Von Barcelona nach Madrid: Große Rundreise durch Spaniens Norden
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Hinter der Costa Verde: Picos de Europa
Hinter der Costa Verde: Picos de Europa BILD
KARTE

Spaniens unbekannter Norden

Katalonien, Aragon, Kastilien

21 Tage | ab 2.498,00 EUR p.P. im DZ*
Barcelona – aragonische Pyrenäen – San Sebastian – Costa Verde – Rias Gallegas – Salamanca – Toledo – Segovia – Madrid

Zwei pulsierende Städte, drei höchst verschiedene Regionen, die staubige Meseta und das grüne Asturien, Spaniens höchster Berg und Spaniens grünste Küste, ein mondänes Seebad und menschenleere Fjorde: die große Rundreise durch Spanien zeigt ein Land der Kontraste.

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1.–3. Tag: Barcelona

Kataloniens glänzende Hauptstadt
Die Haupt­stadt Katalo­niens liegt am Mittelmeer, 120 Kilometer südlich der franzö­si­schen Grenze, und ist nach Madrid mit 1,6 Millionen Einwoh­nern die zweitgrößte Stadt Spaniens. Seit den olym­pi­schen Spielen 1992 findet man im Zentrum avant­gardis­ti­sche Bauten und schi­ckes Design. Mit Madrid, der Haupt­stadt Kastiliens, verbindet die Metro­pole eine innige Feindschaft. Sie entbrennt in aller Leiden­schaft, wenn der FC Barcelona gegen Real Madrid spielt. Die ursprüng­lich karthagi­sche Gründung erhielt unter den Römern eine impo­sante Stadt­mauer, deren Reste heute noch zu sehen sind. Im Barri Gòtic, dem goti­schen Viertel und histo­ri­schen Stadt­kern sind La Catedral, die Kathedrale der heiligen Eulàlia, der Königs­platz (Plaça del Rei) und das Rathaus (Ajun­ta­ment) sehens­wert. Auf den Ramblas, der Flaniermeile der Stadt, spielt sich das urbane Leben ab.
A

Zu Gast in einem Hotel im Gotischen Viertel

Das historische Gebäude erfreut sich der besten Lage in Barcelona: im Gotischen Viertel, in der Nähe der Ramblas und des Hafens. mehr ...

Die Panoramasicht vom Hotel reicht vom Berg Montjuic über das Kolumbusdenkmal bis zum Port Olimpic. Während die neoklassizistische Fassade aus dem Jahr 1850 stammt, entsprechen die Innenräume nach der völligen Renovierung den Standards eines modernen Luxushotels. Gäste können sich bei einem Drink auf der Terrasse entspannen oder ein kurzes Bad im kleinen Dachpool genießen. Neben den Ramblas und dem gotischen Viertel sind viele der wichtigsten Attraktionen Barcelonas in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, darunter La Catedral, Badestrände, der alte Hafen mit Fischrestaurants, das Museu Picasso, das historische Museum der Stadt Barcelona und das Museu Marítim.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

2. Tag: Barcelona

Ausflug

Historisches Barcelona (4 Stunden, deutsch)

Die Führung durch das historische Barcelona kann in der Rambla oder an der Kathedrale beginnen. mehr ...

Sie führt an der römischen Stadtmauer entlang. Gotische Innenhöfe und die Kathedrale werden besichtigt, samt Chor und Dachterrasse mit tollem Blick über die Stadt. Anschließend geht es zum Platz des Königs (Plaça del Rei) und zum historischen Museum, das die römischen und westgotischen Epochen wie auch die gotische Zeit präsentiert. Zum Abschluss bummeln wir durch das Ribera-Viertel zur Kirche „Santa María del Mar“.

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Führung

Jugendstilbauten in Barcelona (4 Stunden, deutsch)

Zwischen 1885 und 1920 hat sich in Barcelona eine eigenständige Architektur entwickelt, die dem europäischen Jugendstil zugerechnet wird.  Der sogenannte katalanische Jugendstil ist vor allem im manzana de la disdordia, dem "Viertel der Zwietracht“, zu bestaunen, weshalb die Führung dort beiginnt. mehr ...

Zu den schönsten Häusern, die von außen besichtigt werden, gehören die Lleó Morera, die Casa Amatller und die Casa Milá.

Danach muss man sich für eine von drei Möglichkeiten entscheiden:
1. Weiterfahrt mit der Metro und Besuch der Sagrada Familia, der unbestrittenen Ikone von Barcelona.
2. Besuch der Casa Milá. Eintritt wird vor Ort gezahlt. Mit offiziellem Stadtführer braucht man nicht anzustehen. Danach geht es zu Fuß oder mit der Metro weiter zum Haus „Casa Vicens“ von Antoní Gaudí.
3. Weiterfahrt mit dem Bus Nr. 24 bis zum Park Güell. Besuch des Parkes und anschließend der Sagrada Familia (Dauer: 5 Stunden).

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3.–5. Tag: Aragonische Pyrenäen

Malerische Dörfer, einsame Wildnis
Nörd­lich des in Ost-West-Rich­tung verlau­fenden Tal des Rio Aragon erstre­cken sich die arago­ni­schen Pyre­näen bis nach Andorra. Kleine Seiten­straßen führen in eine kaum besiedelte Bergwelt, wo male­ri­sche, Dörfer zu entde­cken sind und Almen von der Wildnis zurückge­holt werden. Die höchsten Berge liegen im Parc Natural Posets-Mala­deta; einige von ihnen, etwa der Aneto, Posets oder Madaleta sind etwa 3.000 Meter hoch. Dort finden sich vereiste Seen, eindrucksvolle Wasser­fälle, Seen, und Wild­was­ser­bäche.

Führung

Tapas und zwei Markthallen, (4 Stunden, deutsch)

Der geführte Stadtbummel beginnt in der Rambla an der Markthalle „Mercado de la Boquería“. mehr ...

Auf dem Weg durch das historische Viertel besuchen wir gastronomische Spezialitätengeschäfte. Hinter dem Platz „Sant Jaume“ mit einem eindrucksvollen Musikpalast im Jugendstil erreichen wir die Markthalle „Santa Catarina“. Spätestens jetzt probieren wir verschiedene Tapas. Getränke sind im Preis nicht eingeschlossen.

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Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: ALAMO
Fahrzeug: Seat Ibiza o.ä. (EDMR)

Auf halbem Weg nach Lleida liegt Montserrat, eine ungeheure Felsenburg mit einem der bedeutendsten Klöster Spaniens.

Codorníu

Führungen und Verkos­tungen in Spaniens ältester Sektkellerei

Der welt­weit größte Produ­zent von Sekt, der nach der tradi­tionellen Champa­gner-Methode in der Flasche vergoren wird, wur­de schon im Jahre 1551 gegründet. 1872 produ­zierte Josep Raventós zum ersten Mal in Spanien durch die Tradi­tionelle Methode Cava und etab­lierte so eine völlig neue Indu­s­trie in der Region Alt Penedès. Heute werden jähr­lich 60 Millionen Flaschen produ­ziert. Spani­scher Schaumwein aus der Region Katalo­nien wird Cava genannt. Man kann die Sektkellerei besu­chen und das mit einem Lunch verbinden. Führungen auf Deutsch werden ange­boten.

