Carava­ggio, Albrecht Dürer, Rembrandt gezeigt.

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Museo Thyssen-Born­emisza

Kunst­samm­lung von Welt­rang

Fried­rich Thyssen, zweiter Sohn des Stahlma­g­naten, wollte vom Stahl nichts wissen. Er heira­tete eine unga­ri­sche Baronin namens Born­emisza und sammelte Kunst. Ihr gemein­samer Sohn Hans-Heinrich (1921-2002) wur­de Schweizer Staats­bürger und sammelte weiter, mit Vorliebe deut­sche Expres­sio­nisten. Bei seinem Tod hatte er rund 1500 Werke beisammen, die einen fast enzyklo­päd­i­schen Gang durch die Kunst­ge­schichte Europas und Nord­ame­rikas erlauben. Der zentrale Teil dieser Samm­lung, etwa 800 Gemälde, ist seit 1992 im Madrider Museum Thyssen-Born­emisza im Palacio Villahermosa zu sehen. 2004 ist ein moderner Anbau des Villahermosa-Palasts fürs Publikum geöffnet worden, in dem 220 weitere Gemälde ausge­stellt sind. Ein chro­no­logi­scher Spaziergang durch die Kunst vom 13. bis zum 20. Jahr­hun­dert beginnt im zweiten Stock­werk und endet im Erdge­schoss.

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Real Jardín Botánico

Oase in der Millio­nen­me­tro­pole

Vor mehr als 200 Jahren, im Jahr 1781, ließ Karl III. den Bota­ni­schen Garten gleich neben dem Prado anlegen. Und mehr als 200 Jahre alt sind auch die ältesten der rund 30.000 Bäume, Büsche und Blumen aus aller Welt, zwischen denen die Besu­cher wandeln wie in einem großen Garten. Sie stammen aus den spani­schen Kolo­nien in Amerika und auf den Phili­pinen. Seit 2005 beherbergt der Jardín Botánico auch die Bonsai­samm­lung des ehema­ligen Minister­präsidenten Felipe González.

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B

Zu Gast in der alten Kardinalsresidenz

Vor 700 Jahren wurde das Anwesen als Sitz des Kardinals Lorenzana auf die Stadtmauer von Toledo gesetzt. mehr ...

In seinen Gärten und Teichen, den strengen Zügen des Hauses und seinem kastilianischem Interieur spiegelt sich der Glanz der Stadt wider. Breite Korridore und eine Wendeltreppe führen zu den Zimmern mit kleinen Bädern.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Kathedrale von Toledo

Haupt­werk der spani­schen Gotik

250 Jahre Bauzeit bean­spruchte das Gebäude, das zu den großar­tigsten in ganz Spanien gehört. Es wur­de 1227 auf dem Grund der ehema­ligen Moschee errichtet, wo wiederum vorher eine alte westgo­ti­sche Kirche stand. Der Nordturm ist 90 Meter hoch und beherbergt die Campana Gorda, eine über 12 Tonnen schwere Glocke. Drei goti­sche Portale öffnen den gewal­tigen Kirchenraum zur Haupt­fas­sade hin. Sie sind alle reich verziert und bebildert. Das fünfschffige Innere ist 110 Meter lang und wird von 88 Säulen gestützt. Der riesige Haupt­altar wur­de geschnitzt, vergoldet und bemalt. Thema der ausge­dehnten Bildwand ist das Leiden und Sterben Jesu. Diese Kirche ist kein einheit­li­ches Bauwerk, Gene­ra­tionen haben an ihr gearbeitet.

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Casa y Museo El Greco

Sterbe­haus und Museum von El Greco

1541 starb der Maler, Bildhauer und Architekt, den die Spanier wegen seiner kreti­schen Herkunft nur „den Grie­chen“ nannten und bald vergaßen. El Greco wur­de erst im 20. Jahr­hun­dert wirk­lich berühmt, als die Expres­sio­nisten ihn als einen ihrer bedeu­ten­dsten Vorläufer entdeckten. Sein Sterbe­haus in Toledo wur­de 1906 renoviert und mit origi­nalen Möbeln ausge­stattet. Im Anbau zeigt das Museo 20 Origi­nal­ge­mälde von El Greco, darunter seine berühmte Ansicht von Toledo.