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Monts­errat

Felsenkloster mit Ausblick

Der „gesägte Berg“ ragt wie eine gewal­tige Burg aus Fels über das kata­la­ni­sche Hügel­land. Am Ende eines Spalts liegt abenteuer­lich auf einem Felsvor­sprung Monts­errat, eines der bedeu­ten­ds­ten Klöster Spaniens. In der Basilika aus dem 16. Jahr­hun­dert hängt über dem Altar ein Madon­nenbild, zu dem Katholiken aus der ganzen Welt pilgern. Auf den Berg gelangt man mit einer Seil­bahn. Von der Berg­sta­tion Sant Joan führt eine Wande­rung auf den höchsten Gipfel, den Sant Jeroni (1237 m), wo man mit einem grandiosen Rund­um­blick belohnt wird.

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B

Zu Gast in einer ehemaligen Familienresidenz in Ainsa

Das Hotel mit rustikalem Charme und modernem Komfort liegt im mittelalterlichen Ortskern von Ainsa, in Sichtweite des Monte Perdido und des Ordesa Nationalparks. mehr ...

Familie Bérgua hat vor einigen Jahren ein Patrizierhaus am Marktplatz aufgekauft, umsichtig renoviert und zu einem kleinen Hotel mit sechs Zimmern umgestaltet. Während sich außen fast nichts verändert hat, wurden die Zimmer mit großzügigen Bädern, Klimaanlage und Heizung ausgestattet – eine harmonische Verbindung aus altem Mauerwerk und modernem Raumdesign.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Pico de Santa Marina

Kleiner Berg mit großer Aussicht

Der Pico de Santa Marina ist zwar nur 1796 Meter hoch, dafür bietet er einen Pa­no­ra­ma­blick über die Hügel der Vorpy­re­näen bis zum maje­s­tä­ti­schen Monte Perdido im Hoch­ge­birge. Die Wande­rung beginnt im kleinen Berg­dorf Ascaso, wo man sich eine Sonnenuhr anschauen sollte. vom Dorf aus ist der Weg zum Gipfel mit Stein­männ­chen bezeichnet. (hin und zurück: 5,5 Kilometer, 4:Stunden, auf und ab: 790 Meter)

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Durch die Faja de las Flores

Das High­light im Ordesa-Tal

Phäno­me­nale Aussicht, kühne Wegwahl, berau­schender Tief­blick und Abwechs­lung pur: Der Weg durch die Faja de las Flores ist ein unver­gess­li­cher Höhe­punkt jeder Pyre­näenreise. Allerdings ist die Wande­rung schwer und anstren­gend. Daher sollte man früh beginnen. Zunächst geht es auf einfa­chen Pfaden durch den Wald. Ober­halb der Baumgrenze wartet ein impo­santer Kessel mit erdrü­c­kenden Felswänden. Eine leichte Kletterei führt über mehrere Bänder. Weiter geht es meist durch alte Schnee­felder und Geröll zum eigent­li­chen Einstieg der Faja. Die gras­be­wach­senen Gesimsbänder sind mehrere Meter breit, sodass man bequem gehen kann, während man die Welt aus der Vogel­per­spek­tive bestaunt. Unver­gess­lich! (Hin und zurück: 16,3 Kilometer, 9 Stunden, auf und ab: 2821 Meter)

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Cañón de Añisclo

Duch die Selva Plana-Schlucht

Die Wande­rung führt durch eine Schlucht mit hohen Felswänden. Teilweise ist es sehr schattig, aber es gibt auch sonnige Abschnitte, herr­liche Ausblicke, Wasser­fälle und Fluss­be­cken. Steile Abschnitte und felsiger Unter­grund erfordern gutes Schuh­werk und etwas Kondi­tion. (Hin und zurück: 8,8 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 850 Meter)

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Sestrales Alto

Leichte Wande­rung durch wilde Land­schaft

Obwohl die Wande­rung leicht ist, führt sie durch eine höchst drama­ti­sche Land­schaft: Man sie von oben den wilden Canyon von Anisclo hinein – und das alles vor der großen Kulisse des Perdido-Massivs. Der Weg vom Park­platz bei Collado ist durch Stein­männ­chen markiert. Anschließend kann man in einer Bar in Escalona einkehren. (hin und zurück: 6,3 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

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Faja Racón

Spekta­kuläre Rundwande­rung im Valle de Ordesa

Die Tour ist eine einfache Vari­ante zu den Faja de las Flores. Sie verläuft unter­halb der steil aufra­genden Felswand. Die Ausblicke sind dennoch spekta­kulär, diverse Wasser­fälle inklusive. Der Aufstieg geht durch dichten Wald, weshalb es auch bei warmen Sommerwetter nicht zu heiß wird. Der Weg ist gut und an den entschei­denden Stellen ausge­schildert. Verlaufen ist prak­tisch nicht möglich. Auch der Abstieg geht durch den Wald. Die Anfahrt (ca. 25 Minuten) geht nur per Bus vom großen Park­platz in Torla aus, dort lässt man sein eigenes Auto stehen. Busse fahren alle 15 Minuten, auch der Rück­transport ist so orga­ni­siert. (hin und zurück: 8,9 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 1.652 Meter)

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5.–7. Tag: Donostia

Baskisches Seebad mit Geschichte
Das Seebad nahe der franzö­si­schen Grenze ist eines der ältesten in Spanien. Der baski­sche Name „Donostia“ ist ebenso wie der spani­sche „San Sebas­tián“ aus dem Namen des Heiligen Sebas­tian entstanden. Der Aufstieg des Ortes begann im 19. Jahr­hun­dert, als die spani­sche Königin die Stadt zu ihrer Sommer­residenz erkor. 1914 entwi­ckelte sich San Sebas­tián zum kosmo­poli­ti­schen Zentrum Europas. Im damals welt­be­rühmten Casino verkehrten Persön­lichkeiten wie Mata Hari, Leo Trotzki und Maurice Ravel. Von 1940 bis 1975 war San Sebas­tián die Sommer­residenz des spani­schen Dikta­tors Franco. Bis heute fliehen viele hitzege­plagte Städter aus Kastilien in den mondänen Ort, wovon die präch­tigen Villen unter­halb des Monte Igueldo zeugen. Von hier hat man den besten Blick auf die Stadt.

Man kommt durch Pamplona, die Haupstadt Navarras in den Westpyrenäen. Bekannt geworden ist sie durch Ernest Hemmingway, der die Fiesta de San Fermin beschrieben hat. Mittelpunkt des feucht-fröhlichen Volksfestes vom 6.-14 Juli sind die Encierros, die Wettrennen mit Kampfstieren.

Pamplona

Wett­rennen mit Stieren und histo­ri­scher Altstadt

Als Ernest Hemmingway 1923 die Stadt besuchte, gab es nur wenige Touristen. Doch dann erlebte er die Encierros und schrieb in seinem Roman Fiesta über sie. Heute kommen Tausende, vor allem junge Amerikaner, die an den berühmt-berüc­h­tigten Wett­rennen mit den Kampf­stieren teil­nehmen wollen. Ab dem 6. Juli rasen für eine Woche ab acht Uhr sechs wilde Stiere durch die Stadt, vor ihnen die „Mozos“, wie man die Männer nennt, die mit Zeitungen nach ihnen schlagen. Doch auch außer­halb der Fiesta San Fermin hat die Haupt­stadt von Navarra einiges zu bieten. Es sind vor allen Dingen die Kathedrale aus dem 15. Jahr­hun­dert und die Festung aus dem 14. Jahr­hun­dert, die das Stadt­bild prägen.

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C

Zu Gast in einer Stadtresidenz im Zentrum

Die denkmalgeschützte Villa aus dem 19. Jahrhundert liegt im Stadtzentrum, ca. zehn Minuten vom Strand La Zurriola und 20 Minuten von der Altstadt entfernt. mehr ...

Ursprünglich ein Verlobungsgeschenk von Don Ramon Londaiz an seine Tochter, ist es heute – nach sorgfältiger Restaurierung – ein stilvolles Boutique-Hotel mit insgesamt 25 Zimmern, von denen sich einige im benachbarten Wagenhaus befinden. Gute Restaurants sind in der Nähe; Fahrräder können kostenfrei ausgeliehen werden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Côte Basque

Bade­strände, Steilklippen und mäch­tige Brandung

Sie ist zwar nur 30 Kilometer lang, doch voll wilder Schön­heit: Die Côte Basque mit ihren steilen Klippen und zerklüf­teten Felsen, die der mäch­tigen Brandung trotzen, bildet bis hinunter zur spani­schen Grenze einen reizvollen Gegen­satz zu den endlosen Sand­streifen ihrer nörd­li­chen Nach­barin, der Cote d'Argent. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts lebten die baski­schen Küsten­be­wohner vom Walfang, dann zogen sich die Riesen­säuger immer weiter zurück und zwangen die Fischer, auf Sardinen-, Sardellen- und Thun­fischfang umzu­stellen. Zur glei­chen Zeit wurden die Fischer­dörfer an der Côte Basque als Bade­orte entdeckt – allen voran Biarritz.

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Pasaia Doni­bane

Tradi­tionelles Fischerdorf mit mittel­alter­li­chem Kern und guten Restau­rants

Das tradi­tionelle Fischerdorf hat einen Hafen an der Mündung des Flusses Oiartzun. Die Haupt­straße führt vom Bizkaia-Viertel bis zur Bucht von Alab­ortza. Die Altstadt weist noch zahlreiche mittel­alter­liche Gebäude auf. Dort gibt es Geschäfte, Cafés und gute Fisch­re­stau­rants.

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Chil­lida-Leku-Museum

Skulpturen im Landschafts­park

Das Museum mit Skulpturen­park ist dem 2002 vers­torbenen Bildhauer Eduardo Chil­lida gewidmet. In Deutsch­land wur­de der spani­sche Künstler durch seine Skulptur vor dem Bundes­kanzleramt in Berlin bekannt. Das Museum  bei San Sebas­tián wuchs rund um ein Bauern­haus aus dem Jahr 1543, das Chil­lida als Ruine kaufte und restau­rieren ließ. Nach der Finanzkrise 2008 musste das Museum schließen, wur­de aber 2019 mit Unter­stützung einer Schweizer Galerie wieder­er­öffnet. Im Skulpturen­park sind etwa 40 Werke des Künst­lers aufge­stellt – von der einen Meter hohen Skulptur Éstella V bis zur  60 Tonnen schweren Lotura XXXII. Die verwen­deten Mate­rialien der Skulpturen variieren von Corten­stahl und Stein, überwiegend einem rosafarbenen Granit, bis zu Beton.

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Drei-Strände-Wande­rung in San Sebas­tián

Bade- und Kultur­spa­ziergang

Neben dem berühm­testen Strand von San Sebas­tian, der Playa de la Concha, lohnen sich auch zwei weitere Strände, die Playa de Ondarreta und die Playa de Zurriola. Alle drei lassen sich durch einen Spaziergang mitein­ander verbinden – direkt am Strand oder an der Strand­straße entlang. Anfang und Ende des Weges sind von Skulpturen gesäumt. (hin: 6,8 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 60 Meter)

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Auf den Monte Igueldo

Tolle Aussicht von einem Turm

Der Vergnügungs­park auf dem Monte Igueldo star­tete seinen Weg im Jahre 1912. Heute bietet er eine Kombi­na­tion aus ursprüng­l­i­chen und modernen Fahrge­schäften. Er liegt auf einer Anhöhe, die man mit der Standseil­bahn erreicht und von wo aus man eine Aussicht auf die gesamte Stadt genießen kann. Dort stößt man auf El Torreón, einen alten aus Brenn­holz beste­henden Leucht­turm, in dem sich eine Ausstel­lung über die Lebens­weise und Bräuche der Basken befindet. Alter­nativ kann man vom Strand aus zu Fuß nach oben gehen. (hin und zurück: 4,3 Kilometer, 1:20 Stunden, auf und ab 150 Meter)

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6. Tag: Donostia

Führung

San Sebastian (2 Stunden, deutsch)

Die deutschsprachige Führung konzentriert sich auf die Altstadt, das „parte vieja“, den Fischerhafen und das romantische Viertel. mehr ...

So bekommt man einen guten Überblick über das „Marbella des Nordens“, seine Kultur, Geschichte und Bräuche.
Die engen Altstadtgassen sind gesäumt von zahllosen Pintxo-Bars und Restaurants. Aber nicht nur der Gastronomie wegen kommen viele Besucher. Es befinden sich auch zwei bedeutende Kirchen in der Altstadt, die gotische Kirche San Vicente und die barocke Basilika Santa Maria del Coro. Tritt man aus der Enge der Altstadt hinaus auf den Boulevard am Rathaus und den „schönen Gärten“, spürt man sofort den Geist der Belle Epoque. 
Da es sich um eine individuelle Stadtführung handelt, kann das Programm abgeändert werden. 

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7.–9. Tag: Picos de Europa

Paradies für Braunbären, Geier und Bergwanderer
Gar nicht südeu­ro­päisch mutet das wilde Gebirge 20 Kilometer südlich der Costa Verde an, das über 2.000 Meter hoch aufragt. Wegen seiner Nähe zum Meer wird es von tiefen Tälern mit reißenden Gebirgs­bäche und fisch­rei­chen Flüsse zerfurcht. Die Torre de Cerredo ist mit 2.645 Metern der höchste Berg und zugleich der schönste Abschnitt des 40 Kilometer langen Faltengebirges. Der Natio­nal­park Picos de Europa ist mit fast 70.000 Hektar der größte in Spanien. Ein Para­dies für Brau­n­bären, Auer­hähne, seltene Bartgeier und verschiedene Adler­arten, ebenso wie für Bergwanderer,
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Zu Gast in einem historischen Bauernhaus in Ribadesella

Im grünen Paradies Spaniens, zwischen dunklen Wäldern und klaren Flüssen der Costa Verde liegt das 200 Jahre alte Bauernhaus, das nach seiner sorgfältigen Restaurierung als ein kleines, persönliches Gästehaus dient. mehr ...

Im Erdgeschoss liegen die Rezeption und das Wohnzimmer mit offenem Kamin, im Obergeschoss befinden sich die sechs individuell eingerichteten Zimmer. Alle sind in kräftigen Farben gehalten, haben wuchtige Holzbalken und schöne Ausbllicke weit ins Land. In der Nähe gibt es mehrere gute Restaurants. Ein einfaches Abendessen mit frischem Gemüse, Fleisch oder Fisch und einem kräftigen Landwein wird auch vor Ort angeboten.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Cangas de Onís

Roma­ni­sche Baudenkmäler und ein bunter Markt

Die Klein­stadt mit 6.000 Einwoh­nern im Tal von Sella und Güeña war bis 774 Sitz der Herr­scher über das König­reich Astu­rien. Von der früheren Bedeu­tung zeugen die roma­ni­sche Brücke und die Iglesia de la Santa Cruz de Cangas de Onís. Die Kapelle von 737 steht auf einer präh­is­to­ri­schen Mega­lit­h­anlage. Sonn­tags hat man die Gelegen­heit, über den bunten Markt zu bummeln. Ein schönes Erlebnis für alle Sinne.