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Sinagoga del Trán­sito

Vom Leben zwischen Diskrimi­nie­rung und Vertreibung

Nach der Wiede­re­r­obe­rung Toledos durch die spani­sche Krone wurden nicht sofort alle Juden und Muslime vertrieben. Wer sich an die katholi­sche Umge­bung anpasste, wur­de als Bürger minderen Rechts geduldet. Man nannte sie die Mudéjares, von dem arabi­schen Wort für „dienstbar gemacht“. Die Synagoge von 1366 ist so ein „mudejares“ Gebäude. Der einschiffige Raum ist mit umlau­fenden Thor­aversen deko­riert. 150 Jahre durften die Juden ihr Gottes­haus benutzen – bis zur endgül­tigen Vertreibung 1492 durch die schöne Isabella von Kastilien. Dann konfis­zierte ein Ritter­orden das Gottes­haus, während die spani­schen Juden (Sephardim) nach Norden wandern mussten und  sich vorwiegend in Mittel­eu­ropa ansiedelten. Heute beherbergt das Gebäude das Museo Sefardi, das über die glänzende Geschichte und Kultur der spani­schen Juden informiert .

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5.–7. Tag: Almagro

Bayrisches Flair in Südkastilien
Die Stadt östlich von Ciudad Real (zu deutsch: „Königs­stadt“) hat einen schönen Markt­platz (Plaza Mayor) mit grün gestri­chenen Fensterläden, was eher an Bayern als an Spanien erin­nert. Tatsäch­lich stammen sie noch von den Fuggern, die in der Stadt großen Einfluss hatten. Die Augsburger Kaufmannsfa­milie waren die Bankiers von Karl V. und hatten Quecksilberminen in der Umge­bung gepachtet. Von den Balkonen wurden früher die Stier­kämpfe verfolgt, die auf dem Markt­platz stattfanden. Die Stadt eignet sich als Ausgangs­punkt zur Erkundung der südka­stili­schen Land­schaft La Mancha, der Heimat des Don Quijote.

Die Heimat von Don Quijote, die südkastilische Landschaft La Mancha, wird durchfahren. Dabei kommt man über Consuegra, wo sein berühmter Kampf gegen die Windmühlen stattfand.

Consuegra

Die Windmühle des Don Quijote

In Consuegra fand der Windmühl­enkampf des Don Quijote statt. Zwölf Windmühlen aus dem 16. Jahr­hun­dert sind noch erhalten. Sie können auch von innen besich­tigt werden. In einigen ist das Mahl­werk erhalten, andere beherbergen Ausstel­lungen oder Kunst­hand­werk.

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Zu Gast in einem Stadthotel in Almagro

Die Residenz aus dem 17. Jahrhundert ist der Geburtsort von Pedro Oviedo, dem berühmten Stadtmäzen, und liegt in der Altstadt von Almagro. mehr ...

Drei Jahre lang wurde das Haus von Experten restauriert und erstrahlt nun wieder in altem Glanz. Seit 2001 hat es seine Tore für Gäste geöffnet. Die Zimmer sind individuell und modern eingerichtet und befinden sich entweder im alten Teil oder in einem neuen Flügel, die drei stilvoll gestaltete Innenhöfe umschließen. Entspannung findet man im kleinen Wellnessbereich des Hotels. Das Restaurant El Corregidor ist ca. 500 Meter vom Hotel entfernt und gilt als eines der besten der Stadt.  

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

7.–9. Tag: Cordoba

Jüdisch-maurisches Kulturerbe
Cordoba war um 950 nach Christus die bedeu­ten­dste Stadt des christ­li­chen Abend­landes und nur noch mit Byzanz und Bagdad zu verglei­chen. Ihr kome­tenhafter Aufstieg von einer Vandalen-Sied­lung begann 756, als der erste Emir den Thron bestieg und Córdoba zur Haupt­stadt des Kalifats machte. Er führte neue Bewäs­se­rungs­me­thoden und bis dahin unbe­kannte Kultur­pflanzen ein. Wissenschaft und Architektur erlebten einen Höhe­punkt. Um die erste Jahr­tausendwende gab es Straßenbeleuch­tung für die schätzungs­weise 300.000 Einwohner. Die jüdi­sche Gemeinde war ein Hort des christ­lich-muslimi­schen Dialogs. Nach der Erobe­rung und Reka­tholi­sie­rung 1236 geriet Cordoba in Verges­sen­heit – ein Glücksfall, dem der Erhalt der mauri­schen Bausub­stanz zu verdanken ist. Mit Granada und Sevilla gehört Cordoba zu den drei großen Städten Anda­lu­siens, ist aber etwas ruhiger als ihre Schwestern. Wer dem touris­ti­schen Gedränge entgehen will, muss nur ein paar Straßen weiter gehen, wo sich das alltäg­l­iche Leben abspielt.

Über den Desfiladero de Despeñaperros, einen spektaklulären Pass gelangt man von Kastilien nach Andalusien. Rund um den Pass ist ein Naturpark mit Wandermöglichkeiten eingerichtet.

Desfi­l­adero de Despeña­perros

Einziger Pass über die Sierra Morena

Der einzige Pass über die Sierra Morena führt durch die male­ri­sche Schlucht von Despeña­perros. Die Berg­landschaft rund um den gleich­na­migen Fluss ist heute ein Natur­park, wo in den Kork­ei­chenwäl­dern wieder Luchse, Wölfe, Hirsche und Adler leben. Nicht immer war der Pass so fried­lich wie heute. 1212 eroberte ein christ­li­ches Heer in einer blutigen Schlacht den stra­tegisch wich­tigen Pass und leitete den Unter­gang des mauri­schen Anda­lu­sien ein.

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Santuario Virgen de la Cabeza

Wall­fahrtska­pelle in unein­nehmbaren Berg­nest

Von Andújar windet sich eine Berg­straße Norden bis zu der Wall­fahrtska­pelle aus dem 13. Jahr­hun­dert. Im spani­schen Bürger­krieg verschanzten sich in dem schwer einzu­neh­menden Berg­nest über ein halbes Jahr die Natio­na­listen. Die Kirche wur­de voll­ständig zerstört und später wieder aufge­baut. Ein Abste­cher dorthin lohnt sich aber auch wegen der Aussicht über die einsame Bergwelt der Sierra de Andújar.

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Sierra de Cardeña-Montoro

Luchse, Adler und Wölfe im Natur­park

Die Sierra de Cardeña-Montoro ist ein im Nord­osten der Provinz Córdoba gelegener, zur Sierra Morena gehörender Gebirgszug. Das Gebiet ist als Natur­park geschützt, sanfte Hügel kontras­tieren mit tief einge­schnit­tenen Flus­stälern. Die Wälder aus Stein­eiche und Wildem Ölbaum werden zumeist beweidet und bilden ein typi­sches Beispiel der dehesa, wie man die Weide­wälder nennt. Luchse und Stein­adler, gelegent­lich auch Wölfe, finden hier noch einen Lebens­raum. Am west­li­chen Rand des Natur­parks liegt der Ort Cardeña, von dem aus man das Gebiet auf Wande­rungen erkunden kann.

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Zu Gast in einem Palacio in der Altstadt

Der Palacio aus dem 18. Jahrhundert steht auf römischen Fundamenten in der denkmalgeschützten Altstadt von Cordoba. mehr ...

Heute ist das verschachtelte Gebäude ein 5-Sterne-Designhotel mit 53 extravaganten Zimmern, wo alt und neu aufs beste harmonieren. Ein kleiner Pool zwischen Pflanzen im Innenhof und ein Spa in den antiken Kellergewölben runden den Gesamteindruck ab. Eindrucksvoll ist auch das Restaurant, wo man auf einem Glasboden über römischen Ruinen speist.. Wer lieber wegen der Preise oder der manchmal langen Wartezeit lieber anderswo essen gehen will, findet in der Nachbarschaft zahllose Restaurants und Tapas-Bars.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Palacio de Viana

Anda­lu­si­sches Herren­haus mit lauschigen Innenhöfen

Das tradi­tionelle anda­lu­si­sches Herren­haus hat zwölf lauschige Innenhöfe, weshalb es auch Museo de los Patios genannt wird. Die Patios sind reich verziert und bepflanzt und bereits für sich genommen einen Besuch wert. Aber auch der Palast selbst wartet mit einer Samm­lung bemerkens­werter Gegen­stände auf: Unter anderem sind Handfeuerwaffen, histo­ri­sche Einrich­tungs­ge­gen­stände und Gemälde zu sehen. Im Mai gewährt das Palastmuseum während des alljähr­lich stattfin­denden Patio-Festivals kostenfreien Zugang.