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Covadonga

Ein winziger Ort als Wiege Spaniens

Der winzige Ort in den Picos de Europa gilt als die Wiege Spaniens. In der unweg­samen Wildnis versteckten sich eine Handvoll westgo­ti­scher Krieger, nachdem ihr Reich von den Mauren zerstört wur­de. In der Felsenhöhle von Covadonga errich­teten sie ein Mari­en­hei­ligtum. 722 fand dort die Schlacht von Covadonga statt, in welcher Pelayo, der Anführer einer christ­li­chen Streitmacht, einen ersten Sieg über muslimi­sche Truppen errang. Dieser Erfolg gilt als Beginn der Reconquista. Zu sehen sind dort heute die Basilika und das Kloster mit Ausblick auf die Picos de Europa sowie die Grotte mit der „Virgen de Covadonga“ (Jungfrau von Covadonga) und den Gebeinen König Pelayos. Wer auf der CO-4 zehn Kilometer weiter nach Südosten fährt, kommt an zwei idylli­sche Seen.

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von Carreña nach Asiegu

Allwetter-Spaziergang mit Pick­nick­einlage

Diese Tour erlaubt zwei Vari­anten: eine kurze bis zum lauschigen Pick­nick­platz Llanu del Molín und zurück. Wer Lust auf mehr hat, wandert weiter durch das idylli­sche, üppig grüne Tal, steigt auf bis Asiegu und kehrt über einen bequemen Feldweg, mit herr­li­chen Ausbli­cken auf das Zentral­massiv und den Picu Urri­ellu/Naranjo de Bulnes, nach Carreña zurück. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2:45 Stunden, auf und ab 316 Meter)

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9.–11. Tag: Rias Gallegas

Einsamen Strände, verschlafene Fischerdörfer
Mit ihren weit ins Land reichenden Fjorden, herben Landschaften, einsamen Stränden und verschlafenen Fischer­dörfern gehört die Küste im äußersten Nordwesten zu den eindrucksvollsten Landschaften Spaniens. Noch spielt der Tourismus eine unter­ge­ord­nete Rolle, was für Natur- und Invidual­tou­risten ideal ist. Ein landschaft­li­cher Höhe­punkt sind die Vixia de Herbeira, die mit über 600 Höhenme­tern höchsten Klippen Europas, die man auf einer Rundfahrt entlang der Küste nörd­lich von Ferrol bestaunen kann.

Die Route führt an Spaniens grüner Küste entlang, die weniger bevölkert ist als die südlichen Strände, jedoch ebenso schön. Eine Pause am Cabo Vidio lohnt sich wegen der herrlichen Aussicht auf das Meer.

Santa María del Naranco

Präro­ma­ni­scher Königsbau

Das präro­ma­ni­sche Bauwerk am Fuß des Monte Naranco wur­de schon Mitte des neunten Jahrhunderts als Teil eines Palastes erbaut. Später wur­de es dann als Kirche genutzt. Das Gebäude ist ein rechtwink­liger Bau aus Quader und Bruch­steinen. Es ist mit einem Sattel­dach gedeckt und in zwei Stock­werke gegliedert, die in einen Mittelraum und zwei, im Osten und Westen anschließende Seitenräume unter­teilt sind. Das Unter­ge­schoss, auch als Krypta bezeichnet, besitzt im Mittelraum ein von Gurtbögen gestütztes, tief ansetzendes Tonnengewölbe. Gemeinsam mit der Nach­bar­kirche San Miguel de Lillo gehört sie heute zum Welterbe der UNESCO.

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Cudil­lero

Fischerdorf an der Costa Verde mit Wikingertra­di­tion

Der stim­mungs­volle Fischerort liegt in einem schlucht­ar­tigen Taleinschnitt hinter der Costa Verde. Die Häuser mit bunten Traufen und Fenstern klammern sich an den Hang. In Cudil­lero ist noch ein eigen­stän­diger Dialekt lebendig, das Pixueto. Einer örtli­chen Legende zufolge wur­de die Stadt von den Wikingern gegründet. Tatsäch­lich hat man Reste von kelti­schen Wall­burgen gefunden. Eine Panorama­route verbindet verschiedene Aussichts­punkte, unter anderem die Leucht­türme La Garita, La Atalaya oder El Pico. Die beiden wich­tigsten Bauten sind die goti­sche Pfarr­kirche aus dem 16. Jahr­hun­dert, in der man barocke Schnitz­werke bewundern kann, und die Humil­ladero-Kapelle, das älteste Gebäude im Ort. In den Fischer­tavernen an einem gepflas­terten Platz am Meer gibt es frisches Sea Food.
 

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Cabo Vidio

Leucht­turm mit toller Aussicht

Das Kap zwischen Luarca und Cudil­lero eröffnet einen sensa­tionellen Weit­blick: Im Osten sieht man bis zum 20 Kilometer entfernten Cabo de Peñas, im Westen bis zum Kap Estaca de Bares, das 60 Kilometer entfernt ist und schon in Gali­cien liegt. Dazwi­schen ziehen Riffe und gezackte Steil­küsten weit ins Meer hinaus. Am Rande des Hoch­pla­teaus steht ein Leucht­turm, dessen Leuchtfeuer eine Reich­weite von 35 Seemeilen hat. Ein Kilometer südlich vom Turm führt ein Fußpfad von der Straße hinab zum Bade­strand Playa Peña Doria.

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Zu Gast in einem feudalen Gut bei Carballo

Das feudale Gutshaus wurde auf den Ruinen eines 1000 Jahre alten keltischen Turms von einem spanischen Inquisitor errichtet. mehr ...

Später ging es in den Besitz des Marquis von Montenegro über und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts dem Verfall überlassen. Vor einigen Jahren wurde es von einem zurückgekehrten spanischen Emigranten gekauft und liebevoll zu einem kleinen Gästehaus umgestaltet. Es liegt etwa fünf Kilometer vom Meer entfernt im Hinterland der wilden Küste von Rias Gallegas. La Coruña und Santiago de Compostela sind leicht zu erreichen. Ein Restaurant, eine Bar, Fahrräder und ein Swimmingpool im weitläufigen Garten stehen den Gästen zur Verfügung. Es gibt einen Ausstellungsraum mit Kunstgewerbe aus der Region.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Santiago de Compo­s­tela

Grab des Jakobus und Ziel des Jakobs­wegs

Die Stadt im Nordwesten Spaniens ist nach Rom und Jeru­salem das bedeu­ten­dste Pilger­zentrum der Chris­ten­heit . Der Legende nach hatte ein Eremit 813 nach Christus eine Licht­er­schei­nung, bei der das Grab des Heiligen Jakobus entdeckt wur­de. Jakobus war ein Jünger Jesu und soll später Spanien missio­niert haben. So ist auch der Name zu erklären: Compo­s­tela kommt von latei­nisch: Campus Stellae, d.h. Ster­nenfeld; Santiago heißt Sankt Jacob. 