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Judería

Altstadt von Córdoba

Das ehema­lige Juden­viertel von Córdoba ist heute die eigent­liche Altstadt. Sie ent­stand im 10. Jahr­hun­dert, als viele Juden in das tole­r­ante Kalifat zogen und sich rund um die Mezquita nieder­ließen. Mit der Über­nahme der Herr­schaft durch die katholi­schen Könige Spaniens 1492 endete die multire­ligiöse Blütezeit. Die sephardi­schen (spani­schen) Juden wurden ebenso vertrieben wie die Mauren. Heute ist die Juderia UNESCO Welt­kultur­erbe. Weiß gekalkte Häuser mit nach Blumen duftenden Innenhöfen säumen die schmalen Gassen. Besonders schön gestaltet ist die Calleja de las Flores, wo die Bewohner ihre Häuser mit einem herr­li­chen Blumenschmuck versehen haben. Einen Besuch lohnt auch die letzte erhal­tene Synagoge Anda­lu­siens.

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Mezquita

Moschee und Kathedrale von Córdoba

Die Mezquita-Catedral von Córdoba ist mit einer Grund­fläche von über 23.000 Quad­r­at­me­tern einer der größten Sakral­bauten der Erde. Seit der Reconquista ist sie die Kathedrale der Stadt. Ihr Name – „Mezquita“ ist mit dem deut­schen Wort „Moschee“ verwandt – deutet also auf muslimi­schen Ursprung der heutigen Kathedrale hin. Vor dem Bau der Moschee stand allerdings auf dem Areal eine Kirche, die schon 780 begonnen wur­de. In über 200 Jahren Bauzeit war eine Moschee entstanden, die mit den schönsten ihrer Zeit in Mekka, Damaskus, Kairo oder Istanbul mithalten konnte. Beim Eintreten wird der Betrachter überwäl­tigt von einem Wald von Säulen und Bögen sowie einem Farb­spiel von über­irdi­scher Schön­heit. Sehens­wert ist auch der Innenhof mit dem Almanzor-Brunnen.

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Las Ermitas

Einsiedelei in der Sierra Cordoba

Auf den Höhen der Sierra Cordoba haben Eremiten in frühchrist­li­cher Zeit Sied­lungen gebaut. Las Ermitas sind noch heute ein Ort von spiritueller Kraft, auch wenn nur noch wenige Brüder der Ordens der Unbe­schuhten Karmeliter dort leben. Von der Aussichts­platt­form hat man einen schönen Blick auf Cordoba. Wer fit ist, kann auch zu Fuß gehen. Der Wanderweg von El Bril­lante im Norden Cordobas ist drei Kilometer lang und steil.

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8. Tag: Cordoba

Führung

Cordoba-Stadtführung durch das jüdische Viertel (2 Stunden, deutsch)

Die Stadtführung beginnt im ehemaligen jüdischen Viertel. Danach geht es in die einzigartige Moschee-Kathedrale. mehr ...

Der deutschsprachige Stadtführer macht nicht nur auf viele architektonische Details aufmerksam, er kommt auch auf die Bedeutung Cordobas als Wissenschaftszentrum und tolerante muslimische Metropole zu sprechen.

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9.–11. Tag: Sevilla

Nächtliches Leben im Barrio de Santa Cruz
Die Haupt­stadt Anda­lu­siens ist in vielerlei Hinsicht eine der heißesten Städte Europas. Das Leben spielt sich vor allem nachts ab, besonders zu den großen Festen wie der Semana Santa, der Karwoche, oder der Feria. Obwohl die Heimat­stadt von Don Juan weniger mauri­sche Baukunst aufweist als Cordoba oder Granada, ist das Stadt­bild besonders „anda­lu­sisch“: Vom Real Alcázar, dem Königs­pa­last bis zum Barrio de Santa Cruz, einem male­ri­schen Viertel mit kleinen Plätzen und blumen­ge­schmückten Hinter­höfen gibt es große und kleine Sehens­wür­digkeiten. Der jüngste Aufschwung der Stadt hat auch anstren­gende Seiten: Neue Wohn­viertel werden am Stadt­rand aus dem Boden gestampft, und auf den Straßen herrscht zu jeder Tages- und Nach­t­zeit Verkehrs­chaos.
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Zu Gast in einer Altstadtvilla in Sevilla

Das Hotel in der Nähe der Kathedrale bildet in der hektischen Altstadt eine Oase der Ruhe, in der man gut entspannen kann – entweder auf der Dachterrasse mit Pool und Liegen, in einem der kühlen Patios oder im geräumigen Zimmer. mehr ...

Der Service ist ausgezeichnet, das Frühstück mit Buffet oder à la carte Bestellungen hervorragend. Das Interieur lebt von spannungsvollen Kontrasten. Kräftige Farben, Blumendüfte und ein Brunnen im Innenhof verkörpern Leben und Urbanität, während Naturmaterialien wie Stein, Lehm oder Schiefer dem Anwesen Landhauscharakter verleihen. Zur Ausstattung des Badezimmers gehören Bademäntel und Naturkosmetik.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Casa de Pilatos

Schönster Palast von Sevilla

Der Stadt­pa­last aus dem frühen 16. Jahr­hun­dert ist zum Prototyp eines anda­lu­si­schen Adels­pa­lastes geworden und über­strahlt in seiner Eleganz beinah noch den Alcazar. Er vereint Elemente der Gotik, der Renais­sance und des Mudéjar, wie man den spani­schen Kunst­stil nennt, der mauri­sche und christ­liche Kunst zu einer Symbiose führt. Seinen Namen trägt die Casa, weil sein Besitzer angeb­lich nach Palästina gereist ist, wo er den Palast von Pontius Pilatus in Jeru­salem gesehen und in Sevilla nach­ge­baut hat. Heute beherbergt der Bau um einen einzig­ar­tigen Patio ein Museum mit Gemälden, Möbeln und römi­schen Antiqui­täten. 1999 war der Innenhof in einer Szene aus dem Film Mission: Impos­sible II zu sehen, als die Flamenco-Tänzerin Sara Baras auftrat.

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La Casa del Flamenco

Flamenco-Abend in einem tradi­tionellen Innenhof

Flamenco, eine faszi­nierende Musik voller Leiden­schaft, Schmerz und Erotik, gilt außer­halb Spaniens als der typi­sche Tanz Anda­lu­siens. Dabei liegen die Ursprünge in der maurisch-jüdi­schen Tradi­tion. Später kamen Einflüsse der Zigeuner hinzu. In Sevilla, der unbe­s­trit­tenen Haupt­stadt des Flamenco, gibt es viele Musik­theater, in denen Abend für Abend Shows abge­halten werden. Vor allem die großen sind meist sehr touris­tisch. Wir empfehlen die Casa del Flamenco. In einem Innenhof aus dem 15. Jahr­hun­dert sitzen nur wenige Zuschauer und alle in der ersten Reihe.

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Kathedrale von Sevilla

Größte goti­sche Kirche der Welt

Die Bischofs­kirche des Erzbistums Sevilla ist die größte goti­sche Kirche der Welt und eine der größten Kirchen der Welt über­haupt. Sie wur­de 1401–1519 auf den Über­resten einer arabi­schen Mezquita erbaut. In der Kathedrale befindet sich neben prachtvollen Grab­plas­tiken des Mittel­alters auch das 1902 errich­tete Grabmal für Chri­s­toph Kolumbus. Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrma­ligen Atlan­tiküberque­rungen unge­wiss. Die vier Sarg­träger verkörpern die König­reiche Kastilien, León, Aragón und Navarra. Das auffäl­ligste Element der Kathedrale ist der Glock­en­turm. La Giralda, das Wahrzei­chen Sevillas, war ursprüng­lich das Minarett der großen Hauptmo­schee. Trotz christ­li­cher Umbauten behielt der Turm seinen mauri­schen Charakter.