Histo­riker haben für die Licht­er­schei­nung und die Entde­ckung des Grabes eine andere, poli­ti­sche Erklärung: Santiago gehörte zum unweg­samen Gali­cien, in dem sich westgo­ti­sche Stämme erfolg­reich gegen die mauri­schen Eindring­linge wehrten. Um ihren Stam­mes­krieg reli­giös zu über­höhen, kam das Wunder gerade recht. Man konnte ihn nun als Vertei­digung der christ­li­chen Welt gegenüber der Vorherr­schaft des Islam inter­pre­tieren und erhielt Verstärkung aus dem ganzen Abend­land. So wur­de Santiago zur Keim­zelle der katholi­schen Wiederge­burt Spaniens, die Jahrhunderte später zur Vertreibung der Muslime und Juden aus dem Land führte.

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Costa da Morte

Spaniens abge­legene Westküste

Spaniens west­lichste Küste zieht sich zwischen dem Kap Finisterre und A Coruna entlang und ist eine der abge­le­gensten Regionen Europas. Trotz Chris­tia­ni­sie­rung durch das nahe gelegene Santiago halten sich vorchrist­liche Mythen beharr­lich, etwa dass Wind Albträume hervor­ruft oder in den wilden Wäldern im Hinter­land der Riese Pedras de Abalar lebt. Ihren Namen erhielt die „Todes­küste“ wegen der vielen Schiffbrüche, zuletzt 2002, als ein Öltanker kenterte und das Ökosystem schä­d­igte. Heute, nachdem die Folgen weitge­hend besei­tigt sind, kann man eine ursprüng­l­iche Küste entde­cken und ein faszi­nierendes Hinter­land.

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Catedral de Santiago

Kirche über dem Apos­telgrab

Die Kathedrale über der Grab­stätte des Apos­tels Jakobus ist Ziel des Jakobs­weges. Auf dem präch­tigen Vorplatz wimmelt es daher nur so von Pilgern und Wanderern, fliegenden Händ­lern und Radfah­rern. Die Catedral de Santiago gehört zu den ältesten Kirchen in Spanien. Der Bau wur­de 1075 begonnen – auf den Über­resten einer Kirche aus dem 8. Jahr­hun­dert. Betritt man den Dom über die doppelte Treppe, gelangt man zum Pórtico de la Gloria, einem Portal von 1188 mit meister­haften Skulpturen. Im Inneren fällt der Blick durch das insge­samt fast 100 Meter lange Mittel­schiff auf den gegenüber­liegenden Haupt­altar, der über dem Grab des Apos­tels errichtet wur­de. An der West­fas­sade erheben sich zwei 75 Meter hohe Türme, von denen der rechte ein Glock­en­turm war, während der linke „Torre de las Carracas“ genannt wird – nach den Klappern oder Knarren, mit denen in der Karwoche („semana santa“) das Läuten der Glocken ersetzt wird. Im Mittelgiebel erhebt sich das Standbild des Apos­tels Jakobus in einer Darstel­lung als Pilger. Zu seinen Seiten und etwas unter­halb begleiten ihn seine Schüler Atana­sius und Theodor. 

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11.–13. Tag: Astorga

Station auf dem Jakobsweg
Die Stadt mit 12.000 Einwoh­nern war in der Römerzeit wegen des Gold­ab­baus bedeu­tend, wovon noch heute die 2.000 Jahre alte Stadt­mauer zeugt. Später entwi­ckelte sie sich wegen ihrer Lage am Schnitt­punkt wich­tiger Verkehrs­wege. Von Ost nach West führt der Jakobsweg und von Nord nach Süd die Via de la Plata, die die galizi­schen Häfen mit der Haupt­stadt Madrid verbindet. So hat ein lebhafter Fuhr­be­trieb die Stadt zu Wohl­stand gebracht. Weil auf der Via de la Plata Kakao und Zucker transpor­tiert wur­de und sich die Land­wirt­schaft wegen der kargen Böden kaum lohnte, kam später auch Süßwa­ren­her­stel­lung dazu. Wer durch Astorga kommt, muss Hojaldres und Mante­cados probieren. Das erste ist ein Blät­ter­teig­ge­bäck, letzteres wird mit Butter herge­stellt.

Die Strecke führt auf dem uralten Handelsweg, der die Häfen Galiziens mit der Hauptstadt Madrid verbunden hat. Wer sich Zeit nehmen will, nimmt bis Ponferrada die historische Landstraße parallel zur Autobahn.

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Zu Gast in einem alten Bauernhaus in Luyego

Das ehemalige Bauernhaus liegt in Luyego, einem Dorf 17 Kilometer südwestlich von Astorga und ist Anziehungspunkt für Maler und Künstler. mehr ...

2003 wurde es zu einem Gasthof umgebaut. Auf zwei Gebäude rund um einen lauschigen Innenhof verteilen sich die neun Zimmer, der Versammlungsraum und die Bar. Weil der Ort 1.100 Meter über dem Meer liegt und daher den Sternen so nah ist, sind die Zimmer nach Sternbildern benannt. Besonders schön sind die halboffene Cafeteria, das Restaurant mit wuchtiger Balkenkonstruktion und das Kaminzimmer mit Freitreppe und Natursteinmauern.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Castrillo de los Polvazares

Schönstes Dorf rund um Astorga

Eines der schönsten Dörfer rund um Astroga ist Castrillo de los Polvazares. Es ist die Heimat der Maragatos, die einst in ganz Spanien als Fuhr­leute arbei­teten. Ihre Vorfahren kamen wohl mit den Mauren aus Nord­afrika und vermischten sich vor langer Zeit mit den Goten. Bestimmte Tradi­tionen und Trachten haben sich bis heute erhalten.

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13.–15. Tag: Salamanca

Studentisches Leben in der Weltkulturerbe-Stadt
Die Stadt 200 km nordwest­lich von Madrid liegt in einer kargen und von Landflucht geprägten Gegend. Die Winter können bitterkalt und die Sommer uner­träg­lich heiß werden. Dennoch zählt die 2.000 Jahre alte Stadt am Rio Tormes zu den aller­ersten Reise­zielen Spaniens. Das liegt vor allem an der altehrwür­digen Univer­sität, die die Geschichte der Stadt geprägt und viele Gelehrte hervor­ge­bracht hat. So erklärte etwa Kolumbus wenige Monate vor seiner Expedi­tion den skep­ti­schen Profes­soren seinen Plan, Indien über den Westen zu errei­chen. Heute bevöl­kern über 40.000 Studenten die Stadt, was ihr ein lebhaftes, kosmo­poli­ti­sches Gepräge gibt und eine breite Szene an Lokalen, Bars und Restau­rants hervor­ge­bracht hat. Wegen ihres geschlos­senen Stadt­bildes mit vielen Denkmal geschützten Bauten aus dem 16. Jahr­hun­dert ist die gesamte Stadt zum Welt­kultur­erbe erklärt worden.

Man durchfährt das innerspanische Hochland (Meseta). Das karge, baumarme Land ist dünn besiedelt und war kaum bewirtschaftet, was sich nach dem Bau großer Staudämme aber geändert hat. Zamora liegt auf dem Weg und lohnt wegen seiner romanischen Altstadt einen Besuch.