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Stadt­spa­ziergang durch Sevilla

Vom Alcázar ins Barrio Santa Cruz

Der Spaziergang beginnt am Alcázar und verbindet die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten. Am Schluss kommt man in das ange­sagte Viertel von Santa Cruz, wo es jede Menge Kneipen, Bodegas, Bars und Restau­rants gibt. (3 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 30 Meter)

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10. Tag: Sevilla

Führung

Sevilla à la carte (3 Stunden, deutsch)

Drei Stunden verbringen Sie mit der deutschsprachigen Führerin in Sevillas prächtiger Altstadt. mehr ...

Da es sich um eine private Führung handelt, bestimmen Sie den Rhythmus und den Ablauf selbst. Vorgesehen sind der Besuch des jüdischen Viertels Santa Cruz und des Königspalastes, wo man die verschiedenen architektonischen Epochen identifizieren und die Gartenanlagen bewundern kann. Den Abschluss bildet ein Besuch der Kathedrale.

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Ausflug

Flamenco Show am Guadalquivir

Flamenco ist eine andalusische Urgewalt, eine Explosion von Rhythmen und der Sinne; Flamenco ist ein Kulturerbe, das die Welt der Stadt Sevilla verdankt und ein Schlüssel zur Seele Südspaniens. mehr ...

Wer nach Sevilla reist, sollte unbedingt den unvergleichlichen Tanz erleben, auch wenn er inzwischen touristisch vermarktet wird. 

Die Flamenco Show findet am Ufer des Guadalquivir statt, wo die Zuschauer einen besonders schönen Blick auf die Altstadt haben.

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11.–13. Tag: Jerez de la Frontera

Sherry, Flamenco, Rassepferde
Die meisten Besu­cher der 180.000 Einwohner zähl­enden Stadt kommen wegen des Jerez-Weins, der unter dem Namen Sherry welt­be­kannt wur­de. Man kann ihn in den zahl­losen Bodegas (Wein­kellern und Weinhand­lungen) verkosten und kaufen. Darüber hinaus ist die Stadt etwas land­einwärts von Cadiz bekannt für ihre Pferdezucht und den Flamenco-Tanz. Allen diesen Merkmalen der Stadt ist ein jähr­lich stattfin­dendes Fest gewidmet: das Festival del Flamenco, die Feria del Caballo und die Fiesta del Otonto nach der Weinlese. Wer auch nur in einer sympa­ti­schen Stadt Südspa­niens ein wenig bummeln und gut essen will, wird auf seine Kosten kommen.
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Zu Gast in einem Hotel in Jerez de la Frontera

Das für die Stadt typische Wohnhaus aus dem Jahr 1865 liegt im ältesten Teil von Jerez de la Frontera, wenige Schritte von der prächtigen Kathedrale und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entfernt, und dennoch nahe der ältesten Weinberge der Umgebung. mehr ...

Die Architektur im andalusischen Stil blieb im Zuge einer umfassenden Restaurierung in den Jahren 2005 und 2006 nahezu unangetastet und auch das Interieur stellt mit seinen alten Deckenbalken und originalen Steinmauern eine Reminiszenz an vergangene Zeiten dar. Acht Zimmer und zwei Penthousesuiten verteilen sich auf zwei Stockwerke, einige davon haben einen direkten Zugang zur Dachterrasse, von der sich ein imposanter Blick auf die Kathedrale eröffnet. Hier oder im Frühstücksraum wird morgens ein umfangreiches Buffet angerichtet. Alejandro und sein Team, das größtenteils aus Jerez stammt, sind aufmerksam und geben gerne Tipps für Ausflüge, Restaurants, etc.