Lagunas de Villafáfila

Heimat der Großtrappe

Die Lagunen von Villafáfila sind eines der wich­tigsten Feuchtgebiete der gesamten Iberi­schen Halb­insel und ein Para­dies für Wasservögel, Steppen- und Zugvögel. Die drei Haupt­lagunen im Semen­dorréica-Becken – Salina Grande, Barillos und Salinas – werden vom Salado Fluss gespeist. Das Gebiet wur­de zum Reserva Natural erklärt, weil es eines letzten Refugien welt­weit für die Großtrappe ist. Mit einem Gewicht von bis zu 16 Kilogramm und einer Länge von über einem Meter ist das Weibchen eine der größten flugfähigen Vögel über­haupt. An den Lagunen leben etwa 2.000 Exem­plare der anderswo vom Aussterben bedrohten Tiere.  Daneben verbringen zahl­lose Gänse hier den Winter.

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Zamora

Museum der Romanik

Die Stadt verdankt ihre Bedeu­tung dem Jakobsweg. Sie liegt an der Einmündung eines Neben­wegs in den Hauptweg zwischen Léon und Astorga. Die Altstadt am Duero-Fluss ist als künst­le­risch.histo­ri­sches Kulturgut einge­stuft. Wegen der insge­samt 26 Kirchen, die alle im 12. und 13. Jahr­hun­dert entstanden, wird Zamora auch „Museum der Romanik“ genannt. Mit großen Umzügen werden hier sowohl der Karneval als auch die Semana Santa in der Woche vor Ostern gefeiert.

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Um die Salina Grande

Orni­to­logi­scher Spaziergang

Die Salina Grande ist die größte Lagune des Nautur­re­servats von Villafáfila. Hier leben die meisten Großtrappen des Natur­re­servats von Villafáfila, Orni­to­logen aus der ganzen Welt anzieht. Der Weg beginnt am Vogelob­serva­to­rium von Otero de Sariegos und führt einmal um die Laugune herum. Unter­wegs kommt man auch über die römi­sche Brücke von Villafáfila. (hin und zurück 10 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 10 Meter)

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G

Zu Gast in einem Hotel an der Altstadt

Das kleine Boutique Hotel am Rande der Altstadt gehört zu den schönsten seiner Art in Westspanien, was vor allem an der Sorgfalt des Besitzers liegt, die sich in vielen Details widerspiegelt. mehr ...

Vor allem Holz wird auf verblüffend viele Weisen zur Wirkung gebracht: vom hochglänzenden Parkettfußboden über Tische mit Intarsienarbeiten bis zu den handgeschnitzten Betten. Die Badezimmer sind aus weißem Marmor und mit dicken Handtüchern ausgestattet. Möglicherweise braucht man dort nicht unbedingt ein Telefon oder den Faxanschluss im Zimmer, aber die doppelt verglasten Fenster, die Minibar und die Klimaanlage wird man zu schätzen wissen. Zum Hotel gehört eine Bar und eine Parkgarage.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Catedral Nueva/Catedral Vieja

Doppelka­thedrale von Sala­manca

Die Doppelka­thedrale besteht aus einer alten mit dem roma­ni­schen Vorläufer sowie der vom 16. bis 18. Jahr­hun­dert errich­teten Catedral Nueva. Besonders schön an der Neuen Kathedrale ist die Portalge­stal­tung im plateresken Stil, der in der spani­schen Renais­sance in Mode war und goti­sche, mauri­sche und spani­sche Elemente vereint. Das Innere beein­druckt Besu­cher mit der Wucht seiner Ausmaße (104 m lang, 50 m breit).

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Univer­sidad

800 Jahre spani­sche Gelehr­samkeit

Sala­mancas Univer­sität blickt auf eine knapp 800-jährige Geschichte zurück, weite Teile der Architektur gehen auf das 15./16. Jahr­hun­dert zurück. Die reich verzierte Haupt­fas­sade ist ein Gedicht in Stein. Das Hauptportal der Univer­sität ist mit Skulpturen und Dekor aus der spani­schen Früh­re­nais­sance verziert, im soge­nannten Plateres­ken­stil. Ein Toten­kopf mit einem Frosch oder einer Kröte symboli­siert die Ausschweifungen im Leben, die nach dem Tod gesühnt werden – eine Mahnung an die lebens­lus­tigen Studenten. In Sala­manca soll das beste Hoch­spa­nisch gespro­chen werden. Dies und die von der Univer­sität und diversen privaten Anbie­tern orga­ni­sierten Sprachkurse führen dazu, dass sich die Stadt in den Sommermo­naten stets mit ausländi­schen Studenten füllt. Über der alten Bibliothek hängt der „Himmel von Sala­manca“, El Cielo de Sala­manca, ein Ende des 15. Jahrhunderts voll­en­detes Meister­werk.

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Casa de las Conchas

Haus der 4000 Muscheln

Diese Fassade sollte niemand versäumen: Knapp 400 steinerne Jakobs­mu­scheln sind Namensgeber des „Hauses der Muscheln“, eines Stadt­pa­lasts, an dem von 1495 bis 1517 gebaut wur­de. Das Portal ist mit einem Wappen im plateresken Stil verziert. Im Innern besitzt der Patio eine Galerie im ersten Geschoss, die von mehr­e­ckigen Säulen getragen wird. In dem Gebäude befindet sich heute eine öffent­liche Bibliothek.

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15.–17. Tag: Toledo

Stolze Stadt in der Südmeseta
Die stolze Stadt in der Südme­seta thront hoch über dem Fluss Tajo. Kirchen, Häuser und Paläste türmen sich zu drei Seiten hundert Meter hoch über dem Fluss. Zur Bewa­chung der Fluss­übergänge, die bis heute aus mittel­alter­li­chen Brücken bestehen, ist die Burg einst gegründet worden. Toledo ist eine der ältesten spani­schen Städte und war längst Haupt­stadt, als sie 192 v.Chr von den Römern erobert wur­de. 350 Jahre lang florierte sie als mauri­sche Waffenschmiede und Wissenschafts­hoch­burg unter dem Kalifen von Cordoba, bevor Alfons VI. die stolze Stadt für das Chris­tentum zurück­e­r­oberte und zur könig­li­chen Residenz machte. Es begann eine Zeit der Intole­ranz mit Juden­pogromen, Hexenver­folgung und Inqui­si­tion. Als 1561 die Residenz nach Madrid verlegt wur­de, verlor Toledo an Bedeu­tung. Die Schön­heit der Stadt und ihre schil­lernde Geschichte offenbaren sich auf einer Rundfahrt. Die herr­liche Kathedrale – das Wahrzei­chen von Toledo – steht auf den Ruinen einer mauri­schen Moschee.

Auf halber Strecke liegt Avila, die Geburtsstadt der spanischen Nationalheiligen, Teresa von Avila. Mit ihrem romanischen Stadtkern, der von einer noch völlig erhaltenen Stdtmauer umgeben wird, ist sie eine der großen Sehenswürdigkeiten Spaniens.

Avila

Mysti­sche Fröm­migkeit und kastili­scher Adels­stolz

Mysti­sche Fröm­migkeit und kastili­sche Adelsherr­lichkeit prägen den Geist der Stadt bis heute. Roman­ti­sche Kirchen und goti­sche Stadt­pa­läste säumen das Gewirr der mittel­alter­li­chen Gassen, die von einer voll­kommen erhal­tenen Stadt­mauer umschlossen sind. Das 2500 Meter lange Monu­ment mit 88 Türmen und neun Stadt­toren ist die wich­tigste Sehens­wür­digkeit von Avila. Die bekann­teste Persön­lichkeit ist die Heilige Theresa von Avila, die als die größte Mystikerin des Mittel­alters gilt. Zusammen mit Toledo und Segovia gehört Avila zu den drei histo­ri­schen Metro­polen in der Umge­bung der spani­schen Haupt­stadt.

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Toros de Guisando

2.600 Jahre alte Stein­skulpturen

An einem uralten Vieh­triebweg, der durch ganz Spanien führt, stehen vier steinerne Stiere. Das Besondere ist ihr Alter, das auf bis zu 2,600 Jahre geschätzt wird. Die massigen Skulpturen wurden vermut­lich von Keltiberern herge­stellt, die Spanien vom 8. bis zum 5. Jahr­hun­dert vor Christus bewohnt haben. Die 1,40 Meter hohen Figuren stehen in einer Reihe, die genau noch Norden ausge­richtet ist. Die Stiere schauen also zur aufge­henden Sonne. An den Köpfen zweier Tiere sind noch Löcher zu erkennen, in denen einst die Hörner steckten. Sogar die Haut­falten kann man erkennen. Drei Stiere haben herabhän­gende Schwänze mit Quasten und einer hat einen Hoden­sack.

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H

Zu Gast in der alten Kardinalsresidenz

Vor 700 Jahren wurde das Anwesen als Sitz des Kardinals Lorenzana auf die Stadtmauer von Toledo gesetzt. mehr ...

In seinen Gärten und Teichen, den strengen Zügen des Hauses und seinem kastilianischem Interieur spiegelt sich der Glanz der Stadt wider. Breite Korridore und eine Wendeltreppe führen zu den Zimmern mit kleinen Bädern.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Kathedrale von Toledo

Haupt­werk der spani­schen Gotik

250 Jahre Bauzeit bean­spruchte das Gebäude, das zu den großar­tigsten in ganz Spanien gehört. Es wur­de 1227 auf dem Grund der ehema­ligen Moschee errichtet, wo wiederum vorher eine alte westgo­ti­sche Kirche stand. Der Nordturm ist 90 Meter hoch und beherbergt die Campana Gorda, eine über 12 Tonnen schwere Glocke. Drei goti­sche Portale öffnen den gewal­tigen Kirchenraum zur Haupt­fas­sade hin. Sie sind alle reich verziert und bebildert. Das fünfschffige Innere ist 110 Meter lang und wird von 88 Säulen gestützt. Der riesige Haupt­altar wur­de geschnitzt, vergoldet und bemalt. Thema der ausge­dehnten Bildwand ist das Leiden und Sterben Jesu. Diese Kirche ist kein einheit­li­ches Bauwerk, Gene­ra­tionen haben an ihr gearbeitet.

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Casa y Museo El Greco

Sterbe­haus und Museum von El Greco

1541 starb der Maler, Bildhauer und Architekt, den die Spanier wegen seiner kreti­schen Herkunft nur „den Grie­chen“ nannten und bald vergaßen. El Greco wur­de erst im 20. Jahr­hun­dert wirk­lich berühmt, als die Expres­sio­nisten ihn als einen ihrer bedeu­ten­dsten Vorläufer entdeckten. Sein Sterbe­haus in Toledo wur­de 1906 renoviert und mit origi­nalen Möbeln ausge­stattet. Im Anbau zeigt das Museo 20 Origi­nal­ge­mälde von El Greco, darunter seine berühmte Ansicht von Toledo.

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Sinagoga del Trán­sito

Vom Leben zwischen Diskrimi­nie­rung und Vertreibung

Nach der Wiede­re­r­obe­rung Toledos durch die spani­sche Krone wurden nicht sofort alle Juden und Muslime vertrieben. Wer sich an die katholi­sche Umge­bung anpasste, wur­de als Bürger minderen Rechts geduldet. Man nannte sie die Mudéjares, von dem arabi­schen Wort für „dienstbar gemacht“. Die Synagoge von 1366 ist so ein „mudejares“ Gebäude. Der einschiffige Raum ist mit umlau­fenden Thor­aversen deko­riert. 150 Jahre durften die Juden ihr Gottes­haus benutzen – bis zur endgül­tigen Vertreibung 1492 durch die schöne Isabella von Kastilien. Dann konfis­zierte ein Ritter­orden das Gottes­haus, während die spani­schen Juden (Sephardim) nach Norden wandern mussten und  sich vorwiegend in Mittel­eu­ropa ansiedelten. Heute beherbergt das Gebäude das Museo Sefardi, das über die glänzende Geschichte und Kultur der spani­schen Juden informiert .

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16. Tag: Toledo

Führung

Toledo à la carte, 3 Stunden, deutschsprachig

Die individuelle Führung beginnt in der gotischen Kathedrale, wo Werke von Greco, Goya, Tizian und Caravaggio zu sehen sind. 
Die Stadtführung kann danach in Absprache mit Ihrer Führerin auf dreierlei Weise weitergehen:

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Toledo der drei Kulturen: Sie können eine ehemalige Moschee und ehemalige Synagogen besuchen 
2. Malerei: Sie besichtigen das Greco-Haus, in dem sich u.a. eines seiner berühmtesten Werke befindet: Die Beerdigung des Herrn Orgaz 
3. Das unbekannte Toledo: Sie streifen durch Gassen, die die Touristen nicht kennen und entdecken das „unbekannte“ Toledo. Ausserdem lernen Sie die klösterliche Zone kennen.

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17.–19. Tag: Segovia

Stolze Altstadt auf hohem Felsen
Die 55.000 Einwohner zähl­ende Stadt liegt auf einer hundert Meter hohen Fels­zunge zwischen den Flüssen Eresma und Clamores. Auf engstem Raum drängt sich dort die stolze Altstadt mit ihren engen Gassen, goti­schen Kirchen und einer mäch­tigen Burg, der Alcázar, von der aus man einen grandiosen Blick über die karge Hoch­e­bene bis zur Sierra de Guadar­rama hat. Neben Toledo und Avila ist Segovia eine der drei histo­ri­schen Städte Kastiliens und eines der bedeu­ten­dsten Reise­ziele in Spanien. Auch die Umge­bung ist sehens­wert. Einen Tag dauert die klas­si­sche Burgen­fahrt über Castillo de Coca, Teré­gano, Sepúlveda, Castil­novo und Pedrazza.
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Zu Gast auf einer Finca bei Sotosalbos

Die Finca steht auf einem elf Hektar großen, baumbestandenen Grundstück am Fuße des Guadarrama Natural Parks, zwei Kilometer außerhalb des mittelalterlichen Dorfes Sotosalbos. mehr ...

Für den Bau wurden aus Gründen der Nachhaltigkeit vorwiegend recycelte Materialien verwendet – z. B. Fenster, Innentüren, Holzbalken und Schmiedearbeiten von ehemaligen Gebäuden aus allen Regionen des Landes. Fünf Doppelzimmer und eine Familiensuite sind in dem Landhaus verfügbar, das einen kleinen Hof mit Pflanzen umschließt. In der gemütlichen Lounge mit Kamin und kleiner Bibliothek, einem Spielezimmer oder auf der großen Veranda mit Blick in die Natur findet jeder seinen Platz, an dem er sich entspannen kann.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Pedraza

Mittel­alter­li­ches Berg­dorf an der Sierra de Guadar­rama

Das Berg­dorf an den Ausläufern der Sierra de Guadar­rama wur­de 1951 zum histo­ri­schen Ensemble erklärt. Hinter der Puerta de la Villa, die bis heute der einzige Zugang zum Orts­kern ist, beginnt ein mittel­alter­li­ches Gassengewirr, das auf die Plaza Mayor zuläuft. Mit seinen wappen­ge­schmückten Patri­zi­er­häusern gilt sie als eine der schönsten in Kastilien León. Wer die Winkel des Städt­chens erkundet, kann Hinter­höfe entde­cken, aber auch ein Gefängnis und den Festung­s­turm, in dem der Maler Zuloaga sein Atelier hatte.