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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Cádiz

Phoen­i­zier­stadt auf Halb­insel

Die Hafen­stadt südwest­lich von Jerez de la Fron­tera liegt mitten im Meer auf einem Felsen am Ende einer fast zehn Kilometer langen Landzunge. Die frische Seeluft macht den Aufent­halt auch im Hoch­sommer ange­nehm. Wegen seiner stra­tegisch einma­ligen Lage war der Ort schon sehr früh besiedelt. Cádiz gilt als älteste Stadt Spaniens. Archäo­logen finden Über­reste phön­izi­scher und karthagi­scher Herkunft. Heute wird die Hafen­stadt von wuch­tigen Mauern umgeben, die sie gegen die extremen Gezei­ten­un­ter­schiede schützen. Hohe Flach­dachhäuser mit Balkonen prägen das Stadt­bild, das immer wieder durch Palmen bestan­dene Parks aufge­lo­ckert wird.

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Arcos de la Fron­tera

Verwin­kelte Gassen in weißer Altstadt

Der Ort gilt als eines der schönsten „weißen Dörfer“, die mit ihren weiß verputzten Häusern, engen Treppen­gassen und blüh­enden Höfen typisch sind für den Südwesten Anda­lu­siens. Arcos liegt traumhaft an einen Felsen gekauert – eine natür­liche Festung 160 Meter über dem Rio Guadelete, die schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten genutzt wur­de. Die verwin­kelte, steile Altstadt des 30.000 Einwohner zähl­enden Ortes ist unver­kennbar maurisch und lädt zum Bummeln ein.

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12. Tag: Jerez de la Fron­tera

Ausflug

Sprach- und Kochkurs in Rota (3,5 - 4,5 Stunden, deutschsprachig)

Der kombinierte Koch- und Spanischkurs findet in der Kochschule von Ruth Stadler statt. Sie befindet sich in der Calle Veracruz 6 in Rota am dortigen Markt. mehr ...

Nach der Begrüßung durch die deutsch-spanische Koch- und Sprachlehrerin geht es auf den Markt, wo Zutaten für die Tapas gemacht werden. Dabei kann man schon mal ein paar Sprachkenntnisse anwenden oder die ersten Namen für die Lebensmittel lernen.

Danach ist Unterricht in der Schule. An einem großen Tisch wird Spanisch gelernt. Im praktischen Teil werden berühmte Tapas zubereitet. Höhepunkt ist natürlich das gemeinsame Tapasessen – con cerveza o una copa de vino. 

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Ausflug

Weinseminar (3 Stunden, deutschsprachig)

Die Weinprobe findet in der Kochschule von Ruth Stadler statt. Sie befindet sich in der Calle Veracruz 6 in Rota am dortigen Markt. Nach der Begrüßung durch die deutsch-spanische Weinlehrerin beginnt die Probe mit einem Riechspiel. mehr ...

Wir riechen die wichtigsten Essenzen, die in Rotweinen vorherrschen. Unser Geruchssinn ist über die Jahre etwas verkümmert, aber sehr schnell wieder zu reaktivieren und bald erkennen wir dann Gerüche wie Waldbeeren, Vanille oder grüne Paprika.

Dann betrachten, riechen und kosten wir hochwertige Rotweine aus den Anbaugebieten Rioja und Ribera del Duero y Toro.
Nach einer Informationseinheit über die Trauben, die Herstellung, die Aufbewahrung (Crianza, Reserva, Gran Reserva) wiederholen wir die Verkostung und stellen fest, wie die Weine im Glas und mit Sauerstoff ihren Geruch und Geschmack verändern und plötzlich Toffee, Schokolade oder Leder zu erkennen ist.
Dann trinken wir in aller Ruhe die hervorragenden Weine zu Ende und essen dazu milden Manchego Käse und iberische Salchichón (Salami). 
Die Weinprobe kann auf Deutsch oder Englisch sein. Wenn sie auf Spanisch gewünscht wird, erklären wir den spanischen Wortschatz aus der Weinkultur und üben bestimmte Redewendungen.

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13. Tag: Jerez de la Fron­tera

Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 1.469,00 EUR*Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Feb.–Nov.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

Wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche haben oder buchen möchten, rufen Sie uns an.

Persönlichen Entwurf anfordern

Ihre Beratung
Ihre Beratung

Alina Frielingsdorf
Tel.: +49 (0)2268 92298-25

Buchungsablauf

1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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