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Acueducto

Wahrzei­chen Segovias

Das monu­men­tale Wahrzei­chen von Segovia wur­de von der Unesco zum Erbe der Menschheit erklärt. Über den Aquädukt begannen die Römer am Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus, Wasser aus dem fernen Ríofrío nach in die Stadt zu leiten; das letzte Teil­stück war atemrau­bend. Hier lief das kühle Nass über 166 pfeil­erge­stützte, zwei­stö­ckige Bögen aus mehr als 20.000 mört­el­losen Granitblö­cken. Die maximale Höhe betrug 28 Meter. Bei mauri­schen Atta­cken im 11. Jahr­hun­dert kamen Dutzende Bögen zu Schaden, wurden jedoch wieder herge­richtet.

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Catedral

Prachtbau über den Dächern der Altstadt

Die spätgo­ti­sche Kathedrale hoch über den Ziegeldäc­hern der Altstadt wur­de auf Anord­nung Kaiser Karls V. von 1525 bis 1577 errichtet.  Die 67 Meter über­span­nende Vierungs­kuppel und der 88 Meter hohe schlanke Turm stammen in ihrer heutigen Form aus dem 17. Jahr­hun­dert. Wegen ihrer prachtvollen Ausstat­tung nennt man sie die „Dame“ unter Spaniens großen Gottes­häusern. Die Apsis grenzt an die mittel­alter­liche Judería, das Juden­viertel, in dem es sein­erzeit fünf Synagogen gab.

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19.–21. Tag: Madrid

Spaniens vitaler Mittelpunkt
Die drei Millionen Einwohner zähl­ende Haupt­stadt Spaniens ging aus der mauri­schen Stadt Madschrit im 10. Jahr­hun­dert nach Christus hervor. Die spani­schen Könige wählten die eigent­lich unbedeu­tende Stadt wegen der zentralen Lage auf der iberi­schen Halb­insel zur ihrer Residenz. Erst im 19. und 20. Jahr­hun­dert wur­de sie auch wirt­schaft­li­cher und kultureller Mittel­punkt. So kann sie, was das Stadt­bild angeht, nicht mit Toledo, Sevilla oder Granada mithalten. Dafür gilt das Nach­tleben als unschlagbar: Niemand kann mehr die Fülle an Bars, Bodegas und Restau­rants über­sehen.

Wer Zeit hat, kann über die Puerto de Navacerrada fahren, von der Passhöhe (1.860 m) hat man einen herrlichen Blick auf die Berglandschaft ringsum.

Calle Mayor

Madrids leben­dige Shoppingmeile

Die Straße war schon im Mittel­alter Madrids Haupt­straße, aber architek­to­ni­sche Zeugen aus jener Zeit sind nicht mehr zu finden. Heute ist die Calle Mayor eine leben­dige Wohn-, Büro- und Einkaufs­straße mit schön restau­rierten Gebäuden wie dem Edificio de la Compañía Colo­nial von 1909 mit Art-nouveau-Elementen an der Fassade. Weiter west­lich, an der Plaza de la Villa vorbei stehen einige der ältesten Adels­pa­läste Madrids: gleich hinterm Rathaus der schlichte Palacio del Marqués de Cama­rasa (Nr. 69, Ende 16./Anfang 17. Jh.), der heute Teile der Stadt­ver­wal­tung beherbergt; der Palacio de los Consejos (Nr. 79, frühes 17. Jh.), heute Sitz des Staats­rats und des Wehrbe­reichs­kom­mandos, und gegenüber der Palacio del Duque de Abrantes (Nr. 86, Mitte 17. Jh.), heute italie­ni­sches Kultur­in­stitut.

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J

Zu Gast in einem Hotel im Zentrum von Madrid

Das Hotel befindet sich innerhalb eines historischen Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert im Zentrum von Madrid, gegenüber dem Teatro Real de La Ópera und nahe des Palacio Real und der Plaza Mayor. mehr ...

Bei seiner Restaurierung wurde sorgsam darauf geachtet, die Originalstruktur und dekorative Elemente des Hauses zu erhalten. Die Zimmer der verschiedenen Kategorien sind stilsicher in harmonisierenden Farben eingerichtet. Morgens wird im Gewölbekeller ein reichhaltiges Frühstücksbuffet angerichtet. Die zentrale Lage ist optimal für die Erkundung der vielen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des alten Viertels „Villa y Corte“. Die nächste Metrostation ist fünf Gehminuten entfernt.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Markt San Miguel

Kuli­na­rik­tempel von Madrid

Das 1916 als Markt­halle eröffnete guss­ei­serne Gebäude wur­de 2009 in den ersten Kuli­narik-Markt Madrids umge­baut. Inzwi­schen hat sich dort ein tolles gastro­no­mi­sches Angebot etab­liert. Mit über 10 Millionen Besu­chern gilt es als der Kuli­narik-Tempel und moderne Quin­tes­senz der spani­schen Küche. Erhält­lich ist alles; etwa iberi­scher Schinken, frische Meeresfrüchte, medi­ter­rane Reisge­richte oder spezi­elle Käsesorten aus Kastilien, Astu­rien oder dem Basken­land. Über 30 feste und fahrbare Stände garan­tieren eine große Auswahl.

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Palacio Real

Vom märc­henhaften Prunk der bourbo­ni­schen Herr­scher

Italie­ni­sche Architekten sollten Mitte des 18. Jahrhunderts für den spani­schen König, Philipp V., den Glanz von Versailles nach Madrid bringen – es wur­de trotzdem ein sehr spani­scher Bau: streng, quad­ra­tisch und mächtig, üppig und barock, vor allem aber gigan­tisch. Sieben Etagen und 100.000 Quad­r­at­meter Platz bot der Palacio dem König und seinem Hofstaat. 50 der insge­samt 280 könig­li­chen Gemächer sind heute für die Öffent­lichkeit zugäng­lich. Die Besich­tigung gleicht einer etwas gehetzten Kurzreise durch eine Märc­henwelt voller kostbarer Gemälde, Wand­teppiche, Deckenma­le­reien, Stuck­or­na­mente, Lüster, Möbel, Uhren, Geschirr, Degen, Gewehre, Rüstungen, Landkarten, Bücher – und schließ­lich durch die König­liche Apotheke. Auch wenn kaum Zeit für Klei­nigkeiten bleibt, so bekommt man doch einen Eindruck vom uner­mess­li­chen Prunk, den sich die Bourbonen erlaubten, während die meisten ihrer Untertanen von wenig Brot und Lammfleisch lebten.

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Liria Palast

500 Jahre alte Kunst­samm­lung

Der Palacio de Liria beherbergt eine der bedeu­ten­dsten privaten Kunst­samm­lungen Spaniens, die Mäzene im Lauf von 500 Jahren zusam­menge­tragen haben. Den Auftrag gaben die Herzöge von Berwick und Alba. Ausge­stellt werden ­Ge­mälde, Skulpturen, Wand­teppiche und Möbel.

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Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 2.498,00 EUR*Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
März–Okt.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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